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Dienstag, 6. Juli 2021

Impfstatus im Visier

🧐🧐🧐

Momentan fĂŒhle ich mich in meinen eigenen vier WĂ€nden am wohlsten. Einzige Ausnahme bilden Treffen mit Gleichgesinnten; da kann ich sein wie ich bin und spontan sagen was mich bewegt.


Eigentlich bin ich von Natur aus ein geselliger Mensch, daher haben mich die mittlerweile eingeschrĂ€nkten Möglichkeiten einer gesunden, natĂŒrlichen Kommunikation vielleicht stĂ€rker ausgebremst als andere.


GrĂŒnde fĂŒr mein zeitweiliges Verstummen gibt es viele: Uneinigkeit ĂŒber die Gefahr des C-Virus, der Alpha, Beta, Gamma und Deltavariante, der EffektivitĂ€t von Maskentragen und nicht zuletzt ĂŒber Wirksamkeit resp. GefĂ€hrlichkeit der sogenannten Impfung, die eigentlich keine ist. Aber auch das Social Distancing hat seine Spuren hinterlassen.


Vor kurzem habe ich einen Artikel ĂŒber "Meinungsfreiheit" gefunden. Das wĂ€re an sich ein zentrales Thema. Deshalb war ich einigermassen enttĂ€uscht ĂŒber die aufgefĂŒhrte Lösung dieses inneren Konfliktes: einfach nicht mehr miteinander diskutieren. Das ist jedoch mittlerweile auch meine Strategie mit einigen Menschen, mit denen ich im Herzen tief verbunden bin. Meist Ă€ndert man seine Ansichten nicht aufgrund einer Diskussion, aber es kann viel Porzellan dabei zerschlagen werden, und Scherben bringen nicht immer GlĂŒck.


Die Frage ist: wie lange kann ich mich immer tiefer einigeln — Monate, Jahre? Ab wann sind die Folgen davon schlimmer als diejenigen, sich zu exponieren, zu artikulieren, nicht mehr zu schweigen….


KĂŒrzlich besuchten wir nach langem hin und her die Finissage in der Treppenhaus-Galerie unserer sympathischen Nachbarn. Die beiden stellten Bilder aus, welche ihr Sohn wĂ€hrend der Coronazeit gemalt hat. ZunĂ€chst waren wir praktisch allein. Als noch weitere GĂ€ste eintraffen, dann plötzlich wie aus dem Nichts die Frage: "seid ihr geimpft". Im Chor antworteten die Besucher: ja selbstverstĂ€ndlich, nur wir sangen nicht mit. Wie auf Knopfdruck tauchten ĂŒberall Masken auf — mittlerweile ein gewohntes Bild, man ist ja gerĂŒstet. Erst wollten wir nicht am angebotenen Umtrunk im Garten teilnehmen, aber die AbstĂ€nde zwischen den StĂŒhlen, die Anzahl GĂ€ste, noch dazu im Freien …. alles regelkonform, frei nach BR und BAG: wir blieben. Der Gastgeber fĂŒhrte zudem eine Liste darĂŒber, wer wann zugegen war. Das vielgepriesene "New Normal".


Vielen ist nicht mehr bewusst, was wir in den letzten 1½ Jahren alles eingebĂŒsst haben, nebst einer grossen Anzahl unserer verfassungsgarantierten Grundrechte. Schaue ich mir zum Beispiel einen Film an, der vor der Plandemie gedreht wurde, bin ich schon fast irritiert, weil keine Masken getragen werden, und das irritiert mich dann wiederum masslos. Erschreckend, wie wir uns verĂ€ndert haben in so kurzer Zeit.

Ein wichtiger Punkt ist auch, dass Geimpfte fĂŒr Ungeimpfte gefĂ€hrlich sein sollen. Man nennt dies Shedding, und warnen tun nicht irgendwelche Laien, sondern unter anderem der Patentinhaber der mRNA-Methode und der Mitentwickler des Moderna mRNA-Impfstoffs.


Eines ist sicher: die Gesellschaft ist tiefer gespalten, als man auf den ersten Blick erkennt; eine zeitnahe Heilung nicht in Sicht. Irgendwann werden Uneimpfte vielleicht sogar einen Ansteckknopf oder etwas Ähnliches tragen mĂŒssen, damit man sie auf Anhieb erkennt. Oder gleich ein Lepraklapper! Ich meine, sonst wird das ja nichts mit dem sozialen Druck, der doch schon bei den Masken so wunderbar gewirkt hat. Die ersten Artikel, wie man Impfverweigerer zur RĂ€son bringen könnte, werden von den Hofberichterstattungsmedien bereits veröffentlicht. Letztere werden vom Bund auch entsprechend grosszĂŒgig unterstĂŒtzt, mit unseren Steuergeldern.


Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass etwas viel Zentraleres, Grösseres im Hintergrund lĂ€uft. "Wag the dog" ist eine bewĂ€hrte Strategie. Das nĂ€chste Cyber-Polygon-Treffen findet bereits am 9. Juli statt. Dieselben Leute resp. Organisationen, welche 2019 bei Event201 eine Pandemie durchspielten, befassen sich mit Cybersecurity, genauer gesagt Hackerangriffen, welche ganze Systeme, ja praktisch das Leben selbst lahmlegen könnten, was gemĂ€ss Klaus Schwab grössere Auswirkungen haben wird, als die Corona-"Pandemie". SelbstverstĂ€ndlich handelt es sich bei Cyber-Polygon nur um die Simulation eines Cyberangriffs .... nach mittlerweile bewĂ€hrtem, ja sogar gekröntem 👑 Prinzip.


Zum Schluss eine kleine Geschichte:

Es war einmal ein König, der lebte in seinem Schloss auf einem hohen Berg, von wo er das ganze Land ĂŒberblickte. Er war bei seinem Volk sehr beliebt. Jeden Tag brachten ihm die Leute aus der Stadt schöne Geschenke, und der Geburtstag des Königs wurde im ganzen Land gefeiert. Die Menschen liebten ihren König, denn er war weise und gerecht.

Eines Tages geschah ein UnglĂŒck: sĂ€mtliche Brunnen im Land wurden vergiftet und alle — Mann, Frau und Kind — wurden verrĂŒckt. Nur der König blieb verschont, da er auf seinem Berg einen eigenen Brunnen besass. Bald fingen die Leute im ganzen Land an zu tuscheln: "Wie seltsam ist doch unser König. Er ist ĂŒberhaupt nicht mehr weise und schon gar nicht mehr gerecht". Manche behaupteten sogar, der König sei verrĂŒckt geworden. Vorbei war es mit seiner Beliebtheit, keiner brachte mehr Geschenke und natĂŒrlich feierte niemand mehr seinen Geburtstag.

Der einsame König hoch oben auf seinem Berg fĂŒhlte sich zunehmend allein. Er langweilte sich und beschloss darum eines Tages, von seinem Berg herabzusteigen und in die Stadt zu gehen. Es war furchtbar heiss an diesem Tag und so trank der König einen tĂŒchtigen Schluck aus dem Brunnen am Marktplatz. 

An diesem Abend feierte die ganze Stadt ein grosses Fest. "Unser geliebter König hat endlich seinen Verstand wiedergefunden", jubelten die Leute.

Mittwoch, 15. Mai 2013

"Fair mögen" statt "Geiz ist geil"

FAIR-MÖGEN
denn Geiz war noch niemals geil
Im Laufe der Zeit habe ich unzÀhlige Wortschöpfungen in Text gefasst. Wer öfters in meinem Kurzum-Blog eine Auszeit nimmt, ist sicher bereits auf die eine oder andere gestossen. "Fair mögen" gehört nicht zu meinen Verbalkreationen, sondern wurde mir durch einen guten Freund zugespielt. Die Kombination ist jedoch ein Quell der Inspiration.

Was wĂ€re heilsamer in unserer Gig-Gesellschaft als eine stete Zunahme an Fair-Mögen. Fairmögens-Strategie ..... eine Sublimierung der bekannten "Win-to-Win-Methode" .... eine Veredelung unseres Kauf- und Lebensverhaltens .... und ein klares Haltegebot fĂŒr Ausbeutung, Habgier, Preistreiberei, Gewinnsucht, Wucher ....

Da gerÀt man direkt ins TrÀumen. Helfen Sie mit, das neue Zeitalter einzulÀuten .... zum Beispiel gerade bei Ihrem nÀchsten Einkauf! Es geht nur gemeinsam!

Fair-mögen Sie's gut!

Freitag, 21. Dezember 2012

Bernmobil - Werbung und Wirklichkeit

Freundlichkeit ........ FREUND-lichkeit
braucht nicht mehr Zeit
♥♡♥
Was macht Stress nur aus uns Menschen? Wie fĂŒhlen wir uns, wenn uns im Alltagskampf die Mitmenschlichkeit abhanden kommt? Einfach nur traurig!

In der Leistungskampagne 2012 wirbt Bernmobil im Gegensatz zum letzten Jahr mit LĂ€cheln, LĂ€cheln und nochmals LĂ€cheln. 



Dass RealitÀt und Wirklichkeit oft krass auseinanderklaffen, musste ich heute wieder mal miterleben.

Es ist ja tatsĂ€chlich extrem, wie viele Trams und Busse im Bereich Spital- und Marktgasse unterwegs sind. Es sind dies die Linien 6, 7, 8, 9 und 12. Dazwischen quetschen sich Lastwagen und Taxis, schlĂ€ngeln sich Velofahrer, und dann sind da natĂŒrlich noch die FussgĂ€nger, welche manchmal auf lebensgefĂ€hrliche Weise im letzten Moment vor den Fahrzeugen durchrennen. Kein Schoggijob fĂŒr die Fahrer, das sehe ich ein.

Ich kriegte heute beim Warten am BĂ€renplatz die ganze Palette vorgefĂŒhrt: die 9 Richtung Bahnhof Wankdorf, der Bus Richtung Klee-Zentrum, das Worb-BĂ€hnli .... und dann die 3 Richtung Saali. Eine junge Frau im Elektrorollstuhl musste da einsteigen und machte sich mit dem Spezialknopf seitlich der TĂŒr bemerkbar.

Der Fahrer stieg fluchend aus (..... ausgerechnet im grössten Puff und wenn man eh im RĂŒckstand ist, ist mal wieder typisch.... ) und klappte der Behinderten mit einem Riesenknall die Rampe vor die RĂ€der. Hinter ihr klappte er das Ding lautstark wieder in die Wandhalterung zurĂŒck, noch immer schimpfend und HĂ€nde ringend!

Er wird sich innert kurzer Zeit wieder etwas beruhigt haben. FĂŒr die Frau Ă€ndert sich, was ihre MobilitĂ€t anbelangt, so schnell wohl nichts. Sie hat lebenslĂ€nglich. Wohl mit ein Grund, warum sie sich den Ausbruch des Chauffeurs ungerĂŒhrt anhören konnte, ohne nĂ€her darauf einzugehen oder gar in TrĂ€nen auszubrechen. Was fĂŒr einen speziellen Schutzmantel hat sie sich wohl im Laufe ihres Lebens aufgebaut.

WĂ€re es nicht schön, wenn sowohl der Fahrer als auch sĂ€mtliche FahrgĂ€ste tatsĂ€chlich Grund zum LĂ€cheln hĂ€tten. Man mĂŒsste unter anderem die Voraussetzungen dafĂŒr schaffen. Ob wohl aus diesem Grund demnĂ€chst die Frequenz der Linie 7 und 8 herabgesetzt wird? Na wenn es denn hilft !!!

PS: Mit etwas Freundlichkeit begegnet man, wie das Wort schon sagt, lauter Freunden!

Freitag, 8. April 2011

Bob Gibbins lÀsst die Puppen tanzen....

busty, trusty, friendly, bendy... und ganz schön teuer!
Note: bitte keine Tattoos stechen lassen!!
.... derweil wohl seine Frau den eher praktischen Teil des Haushalts ĂŒbernimmt.

240 lebensgrosse resp. lebensechte Gummipuppen nennt das Ehepaar Gibbins sein eigen, wobei man den Verdacht nicht loswird, dass es sich wohl eher um SEIN teures Hobby handelt. Wir sprechen von einem Schatz im Betrag von ĂŒber £(ibra) 100'000, also Pfund Sterling, was in Schweizer FrĂ€nkli die stolze Summe von 149'375.70 ergibt (in T-€uromanier = 116'464.70).

Und wie gesagt, wĂ€hrend Bob seinen anbetungswĂŒrdigen, teils grossbusigen Wonderwomen KĂ€se- und Leberwurstbrote schmiert, individuell mal mit und mal ohne Senf, fĂŒhrt wohl seine Frau Lizzie den Staubsauger spazieren, was bei der Bewohnerdichte wohl nicht einfach sein dĂŒrfte. Hier ein kleiner optischer Eindruck!

Aber auch Shoppen liegt ab und zu drin, denn Bob schnappt sich zum Beispiel Patsy Wonderbra und geht mit ihr Einkaufen. Ist das nicht fĂŒr jeden Mann ein absoluter Traum: Frau kann weder sprechen noch selbstĂ€ndig die Goldkarte zĂŒcken. Da kann man auch mal unter der Woche die Shoppingmeilen besuchen, zu Ladenöffnungszeiten!

Puppen- statt Affentheater also im Hause Gibbins. Hab mich bloss gefragt, wer die 240 Leberwurstbrote schlussendlich in sich reinstopft. Wohl die hauseigene MĂŒlltonne?! Also wenn Mann spinnt, dann grĂŒndlich. Dann schon lieber tausend Paar Manolos!!!!!

Übrigens lebt Bob mit seinen 60 Jahren sexuell enthaltsam, zumindest was die 240 Dummies anbelangt. Und was seine Frau betrifft, da wollen wir es eigentlich gar nicht so genau wissen, stimmt's?


Ob sich Ihr und mein Göttergatte wohl auch lieber mit den TĂŒcken des Gummi-Objekts herumschlagen wĂŒrde, als mit Redeschwall, Widerspruchsgeist und Frauenlogik?

Donnerstag, 17. MĂ€rz 2011

Hilfe fĂŒr Japan...

Not♡wendigkeit
....nicht morgen oder ĂŒbermorgen..... JETZT!

Dem heutigen Blick entnehme ich, dass sich die Schweizer mit Spenden fĂŒr Japan zurĂŒckhalten. Man scheint sich allenthalben zu fragen, ob das ĂŒberhaupt nötig sei bei der drittgrössten Wirtschaftsnation der Welt. Dass man sich angesichts dieses Leides und der aktuellen ZustĂ€nde dort eine solche Frage ĂŒberhaupt stellt, kann ich nicht verstehen. Japan WAR die drittgrösste Wirtschaftsnation der Welt, momentan ist es einfach ein Land, das von mehr Leid heimgesucht wurde, als es ertragen kann. Seine Bewohner haben unsere Hilfe dringend nötig - umgehend praktische Hilfe: Essen, Wasser, Decken, Medikamente und vieles mehr.

Zwar haben die Grossbanken CS und UBS rund eine Million Soforthilfe versprochen, ebenso der Pharmariese Novartis, welcher sogar mehr als 3 Millionen Dollar zur VerfĂŒgung stellt. Im Falle von Haiti gingen jedoch allein bei der GlĂŒckskette ĂŒber 66 Millionen Franken ein.

Wie gesagt, habe ich bei der GlĂŒckskette fĂŒr Japan gespendet. Ein Spendetag wie bei Haiti ist bei dem Hilfswerk keiner geplant. Auch arbeitet man dort ausschliesslich mit Schweizer Hilfswerken zusammen und ĂŒber diese mit japanischen Hilfswerken vor Ort.

Ganz anders die Leute von World Vision. Die sind zwar nicht ZEWO-zertifiziert, aber bereits mit einem Erkundungsteam in der 500 Kilometer nördlich von Tokyo gelegenen Stadt Tome eingetroffen, um die wichtigsten Hilfsmassnahmen fĂŒr die Betroffenen zu koordinieren. Als humanitĂ€re Soforthilfe stellt World Vision Schweiz 200'000 Franken zur VerfĂŒgung. Vor Ort helfen sie aktiv, stellen sauberes Trinkwasser, Decken und andere HilfsgĂŒter zusammen, planen Kinderbetreuungszentren zu organisieren.... Aber lesen Sie selber auf der Homepage von World Vision oder Mitsuko Sobatas Lagebericht auf Facebook und teilen Sie die Vision. Spenden kann man online oder ĂŒber PC-Konto 80-1384-5, Stichwort Japan.

Ich habe jedenfalls World Vision trotz meiner Spende an die GlĂŒckskette mit einem Betrag unterstĂŒtzt, denn die leisten genau die Hilfe, welche mir aus dem Herzen spricht.

Donnerstag, 1. Juli 2010

Viagra ♡ Pink Viagra.... Rosa fĂŒr die Frau


Rosa fĂŒr die Frau, Hellblau fĂŒr den Mann.... und es knistert in unseren Schlafzimmern bis das der Tod uns scheidet.... was in seltenen FĂ€llen genau dann und dort auch passiert.

Nachdem Pharmafia dem Mann jeden (!!) Alters erfolgreich zur Dauererektion verhelfen konnte, wenden sich die Forscher nun FSD zu resp. HSDD, auf Neudeutsch "Female Sexual Dysfunction" resp. "Hypoactive Sexual Desire Disorder" zu.

Es kann ja nicht sein, dass die Libido im Leben eines Menschen Schwankungen unterliegt... und bei Frauen schon gar nicht, oder? Frauen wollen auch wollen, ja sie mĂŒssen es!! Denn nur auf diese Weise kann Sex bis ins Greisenalter die wichtigste Sache eines erfĂŒllenden und erfĂŒllten Lebens bleiben!!!

So macht man sich daran, Viagra ein weibliches Pendant zur Seite zu stellen - "Pink Viagra". Zwei Medikamente stehen bereits vor einer möglichen Zulassung: ein Psycho-Aphrodisiakum sowie ein Testosterongel. Interessanterweise stellte man fest, dass es bei Frau nicht ausreicht, die "örtliche Durchblutung" anzuregen, bei Eva spielt sich die Lust ganz stark zwischen den Ohren ab. So fokussieren die medizinischen BemĂŒhungen auf den Stimulierungspunkt im Gehirn, den etwas anderen G-Punkt also.

Es gibt fĂŒr alles eine Tablette... und fĂŒr ganz grosse Gewinne sicher mehr als nur zwei!

Könnte es jedoch sein, dass man/frau nicht immer ein gleich heisser Feger bleibt und dass es völlig normal sein könnte, dass auch eine Beziehung einem stetigen Wandel unterliegt, wie alles in dieser Welt? Schmetterlinge im Bauch sind gut und recht, aber doch nicht 100 Jahre lang... ich meine, wohin mit Pommes und Steak? Zudem sind Hormone Medikamente und keine Lifestyleprodukte!!!

In der heutigen Zeit, in welcher, Pille sei Dank, auch Frau meistens kann oder notfalls Zuflucht zur MigrĂ€ne sucht, besteht ein enormer Druck. Glaubt man den Medien gehört Sex zum wichtigsten schlechthin und ist somit QualitĂ€tsmesser fĂŒr unser Leben... mit einem stetigen Blick auf die QuantitĂ€t. Wer es nicht glauben will, der schaue mal nur einen einzigen Tag lang fern - also nicht Fussball!! So fragte schon anno domini mein GynĂ€kologe jede Patientin standardmĂ€ssig: "wie mĂ€ngisch tĂŒet der schĂ€tzele?". Halloooooo!!!!

Neulich habe ich gelesen, dass sich Mann, was das Zusammenleben anbelangt, vornehmlich (!!) an Pornofilmen orientiert, wÀhrend Frau sich eher an die Seifenopern hÀlt. Ob das tatsÀchlich stimmt, weiss ich nicht; beides liegt vermutlich etwa gleich weit von der RealitÀt entfernt.

Waaas? Nein, ich kann jetzt nicht, ich bin am bloggen! In diesem Sinne wĂŒnsche ich allen einen wunderschönen heissen Sommertag =D

Dienstag, 4. Mai 2010

Kindsmissbrauch auch dies!!!


Gestern wurde in "Punkt 12" kurz eine Frau vorgestellt, welche in zirka 9 Monaten ĂŒber 70 Kilogramm an Gewicht verloren hatte.

Wer jetzt diese ErfolgsdiÀt nachmachen möchte, der sei von vornherein gewarnt: Kaffee und Zigaretten, unterbrochen von einer TV-Pause, nichts wirklich Gesundes.

Jeder kann sich in etwa vorstellen, wie man aussieht, wenn das Fett die Haut nicht mehr auspolstert, vor allem bei so krassen Gewichtsverlusten. Die ganze ĂŒberflĂŒssige Haut neigt sich der Schwerkraft entgegen. Das sieht nicht nur Scheisse aus, sondern stellt einem auch vor das Problem: wohin mit all den Rollfalten?

Sixspeck statt Sixpack, wobei es sich, entgegen der gĂ€ngigen Terminologie, keinesfalls um eine "FettschĂŒrze" handelt, denn das Fett ist ja weg.

Gabriele hat nun offenbar ihre Chance gepackt und wurde im Rahmen von "extrem schön" (RTL 2) kompletterneuert. Das Zuviel an Haut wurde operativ entfernt, wobei es mit einem einzigen Eingriff nicht getan war. Danach kam selbstverstĂ€ndlich ein Facelifting mit Kampfansage nicht nur an die Sorgenfalten. Da fast sĂ€mtliche eigenen ZĂ€hne das Weite gesucht hatten, musste der Zahnarzt das Gebiss neu bestĂŒcken.

Bei diesem Vergleich wĂŒrde tatsĂ€chlich niemand vermuten, dass es sich um ein und dieselbe Person handelt:

Das ist ja alles gut und recht. Nicht richtig finde ich, dass Gabriele ihren Kleinsten vor ihrer Rundumverschönerung des nachts als eine Art Bodyguard zwischen sich und ihrem Ehegatten platzierte. Ganz klar eine Form von Kindsmissbrauch, wie ich meine. Frau ekelt sich vor ihrem Körper und mag nicht mehr, dass ihr Mann sie anfasst. Um sich den nicht dauernd vom Leibe halten zu mĂŒssen, muss der Sohn als Ehebett-Trenner hinhalten.

Das ist leider kein Einzelfall. Im Rahmen meiner beruflichen TÀtigkeit stosse ich, wenn auch gottseidank eher selten, immer mal wieder auf solche Situationen und interessanterweise sind die betroffenen Frauen auf diesem Ohr meist vollstÀndig taub.

Donnerstag, 15. April 2010

Gentlemen prefer blondes


Schauen Sie sich einmal diese Schmuserobbe an! Zuerst verliebt sie sich unsterblich in die Stiefel einer Touristin, um sich dann den Rest in aller Ruhe zu erobern.... mit einem sehr speziellen Balztanz! Ist das nicht einfach sĂŒss? Zum Dahinschmelzen.... allerdings möchte ich nicht tauschen mit ihr.... der Dame meine ich natĂŒrlich ;-)

Freitag, 29. Januar 2010

KĂŒchenmeister Schmalhans


Eine alte Frau mit Rollator steht vor mir an der Kasse. UmstĂ€ndlich kramt sie in ihrem Portemonnaie. Plötzlich bittet sie die Kassierin, die zwei Paar SchweinswĂŒrste (Fr. 5.-) zu stornieren. Ich bin schockiert, nicht wegen des Ansinnens, sondern wegen der Situation. "Dann gibt es halt ein Mittagessen ohne WĂŒrste, wenn ich nicht rechnen kann", meint sie fast entschuldigend.

In mir beginnt es zu arbeiten. Ein GefĂŒhl der Trauer beschleicht mich. Kann es denn sein, dass man sich nach einem arbeitsamen Leben nicht einmal mehr ein Paar WĂŒrste leisten kann? Muss man tatsĂ€chlich in unserem Land hungrig vom Tisch? Am liebsten wĂŒrde ich der Frau die karge Fleischration schenken, aber ich will sie damit nicht ĂŒberfahren, will sie nicht beschĂ€men. Wenn etwas in so einer Situation wichtig ist, dann dieses GefĂŒhl von WĂŒrde; man darf es ihr nicht auch noch nehmen.

Der junge Mann hinter mir hat plötzlich nebst den 4 BĂŒchsen Bier die zwei Paar SchweinswĂŒrste auf dem Band liegen. Er bezahlt sie und - sein Innenleben ist wohl etwas praktischer veranlagt, als das meine - schenkt der Frau die WĂŒrste. Ob sie sie annehmen konnte, weiss ich nicht, denn als ich mich Richtung TĂŒr bewege, sind die beiden noch am diskutieren. Immer noch mit diesem GefĂŒhl der Trauer gehe ich aus dem Laden.

Wir spenden Millionen... ja Milliarden fĂŒr Auslandhilfe und vergessen dabei oft, dass es direkt vor unserer Nase BedĂŒrftige gibt; Leute, welche nicht einfach essen können, worauf sie Lust haben, sondern was die Brieftasche noch hergibt. Das meiste ist wohl beim Bezahlen der KrankenkassenprĂ€mien draufgegangen! Da kann doch etwas nicht stimmen, oder?

Armut in der Schweiz? Und Mut braucht es tatsĂ€chlich, so zu Leben und den stetig steigernden Aderlass von VĂ€terchen Staat klag- und illusionslos ĂŒber sich ergehen zu lassen. Die Schere klafft immer weiter auseinander und macht schon fast den Spagat.

Ich gehe einmal davon aus, dass die Herren Ospel und Vasella mit solchen Problem niemals konfrontiert sein werden, es sei denn.......

Sonntag, 18. Oktober 2009

Man sollte mal.....


Was gibt es Schöneres und AlltĂ€glicheres, als Unerledigtes vor sich herzuschieben? Ich sollte noch A wie abstauben bis Z wie Zaubermachen. Ja, Zaubermachen, das war schon immer mein Traum. Dreimal mit der Nase wackeln und alles ist rein. Nasewackeln-Slash-Nasewackeln und Ordnung herrscht, wĂ€re das nicht einfach paradiesisch? Wir hĂ€tten dann mehr Zeit fĂŒr allerhand... ehm... wichtigere Sachen wie... ehm...

Genau, wenn wir dann nÀmlich mal wirklich Zeit haben, wissen wir nicht recht damit umzugehen. Entweder wir langweilen uns oder switchen zwischen TÀtigkeiten hektisch hin und her. Manchmal hat man halt einfach zu viele Ideen gepaart mit verminderter Entscheidungsfreudigkeit.

Interessant wird das vor sich Herschieben, wenn es gleichzeitig mit Erwartungshaltungen einhergeht. Solches funktioniert vor allem in Beziehungen oder auf der Arbeit. Man geht davon aus, dass der Partner respektive der Kollege doch jetzt mal könnte, sonst kann er einem dann mal.

"Man" sollte dann noch den Abfallsack rausstellen, die WĂ€sche zusammenlegen, BĂŒgeln, Abstauben, das BĂŒro aufrĂ€umen und vieles mehr. Wer ist man? Keine Ahnung, man hĂ€tte wohl viel weniger MĂŒhe, wĂŒrde es heissen: man sollte dann noch ein Bad nehmen, eine Massage geniessen, ein Nickerchen nehmen, ein gutes Buch lesen.....

Wie ernstzunehmende Forschungsreihen nun ergeben haben, lĂ€uft das bei den Tieren nicht anders. Folgende vielsagende Szene trug sich kĂŒrzlich auf einer Schafweide zu. "MĂ€h", meint einer der biologisch-dynamischen Weidepfleger; daraufhin der andere: "MĂ€h doch selber".

Tja, es ist wie es ist, und manchmal ist es tatsĂ€chlich gut, wie es ist. Ich wĂŒnsche allen einen guten Start in eine erfolgreiche Woche!

Donnerstag, 24. September 2009

Polo Hofer....


.... noch dĂŒmmer als die Polizei erlaubt?

Die hatte allerdings das Nachsehen, denn jemand hatte sie zwar alarmiert, als der den mittlerweile wohl meist eher legalen Drogen zugeneigte ehm.... öhm.... KĂŒnstler im Lorenzini zur Zigarette griff. Da keiner der anderen GĂ€ste dieses unfaire Benehmen bestĂ€tigen wollte - Promibonus? - mussten die "Tschugger" wohl unverrichteter Dinge wieder abziehen.

Hofer ruft nun die Raucher zu zivilem Ungehorsam auf. Er selbst habe jedenfalls fĂŒr seine Winter-Jassrunde bereits Rauchbefehl ausgegeben. UnterstĂŒtzung in seinem Widerstand hat er zumindest schon von FDP-Regierungsrat KĂ€ser, welcher nach dem umstrittenen Verbot auch schon Rauchzeichen setzte und meinte: "Gesetze mĂŒssen nach Augenmass gemacht werden." Ob Justizia deshalb meist mit verbundenen Augen dargestellt wird? Meines Erachtens sollte dies doch wohl eher verdeutlichen, dass Recht ohne Ansehen der Person und nach sorgfĂ€ltiger PrĂŒfung der Sachlage gesprochen wird (??????????), dies im Sinne einer Gleichbehandlung aller. Also keine Ausnahmen fĂŒr Y-Z-Promis!

Polo wĂ€re eindeutig ein Fall fĂŒr Kesslers Knigge. Interessant z.B. die Folge:
10 Drogen, die Sie nicht nehmen sollten, wenn Sie Autofahren...



Okay, zugegeben, Rauchen war jetzt eben nicht dabei, aber etwas Allgemeinbildung kann ja wohl nicht schaden, oder?

Übrigens: diese 10 Dinge sollte Polo National auf der Herrentoilette unbedingt meiden.....



...wobei ich ihm soooo viel KreativitÀt gar nicht zutraue.

Als Nichtraucher kann ich mir allenfalls ĂŒberlegen, welche legalen Massnahmen gegen ein solches Verhalten getroffen werden könnten. Ist es verboten, einen Robydogbeutel auf dem Nebentisch zwischenzulagern?? Ist vielleicht eine Frage des vorher-nacher-Effekts. Na ja, dann werd' ich wohl mal den Knigge durchforsten.

Übrigens: wie steht es im Nirvana mit dem Promibonus? "Sagen Sie mal, wissen Sie nicht, wen Sie vor sich haben?" Ob das gut ankommt???



Man(n) darf gespannt bleiben, oder war es entspannt?

Samstag, 29. August 2009

Lauter Fragezeichen


Ich gehe durch die Strasse und sehe plötzlich ganz bewusst: entgegen kommen mir lauter Fragezeichen!!! Es ist unglaublich!!!!! Keiner macht eine klare Aussage: "ich bin so, basta". Da ist Unsicherheit, Fremdbestimmtheit, SchĂŒchternheit, Angepasstheit, Angst sogar... und in meinen Augen suchen sie Zustimmung. All das erinnert ein wenig an einen Maskenball. Pokerface ist RealitĂ€t, jahrelang geĂŒbt und eingefroren. Und einmal BewĂ€hrtes traut man sich kaum mehr abzulegen; bewahre nein, denn was könnte darunter hervortreten!!

Stelle ich LĂ€cheln ĂŒber Trauer, StĂ€rke ĂŒber SchwĂ€che, HĂ€rte ĂŒber Verletzlichkeit, und das jahraus-jahrein? Warum? WĂ€re es nicht viel leichter, einfach zu sein.... sich selbst zu sein?

Bin ich auch so ein Fragezeichen? Lebe ich nur fĂŒr die andern und dafĂŒr, nicht aufzufallen? Lebe ich davon, dass andere mich gut finden, sympathisch und intelligent? HĂ€nge ich meine Fahne in den Wind? Opfere ich mein Kostbarstes um zu gefallen oder gar geliebt zu werden? Verbiege ich mich auf eine Weise, die nichts mit Yoga zu tun hat.

Wer bin ich? Eine Frage, die ich mir vollumfĂ€nglich vielleicht niemals werde beantworten können; eine, die jedoch nur fĂŒr mich wirklich relevant ist.

Seien wir doch einfach wieder mehr wir selber, eher im Sinne eines Ausrufezeichens. Klettert zum Beispiel ein GefĂŒhl der Wut den Gallenblasenmeridian empor, dann tun wir nicht so, als wĂ€re nichts und knirschen mit den ZĂ€hnen. Manchmal beschert uns das Kaleidoskop der Emotionen ja auch etwas Wohltuendes, zum Beispiel Freude und Begeisterung. Juhuuuu! Es gibt doch einfach nichts Schöneres als authentisch zu sein. Und ist der Ruf mal ruiniert, dann lebt es sich ganz ungeniert. Leben Sie auf... und leben Sie wohl!!

Sonntag, 23. August 2009

DJane des Strassenverkehrs





Du Tarzan... ich DJane ;D

Alles ist doch stets eine Frage der Sichtweise. Als FussgĂ€nger nerv' ich mich ĂŒber die doofen Velofahrer, welche nicht nur sĂ€mtliche Verkehrsregeln missachten oder gar nicht kennen, sondern fĂŒr ihr Fortkommen stets die Trottoirs bevorzugen und um einen rumkurven, dass einem Angst und Bange wird.

Auch die dÀmlichen Autofahrer könnte ich auf den Mond schiessen.... bis.... ja bis ich selber am Steuer oder auf dem Beifahrersitz Platz nehme und alles besser weiss, vor allem, dass die erste Regel im Strassenverkehr lautet: "ich habe Vortritt". Leider wissen das all die andern nicht, und dadurch kann es leicht zu Komplikationen kommen.

Nein, echt, wer schon mal mit seinem Strassenkreuzer die Gegend rund um den Berner Bahnhof beehrt hat, weiss, dass sie sich da mit der Strassenbemalung sehr viel MĂŒhe gegeben haben: alle 4 Meter ein FussgĂ€ngerstreifen!! Dennoch stĂŒrzen sich die Leute einfach ins GewĂŒhle und ĂŒberqueren die Fahrbahn gerade da, wo es ihnen am besten gefĂ€llt. Dabei sind sich die meisten nicht bewusst, dass man nachts und in dunkler Kleidung nicht jedem Steuermann sofort auffĂ€llt. Und ĂŒberfahren darf man FussgĂ€nger nun mal nicht, jedenfalls nicht ungestraft, selbst wenn diese sich unkorrekt verhalten.

Aber seien wir ehrlich: manchmal wĂŒrde man gerne ein wenig Gott spielen und aktiv eingreifen: hier einen Denkzettel verpassen, da jemanden zurĂŒckbinden, dort Anfahrtshilfe spielen oder auch einfach laut Hupen. Jetzt hat wohl jemand diesen Traum aufgegriffen und setzt die Möglichkeiten eines DJs aktiv im Strassenverkehr ein. BRAVO!!! Darf ich bitte auch mal mitspielen?

Bitte-bitte-bitte-bitte-bitte-bitte-bitte-bitte-bitte-bitte-bitte-bitte-bitte-bitte-bitte....
Ich bin die DJane des Strassenverkehrs!!
What a feeling!!!
Juhuuuuuu
;D

Mittwoch, 22. Juli 2009

Mann-oh-Mann


Heute abend fuhren wir in Sachen Ultrakurzurlaub noch husch von Freiburg an den Schwarzsee.

Leider ist das anstelle der abgebrannten Gypsera erbaute gleichnamige Hotel samt Restaurant nicht wirklich gemĂŒtlich. Man hat den Bau anders als ursprĂŒnglich ausgerichtet. So ist es jetzt auf der Terrasse entweder zu heiss oder zu windig. Als wirklich angenehm habe ich die Situation dort noch nie empfunden.

So setzten wir uns auf einen Stein ans Wasser und wurden so unfreiwillig Zeugen einer Familienidylle. Er lag regungslos auf dem RĂŒcken, die MĂŒtze ĂŒber den Kopf gezogen und ruhte sich aus. Sie betreute derweil die drei Kinder, welche im See badeten. Den aus ihr raussprudelnden SĂ€tze bezĂŒglich einer Bergtour, welche sie mit ihren Sprösslingen allein unternommen hatte, mochte Mann gar nicht zu folgen, das sah man nur allzu gut. Nur unwillig grunzte er ab und zu etwas Ă€hnliches wie eine Antwort. Sie machte ihm klar, dass es auch den Kiddies lieber gewesen wĂ€re, von Papa gesichert zu werden als von ihrer Mutter.

Als die Sprache auf das bevorstehende Abendessen kam und darauf, dass wohl nicht mehr genĂŒgend Brot vorhanden sei, meinte dieser Göttergatte: "FĂŒr heute Abend wird's wohl noch reichen; musst halt morgen um 7 Uhr aufstehen und rasch eins kaufen gehen". Die Kinder regten an, Mami könne ja ein paar Teigwaren kochen. "Eigentlich wĂŒrde ich lieber nicht noch kochen heute Abend", entgegnete diese matt. Wahrscheinlich war der Stein, auf dem wir jetzt sassen, ihre Sitzgelegenheit gewesen, denn sie hatte als einzige der Familie kein Badetuch, auf welches sie sich hĂ€tte legen können. Auch Selbstvertrauen war nicht wirklich vorhanden

Bevor es mir dann endgĂŒltig reichte mit diesem Superman, kam die Rede aufs Duschen. Und da machte dieses Traumexemplar eines Parademachos den Seinen klar: "Ich dusche dann als erster, nur dass das klar ist". Ja wer sich beim faul Rumliegen dermassen verausgabt, kann schon echt ins Schwitzen kommen. Und wer will schon Körperpflege machen, wenn das warme Wasser alle ist?? Eben!!!

"Drum prĂŒfe, wer sich ewig bindet, ob sich nicht doch was Bess'res findet!", und das bitte bevor man sich inmitten einer Kinderschar als "Gib-hĂ€b-zĂŒnd" wiederfindet respektive verliert.

Sonntag, 28. Juni 2009

Anektier-Anektoten


KĂŒrzlich wurde unserer Stefanie Heinzmann kurzerhand die Deutsche StaatsbĂŒrgerschaft verliehen. In einem Fernsehbericht ĂŒber die leidigen Drohungen gegen sie hiess es, die "Deutsche SĂ€ngerin" habe, von 400 Sicherheitsbeamten bewacht, trotz allem locker und souverĂ€n performt. Seit wann liegt jedoch das Wallis in Deutschland? Wer hat's erfunden? Nein, nicht die von Ricola!

In der heutigen Kocharena wurde nun Starkoch Johann Lafer verdeutscht. Unglaublich, ist der Mann doch schliesslich Österreicher, geboren in der Steiermark, genauer gesagt in Graz. Und was das Interessante ist: er hat sich nicht einmal gewehrt.

Ja die Ösis, die haben einen enormen Charme und wĂŒrden nie jemanden freiwillig brĂŒskieren. "Des passt scho" wĂŒrden sie sagen, ausser vielleicht beim Ötzi, da haben sie sich vehement gewehrt, als die Gletschermumie plötzlich von den Italienern beansprucht wurde. Die Fundstelle liegt jedoch leider ganz klar im SĂŒdtirol, also in Italien.

Wie kommt es, dass wir uns immer mit fremden Federn oder StaatsbĂŒrgern schmĂŒcken wollen. Ob SteinbrĂŒck zwecks Sanierung der Portokasse auf der Suche nach finanzkrĂ€ftigen Steuerzahlern ist?

Ich will ja der Alpenrepublik zu unserer Rechten nicht vorgreifen, aber ich denke die Lafer-Puppe dĂŒrfen sie adoptieren, unsere geschĂ€tzen Nachbarn aus dem Norden, oder?

Sonntag, 21. Juni 2009

Bettelbriefe - Hiiiiiilfe



Sind ab einem gewissen Alter schon keine auf BĂŒttenpapier gebannte LiebesschwĂŒre mehr in unseren BriefkĂ€sten zu erwarten, so können wir doch mit mindestens einem Bettelbrief pro Woche fest rechnen. Allein die Liste der ZEWO-zertifizierten Hilfsorganisationen ist ellenlang. Dazu kommen bestimmt noch ebensoviele nicht zertifizierte Abnehmer fĂŒr unsere Schlechtes-Gewissen-Boni an die sogenannte dritte Welt.

Wer zudem ĂŒber einen virtuellen Posteingang verfĂŒgt - "Datenschutz" sei dank - wird auch da masslos bedient. WĂŒrde man jede Spendenanfrage mit Einzahlung von nur 5 Franken beantworten, könnte man sich nach einem halben Jahr mittellos auf einer Parkbank wiederfinden.

Ich finde helfen toll. Hilfe zur Selbsthilfe ist fĂŒr mich jedoch immer noch die höchste Form der NĂ€chstenliebe. Viele Projekte im Ausland zielen genau darauf ab. Gerade in Sachen Versorgung mit Trinkwasser ist enorm viel getan worden. Alles, was die Ermöglichung von Schulbildung anbelangt, geht ebenfalls in die richtige Richtung!

Übrigens: anders als viele Kiddies der IndustrielĂ€nder haben diese Kinder tatsĂ€chlich begriffen: Wissen ist Macht, Wissen ist unsagbarer, unsichtbarer Reichtum. Sie fechten keine KĂ€mpfe mit den Lehrern aus, sondern öffnen Augen und Ohren und arbeiten fleissig an ihrer Zukunft.

Jeder von uns hÀtte in seinem Umfeld ebenfalls die Möglichkeit, zu helfen. Solche Hilfe Àussert sich nicht zwingend in Franken und RÀppli, sondern kann auch mal ganz praktisch sein, indem man jemandem zur Hand geht, die Hand reicht, ein Ohr leiht etc.

Heute hatte ich schon wieder einen Bettelbrief in der Hand. Ich kriege die ja alle noch in dreifacher AusfĂŒhrung, da ich drei Anschriften habe. Als Motivator vorne das Bild eines armen Afrikanerkindes im Arm seiner Helferin. Da kam mir plötzlich ein irgendwie faszinierend beunruhigender Gedanke.

Jede "Hochkultur" ging irgendwann zu Ende, das zumindest erzĂ€hlt uns die Geschichte, und wie es aussieht, könnte dies mit Amerika und Europa einmal genauso aussehen. WĂŒrde nun, sagen wir mal Afrika zu unermesslichem Reichtum kommen - BodenschĂ€tze sind da ja genug vorhanden - wie wĂŒrden diese LĂ€nder sich gegenĂŒber der restlichen Welt verhalten, gegenĂŒber der neuen dritten Welt? Könnte die Korruption endlich zu Grabe getragen werden und mit der Zeit der Gedanke der NĂ€chstenhilfe aufkeimen, erste BlĂŒten tragen oder gar zur Bildung eines Netzwerks fĂŒhren, wie wir eins aufgebaut haben - zertifiziert oder nicht - zwecks UnterstĂŒtzung der westlichen Welt? SelbstverstĂ€ndlich könnte die neue "Hochkultur" auch im asiatischen Raum entstehen, oder in Indien!

Alles ist im Wandel, allein darauf ist bekanntlich Verlass. Aber mal ganz ehrlich, was die doch sehr spezielle Frage anbelangt, habe ich da so meine Zweifel, dass das Helfersyndrom ĂŒbertragbar ist, ebenso ansteckend wie zum Beispiel GĂ€hnen. Es ist nicht einfach, aus einem eingespielten Muster herauszufinden, es sei denn, man werde aufgrund Ă€usserer UmstĂ€nde herausgefunden. Und genau das könnte uns tatsĂ€chlich passieren! Was denken Sie?

Donnerstag, 11. Juni 2009

Metamorphose und Gedankenspiel


Alles auf dieser Erde ist im ewigen Wandel begriffen. Es gibt eine Zeit, da fĂŒhlt man sich weder Fisch noch Vogel, um sich dann spĂ€ter irgendwie selbst zu definieren oder als Haufrau aufzuwachen.

Wer oder was bin ich, sind Fragen, die zu wirklich inspirierenden Antworten fĂŒhren können, oder auch einfach zu Identifikationsmustern: Ich bin diejenige, welche immer kurz vor knapp, vor allem aber keuchend irgendwo eintrifft. Ich bin die mit dem leichten Silberblick und dem leuchtend goldenen Haar. Ich bin .... alles oder nichts!

So kommen im Laufe der Zeit jede Menge GrundsÀtze zusammen, welche sich dann, wenn wir nicht aufpassen, irgendwann verselbstÀndigen.

Einer meiner LeitsĂ€tze war bis vor kurzem: "Ich bin total ungeschickt, was alle hausfraulichen TĂ€tigkeiten - hier treffender: Tötigkeiten - anbelangt". TatsĂ€chlich wurde ich in dieser Hinsicht nicht unbedingt von der Pampelmuse gekĂŒsst. Nun wurde es allmĂ€hlich fĂŒr mich immer offensichtlicher: je mehr ich meinen Glaubenssatz wiederholte, umso stĂ€rker manifestierte er sich. So schaffte ich es denn mit links, dass mir nicht einmal mehr das Kochen leicht von der Hand ging.

So habe ich mich kĂŒrzlich entschlossen, meine Suggestionen zu Ă€ndern. Als gestern - Ungeschickt lĂ€sst grĂŒssen - der Kaffee, wenn auch nur knapp neben dem Kocher landete, lobte ich mich fĂŒr mein unvergleichliches Geschick: "Ich bin die Beste, die mit den GoldhĂ€nden, der alles gelingt". Stur fuhr ich fort mit meinen Positivaussagen, egal was geschah.

Sagt man nÀmlich zum Beispiel einem Kind: "Du bist dumm", dann versteht es mit der Zeit nur noch Bahnhof. Repetitive Aussagen setzen ein Programm in gang, das im Hintergrund unbemerkt weiterlÀuft und sein destruktives Werk weiter vollbringt .... oder eben sein konstruktives.

Eine meiner Freundinnen hat es momentan sehr schwer. Sie steht an einem Punkt im Leben, den wir alle irgendwann erreichen, sofern wir alt genug werden. Diese zeitweise totale Hilflosigkeit zu sehen, tut einem im Herzen weh und fĂŒhrt dazu, dass man vom MitgefĂŒhl direkt ins Mitleiden hineinrasselt. Das ist jedoch fĂŒr keine der Beteiligten hilfreich. So Ă€nderte ich denn auch hier die Sichtweise und programmierte gestern nach einem intensiven GesprĂ€ch mit ihr: "Ich habe eine Freundin, der fliesst Hilfe von allen Seiten zu. Sie wird aufgefangen, unterstĂŒtzt und inspiriert." Dazu machte ich noch etwas Energiearbeit und fand ein Meistersymbol von Ingrid Auer. Heute ging ich wieder zu Erika, und siehe da, sie erzĂ€hlt mir, war ihr alles Unglaubliches passiert ist und wie sich jetzt Möglichkeiten eröffnet hĂ€tten, die sie vorher nicht hatte. Dass ich ihr mit meinen Behandlungen zudem buchstĂ€blich auch noch ein wenig unter die Arme greifen kann, macht mich dankbar und glĂŒcklich.

Eine gewisse Achtsamkeit im Alltag ist so bereichernd. Gewohnheiten machen das Denken ĂŒberflĂŒssig, deshalb haben wir davon auch reichlich. Richtiges Denken ist eine Kunst, die es zu erlernen gilt, denn:
"Wer heute einen Gedanken sÀt
erntet morgen die Tat
ĂŒbermorgen die Gewohnheit
mit der Zeit den Charakter
und letztlich sein Schicksal"

Mittwoch, 3. Juni 2009

Menschen ganz uniform?


Coco Chanel hat einst gesagt: "Sind Frauen schÀbig angezogen, schauen die Leute auf die Kleider, sind sie elegant gekleidet, auf die Frau.".

Eine wirklich interessante und irgendwie auch inspirierende Aussage. Ob deshalb die Promis MillionenbetrĂ€ge in ihre Outfits stecken und sich irgendwie auch darĂŒber zu definieren scheinen? Obwohl die Wahl der richtigen Robe nicht massgeblich entscheidend dafĂŒr ist, ob man den Oscar nun tatsĂ€chlich erhĂ€lt und seine vor dem Spiegel einstudierte Rede öffentlich loswird, schauen gerade wir Frauen uns gerne an, was die Stars und Sternchen auf dem roten Teppich kleidermĂ€ssig zum Besten geben.

Versace, Armani, St. Laurent oder eben Chanel... es umhĂŒllt gekonnt und lĂ€sst an der richtigen Stelle tiefe Einblicke gewĂ€hren. Stimmt es jedoch, dass diese Eleganz den Blick auf das wahre Wesen des Menschen hinter dem Starsein offenbart? Meines Erachtens ist genau das Gegenteil der Fall und das Wahrnehmen seines GegenĂŒbers eine besondere Kunst, die mehr als nur ein modisch geschultes Auge verlangt. Jemanden mit all seinen Facetten zu erfahren und ihn fĂŒr das zu schĂ€tzen, was er verkörpert, von ihm zu lernen, das alles hat wenig oder nichts mit der HĂŒlle zu tun.

Ich frage mich jedoch, ob Uniformen z.B. in Schulen nicht viel mehr geeignet wĂ€ren, die IndividualitĂ€t eines jeden in einer Gruppe erkennen zu lassen. Die modischen Unterschiede wĂŒrden wegfallen und damit auch der Druck, mit Marken zu punkten. Jeder wĂŒrde mit seinen StĂ€rken hervortreten; doch auch die SchwĂ€chen blieben nicht verborgen. In englischen oder auch amerikanischen Internaten sowie in Japan sind soviel ich weiss Schuluniformen fĂŒr alle - also auch fĂŒr auslĂ€ndische Studenten - Vorschrift.

Auch im Kampfsport gibt es Uniformen, das Dogi resp. Kimono. FrĂŒher hatten wir im Aikido farbige GĂŒrtel, welche den (manchmal auch vermeintlichen) Entwicklungsgrad des SchĂŒlers erkennen liessen. In Schulen, welche dem Honbu Dojo Japan angeschlossen sind, gibt es bis zum schwarzen GĂŒrtel keinen Unterschied, alle tragen weiss und das ist gut so. Allerdings hat es auch schon mal dazu gefĂŒhrt, dass blutige AnfĂ€nger anlĂ€sslich einer Schnupperlektion einer Frau kurz vor deren 1. Dan-PrĂŒfung in Machomanier Anweisungen gaben, weil sie nicht merkten, dass sie es mit einer Fortgeschrittenen zu tun hatten. Obwohl ich bei den Kindern nicht auf einem Dogi bestehe, da es ganz schön ist Geld gehen kann, wenn man alle 6 Monate ein grösseres kaufen muss, finde ich diese Art UniformitĂ€t beruhigend.

Auch im MilitĂ€r setzt man auf Uniformen, wobei sicher ganz genau darauf geachtet wird, was fĂŒr Rangzeichen oder Auszeichnungen auf den Ärmeln oder an der Brust zu erkennen sind. Orden waren auch immer sehr beliebt, vor allem um weiblicherseits Eindruck zu schinden. Dass wir Frauen uns ĂŒberhaupt nicht auskennen, sei nur am Rande erwĂ€hnt.

ÜBRIGENS: Auch die aktuelle Mode ist in gewisser Weise Uniform resp. uniform. Und Jeans gehören zu den weltweit alteingesessensten Uniformteilen ĂŒberhaupt.

Es wĂ€re schön, wenn wir es irgendwann schaffen könnten, einander wirklich wahrzunehmen; uns nicht auf das Äussere zu reduzieren, jeden Menschen so zu sehen und zu akzeptieren, wie er ist und ihn fĂŒr seine inneren Werte zu schĂ€tzen.... ob er nun eine stinknormale Jeans trĂ€gt oder ein Kleid von Chanel.

Dienstag, 2. Juni 2009

TertiÀre Geschlechtsmerkmale


Über primĂ€re und sekundĂ€re Geschlechtsmerkmale brauchen wir nicht zu diskutieren, die sind aus- und ĂŒberdiskutiert. Das Geheimnisvolle, das ihnen in vergangenen Jahrunderten noch anhaftete, ist nicht erst seit dem Nacktwandern und TheaterauffĂŒhrungen fĂŒr Nudisten gut ausgelĂŒftet.

Zu den tertiĂ€ren weiblichen Geschlechtsmerkmalen gehört nebst High Heals, dass SIE bei Parties oder BBQ-Auftritten das jeweilige Buffet mit vielen Highlights bereichert. Es genĂŒgt nicht, mit nur einer SpezialitĂ€t aufzuwarten. Am besten gibt man einen kurzen Überblick ĂŒber die hauseigenen Köstlichkeiten oder serviert das berĂŒhmte "non merci, pas de dessert", das aus mindestens 12 sĂŒssen Komponenten besteht.

Als Frau nicht mit den Ellenbogen zu klingeln ist in etwa so, wie busenlos einen Bikini spazieren zu fĂŒhren. Man schĂ€mt sich; noch schlimmer: man hat wieder einmal die Erwartungen aller enttĂ€uscht, wird doch weiblicherseits ein Talent als KĂŒchenschabe sowie eine gewisse FĂŒrsorglichkeit vorausgesetzt.

EnttÀuschung ist gut, zeigt sie uns doch die vorangegangene TÀuschung auf. Ein Grund zum jubeln, eigentlich. Juhuuu-hust-hust :-/

Zu den tertiÀren mÀnnlichen Geschlechtsmerkmalen gehören nebst HÀnden in den Hosentaschen und einem meist völligen Ablehnen von SonnencrÚme und Sonnenhut, dass sie einem als krÀftige Dosen- und Flaschenöffner willig zur Hand gehen, wobei der modernen Frau lÀngst keine Weinflasche mehr widerstehen kann.

Mann bringt zu BBQs den Wein mit plus seine bessere HĂ€lfte, die sich ĂŒberbeladen zum Buffet durchkĂ€mpft. Niemand erwartet, dass er sich vorher als ZuckerbĂ€cker versucht, und meist wird diese Erwartung auch nicht enttĂ€uscht. Allenfalls brillieren kann er als Grillmeister und so möchte ich in diesem Zusammenhang nochmals kurz auf meinen Eintrag vom 18. Juli 2008 hinweisen und darauf, dass Ausnahmen noch immer jede Regel bestĂ€tigen, auch diese und sogar die monatlich wiederkehrende der Frau.

Ob sich am oben AufgefĂŒhrten irgendeinmal noch etwas Ă€ndern wird? Lassen wir uns ĂŒberraschen oder noch besser: ĂŒberraschen wir uns selber!!

Freitag, 9. Januar 2009

Wo Rauch ist....


...muss auch eine Zigarette sein, oder noch schlimmer: eine Zigarre. Zigarrenrauchen ist mĂ€nnlich, denken sich die elegant gekleideten Herren mit dem leichten Dauerhusten, wenn sie sich mehr kurz- als langtmig, genĂŒsslich ihrem Hobby hingeben. Sie haben vielleicht soeben ein Menu der Superlative verspiesen und möchten die letzten Reste wohl unauffĂ€llig durch die ZahnzwischenrĂ€ume herauspusten.

Was ist jedoch mit den ĂŒbrigen GĂ€sten. Die haben vielleicht gerade mit dem ersten Zwischengang begonnen? Was? Nochmal bitte... ich verstehe so schlecht... Tolewas? Aah, Toleranz, ja verstehe. Übrigens, fĂŒr alle, die es nicht wissen wollen: eine teure Havanna riecht fĂŒr den Laien nicht anders oder besser als ein billiger Beizenstumpen!!!

Wir warten nicht auf Godot, sondern seit Jahren auf ein Rauchverbot in öffentlichen RĂ€umen, vor allem Restaurants. Wir, das sind mein Göttergatte Martin und ich. Teilen tun wir diese Meinung mit ganz vielen andern Nicht- und Exrauchern, welche es leid sind, ihre Kleider nach Besuch ihrer Lieblingspizzeria in die Waschmaschine zu schmeissen oder gleich im SondermĂŒll zu entsorgen. Auch die Haare stinken jeweils bestialisch...

Klar, dass dies allen professionellen und hobbymĂ€ssigen Rauchern nicht gefĂ€llt. Die laufen notfalls meilenweit fĂŒr ein Raucherbein. Und sitzt man einmal einem rĂŒcksichtsvollen Exemplar gegenĂŒber, dann erntet man VorwĂŒrfe, wenn sich der Rauch, wie immer, in die falsche Richtung bewegt, d.h. in Richtung Nichtraucher.

Ja, ja, es gibt fĂŒr alles ein dafĂŒr und dawider, der verbale Krieg ist nicht beendet. Dass Rauchen ungesund sein soll, darĂŒber lacht Ex-Bundeskanzler Helmut Schmidt, der sich mit 90 immer noch rĂŒstig pafft. Er fĂŒhlt sich ohne Zigarette etwa so wohl wie Noah ohne Arche. Auch Sir Winston Churchill wurde dank Tabak fast 90 Jahre alt. Er sagte unter anderem in etwa: "Ein leidenschaftlicher Raucher, der immer wieder ĂŒber die Gefahren des Rauchens, d.h. ĂŒber dessen schĂ€dlichen Einfluss auf die Gesundheit liest, hört in den meisten FĂ€llen auf... zu lesen."

Offenbar besteht jedoch unter passionierten Rauchern kein Zusammenhalt. Anders ist es sicher nicht zu erklĂ€ren, dass das Referendum gegen das Passivrauchgesetz des Bundes wohl nicht zustande kommen wird. Ende Dezember waren gerade mal 3500 von 50 000 benötigten Unterschriften eingegangen. Oh-o-o-o-☺

Ich warte schon lange darauf, wieder unbeschwert und unberaucht irgendein Lokal aufsuchen zu können. Ab Sommer 2009 soll es ja auch bei uns soweit sein. Wie meine Schwester sagt, ist das u.a. in Arosa bereits jetzt der Fall. Allerdings mĂŒsse man sich erst durch Rauchschwaden kĂ€mpfen um die RĂ€umlichkeiten zu betreten, denn die Raucher paffen draussen und trotzen heroisch der KĂ€lte.

Da wird sich wohl die Lebenserwartung Raucher/Nichtraucher in einem etwas anderen VerhĂ€ltnis einpendeln, denn wenn die Raucher zu Frischluftfanatikern werden und die Nichtraucher wieder vermehrt innerhalb der Lokale anzutreffen sein werden, dann mĂŒssen wir damit rechnen, dass rauchende Politiker die 100er-Marke locker ĂŒberschreiten könnten.

Ein cooles Geschenk zu Weihnachten wÀre wohl dieser hustende Aschenbecher gewesen, richtig toll auch dann, wenn Ihr Rauchzeichen setzender Liebster mal auf GeschÀftsreise ist, denn was ist heimeliger und beruhigender als so ein chronischer Raucherhusten!!! Was, Ihrer hat aufgehört? Na ENDLICH. Macht nichts, denn leider ist dieses Kunstwerk nur noch antiquarisch erhÀltlich.

Nun mĂŒssen Sie nur noch ihrem Vierbeiner das Rauchen abgewöhnen, dann ist die Luft wieder rein, oder?