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Montag, 31. Januar 2022

Nach über 2 Jahre "Betreutem Denken" — Auszug aus meinem Fragekatalog

Noch Fragen? Hoffentlich!

Nach über 2 Jahren "Betreutem Denken" wäre jetzt mal Zeit, die Bürger in die Eigenverantwortung zu entlassen. Eine Mehrzahl hängt jedoch nach wie vor an den Lippen ihrer jeweiligen Regierungsvertreter und glaubt unreflektiert alles, was ihnen vorgebetet wird. Mir sind jedoch die kritischen Fragen noch immer nicht ausgegangen; im Gegenteil! Fragen zu stellen ist elementar. Nur wer fragt, erhält auch Antworten, je nach Befragtem sogar ehrliche! 

Hier ein kleiner Auszug meines Fragenkatalogs:


Frau von, zu und über Leichen will den Nürnberger-Kodex von 1947 kippen! Warum?

Ist eventuell das Wort "freiwillig" ausschlaggebend? 

Gemäss Artikel 1 des Kodex ist bezüglich medizinischen Versuchen (und wir haben es hier mit einem grossangelegten Feldversuch zu tun) die freiwillige Zustimmung der Versuchsperson unbedingt erforderlich. Die betreffende Person muss im juristischen Sinn fähig sein, ihre Einwilligung zu geben, unbeeinflusst durch Gewalt, Betrug, List, Druck, Vortäuschung oder irgendeine andere Form der Überredung oder des Zwangs. Wer will, kann den gesamten Gesetzestext mit allen 10 Artikeln downloaden.

Die befristete Zulassung der experimentellen Impfstoffe endet Ende Januar 2022.

Gibt es einen Zusammenhang mit dem seit Herbst 2021 zunehmenden Druck auf Ungeimpfte und der in vielen Ländern drohenden Impfpflicht?


Warum ist Nichtmediziner Berset für Gesundheitsfragen zuständig, Mediziner Cassis dagegen für das EDA?


Warum finden sich in der Leitung der Task-Force BAG eine Ethnologin (Ch. Kopp), eine Politikwissenschaftlerin (A. Lévy), einen Rechtswissenschafter (Th. Christen) eine Theologin/Biologin (A. Arz de Falco) und in der Leitung der Swiss National C-19 Science Task Force eine Mathematikerin/Biostatistikerin (T. Stadler)? Wo bleiben die wirklichen medizinisch-wissenschaftlichen Fachleute?


Warum wird #plötzlichundunerwartet wohl das Schlagwort des Jahres 2021, vor allem in Bezug auf junge Männer und viele gesunde Sportlerinnen und Sportler?


Hat diese Alexa-Abfrage einen Zusammenhang mit dem aktuellen Geschehen (Georgia Guidestones!)?



Allein in der Schweiz wurden Unterstützungsgelder in der Höhe von 100 Milliarden Franken bewilligt. Woher kommen diese Gelder und wie war das schon mal mit der Enstehung einer Inflation?


Wäre es nicht sinnvoll, die arbeitsfähige, arbeitswillige Bevölkerung einfach in Ruhe arbeiten zu lassen, statt sie in den Konkurs zu treiben, ihre Geschäfte zu schliessen oder ihnen unsinnige Massnahmen aufzudrängen (z.B. Gastro, Fitness etc.)?


Warum sind die Kapseln von Medikamenten magnetisch, so zum Beispiel, wie ich im Video einer Amerikanerin sehen musste, die von Flucloxacillin (Handelsnahme bei uns: Floxapen) oder, wie ich selber getestet habe, diejenigen von Carbolevure, deren Aussehen von rot-blau vor geraumer Zeit auf rot-schwarz gewechselt hat? Der Inhalt war nicht magnetisch (Hefe, Kohle), nur die schwarze Seite der Kapsel.



Was hat Graphenoxyd in den als Impfstoffen bezeichneten Flüssigkeiten zu suchen, also ein kohlenstoffbasiertes 2D-Nanomaterial? Die Frage nach der Unterschiedlichkeit der diversen Chargen ein und desselben "Impfstoffs" allein bezüglich Farbton (klar, rosa, grau) hat man sich offenbar nur in Japan gestellt und dann auch die Konsequenz daraus gezogen.


Was haben Ethylenoxyd und 2-Chlorethanol , beides hoch giftige Substanzen, in Teststäbchen (Kinder-Test-Lollys) zu tun, wie das Labor Biolytix aus Witterswil für den "Runden Tisch" im November 2021 herausgefunden hat?


Wenn es Bundesrat und BAG tatsächlich um die Gesundheit geht:

  • Warum wurde Glyphosat für weitere 5 Jahre zugelassen? 
  • Warum wird der Ausbau des 5G-Netzes vehement vorangetrieben und die Emissionen nur mangelhaft kontrolliert, und dies erst noch von den Anbietern selbst?
  • Warum wird der Grenzwert betreffend 5G um das Zehnfache heraufgesetzt und künftig sogar die Möglichkeit von Einsprachen verhindert?
  • Warum wird so massiv Wettermanipulation betrieben (Geoengineering und seit Juni 2021 sogar Solarengineering) und Mensch, Tier und Umwelt regelmässig vergiftet (Nano-Barium-Strontiumtitanat, Nano-Aluminiumoxid, magnetische Graphen-Eisenverbindungen, Mikroplastik Polymerfasern etc.) ohne Rücksicht auf Verluste, von der Skalar-Interferometrie (NexRad, Haarp, Lofar, Eiscat) ganz zu schweigen?

Warum fällt den Befürwortern des offiziellen Narrativs nicht auf, dass all das, was sie vor kurzem noch als Verschwörungstheorie bezeichnet haben, bisher alles eingetroffen ist (ID-2020, Impf-ID-2021, RFID-2022)? In Schweden läuft übrigens die Chip-Produktion bereits an. Ich setze jedoch noch immer lieber auf Zweifel-Chips!!!




Wodurch wird die Gesundheitsdiktatur als nächstes abgelöst oder ergänzt: die Klimadiktatur oder die Finanzdiktatur? Aufgrund der neusten Videos der Astrologin Silke Schäfer tippe ich auf die Finanzen.


Schweizer Juristen haben am 24.12.2021 den National- und Ständerat in die Verantwortung genommen (Art. 169 BV und Art. 170 BV). 309 Juristen haben den Antrag mittlerweile mitunterzeichnet. Ob le petit roi de la Suisse deshalb verkünden lässt (Blick!), dass man aus den Massnahmen in Kürze aussteigen will, Maskenpflicht natürlich ausgenommen?


BY THE WAY: Wer wirklich wissen will, wie gefährlich seine Charge im Vergleich ist, wird auf dieser Seite fündig. Offenbar waren diejenigen von Janssen die verträglichsten — eventuell die Placebogruppe?


Ob ich als Geimpfte dies tatsächlich wissen möchte? Diese Frage kann ich mir selber tatsächlich auch nach sehr langem Nachdenken nicht beantworten.

Dienstag, 12. Oktober 2021

Schweiz aktuell: Kostenpunkt Bundesrat?


Was kostet uns unser Bundesrat unter dem Strich. 

Sicher einmal unsere verfassungsgarantierte Freiheit, von den Milliarden rund um die Coronamassnahmen ganz zu schweigen.


Da wären auch die Sex-kapaden unseres Gesundheitsministers:


Chauffeur zu Schäferstündchen und zurück

Bundesstaatsanwaltschaft wegen erfolgter Erpressung

Sondereinheit Tigris zwecks Mundtotmachung der Erpresserin

Sonderkommission weil Weltwoche Einblick in vertrauliche Akten hatte

und und und

________________________________________________________


Hmmmmm 🥶🧐


Da wäre der Arena-Fernsehauftritt Bersets, für welchen die Sondereinheit Skorpion bereitgestellt wurde, und sei es auch nur, um auf die Gefährlichkeit der Massnahmegegner medienwirksam hinzuweisen. Das war am 27.8.2021


Da wäre auch der geplante "Austausch" mit der — nota bene 3G-zertifizierten — Bevölkerung in Luzern vom 13.10.2021 zu erwähnen. Der Gesamtbundesrat gibt sich nach der für einmal in Luzern stattfindenden Sitzung "volksnah", muss aber von der FedPol geschützt werden. Auch im Raum der Begegnung selber seien Sicherheitsvorkehrungen nötig.


Wie wäre es mit "volksnah regieren", statt sich unter anderem der Pharmafia zu verpflichten, oder den Globalisten von "The Great Reset"?

Kann mich noch gut an Zeiten erinnern, wo man auf dem Berner Märit Herrn Leuenberger begegnete, der da völlig unaufgeregt seine Wochenendeinkäufe tätigte wie jeder normale Bürger auch. Er war auch gerne zu einem Schwätzchen bereit, obwohl hier in der Schweiz die Promis ja meist in Ruhe gelassen werden. Herr Ogi benutzte sogar den ÖV, und auch er wechselte mit Menschen, die ihn ansprachen, freundlich ein paar Worte. Dies ging ohne Personenschutz über die Bühne. Das sind nur zwei Beispiele von vielen: der Bundesrat war volksnah, spürte den Puls der Bevölkerung, obwohl er vermutlich schon damals den vielen Lobbyisten mehr verpflichtet war als uns, dem Volk. Es war einfach viel weniger offensichtlich.


Man müsste vielleicht mal unseren Finanzminister Ueli Maurer bezüglich Gesamtkosten fragen, wobei es eventuell besser ist, es nicht zu tun. Das Resultat würde einem vermutlich nicht nur überraschen, sondern ganz einfach umhauen: über und unter dem Strich!

Mittwoch, 10. Juni 2020

Gemeinderat Stadt Bern, oder: "Hinter Gittern Teil 1

✌️ H E I S S 👍
Klinik BeauSite Bern im Jahre 1987: die Auswirkungen der Narkose waren langsam am Abklingen, da landete ich ziemlich unsanft in der Realität. Meine Nachbarin schnarchte, dass die Wände zitterten. UNERTRÄGLICH!! Oropax? Forget it; sie übertönte sogar den Fluglärm mit einem der schlimmsten Geräusche, die es gibt.



Hust-hust, würg-würg, Räusper, da kam sie dann endlich zu sich. Was dann folgte, war noch schlimmer. Zwei Frauen von der gleichen Abteilung kamen in unser Zimmer zu Besuch und zu dritt zogen sie sich Teil 1, Staffel 1, "Hinter Gittern" rein. Ich verfluchte meine Entscheidung, bei den Prämien gespart zu haben und allgemein versichert zu sein.



Aus aktuellen Gründen kam mir dieses Format in letzter Zeit jedoch des öftern in den Sinn. Ist es nicht so, dass die wahren Verbrecher weder hinter schwedischen Gardinen noch zwischen Fabrikaten eines ehemals schwedischen Einrichtungskonzerns anzutreffen sind, sondern auf Designersesseln in Chefetagen oder sogar ganz oben im Regierungssitz. Man könnte sich direkt aufregen, wenn man zu den Sanftmütigen dieser Welt gehören würde!!



Über Jahre habe ich das Budget der Stadt Bern abgelehnt, weil statt Schuldenabbau oder gar -tilgung ein Plus umgehend in neue Projekte gesteckt wurde. Schulden machen soll angeblich etwas Positives sein. Laut Homepage der Stadt Bern wird die Rechnung nach den Grundsätzen des "New Public Management" geführt; schön, da weiss jeder gleich, um was es sich handelt. Vermutlich bedeutet es, die Zahlen so auszuweisen, dass der Stimmbürger, der darüber befinden sollte, so etwas wie Bahnhof versteht.



Laut einem Bericht vom 15. Mai könnte das Coronadebakel ein Loch von mehreren Milliarden Franken in die Bundeskasse reissen. Man setzt nun erst mal auf eine Erhöhung der Verschuldung, was unseren Finanzminister Ueli Maurer deshalb nicht gross beunruhigt, weil wir im internationalen Vergleich aus dem Jahre 2017 mit einer Staatsverschuldung von 29,3% gegenüber Tabellenführer Griechenland mit 176,2% relativ gut dastehen. Ich hoffe, er kann besser rechnen als Vorgänger Hans-Rudolf Merz, der 2008 Steuerausfälle von 86 Millionen voraussagte, welche sich dann als Milliarden entpuppten.



Ich überlege gerade, wie es in einem Privathaushalt mit so einer Verschuldung aussehen würde. Keine Hausfrau kann mit einem Defizit arbeiten und am 1. Januar des Folgejahres wieder bei Null anfangen. Irgendwann käme es zu Pfändung, Zwangsversteigerung oder was auch immer.



Damit meine ich nicht, dass ich es besser könnte, da mein Talent in einem anderen Bereich liegt. Allerdings gibt es mir schon zu denken, unter Gemeindenews im Stadtanzeiger zu lesen, dass sich bereits im Vorjahr ein ungeplantes Defizit von 17 Millionen Franken in die Jahresrechnung eingeschlichen hat, was bereits vor Corona zu Sparmassnahmen führte. Das durch die Massnahmen des Bundesrat abrupt gestoppte Wirtschaftswachstum lässt laut Gemeinderat Aebersold den Schluss zu, dass die fetten Jahre vorbei sind und finanpolitisch schwierige Zeiten auf uns zukommen werden. Das Investitionsvolumen könne nicht ohne weiteres heruntergefahren werden, denn es bestünden Sachzwänge, z.B. Schulraum aufgrund wachsender Schülerzahlen (Homeschooling?!). Den angestrebten Bruttoverschuldungsgrad von 140 Prozent könne die Stadt ohne Gegenmassnahmen nicht einhalten.



Kürzlich wurde von den Massenmedien vermehrt das Wort Geschwurbel respektive schwurbeln eingesetzt, das ich bis anhin nicht kannte. Das könnte in etwa hinkommen, wenn ich mir solche Ausführungen und Erklärungen anschaue.



Wie wäre es, wenn unsere Politiker etwas Geld dazuverdienen würden, um das Schuldenbarometer in eine für uns annehmbare Richtung zu bewegen. Zum Beispiel eine "Daily Soap" nach amerikanischem oder deutschem Vorbild, eine wie "Hinter Gittern", erst einmal angefangen mit den Mitgliedern des Gemeinderats. Sollte das Format bei den Zuschauern gut ankommen, wäre ein Ausbau denkbar, bis hin in die höchsten Rechierungsstellen. Da wäre je nach Begabung und Kreativität der Darsteller eventuell sogar ein gebühren- und werbebefreites Fernsehen möglich.



Und wer kümmert sich derweil um die Stadt- und Staatsfinanzen? 🤔
Hausfrauen an die Macht.✌️💪🏻😅 YEAH!

Sonntag, 19. April 2020

Coronoia: Spiel, Satz und Sieg für die Coiffeure

DIY-Schnitte als Nervenkitzel für beide
DIY-Schnitte waren in den vergangenen Wochen DER Nervenkitzel, DIE Challenge schlechthin, wobei nicht ganz klar ist, wessen Adrenalinspiegel jeweils höher war!

Grosse Gewinner dieses ganzen Coronadebakels sind ganz klar die Coiffeure. Da nicht alle Mitglieder des Bundesrates aussehen wie Alain Berset — Marke Billardkugel — war wohl weiblicherseits der Druck auf raschmöglichste Wiedereröffnung der Salons immens. Mit Erfolg! Man hat unsere Gebete erhört.

Mein Coiffeur ist einfach der Beste. Ein Könner an der Schere und ein absoluter Schatz!!! Vor drei Jahren hat er, nach langjähriger Tätigkeit als Angestellter, seine eigene Wohlfühloase eröffnet. Und wohlfühlen kann man sich bei "Pepe's Coiffeur" wie sonst fast nirgendwo, denn das gesamte Team ist unglaublich: sympathisch, liebenswert, effizient und alle können Haarschnitte der Superlative zaubern. Ich LIEBE sie💗!

Nein, mein Schatz ist nicht eifersüchtig, liebt er sie doch gleichermassen. Gerade in der Woche nach dem Lockdown hätte er einen Termin buchen wollen, da war schon zu spät. Drei Wochen später wollte er dann Tabula rasa machen — einmal Tondeuse einfach mit 1 mm. Ich riet ihm davon ab und so fragte er mich, ob ich nicht ein verstecktes Talent hätte. 😬Da habe ich allen Mut zusammengenommen und es mal probiert, nicht ohne zuvor auf Youtube unzählige Videos bezüglich Abteilen und Schneidetechnik angeschaut zu haben.

Mit jedem Tropfen Schweiss und  ohne mich zu schneiden  Blut, welchen ich ob dieser verantwortungsvollen Aufgabe vergossen habe, wuchs meine HOCHACHTUNG vor dem, was diese Menschen mit ihren Zauberhänden vollbringen. Wahre Wunder!!! Ob ich das nächste mal einen Gebetsteppich mitbringe um vor Ehrfurcht auf die Knie zu fallen?🧐

Der erste DIY-Schnitt war nicht schlecht geworden (dem Göttergatten auch nicht), obwohl da bestimmt noch einige Wünsche offen blieben. Heute wollte Göttergatte unbedingt meinen zweiten Versuch. Tatsächlich ist der Schnitt um einiges besser gelungen, habe ich doch nochmals meine Schneidetechnik mit Hilfe einiger Videos "verfeinert". Na ja, um die Ohren rum ist schwierig und eine Seite geht einem doch eher gegen den Strich. Trotzdem: alles in allem habe ich mich nicht schlecht geschlagen. 

Das Ansehen unserer Haarkünstler ist bei vielen ins Unermessliche gestiegen. Man darf es ihnen einfach nicht sagen, sonst vervielfachen sich die Preise.

Apropos Geldfakten: ein Coiffeur verdient durchschnittlich 3’620 Franken pro Monat, d.h. die Löhne liegen laut Lohncheck.ch zwischen 3’161.00 und 3’973.00 im Monat. Laut Medienberichten verdiente Julius-Bär-Chef Rickenbacher 2019 4,41 Millionen Franken, obwohl er die Stelle des CEO’s erst ab dem 1.9.2019 bediente. Rechnet man einen 13. Monatslohn ein, sind dies 339’231 Franken pro Monat. Fehler vorbehalten verdient ein Friseur im Vergleich zu Rickenbacher 1,07%. Laut SRF verdiente Ermotti von der UBS als CEO 2019 12,5 Millionen, also ganze 961’538 Franken pro Monat. Im Vergleich zu ihm verdiente ein Coiffeur durchschnittlich, wenn ich das richtig ausrechnen lasse, 0,38%.

Uns ist es ehrlich gesagt völlig egal, was Rickenbacher oder Ermotti seit dem 16.3.2020 alles so gemacht oder nicht gemacht haben: HomeOffice, Kinderhüten, Kochen oder einfach nur Stuhlwärmen, weil sich das für sie so vertraut anfühlt.

Nicht egal war und ist uns, dass unsere geliebten Friseure soooo lange Wochen nicht mehr kre-aktiv sein durften. Wie viele andere haben wir uns im Hause Schwab etwas einfallen lassen. Schaut man sich nämlich die Kommentare unter den Haarschneide-Tutorials auf YouTube an, liest man oft: "seid Ihr auch wegen Corona hier?" Wir alle beten und hoffen jedoch, dass dies das letzte "Pandämonium" für die Menschheit war. Panämonium/Pandemonium ist gleichbedeutend mit Chaos und Hölle, in dessen Zentrum der Palast des Leibhaftigen steht, welcher die schlimmsten Übel beherbergt. Genau, soooo hat sich das angefühlt. 

Wenn alles gut geht und sich die Obrigkeit nicht noch ein paar Verunmöglichungen einfallen lässt, habe ich am 29.4. einen Termin bei meinem Starcoiffeur — Juhuuuuu!!!😅😀🙏

Donnerstag, 27. November 2014

Banken - Gebahren und Gebühren

Sparmassnahmen
Matratze vs. Bankkonto
Die Cembra MoneyBank bietet einen neuen "Service" an, den eService. Für den Kunden bedeutet dies, dass er ab dato u.a. die Kreditkartenabrechnung nicht mehr auf Papier zugestellt erhält, es sei denn, er ist bereit, dafür ab 1.1.2015 jeweils eine Gebühr von Franken 1.50 zu entrichten. Dafür dürfen wir die Rechnung dann auch noch auf dem hauseigenen Drucker selber ausdrucken. DANKE vielmal :-/

So wie diese Bank, zwingen uns mehr und mehr andere Banken und Geschäfte zu unserem "Glück", unter dem Deckmantel, einen besonderen Dienst am Kunden zu leisten. Überhaupt ist es interessant, die diversen Gebühren der Banken einmal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. So verlangt zum Beispiel die Cembra bei Teilzahlung einer Rechnung 9.9% Zins, und das erst noch ohne rot zu werden.

Meines Erachtens ist es sowieso besser, nur Sachen zu kaufen, die man auch vollumfänglich bezahlen kann. Kredite aufzunehmen oder gar etwas auf Raten abzustottern ist weder besonders klug noch ratsam. Verlieren kann bei diesem "Service" auch wieder nur der Kunde.

Geldbezüge werden übrigens zu 3.75% in Rechnung gestellt, mindestens aber mit 5 Franken am Automaten und 10 Franken am Bankschalter. Man will den Kunden offenbar am liebsten gar nicht mehr sehen. Die Bearbeitungsgebühr für Fremdwährung beträgt 1,5% des Transaktionsbetrages, zahle ich die Rechnung am Postschalter ein, muss ich noch zusätzlich 2 Franken berappen .... und und und!

Die Zusammenarbeit von Post und Bank ist eh gestört. Überweisungen der Mitgliederbeiträge von AIKIDO AI über Postfinance oder Zahlungen am Postschalter kosten mich als Empfänger Franken 2.50! Da fände ich es eigentlich wirklich besser, wenn es dem Einzahlenden belastet würde.

Eins ist klar: die Gebahren der Banken zeigen um was es eigentlich geht: Gewinn! Interessant dabei ist, dass ab einem bestimmten Guthaben oder einer bestimmten Anzahl Konti die Gebühren erlassen werden. Wer hat, dem wird gegeben! Am besten kaufen Sie sich eine grosse Matratze als Anliege... hmm.... Anlagekonto.

Und weils so schön ist, wieder mal Chrissy auf dem Weg zur Beraterbank:


Mittwoch, 31. Juli 2013

Kambly & Co. - Stopp der Ausbeutung

Jeder von uns hat sie zuhause, die scharfe Waffe, mit der man unendlich viel bewegen kann!
B O Y K O T T 
Biskuithersteller Kambly: ein traditioneller Schweizer Familienbetrieb; bisher eher für die süssen Seiten des Lebens berühmt, und das mittlerweile weltweit. Die zahlreichen Verführungen: seit 1910 zunehmend in (fast) aller Leute Munde.

Und jetzt? Die bittere Pille, vor allem für die Angestellten. Gemäss Generalsekretär Rudolf Winzenried wird ab August und vorerst (?!) bis Dezember auf Vierschichtenbetrieb umgestellt. Dies bedeutet für die Betroffenen eine 7-Tage-Woche, gefolgt von 72 Stunden Freizeit, wohl als Prävention gegen Burnout und Herzinfarkt.

Was bedeutet das genau? Für Herrn Winzenried ändert sich (wie immer für die Geschäftsleidung) gar nichts, weder in Sachen Lohn noch bezüglich Einsatz! Für die eingeplanten 10 Prozend der Mitarbeitenden dagegen ist an ein geregeltes Familienleben nicht zu denken, vor allem bei diejenigen, bei welchen beide Eltern bei Kambly angestellt sind. Zwar wird nach Aussagen von Winzenried niemand gezwungen werden, Zahnrädchen dieses Vierschichtmodells zu werden, aber auf die Frage, was denn passiere, wenn jemand sich verweigere, bleibt er die Antwort schuldig. Na ja, irgendwie geht es ja immer.

Oder auch nicht! Die Integration des Standortes Lyss in der Trubschachener Fabrik 2012 lief jedenfalls nicht ganz wunschgemäss. Die neue Verpackungsanlage läuft nicht wie sie sollte und als Folge davon sind Engpässe an der Tagesordnung. Irgendwie kommt mir solches bekannt vor, habe ich doch von anderer Seite her schon Ähnliches gehört.

Mir stösst es langsam sauer auf, wie Angestellte solcher Firmen gehalten werden. Arbeitsdrohnen, Sklaven ohne Ketten oder wie man auf Neudeutsch sagt: "Eitsch Aar", also "HR" oder "Human Resources". Was im medizinischen Bereich das Latein, ist im Geschäftsleben Englisch. Die vielen Abkürzungen versteht keiner so wirklich, aber was der Mensch im Allgemeinen und Ma-Nager (bekanntlich die gierigsten Nager der Moderne) im Besonderen mit Ressourcen zu machen pflegen, ist kein Geheimnis. Wie gut für sie, dass wir in der Schule beigebracht kriegen, uns zu fügen und zu gehorchen. Das System geht so lange gut, bis .... ja Biss ....

Übrigens: wussten sie, was Schichtarbeit für den Arbeitnehmer bedeutet? Aufstehen zu Unzeiten sowie das Erbringen von Leistung zu einer Zeit, in welcher der Organismus auf Erholung eingestellt ist. Geschlafen wird am Tag (oder auch nicht) also dann, wenn Menschen normalerweise aktiv sind und viele beim besten Willen nicht schlafen können. Laut Fachkreisen ist so mit erhöhten Fehlerquoten, ebensolcher Unfallgefahr sowie gesundheitlichen Problemen zu rechnen. Für einen Morgenmuffel grenzt es an Qual, sich um 03:00 aus den Federn zu schälen, für den Abendmuffel ist ein Schichtbeginn ab 22 Uhr schlicht unzumutbar!

Was kann jedoch der einzelne tun? SIE und ICH! Sich darauf besinnen, dass jeder von uns eine scharfe Waffe zuhause hat, mit der man unendlich viel bewegen kann: den Geldbeutel. Als Konsument entscheiden WIR, was für Produkte wir kaufen, und bei wem wir sie kaufen? Gehen wir etwas bewusster mit unserem Geld um, können wir die Welt entscheidend verändern und verbessern. Unser Konsum ist Macht. Nutzen wir sie gekonnt und zielsicher! Zum Beispiel mit einem Boykott der Produkte von Kambly!


Hannes Jaenicke hat übrigens ein Buch geschrieben über den ganzen Zirkus: "Die grosse Volksverarsche - Wie Industrie und Medien uns zum Narren halten". Na, das wäre doch mal eine Investition, oder. Und jetzt, wo wir auf Kambly-Seite ordentlich Geld sparen, brauchen wir dazu nicht einmal bis Weihnachten zu warten.

Freitag, 20. Januar 2012

Bankenabzocke - apropos "Dienstleistungen"

Kalligraph Huber beim Ausstellen eines Bankchecks
Was heisst denn hier "Dienstleistungen"?

Die CoopBank schreibt uns, dass sie im Jahr 2012 ihre Gebühren und Konditionen den Marktgegebenheiten anpasst. Da steht unter anderem:

  • CHF- resp. EUR-Zahlungsauftrag in der Schweiz (Tel, Fax, Schalter): 25 Franken
  • CHF- resp. EUR-Zahlungsauftrag in der Schweiz (Brief): 10 Franken
  • Zuschlag für Zahlung ab Sparkonto: 3 Franken
  • Ausstellung Bankcheck: 50 Franken !!!!
  • Rote Einzahlungsscheine: 10 Rappen pro Stück
  • Nachforschungen i.A. des Kunden: 180 Franken pro Stunde, nach Aufwand
  • Zuschlag für Zahlungen ohne korrekte Angabe von BIC oder IBAN: 12 Franken
  • Zuschlag für Spesenoption OUR (=alle Spesen zu Lasten Auftraggeber): 20 Franken
  • Travel-Cash-Bezug in EUR: 4 Franken pro Bezug
  • Travel Cash-Bezug in USD: 5 Franken pro Bezug
  • Kontobetreuung generell für Kunden in der Schweiz 4 Franken pro Monat, für solche im Ausland 10 Franken. Kostenlose Kontoführung nur für Leute bis 25, für solche mit mehr als 15'000 Franken vermögen oder Leute mit Coop Hypothek oder Baukredit.
Was kostet ein freundliches Lächeln? Eine kompetente Beratung am Schalter? Kein Witz, in manchen Banken zahlen Sie für als Kontoinhaber für Bargeldbezüge am Schalter! Laut meiner Mutter erhält sie seit kurzem auf Anfrage am Schalter auch keinen Kontoausdrucke mehr. Das variiert jedoch von Bank zu Bank respektive Fall zu Fall.

Wie meine Abklärungen bei diversen Banken ergeben haben, war die Coop-Bank Spitzenreiter, was das Ausstellen eines Bankchecks anbelangt. Die Preise bewegen sich da zwischen 25 und 50 Franken. Ich gehe deshalb davon aus, dass man sich bei Coop wohl extrem Mühe gibt und extra einen Kalligraphen angestellt hat, der von Hand und mit viel Geschick und Genie etwas Wunderschönes, Wertvolles, Wertvermehrendes auf Büttenpapier zaubert, es mit einem Siegel versieht und mit Chanel No 5 einparfümiert. So wird jeder Bankcheck zum Unikat ---- viel zu schön zum Weitergeben.

Wir haben unser Konto bei Coop kommentarlos aufgelöst, bevor es sich in 4 Franken-Schritten (Kontobetreuung) innert kürzester Zeit selber aufgelöst hat!

Wo man sein Geld noch aufbewahren kann, ausser in der Matratze: ich weiss es doch auch nicht, habe ich doch grad kürzlich mit der sonst so vielgelobten DC-Bank der Bernburger Unglaubliches erlebt!

Vielleicht die berühmte Beraterbank, die uns von Chrissy Henning so wärmstens empfohlen wurde, als mir das Spitzenformat Ehrensenf († 28. Juli 2011) noch jeden Werktag mehr als nur ein Lächeln aufs Gesicht zauberte.


Drum: machen wir der Abzocke ein Ende und bringen wir unser Geld doch einfach umgehend wieder in Umlauf - im Sinne eines höchst effizienten Lohnzerstäubers - bevor es noch weiter entwertet wird!

Freitag, 16. September 2011

UBS - ein Casino mit Börsenanschluss

UBS - Ihr Casino mit Börsenanschluss
Kweku Adoboli, ein Name, den man sich merken muss. Nein, kein gefährlicher Virus, aber in gewisser Weise doch ein Schädling der Gesellschaft.

Dem 31jährigen UBS-Banker ist gelungen, wovon andere nur träumen - albträumen. So soll er in den letzten Jahren ganz allein (?) 2 Milliarden Euro verzockt haben! "Wer jetzt denkt: der Arme, warum hatte der denn keine Freunde", den kann ich beruhigen. Natürlich hatte er jede Menge Leute, die gerne mit ihm dem französischen Nationalgetränk huldigten und die vielen ausschweifenden Partys aufmischten. Was Frauen anbelangt, soll Kweku auch kein Kostverächter gewesen sein.

Erst letzten Mittwoch wurde die UBS auf den Betrug aufmerksam. Beim Verlust von 2 Milliarden soll es sich bislang lediglich um eine Schätzung handeln. Genau, Leute, da ist ja noch jede Menge (Glücks)Spielraum nach oben!

Wie ist es bitteschön möglich, dass ein Einzelner von internen Kontrollorganen unbemerkt und unbehelligt nicht nur jede Menge Bares verspielt, sondern gleichzeitig auch den Ruf einer Bank, die bereits vorher massiv an den Folgen eines immensen Vertrauensverlustes zu nagen hatte?

Eigentlich (!) sollte so etwas gar nicht möglich sein! Eigentlich!! Deshalb lautet wohl jetzt die Devise bei der UBS "Schlüsselbart auf Halbmast".... es hat ja noch zwei!

Nichts ist unmöglich.... und das hat bei allem Verunsichernden auch irgendwie etwas Beruhigendes!

Montag, 1. August 2011

USA - geschafft.... okay, aber was genau?

s. auch YouTube: wie funktioniert Geld 1
"Obama geschafft (wie jetzt genau?)", titelt der Blick heute: "Wir haben einen Deal"!

Deal or no Deal: Wäre die überverschuldete USA zahlungsunfähig geworden, hätte sich wohl die Sonne verdunkelt, wäre der Planet selber ins Schwanken geraten. Etwa so sehen dies Wirtschaftsfachleute und Politiker gleichermassen.
Wie kann jemand, der total verschuldet ist, überhaupt zahlungsfähig genannt werden? Er ist allenfalls kreditwürdig... trotz allem oder für alle!
Wie dem auch sei: die Schuldenobergrenze der USA darf nun, sofern die beiden Kammern zustimmen, von derzeit 14,3 Billionen Dollar auf eine bisher nicht bestimmte Höhe hochgeschraubt werden. Selbstverständlich will man es auch mit Sparen versuchen, sagt Meister Obama, zum Beispiel durch Ausgabekürzungen.

Jedenfalls scheint jetzt angesichts der Entwicklung in den USA jeder irgendwie erleichtert, ja beinahe in Feierlaune. Fast euphorisch war man auch, als kürzlich entschieden wurde, dass man Griechenland erneut milliardenschwer unter die Arme greifen werde. Vorher waren bereits Portugal und Irland Empfänger einer solchen Palliativbehandlung und schon munkeln einige von Italien als potentiellem weiterem Patienten.

Wer sieht da noch durch. Wohl definitiv keiner. Höchstens zur Hälfte SCHWARZ, die andern ROT. Durch die Globalisierung ist es selbstverständlich geworden, das eigene Volk arbeiten zu lassen um die Misswirtschaft in anderen Ländern aufzufangen und so die eigene Währung zu stützen.

Das Denken in grösseren Zusammenhängen unter Missachtung der Bedürfnisse des eigenen Volkes ist nicht neu. Solange alles sich nur um bedrucktes Papier - sprich: Geld - dreht, wird das wohl auch so bleiben.

So zum Beispiel in Chile, genauer gesagt in der Atacama. Sie gilt als trockenste Wüste der Erde. Dennoch bietet genau diese Region mit ihren Gold und Kupferminen eine der wichtigsten Einkommensquellen der chilenischen Regierung (ich hätte zwar auch "des Staates" schreiben können, aber...).

Fast einen Kilometer tief haben sich die Arbeiter in Chuquicamata auf der Suche nach den gewinnbringenden Rohstoffen bereits gegraben. Bevor das Kupfer geschmolzen werden kann, muss das Erz mit enormen Mengen an Wasser und mit Hilfe giftiger Chemikalien "gewaschen" werden, und das in einem Landstrich, in welchem Mensch und Tier buchstäblich das Wasser zum Überleben langsam ausgeht. Aber nicht nur Wassermangel ist für die immer weniger werdenden Anwohner ein Problem, sondern auch die aus der Kupfergewinnung resultierenden physischen Probleme wie Staublungen, Asthma und Krebs (Feinstaub!) und eben die giftigen Chemikalien (z.B. Arsen), welche die Wasserqualität entsprechend prägen.

Ein Problem? Viele Probleme? Ach wo, solange der Rubel rollt, der Euro auf Kurs bleibt, der Franken nicht zu hoch aufsteigt und ein chilenischer Peso immer noch in Centavos unterteilt werden kann und nicht in Besitos ausbezahlt werden muss.... bleibt alles beim alten!

Homo sapiens lässt grüssen und stösst schon mal mit Billigsekt (Sparen tut not) auf die Klugheit der amerikanischen Republikaner und Dominikaner.... eh.... Demokraten an. Hicks!

PS: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben, heisst ein altes Sprichwort!

Montag, 7. März 2011

Mittel gegen Staatsverschuldung und Eurokrise?

Your's forever, AniTime
"Wer hat, dem wird gegeben"; stimmt das? Was Promis als Werbeträger anbelangt vielleicht schon. Geht das nicht auch umgekehrt? Wie man sieht könnte es in gewissen Fällen tatsächlich heissen: "Wer nicht hat, der gibt mit vollen Händen". Alles klar, reut einem dann auch nicht so.

Japan sei in punkto Staatsfinanzen weltweit am schlimmsten dran, entnehme ich am 19. Februar der Gratiszeitung "20min" unter "Wirtschaft".

20min vom 19.2.2011
Ebenfalls im Wirtschaftsteil erfolgt am 7. März die Meldung, Japan habe Europa im Kampf gegen die Schuldenkrise mittels Kauf von Staatsanleihen unter die Arme gegriffen.

Okay?!? Zugegeben, ich bin nun wirklich kein Rechengenie; deshalb kann ich mir rein praktisch gesehen nicht vorstellen, wie so etwas vor sich gehen soll!

Also: Ich öffne meinen völlig leeren Safe und lasse Sie an meinem Reichtum teilhaben!? Buchstäblich leere Versprechungen oder kühle Berechnung? Wer weiss, vielleicht war ja auch mehr der innere Reichtum gemeint. Die wichtigsten Dinge des Lebens sind eh mit Geld nicht zu bezahlen, das weiss doch jedes Kind!

Samstag, 15. Mai 2010

Ackermann mit Maulkorb


Der Chef der Deutschen Bank, Josef Ackermann, erhält als einer der ersten die neu entwickelte "Ma$k€ gegen die Allgemeine Verunsicherung" verpasst, einen Maulkorb also, mit dessen Hilfe verhindert werden soll, dass unangenehme Wahrheiten nach aussen, besser gesagt: in die Gehörgänge der Staatsbürger, Steuerzahler und Wähler gelangen.

Die Wahrheit durfte man noch nie laut sagen, schon gar nicht, wenn sie den Nagel 100pro auf den Kopf trifft.

Ackermann bezweifelt öffentlich, dass Griechenland seine Schulden je wird zurückzahlen können. Das tun Leute mit einem IQ oberhalb der Schneefallgrenze schon lange, und das sind gute 99%, doch Ackermann wird vorerst nahe gelegt, doch einfach mal seinen Mund zu halten. Ob wir mit dieser Massnahme die Krise in den Griff kriegen?

Die "Ma$k€" lässt "Audio in" zu, verhindert also lediglich "Audio out". Mit Hilfe einer durchdachten Spezialeinrichtung - Marke Strohhalm - wird jedoch gewährleistet, dass der Träger trotz allem noch atmen kann. Also, für alle, denen die aktuelle Entwicklung in der Finanz- und Politwelt nicht sowieso die Sprache verschlagen hat... das Ding soll diesen Sommer echt trendy sein.

Dienstag, 11. Mai 2010

Wohlfühlfaktor statt Wohlstandsfaktor


Oh (money)honey, just 10 Dollars"... begeistert drehte die Touristin das Tunesienandenken in ihren Händen.... und mit "let's buy it!" war der Kauf eigentlich schon getätigt. Brav zückte der gut dressierte Ehemann seine Brieftasche und war froh, auf so einfache Weise den Redeschwall seiner besseren Hälfte eindämmen zu können.

Der Händler schluckte dreimal leer und schaute etwas ungläubig auf die Banknote in seinen Händen. So eine hatte er, wenn überhaupt, erst ganz selten gesehen. Sein Tag war gerettet und er konnte bereits den Minztee riechen, den er sich gleich mit seinen Freunden würde gönnen können. Er schloss seinen Souvenirshop und nahm sich die Musse, zu leben. Diese Geschichte habe ich anno domini selber miterlebt.

So ein Verhalten ist den Gierigen und Unersättlichen der heutigen Zeit völlig fremd. Der Mann hätte das Geschäft seines Lebens machen können, doch was tut der Kerl: er macht seinen Laden dicht, wenn auch nur für einen Tag oder eine Woche.

Genügsamkeit statt Lust nach mehr, Lebensfreude statt rackern und sparen. Das Bruttosozialprodukt mag in solchen Ländern etwas anders ausfallen als in den modernen Industrienationen... Wohlfühlfaktor statt Wohlstandsfaktor.

Gemäss IWF lag Tunesien 2009 auf der Liste der Länder nach Bruttoinlandsprodukt pro Kopf auf Rang 96, auf der kaufkraftbereinigten Liste auf Rang 89. Als Vergleich: die Schweiz lag im selben Jahr auf Rang 4 resp. 7. Eine vergleichbare Liste bezüglich Lebensqualität existiert, soviel ich weiss, nicht, denn da würden die Letzten wohl die Ersten sein.

Griechenland belegte übrigens interessanterweise im gleichen Zeitraum offiziell auf beiden Listen den guten 26 Rang von total 182. Das gibt einem echt zu denken, denn denen fallen momentan noch die letzten Ruinen unter dem Hintern zusammen. Aber Hilfe naht. Notkredite sogar von Ländern, welche sich, wie Slowenien, das Geld zum Verleihen erst selber leihen müssen. 384 Millionen Euro muss dieser Staat zum internationalen Hilfspaket beitragen. Auch die Schweiz beteiligt sich mit 5,6 Milliarden. Irgendwie erinnert die ganze Situation ein wenig an den Zauberlehrling. Keiner sieht mehr durch, und so versucht denn jeder auf seine Weise, seine Schärfchen ins Trockene zu bringen und in erster Linie sich selber vor dem Untergang zu bewahren.

Ob irgendein Flaschengeist das Ganze richten mag oder ob wir alle vom grossen Strudel mitgezogen werden?

Ich träume jedenfalls von einer Welt, in welcher wieder andere Werte gelten und Menschen mit Sachverstand, einer ethischen Haltung, mit Grundsätzen, mit Verantwortungsgefühl und Weitblick unsere Geschicke leiten und nicht, wie im Moment, die Dümmsten mit den grössten Salären und den meisten Connections im Sinne von "Souhäfeli, Söidecheli". Ansonsten muss man sich allmählich etwas überlegen oder, wie dieses Tier, einen Ausweg resp. das Weite suchen.



Ob wir uns dabei auch so geschickt anstellen werden?

Mittwoch, 15. Juli 2009

Geldwaschanlage ... Money Wash


Jeder hat schon mal Geld gewaschen, ich bilde da keine Ausnahme. Meist handelt es sich dabei um eher ungeplante Aktionen. Das kann sich um eine in der Hosentasche zwischengelagerte Zehnernote handeln oder um jeden beliebigen Betrag. Farbig 40 Grad ohne Weichspüler hat noch keiner Währung geschadet.

Was ich nicht wusste: meine Bank im Breitenrain verfügt ebenfalls über eine Geldwaschanlage, speziell geeignet für Münzen jeder Grösse. Es handelt sich um eine fixe Installation direkt vor dem Eingang. Betrieben wird sie mit reinem Regenwasser.

Jeden Mittwoch und Donnerstag liefern Bauern ihre frische Ware zu uns Anwohnern im Breitenrain. Als ich heute meine Einkäufe bezahlen wollte, fiel ein Zweifrankenstück in die oben erwähnte Geldwaschanlage. Sch....ön blöd, will heissen: Shit happens! Es brauchte zwar eine Spezialeinladung zuhanden des Bauern, seiner Frau und mir zu helfen, meine Anzahlung wieder da herauszuholen. Männer brauchen eben manchmal einen kleinen Anstupf.

Ob es sich wohl lohnen könnte, einmal nach Ladenschluss die Abdeckungen zu entfernen? Was wohl sonst noch so alles da unten lagert? Doch wohl keine Tinner-Akten, oder?

Marie aus Paris (alias Lena aus München??) möchte im Auftrag ihres Freundes Geld zum Waschen geben. Schwarzgeld? Nein, die Noten sind Lila, lauter 500 Euro-Scheine. Was ist denn daran illegal, diese in eine Waschmaschine zu geben und wird das Ganze dann gleich ausgebügelt?


Lieben Sie Anrufe der Marke "Scherztelefon" ???

Montag, 13. Juli 2009

Neu: Drive-in Bankomat








Eine deutsche Grossbank hat vorgestern ihren ersten "Drive In" - Bankomaten in Betrieb genommen.

So sind Kunden neu in der Lage, Bargeld abzuheben, ohne ihr Auto verlassen zu müssen. Um die Vorteile der neuen Einrichtung auch richtig nutzen zu können, gibt es gleich zwei Bedienungsanleitungen; eine für den zielstrebigen Kunden und einen für die selbstbewusste Frau von heute. Wichtiger Hinweis nebenbei: eine Taste für Chicken nuggets sucht man hier vergebens!


Für unsere männlichen Kunden:

1. Fahren Sie an den Bankomat heran.

2. Öffnen Sie Ihre Fensterscheibe.

3. Führen Sie Ihre Karte ein und geben Sie Ihre PIN-Nummer ein.

4. Geben Sie den gewünschten Betrag ein und entnehmen Sie das Geld.

5. Entnehmen Sie Ihre Karte.

6. Schliessen Sie Ihr Fenster und fahren Sie weiter.




Für unsere weiblichen Kunden:

1. Fahren Sie an den Bankomat heran.

2. Starten Sie den abgewürgten Motor.

3. Fahren Sie rückwärts, bis der Bankomat wieder in Höhe Ihres Seitenfensters ist.

4. Öffnen Sie Ihre Fensterscheibe.

5. Öffnen Sie die richtige Fensterscheibe.

6. Leeren Sie Ihre Handtasche auf dem Beifahrersitz und suchen Sie Ihre Karte.

7. Falls Sie Ihren Eyeliner entdecken, checken Sie Ihr Make-Up jetzt nicht.

8. Versuchen Sie, Ihre Karte in den Bankomaten einzuführen.

9. Öffnen Sie die Autotür, um den Bankomaten besser erreichen zu können.

10. Überlegen Sie sich eine Ausrede, die die Beule in der Fahrertür plausibel erklärt.

11. Führen Sie die Karte in den vorgesehenen Schlitz ein.

12. Entnehmen Sie die Karte und führen Sie sie in richtiger Richtung nochmals ein.

13. Nehmen Sie Ihre Handtasche und suchen Sie Ihren Terminplaner. Die PIN steht auf der ersten Innenseite unter dem Vermerk "PIN (geheim!!!)"

14. Geben Sie die PIN ein.

15. Drücken Sie auf "Korrektur" und geben sie die richtige PIN ein

16. Geben Sie den gewünschten Betrag ein.

17. Überprüfen Sie währenddessen Ihr Make-up im Rückspiegel.

18. Entnehmen Sie Ihr Bargeld.

19. Öffnen Sie die Fahrertür und heben Sie das heruntergefallene Geld auf

20. Leeren Sie Ihre Handtasche erneut aus und suchen Sie Ihre Geldbörse

21. Verstauen Sie das Geld darin.

22. Ignorieren Sie die hupenden Autos hinter Ihnen.

23. Starten Sie den Motor.

24. Starten Sie den abgewürgten Motor erneut.

25. Fahren Sie rückwärts zum Bankomaten und entnehmen Sie Ihre Karte.

26. Stecken Sie Ihre Karte in die dafür vorgesehene Hülle.

27. Betätigen Sie nicht den Anlasser bei bereits laufendem Motor.

28. Fahren Sie los.

29. Lösen Sie nach ca. 2 bis 3 Kilometern die Handbremse.

Dienstag, 26. Mai 2009

Finanzkrise - mit Lösungsansatz (?)


Wie sähe ein optimaler Finanzkreislauf aus? Ungefähr wie folgt:
Es ist August und die kleine Stadt an der Riviera hätte eigentlich Hauptsaison, aber es regnet in Strömen und die Touris bleiben aus. Die Einheimischen haben Schulden und leben auf Kredit. Glücklicherweise betritt ein reicher Russe eines der besten Hotels vor Ort. Er will ein Zimmer, legt 500 Euro bar auf den Tisch und macht sich auf, das Zimmer anzusehen.
Der Hotelchef nimmt das Geld, rennt zum Metzger und begleicht seine Schulden. Dieser nimmt die Noten und rennt zum Schweinezüchter, um seine Ausstände dort auszugleichen. Der Züchter nimmt die 500 Euro und eilt zu seinem Futterlieferanten, bei dem er seit langem in der Kreide steht. Dieser nimmt das Geld und gibt es der Prostituierten, von der er schon lange auf Kredit bedient wurde. Die Frau nimmt die Barschaft und rennt zum Hotelchef, um ihre Schulden für das Stundenzimmer zu begleichen..... und genau in diesem Moment kommt der Russe zurück und sagt, das Zimmer gefalle ihm nicht. Er nimmt seine 500 Euro und verlässt die Stadt. Niemand hat etwas verdient, jedoch hat keiner mehr Schulden und so schaut man in diesem idyllischen Ort wieder völlig optimistisch in eine hoffentlich glorreiche Zukunft.
Interessant in Zusammenhang mit dem leidigen Thema Finanzkrise war auch der Artikel "Meine liebste Bombe" in "Das Magazin" Nummer 19. Michael Osinski beschreibt darin höchstpersönlich, wie er durch Entwicklung einer Spezial-Software für Investment-Banker die Welt in die Finanzkrise hat schliddern helfen. Leider ist der Artikel online auf Deutsch nicht verfügbar. Wir müssen uns deshalb an die englische Variante in der New York Times halten.

Kleines aber interessantes Detail am Rande ist zum Beispiel die Geschichte, warum es in der Männertoilette des Handelsraumes so bestialisch stank. Die Männer hatten einen Wettstreit laufen. Um 08:00 fingen sie an zu arbeiten und verliessen ihre Schreibtische nicht mehr. Sie assen und tranken am Arbeitsplatz. Punkt 15 Uhr marschierten alle zur Toilette und stellten sich an der Wand gegenüber des Pissoirs auf. Sie wetteten um 100 Dollar, wer es am längsten schaffte, den Strahl zu halten und noch dazu das Ziel zu treffen. Osinski meint, das mache in etwa deutlich, was mit erwachsenen Männern passiert, wenn sie einen Zwei-Millionen-Bonus kriegen. Ich frage mich einfach, warum um alles in der Welt sie dann auf 100 die Dollar angewiesen waren. Das waren sie natürlich nicht, nein, es ging natürlich nicht ums Geld, sondern war wohl eher eine Frage der Ehre. Was für eine.... eh... ein grosses Wort!!!

Übrigens: Osinski hat umgesattelt und ist heute ambitionierter Austern-Farmer. Ob er seine Zöglinge in die Geheimnisse eines fragwürdigen Risikomanagements einweiht?

Samstag, 16. Mai 2009

Krankenkassen noch kränker?


.... oder betrifft diese Aussage wohl eher die Politiker der SP.

Die haben nämlich in ihren Parteiaugen ein paar ganz geniale Ideen, was die mittlerweile schon fast überschwappenden Probleme mit den Kosten in unserem "Gesundheits"wesen anbelangt. Mit ihren Vorschlägen sollte es angeblich möglich sein, die definitiv anstehende Prämienerhöhung auf unter 5 Prozent zu drücken. Meldungen von Prämienerhöhungen 2010 von schlimmstenfalls bis zu 20 Prozent sind gemäss Felix Schneuwly, Sprecher der Santésuisse, nicht als Drohung zu verstehen. Auf jeden Fall plane man aktuell Erhöhungen im zweistelligen Bereich.

Die SP hält nicht viel von Couchepins bisherigen Lösungsansätzen und eine Praxisgebühr von 30 Franken für untauglich. Ihr Vierpunktesystem umfasst:
  • Senkung der Medikamentenpreise
  • Streichung der Wahlfranchisen
  • Verbot von Dumpingkassen
  • Tiefere Kassen-Mindestreserven
So, so, man will also wieder auf dem Buckel der Leute sparen, welche - wie wir - selber Verantwortung übernehmen, kaum je einen Arzt aufsuchen, sämtliche Medikamente und andere Krankheitskosten selber zahlen, aus Spargründen eine hohe Jahresfranchise gewählt haben und dazu noch mit einer gesunden Lebensweise in ihre Gesundheit investieren (gesunde Ernährung, genügend Bewegung, nicht Rauchen, wenig Alkohol, keine Drogen, genügend Schlaf etc.). Man geht also davon aus, dass, wenn man diese Leute noch mehr schröpfen könnte, wieder genug im grossen Topf liegen würde.

Meines Erachtens ist es nicht sinnvoll, die unhaltbaren Zustände im Gesundheitswesen zu sanktionieren, indem man dem grossen Pool immer mehr Geld zuführt. Seit Jahren steigen die Kassenprämien in einem Masse, welches man sich für andere Produkte nicht vorstellen könnte. Jedes Jahr Erhöhungen, manchmal sogar an die 30 Prozent, je nachdem in welcher Region man wohnt oder in was für einer speziellen Kasse man bisher versichert war.

Hätte eine gleiche Preisentwicklung bei den Milchprodukten stattgefunden, würde man wohl heute 100 Franken oder mehr für einen Liter Milch zahlen. So wundert es denn niemanden, dass es Leute gibt, die sich die gesetzlich vorgeschriebene Mitgliedschaft bei einer Kasse schlicht nicht mehr leisten können. Die Prämien müssen dann von der Allgemeinheit getragen werden. Auch gibt es Leute, welche nach Erhalt einer Arztrechnung zuerst den Anteil der Kasse einfordern, um dieses Geld dann beim nächsten Lebensmitteleinkauf zweckzuentfremden. Der Arzt geht in solchen Fällen leer aus, was total daneben ist.

Mein Vorschlag wäre, dass eine Versicherung im ambulanten Bereich fakultativ wäre und das Obligatorium sich auf den stationären Bereich beschränkt. So würden nämlich viele Leute ihre Grippen und Wehwehchen selber bezahlen, hätten aber eine sinnvolle Deckung und somit Sicherheit für die wirklich teuren Behandlungen. Leute mit chronischen Erkrankungen wie Diabetes etc., welche auch ambulant viele Kosten zu tragen haben, könnten ihre Versicherungsdeckungen auf den ambulanten Bereich ausweiten. Daneben müsste man natürlich der Pharmalobby die Stirne bieten, und und und...

Ich weiss, es ist ein heikles und schwieriges Thema. Die Situation ist so verzwickelt-verzwackelt, dass sie kaum mehr zu lösen ist. Es muss wohl auch hier einmal alles zusammenfallen. Trotzdem kriegt die SP für ihre Vorschläge von mir den Kaktus der Woche. Wer mit meinem Vorschlag ebensowenig einverstanden ist, schicke mir das stachlige Teil doch einfach zurück.

Dienstag, 12. Mai 2009

Schlechter Wechselkurs für Schweizer....


Dass wir Schweizer für Produkte generell mehr bezahlen, als in den uns umgebenden Ländern, ist bekannt. Bei den Medikamenten ist dies längst ein Thema, oder fast schon keines mehr. Auch das Buchen von Pauschalreisen über ein ausländisches Büro kann sich lohnen, und so nehmen viele noch so gern einen Abstecher über Frankfurt in Kauf, wenn sie dafür nur noch die Hälfte für ihren Djerba-Aufenthalt auslegen müssen.

Offenbar ist es mittlerweile zu einer schlechten Gewohnheit geworden, uns Schweizer abzuzocken, und so scheint der Wechselkurs "Euro-Schweizer Franken" lediglich noch als Empfehlung betrachtet zu werden.

Bei meinen Coiffeurbesuchen bin ich kürzlich auf den Geschmack von "Brigitte woman" gekommen. Sonst blätterte ich mich durch Stösse von VOGUE, Elle, Cosmopolitan etc. und sah lauter Mode, die mir nicht (mehr??) wirklich stehen würde.

Interessanterweise gibt es gerade in der neusten Ausgabe einen Artikel darüber, dass man wohl eher den Ehemann wechseln würde, als den Frisör seines Vertrauens. Ist man nämlich einmal fündig geworden und zufrieden, lohnen sich Experimente nicht mehr. Bei den Haaren hört der Spass für Frau auf.

Letzten Freitag hatte ich noch etwas Zeit zwischen zwei Terminen, und beschloss, mir eine Ausgabe der Brigitte für Erwachsene zu leisten. Brigitte normal hat mich über Jahre inspiriert, mit der weltbekannten Brigitte-Diät, mit viel Mode und Geschichten rund um Pubertät, Pickel, Beziehungsprobleme und Liebeskummer. Heute geht es bei mir langsam wohl eher Richtung Wechseljahre, Hautstraffung, Slipeinlagen, Kamphersalbe und Ruhestand.

Dass "Brigitte woman" in Deutschland 3.50 € kostet, geht ja noch. Nach dem aktuellen Wechselkurs wären das CHF 5.30. So finde ich es denn eine absolute Unverschämtheit, dass ich dafür ganze CH 7.20 auslegen musste, also fast 2 Franken über dem Wert. Eine seltsame Preispolitik, muss ich schon sagen. Im Abonnement kostet "Brigitte woman" übrigens genauso viel. Die Normalausgabe für die Jungen kommt im Vergleich dazu nur auf CHF 4.40 zu stehen.

Dennoch ist es wohltuend, mal ein Magazin durchzublättern, das in der Thematik tiefer geht als nur bis zu den aktuellen Stylingfragen. Ich wusste übrigens nicht, dass in Amerika mit "Menopause - the Musical" die Wechseljahre ganz in den Vordergrund gerückt werden mit Songs wie "Staying Awake" (statt Alive) und natürlich Ch-ch-ch-changes....



...ebensowenig wie ich den Hit von Sibylle Aeberli "Everlasting Menopause" kenne. Allerdings gab es zu meiner Zeit auch keinen Liebeskummer-Überlebenskoffer, kurz LÜK genannt, und so gilt wohl heutzutage: es git nüt, wo's nid git.

Dienstag, 24. März 2009

Bankenkrise - das Spiel

Meine Lieben, heute kann man aus jedem Sch.... etwas machen und dabei spielerisch Geld verdienen. Unsere Banken haben ein neues Spiel erfunden, das selbst unseren Kleinen enorm viel Spass macht und erzieherisch wertvoller ist, als all die Brutalosachen. BANKENKRISE sollte in keinem Haushalt fehlen. So machen wir unseren Nachwuchs fit für die aktuell herrschenden Tendenzen auf dem Finanzmarkt. Nicht verzagen, Staat anfragen und ein RISIKOLOS gewinnen =D



Wünsche viel Spass beim Ausprobieren!!!

Mittwoch, 25. Februar 2009

Flucht in die Sachwerte


Die Kunstsammlung des legendären Modeschöpfers Yves Saint Laurent kam unter den Hammer. Zirka 305 Millionen Franken fanden sich zusammen, ein hübsches Sümmchen.

Sicher freut dies den Lebenspartner von YSL, Pierre Bergé, wobei es sicher nicht einfach ist, momentan soviel Geld sein eigen zu nennen. Ich meine, wohin damit?? Die UBS würde sich bei so einem Betrag wohl die Finger lecken, denn Hayek ist offenbar mit seinen Millionen einige Häuser weitergezogen.

"Blick am Abend" vom 24. Februar wundert sich, dass Kunstfreunde boten als ob es keine Krise und kein morgen gäbe. "Les couscous, tapis bleu et rose" von Henri Matisse brachte allein 47 Millionen ein. Mich wundert da nur, dass der Blick der gleichnamigen Zeitung etwas getrübt zu sein scheint, oder wie ist es zu erklären, dass die Flucht in Sachwerte dort ein Fremdwort zu sein scheint. Die kennen offenbar die berühmte YouTube-Trilogie "wie funktioniert Geld" nicht. So erlaube ich mir denn, sie zum xten Mal hier zu empfehlen. Da das Einbetten deaktiviert ist, müssen Sie sich direkt auf YouTube bedienen.
Bild anklicken

Sammler verlassen sich offenbar darauf, dass der Wert eines Gemäldes erhalten bleibt oder im Laufe der Zeit noch zunimmt. Seien wir ehrlich, der reine Materialwert eines Gemäldes - also Holzrahmen, Leinwand und etwas Farbe - würde wohl kaum eine Millionensumme ergeben, selbt wenn der Rahmen noch so antik ist. Der anonyme neue Besitzer wird wohl ein stattliches Sümmchen in die Hand nehmen müssen, um diesen Spezialcouscous entsprechend zu versichern. Ja, Versicherungen wollen auch leben, genauso wie die Holzwürmer, welche besagten Rahmen hoffentlich bisher verschont haben =D

Donnerstag, 19. Februar 2009

Bankgeheimnis - Kniefall vor der USA


Die UBS gibt nach.... and the Schweiz is no longer a Steuerparadies. What a Katastrophe!!

Was wird dieser Schritt für Auswirkungen haben? Das Bankgeheimnis war für die Schweiz doch um einiges wichtiger als zum Beispiel die Neutralität. Nichts war sicherer als ein Schweizer Bankkonto oder gar ein Banktresor. Unser Fort Knox für Wertsachen, abgeschirmt mittels hochmodernster Überwachungstechnik und strengster Diskretion.



Unser neugewählter Präsident... - nein weder der aktuelle Bundespräsident noch unser geliebter Pascal Cauchemar, auch wenn der sich oft als König der Schweiz sieht und auch so aufführt - nein, ich spreche von "unserem" Barak Obama, der unangefochten von unseren 7 Bundeshaus-Rottweilern (??) zu bestimmen scheint, was mit unserem Bankgeheimnis zu geschehen hat. Und schon stellt sich die EU geduldig in die Warteschleife. Ist doch interessant zu wissen, wer wieviele Millionen an den Steuerbehörden vorbeigeschmuggelt hat, oder etwa nicht?

Und mit was bitteschön können wir als nächstes im Ausland punkten. Nur vordere Plätze beim Grandprix der Volksmusik sind auf Dauer keine Lösung und beim ESC sind wir nur dann ganz vorne dabei, wenn man die Rangliste von hinten her liest.

Da also das Steuerschlupfloch bald endgültig verschwunden sein wird, müsste man eventuell voll auf's Martinsloch setzen.

Nein, das hat mit meinem Martin gar nichts zu tun, der ist über alle Zweifel erhaben. Nein, das Martinsloch liegt oberhalb von Elm und ist ein 17 Meter hohes und 19 Meter breites Felsenfenster des Tschingelhorns. Zweimal pro Jahr scheint die aufgehende Sonne kurz da durch, und zwar direkt auf die Kirche von Elm. Hallelujah!! Das Spektakel dauert nur etwa zweieinhalb Minuten. Damit Sie sich die Reise sparen können hier ein kleiner Augenschmaus:



Was wir jetzt alle mit unserer Kohle machen könnten, das heisst wenn wir nicht den hintersten und letzten Rappen versteuern möchten? Na bunkern natürlich, wobei das je nach Vermögen tatsächlich zu einem kleineren oder gar grösseren Problem werden könnte.

Lassen wir uns doch einfach überraschen, was der Obrigkeit sonst noch alles so in den (Un)Sinn kommt. "The show must go on" und wir sitzen, gottseidank nicht im Knast, aber in der ersten Reihe.