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Dienstag, 14. Februar 2012

Happy Valentinstag

Each Day is Valentine's Day ♡
Zwei Kurzgeschichten zum Valentinstag

Geschichte 1
Einst fragte der wunderschöne Jüngling seine Herzallerliebste: "willst Du mich heiraten"; sie sagte "Nein".... und sie lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage!

Geschichte 2
ER hatte soeben den Bestseller "Ich bin der Herr im Haus" fertiggelesen. Okeyli-dokey, dachte er, da war ich wohl etwas zu nett zu meiner besseren Hälfte - da besteht wohl akuter Handlungsbedarf! Er stürmte in die Küche und verkündete mit herrischer Stimme: "Von nun an bin ich der Herr im Haus; mein Wort ist Gesetz! Ab heute Abend, wenn ich nach Hause komme, will ich verwöhnt werden, mit Gourmetessen, exquistem Nachtisch und wildem Sex. Nach meinem anschliessenden Entspannungsbad wirst Du mich abtrocknen und mir zu guter Letzt noch Hände und Füsse massieren. Und nun rate mal, wer mich morgen früh anzieht und mir die Haare kämt?" Daraufhin seine Frau: "Ein Angestellter des Bestattungsinstituts".

Geschichte 3: Hier könnten Ihre Glücksmomente aufgeführt sein. Greifen Sie also zur Feder .... hauen Sie in die Tasten und schreiben Sie Ihre Kurzgeschichte zum Valentinstag. Und denken Sie dran: so teuer wie heute sind Rosen sonst nie!!

Ach übrigens: Happy Valentine!

Donnerstag, 15. September 2011

Melanie Winiger.... kein Stress mehr!

Stressless? Winiger ist manchmal mehr....
Seit gestern ist es offiziell: Strelanie sind Geschichte, und kein Mensch weiss warum - ausser die beiden selbst natürlich!

Ein Blitz hätte nicht verheerender einschlagen können als diese Nachricht. Wieder ein Schweizer Traumpaar weniger, da kann auch Francine mit ihrem Flöru nichts dran ändern, denn die haben bekanntlich.... aber lassen wir das!

Das verflixte siebte Jahr... ja-ja. Gemunkelt wird, das die beiden bezüglich Babypause nicht einer Meinung waren.

Leute was soll das? Kaum hat man mehr oder weniger pompös geheiratet, heisst es schon wieder Ende Feuer! Gebt uns die Illusion, dass die Schweiz ein ebenso gutes Pflaster für wahre Liebesgeschichten ist, wie... wie... wie....

Okay, vielleicht ist momentan auch einfach nicht die Zeit für die ganz grossen und vor allem auch dauerhaften Gefühle. Vermutlich ist es für Promipaare, welche quasi unter Dauerbeobachtung stehen, auch viel schwieriger, eine glückliche Beziehung in die Länge zu ziehen, bis dass der Sensemann höchstpersönlich einen Strich darunter zieht. Eine strikte Abschirmung des Privatlebens könnte hilfreich sein, aber wie macht man das, ohne dass plötzlich kein Hahn mehr nach einem kräht.

Wie denn auch sei: ich bin mal wieder um eine Illusion ärmer. Soooo ein Stress, echt!

Donnerstag, 23. Juni 2011

Clooney - der Womaneiser

Clooney's LOVE - schwere Entscheidung
Und schon wieder lesen wir von einer Tragikomödie aus der Welt der Promis. Der wohl bekannteste Womaneiser tut genau das, was ein solcher wortwörtlich tun muss: er legt seine Elisabetta auf Eis.

Nein, nicht wie Sie jetzt denken. Tztztz, aber-aber: die Frau liegt doch nicht in Georges Tiefkühltruhe. Dort ruht allenfalls Hängebauchschwein Max in Frieden. Tja, letzteres war wohl die ganz grosse Liebe, da kommt echt keine ran!

Ist er jetzt oder ist er es nicht: schwul meine ich? Warum sonst sollte er sich so standhaft weigern, mit einer Frau den Hafen der Ehe anzusteuern oder zumindest den Konkubinatsbund fürs Leben zu schliessen? Sind wir wirklich so abstossend, das man uns allenfalls als Beigemüse auf dem roten Teppich einsetzen kann?

Was weiss man eigentlich wirklich über "the sexiest man alive"? Vielleicht dass er Humor hat, eine coole Socke ist, witzig und intelligent. Was aber isst der Mann zum Beispiel gerne, und trinkt er dazu lieber einen guten Rotwein oder 'nen spritzigen Weissen? Ich tippe auf Rotwein, italienischen natürlich! Welche Bücher liest er; kann er überhaupt lesen? Sicher kann man ganz tolle Gespräche mit ihm führen. Hmmmm..... der Mann müsste doch zu ködern sein!!! 2004 soll er sich dahingehend geäussert haben, dass er gerne Frauenklamotten trage, aber immer Probleme mit den High Heels habe, da er Manolos in Grösse 44 brauche. Das war wohl nicht ganz ernst gemeint!?

Aber mal ganz ehrlich: so ein Hängebauchschwein ist halt einfach wirklich süss... unwiderstehlich... und es ist auch entschieden mehr dran als an Elisabetta Canalis, oder?

Mittwoch, 27. April 2011

29.4. - Royal Wedding: Will-I-am und Kiss-me-Kate

mehr als ein Kleid.... eine Message ans Volk
"Will I am to kiss you Kate... und Dir treu ergeben zu sein, bis das uns hoffentlich nicht allzuschnell etwas Unvorhergesehenes scheidet"; ob man diese Worte am Freitag aus dem Munde Williams vernehmen wird?

Wäre das nicht schön, wenn das Märchen, das im Jahre 1981 keine Chance hatte, auch nur ansatzweise zu beginnen, 30 Jahre später endlich wahr werden könnte? Seufz!

Eine sicher berechtigte Hoffnung. Die eigentliche Frage, die alle momentan bewegt, ist viel banaler, wenn man so ein Wort im Zusammenhang mit einem Brautkleid überhaupt einsetzen darf. Wie wird Kate aussehen, welches der drei Kleider, die sie sich hinter den verschlossenen Türen des Buckingham-Palastes hat schneidern lassen, wird sie wählen und wer durfte seine Kreativität daran versuchen? Wenn er oder sie nicht schon einen Namen hat, wird das der Auftackt zu einer erfolgreichen Karriere sein, das ist sicher.

Vivian Westwood ist es schon mal nicht, die hat abgesagt, bevor sie überhaupt angefragt worden war. Kate müsse zuvor noch etwas Stil entwickeln. Okay, Frau Westwood, Stil.... öhm.... ist auch immer eine Frage des Geschmacks, und über den lohnt es sich nun mal nicht, zu streiten.

Wählt Kate ein üppiges, ausladendes Prachtsstück mit 12 Meter Schleppe oder ein anschmiegsames schmales, das den etwas ausgezehrten Körper schlicht umspielt. Spitzenstoff oder schwere Seide? Verdeckt der Schleier das Gesicht wie einst bei Diana oder lässt er den Blick auf Kates Schönheit, welche ein Privileg der Jugend zu sein scheint, frei?

William... oh, den hab ich fast vergessen. Ja, obwohl er, was das Haupthaar anbelangt, eher nach seinem Vater gerät, hat er voll den Charme und die Gesichtszüge seiner unvergesslichen Mutter geerbt. Er wird toll aussehen, das ist schon mal sicher.

Zurück zur Hauptsache: egal wie es ausfallen wird; Kates Kleid ist nicht nur ein Kleid... es wird eine in Textil gefasste Message an das Volk sein und zeigen, wie luxuriös die beiden künftigen Königs ihre Rolle wahrnehmen werden, wenn sie überhaupt einmal dazu kommen.

Folgt nämlich Charles mit seiner Camilla seiner Mutter auf den Thron, was noch ein paar Jahre dauern kann, ist Elisabeth doch erst 85, könnte dies das Ende des royalen Zirkus' bedeuten. Nur mit William und Kate hat die verstaubte Monarchie eine Chance, sich wie Phönix aus der Asche zu erheben und in neuem Glanz zu erstrahlen. Seufz zum Zweiten.... Roman♡tico, ma non troppo.... also ich kann die Traumhochzeit des Jahres schon kaum mehr erwarten. Nur noch zweimal schlafen, dann ist es soweit. Ich sehe Sie am Freitag!

Sonntag, 17. April 2011

Rosengarten Bern - Hochzeitsalarm

LOVE ♡ forever ... auf jeden Fall bis heute Abend
Das Leben ist manchmal ein Rosengarten. In Bern haben wir einen solchen, der übrigens früher als Friedhof diente.

Wunderschön ist es dort, gemütlich auf der Mauer zu sitzen, in die Sonne zu blinzeln und Gott einen lieben Mann sein zu lassen! Herrlich, das könnte ewig so weitergehen.

Könnte! Wie das so ist im Leben, wird die Idylle jäh gestört, eine Kutsche mit zwei weissen Pferden naht. Ich muss meine Beine zurückziehen, so nah steuert der Kutscher an uns vorbei. Das gefällt wohl auch den beiden Zugtieren nicht, welche nun intensiv ihre Duftmarken setzen. Pflatsch - Pflatsch - Pflatsch.... Riesenbollen in kurzen Abständen... wohl der Hochzeitsm♬arsch!

Das stinkt nicht nur mir und so fordere ich den Steuermann auf, Boden und Luft wieder zu reinigen. Der überhört mich geflissentlichst und fährt weiter Richtung Restaurant. Die Pferde sind nervös, so wie auch die Brautführerin, welche wie ein aufgescheuchtes Huhn um die Kutsche wieselt und organisiert. Sie werde die Bollen aufheben, meint sie dazwischen.

Wir entschliessen uns zu gehen, denn es ist nicht absehbar, wie lange die beiden Pferde - Pferde sind Fluchttiere - noch einigermassen gebändigt werden können. Vielleicht mögen sie auch die laute Musik nicht, welche die Gäste des Brautpaars in Stimmung zu versetzen sucht. Nicht auszudenken was passieren könnte, wenn die beiden Angeschirrten einfach losdreschen, und das gleich neben dem Spielplatz.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass Kutschenfahren im Rosengarten verboten ist. Heutzutage kann man jedoch seiner Liebe nicht einfach still die Krone aufsetzen! Eine Hochzeit muss super-giga-genial-aussergewöhnlich und der schönste Tag im Leben einer Frau und vielleicht auch eines Mannes sein. Man lässt Tauben fliegen, Elefanten auftreten, womit ich nicht den tanzenden Bräutigam meine, Ballons steigen, Essen für 24 Jahre auftischen.... ja am besten feiert man gleich ein paar Tage hintereinander an verschiedenen Orten der Welt. Interessanterweise kann man feststellen, dass eine GigantoMega-Hochzeit und die Dauer der darauffolgenden Ehejahre umgekehrt proportional sind: d.h. je doller die Feier desto schneller erfolgt die Scheidung!

Apropos "schönster Tag": vermutlich haben die Gäste um einiges mehr von den Hochzeitsfeierlichkeiten als das mit Lächeln und Konversieren überbeschäftigte Brautpaar, das im Eifer des Gefechtes nichts von den aufgetischten Köstlichkeiten mitkriegt und während des Essens in Gedanken noch einmal kurz den Brautwalzer durchgeht (und eins-zwei-drei=eins-zwei-drei=eins...). Stress pur und somit kann es eigentlich im Ehealltag nur noch besser werden.... könnte es.

So wie heute morgen im Hause Schwab vor dem Frühstück: strahlend komme ich aus dem Bad und mein Lächeln fragt: "na, wie sehe ich aus". Der zärtliche Guten-Morgen-Kuss wird abgelehnt mit den Worten "Fastnächtler küss ich nicht...." um dann einzulenken mit "...okay, also ausnahmsweise"! Danke, lieber Schatz, bei so vielen kratzigen Bartstoppeln mach ich keine Ausnahme, und schon gar nicht auf nüchternen Magen: "rasier Dich erst einmal!"

Dienstag, 21. Dezember 2010

Hedy Flükiger - mehr als eine Kassiererin

Es gibt sie noch, die Engel des Alltags. Um sie zu finden, muss man ihnen nur seine Augen und sein Herz öffnen. Ein solches Lichtwesen sass seit Jahren in unserem Coop Breitenrain an der Kasse, bis und mit diesen Montag, da war Ultimo.

"Guten Tag, Frau Schwab, geht es Ihnen gut?" - wie mich kannte Frau Flükiger viele der Kunden beim Namen, wusste Begebenheiten aus deren Leben und zeigte Interesse und Mitgefühl. All dies hinderte sie nicht daran, gleichzeitig zügig die Produkte einzulesen. Sie war eine der schnellsten. Das führte dazu, dass man sich gerne bei ihr einreihte, obwohl an Kasse 3 immer am meisten Leute standen.

Ihrem Arbeitgeber gegenüber war sie stets hundertprozentig loyal. Niemals hätte ich eine negative Äusserung von ihr gehört. Kleinere Anliegen konnte man ihr vortragen; die wurden garantiert dem Chef vorgelegt.

"20.12. Coop Flükiger ultimo" hatte ich denn am 18.12. terminiert, damit ich meiner Lieblinskassiererin noch etwas vorbeibringen konnte - ein kleines Geschenk und einen kleinen Brief. Auch dafür musste ich mich einreihen, denn andere Fans hatten gleichentags dieselbe Idee.

Am Samstag dann die riesen Überraschung: die Bernerzeitung widmet Frau Flükiger unter "Ansichten einer ungewöhnlichen Kassiererin" eine ganze Seite. Das finde ich einfach fantastisch in einer Zeit, in welcher die Printmedien vor allem mit negativen Inhalten zu punkten pflegen.

Ich werde "meine" Frau Flükiger sehr vermissen und ich glaube zu spüren, dass sie uns - "ihre" Kunden, vor allem die Kinder - ebenfalls vermisst. Ich habe ihr geraten, sich mit dem Wort "Ruhestand" keinen Bären aufbinden zu lassen, denn wer schon je einem sogenannten "Pensionär" einen Termin geben musste, der weiss: AHV-Bezüger haben niemals Zeit.... NIE! Deshalb wünschte ich ihr auch an dieser Stelle nochmals einen wunderschönen und erlebnisreichen UNRUHEZUSTAND.

Bleibt zu hoffen, dass es auch weiterhin Menschen geben wird wie Frau Flükiger. Der heutigen Bernerzeitung entnehme ich, dass Christian Brantschen und Disu Gmünder von Patent Ochsner gemeinsam mit 100 Coop-Kunden und Flükiger-Fans der gerührten Frau ein Abschiedsständchen gaben: S'isch nümme die Zyt, wo albe isch gsy, wo mir bir Frou Flükiger ar Kasse sy gsy. Vom ganze Quartier kennt si Gross u Chly, im Breitsch-Copp wird's ohni si nümme glych sy". WOW, wenn das nicht echte Liebe ist!!!!

Donnerstag, 9. Dezember 2010

Herzblatt: Hausfrau oder Handmodel.....

die Hausfrau - eine 8armige Göttin?
Wer ist Dein Herzblatt, hiess es einst in der gleichnamigen Fernsehshow. Die legendäre Susi mit der sexy Stimme fasste jeweils die wichtigsten Kriterien der zur Verfügung stehenden Kandidaten zusammen. Einziger Nachteil: weder-noch stand nicht zur Auswahl, man MUSSTE sich für einen entscheiden.

Wir Hausfrauen gleichen in unseren Aktivitäten ja oft der berühmten achtarmigen Göttin, wobei die rechte(n) immer weiss was die linke(n) tun. Wir kochen, telefonieren gleichzeitig und absolvieren nebenbei noch einige Fitnessübungen zu fetziger Musik. Oder wir putzen und schreiben daneben einen neuen "Harry Potter". Einige Frauen verfügen trotzdem oder gerade deswegen über gepflegte Hände, aber sicher nicht so gepflegte wie die hübsche Ellen Sirot, ein Handmodel, welches pro Stunde an die 500 Dollar verdient. Reschpeckt!!!



Aber auch ihre Füsse können sich sehen lassen, und verdienen kräftig mit. So haben Ellens Einkünfte Hand und Fuss. Für diese Videos (1/2) müssen Sie direkt auf YouTube gehen.

Aber Achtung, Hand- und Fussfetischiste aufgepasst: Ellen trägt seit 15 Jahren 24 Stunden am Tag Hanschuhe, sie kocht nicht, sie putzt nicht, sie kauft nicht ein, sie lässt sich bedienen... aber ihre Hände sind Zucker! Wuuunderschön, elegant mit kräftigen, gesunden Nägeln, die zu lächeln scheinen. Das können sie auch, bei der Pflege, die ihnen zuteil wird. So strahlen sie denn mit den ebenso gepflegten Füsschen um die Wette, solchen, welche noch nie Hornhaut gesehen haben, da ihnen auch Hühneraugen ein Fremdwort sind. Ist Ellen nicht fantastisch und mit Einnahmen bis zu 10'000 Dollar am Tag wohl die Ernährerin der Familie. Da ist logisch, dass ihr Gatte sie auch schon mal auf Händen trägt.

Also meine Herren, wer wäre nun Ihr Herzblatt: die achtarmige Göttin, welche Ihnen aus Null-Komma-Nichts ein köstliches Mahl zaubert und mit der Fernbedienung umzugehen weiss, wie keine zweite oder die zartbefusste Ernährerin der Familie, die selbst bei 40 Grad im Schatten nicht nur dank ihrer schwarzen Handschuhe auffällt?

Mittwoch, 6. Oktober 2010

Rehab: doch Smart♡in!

'Eins' - 'Zwei' - 'Drei' ♡
Irgendwie stimmt es ja schon, ich brauche nicht mehr als ein iPhone (s. Eintrag vom 4.10.), sonst würde es Zweiphone heissen. Das W580i von Sony Ericsson hat ein super Format, wenn man mit leichtem Gepäck unterwegs sein möchte, zum Beispiel bei einem Herbstspaziergang.

Etwas staubig hat mich Göttergatte Martin zunächst schon gemacht und ich erhielt bereits die ersten süssen Kommentare auf Facebook. Die eine Geschichte finde ich besonders gelungen; es geht um das Geheimnis einer erfolgreichen Ehe, und die möchte ich Ihnen natürlich nicht vorenthalten:

Bei der diamantenen Hochzeit kommt ein Reporter und fragt das Ehepaar, warum sie immer so harmonisch zusammen gelebt haben. Freimütig erzählt der Ehemann: "Das fing schon damals auf der Hochzeitsreise in Mexiko an. Wir machten einen Ausritt mit einem Maultier. Beim Aufsteigen hat das Tier meine Frau getreten. Sie sagte ganz leise: 'Eins'. Nach einigen Kilometern war ihr Maultier bockig und wollte nicht mehr weiter. Sie sagte ganz leise: 'Zwei'. In einer Schlucht hat das Tier gescheut und meine Frau fast abgeworfen. Meine Frau sagte: 'Drei', hat einen Revolver gezogen und das Tier erschossen. Daraufhin habe ich meiner Frau Vorhaltungen gemacht und gesagt, das sei ja wohl jetzt nicht notwendig gewesen. Sie hat mich nur angesehen und sagte dann ganz leise: 'Eins'!"

Ob ich zu laut 'Eins' gedacht habe, jedenfalls hat sich Martin am Montag umgehend in den Google-Dschungel begeben und ist tatsächlich fündig geworden. Für umgerechnet knapp 3 Schweizerfranken konnten wir auf feisar.com ein Programm namens iSync runterladen, mittels welchem ich meine Kontakte und Kalenderdaten innerhalb einer Minute (= 60 Sekunden) geladen hatte. Perfekt.

Sie sind doch sicher einverstanden, dass ich meinen Martin wieder zum Smart♡in mache und mich in Ruhe auf meine diamantene Hochzeit vorbereite. Die wird laut Google im Jahre 2053 stattfinden. Die blecherne (8 Jahre Essen aus der Konservendose) haben wir längst überstanden, wir stehen auch nicht so auf Fastfood. Das nächste Grossevent wird wohl die silberne Hochzeit sein (25 Jahre), aber das dauert noch. Dann stehen die Perlen an (30 Jahre), Gold gibt's für "50 Jahre narbenfreie Kompromisse" und je nach Region folgen die Eiserne resp. die Steinerne (ab 60 resp. 65 aufwärts).

Also, 2053, am 2. Februar.... Sie kommen doch, oder?

Sonntag, 26. September 2010

24. September 2011.... und die Miss Schweiz (Q)Wahl

Es ist stockfinster, ausreichend Nahrung liegt bereit und auch die guten Tropfen fehlen nicht.

"Oh, wir müssten noch die Autos umstellen...." flüstert Eva. "Genau! Ob der Zeitpunkt dafür jetzt günstig ist?" haucht Adam in ihr verführerisches Ohr. Riskieren wir's einfach, entscheiden beide und parkieren ihre Autos ein paar Strassen weiter in der blauen Zone. Wie Kinder beim Indianerspielen schleichen sie zurück zu ihrem Haus, schliessen die Tür, löschen die Lichter und steigen wieder hinab in den Keller.

Damit sie sich, was Essen und Trinken anbelangt, nicht völlig auf den Geruchssinn verlassen müssen und zur Not auch eine Verbindung zur Aussenwelt herstellen könnten, haben sie vorsorglich ihren iPad mitgenommen. Die beiden haben nämlich je einen IQ, der selbst Grössen wie Albert Einstein (IQ 160) und Johann Wolfgang Goethe (IQ 183) vor Neid erblassen liessen, hätten sie diese Gesichtsfarbe nicht schon beim seinerzeitigen Hinschied erworben.

Wie gesagt, Eva und Adam wissen, dass sie nicht mehrere Tage an diesem Rückzugsort verbringen müssen, sondern lediglich die Stunden vor, während und nach der Miss-Schweiz-Wahl. Nur so ist sichergestellt, dass sie sich dieses fade Fernsehformat nicht ein drittes Mal reinziehen müssen. Noch knobeln sie aus, wer das nächste Video von "Der Schockwellenreiter - die tägliche Portion Wahnsinn" aussuchen darf, zum Beispiel dieses faszinierende 3D-Fassaden-Show:



....oder das etwas weniger gekonnte, in welchem eine junge Japanerin nur mit dem Bikini bekleidet sämtliche Stationen der Tokyo'er U-Bahn auswendig aufsagt. Das Lachen über so eine Kläglichkeit vergeht einem schlagartig, wenn man mal selber versucht, angezogen zum Beispiel sämtliche Stationen der Tramlinie 9 ab Guisanplatz bis Endstation Wabern aufzusagen. Ein Spickzettel wäre echt "ke Seich".

Wir versprechen an dieser Stelle unseren geliebten Verwandten und Herzensfreunden, in deren Haus wir gestern bei einem fanastischen Essen und edlen Tröpfchen unsere gute Laune wiederfinden durften, dass wir nächstes Jahr die Miss Schweiz Wahl ganz bestimmt NICHT bei ihnen schauen werden... weder mittels Fernsehgerät noch MacBook Pro. Es war auch gestern bloss ein glücklicher Zufall gewesen, der uns von Soleur-Malheur über Grenchen in ihre erholsame Oase geführt hat. Wie gesagt: wir hätten bei uns zuhause höchstens die Werbepausen von RTL auf SF1 verbracht.

Sollten wir also pünktlich am 24. September 2011 erneut vor Eurer Türe stehen, dann wäre das wieder der eigentlich ungeplante glückliche Ausgang eines eventuell mittelmässigen bis versch.....Tages. Wir geben Euch hiermit jedoch SCHRIFTLICH DIE GARANTIE, dass wir alles anschauen werden, ausser die Miss Schweiz-Wahl 2011. Hand aufs Herz und DANKE nochmals für alles. Love you deeply =D

Sonntag, 5. September 2010

Doch ein Drache...


....aber wer jetzt von uns beiden?

In der Astrologie respektive unseren Sternzeichen spielen Tiere eine mittelgrosse Rolle und liegen mit 7 zu 5 leicht in Führung: der Stier, hoffentlich nicht im Portemonnaie; der Widder, bestenfalls nicht wider jeglichen gesunden Menschenverstand; der Fisch, wirklich kaum zu fassen; der Löwe, L'Oréal sei dank mit einer mächtigen gesunden Mähne; der Skorpion, nur echt mit Giftstachel; der Krebs, tut genau dies oft gern im Retourgang und der Steinbock bockt nicht nur im Frühling. Sie merken auf Anhieb: ich verstehe rein gar nichts davon.

Noch weniger sagen mir die chinesischen Tierkreiszeichen, welche nicht von Tag und Monat eines Menschen ausgehen sondern vom dessen Geburtsjahr. Um noch etwas genauer Auskunft über die positiven und negativen Eigenschaften respektive Möglichkeiten zu erhalten wird weiter unterteilt in die 5 Elemente, die da sind: Feuer, Erde, Metall, Wasser und Holz.

Als Ziege müsste ich zum Beispiel Büffel meiden und mich eher an Schweine oder Hasen halten. Okay? Aber Göttergatte ist ein Drache?!!!! HIIIIIIILFE, was nu!!???

Also, mal sehen mit was für einem ich es hier zu tun habe: Positive Eigenschaften: Mut, Aufrichtigkeit, Unbestechlichkeit, Optimismus, Grosszügigkeit, Charme, Gastfreundschaft, Ehrgeiz, Kraft, klarer und analytischer Verstand, Autorität, Niveau, Geschmack, Extrovertiertheit, Mut, Redegewandtheit, Zuverlässigkeit.

Negative Eigenschaften: Machthunger, Kompromisslosigkeit, Unabhängigkeit, Eifersucht, Despotismus, Aufsässigkeit, Grössenwahn, Hochmut, Ungeduld, Streitsucht, Intoleranz, Stolz

Dass er Geschmack hat, ist klar, er hat sich schliesslich für mich entschieden. Extrovertiert kann man bei ihm nicht unbedingt erkennen und seine Redegewandtheit versteckt er oft mehr als erfolgreich (hinter Doppelklicks und Trackpad-Moves).

Aber schauen wir mal beim allgemeinen Charakterbild. Angeblich lautet die Devise des Drachen "handeln", bei meiner besseren Hälfte ist der erste Schritt oft eher ein Zuwarten. In der Liebe gehört der Drache-Mann zu den Siegernaturen. Er hat das gewisse "Etwas" - stimmt!! - was ihn beim weiblichen Geschlecht so unwiderstehlich macht - genau - .... und ihn angeblich zu Seitensprüngen und ewigem Junggesellentum verdammt. Hei, da stimmt jetzt echt nicht alles!!! Ausserdem wären Ratten und Affen seine idealen Partner und damit kann ich nun mal nicht dienen. Ich bin allenfalls sein ihn ewig liebender und umsorgender Hausdrache, sofern mir das meine Ziegeneigenschaften erlauben, denn Ziegen können ganz schöne Zicken sein.

Schönen Sonntag und guten Start in eine hoffentlich erfolgreiche Woche, die sich vor allem dann wirklich vorteilhaft gestaltet, wenn man ohne Horoskopdeutungen und Tierschubladisierungen einfach frisch von der Leber weg, voller Freude und Zuversicht in den Alltag hineinspringt. Platschschsch =D

Sonntag, 20. Juni 2010

Nomen est omen - Victorias Sieg


Normalerweise erobern die Schweden unsere heimischen Wohnzimmer mit Ikea. Gestern wurde ein gezielt geplanter Angriff auf helvetische und europäische Tränendrüsen gekonnt umgesetzt. BRAVO!

So fragt sich die brave Schweizer Hausfrau wieder einmal, warum WIR anstelle unserer nicht wirklich medienwirksamen Bundesrätinnen und Bundesräte nicht auch eine Prinzessin haben, die es schafft, die Herzen aller im Sturm zu erobern.

Ja, ich weiss, der Rütlischwur, alles klar. Die verbliebenen Royals dieser Welt haben politisch gesehen jedoch kaum etwas zu melden, so wie der Schweizer Normalbürger ja auch.... sie repräsentieren einfach... ist doch harmlos, wenn auch nicht ganz billig.

Etwas mehr Märchenglanz und Gloria wurde jedoch auch uns ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Ich habe mich sowieso gefragt, mit was für einem Spezialtraining man es schaffen kann, 14 Stunden am Stück zu lächeln, zu strahlen und dazu noch zu winken. Meinen Test, nur schon das mit dem Lächeln mal für 5 Minuten durchzuhalten, musste ich nach der Halbzeit abbrechen, da mir die Mundwinkel wehtaten. Meine Talente müssen woanders liegen!!

Allerdings wurde selbst dem grössten Nörgler klar: die beiden Frischvermählten sind einfach nur glücklich - und verliebt. Victoria hat ihren Sieg (der Liebe) errungen und ihr Daniel hat mehr als eine gute Figur gemacht. Auch dessen Eltern haben mich total in Erstaunen versetzt; die haben das echt toll gemeistert - würdevoll, elegant und locker, als ob das die normalste Sache der Welt wäre.

Würde jemand aus meiner Familie in ein Königshaus einheiraten... müsste ich wohl wegen akuter Windpocken die Teilnahme LEIDER absagen.

Etwas unlogisch war die Diskussion um Daniels Bürgerlichkeit ja schon, ist doch Königin Silvia zwar von Wesen und Ausstrahlung her durch und durch royal, jedoch von Geburt her eine Bürgerliche. Im weiteren wurden die Bernadottes allenfalls durch Heirat von Generation zu Generation adeliger, denn der Urvater der Dynastie war Napoléons Lieblings-Marschall Jean-Baptiste Bernadotte und seine Angetraute Désirée eine Seidenhändlertochter sowie gar ehemalige Verlobte Napoléons. Auch die Aussage eines Reporters, das Thronfolgerpaar sei nun erstmals eine rein schwedische Paarung, ist wohl nur haarscharf an den Tatsachen vorbeigeredet: Victoria ist genau genommen zur Hälfte Deutsche.

Was die "Modenschau" anbelangt gab es einiges zu sehen. Victoria und Daniel sahen echt toll aus, ebenso Silvia, die wie immer zudem mit ihrer Anmut und Warmherzigkeit punkten konnte. Königin Rania war ein Hingucker, ebenso wie Mary von Dänemark. Deren Schwiegermama Margarethe hat meines Erachtens den wohl grössten Missgriff dieses 19. Junis gemacht mit einem umfunktionierten Teewärmer von geradezu erschreckend grell leuchtendem Neongrün. Liebe Margarethe, das geht gar nicht! Letizia von Spanien war zwar gut gekleidet, braucht jedoch wohl längst keine Schlüssel mehr, denn so dünn, wie sie ist, kann sie sich unter jeder Tür durchzwängen. Ja ich weiss, in Sachen Tenue schaut man halt immer noch vor allem auf uns Frauen; die Männer wählen unter den schwarzen Anzügen resp. Smokings den passendsten aus und all diese bekordelten Uniformen haben für mich trotz aller Royality etwas Lächerliches.

Hier ein kurzer Eindruck der Zeremonie:



Die drei grossen internationalen Nachrichtenagenturen AFP, AP und Reuters haben übrigens die Hochzeitsübertragung boykottiert aufgrund völlig überzogener Preise für die Übertragungsrechte. Wenn wir da "unser" Zweites nicht hätten....

Mittwoch, 16. September 2009

Kindermund =D


Kindermund ist kunterbunt und macht den Griesgram in Dir gesund!
Wer etwas andere Töne mag als bei meinem vorherigen Blog, wende sich an unsere Zukunft, unseren hoffnungsfrohen Nachwucht.... eh ....wuchs, die Kinder:
"Mir kannst Du keinen Witz erzählen, ich bin viel zu elegant!!!"
"Ein Arzt kann es auch erkennen, wen einer arm ist... wenn der Magen leer ist!"
Also, Sie sehen es, Kinder wissen unheimlich viel. Die Rangliste des Verdienens: Arzt, Briefträgerin, Putzfrau... die verdient ganz wenig. Früher wurde ja eh getauscht, gell. Wunderschön!!!



Und was die erst über die Liebe wissen!!! Teilweise richtig pötisch! Man braucht nur zu schauen, ob einer ein herzförmiges Gesicht hat. Auch die Schmetterlinge im Bauch kommen direkt an die Oberfläche. Klasse!!!



Viel Spass an der Freud =D

Samstag, 25. Juli 2009

Liebe ist ....




... sich immer wieder zu finden, oder dann halt zu suchen. Halloooo, Schaahatz, wo bist Du?

Mann ist in einer Beziehung nicht immer gleicher Meinung, das ist wohl normal. Wenn Dinge in gegenseitigem Unverständnis passieren, kann das zu Problemen führen.

Wieso eigentlich? Ich brauche doch bloss die Silbe "Un" durch "Ein" zu ersetzen, und dann ist alles paletti. Ein kleiner Trick, ein Griff in die Zauberkiste und schon hängt allenfalls noch das Bild schief. Der Familiensegen jedenfalls ist gerettet.

Was steht einem solchen Schritt oft im Wege? Ich sage es Ihnen: "ä herte Bärnergring", vor allem meiner der Marke Gürbental. Nur immer schön durch die Wand mit dem Ding, und wenn von der anderen Seite das Seeland auch nicht zurückweichen will, dann ... setzt man sich am besten gemeinsam auf das neue Sofa und schaut friedlich vereint etwas, worüber man sich sozusagen im Chor aufregen kann, oder freuen, oder was auch immer. Hauptsache es heisst wieder "Schwabs gegen oder mit dem Rest der Welt!!"

Gute Nacht und finden Sie den Weg zueinander... immer wieder; es lohnt sich. =D

Freitag, 15. Mai 2009

Liebe ist...









....wenn er am frühen Morgen ihr Handy repatriiert.

Gestern Abend 0:44 Ortszeit. Ich will mein Handy aufladen und... ein Kontrollanruf bringt es an den Tag resp. die Nacht: mein Geschäftshandy ist weg.

Wo-wo-wo... woh mein Gott!!! Ausflippen mit Schalldämpfer ist nicht einfach, doch es gelingt einigermassen. Meine Sorge: es ist beim Einkaufen aus der Tasche rausgefallen. Mein Hirn dreht Runden wie Hamstibamsti.


Alles hilft nichts ausser Martins beruhigendem: "es wird wohl in der Praxis sein". Dein Wort in Gottes Gehörgang, denke ich und schlafe erstmal eine Runde. Heute Morgen, irgendwann zwischen 5 und 6 Uhr dann die Entwarnung. Der beste aller Ehemänner ist mal eben schnell in der Praxis vorbeigefahren und hat das Teil geholt und es sogar gleich noch an den Strom gehängt. Das war einfach unsagbar toll von Dir, Schätzel, Du bist und bleibst der Beste. DAAAAANKE!!