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Donnerstag, 2. Juni 2016

Doris Leuthard's Kleid des Anstosses, respektive Löcher ohne Ende

Alles Käse oder was?
Huch … die Eröffnung des neuen Gotthard Basistunnels ist Geschichte - Gottseidank! Bundeshaus-Barbie Leuthard zog zum feierlichen Auftritt am Südportal ein Kleid von Akris über, für das sie tief in die verlöcherten Taschen greifen musste. Experten sprechen von 5'000 Franken und untertreiben damit vermutlich noch. Nun fragen sich Frau und Herr Schweizer, was teurer war: der Stoff oder die Löcher.

Dass das grosse Loch im Gotthard uns allen finanziell gesehen einiges abverlangt hat, ist klar. Allein die Eröffnungsfeier schlägt mit rund 9 Millionen Franken zu Buche. Das scheint jedoch viel weniger ins Gewicht zu fallen als das Outfit von Doris Leuthard! Das ist nämlich in den Medien Thema Nummer eins. Ist ja auch viel wichtiger, als das ganze Brimborium drumherum. Allein die Tatsache, dass die Leiterin des UVEK sich getraute, zu einem weissen Kleid eine schwarze Tasche und schwarze Schuhe zu tragen, war nicht nur für Clifford Lilley zuviel des Guten - OMG!!!!

Also, wir werden ja demnächst noch die zweite Röhre zu feiern haben - leider - und da hätte ich einen Vorschlag zur Güte. Wenn schon Löcher, dann diesmal wirklich echt Schweizerisch …. alles andere wäre echt Käse, oder?

Dienstag, 16. April 2013

BH-Tragen schlecht für die Brust?

Hängematte
oder doch lieber "free Bosom"
Ich mag keine BHs; mochte sie noch nie. Sie schnüren einem ein, haben einen ungünstigen Einfluss auf die Beweglichkeit im Brustbereich und selbst bei den "gut sitzenden" schneiden die Träger auf den Schultern ein. Das mag für Leute, die normal empfindlich sind, noch gehen, für Hochsensitive aber ist es ein Graus. Aus diesem Grund trage ich seit Jahrzehnten keinen.

In ganz jungen Jahren hatte ich das Tragen einer "Busen-Hängematte" noch nicht in Frage gestellt. Man respektive Frau trägt sowas einfach. Was war die Verkäuferin im Spezialgeschäft geschockt als ich a) - nicht wusste, was ich für eine Körbchengrösse hatte und b) - ganz klar sagte, ich wolle nicht irgendwelchen Chichi mit Spitzen, Blümchen oder Strasssteinchen, schliesslich sehe man den BH ja nicht.

Es ging dann nicht lange, bis ich das zugegeben langweilige hautfarbene Etwas einfach wegliess. Das geht natürlich manchmal nicht ohne Pseudo-Nippelalarm, was der einzige Nachteil am Ganzen ist. Aber deshalb Brustwarzen runterkleben wie die Promifrauen? Definitiv nein!

Nun gibt es ja diese selbsternannten Weisheitsquellen, die immer alles wissen, vor allem was die Zukunft anderer bringt, und die weissagten, ich würde in kürzester Zeit einen gigantischen Hängebusen haben; ich solle mal bloss die Afrikanerinnen schauen, die hätten anstelle eines Busens zwei hängende, ziemlich traurig aussehende Schläuche. Na kein Wunder, wenn man so viele Kinder geboren und gestillt hat, oder?

Trotzdem blieben solche Ermahnungen nicht ohne Folgen und so kaufte ich mir nolens-volens wieder mal eine dieser "Zwangsjacken". Ich lüge Sie jetzt NICHT an: nach 10 Tagen hatte ich Gewebsveränderungen, richtige Gewebsrisse, die sich auch über lange Zeit nicht wirklich zurückgebildet haben. Das falsche BH-Modell? Reumütig kehrte ich zu "Free Bosom" zurück.

Und jetzt die Schocknachricht für alle Unterwäsche-Hersteller: nach 15 Jahren Recherche kommt Schulmediziner Jean-Denis Rouillon zum Schluss: "das Tragen von BHs bringt keinen Nutzen, sondern ist eher kontraproduktiv. Das Gewebe leiere aus und die "Aufhängung" im Inneren des Körpers werde zur Untätigkeit verdammt und schlaffe ab.

Von wegen Hängebusen! Ich meine, wenn Sie den ganzen Tag in der Hängematte liegen, schlafft auch Ihr Luxus-Körper ab und alles schwabbabbelt und hängt. Muskeln und Bänder, Sehnen und Gelenke .... alles muss trainiert werden, und wie man sieht: auch die Brust.

Bevor Sie jetzt Ihr Lingerie-Teil an den berühmten Nagel hängen; eines darf man nicht vergessen: Wie bei FAST allem kommt es auch hier auf die Grösse an. Ein Riesenbusen braucht vermutlich eben doch ein wenig Unterstützung. Bei normaler Brust ist Frau jedoch meines Erachtens ohne BH um einiges besser dran.

ÜBRIGENS: im Kampfsporttraining trage sogar ich ein Bustier, ich fühle mich dadurch einfach geschützter.

UND NOCH ETWAS aus meiner Erfahrung als Therapeutin in Sachen Körper- und Energiearbeit kann ich berichten: BH-Bügel verursachen enorme Energiestaus, je nach Material mehr oder weniger. Die würde ich auf jeden Fall meiner Gesundheit zuliebe weglassen!

Freitag, 9. September 2011

Karl Lagerfeld - nicht wirklich reizend, eher gereizt...

 Happy Birthday 
Es gibt reizende und gereizte Menschen. Karl der Grosse gehört eindeutig zu letzteren. Das hat er wohl von seiner Mutter, welche einmal gesagt haben soll: Kind, sprich schneller, du langweilst mich sonst zu Tode.

Schnell sprechen tut er noch heute, sei es auf Französisch oder auf Deutsch: "Mode bleibt Mode, bis sie den Leuten zum Halse raushängt", meinte er einst. Seine Kollektionen finden jedoch seit Jahren Anklang und so wie 2004 für H&M designt er dieses Jahr wieder günstig für "Irma Normalkundin". Macy's bietet seine erschwingliche Kollektion in des Kings Lieblingsfarben schwarz und weiss, Hauptsache edel, und zwar für jede Frau - egal welchen Namens. Nur einige Tupfer Pink hie und da sind zu sehen.

Ob dem Size Zero-Fan klar ist, dass Irma nicht nur weit über 18 sein kann, sondern auch mal einen ebensolchen BMI spazieren führen könnte. King-Size hat bei ihm eine ureigenste Bedeutung. Seit der Stardesigner mittels 3D-Diät über 40 Kilo abgenommen hat, schaffte es bisher ausschliesslich Beth Ditto, trotz etwas mehr auf den Hüften von ihm einigermassen akzeptiert zu werden. Seine Musen, allen voran "la Schiffer", sind ausnahmslos klapperdürr.

Die drei Ds stehen übrigens für Design, Doktor, Diät. Der Desinger stand fest, der Arzt hiess Jean-Claude Houdret und sollte wohl das Überleben des Designers sichern; die Diät ist vor allem eiweisshaltig, extrem kalorienreduziert und erlaubt nicht einmal das Herumkauen auf Bleistiften!

Morgen hat das Multitalent Geburtstag, den wievielten verrät er nicht. Von einem Journalisten darauf angesprochen explodiert er kurz und warnt: "Fragen Sie das nie wieder, sonst gibts wirklich Ärger!". Laut eigenen Angaben 1938 geboren geht Wikipedia jedoch von 1933 aus, nicht zuletzt seit die Bild am Sonntag Auszüge des kirchlichen Taufregisters der Stadt Hamburg veröffentlichte, bekräftigt durch entsprechende Kommentare seiner ehemaligen Klassenkameraden.

Aber machen 5 Jahre wirklich soviel aus? Bei Kleinkindern wohl noch am meisten, oder? Wie dem auch sei: Karlchen ist wohl der einzige Designer mit einer eigenen Coca-Cola-Linie... light natürlich und Limited Edition noch dazu!

Am 22. Juni 2010 übernahm der hyperaktive, auf vielen Hochzeiten tanzende Alleskönner übrigens für einen Tag den Posten des Chefredaktors der "Libération" und griff für die Karikaturen.... besser gesagt Karlikaturen... selber zu Bleistift und Pinsel.

eh bien oui !
Das Resultat lässt sich tatsächlich sehen, oder? Der Mann ist übrigens hochintelligent und liebt Bücher. Davon hat er auch jede Menge: sein Bücherarchiv umfasst mehrere Hunderttausend Exemplare und stellt die Bibliothek jeder Grosstadt mühelos in den Schatten. Karl hat zudem jedes Buch auch noch gelesen und findet den Geruch dermassen inspirierend, dass er offenbar gemeinsam mit dem Göttinger Verleger Steidl und dem Berliner Parfumeur Geza Schön ein Parfum entwickeln will, das nach bedrucktem Papier riecht. Verkauft werden soll das Flakon dann sinnigerweise in einem speziell ausgestanzten Buch! Witzig wäre "das Parfum" von Patrick Süskind?

Huch, was kommt alles noch? Lagerfeld beweist uns, dass Kreativität mit dem Alter immer noch zunimmt und sich auch in die Breite entwickelt, ohne dass sich dies mittels Fettröllchen bemerkbar machen muss. Toll. Ich wünsche dem Meister alles Gute zum Geburtstag und im neuen Lebensjahr jede Menge geniale Ideen.

Freitag, 2. September 2011

Wozu eigentlich Schmuckstücke?

Ein Kamel ist auch sehr schmuck - gelle ;-)
Prestigeobjekte - Eye-Catcher die von anderem ablenken - in Edelmetall gefasste Talismane - transportable Wertanlagen - Objekte der Begierde .... wozu tragen Menschen meist weiblichen Geschlechts Ringe, Ketten, Ohrstecker etc. ?

Aber auch er hat seine Schwachzone, zum Beispiel eine Rolex - am liebsten "limited edition" - zur Erhöhung der Kreditwürdigkeit.

Dann gibt es da noch die Piercings, diese jedoch meist aus Chirurgenstahl.... und nein, meine Damen: ohne jeden Liftingeffekt aber auch so eine Ansage ans Publikum.

Ich habe mich schon des öftern gefragt, warum wir allerlei unnötigen Tand mit uns herumschleppen, und damit meine ich für einmal nicht die Handtasche. Vor einigen Jahren hatte ich einmal vor dem Zubettgehen vergessen, meine Ohrstecker rauszunehmen. Trotz bleierner Müdigkeit schraubte ich den einen raus und "plusch" ... fühlte ein Plus an Energie in der Region. Zufall? Hmmm? Ich schraubte den andern raus und "plusch" .... auch hier "Bahn frei". Experimentierfreudig, wie ich nun mal bin, entfernte ich beide Ringe, wieder mit Plusch-Effekt! Wow!!

Seither trage eigentlich ich keinen Schmuck mehr, doch kürzlich wollte ich mein Outfit etwas aufmöbeln und wählte eine kleine Kette. Ein unangenehmer Energiestau im Halsbereich belehrte mich eines Besseren. Schade, denn etwas Edelmetall in den richtigen Dimensionen kann zum guten Aussehen beitragen.

Seit kurzem achte ich vermehrt auf die Art, wie denn Frau ihren Schmuck spazieren führt. Meist stosse ich auf eine Selbstverständlichkeit ohne jede Achtsamkeit. Man trägt ihn automatisch, weil er halt morgens auf dem Nachttisch liegt und irgendwie zu uns gehört. Anders als die unverzichtbare Brille hat er keine weitere Funktion.

Wo aber bleibt die Freude, Ihr Lieben.... jenes verzückte Lächeln samt Jubelgeschrei, mit dem man das kleine Ding seinerzeit aus der Schachtel entnommen hat?

Montag, 15. August 2011

Stark.... eh... Stork; Franco Stork und der Camouflage-Look

Qui qu'a vu Coco?
Nur 800 Euro tief muss Frau in die Tasche greifen für dieses Kaschmirkleid von Camouflage Couture respektive von Franco Stork (s. unten). Der Meister hat die Löcher eigenhändig und individuell angebracht, mit Hilfe einer Rasierklinge... und so ist jedes Stück sozusagen ein Einzelstück - klingender gesagt "ein Unikat". Camouflage punktet mit limitierten Serien und Nieten findet man nicht in der Geschäftsleitung, sondern allenfalls als Veredelung auf Lack und Leder. Eine zerfetzte Smiley-Ausgabe kostet übrigens "nur" 759 Euro.



Entstanden ist Camouflage Couture - CC!! - aus Camouflage Deluxe, dem Taschenlabel des Kreativ-Duos Franco Stork und Kay Schöning. Ob Kay immer noch mitmischt, wird auf der neuen Homepage nicht deklariert! Verkauft wird jedoch Fashion Made in Germany; zu 100% Handarbeit.

CC erinnert mich umgehend an Coco Chanel. Eine faszinierende Person, die übrigens zu den 100 wichtigsten Persönlichkeiten des 20 Jahrhunderts gezählt wird. Frau hat ihr viel zu verdanken, unter anderen, dass sie endlich korsettfrei richtig durchatmen konnte. Obwohl man seine Weiblichkeit nicht mit mehr zu umhüllen braucht als mit Chanel 5, hatte Cocos Kreativität viel mehr hervorgebracht als diese unvergleichliche Duftnote. So zum Beispiel "das kleine Schwarze" oder das berühmte Chanel-Kostüm aus Tweedstoff, ein Muss für die gepflege Frau. Ihr Evening Ensemble von 1936 ist sogar im Metropolitan Museum of Art in New York ausgestellt.

Ob das Franco Stork mit seinem Löcherlook auch gelingen wird? Was er kann, können unsere Motten schliesslich schon lange, und das erst noch ohne Rasierklingen. Allerdings flucht Frau dann meist über das Resultat, statt zu zahlen!

Hmmm, schon verrückt, wie manche einen Haufen Geld machen! Aber die Promis schwören auf Stork! Ob ich meinen Ansatz neu überdenke?

Mittwoch, 9. März 2011

Modezirkus - ein Kleid von Dior

Vogelnest oder Blumenbeet?
Julia Saner ist einfach toll; sie sieht gut aus, ist wandelbar und scheint ausserdem sympathisch zu sein. Ob ich sie allerdings erkennen würde, wenn sie in einem Berner Café neben mir ihren Capuccino schlürfen würde, wage ich zu bezweifeln. Meine Augen sind nicht so Promi-geil, um es mal ganz salopp zu sagen.

Alles andere als geil oder gar sexy finde ich die etwas zu durchsichtigen Einblicke auf Julias Allerwertesten, ins Bild gesetzt an der Pariser Fashion Week 2011 (unterer Bildteil).

alles Julia oder was?
Der Bildausschnitt lässt mich eher an Blasenkatheter, Harninkontinenz oder präoperative Vorbereitung denken und wirkt eher krank als schön. Fehlen tun wirklich nur die weissen Stützstrümpfe. Das berühmte "Kleid von Dior" habe ich mir irgendwie anders vorgestellt. Wer sich noch an Inge Meysel erinnert, wird das verstehen :-)

Ob dieser Hauch von Nichts vom unglücklichen John Galliano kreiert worden ist, welcher zwei Tage vor der Show aufgrund seiner diversen Ausrutscher entlassen worden ist? Er ist ein typisches Beispiel dafür, dass der Modezirkus nicht für alle gesund ist. Ein Blick auf seine Energie im Stirnbereich lässt erahnen, dass er sich wohl eher an die weisse Linie als an einen roten Faden hält. Was für eine traurige Entwicklung!

was für eine Entwicklung!
Nicht wirklich, was der Onkel Doktor uns verschrieben hat. Schade für so viel Talent, wobei: natürlich sieht irgendwie anders aus!



Die Show steht im Vordergrund: die Mode teilweise nach dem Motto "Hauptsache untragbar" ..... und dennoch immer wieder spannend und inspirierend. Wir dürfen weiterhin gespannt in die Zukunft blicken.

Dienstag, 1. März 2011

BOTOX - perfektes Volumen bis in die Spitzen

Botox - perfektes Volumen bis in die Spitzen
Hurra, Juheee.... man hat eine zusätzliche Anwendungsmöglichkeit für Botox entdeckt, die Kasse klingelt fröhlich weiter!

Das bekannte Nervengift wird bei Stars, Sternchen und solchen, die es gerne werden möchten, seit einiger Zeit auch in den Haaransatz gespritzt. Nicht dass die Haare Falten kriegen; ist es allerdings warm, kommt man auch schon mal ins Schwitzen und der Haarboden wird feucht. Reines Gift für jede Hochsteckfrisur... da gibt es eben nur ein Gegengift.... BOTOX.

Eine Amerikanerin - einst Model - in den besten Fünfzigern hat es den Promis gleichgetan und sich für einen TV-Sender ihre mittelgescheitelten, steckengeraden Haare mit Botulinumtoxin behandeln lassen. Die sahen danach echt super aus: mittelgescheitelt und steckengerade!

Da der Schönheitsdoc gerade noch etwas Flüssigkeit in der Spritze und genügend Zeit hatte, liess sich die Probandin auch unter den Achseln botoxen. Ach was, Achselhaare.... aber für die nächsten 6 Monate kann sie da einiges an Deo sparen, und damit rechnet sich so ein Eingriff gleich ganz anders.

Und immer noch war etwas von der kostbaren Flüssigkeit übrig und deshalb lautete die nächste Station "Schweissfüsse". Etwas Botox in die Ballen und der High Heel drückt absolut gar nicht mehr - die Muskeln bleiben locker und die Schweissproduktion aus.

Ist es nicht super war man mit ein und demselben Mittel alles anstellen kann. Und wer weiss, vielleicht können wir demnächst einen Brotaufstrich im Supermarkt kaufen.... mit Botox..... gegen Haare an den Zähnen. Alles wird gut!

Freitag, 15. Oktober 2010

Was heisst hier: nur Schuhe?

Was heisst hier: nur Schuhe?
An diesen Schuhen kommt kein Freak vorbei: Blow, Sling-Shot, Dog, Banana Slip, Miao ... und natürlich dem bodenständigen Gartenzwerg. Letzterer stammt aus meiner Kollektion, inspiriert von derjenigen von Kobi Levi. Schauen Sie doch mal auf seinem Blog vorbei. Ist wirklich sehenswert!

Schon toll, wenn der Kaugummi schon vor der ersten Inbetriebnahme an der Sohle klebt (Chewing gum). Gehen... ist hier Nebensache!

Mittwoch, 7. Juli 2010

Schneiderei gesucht?


Abnehmen ist was Angenehmes, vor allem wenn man danach um so viel leichter durchs Leben schreiten kann. Leider sind Kleider, die sich der Figur anpassen, also mitwachsen und ebenso schrumpfen können, noch immer nicht erfunden worden. Das wäre mal eine Marktlücke!!

Meine Talente liegen zwar nicht brach, aber garantiert nicht im Bereich Handarbeiten. So bin ich auf eine gute Schneiderei angewiesen.

Nun gibt es solche und solche. Viele sind heutzutage einfach auf Hosenkürzen spezialisiert. Oft wird einem Kunden auch der Rat erteilt, die zu grossen Stücke einfach in einer Secondhand-Boutique zum Verkauf zu geben oder bei der nächsten Textilsammlung anonym weiterzureichen in der Hoffnung, dass sich da jemand über unser gutes Stück freuen wird.

Ich bekam gottseidank einen heissen Tipp und der hat sich als dermassen genial herausgestellt, dass ich ihn an dieser Stelle gerne weitergeben möchte:
Änderungen aller Art sowie Kleidung nach Mass in einer fantastischen Ausführung erhalten Sie bei der Schneiderei Umeri in Bern. Und da dort doppelt so gut gearbeitet wird wie anderswo, gibt es auch gleich zwei Filialen:

Marktgasse 9 (031 312 74 34)
Marktgasse 32 (031 311 41 31)

Leider gibt es immer weniger Leute, welche den Beruf des Schneiders erlernen möchten, das zumindest wurde mir bei Umeris erklärt. Natürlich ist es kein einfaches Handwerk, aber hat uns nicht der grosse Nicolas Hayek gerade kürzlich noch erklärt, wie wichtig es wäre, dass das Knowhow nicht verschwindet und wie ausschlaggebend für den Erfolg einer Gesellschaft es ist, dass Handwerk nicht durch Kopfarbeit abgelöst wird? Der Versuch, dies zu tun, MUSS scheitern, denn es gibt zwar vieles, was man mit dem Kopf lösen kann, aber ganz bestimmt ebenso vieles, wofür Herz und Hand besser geeignet sind.

Die zahllosen jungen Frauen und Männer, welche sich für Mode interessieren und davon träumen, vielleicht sogar einmal Star-Desinger zu werden, vergessen dabei meist etwas ganz Grundlegendes: man muss an der Basis anfangen und einen Beruf von der Pike auf erlernen. Und Modeschöpfen geht nun mal nicht, ohne dass man zumindest eine Ahnung hat, wie so ein Teil zusammengenagelt werden könnte!!

So hoffe ich denn ganz eigennützig, dass sich die Nachfolge im Hause Umeri auch in Zukunft erfolgreich gestaltet und ich weiterhin meine Hausschneiderei mit delikaten Näharbeiten beauftragen kann, denn dann wäre ich, was Selbernähen anbelangt, aus dem Schneider! =D

Donnerstag, 10. Juni 2010

Der gebändigte Mann


Was Frau selbst mit Lack und Leder(peitsche) nicht schafft, nämlich IHN zu zähmen, gelingt einem ganz bestimmt und ohne grossen Zeitverlust: dem Businessanzug.

Grau in grau, mit Krawatte und Aktentasche, verschwindet sämtliche Individualität zugunsten einer Unterordnung, eines Funktionierens, einer gewissen Geschäftstüchtigkeit (?)....

Dabei traut sich Mann kaum zu atmen. Busy sieht er aus während er sich so eilig-eifrig dem Kursaal zubewegt. Dort stehen schon ein paar gleichermassen Uniformierte scheinbar in ein ernsthaftes Gespräch vertieft. Dabei träumt nicht nur einer von seinem letzten Haft... ehm... Hawaii-Urlaub und denkt sich dabei: I'm too sexy for my shirt...

Nein, das habe ich mir nicht ausgedacht. Es entspricht meiner genauen Naturbeobachtung heute morgen auf dem Weg zum Zahnarzt.

Muss ich zuhause jetzt eine Kleiderordnung einführen um gehört zu werden... damit ER meine Befehle umgehend oder noch schneller in Taten umsetzt?

Donnerstag, 24. September 2009

Inspirierende Fashion Weeks



Valeria Marini, Vivienne Westwood, Vicki Beckham oder ...

Es ist Herbst, höchste Zeit sich mit dem nächsten Modesommer auseinanderzusetzen. Ob man sich gen Norden, Süden, Osten oder Westen wenden muss, hängt in erster Linie vom eigenen Geschmack und natürlich von den Geografiekenntnissen ab. Die sind bei mir katastrophal. Dennoch vermute ich Mailand im Süden und New York sowie Kolumbien im Westen. Jaaa, meine Lieben, es gibt tatsächlich eine Kolumbianische Fashion Week, und da ist wohlverpacktes Silikon die Hauptattraktion schlechthin.

"Im Westen nichts Neues" wäre wohl eh das falsche Statement, wobei ich zugegebenermassen nicht allzuviel von Mode verstehe. Dass die gute alte Vivienne eine Ode an uns Putzfrauen auf den Laufsteg bannt, finde ich echt anständig von ihr. Also das Modell könnte ich mir bei meinen Einsätzen mit Staubsauger und Co. gut vorstellen. Das kolumbianische Model trägt ein grandioses Netz, das Haut und Décoltée des nachts vor Druckstellen und Zerknitterung schützt. Super Idee, von wem auch immer! Dass jedoch die Italiener das Stylen ihrer Models der Mafia überliessen, ist doch allerhand. Alles in allem finde ich die Mode von Styleikone Vicky recht ansprechend, um nicht zu sagen: sehr elegant, allerdings dürfte dieses Abendkleid in meiner Grösse schwer erhältlich sein, wie alle andern Modelle übrigens auch! Ist ja auch klar, denn ab Grösse 34 würde jede Frau darin wie eine Presswurst aussehen.

Tja, da werde ich mir wohl selber etwas zusammenschustern müssen!!! Ani-Fashion gibt's ab nächsten April in allen Läden, die etwas auf sich halten. Wo sind meine Stricknadeln??? ;-)

Freitag, 14. August 2009

Miss-Verständnis



Was ist ein Miss-Verständnis? Wie sieht das konkret aus? Gut? Eeeeh?

"Als ich gehört habe, dass ich im Miss Schweiz-Finale bin, habe ich einen 3 Meter hohen Luftsprung gemacht" meint Valentina Bianchini. Warum das Mädel sich nicht für die nächsten olympischen Sommerspiele vorbereitet, ist mir ein Rätsel, denn mit den (Ge)Wissensfragen ist es so eine Sache. Das Wort Miss-Verständnis kriegt da ein ganz anderes Gesicht:

"Das Gesicht sagt mir etwas, ein Politiker vielleicht!!" Hayek als nächster Bundesrat? Wäre nicht schlecht.
"Das ist ein See.... ein grosser See" - was offensichtlich ist - "aber wahrscheinlich nicht in der Schweiz. Muss ich erraten, welcher See das ist? Der Zürisee"?

"Das ist eine Kirche, würde ich sagen" sagt Janice über unser Bundeshaus. Geschlafen wird da ja vielleicht auch, aber keiner der 7 hat Papstqualitäten, höchstens noch der Moritz. Ob Hitzfeld wirklich ein Intellektueller ist? Ganz clever ist, wenn man einen jungen Mann als jungen Mann erkennen kann! Und "ds Hore" scheint auch keine zu kennen, trotz Hinweis auf Zermatt. Nein, die Jungfrau ist es definitiv nicht!

Bundesrat Merz bleibt auch allenthalben unerkannt, aber es ist ja auch schon August. Und heul-schluchz: eigentlich hoffte Valentina, nicht als Miss Perfect weiterzukommen... hallo, also auch hier ein Miss-Verständnis? Warum denn da die Teilnahme?

Jedenfalls wissen wir jetzt, welches Gebäude wirklich das Bundeshaus ist und was es vom UNO-Gebäude unterscheidet! Genau, die vielen (fehlenden) Fahnen!!!! Was noch offen ist: welche der jungen Damen die neue Miss(Verständnis) Schweiz wird und unser Land repräsidiert.... eh... präsentiert.

Und allen Stänkerern möchte ich entgegenhalten, dass es nicht Aufgabe der Schönheit ist, mit Wissen zu glänzen; für Glanz und Gloria muss man ganz andere Seiten auffahren und zusätzlich eventuell noch etwas Lipgloss auflegen. Es bleibt also spannend.

PS: Vom Sofa aus ist alles eh viel einfacher =D

Montag, 25. Mai 2009

Adam mit den Scherenhänden - Saakstark


Nicht Adam sucks, sondern Adam Saaks. Saakstark!! Der Mann mit den Scherenhänden macht nicht lange Federlesens, wenn es um Mode geht und um T-Shirts, die sitzen wie angeschn... angegossen. Dass er dabei um einiges kreativer ist, als ich, sieht ein Blinder mit Krückstock.

Immer wieder nerve ich mich nämlich darüber, dass die gängigen Langarm-Shirts einfach nicht passen. Gleich wie ihre kurzärmligen Kollegen drücken sie einem oben beinahe den Kehlkopf ein und haben dazu noch eine Ärmellänge, welche es für Leute meines Formats schwierig macht, die Hände frei zu haben. Nach hinten schieben geht auch nicht, da die Ärmel nach 10minütigem Tragen schon ausgeleiert sind und immer wieder nach vorne rutschen.

Neulich war ich darüber soooo sauer, dass ich kurzerhand eine Schere packte und beide Ärmel ritsch-ratsch kürzte. Martin fielen beim Zuschauen beinahe die Augen raus; er konnte es nicht fassen. Gut, ich bin kein Adam Saaks und so machte ich kurz darauf einen auf reumütig und versuchte, das Ganze mit Hilfe von Nähzeug einigermassen zu nageln. Da ich seit der Schule nicht wirklich Fortschritte in Handarbeiten gemacht habe und mich das Fach auch niemals wirklich interessierte, ist das Resultat entsprechend. Furore kann ich damit nicht machen, aber mindestens passenn die Ärmel jetzt einigermassen.

Nicht so beim coolen Adam. Seine Ed-Hardy T-Shirts sehen nach Schnippel- und Knüpfattacken einfach Klasse aus. Vor allem bei Hitzewellen sind die Löcher eine willkommene Abwechslung, denn sie sorgen für Durchzug. Ich frage mich lediglich, wie so ein Shirt wohl nach dem Waschen aussieht, aber möglicherweise sind Origamishirts nur wirklich in, wenn sie auch richtig nach Schweiss riechen.





Für meinen unbeschnittenen Shirtbestand helfe ich mir nun anders. Ich trage zwei Ärmelgummis und bin am überlegen, ob das nicht eine Marktlücke wäre. Statt einfaches Weiss geknüpft könnte man mit Pink und Gold viel eher punkten und eine Aufschrift wäre auch nicht schlecht, zum Beispiel "keep cool". Wenn ich's mir allerdings recht überlege, gibt es das Konzept bereits und so bleibe ich meiner bisherigen Tätigkeit wohl auch weiterhin treu.

Dienstag, 24. März 2009

Stenson oder: nur nackt mit Unterhose


Die kürzliche Aktion "Rettet mein teures Outfit" von Henrik Stenson ist weltweit ziemlich gut angekommen, vor allem bei uns Frauen. Das zeigt mal wieder, dass sich Männer tatsächlich auch überlegen müssen, was für "Dessous" sie tragen, denn man weiss ja nie. Ein ungeplanter Besuch im Krankenhaus, wenn möglich noch eingeliefert per Ambulanz, bringt oft Unansehnliches zu Tage. Darum sollten Männer sich nicht bloss des morgens etwas Wasser ins Gesicht spritzen und allenfalls einmal im Monat die Nägel schneiden; nein, sie sollten auch bei den normalerweise bedeckteren Zonen dieselbe Sorgfalt walten lassen.

"Das ist kein Pariser Fango Monsieur!"....

... das ist echte amerikanische Matschepampe und ich bin überzeugt, dass bestimmt eine ganze Menge Leute für den tapferen Henrik anrufen würden, hätten wir es hier mit einem sportlichen Wettkampf àla DSDS zu tun.

Ob die ganze Aktion einen Einfluss auf das Handicap von Stenson hatte, und wenn ja in welche Richtung, darüber kann man nur spekulieren. In der offiziellen Weltrangliste der Golfer liegt er momentan auf Platz 9, und daran hätte sich wohl auch dann nichts geändert, wenn er uns anstelle von "Björn-Borg-Boxershorts" die Namenlose vom Kaufhaus offenbart hätte. Wir sind einfach alle froh und dankbar, dass es keine String-Tanga war, es reicht schon, wenn uns Borat solches zumutet.

Übrigens: mein Lieblingsbär ist ein ganz exzellenter Golfspieler, dessen Handicap wohl darin liegt, dass er gerne mal dem (Un)Glück etwas nachhilft.

Dienstag, 20. Januar 2009

Wiege der Verschleierungstaktik...


...oder doch eher Schürzenhilfe??
Wie wir Schwabs - vor allem der findige Martin - so sind, kamen wir rein zufällig dem Ursprung des Gesichtsschleiers auf die Spur. Die grössten Erfindungen basieren ja, wie man weiss, auf Freund Zufall resp. Unfall.

So liess 1928 Alexander Fleming am St. Mary's Hospital in London eine Kultur gefährlicher Staphylokokken verschimmeln. Der Pilz, der daraufhin wuchs, gedeihte prächtig und tötete gut sichtbar die Bakterien... Penicillin war entdeckt.

1968 sollte Spencer Silver im Auftrag seines Abeitgebers einen neuen Superkleber mixen. Der Versuch misslang, der neue Kleber liess sich ganz leicht wieder lösen.... und perfekt einsetzen auf Klebezetteln - Post-it kennt wohl heute jeder!!

Weitere solche Erfindungen wären z.B. die Röntgenstrahlen, Radioaktivität, Mikrowellenherde, Teflonbeschichtungen, Assugrin und vieles mehr. Selbst die Entdeckung Amerikas basiert auf einem Zufall.

Da war zum Beispiel auch einmal ein Mann, dessen Frau wusste sehr viel zu berichten; Gutes, Schlechtes, Neuigkeiten, Alltägliches, vor allem aber Langwei.... -fädiges. Da sie Langfädiges auch in kulinarischer Form exquisit zuzubereiten vermochte, und nicht nur das, hielt es unser Freund über viele Jahre bei ihr aus. Er hatte einfach gelernt, auf Airolo-Göschenen zu schalten resp. auf Durchzug zu stellen. So blieb denn mit der Zeit von Gesagtem nicht mehr allzuviel hängen, selbst dann nicht, wenn es dem Prachtskerl zum Vorteil gereicht hätte.

Man, oder besser gesagt Frau, fragt sich ja immer wieder: warum hören Männer bloss nicht auf ihre bessere Hälfte? Hinter jedem erfolgreichen Mann steht doch bekanntlich eine starke Frau!!

Wie dem auch sei: eines Tages, als sich die oben erwähnte Quasselstrippe ihre Küchenschürze überstülpen wollte, blieb sie einfach stecken. Nichts ging mehr... weder vor- noch rückwärts. Und das Wunder geschah: sie verstummte; im ganzen Haus herrschte Stille. Herr-lich, dachte ihr Mann, da habe ich ja direkt eine Marktlücke entdeckt.

Nun mussten nur noch Wege gefunden werden, vielen Frauen das Tragen eines solchen Teils schmackhaft zu machen (Du siehst einfach toll aus!!). Eitelkeit allein war jedoch nicht überzeugend genug, sich von der frischen Luft so drastisch abzuschneiden. Vielleicht wäre auch die zunehmende Luftverschmutzung ein guter Motivator gewesen? Wie die Geschichte zeigt war man in gewissen Gegenden besonders findig, was diese Art der Überredungskunst anbelangt. Allerdings haben Schönheitschirurgen in Ländern mit dieser besonderen Verschleierungstaktik keinen sehr guten Stand. Des einen Freud....

Dass es auch heute noch Menschen gibt, die ebenfalls eine vermeintliche Marktlücke schliessen möchten, zeigte Vivienne Westwood in Milano bei der Präsentation ihrer Winterkollektion 09/10 für harte Kerle. 

Da gab es ja einiges zu sehen, unverschleiert und leider ziemlich unscharf:



Ehrlich: würde der Ihrige so etwas auszie..... eh... anziehen? Meiner definitiv nicht. Dann doch lieber Schürzenjäger, meint er =D !!!

Freitag, 19. September 2008

Der Rest guckt in die Röhre...

In die Röhre gucken, das ist ein Ausdruck, den wir alle täglich ins praktische umsetzen. Zumindest diejenigen unter uns, welche noch über einen alten Fernseher verfügen, eines jener Tonnendinger, die auch gerne mal explodieren, zum Leidwesen der Vermieter. Wir gehören seit einem knappen Monat nicht mehr dazu, jedenfalls im Bereich "Tiwu".

In die Röhre gucken tun wir jedoch auch sonst genug und immer mal wieder. Vieles ist heute nicht mehr so, wie man sich das wünschen würde, zum Beispiel auf dem Arbeitsmarkt, in Politik und Wirtschaft etc. etc. etc. Etwas harmloser ist das in die Röhre gucken in Bezug auf Mode im allgemeinen und die gleichnamige Jeans im Besonderen. Die sind ja jetzt gerade sehr angesagt, nicht zuletzt da Supermama Heidi Klum eine so gute Figur in denjenigen von Jordache macht. Aber schauen Sie doch selber:
Bild anklicken

Ich weiss nicht, ob das am Alter liegt oder daran, dass ich im Gegensatz zu Heidi nicht drei Kinder habe, jedenfalls sähe ich auch ohne durchgemachte Presswehen in so 'ner Jeans wie ne Presswurst aus. Mode für normale Frauen wird es wohl je länger je weniger geben, aber was ist schon normal?

Apropos Alter: heute wurde ich durch ein kleines Präsent vom TCS daran erinnert, dass es schon eine ganze Weile her ist, dass ich diesem Club beigetreten bin. 25 Jahre!!! Da war ich doch gerade mal... eh... tja!! Im Begleitbrief werde ich in allen Tönen für meine Treue gelobt und schauen Sie mal, was mir als Präsent überreicht wurde mit einigen Worten der Hoffnung auf weitere gute Zusammenarbeit:

Jööö, so.... gänzlich gutgemeint aber völlig unbrauchbar. Nein, der Schlüsselanhänger kann gar nichts! Sinn gemacht hätte ja eine dieser kleinen LED-Taschenlampen, welche in stockdunkler Nacht und bei Leermond helfen könnte, die Autotür zu öffnen, was bei den heutigen automatischen Dingern eh nicht mehr nötig sein sollte. Ich habe zwar nicht in die Röhre geguckt, aber irgendwie saublöd drein. Wat soll ich damit? Ob ich wohl das TCS-Logo rausarbeiten kann und den Anhänger meinem Allerliebsten zum 25sten Hochzeitstag schenken soll, in dem praktischen Beutel, damit auch ja nichts zerkratzt. Gute Idee, aber wohin damit bis zum Jahr 2018?

Ob mir wohl diese Röhre hier stehen würde? Ist kleidsam und schützt erst noch vor neugierigen Blicken!!

Martin sieht jedenfalls Klasse darin aus. 

Dienstag, 29. Juli 2008

Bedürfnisse wecken



Meine Lieben, was macht man, global gesehen oder auch einfach in einem kleinen Land wie der Schweiz, wenn jeder eigentlich☺ schon alles hat und zudem noch ein paar Batzen auf der Bank? Man gibt nicht einfach klein bei, ne-e-ein, wozu hat man denn Wirtschaft studiert, Managementkurse besucht und sich im besten Fall sogar mit der Psyche des Menschen auseinandergesetzt! Jetzt nur nicht aufgeben.
Hat uns nicht Nicolas Hayek gezeigt, wie das geht. Hayek ist ein Selfmademan mit libanesischen und amerikanischen Wurzeln. Als zu Beginn der Achtzigerjahre die Schweizer Uhrenindustrie am Boden lag, hat er kurzerhand die Swatch erfunden. Die Leute sagten nun nicht mehr: "ich habe eine Uhr" oder "meine Uhr", sondern hatten gleich mehrere. Das Erfolgsgeheimnis der Swatch: die Komponenten einer Uhr wurden von 151 Einzelteilen auf 51 genormte Teile reduziert und der Rest ist Geschichte. Also wenn man das einmal im Bereich der Chefetagen machen würde, wäre das sicher auch erfolgsversprrechend. 
Dass Hayek sich nun nicht auf diesen Lorbeeren ausruhte, zeigt ein anderer Hayek-Zögling... der Smart. Dieses moderne Märchen vermittelt uns, dass man nicht einfach auf Bestehendem, gerade mal Funktionierendem aufbauen, sondern neue Wege gehen sollte... oder eben fahren... mit dem Smart natürlich.
Wobei: ehrlich gesagt ist meines Erachtens der Preis etwas hoch für so wenig Auto! Allerdings überzeugt das Teil im Crashtest schon sehr.


Mit ca. 112 KmH (70 Meilen/Stunden) in eine Wand rasen lässt den Kleinen richtig durch die Luft hüpfen. Allerdings ist die Fahrkabine danach noch erstaunlich intakt und die Türen kann man problemlos öffnen, vor allem die der Beifahrerseite. Im hier gezeigten Vergleich mit einem anderen Kleinwagen kommt der Smart sehr gut weg. Nun weiss ich endlich, warum Smartfahrer stets angstfrei auf die Überholspur einparken und sofort dem Vordermann völlig auffahren. Da bleibt jeweils keine Lücke mehr (welche Raum für Spekulationen lassen könnte)... dennoch hätten bei diesem Carcrash hier die Insassen wohl kaum überlebt.

Eines ist sicher, einen Smart könnte sogar ich einparken, und bei so einer riesigen Parklücke bräuchte ich dazu auch nicht besonders lang. Andere sind halt vielleicht etwas pingelig, die Jungs brauchen gar nicht so laut lachen:


Aber wo waren wir doch gleich, bevor ich auf Hayek abgefahren bin.... auch ohne Auto und so. Bei Bedürfnissen, welche geweckt werden könnten. Und so haben denn viele heute mehr als eine Krawatte, die Jungs machen ganz schön mit beim Kosmetikgeschäft, und das nicht erst seit dem omnipräsenten Marcus Schenkenberg.

Jetzt zu uns Frauen: Sie haben schon genügend Schmuckkreationen.... für jeden Finger 3 Ringe, 25 Ohrstecker für jedes Ohr, 32 Halsketten (und nur ein Hals) in verschiedenster Form und Grösse? Okay, glaub ich Ihnen ja, aber wie wäre es mit Augenschmuck. Ganz neu und sooooo toll.


Man kann einfach nicht mehr so leicht blinzeln, zublinzeln, zum Beispiel eben besagtem Schenkenberg, der angeblich die Frau fürs Leben respektive Mutter seiner zukünftigen Kinder sucht. Aber sehen Sie doch mal, wie sexy das wirkt, wie dauerhafte Tränen.
Dass da eventuell vor lauter Anstrengung die Augen wirkliche Tränen vergiessen und deshalb gar die Nase zu laufen beginnt, das kann nicht ausgeschlossen werden. Aber wie heisst es so schön: "Diamonds are a girls best friends".

Es gibt allerdings auch Dinge, die lassen sich die Leute nicht aufschwatzen. Da war zum Beispiel mal die Rede von der Piercingbrille. Stellen Sie sich vor: keine Dellen mehr seitlich der Nase und jede Menge Luft, jederzeit. Sie lassen sich einfach Halter anpiercen, also praktischer geht nicht. Auf der Homepage von Pierced Glasses sieht man allerdings, dass die letzten Einträge aus dem Jahre 2005 stammen, aber wer weiss, vielleicht bringen gerade Sie das Geschäft wieder in Schwung. 

Schmerzen sagen Sie? Tja, die Schönheit muss eben leiden.... leider ;-)

Dienstag, 15. Juli 2008

High Heels, High Heals, High Hells?


In vielen Zeitschriften und sicher auch online werden gängige Theorien in regelmässigen Abständen auf ihre Richtigkeit untersucht. So wurde die grüne Matschipampe namens Spinat, welche Kinder aus früheren Jahrhunderten mit Vorliebe an Wände spuckten, nach Jahren endlich als nicht ganz so eisenhaltig entlarvt, wie bisher geglaubt. Aufgrund eines Kommafehlers war man von falschen Voraussetzungen ausgegangen. Wenn ich dran denke, mit wieviel Aufwand gesundheitsbewusste Mütter ihrem Nachwuchs etwas Gutes tun wollten.
So gibt es ganz viele Sachen. Zum Beispiel die Trinkregel. Lange hat man gepredigt, 2 Liter pro Tag müssten es schon sein, abzüglich Kaffee und Tee. Das war für mich als Kaffeetante natürlich fatal. Doch jetzt bin ich fein raus. Gemäss neuster Gegenstudie darf und soll man sämtliche Flüssigkeit in seine Kalkulationen mit einbeziehen. Juppi. Profitieren wir also noch, bevor wieder eine Gegenstudie das Gegenteil beweist.
Ich kann mich noch gut an meinen Ex-Chef erinnern, der ein fantastischer Arzt war, einer, wie es ihn heute nur noch selten gibt. Wir (!!!) hatten soeben die Praxis eröffnet und waren medizinisch Top und auch mit modernsten Geräten (Labor, EKG, Endoskope etc.) ausgerüstet. Um die Euphorie etwas zu bremsen meinte mein Chef: die Medizin, welche wir hier heute betreiben ist identisch mit der Medizin, über welche in 20 Jahren gelächelt oder gar gelästert wird. 
Genau, heute ist etwas in, weil neu, und erst nach einigen Jahren entdeckt man die Risiken, Nebenwirkungen oder den eigenen blinden Fleck. Ist ja auch nicht falsch; man tut immer sein Bestes, gemäss dem eigenen aktuellen Wissensstand. Im Nachhinein ist man immer schlauer. Was habe ich mich schon über mich geärgert.... Jahre später, wenn ich eh nichts mehr ändern konnte. Damals, mit der Erfahrung und dem Wissen das ich zu dem Zeitpunkt hatte, war die getroffene Entscheidung richtig, meistens jedenfalls. Es sei denn, ich habe gegen mein inneres Drängen gehandelt, aber das ist eine andere Story.
High Heels sind ungesund... stimmt's? Bis vor kurzem erzählte Ihnen Ihr Orthopäde, dieses Schuhwerk sei eine Riesenbelastung für Ihre Füsse. Er schwafelte etwas von Hallux valgus und sonstigen pathologischen Veränderungen des Fuss-Skeletts. 
Dass manche Damen sich Botox in die Fussballen injizieren lassen, damit sie es in ganz hohen, extremen High Heels auch länger als 2 Minuten aushalten, ist sicher nicht zur Nachahmung empfohlen. Im Migrosmagazin steht es jedoch schwarz auf weiss: Stöckelschuhe sind nicht ungesund, jedenfalls nicht nur!! Ja was jetzt, Leute entscheidet Euch!!!
Die Antwort ist ganz einfach. Zwar begünstigt das Tragen von High Heels Rückenprobleme, Sehnen- und Muskelverkürzungen sowie die Entstehung eines Hallux valgus. Auf der anderen Seite und sehr zur Freude aller HH-Fans tragen hohe Absätze zur Anregung des Liebeslebens bei und wirkt erst noch gegen Inkontinenz. Das hat doch tatsächlich eine Studie an rund 100 Frauen ergeben, durchgeführt an der Universität von Verona durch die Urologin Maria Cerruto. Sie hatte schon früher herausgefunden, dass die Beckenbodenmuskulatur auch von der Fusshaltung beeinflusst wird. Die Stiletto-Fusshaltung verbessert nun offenbar die Kontraktionskräfte der Muskeln. Allerdings hätte man diese positiven Veränderungen bereits bei einer idealen Absatzhöhe von 5 cm, welche den Fuss in einen 15 Grad-Winkel abknicken lasse. Frau Cerruto hofft nun, beweisen zu können, dass das ganztägige Tragen von High Heels spezielle Übungen für den Beckenboden ersetzen könne. Addio Fitnesscenter!!
High Heals statt High Heels.... aber doch hoffentlich keine High Hells.
HH steht aber auch für Herz-Hirn oder Hirn-Herz und es kann sicher nicht schaden, beim nächsten Schuhkauf nicht nur auf eines der beiden Hs zu setzen.
Auf Wiederstöckeln... eh.... Wiedersehen =D

Donnerstag, 29. Mai 2008

Viel Gestank um nichts....


In ihrem letzten Kommentar gibt mir Irina ein Stichwort. Sie sagt, manchmal schäme man sich fast dafür, eben nicht Germany's next Topmodel zu sein.
Das mag ja sein, vor allem dann, wenn man wieder einmal schwitzend und triefend in einem Laden steht und versucht, sich mittels Sommerklamotten zu beweisen, dass man noch nicht ganz eine Bikinifigur hat, oder vielleicht nicht mehr ganz. 
Ich fühle mich nirgends so fehl am Platz wie in einer Umkleidekabine. Ob das eventuell mit diesem gnadenlosen Licht zusammenhängt, wie man es sonst nur in Operationssälen findet. Und beeilen muss man sich immer wie ein Weltmeister, damit nicht das zur Verkäuferin umfunktionierte Topmodel sich mitleidig erkundigt: geht's? Nein, es geht nicht, und die nächsten 5 Jahre werde ich wieder ausschliesslich online einkaufen, D-ANKE!

Zurück zu Topmodels: In der 13 Staffel von Heidi's Show gab es kaum was zu lachen; vor allem nicht für die Kandidatinnen.  Es gab eine Wiederaufführung von "Octopussy": Ekelfaktor 10, Unterhaltungswert 3. Die Klum warf die verbliebenen 5 Mädels dem Starkoch Roland Trettl (who the f.... is...) zum Frass vor. Posiert wurde mit Lebensmittel (!!!), deren Haltbarkeit bei weitem überschritten war. Da gabs ein glitschiges Nichts aus Lachshaut, eine Abreibung mit Schokolade, einen anhänglichen Oktopuss, Pastamania mit Salsa und natürlich Schweinehaut. Ich meine, was gibt es schöneres als auf einer Party die Tentakel schwingen zu lassen, die von einem Oktopuss natürlich?
Irgendwie kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass hier der krankhaften Fantasie eines Kochs Vorschub geleistet wurde. Es hat ihm sichtlich Spass gemacht, hie und da selbst Hand anzulegen. Meines Erachtens hätten die Verantwortlichen dieser Show ihre Verantwortung und die Grenzen des guten Geschmacks erkennen müssen. 
Das haben sie leider alle nicht zustande gebracht. Anstelle dessen haben sie sich erheitert, um nicht zu sagen aufgegeilt. Meines Erachtens sollte man anderen nur das zumuten, was man selber auch zu leisten bereit wäre. Im weiteren frage ich mich tatsächlich, ob ein Model der Topliga, zum Beispiel Topverdienerin Gisèle Bündchen freiwillig vor Trottls... eh Trettls Kamera posieren würde resp. ob überhaupt mit so einem Ansinnen an ein Topmodel (also kein Zweitligamodel) herangetreten würde. Ich glaube doch wohl eher nicht.
Heidi, Peyman, Rolf, ich habe diesmal leider KEIN FOTO für Euch....
Wenn alles nach der geheimen Liste geht, dann verlassen uns heute Abend die Wanda und die Caro. Schwerfallen wird den beiden sicherlich ein Abgang der Marke "gute Verliererin". Aber Stefan Raab wird in seiner Sendung bestimmt die richtigen Worte des Trostes finden =D

ÜBRIGENS... neu und brandheiss: für Fans von Badeanzügen im Miniformat hat die Firma Beachkini Bademode der besonderen Art entworfen. Da gibt es den micro-minibeach, den minibeach und nicht zuletzt den Zipkini, welcher lediglich aus zwei Reissverschlüssen hergestellt wird. Und das Gute dabei ist: man muss die Reissverschlüsse nicht einmal zuziehen, allenfalls die mitgebrachten Vorhänge. Für schlappe 45 Euro sind Sie dabei, es sei denn Sie kaufen für einen Zehntel dieser Summe zwei Reissverschlüsse und nageln oder schustern sich den letzten Schrei selber zusammen. Es bleibt dann nur zu hoffen, dass der letzte Schrei nicht von Hammer auf Daumen stammt ;-) 
Schönen Frühsommer....