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Freitag, 17. August 2018

#Werbung überall …. (Advertising)Time is money

Wohin man auch geht, schaut hört.....
Sicher haben Sie sich auch schon einmal über die omnipräsente Werbung geärgert. Was heisst hier einmal !!

Wohin man auch geht, schaut, hört …. es gibt kein Entrinnen.

  • Fernsehen heute: Werbung mit Unterbrecher-Film 
  • Gratis-Apps: nur gratis mit Werbung, Freischaltung gegen Cash 
  • Newsportale (auch Gratiszeitungen): Adblocker ausschalten, bezahlen oder Werbung über sich ergehen lassen


Sieht so Freiheit aus?

Warum bezahlen Firmen Riesensummen, um ihr Angebot zu bester Sendezeit zu platzieren, wenn doch Werbung offenbar von den meisten bewusst übersehen, überhört, überspult und übergangen wird?

Vermutlich geht es unter dem Strich eben trotzdem auf. Etwas ganz bewusst nicht wahrzunehmen bedingt, dass ich es eben doch irgendwie aufnehme, mich ungewollt damit auseinandersetze. Ignorieren ist auch eine Form des Wahrnehmens - man ist nicht frei!

Quantenphysiker würden vielleicht sogar ausführen, dass wir alles, was momentan gerade über den Äther gesendet wird, so oder so aufnehmen, selbst bei ausgeschaltetem Radio oder Fernseher. Es ist einfach vorhanden, anzapfbar von unseren Sinnen, halt eben unbewusst.

Kann ich mir gut vorstellen! Würde erklären, wie mein Kühlschrank es schafft, mich regelmässig vor seine Tür zu locken, um mir seine inneren Werte anzubeiten - Widerstand zwecklos.

Vor Jahren wurde in einer Doku gezeigt, dass Cutter von Kinofilmen einst an einer bestimmten Stelle - kurz vor der geplanten Pause - jeweils nur ein Bild z.B. von einer Cola oder einem Eisbecher einzufügen pflegten. Solche Bilder werden zwar bewusst nicht gesehen, aber dennoch wahrgenommen. Man hat plötzlich unheimliche Lust auf Cola oder Eis - je nach Geschmack. Sicher wurde dieses Vorgehen noch weiter verfeinert.

  • Was macht Werbung aus uns?
  • Wäre Übergewicht auch ohne die angeblich gesunde Kinderschokolade oder das überzuckerte Frühstücksmüesli ein Thema?
  • Ist Werbung nicht ein Angriff auf unsere Gesundheit, unsere Intelligenz, letztlich unsere Freiheit?
  • Warum wird Werbung nicht verboten?


Die letzte Frage ist einfach zu beantworten: Time is money, Advertising Time is more money, und bei Geld hört der Spass, der Schutz von Mensch und Natur und vieles andere heutzutage immer noch auf, leider!

Erst wenn der letzte Baum …..

Mittwoch, 18. April 2018

@unerwünschte Werbung: #DomicilZeitung

Grrrrrrrr .....
Seit längerer Zeit findet regelmässig die Domicil Zeitung den Weg in meinen Briefkasten - unerwünschterweise. Obwohl am Kasten deutlich "keine Werbung" steht, werde ich zwangsbeglückt.

Die Domicil AG ist in den Regionen Bern, Thun und Biel tätig. Da es nebst den Domicil-Altersheimen in Bern, Thun und Biel auch noch viele andere Alterseinrichtungen gibt, kommt es für mich ganz klar unlauterem Wettbewerb gleich, wenn offenbar ein Sonderstatus vorliegt (s. unten). Die Domicil Zeitung IST Werbung - basta!

Nachdem meine telefonische Reklamation nichts brachte, formulierte ich die letzten August auch noch schriftlich. Folgendes wurde mir mitgeteilt:

Als nicht gewinnorientiertes Unternehmen, welches zu einem Teil der Stadt Bern gehört haben wir einen sozialen Auftrag. Wir bieten älteren Menschen einen sorgenfreien Wohn- und Lebensraum. Zu unserem Auftrag gehört unter anderem die Verteilung unserer Informationszeitung, welche den Kriterien offizieller Sendungen entspricht Gemeinderatsbeschluss Stadt Bern, Oktober 2013) – analog politischer Informationen, dem Anzeiger oder des EWB-Magazins z.B.
Aus diesem Grund dürfen wir die Zeitung, welche 3x-jährlich erscheint, über die Post als unadressierten Bruttoversand in die Briefkästen der Stadt Bern und Umgebung - auch in solche mit dem Kleber „Stopp – keine Werbung“ - verteilen.
Bei unadressierten Bruttoversänden ist es von Seiten der Schweizerischen Post leider nicht möglich einzelne Adressen resp. Personen vom Erhalt der Zeitung auszuschliessen. Dies haben wir mehrfach abgeklärt. Eine solche Dienstleistung könnte qualitativ nicht einwandfrei erbracht werden."

Das ist die Wischiwaschi-Politik, wie wir sie in Bern seit Jahren kennen. Wer sich darüber aufregt, kann unerwünschte Werbung kostenpflichtig retournieren, wie ich das jetzt jahrelang immer mal wieder gemacht habe. Eine weitere Möglichkeit ist, solchen Firmen eine Rezension auf Google zu verpassen.

Als Geschäftsinhaberin wandere ich beim Verteilen von Flyern stundenlang durchs Quartier, um schlussendlich 15 Flyer losgeworden zu sein. Fast jeder Briefkasten hat einen Kleber.  Pizzalieferanten z.B. stört ein "keine Werbung" nicht - als könnten sie nicht lesen!

Die Post versucht seit einiger Zeit schweizweit, die Leute zum Abnehmen der Stopp-Kleber zu motivieren, da ihr sonst ein Riesengeschäft durch die Lappen geht. So verteilte sie schon Gratisprodukte wie Bouillon etc. und versuchte kürzlich die Aktion, dass Kunden über ihren Post-Account ankreuzen könnten, welche Werbung künftig wieder in den Briefkasten gelegt werden darf.

Ich muss immer an all das viele Papier denken, das da unnötigerweise bedruckt wird und - obwohl zu 65% recykliert - was für eine riesige Belastung das für die Umwelt darstellt. Auch heute noch wird Papier zu 95% aus Holz in Form von Holzstoff, Halbzellstoff oder Zellstoff hergestellt. Nadelhölzer wie Fichte, Tanne, Kiefer, Lärche oder aber Laubhölzer wie Buche, Pappel, Birke und Eukalyptus, je nachdem, wie es mit der Verfügbarkeit aussieht oder welche Eigenschaften ein Papier haben soll.

Bäume sind die Lunge der Erde …. und die wird unter anderem eingesetzt, um die Haushalte flächendeckend mit Politwerbung, Katalogen, Pizzeria-Flyern, Gratiszeitungen etc. zu versorgen? Menschenskind!

245jährige Zeder - Château Vaumarcus

Da müsste die Politik ENDLICH einmal klar aktiv werden. Leider lässt sie ihr Engagement hier ebenso vermissen, wie im Bereich "unerwünschte Werbeanrufe". Der Kunde ist und bleibt auf sich selber gestellt. Tja, eben gäng wi gäng!

Dienstag, 6. Oktober 2015

#Warning: #NicerDicer - FingerSlicer

Grosses "Sch" und kleine "eisse"
Sie mögen keine Werbung? Ich auch nicht! Trotzdem haben Sie bestimmt schon vom "Nicer Dicer" gehört oder ihn gar in Aktion gesehen? Eben, wer regelmässiges Home-Zapping betreibt, kommt leider nicht darum herum.

Nicer? Schon Nice wäre die Übertreibung des Jahrhunderts. Deshalb habe ich auch lange gezögert, bis die Aussicht auf 2 Minuten mehr Freizeit pro Monat siegte: ich erstand so ein Teil letzten Freitag.

Kurz darauf begann die Leidenszeit für meinen Ringfinger, genauer gesagt mit einer "harmlosen" Inspektion der vorhandenen Teile - 12 sind es insgesamt. Der Hobel verfügt über einen Klingenschutz, der vor Gebrauch zu entfernen ist, was ich natürlich sofort versuchte, warum weiss ich bis heute nicht - eigentlich wollte ich gar nicht hobeln.

Nach anhaltendem Kreischalarm mit nicht minderem Entsetzen machte ich mich auf ins nahegelegene Sonnenhofspital. Ich war mir nicht sicher, ob Steristrip und ein Pflaster ausreichen würden, denn der Schnitt war relativ tief. Der Notfallarzt - seinerseits ein Medicus der alten Schule - erklärte mir mit gekonnt herablassender Art: was ein tiefer Schnitt oder ein relativ tiefer Schnitt sei, entscheide immer noch er, schliesslich sei er Notfallchirurg! Klebespray, Steristrip, Verband und Fingerling sorgten dann für ein fröhliches Wochenende.

Ich habe einige Hobel zuhause. Keiner verfügt über eine "Sicherheitsstufe Klingenschutz". Das ist wohl auch der Grund, warum man sich beim einfachen Betrachten vor Gebrauch nicht verletzt. Der Nicer Dicer setzt auf maximale Sicherheit, vermutlich vor allem was allfällige Schadenersatzklagen anbelangt. Okay, ich hätte den Hobel vor Abnehmen der Klinge auf das Gerät aufsetzen müssen .... hab ich nicht getan. Hmmmm.

Mein Schatz - selber in der Lebensmittel-Produktion tätig - hatte Verständnis, kennt er doch die Crux mit den teilweise übertriebenen Sicherheitsvorkehrungen, welche Dinge im Endeffekt sogar gefährlicher machen können.

Streichen wir mal die Schuldfrage und wenden wir uns dem praktischen Teil zu. Heute wollte ich mit zwei Aubergingen und zwei Tomaten den Praxisversuch machen. Beide Lebensmittel waren zugegebenermassen nicht frisch vom Markt; die eine Aubergine war etwas weicher und die Tomaten sowieso. Und zack .... der weichste Teil der Aubergine blieb gleich zur Hälfte stecken. Mühevoll (und vorsichtig!!) musste ich ihn aus den Fängen der Klingen befreien. Die Tomaten zerplatzten mehr als dass sie zerteilt worden wären. Unreife wären da wohl die bessere Wahl gewesen. Die Tomatenhaut war danach schlecht bis gar nicht von den Klingen zu kriegen, wobei die Teile ja spülmaschinenfest wären und man das Reinigen der Maschine überlassen könnte.

Nicer Dicer = Finger Slicer .... diesen Kauf muss ich wohl wieder mal unter "war's wohl nicht" abbuchen. Rechne ich nämlich die Kosten für den Spitalbesuch samt Notfallchirurg und das Verbandsmaterial zusammen - von den Schmerzen mal abgesehen - und betrachte ich zudem die Zeit, die ich für das Vorbereiten des Gemüses in ND-schnittgerechte Stücke, für das mühsame Herausklauben der Gemüsereste sowie das Reinigen der Klingen einsetzen musste, dann wäre ich mit dem herkömmlichen Schnibbeln um einiges schneller gewesen oder hätte mir gar eine Schnibbelhilfe leisten können. Müsste ja nicht gleich ein Sternekoch sein, wobei: warum eigentlich nicht? Hat jemand Caminada's Handynummer? ;-)

Montag, 25. Mai 2015

Privates Surfen zahlt sich aus

Ihr Schlüssel zu weniger Werbung
Wer kennt es nicht: man googelt zum Beispiel nach "Magenbrennen" und wird kurz darauf mit Anzeigen über Magenbitter zugemüllt. Eine Stippvisite auf der Bindella-Homepage wird umgehend mit Aufklärungsseiten über Alkoholismus, gepaart mit Links zu anderen Weinanbietern quittiert. Das ist Internet-Schizophrenie!

Bequem, wie ich nun mal bin, habe ich bis vor kurzem frisch drauflos gesurft. Egal, ob die NSA mitlas .... ich wollte nicht überall immer die Passwörter neu eingeben. Nach einer etwa dreimonatigen Testphase weiss ich: Privates Surfen lohnt sich tatsächlich, auch wenn ich den Modus bei "Safari" immer nach Programmstart wieder neu eingeben muss. 

Privat surfen kann man mit jedem Browser. Bei Google Chrome heisst das "Inkognito-Modus", wobei man bei GC allerdings unsympathischerweise mit den besuchten Webseiten nach wie vor eine Spur im Netz hinterlässt, die zurückverfolgt werden kann. Ist also nicht wirklich ratsam. Bei Safari ist das anders. Die besuchten Webseiten werden "aufgefordert", den Besuch nicht zu speichern. Mein Surfverhalten bleibt also inkognito!

Folge des "Privaten Surfens": Massiv weniger Werbung und vor allem kaum mehr Spammails in meinem Mailaccount. Vorher quoll der Spamordner über, und das täglich. Jetzt habe ich kaum mehr Werbung. Das war tatsächlich eine Überraschung, denn mir war nicht bewusst, dass weniger erfasste Internetpräsenz auch weniger unerwünschte Mails bedeutet.

Wer sich nervt, dass er sein Passwort immer wieder neu eingeben muss, kann es bestimmt so einstellen, dass dies nicht von Hand gemacht werden muss, sondern per Mausklick geschieht. Zumindest bei MAC ist dies möglich, allerdings nicht auf allen Seiten.

Wie genau Sie das alles bei Ihrem Rechner respektive Browser einstellen müssen: im Internet werden Sie fündig, und das erst noch unbeobachtet. Surfen Sie gut!

Freitag, 30. Januar 2015

Facebook - Anti-Spam-Einstellungen


Seit einigen Monaten gehen Spamer auf Facebook radikal vor. Sie markieren angebliche Freunde auf ihren zweifelhaften und nicht immer jugendfreien Bildern oder Videos, worauf sämtliche mit dieser Person verbundenen Facebooker in den "Genuss" dieser unerwünschten Werbung geraten. Sonnenbrillen, Schuhe oder Schärferes .... die "Exponate" sind dann in der Chronik dieser meist ahnungslosen Freunde zu sehen.

Sehe ich solche Posts bei meinen Freunden, gehe ich folgendermassen vor. 




Ich klicke bei den drei Pünktchen (s. Bild) und wähle Menüpunkt "melden" ... und melde den Spamer, indem ich FB bitte, die Seite zu prüfen. Dann melde ich meinem Freund die Tatsache, dass sein Name und seine Chronik zu Werbezwecken missbraucht worden ist. Als letztes mache ich ihn darauf aufmerksam, wie er künftig solchen Missbrauch seiner Person verhindern kann.

Falls es Sie interessiert, hier in Kürze die einfachen Einstellungen, welche Sie bei sich vornehmen sollten:


  • gehen Sie oben rechts beim Pfeil auf "Einstellungen" ...
  • weiter zum Menüpunkt "Chronik und Markierungseinstellungen" ...
  • geben Sie bei "Wer kann in deiner Chronik posten?" 'Nur ich' ein und ...
  • unter Punkt "Möchtest du die Beiträge überprüfen, in denen du von Freunden markiert wurdest, bevor sie in deiner Chronik erscheinen?" 'Ein" ein


Unter diesen Einstellungen sind Sie vor unangenehmen Fremdposts in Ihrer Chronik geschützt.

Überhaupt sollte man Wert legen auf die Einstellungen und sie immer mal wieder daraufhin überprüfen, ob alles noch so vermerkt ist, wie es einem dienlich ist. Es lohnt sich!

Dienstag, 1. Juli 2014

Flyersegen vs. "keine Werbung"

Aikiko®

Körper- und Energiearbeit
Aikido
Ist immer so eine Sache mit Flyern, vor allem, da die meisten Leute heutzutage gerne auf Werbung in ihrem Briefkasten verzichten. Was habe ich mir diesen Frühling die Hacken abgelaufen, um nur ein paar einwerfen zu können. Anders als die hiesigen Pizzerien respektiere ich den Willen des Briefkasteninhabers …. man will ja seine potentiellen Kunden nicht verärgern. Allerdings weiss der dann nichts von seinem Glück, potentieller Kunde zu sein, denn ich habe ja nichts eingeworfen … Hmmmmm ;-)

Etwas, das immer mehr aufkommt sind die Flyerkästen in Geschäften. Einen habe ich schon seit Februar in Betrieb, und zwar im "Kalisha". Ab heute füttere ich nun für ein halbes Jahr einen weiteren bei der "Quelle - Ort der Begegnung". Hoffe dass sich da doch einige interessieren werden, und sei es "nur" für eine Wohlfühl- oder Heilbehandlung in der Praxis B4 - da sind Wunder an der Tagesordnung und Staunen nicht verboten. Wer noch aktiver etwas für seine Gesundheit tun möchte, ist herzlich eingeladen, bei AIKIDO AI ein bis zwei Probelektionen in Aikido oder Aikiko® zu absolvieren und dann, falls Lust auf mehr entstanden ist, eine zweimonatige Einführungszeit anzuhängen.

Na wie wär's … eventuell noch vor den Sommerferien (20. Juli bis 10. August) oder dann spätestens danach. Ich freue mich auf Sie!!! Und wer weiss, vielleicht habe ich bis dahin Flyerkästen für Ihre Werbung montiert … man ist schliesslich lernfähig ;-)

Donnerstag, 3. April 2014

Nicole Kidman by Jimmy Choo

Wunder dank der JC-Photoshop App
Also ich weiss nicht wie Sie's haben, aber ich gehe nie mehr ohne meine "JC-Photoshop App" aus dem Haus. "Jei Ciiiii" steht für "forever young"!!! Die unglaubliche Wirkung sieht man in der neusten Werbung des phänomenalen Schuhdesigners. Mit Hilfe seiner App wird aus der 46jährigen, Botox-geschädigten Nicole Kidman ein junges, elfenhaftes Mädchen der Marke "rühr mich nicht an, sonst (z)erbreche ich". Aber nicht nur die Fotos sind beachtlich, auch im Werbespot wird offenbart: Jimmy Choo's an den Füssen war gestern, seine App schlägt alles.


Und wir wissen es doch alle: Werbung lügt NIE, jedenfalls fast nie, also selten ..... selten sieht man der Wahrheit ins Auge! Okay, jetzt haben Sie mich ertappt bei meiner ironischsten Seite. Aber ist es nicht einfach erstaunlich, wenn einem ein Stardesigner sozusagen neu erfindet.

Also, wie gesagt: ich gehe aus dem Haus und starte Jimmy's App. Sofort sehe ich 20 Jahre jünger aus, echt! Die App kostet 200 Dollar und kann im App-Store runtergeladen werden. Lohnt sich! Meine Freunde und Bekannten erkennen mich fast nicht mehr. Ab und zu fragt einer: "woher kennen wir uns" und staunt dann, dass ich noch immer aussehe wie nach Sekundarschulaustritt.

Mein Verbesserungsvorschlag an Jimmi: wäre cool, wenn die App aus einem Rollator einen Lamborghini Aventador zaubern könnte ... dann dürfte sie ruhig das dreifache kosten! Ich meine, man kann nicht früh genug in die Zukunft denken.

Übrigens: wussten Sie, dass wegen Nicole und Konsorten eine neue Serie Icons zur Verfügung gestellt wird nebst den vielgeliebten Emoticons: die Botoxicons.


Mittwoch, 16. Oktober 2013

Denglisch: Vom Mitarbeiter zu HR

Time for a Change?
NEIN
Zeit für einen Umbruch
HR? Besser gesagt: "Eitsch Aar"? Was ist das bitteschön?

Damit werden diejenigen Unternehmens-Ressourcen bezeichnet, welche Wissen, Fähigkeiten und Motivation der Mitarbeiter umfassen, verdeutscht uns das Lexikon. Oft wird der Begriff durch "Humankapital" ersetzt oder umgangssprachlich auch durch "Manpower".

Warum muss eigentlich heutzutage alles Englisch (Denglisch!) ausgedrückt werden. Hausmeister war mal; heute heissen die "Facility Manager", die Leute in der Kantine "Nourishment Production Assistants", Müllmänner "Waste Removal Engineers" und die Putzequippe "Environment Improvement Technicians". Man kann es irgendwie auch übertreiben, würde ich meinen. Und wehe einer sagt "Ha eR"!

Früher war man einfach Mitarbeiter, gehörte allenfalls zum Personal. Als ich noch in der Artisana arbeitete (die hat meinen Weggang leider nicht verkraftet) hiess unser Direktor König. Und königlich wurde man von ihm auch behandelt. "Unsere Mitarbeiter sind unser Kapital", sagte er wörtlich. Ende Jahr ging er von Büro zu Büro und lud alle persönlich auf einen Umtrunk in sein Büro ein. Der eine oder andere Neuzugang meinte dann "wer ums Gottes Willen ist das denn jetzt?" und staunte nicht schlecht, dass der Direktor extra seinetwegen hergekommen war. Herr König hatte zwar keine moderne Managerverbildung, aber er hatte Umgangsformen!

Sind wir uns eigentlich wirklich im Klaren, was wir allein durch die Umbenennung vom Mitarbeiter zu HR's eingebüsst haben? Wir sind vom Individuum zum Material "aufgestiegen" Und als menschliche Ressourcen geht es uns wie allen natürlichen Ressourcen: wir werden ausgebeutet.

Time for a Change? NEIN!!! Es ist Zeit für einen Umbruch. Mal sehen, wie sich die aktuelle Entwicklung in den USA global auswirken wird. Die Schuldenobergrenze von 16,7 Billionen Dollar ist bekanntlich heute um Mitternacht erreicht. Vielleicht finden wir ja im deutschsprachigen Raum endlich wieder zurück zu deutschen Begriffen, welche jeder auf Anhieb verstehen kann. Dadurch könnten auch gewisse Werte wieder im Geschäftsleben Einzug halten und die Freude .... denn Arbeit kann echt Freude machen!

PS: Fernsehwerbung kommt oft Denglisch daher. Eine Strassenumfrage hat kürzlich ergeben, dass lustigerweise die meisten gar nicht verstehen, um was es überhaupt geht. Eine Art "Lost in Translation" ... Sorry ;-)

Zum Beispiel Odlo's "Adjust your comfort zone" oder Levi's "Live unbuttoned" oder Magnum "World's Pleasure Authority", was nicht heissen soll "Lass die Weltautorität plätschern" ..... 

Hier sehen Sie, wie das so geht mit der Werbung:



Montag, 19. August 2013

UBS - Werbung schiesst am Ziel vorbei

keine Drohungen bitte!
Die Schweizer Grossbank, welche
  • bekanntlich nur dank einer massiven Kapitalspritze des Steuerzahlers überlebte 
  • uns dies Ende letzten Jahres mit massivem Stellenabbau dankte 
  • und deren einem Investmentbanker es anno 2011 gar gelang, mal eben zwei Milliarden Dollar zu verzocken

wirbt neu mit dem vielsagenden Slogan:


"Wir werden nicht ruhen"

Da kann ich nur sagen: "keine Drohungen bitte" !!!!




Das ist keine Werbung sondern Schwerbung!!!! Da ist der Scherbenhaufen gleich mit einkalkuliert!

Sonntag, 17. März 2013

Focuszone: Werbung mit Versuchskaninchen?

Versuchskaninchen?
"Schon mal ein Kaninchen mit Brille gesehen?" Ein vielzitierter Satz, der den positiven Aspekt von Karottenkonsum hervorheben soll. Allerdings habe ich auch noch nie einen Ameisenbären mit Brille gesehen und verspeise trotzdem keine Termiten.

Augenlaserbehandlung: pro Auge statt CHF 4'125.- "nur" CHF 2'475.-! Voruntersuchung kostenlos ...... so die aktuelle ÖV-Werbung von Focuszone. 

Geschenkt! Auf mich wirkt dieser Aushang nämlich irgendwie angsteinflössend. Habe zwar noch nie ein Kaninchen mit Brille gesehen, aber wenn ich das intelligente Werbegesicht betrachte, fällt mir nur ein Wort ein: Versuchskaninchen. Hiiiilfe!

So werde ich wohl auch weiterhin auf meine super Tageslinsen von Johnson & Johnson setzen, und darum sieht man auch meine Wenigkeit noch immer ohne Brille.

Die Frage bleibt, ob die Werbefritzen ihre originellen Ansätze auch wirklich von allen Seiten her überdacht und betrachtet haben .... vor oder nach der Laserbehandlung?


Diese Katze hat übrigens keine Augenprobleme!!!

Mittwoch, 6. Februar 2013

Werbung - Udo Walz und: wieder nur die halbe Wahrheit ...

Mmmh .... legger ;-)
.... wenn überhaupt!

Da "der Bestatter" uns leider nach 4 Folgen der Hoffnung überlässt, man möge doch unbedingt weiterdrehen und an dessen Stelle eine Wiederholung einer Wiederholung von "ein Fall für Zwei" gezeigt wurde, haben wir uns für einen Schmäh der besonderen Art entschieden. Liebesgeschichte die über gegenseitige Abneigung zum Happy End führt. Unterbrochen wurde das Ganze von Werbeblöcken, wie sie nur im Privatfernsehen (diesmal Sat1) zu sehen sind. Sage und schreibe 15 Minuten pro Block!!!

Martin sagt dazu trocken und treffend: in einer Werbepause kannst Du getrost auswärts essen gehen, inklusive Dessert! Wo er recht hat .....

Gestern also beinahe Abendfüllend und immer wieder: Udo Walz mit seiner Yokebe-Erfolgsgeschichte. Das lässt auf ein entsprechendes Zielpublikum schliessen: "ältere, romantisch veranlagte Frau kurz vor den Wechseljahren mit entsprechenden Gewichtsproblemen".

Was uns beiden sofort auffiel: der sympathische Udo spricht durch die Nase, wie einst Bubu in Yogi der Bär!



Aber weswegen hat er denn so die Nase voll? Das Erfolgsprodukt kann es doch unmöglich sein, oder? Gibt ja nichts Leckereres als sich so einen Eiweissdrink in den Hals zu stellen, da sind wir uns sicher einig. Wer würde da nicht gerne freiwillig auf ein saftiges Steak samt leckeren Pommes oder die unvergleichlichen "Spaghetti Bolo fatte in casa" verzichten!


Mittlerweile sind Göttergatte und ich jedoch überzeugt. Udo sagt nur die halbe Wahrheit. Die Nase spricht eine eigene Sprache und davon, dass man sich, um der künstlichen Geschmacksattacke zu entgehen, UNBEDINGT bei "Genuss" die Nase zuhalten muss.

Wer der Werbung Glauben schenkt, oder auch nur ein Quentchen seiner kostbaren Zeit, ist selber schuld! Und bei Udos Drink ist doch der YoYo- resp. Jojo-Effekt doch gleich im Namen mit eingebaut. E Guete ....

Sonntag, 17. Juni 2012

Coopzeitung: 3:2 für die Werbung

Zuviel des Guten?
0848 400 044 ☺
Seit ein paar Wochen könnte man die Coopzeitung wohl zu Recht als "schwerwiegend" bezeichnen. Nicht dass sie mehr Rubriken anbieten würde als früher - meine Lieblingsseiten sind übrigens die mit der Kolumne der Tierärztin Chantal Ritter sowie die kulinarischen Ausführungen von Spitzenköchin Tanja Grandits. Der lesenswerte Umfang ist in etwa gleich geblieben. Allerdings füllte sich der Zeitungsstoss nach Eintreffen des Blattes jeweils mit ganz viel unnötiger WERBUNG.

Das aktuelle Verhältnis: in etwa gleich wie auf deutschen Privatsendern. Dort gibt es z.B. 5 Minuten "VIP - Hundeprofi", gefolgt von 15 Minuten Werbung - und, zurück beim Hundeprofi sind die ersten 2 Minuten identisch mit den letzten 2 Minuten vor der Werbung ..... ...... ......

Irgendwann ist es aus mit der Geduld, vor allem bei mir, denn ich habe nicht wirklich viel davon. Ende Mai war endgültig Ende Feuer, was die Coopzeitung anbelangt; die Küchenwaage diente als Entscheidungshilfe. Da standen 310 Gramm Werbebeilagen 190 Gramm Zeitung gegenüber! Ist das nicht einfach ..... zuviel des Guten?

Genau, ich werde seither tatsächlich verschont! Die Telefonnummer zur (Werbe)Freiheit lautet übrigens: 0848 400 044. Und meine Lieblingskolumnen kann ich mir online zu Gemüte führen, gezielt und von Werbung unbehelligt!

Freitag, 27. Januar 2012

Hannah Mangold und Lucy Palm als Werbeunterbrechung

Duldedax - OMG - Come Caca
weil Sie es sich wert sind!
Fernsehen auf gewissen Sendern bedeutet oft "unterbrochene Werbung" .... oder war es ununterbrochene Werbung?

Ob Sat1, Pro7, RTL, RTL2, VOX oder sonst ein Privatsender .... eine halbstündige Sendung, Beginn 20:00, kann da gut und gerne bis 22:15 in die Länge gezogen werden ... wie ein Schweizer Fondue moitié-moitié. Von halb-halb kann jedoch keine Rede sein: das Verhältnis ist wohl eher 35 zu 65 Prozent zugunsten der Werbung.

Am Dienstag gab es auf Sat1 den Pilotfilm zu "Hannah Mangold und Lucy Palm". Je nach Quote könnte das Format in Serie gehen. Die psychisch labile Hannah mit dem Gespür fürs Übersinnliche und die selbstbewusste "und wehe wenn sie losgelassen" Lucy könnten gegensätzlicher nicht sein, und doch stimmen sie in den meisten Dingen überein. Beide lassen sie sich von nichts aufhalten, durch nichts und niemanden eines Besseren belehren ... zwei Rebellinnen mit verschiedenen An- und Absätzen.

Interessant? Vielleicht wenn man die Sendung aufnimmt. So aber war es ein durch etwas Spannung unterbrochenes Werbefenster mit Hauptsponsor "Caotina". Als Zuschauer musste man sich anstrengen, nach den aufgezwungenen Pausen den Anschluss wieder zu kriegen! Bewerten würde ich den Pilotfilm auf einer Skala von 1 bis 10 maximal mit einer 6.

Interessiert? Dann schauen Sie sich das Video in voller Länge im Internet an. Mit einem Klick sind Sie dabei.

Allerdings müssen sich die Sendeanstalten langsam Gedanken machen, oder gerne auch viel schneller, sonst verkaufen noch die letzten Unentwegten ihre Flachbild-Werbeschleudern, um wieder mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben zu haben .... weil sie es sich wert sind!

Donnerstag, 7. Juli 2011

Shampoos ohne Phthalate - weil Sie es sich wert sind!

Bier ..... bis in die Spit-ZEN
Klingt gut, aber welche Produkte sind heutzutage überhaupt noch unbedenklich? Phthalate werden beinahe überall eingesetzt, ausser in Brotaufstrichen, und auch da bin ich mir nicht ganz sicher. Gemäss Ökotest vom Oktober 2010 wurde nämlich der Kult-Aufstrich Nutella auf Diethylhexylphthalat (DEHP) positiv getestet. Phthalate gehören zu den Weichmachern und sind in zirka 70 Prozent aller Shampoos enthalten. Amerikanische Forscher haben nun herausgefunden (Danke Jungs, wir hatten vorher schon genug Probleme!), dass solche Haar"pflegemittel" nicht nur krank (Unfruchtbarkeit, Diabetes), sondern auch dick machen können. Sie wirken wie Hormone. Zudem würden gewisse Rückkoppelungsmechanismen nicht mehr greifen und so z.B. die Sättigungsmeldung ausbleiben.

Es wird geraten, unbedingt vor dem Kauf eines Produktes die Liste mit den Inhaltsstoffen durchzugehen - am besten mittels Elektronenmikroskop, denn die Schriften sind mittlerweile so klein gewählt, dass die Buchstaben sich dem menschlichen Auge entziehen. Im weiteren müssen Phthalate nicht zwingend deklariert werden, was die Sache nicht einfacher macht und Otto und Hilda Normalverbraucher auf ihre hoffentlich anzapfbare Intuition zurückwirft.

Shampoos sollte man generell nicht zu lange einzumassieren, da sonst Phthalate und andere (bestimmt ebenfalls enthaltene und bislang unentdeckte) bedenkliche Stoffe direkt über die Blutgefässe aufgenommen und zum Hirn transportiert werden könnten. Auf der einigermassen sicheren Seite sei man mit Naturkosmetik!

Phthalate finden sich auch in Kunst- und Klebebstoffen, Gummi etc. und stehen im Verdacht, Asthmaanfälle zu fördern.

Okay, vermeid ich dies - riskier ich dies und das - und jene lauernde Gefahr wurde noch gar nicht erst entdeckt. Wissen Sie was, am besten brauche ich auch weiterhin mein Shampoo von Redken und ab und zu das seit 100 Jahren hergestellte Biershampoo von Denner ___☺____ für einmal keine Bieridee, oder?

PS: Hier übrigens die Inhaltsliste des besagten Produktes! Beruhigend: es enthält tatsächlich Bier - Beunruhigend: es enthält sogar noch mehr als Bier!

Dienstag, 24. Mai 2011

Vegetable Leather - vegetabiles Leder?

Modell Juanita Banana
Über diesen Begriff bin ich kürzlich gestolpert; aber was ist das eigentlich genau? Ein Etikettenschwindel? Mit was für Verführungskünsten die Werbung heutzutage arbeitet! Vegetable Leather - und als Gemüseersatz auch für Vegetarier oder Veganer geeignet? Ein Leder-Ersatzprodukt? Mit Nichten und Neffen: es handelt sich dabei weder um Hanf- oder Bambusleder noch um ein synthetisches Ersatzprodukt. Es klingt zwar grün, umwelt- und vor allem tierfreundlich, ist jedoch trotzdem Tierhaut, einfach nur pflanzlich gegerbt. Hä, pflanzlich gegerbt... wird Leder sonst tierisch gegerbt? Ja, zum Beispiel in Indien mit Rinderurin - das stinkt vermutlich tiiiierisch!!!!

Gemäss Anpreisung soll Vegetabiles Leder ja nun endlich Schluss machen mit schwitzenden Stinkfüssen und nicht nur der Nase ein freies Durchatmen garantieren, sondern eben auch den Füssen... vor allem aber unseren Mitmenschen. Alles wird gut ;-)



PS: Sie kennen ja diesen Witz von den Ostfriesen, die immer nur mit einem Schuh aus dem Spital nach Hause kommen.... den andern haben sie für die Narkose gebraucht!!!

Sonntag, 6. Februar 2011

Wasserfall - kalt oder doch lieber wohltemperiert

der Wasserfall fällt auf jeden Fall ins Wasser!
Was tut der Wasserfall bei jedem Wetter? Genau, er fällt ins Wasser! Und niemand nimmt ihm dies übel.

Die Geberit AG wirbt ebenfalls mit einem Wasserfall... und mit einer toll aussehenden Melanie Wyniger: "Ich liebe Wasser, weil es so ist wie es ist, rein, frisch natürlich - das ist für mich Lebensqualität. Wasser ist das natürlichste der Welt. Ich liebe Wasser....." Geberit AquaClean, das WC, das Sie mit Wasser reinigt.

Man sieht der Powerfrau nicht an, dass das Wasser mit gerade mal 8 Grad Celsius wirklich sehr frisch gewesen sein muss! Sie ist halt ein Profi und der Clip kommt super rüber. Beim Dreh war Melanie übrigens erkältet. Tags darauf waren alle Krankheitssymptome verschwunden.... die Viren hatten das Weite gesucht! Aber informieren Sie sich gleich selber unter "www.i-love-water.de".

Man kann übrigens davon ausgehen, dass AquaClean den Allerwertesten mit wohltemperierten 25 Grad oder mehr verwöhnen wird.

Apro-Po: der Herz-Po aus der Plakatwerbung scheint nicht ganz so gut anzukommen. So hat jemand kürzlich das entsprechende Plakat mit einem extra PorNo-Kleber überdeckt. Ich hab's genau gesehen PorNo nicht PoNo! Schono!

Donnerstag, 13. Januar 2011

Nespresso - abgekapselt

Moment... sprech nur noch kurz fertig... it's George ♡

Denner hatte die gloriose Idee, den Nespressokapseln den Kampf anzusagen. Da hat er aber nicht mit dem darauf folgenden Himmelsdonnerwetter gerechnet, und vor allem nicht mit den rechtlichen Schritten. Das St. Galler Handelsgericht hat dem Antrag des Kaffeegiganten stattgegeben.

In diesem Zusammenhang wichtig ist vielleicht, zu erwähnen, dass die Dennerkapseln bei weitem nicht an das Original heranreichen konnten. Nicht nur das berühmte Schäumchen fehlt, sondern auch der Geschmack lässt zu wünschen übrig. Die Kapseln beider Hersteller sehen sich rein optisch ähnlich, allerdings variert wohl auch hier die Qualität, was zu Problemen am Nespresso-Gerät führen kann (ein Teil des Brühwassers fliesst in den Auffangbehälter).

Das alles spricht dafür, dass man als Kunde weiterhin die gewohnte Qualität vorzieht. Wenn ich Clooney in einem Film will, gebe ich mich auch nicht mit Harry Hasler zufrieden. Dass allerdings der Ausdruck "what else" nicht nur in englischer Sprache eine geschützte Marke ist (also: what else®), sondern auch in der Schweizer Übersetzung "was susch" (Berndeutsch: was süsch, Hochdeutsch: was sonst), finde ich etwas übertrieben, ob mit oder ohne Bezug zu Kaffeekapseln.

Dass Denner mittlerweile sämtlichen Angestellten im Zusammenhang mit der Kapselherstellung gekündigt hat, zeigt, dass der Discounter den Fall wohl nicht gerichtlich weiterziehen will.

Da sieht man, was passiert, wenn der Himmel selber seine Hand über ein Produkt hält. Persönlich ziehe ich allerdings weiterhin meine Art der Kaffeezubereitung vor, obwohl ich wohl weltweit die einzige bin, die keine Nespressomaschine hat. Ich bin eben auch ein Unikat.... what else☺!

Mittwoch, 29. September 2010

Heit Dir chli Münz - in Variationen

wo Berge sich erheben...
In Afrika vergehen jede Minute 60 Sekunden... helfen Sie!

Weihnachtszeit - Spendeaufrufzeit.... und Weihnachten ist bereits näher als uns lieb ist. Daraufhin deuten nicht nur die ersten am Horizont erscheinenden Dekoelemente, sondern vor allem ein zunehmend überfüllter Briefkasten. Wir haben übrigens deren drei, was das bereits volle Mass noch voller macht.

Mehr oder weniger bekannte Hilfswerke versuchen, mit einprägsamen Bildern und Worten, die kaum mehr einer überfliegen mag, auf ihren Einsatzbereich aufmerksam zu machen und Geld in die Kasse zu kriegen.

An der Pizza-Dönerfront will man auch gegen Ende des Jahres 2010 nicht einsehen, dass "keine Reklame" respektive "keine Werbung" zu missachten eine Besitzstörung durch verbotene Eigenmacht darstellt (Gerichtsentscheid, Bezirksgericht ZH). Da das Lesen, Verstehen und Umsetzen von Juristendeutsch nicht zwingend zu den Stärken eines Pizzaiolo gehört, wird mein Kasten auch weiterhin zugespamt, obwohl ich angefangen habe, die Werbebroschüren mit "A-Post - refusée" konstenpflichtig zurückzuschicken.

Politische Parteien DÜRFEN sich von Gesetzes wegen über meinen Wunsch nach werbefreier Post hinwegsetzen und in meinem Kasten ihre Meinung kundtun. Der schätzt das übrigens gar nicht und reklamiert oft über die langfädigen Inhalte. So zum Beispiel als letzthin unser Stapi Tschäppät seinen Namen dafür einsetzte, das Stimm- und Wahlrecht für bei uns ansässige Ausländer durchzupauken. Interessant, vor allem im Hinblick auf künftige Wahlen im allgemeinen und diejenige des Stadtpräsidenten im besonderen.

Jedem Anzeiger, Bernerbär, Bernerzeitung, Teletc.... liegt zudem ebenfalls noch Reklame bei, nicht immer gedruckt auf recycletem Papier. Wer liest so etwas? Da geben Firmen beachtliche Beträge aus für Fernseh- oder eben Katalogwerbung, obwohl sie doch wissen MÜSSEN, dass kein Sch....n sich dafür interessiert.

Unser Altpapierstapel wächst und wächst... Wieviel Wald muss gerodet werden, um all die Werbebroschüren und Politflyer zu drucken? Hat sich das mal wer überlegt?

Genau, daher gibt es immer mehr Firmen, welche sich darauf spezialisiert haben, uns per Anruf auf die Not unserer Mitmenschen (oder ihre leeren Kassen) aufmerksam zu machen und an unsere Spendierfreudigkeit zu appellieren. Meist wird diese Arbeit an Callcenter ausgelagert und so kann es schon mal vorkommen, dass ich mit dem gleichen Ansinnen dreimal innerhalb einer Woche konfrontiert werde. Gottseidank habe ich nichts anderes zu tun, denn sonst wäre es echt zum Mäuse melken.

PS: Fast hätte ich sie noch vergessen, die Leute von Greenpeace, Vier Pfoten, Amnesty International etc., welche den Mann und die Frau von der Strasse "pflücken", die Nein-Danke-Zeitungsverkäufer (Surprise), die Handorgel- oder Geige malträtierenden Musikacts, die direkt aus dem Osten importierten Bettelbanden (bitte, Madame...), und natürlich "heit Dir chli Münz?", welche einem auch schon mal gerade dann anquatschen, wenn man am Bankomat das Konto plündert.

HIIIIIIIIIIIIIILFE !!!!

Freitag, 10. September 2010

Schlangensteher: ein topseriöses Angebot =D


Sie kennen das Problem: Sie erwarten Gäste und sind schon ganz hibbelig. Vieles, das Ihnen sonst ganz leicht von der Hand geht, läuft schief und als Sie dann kurz vor knapp noch zu Ihrer Geheimwaffe - dem Spezialsenf aus Fronkraisch - greifen, ist da rein gar nichts ausser gähnender Leere. Irgendein lieber Zeitgenosse hat sich diese Köstlichkeit wohl erst kürzlich zusammen mit einer Nullachtfünfzehnwurst reingezogen. Wer hat jetzt noch ausreichend Zeit, die er an der Kasse von Migros oder Coop "abstehen" kann?

Es ist Ferienzeit, alles perfekt vorbereitet, es fehlt nur noch der Pass. Da andere dieselbe Idee hatten, müssen Sie sich mindestens einen halben Tag Zeit nehmen, und sich - am besten mit einer halben Bibliothek bewaffnet - im Passbüro den Hintern viereckig sitzen, bis sie endlich drankommen. Es soll schon Leute gegeben haben, die beim Warten auf eine Identitätskarte in Würde ergraut sind.

Früher waren Warteschlangen noch ganz klein. Ob es daran lag, dass die Welt einfach weniger bevölkert war? Vielleicht brauchte man aber auch einfach nicht für alles und jedes einen Wisch?

In Russland haben Warteschlangen eine jahrhundertelange Tradition. Da ging es wohl meist um Esswaren. Mir wurde erzählt, dass die Leute meist einfach mal anstanden in der Hoffnung, überhaupt noch etwas kaufen zu können, wenn die Reihe an ihnen war. Von Auswahl war da nie die Rede.

Mein Tanzvater hatte oft Gäste aus dem Osten; Tänzer, die bei ihm lernen wollten und auch in seinem Haus wohnen durften. Und selbstverständlich gingen sie dann auch mal mit auf Einkaufstour. Manch ein Besucher ist angesichts der Käsetheke im Globus fast in Ohnmacht gefallen; nicht etwa wegen des Geruchs, sondern weil er oder sie noch niemals soooo viele verschiedene Käsesorten auf einmal gesehen hatte. Einen musste Alain ins nächste Flugzeug setzen und wieder nach Hause schicken, denn der ist völlig durchgedreht ob diesem Kulturschock.

Das ist lange her und mittlerweile sieht es in Russland, zumindest was das Einkaufen anbelangt, rosiger aus. Wobei...??? Seit Sowjetzeiten gehört in der Ukraine Schlangestehen zum Alltag. Das ist heute nicht besser als vor 20 Jahren. Vor allem vor Ämtern stehen sich Hunderte die Beine in den Bauch. Wer zum Beispiel in Kiew sein Auto anmelden will, benötigt dafür an die 15 unterschiedliche Papiere, allesamt von verschiedenen Stellen abgestempelt.

Andrej Matiaschewitsch machte aus dieser Not für sich (und andere) eine Tugend und vermietet seit einiger Zeit professionelle Schlangensteher. Nachdem Matiaschewitsch nämlich selber mehrfach halbe Tage im Bürokratie-Dschungel überleben musste, stolperte er buchstäblich über diese Marktlücke. Seine Kunden buchen bei ihm für einen Stundenlohn von umgerechnet rund Franken 5.20 einen Profi-Warter. Kurz bevor der an der Reihe wäre ruft er seinen Auftraggeber an, damit dieser seine Angelegenheit rasch erledigen kann. Matiaschewitsch beschäftigt ausschliesslich Männer, da diese offenbar geduldiger und härter im Nehmen sind als wir Frauen.

Na logo, Frau hat eben besseres zu tun als Büromief zu schnuppern; zum Beispiel SEINE Kreditkarte zum Glühen bringen und sich daraufhin in der Cüplibar ausgiebigst erholen und mit der besten Freundin die Tages-Schnäppchen besprechen.

Wäre das mit den Schlangenstehern nicht auch eine lukrative Idee für unsere Breitengrade? Natürlich alles ganz seriös und zum absoluten Spezialpreis von 5 Franken pro Minute. Viel, sagen Sie? Kommt darauf an, wie lange die Wartezeit dauert. Ausserdem weiss doch jeder, dass Zeit Geld ist, oder?

So könnte zum Beispiel Ihr Werbespot aussehen. Ich habe mich dabei ein wenig von Mike Shiva inspirieren lassen. Das mit dem Haarband ist allerdings an der Auswahl der Farbe gescheitert:



Es ist nie zu spät, eine gute Idee zu haben. So werde ich bei meiner nächsten Werbesendung meinen Stuhl etwas höher stellen, dann befinde ich mich nämlich mit Ihnen.... meinem Kunden, dem König, der Königin dieses Momentes... doch irgendwie auf Augenhöhe, was doch irgendwie mehr dem Zeitgeist entspricht. =D

Hier finden Sie übrigens die entsprechenden Artikel (1/2) sowie eine Zusammenfassung weiterer gewinnbringender Geschäftsideen. Viel Spass am Erfolg!

Samstag, 17. Juli 2010

Silikone Pamela Anderson


Unglaublich aber wahr! Da wollte die Mutter aller Silikonen, Pamy Anderson, das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden und mit vollem Körper- und Kunst(stoff)einsatz unser Herz für die Tiere sowie unsere Erinnerung an Baywatchzeiten wecken, da wird ihr Plakat verboten... zumindest in Montréal, Kanada. Dabei hat sie noch nicht einmal gegen die absolut verwerfliche, dort offenbar als normal geltende, grausame Robbenjagd geposed.

Das Plakat ist eigentlich!! harmlos, zeigt es doch lediglich Pamelas wohlgeformte Körperteile beschriftet mit einer Nomenklatur, wie wir sie vom Fleischer her kennen. Das Bild sei sexistisch, meinte der offizielle Sprecher der Behörden.

Pamela setzt sich übrigens seit Jahren in zahlreichen Kampagnen für PETA ein. Schon als Teenagerin mutierte sie zur Vegetarierin. Alle Nicht-Vegetarier kennen das unangenehme Gefühl, das einem immer dann beschleicht, wenn man wieder einmal darüber nachdenkt, dass für unsere Gaumenfreuden ein anderes Lebewesen mit seinem Leben bezahlen muss. Fleisch ist nicht einfach ein Begriff!!

Selber lebte ich jahrelang vegetarisch, habe aber wieder mit Fleischessen angefangen, nachdem ich eine Lungenentzündung nur knapp überlebt hatte. Und seitem leide eben auch ich wieder ab und zu unter diesem unangenehmen Gefühl..... würde aber deswegen wohl kaum ein Plakat gegen Fleischkonsum verbieten. Sie?