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Mittwoch, 10. September 2014

Aktionen für den FRIEDEN in Europa - LOVE not war!

P E A C E --- F R I E D E N
Können Sie sich auch des Eindrucks nicht erwehren, dass Sie subtil (?!) auf einen Krieg in Europa vorbereitet werden? Im Fernsehen mittels Dokumentarfilmen, in der Presse mit Rückschauen oder aktuellen Kriegsvorbereitungen.

Ihnen geht es sicher wie mir und unzähligen andern auch: Sie wollen Frieden!

Säbelrasseln, diverse False Flag-Aktionen, die Kriegstreiberei machen es klar: es gibt da offenbar ein paar wenige, die wollen Krieg, ja die brauchen dringendst Krieg, weil sie davon profitieren und damit unter anderem sehr viel Geld verdienen. Ich spreche hier von den USA, einem Land mit weltweit 700 !! Militärbasen, das in den letzten Jahren eine blutige Spur von Elend und Zerstörung auf der halben Welt hinterlassen hat. Es geht nur um Geschäfte, es ist ein gnadenloser Kampf um Ressourcen und Macht und gehört offenbar zu einem Masterplan der US-Aussenpolitik, von welchem US-General Wesley Clark am 3.10.2007 ansatzweise sprach. Während dieses zirka 2minütigen Ausschnitts spricht er über seine Erlebnisse im Pentagon kurz nach 9/11 und von dem Plan der US-Regierung, innerhalb von 5 Jahren 7 Länder anzugreifen und deren Regierungen zu stürzen.



Mit Syrien hat es nicht so ganz geklappt, nicht zuletzt dank Putin. Jetzt ist offenbar Russland selber dran. Da gibt es natürlich immense Gasreserven! Mit Hilfe sogenannter "Beweise", wie wir sie u.a. von den Atomwaffen Saddam Husseins bereits kennen, bereiten die USA Europa auf einen Krieg gegen Russland vor und nehmen dabei billigend in Kauf, dass dabei Nuklearwaffen zum Einsatz kommen könnten.

Dieser Aufruf zum Nachdenken von Ken Jebsen über eine geistige Generalmobilmachung hat mich sehr beeindruckt .... aber schauen und denken Sie selber nach:



Wollen wir wirklich wie Schafe in einen 3. Weltkrieg hineintaumeln? Nein und nochmals nein! Wir müssen klar machen, was wir wollen respektive nicht wollen! Die Politik ist die Unterhaltungsabteilung der Rüstungsindustrie und übrigens auch der Wirtschaft, um es mal mit Frank Zappa zu sagen! Wir können hoffen, wir können beten und wir können aktiv werden und Farbe bekennen. In Deutschland und zeitweise auch in der Schweiz gibt es Mahnwachen, sogenannte Montagsdemos. Das wäre eine Möglichkeit, unter anderem. 

Ich wünsche uns allen FRIEDEN. Wer möchte, kann auch eine Kerze für den Frieden anzünden, das geht zuhause oder sogar von zuhause aus (hier der Link dazu). Es brennt!

PS: Hier nochmal der offene Brief von Jochen Scholz an Wladimir Putin inklusive einem Interview mit NuoViso TV. Als ehemaliger Oberstleutnant der NATO-Luftwaffe verfügt Scholz über einiges Insiderwissen!

Freitag, 18. Mai 2012

Desti-Nationen nach Wahl .....

Meine Desti-Nation .... die Faszi-Nation
Wer kommt mit?
..... es hat noch Plätze frei!

Wie in meinem letzten Post bereits angedeutet, leben die meisten Politiker in einem Land namens Stag-Nation, der sie dann auch ausgiebigst frönen. Es handelt sich dabei nicht um einen Stillstand im rein wirtschaftlichen Sinn, sondern um ein absolutes Fehlen von innovativen Ideen, Kreativität und positiven Ansätzen und Ausblicken.

Das treibt uns - das Volk - schrittweise in die Resig-Nation. Die meisten dümpeln und versinken da in Selbstmitleid, Angst und Hoffnungslosigkeit. Muss das jedoch wirklich sein? Die einzige Vision, die wir noch haben, die Tele-Vision? Ausgerechnet !!!

Dabei gibt es doch noch ganz andere Länder, die um einiges vielversprechender und einladender sind! Braucht ja nicht unbedingt die Halluzi-Nation zu sein, obwohl man dort sicher viel Spass haben könnte. Von der Subordi-Nation würde ich eher abraten, ebenso von der Indoktri-Nation ..... etwas Freiheit muss einfach sein!

Meine Desti-Nation wäre zum Beispiel die Faszi-Nation .... da ist auch die Kreativität und Freude zu Hause. Kommen Sie mit?

Und wenn wir schon dabei sind: wie wäre es mit Reinkar-Nation? Recht haben Sie, die kann warten! Geniessen wir doch das ewige, uns wohlgesinnte JETZT!

Mittwoch, 4. Januar 2012

Umgekehrt wird ein Schuh draus ... ein gutes neues Jahr

die einfachste Lösung wird oft übersehen
meist liegt sie in der Umkehrung
"Umgekehrt wird ein Schuh draus", sagt der Volksmund - aus was genau, darüber schweigt er sich beharrlich aus.

Wie wir alle wissen, empfängt unser Auge sämtliche Bilder auf dem Kopf stehend - etwa so, wie wenn man in einen Löffel oder auf eine konkave Fläche blickt. Es leitet die Datei dann über den Sehnerv an das Gehirn weiter. Dieses rechnet alles um und dreht es gleichzeitig um 180 Grad.

Trotzdem meinen wir stets, alles richtig zu sehen und voll den Durchblick zu haben. Bescheidenheit war noch niemals in der Geschichte der Menschheit die Stärke des selbsternannten homo sapiens.

So stimmt nicht nur von beinahe jeder Aussage auch das genaue Gegenteil, im Sinne von: "wie man's macht, ist's falsch", sondern auch von jedem Lösungsansatz. Oft funktioniert gerade die Umkehrung dessen, was wir bis jetzt erfolglos angewendet haben, um Welten besser.

Gehe ich also in meinem Wohn-Schlaf-Koch-Klosett meist links herum, um mir dann regelmässig am Küchenschrank den Kopf anzustossen, wäre es vielleicht ratsam, es mal mit rechts herum zu versuchen. Sollte ich dabei beim ersten Mal über den Hund stolpern - einfach nicht aufgeben .... es könnte ein Zufall sein und somit als kleiner Teilerfolg abgebucht werden.

Um das Jahr 2012 ranken sich viele Geschichten und Voraussagen. Mayakalender und düstere Prophezeiungen von Seiten der Herren Nostradamus, Edgar Cayce, Pater Pio und vielen mehr! Klingt alles ein wenig so, wie wenn Eltern ihre ungehorsamen Kinder schelten. Liest man jedoch jeden Tag Zeitung oder sieht fern, wird man tatsächlich immer wieder Zeuge eines gewissen Sittenzerfalls. Man glaubt allenthalben gerade noch knapp an Botox oder Silikon, Sex wurde zum Leistungssport Nummer 1 degradiert (Liebe reine Nebensache!), Geld und Macht sind mehr und mehr Antrieb für viele "Fehlinvestitionen" von Zeit und Energie.

Alles funktioniert oft gerade umgekehrt. Das zeigt uns wieder mal unser geliebter Pilger Mu - ein Geschöpf aus der Feder von Alex Ignatius. Schon mehrmals entführte ich Sie im Kurzum-Blog in seine Erlebniswelt, so auch heute. Mu ist nämlich aufgefallen, dass es viel einfacher ist, die Erde auf den Füssen zu tragen als auf Händen. Ist doch viel besser als sie dauernd zu treten! Tun wir es also mit der nötigen Sorgfalt und im Bewusstsein, was für ein wunderschöner Ort unsere Erde doch ist - kostbar, einzigartig und unbezahlbar!

In diesem Sinne wünsche ich allen im neuen Jahr viele schöne Momente der Achtsamkeit und Hingabe an die Schönheit und Freude.

Freitag, 15. April 2011

Born to be wild....

Born to be wild - YEAH ♡
Marie von Ebner Eschenbach meinte einst: So mancher glaubt, ein gutes Herz zu haben, und hat dabei nur schwache Nerven!

Oft ist man aber auch einfach ausgepowert vom ewigen Rumhängen, dem ewigen Alltagstrottel, dem man im Spiegel zuzwinkert, um ihn etwas aufzumuntern.

Heute ist ein idealer Tag, etwas zu bewegen, in Gang zu bringen. Also rühren wir das Universum ein wenig auf - es wartet nur darauf. Born to be wild, aber jetzt mal wirklich!!! Nicht vor dem Fernseher sanft entschlafen, hinter dem Bierkrug Philosophien schmieden, Büromief schnuppern bis zum umfallen..... Werden wir also kre-aktiv. Auf geht's.... packe'mes oah - YEAH

Donnerstag, 21. Oktober 2010

Mülltaucher - ein neuer Beruf?

Kurse auf Anfrage ;-)
Gestern wurde auf RTL Vollzeitaktivistin Hanna Podding einem vermutlich eher verwunderten Publikum präsentiert. Verwundert nicht etwa wegen der Berufsbezeichnung, auch nicht aufgrund von Hannas Teilzeitbeschäftigung als aktive Mülltaucherin, sondern aufgrund der Tatsache, dass so eine Mülltonne tatsächlich als Selbstbedienungsladen was Brauchbares hergibt, und das nicht zu knapp!

Was Frau Podding da so aus den Mülltonnen der Supermärkte rausfischt, hat mich echt umgehauen. Frische Früchte, Gemüse, Milchprodukte... vom Datum her abgelaufen dürfen sie nicht mehr verkauft werden, aber deswegen gleich wegwerfen? Wunderschöne Äpfel, Birnen, Paprika, Yoghourts oder was auch immer .... in Massen einfach entsorgt. Und die Mülltaucher machen sich in Deutschland auch noch strafbar, denn dieser Müll ist nicht Allgemeingut, sondern gehört nach wie vor dem Supermarkt!

Kann es denn angehen, dass Essen einfach weggeworfen wird, während viele Leute nicht wissen, wie sie was auf den Tisch oder zwischen die Zähne kriegen. Dies ist in Europa mittlerweile eine beinahe alltägliche Situation während die Versorgungslage in gewissen Ländern Afrikas noch um vieles schlimmer ist; Kinder mit Hungerbäuchen sind da keine Seltenheit.

Dem gegenüber unsere wohlstandsverwahrloste Gesellschaft mit ihren teilweise Pappsatt- oder Übersatt-Bäuchen, welche es nicht schafft, Gesetze einzuführen, die ein Verkaufen oder gar gratis Abgeben von Esswaren nach Ablauf des Verfalldatums nicht nur befürworten sondern vorschreiben; Gesetze, welche das Wegwerfen von Esswaren unter Strafe stellen? Keiner sollte hungern müssen!!!

Göttergatte meint, dass Supermärkte von Einkäufen leben und nicht vom kostenlosen Weiterreichen von Nahrungsmitteln. Da hat er ja schon recht. Ich habe ja bereits ein schlechtes Gewissen, wenn Reste im Kühlschrank vergammeln, was gottseidank sehr selten vorkommt. Mich macht diese Geschichte jedoch traurig, wütend und noch viel mehr. Mutter Erde ernährt uns und wir spucken drauf.

Hanna Podding gibt, wenn ich das recht verstanden habe, Kurse in Mülltauchen, das auch Containern genannt wird. Aber eigentlich weiss jeder Konsument selber, dass Produkte nicht lesen können und somit nicht wissen, wann ihr Verfalldatum überschritten ist. Der Yoghourt ist erfahrungsgemäss noch lange nach Ablauf wunderbar geniessbar.

In der Schweiz gilt übrigens Müll nicht als Eigentum und Mülltauchen somit nicht als Straftat. Auch haben sich Leute auf das Einsammeln und Verteilen abgelaufener Lebensmittel spezialisiert. Die Schweizer Tafel ist so eine Organisation. Viele freiwillige Helfer sammeln bei Produzenten, Grossverteilern und Detaillisten 11 Tonnen Lebensmittel täglich ein und verteilen diese gratis an Obdachlosenheime, Gassenküchen, Notunterkünfte und Hilfswerke. Der Hauptsitz liegt in Kerzers, schweizweit ist die "Schweizer Tafel" jedoch in 12 Regionen tätig. BRAVO, sage ich da nur. Spenden werden sicher gerne entgegengenommen, zum Beispiel anlässlich des 7. Suppentags am 18. November 2010, der an 26 Standorten unter dem Motto "Diese Suppe löffeln wir gemeinsam aus!" durchgeführt wird. Besuchen Sie doch einfach mal die Homepage, für Details oder auch einfach aus Interesse!

Übrigens: wussten Sie, dass jedes Produkt ein Verfalldatum hat, auch z.B. Wattestäbchen?

Freitag, 2. Juli 2010

Hayeks Ideen leben weiter ....


.... hoffentlich!!
Die Zeitung der Unia hatte Nicolas Hayek kurz vor seinem Tod interviewt und veröffentlicht nun eine nicht autorisierte Fassung des Gesprächs, da Hayek die Korrektur nicht hatte zu Ende führen können. Er wurde von der Lebensbühne abberufen. Ich finde seine Worte jedoch dermassen inspirierend, dass ich Ihnen das nicht vorenthalten möchte. Im Zusammenhang mit der überall grassierenden "Diplomanie" steht unter anderem: "Wenn du einen Esel nach Salzburg schickst, macht das aus ihm noch keinen Mozart"... aber lesen Sie selber das davor und danach.... es lohnt sich. Spielen wir doch einfach eine Runde "fang den Hut" respektive "fang die Idee"....
Danke Nicolas ☺♡☺

Samstag, 26. Dezember 2009

WW: da kriegt jeder sein Fett weg....


Wahnsinn; nach einem zweijährigen Aufenthalt in den USA kehrt Michelangelos David reumütigst nach Italien zurück. Es ist ja nun nicht so, dass das Essen in Italien nicht lecker schmecken würde, aber wenn man schon über solche Sponsoren stolpe... eh... verfügt....

....dann wird alles klar wie Wurstsuppe. Geschmacksverstärker, künstliche Aromastoffe, Aspartam und jede Menge Fett.... nicht gerade das, was der liebe Onkel Doktor uns verschrieben hat.

Dennoch gibt es auch in der Schweiz Hüftgoldzeiten, Weihnachten-Neujahr zum Beispiel. Apéros, Einladungen, süsse Geschenke!

Nach jahrelangem Auf und Ab auf der Waage und einigem Zögern hatte ich mich, was das anbelangt, Ende September in bewährte Hände begeben. Der Leidensdruck hatte diesmal genügt. Einer der wohl häufigst gedachten Gedanken bei Weight Watchers ist vermutlich: "das funktioniert ja auch bei mir!". Die Pfunde purzelten und das interessante dabei: ich konnte mich sattessen. Was heisst hier konnte; ich muss(te) mich sattessen! Manch einer muss sich nämlich direkt anstrengen, alle Punkte zu brauchen.

Zu den ersten Erfolgserlebnissen führten mich die Flex Points®. Als ich dann alles geistig in etwa intus hatte und ein gewisser Automatismus die Führung übernahm, hiess es: alles auf Anfang. Das Pro Points™-System hatte die Testphase bestanden und wurde uns Ende November vorgestellt. Nach ein paar Tagen wurde klar: the system works.... und zwar noch besser als das vorherige. Toll, ich fühle mich wie neu geboren!

Wenn mich jemand fragen würde, was ich wohl anders machen würde in meinem Leben, wenn ich die Chance erhielte, müsste ich antworten: "Meine Brille würde ich nach wie vor nicht bei Jedermann kaufen, aber bei Weight Watchers schon in jungen Jahren vorbeizuschauen hätte sich echt gelohnt. Mir wäre viel erspart geblieben!"

Unser Santa hier sollte sicher erst einmal die Feuerwehr bemühen und sich dann aber bei Weight Watchers ein paar Tipps abholen. Bis zur nächsten Saison wird er dann fit wie ein Turnschuh sein. Es muss dann nur aufpassen, dass er nicht zu früh mit seinen Geschenken bei uns auftaucht.

Geniessen Sie's gut - aber alles immer mit Mass!


=D

Mittwoch, 5. August 2009

Hiiilfe - Marktforschung/Telemarketing









  • Von welcher Firma sind Sie? Demoscope?
  • Was ist das für eine Firma?
  • Wie war doch gleich Ihr Name?
  • Nochmal bitte?
  • Wie buchstabiert man das? M..ü...l...l...e...r!
  • Danke Frau Müller, wie sind Sie auf meine Nummer gekommen?
  • Eine Liste erhalten? Von wem? Aha!
  • Arbeiten Sie als Vollzeitkraft bei Demoscope oder Teilzeit?
  • Ach so, Teilzeit! Was tun Sie nebenbei? Studieren Sie, sind Sie Hausfrau oder haben noch einen andern Job?
  • Studieren? Was studieren Sie denn?
  • Jura! Nicht den Kanton, hoffe ich?
  • Nein natürlich nicht!!! Haben Sie politische Ambitionen? Bundesrätin eventuell?
  • Nein? Aber Sie sind schon in einer Partei?
  • In welcher denn? FDP?
  • Wie lange arbeiten Sie schon in Sachen Marktforschung/Telemarketing?
  • Dann verfügen Sie ja schon über etwas Erfahrung!
  • Haben Sie einen fixen Lohn oder bezahlt man Sie pro Gespräch?
  • Wieviel kommt da in etwa zusammen?
  • Ist gutes Aussehen in Ihrem Beruf wichtig?
  • Lächeln Sie beim Sprechen?
  • Sind schöne Zähne Voraussetzung?
  • Was für eine Zahnpasta verwenden Sie?
  • Darf ich mir Ihre Telefonnummer aufschreiben, falls ich noch weitere Fragen an Sie habe?

Spätestens in der Mitte dieses Fragekatalogs wird die Anruferin oder ihr männlicher Kollege abblocken oder auflegen. Wenn nicht, klären Sie sie darüber auf, dass Sie soeben mit ihr oder ihm eine Umfrage gemacht haben über den Job des Marktforschers/Telemarketers und die Auswertung an die EGBG Data Control Group in Amsterdam (EGBG Hauptlink) schicken werden. Machen Sie klar, dass Sie das Gespräch mittels Punktesystem bewerten werden und leider im Sinne des Datenschutzes keine Fragen über die Ergebnisse beantworten dürfen.

Regt sich die Anruferin/der Anrufer über Ihre Fragerei auf, machen Sie ihm klar, dass Sie angerufen wurden und nicht umgekehrt.

Wie heisst es so schön: "Ein guter Jude beantwortet eine Frage mit einer Gegenfrage". Tun Sie das auch, auf dass Sie mit der Zeit von solchen Instituten gemieden werden wie die Pest. Sie brauchen deswegen nicht gleich zu konvertieren. Schönen Tag noch.... und wie war doch gleich Ihr Name? Buchstabieren Sie das mal, bitte!

Montag, 20. Juli 2009

Bombensicher in die Ferien







Wohin kann man noch in die Ferien reisen, ohne Gefahr zu laufen, Opfer irgendwelcher politisch Motivierter, religiös Fanatisierter, seefahrender Numismatiker oder sonst irgendwelcher Wahnsinniger zu werden oder auch einfach der Schweinegrippe in die Arme zu laufen; von Unwetter- und Naturkatastrophen ganz zu schweigen.

Balkonien wäre relativ sicher, es sei denn, es liegt ein versteckter Bauschaden vor und man stürzt haltlos in die Tiefe.

Mal ehrlich, man traut sich wirklich kaum mehr aus dem Haus. Ja, das Leben ist tatsächlich lebensgefährlich, und das vom ersten Tag an. So viele Versicherungen kann es gar nicht geben, dass alle erdenklichen Fälle abgedeckt wären, gottseidank.

Zu den heutigen, seriösen Reisevorbereiten gehört idealerweise auch der Besuch der entsprechenden Homepage des EDA. Dort kann man die Destination eingeben - Adelboden sucht man übrigens hier vergebens - und sich mit den bekannten Risiken vertraut machen. Dennoch sind gewisse Ereignisse nicht vorauszusehen.

Ägypten ist für mich seit ich denken kann ein faszinierendes Land. Schon immer gab es dort ab und zu Terroranschläge, wurden Touristen verletzt oder getötet. 1995 hab ich mich dennoch in dieses Wunderland getraut und hatte die Gelegenheit, dort ganz spezielle Momente zu erleben. 1997 gab es dann den Anschlag beim Hatschepsut-Tempel und danach noch einige andere, leider. Heute sind zwar die meisten Sehenswürdigkeiten durch Sicherheitskräfte geschützt, dennoch bleibt ein gewisses Risiko bestehen und ich würde mich wohl heute nicht mehr hintrauen.

Wer die ewigen Impfungen und nicht kalkulierbaren Risiken leid ist, mache einfach uHu-Ferien, die liegen jetzt voll im Trend. Geht man dann für einmal wie ein Tourist bekannte Wege, sieht man plötzlich alles in einem anderen Licht. Die eigene Stadt zeigt sich einem in ihrer vollen Pracht und man kommt ins Staunen ... nicht zuletzt darüber, dass man an vielem meist achtlos vorbeigeht, weil es einem selbstverständlich geworden ist. Es ist übrigens nicht verboten, seinen Freunden trotzdem eine Karte zu schreiben.

Freitag, 3. Juli 2009

Stauwetter zum Ferienbeginn


Pünktlich zum Ferienbeginn stellt sich das richtige Stauwetter ein. Nein, nicht Sauwetter sondern tropischfeuchte Hitze. "Ich klebe, also lebe ich"!! Gibt es etwas Schöneres, als stundenlang vor dem Gotthard zu warten? Kommt man sich da nicht endlich etwas näher, dann weiss ich auch nicht!

Nun soll es ja Leute geben, die machen sich schon um 04:30 morgens auf den Weg. Gute Idee, sofern nicht 100'000 andere über denselben Einfall klagen. Besonders hilfreich im Sommer sind ja bekanntlich auch die unzähligen Baustellen, welche zusätzlich am Chaos mitbauen.

Beruhigenderweise sind dies keine Aufnahmen aus dem Gotthardtunnel, sondern aus Russland.



Dennoch ziehe ich ein Verweilen auf Balkonia einer ungemütlichen Autofahrt vor. Auch auf eine Abkühlung resp. "Erfrischung", wie man sie in Tokyos Schwimm- resp. Wellenbädern gewohnt ist, kann ich gut verzichten. Baden in Achtungsstellung, nur echt mit Schwimmhilfe, obwohl man da wohl kaum untergehen kann. Übrigens gibt es alle 15 Minuten Schichtwechsel, wie mir meine Japanischlehrerin bestätigt, denn es hat noch mehr Leute, die ins Wasser wollen. Krank, oder?



Dann schon lieber ein Ausflug in diesen Fake-Pool, da bleibt man wenigstens schön trocken hinter den Ohren:



Und doch werden sicher irgendetwas unternehmen ohne uns zu übernehmen. Einfach mal Zeit zu haben, um sich nötigenfalls auch mal zu langweilen, ist ein Luxus, den wir uns gerne gönnen. Wir wünschen allen einen schönen Sommer und vor allem Ferien nach Wunsch.

Freitag, 12. Juni 2009

Rentier-ts?


Wie das Rentier ist der Mensch ebenfalls einem gewissen Herdentrieb unterworfen, zumindest was Lebensweise und Lebensausdruck anbelangt. "Sowas geht gar nicht" heisst manch ein Friedhof unserer geheimsten Träume, Wünsche und Ziele.

Äussert ein Jugendlicher als Berufswunsch etwas Kreativ-Künstlerisches, wird ihm sofort der Wind aus den Segeln genommen.... und dann herrschen Flaute und Einöde. Fotograf? Brotlos! Schauspieler? Gibt es wie Sand am Meer! Schriftsteller? Aussichtslos, einen Verlag zu finden, geschweige denn eine Leserschaft. Modedesigner? Forget it! Musiker? Dona nobis oro pacem (kurz: Oropax)! Maler? Ich hätt' ne Wand zum Streichen.

So begraben wir denn umgehend solche Seelenanteile und verhöhnen uns vielleicht gar für unsere Blauäugigkeit. Keine Träne wird vergossen. Tapfer schreiben wir uns an der Uni ein, denn ein abgeschlossenes Studium zu haben ist schon mal nicht schlecht. Was für ein Fach? Egal, ist eh nur eine Basis für.... ja wofür eigentlich?

Warum gibt es denn überhaupt weltberühmte Künstler in all diesen Sparten, wenn es doch soooo unmöglich ist, zu reüssieren? Weil es Menschen gibt, die sich nicht beirren lassen. Sie verlassen sich auf die innere Führung und haben gespürt, dass sie so oder so singen, tanzen, malen werden, egal was passiert.... weil sie es MÜSSEN.

"Ja klar, schon, aber Du gehörst bestimmt nicht zu den Begnadeten" entgegnen Eltern oft wohlmeinend. Woher wissen sie das?

Ich frage oft Menschen, die zu mir kommen, was sie tun würden, wenn sie nicht ihren Lebensunterhalt verdienen müssten. Diese Frage stelle ich auch auf unserer Homepage unter Gedankenspiel. Schlafen und erstmal Ferien kommt gar nicht so oft vor, wie man meinen könnte. Da outet sich mit leuchtenden Augen schon mal eine Bankerin als potentielle Schriftstellerin, ein Kaufmann als Fotograf.... Wir sind ja so unendlich facettenreich!

Statt sich immer nur zu fragen "Rentierts?" und dem Herdentrieb zu folgen, könnten wir ja mal innehalten und uns selbst beim Träumen zuhören. Es soll welche geben, die gehen tatsächlich in Erfüllung. Und nicht vergessen: Wer heute den Kopf in den Sand steckt, knirscht morgen mit den Zähnen!

Freitag, 5. Juni 2009

Ändern heisst, Voraussetzungen schaffen


Wir sind schon komische Wesen. Ein Blick auf die Waage zeigt mir überdeutlich, dass ich was ändern muss, UNBEDINGT. In solchen Momenten vergisst man meist, dass es nicht ganz unwichtig ist, was man ändert. Wenn ich nun statt der Brille Kontaktlinsen trage, bin ich nur etwa zwei Mikrogramm leichter, finde dafür aber eventuell den Mann fürs Leben. Also ich nicht, ich habe meine grosse Liebe längst gefunden und mich bei Martin für mindestens die kommenden 3 Inkarnationen gleich vormerken lassen. Gäbe es ihn nicht, müsste man ihn erfinden.

Zurück zu dem gewichtigen Thema. Was könnte ich ändern, damit ich abends nicht wie eine ausgehungerte Einfrau-Armee vor dem Kühlschrank stehe und meine Hände nicht von den Verlockungen fernhalten kann?

Die Auseinandersetzung mit dieser Frage bringt mich auf die wirklich hilfreiche Erkenntnis, dass es nicht in erster Linie darum geht, etwas zu ändern, sondern Ursachen zu erkennen und Voraussetzungen zu schaffen. Um Voraussetzungen zu schaffen muss ich eine Resonanz zum Angestrebten herstellen.

Bin ich im Schach auf Verliererkurs, dann habe ich mich vermutlich darauf beschränkt, die Position meiner Figuren zu verändern, ab dem zweiten Zug meist nur noch als Reaktion auf die Aktionen meines Gegenspielers. Der hatte möglicherweise von Anfang an ein Konzept und sich vom ersten Zug an darauf konzentriert, die Voraussetzungen für das Erreichen seines Ziels zu schaffen. Unnötig zu sagen, dass ich natürlich auch nicht verlieren wollte. Mir fehlt hier ganz einfach das strategische Denken und die Erfahrung.

Ändern und des Änderns willen, so ganz ohne Perspektive, sollte man tunlichst unterlassen, im Kleinen wie im Grossen. Schiebt man im übertragenen Sinn den Turm nach vorne, um ihn kurz darauf wieder an seinen angestammten Platz zu stellen und das Pferd etwas zu bewegen, ist eine Verausgabung kostbarer Energie. Man hätte ebensogut alles beim alten belassen können.

Einfach die richtige Richtung anpeilen, die Resonanz zum Erwünschten spielen und sich inspirieren lassen, dann erscheinen die notwendigen Änderungsschritte auf dem eingebauten Screen... und wir müssen es nur noch tun, oder lassen. Cool. Mal sehen, ob sich jetzt was ändert...

Freitag, 11. Juli 2008

In alle vier Winde




Hallöchen, da sind wir wieder; zurückgekehrt von einem wirklich genussvollen Aufenthalt im Hotel "Aux 4 Vents" in Freiburg.
Vom Winde verweht? Nein, nicht einmal zerzaust, es war einfach nur schön!

Zu unserem 10jährigen Hochzeitstag - das war vor etwas mehr als 5 Jahren - haben wir von zwei besonders lieben Menschen einen Gutschein für eine Übernachtung im Engelzimmer von besagtem Hotel erhalten. Engel ist immer gut, das sagen sich vermutlich auch andere Leute, und so ist das Anges eines der meist(aus)gebuchten und meistbesuchten Räumen. Erwähnt sei an dieser Stelle, dass das Bett im Anges mit einer maximalen Breite von 1 Meter 40 sich vor allem zum Kuscheln und nicht so sehr zum Schlafen eignet, also eigentlich ideal wäre für Flitterwöchner. Für alte Ehepaare und "Ranggine" wie Schwabs von Bern fühlt sich etwas mehr Platz deutlich angenehmer an.

Da wir nun doch endlich einen persönlichen Eindruck von diesem auch vom Kulinarischen her vielgelobten Pilgerort erhalten wollten, haben wir uns durch die sonstigen Zimmer durchgeklickt: Bleu, Dortoir, la Cathédral, Babylon, Châlet, Ecosse und Rêve. Rêve, Traum... das machte Klick, so wie dann auch die Tasten unseres Telefons beim Wählen der Nummer (026 347 36 00).
Wir hatten Glück und unser Traum war noch frei. Gestern Nachmittag checkten wir ein und kurz darauf erst wirklich, was für ein wundervoller friedlicher Ort das ist. Das Haus ist umgeben von einem Park, viele lauschige Plätzchen gehören dazu und in einem hauseigenen Wald gibt es sogar ein Waldhaus, das zum Verweilen einlädt. Das ist auch kein Wunder, denn eine Familie de Boccard erbaute das Haus im 17. Jahrhundert als Sommerresidenz und Jagdsitz. Also wenn man da mit einem gekühlen Apéro im Waldhaus (statt im Glashaus) sitzt und den Geräuschen lauscht, dann fühlt man sich schon ein wenig "von und zu".
"Welches Schweinderl hättens gern"... diese Frage stellt man sich bestimmt nicht, wenn man die süssen kleinen Ferkel sieht, die dort auch ganz friedlich leben. Ob sie einmal in der Küche landen werden, habe ich mich bei dem Anblick nicht zu fragen gewagt.
Diverse Blumen- und Kräutergärten sind eine Wohltat für Auge und Nase gleichermassen, später sorgen sie zudem für den nötigen Gaumenschmaus.
Und was stand da noch im Garten, angeschrieben mit "ich bin Tourist"? Eine Gondel!! Da ich seit unserem Adelbodenausflug auf den Geschmack gekommen bin, habe ich mich darin sofort wie zuhause gefühlt.
Hier noch kurz etwas für Fitnessfreaks und Sportfans: ein Hometrainer stand im Garten und war dermassen zugewachsen, dass man davon ausgehen muss, dass so etwas wie Trainieren allenfalls im ebenfalls vorhandenen Swimmingpool stattfindet, wenn überhaupt. Letzteren haben wir übrigens nicht getestet, da wir a) die Badeanzüge wohlweislich vergessen hatten und b) kaltes Wasser ausserhalb von Gläsern nicht unbedingt prickelnd finden.

Unser Zimmer war sehr schön. Wie in jedem Zimmer gibt es auch im Rêve etwas ganz Spezielles. Auf jedem Nachtischchen steht ein Fläschchen, in welches man einen Traum.... seinen Traum am Morgen nach dem Aufwachen platzieren kann - das heisst, wenn er denn nicht allzu gross ist. Dieses mit Traumessenz angereicherte Fläschchen darf man dann in einer Art Medizinschrank für die Nachwelt ausstellen.
Zuerst habe ich ja schon gedacht, ob ich umgeben von all diesen Träumen denn auch meinen Schlaf finden würde, war dann aber irgendeinmal so k.o., dass das kein Problem war.
Vorher allerdings gab es ein absolut phänomenales Nachtessen. Der Koch ist ein Künstler, welcher in einer relativ kleinen Küche Gerichte zaubert, wie man es besser einfach nicht machen kann. Es war deliziös. Bei mir gab es zunächst eine Hasenterrine mit Kräutersalat, danach Zanderfilet mit der Haut gebraten - knusprig, lecker, göttlich, zum Niederknien - mit Gemüse, danach "les trois sorbets". Was immer auch passiert, wir werden garantiert wieder einmal dort essen gehen, es lohnt sich! Für alle, die jetzt sofort losrennen möchten: Mittwoch ist Ruhetag und Reservieren ein Muss!!!

Mit einer Stippvisite nach Freiburg und einem kurzer Ausflug an den Schwarzsee - inklusive leckerem Beerendessert in der Guglera, das nicht zuletzt dank extra viel Doppelrahm einfach köstlich schmeckte - fand unser Ausflug mit auswärts Übernachten einen erfolgreichen Abschluss.