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Freitag, 21. September 2012

Männers, ran an die Klobürste ⟰

Männers - ran an die Klobürste
nur Mut

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Bekenntnisse einer Klobürste: ˝es war nicht wirklich alles Scheisse˝ — das war hoffentlich einmal. Mehr und mehr Männer, vor allem der jüngeren Generation, wissen sehr gut mit Besen und Schrubber umzugehen. Man soll ja unlängst herausgefunden haben, dass Putzen gegen Prostataprobleme helfen soll! Kein Witz, das stand kürzlich in der Zeitung und wird vom US-Urologen Jay Fowke verbreitet. Als liebevolle Tochter respektive Ehefrau habe ich natürlich sofort versucht, meinen Vater und meinen Göttergatten zu motivieren. Vorbeugen ist bekanntlich besser als Heilen, doch beide waren auf diesem Ohr taub!

Dass viele Männer noch nie einen Besen von Nahe gesehen haben, merkt man immer wieder im Alltag. Bei uns werden grad die Fenster ausgetauscht, d.h. die alten werden aus dem Rahmen rausgesägt und durch neue eingesetzt. Wie eine Wohnung danach aussieht, durfte ich kürzlich in der Praxis erfahren .... ich habe danach 8 Stunden geputzt. Da wir sowieso umziehen, werden in unserer Wohnung die Fenster erst nach unserem Auszug gewechselt. So weigerte ich mich denn, dem Monteur unseren Estrich-Schlüssel zu geben,  um dort frühzeitig sein Sägewerk zu betreiben, denn da stehen noch Mottenschränke und jede Menge Staubfänger. „Dann muss ich aber mein Werkzeug in einem Monat wieder in den 3. Stock rauftragen“, war das Argument des Handwerkers für einen sofortigen Austausch. Mein Gegenargument ˝und ich muss nach Ihrem ′Aktivismus′ geschätzte 3 Stunden putzen˝ kam nicht wirklich gut an. Der Mann fand, er sei am Schluss doch immer wieder der Arme. 

Jöööö, mir kommen die Tränen. Vielleicht könnte man ihn ja mal ein paar Stunden in einer Putzequippe einsetzen, dann würde sich seine Einstellung gegenüber der Sauberkeit grundlegend ändern und er könnte erst noch etwas für seine Prostata tun!

An alle Mütter von Jungs: Sie können Ihrem Nachwuchs (und Ihren zukünftigen Schwiegertöchtern) keinen grösseren gefallen tun, als IHN regelmässig in die Hausarbeit einzubinden!

Freitag, 22. Oktober 2010

Kampfsport - unbewaffneter Verbalathlet....

Love you Mum(m)!
..... gegen den Rest der Welt:

"Hei, Leute, ich zeige diese Übung in kurzen Hosen, damit Ihr begreift, dass bei uns keine Tricks zum Einsatz kommen. Jahrzehntelange Schulung hat mich dazu gebracht...." auch mal unbeschadet eine Niederlage einzustecken.



Dieses Video zeigt brutal deutlich, um was es beim Kampfsport oft geht: Imponiergehabe! Maulhelden wie dieser hier sind wohl nicht allzu selten, wobei ich den Mann doch irgendwie bewundern muss dafür, wie er mit seinem Scheitern umgeht. In Japan hätte man wohl Seppuku (Harakiri, rituellen Selbstmord) begehen müssen angesichts dieses Gesichtsverlusts.

Was bin ich froh, dass das Schienbein gehalten hat! Mum.... also Mumm hat der Mann! Ich würde ihn übrigens jederzeit anstellen, zum Beispiel um einen Ladenhüter unters Volk zu bringen und so zum Bestseller zu machen.... den reden kann er! Alle Achtung!!!! =D

Mittwoch, 11. August 2010

DEOs von Ed Hardy und Ferrari!!


Manche Männer sind streng, andere wiederum riechen so. Frau kann sich dann oft nicht entscheiden, was ihr lieber ist. Gerade im Tram stossen wir diesbezüglich oft arg an unsere Grenzen.

Die Welt würde besser riechen, gäbe es Deo's der Marken Ed Hardy oder Ferrari. Für jeden Geschmack etwas; nichts ist so prägnant wie ein olfaktorisches Statement.

So wäre der junge Mann heute allein durch sein cooles T-Shirt aufgefallen oder noch besser durch den neuen dezenten EH-Duft für den gepflegten Mann. Und "la testa rossa" wäre nicht einer verzweifelten Schnappatmung zuzuschreiben, sondern ausschliesslich der Verpackung des edlen Pflegeproduktes vorbehalten.

Die Welt wäre um einiges friedlicher, wenn sich die männerorientierten Marken-Produzenten etwas mehr ins Zeug legen würden. Die Damenwelt könnte dann nämlich wieder mal auf- respektive frei durchatmen.

PS: Meine Nachforschungen haben ergeben, dass Ed Hardy und Ferrari diese Marktlücke schon entdeckt und geschlossen haben, eventuell leider von (manch einem) IHM unbemerkt. Sch☂de!

Dienstag, 10. August 2010

Im Reich des Sofatigers...


Zwei trainingsfreie Abende pro Woche, die lob ich mir. Vier bis fünf Stunden Zeit vor dem Einschlafen, welche mehr oder weniger sinnvoll frei genutzt werden könnten. Ein Luxus!

Am Fernsehen meist Schnarchalarm, da gibt es weit besseres zu tun: ein romantischer Spaziergang, ein Glas Wein mit meinem Liebsten… gerade heute, da ich von meinem Starfrisör so ausserordentlich verführerisch zurechtgemacht wurde. Ja, ich weiss, dies bleibt von den Herren der Erschöpfung meist unbemerkt. Dennoch fühle Ich mich voller Abenteuerlust und versuche, Göttergatten doch noch zu aktivieren… zu motivieren. Okay, sieht etwas abgekämpft aus, der Mann, aber das braucht ja nicht so zu bleiben, oder? Hallooo! Schahatz!! Was machst Du heute Abend?

Wissen Sie, was der antwortet: eine Sofakur!

Das klingt in meinen Ohren wie "hau den Lukas", so überhaupt nicht romantisch, auch nicht wie eine Einladung…. eigentlich mehr wie eine Bieridee… und erst noch eine alkoheilfrohe.

Dienstag, 6. Juli 2010

906er-Nummern oder: Lachalarm im Hause Schwab


Am Samstag haben wir uns wieder einmal gegenseitig inspiriert, wie das bei eingespielten Ehepaaren so üblich ist. So habe ich mich z.B. sehr über "Güzins Welt" in der Tele amüsiert. Die wird doch tatsächlich von Woche zu Woche besser. Diesmal ging es darum, dass Äusserlichkeiten einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf den beruflichen Erfolg haben können, also Grösse, Haarfarbe, Bart(los) etc., alles ist wichtig. So müsste in einem Beispiel Frau M. auf 214 cm Körpergrösse anwachsen oder Ihren Kollegen J. auf 147 cm kürzen um den bestehenden Lohnunterschied auszugleichen!
Im Gegenzug zeigte mir Martin Andreas Thiels Kolumne in der Bernerzeitung. Die fand ich diesmal zwar nicht ganz so gut, aber immerhin, ein Schmunzeln konnte sie mir doch entlocken.

Da - plötzlich - ein nicht zu bremsender Lachkrampf bei meinem Herzallerliebsten. "Das schlägt echt alles"... japste er, und schob mir die Zeitung rüber. Unter "Telekiosk" waren da ein paar 090Sex-er-Telefonnummern aufgeführt mit sehr speziellen Angeboten.... und zwar: ich zitiere wörtlich:

"Ich bin eine reichte Witwe und suche geile Männer. Kann dir auch ein Taschengeld geben." Der Anrufer wird dabei unter 0906 999 XXX 2.50 Grundtaxe sowie denselben Betrag im Minutentakt los, was jedoch bei dem versprochenen Taschengeld kein Problem darstellen sollte.

"Blonder Engel - oder Teufel? - möchte dir gerne ihre Vielfalt an Dessous vorführen. Gefällt dir schöne Unterwäsche?" Nicht viel- sondern einfältig muss man sein, um sich für 2.95 pro Minute die Spitzen(bordüren) beschreiben zu lassen?

"Bitte verwöhne meine Doppel-D-Möpse!..." oder waren es doch eher begossene Pudel, und erst noch besonders kostspielige.

"Bin nicht die Schlankste, dafür aber sehr wild im Bett! Stehe auf aussergewöhnliche Dinge! Willst Du wissen, welche?" Nööööööö, behalte das für 2.95 in der Minute lieber für Dich!!!

Wir lachen, bis uns die Bäuche wehtun und stellen uns vor, wie Frau Müller sich ihren Rentnerinnenalltag etwas kurzweiliger gestaltet und dabei erst noch etwas dazuverdient. Und um sich etwas von der verkrampften Lüsternheit der Anrufer abzulenken, strickt sie für ihren Enkel noch einen Schal für Weihnachten.....

Donnerstag, 10. Juni 2010

Der gebändigte Mann


Was Frau selbst mit Lack und Leder(peitsche) nicht schafft, nämlich IHN zu zähmen, gelingt einem ganz bestimmt und ohne grossen Zeitverlust: dem Businessanzug.

Grau in grau, mit Krawatte und Aktentasche, verschwindet sämtliche Individualität zugunsten einer Unterordnung, eines Funktionierens, einer gewissen Geschäftstüchtigkeit (?)....

Dabei traut sich Mann kaum zu atmen. Busy sieht er aus während er sich so eilig-eifrig dem Kursaal zubewegt. Dort stehen schon ein paar gleichermassen Uniformierte scheinbar in ein ernsthaftes Gespräch vertieft. Dabei träumt nicht nur einer von seinem letzten Haft... ehm... Hawaii-Urlaub und denkt sich dabei: I'm too sexy for my shirt...

Nein, das habe ich mir nicht ausgedacht. Es entspricht meiner genauen Naturbeobachtung heute morgen auf dem Weg zum Zahnarzt.

Muss ich zuhause jetzt eine Kleiderordnung einführen um gehört zu werden... damit ER meine Befehle umgehend oder noch schneller in Taten umsetzt?

Mittwoch, 22. Juli 2009

Mann-oh-Mann


Heute abend fuhren wir in Sachen Ultrakurzurlaub noch husch von Freiburg an den Schwarzsee.

Leider ist das anstelle der abgebrannten Gypsera erbaute gleichnamige Hotel samt Restaurant nicht wirklich gemütlich. Man hat den Bau anders als ursprünglich ausgerichtet. So ist es jetzt auf der Terrasse entweder zu heiss oder zu windig. Als wirklich angenehm habe ich die Situation dort noch nie empfunden.

So setzten wir uns auf einen Stein ans Wasser und wurden so unfreiwillig Zeugen einer Familienidylle. Er lag regungslos auf dem Rücken, die Mütze über den Kopf gezogen und ruhte sich aus. Sie betreute derweil die drei Kinder, welche im See badeten. Den aus ihr raussprudelnden Sätze bezüglich einer Bergtour, welche sie mit ihren Sprösslingen allein unternommen hatte, mochte Mann gar nicht zu folgen, das sah man nur allzu gut. Nur unwillig grunzte er ab und zu etwas ähnliches wie eine Antwort. Sie machte ihm klar, dass es auch den Kiddies lieber gewesen wäre, von Papa gesichert zu werden als von ihrer Mutter.

Als die Sprache auf das bevorstehende Abendessen kam und darauf, dass wohl nicht mehr genügend Brot vorhanden sei, meinte dieser Göttergatte: "Für heute Abend wird's wohl noch reichen; musst halt morgen um 7 Uhr aufstehen und rasch eins kaufen gehen". Die Kinder regten an, Mami könne ja ein paar Teigwaren kochen. "Eigentlich würde ich lieber nicht noch kochen heute Abend", entgegnete diese matt. Wahrscheinlich war der Stein, auf dem wir jetzt sassen, ihre Sitzgelegenheit gewesen, denn sie hatte als einzige der Familie kein Badetuch, auf welches sie sich hätte legen können. Auch Selbstvertrauen war nicht wirklich vorhanden

Bevor es mir dann endgültig reichte mit diesem Superman, kam die Rede aufs Duschen. Und da machte dieses Traumexemplar eines Parademachos den Seinen klar: "Ich dusche dann als erster, nur dass das klar ist". Ja wer sich beim faul Rumliegen dermassen verausgabt, kann schon echt ins Schwitzen kommen. Und wer will schon Körperpflege machen, wenn das warme Wasser alle ist?? Eben!!!

"Drum prüfe, wer sich ewig bindet, ob sich nicht doch was Bess'res findet!", und das bitte bevor man sich inmitten einer Kinderschar als "Gib-häb-zünd" wiederfindet respektive verliert.