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Freitag, 29. Mai 2020

Widerstand gegen die Staatsgewalt

光 Arise homo sapiens 光
Schockierende Bilder gehen um die Welt. Ein Polizist kniet auf dem Nacken von George Floyd, der verzweifelt minutenlang stöhnt: "ich kriege keine Luft", um dann plötzlich zu verstummen und zu erschlaffen. Derek Chauvin, so hiess der Beamte, nimmt jedoch sein Knie erst von Floyds Nacken, als der Rettungswagen eintrifft. Obwohl Passanten ihn und seine Kollegen mehrmals aufgefordert hatten, von dem längst Bewusstlosen abzulassen und ihm doch mal den Puls zu fühlen, wurde dies nicht getan. Wenig später wurde Floyds Tod bekanntgegeben. R.I.P. our Brother💖!

Das ist absolut schockierend. Grund der Verhaftung war, dass Floyd angeblich in einem Imbiss falsche Papiere verwendet respektive einen falschen 20-Dollar-Schein gegeben habe. Angeblich hätte er sich der Festnahme widersetzt. Videos einer Überwachungskamera zeigen jedoch, dass der 46jährige sich widerstandslos ergeben hat.

Die vier beteiligten Polizisten wurden sofort entlassen. Gegen Derek Chauvin sei bereits früher wegen exzessiver Gewaltanwendung ermittelt worden. Chauvin wird momentan rund um die Uhr von seinen Ex-Kollegen bewacht!

Rassistisch veranlagte Machtmenschen mit einem Mangel an Selbstbeherrschung und einem Hang zu übertriebener Agressivität gehören nicht in den Polizeidienst. Und genau darum geht es hier doch. Da würde auch kein Anti-Aggressionstraining helfen. Beim ersten solchen Vergehen müsste so jemand umgehend aus dem Dienst entlassen werden. Das ist in Chauvins Fall offenbar nicht passiert.

Derek Chauvin? Chauvinismus! Bedeutung: "aggressiv übersteigerter Nationalismus (militärische Prägung) verbunden mit Nichtachtung anderer Nationalitäten". Ob er ein direkter Nachfahre von Nicolas Chauvin ist, einem legendären, übertrieben patriotischen Rekruten, der in der Armee von Napoléon Bonaparte gedient hat und auf dessen Verhalten letztlich der Begriff Chauvinismus zurückgeht?

Der Bürgermeister von Minneapolis erklärte an einer Pressekonferenz: "Schwarz sein in Amerika sollte kein Todesurteil sein. Was wir gesehen haben, ist schrecklich und völlig daneben." Das ist noch milde ausgedrückt. Die Gewalt gegen Schwarze in den USA hat eine lange Geschichte.

Aber auch bei uns haben solche Gewaltszenen zugenommen. Anlässlich der kürzlichen Mahnwachen gegen den Lockdown wird teilweise brutalst gegen friedliche Demonstranten vorgegangen: in Deutschland und auch in der Schweiz. Man sieht Szenen, welche hierzulande ungewohnt anmuten, aber leider allmählich zur "neuen Normalität" zu werden drohen.

Am 16.5.2020 habe ich mich unglaublich aufgeregt angesichts einer Festnahme in Zürich, bei welcher die Beamten Kopf und Hals eines Mannes dermassen brutal auf den Boden drückten, dass der vor Schmerzen schrie. Als Therapeutin gehe ich immer besonders sorgfältig vor bei Behandlungen des Nackens. Kleinste Verschiebungen der Wirbel haben langfristig unangenehme Folgen. Bei solch rabiatem Vorgehen nimmt man sogar eine Tetraplegie in Kauf. Und was dann? Ist es in besagten Fällen hilfreich, wenn die ausführenden Beamten entlassen werden. Okay, sie müssen auf Stellensuche gehen, was sicher nicht einfach ist. Der Betroffene jedoch hat im Falle einer Lähmung lebenslänglich oder ist, wie Floyd, tot!

Widerstand gegen die Staatsgewalt (Art. 286 StGB). Das Wort "Staatsgewalt", oder im Strafgesetzbuch auch "Strafbare Handlungen gegen die öffentliche Gewalt" (fünfzehnter Titel) sagt eigentlich schon alles. Wir unterscheiden also zwischen öffentlicher und privater Gewalt, wobei die öffentliche Gewalt kein Strafbestand zu sein scheint.

Lasst Fäuste sprechen, oder was? Wenn das keine Gewaltverherrlichung ist? Gewalt ist eine Art Monolog des Stärkeren gegenüber einem Schwächeren. Selbst Demonstranten, welche sich der Festnahme widerstandslos ergaben, wurden nicht mit Samthandschuhen angefasst. Okay, die Befürworter der Corona-Massnahmen werden jetzt sagen: selber schuld! Ja, sicher war es eine bewusste Entscheidung, welche unsere Mitmenschen veranlasste, für etwas einzustehen, das sie für wertvoll genug dafür halten. Dennoch müsste man sich einmal darüber unterhalten, ob nicht die "Staatsgewalt" zwingend überdacht werden müsste. Und zum Beispiel auch, wie aus dieser Art Monolog ein Dialog gemacht werden könnte! Gute Ansätze dazu findet man bei O-Sensei Morihei Ueshiba, dem Begründer von Aikidō.

Um es einmal mit Sacha Stone zu sagen: Arise homo sapiens!

Donnerstag, 2. April 2020

BR Keller-Suter — 1. April 2020: kein Scherz!

Jetzt unabdingbar: der lange Arm des Gesetzes🤔
Bundesrätin Karin Keller-Suter ist eine sehr gut aussehende Frau, das ist unbestritten. Als Repräsentantin eines Landes ist das sicher kein Nachteil, im Gegenteil. Fremdschämen ist für uns Schweizer momentan jedenfalls nicht (mehr) nötig!

Am 1. April 2020 — kein Witz — also genau 2 ½ Wochen nach dem Shutdown tritt unsere "Landesmutter" anlässlich der Medienkonferenz des Bundesrates vor die Kameras, um die neusten Entscheide im Zusammenhang mit der Corona-Krise bekannt zu geben.


Ich kann mich unmöglich darauf konzentrieren, was sie sagt. Fasziniert starre ich auf Keller-Suters perfekten Haarschnitt und die frisch gemachten Mêches — und glauben Sie mir, davon verstehe ich etwas!

Ein Schelm, der Böses denkt? Wollen die mich verarschen?

Seit 16. März habe ich meine Praxis am Burgernzielweg 4 geschlossen, weil der Abstand von 2 Metern nicht eingehalten werden kann. Auf meine Aikiko®-Einzellektionen verzichte ich momentan ebenfalls.

Vera Seewer von Ve’motion Bern, einem (bis anhin) erfolgreichen Studio für Yoga, Pilates und Faszientrainig, darf offenbar nicht einmal Einzellektionen anbieten, obwohl sie aufgrund des grossen Trainingsraumes den empfohlenen Abstand eigentlich problemlos einhalten könnte.

Mein Frisör, Pepe’s Coiffeur, und sein motiviertes Team dürfen nicht mehr arbeiten, ebenfalls aus Distanzgründen.

Jeder Mensch ist gleich, nur einige sind etwas gleicher. Ich gehe davon aus, dass Keller-Suters BR-Kolleginnen nicht zurückstehen und sich zu gegebener Zeit ebenfalls top gestylt vor die Kameras begeben werden — wenn über-Haupt!

Nun wollen wir ja mal nicht so sein. Es gibt ja physische Anomalitäten auch bei uns Menschen. Möglich, dass Frau Keller-Suter das Glück hatte, einen Frisör gefunden zu haben mit einer Armreichweite von 2 Metern und zwei optimal weitsichtigen Augen. 
Der lange Arm des Gesetzes sozusagen.😜

Dieses Lied passt jedenfalls gerade fantastisch zu ihr:

Ich hab die Haare schön
Ich hab die Haare schön
Ich hab Ich hab, Ich hab die Haare schön
Ich hab die Haare schön
Ich hab die Haare schön
Ich hab Ich hab, Ich hab die Haare schön

Lass mir mal die Haare schneiden
Den Friseur sollst du nicht meiden (🤨)
Kein Haupt ist ihm einerlei
Waschen, schneiden, färben, föhnen
Lass mich gern von ihm verwöhnen

Ich hab die Haare schön 😅 schön wär's!!!!

Ach übrigens: ich bin nicht die einzige, der diese, sagen wir mal: Unregelmässigkeit aufgefallen ist.

Harren wir der Dinge, die uns weiter aufgetischt werden — Show must go on!

Montag, 24. Juni 2019

#E-Mobilität, #E-Prix = #E-Lüge

E-Shame! 
E-Mobilität ist nicht so sauber, wie man sie uns allenthalben schmackhaft machen will. Dieselautos und Benziner von den Strassen wegzukriegen ist ein Politikum, in Grossbritannien soll das bis 2040 umgesetzt sein. Wahrscheinlich kann man mit solchen Aussagen/Zielen vor allem Wahlen gewinnen - eventuell sogar Judaslohn kassieren, allein indem man sich dafür einsetzt.

In Wahrheit sieht das mit der sauberen Energie wohl etwas anders aus. Allein das Beschaffen der für die Akkus notwendigen Rohstoffe wie Mangan, Grafit, Kobalt und Lithium! In dieser Doku des ZDF sieht man, wie das in der Praxis, sprich: in der Natur, resp. in Tat und Wahrheit aussieht mit der Rohstoffgewinnung und auf wessen Kosten das geschieht. In der Mine in der Atacama-Wüste in Chile werden täglich zudem 21 Millionen Liter Grundwasser eingesetzt. Leben auf Kosten der Menschen, von HEUTE auf Kosten von MORGEN, von übermorgen ganz zu schweigen.

Wasserrechte DÜRFEN NICHT VERKAUFT WERDEN. Das Wasser gehört der Bevölkerung, der Flora und Fauna vor Ort! Es ist eine Schande.

Aber das ist noch nicht alles: um die Akkus immer wieder aufzuladen brauchen wir Strom - viel Strom! Sauberen Strom? Ist Atomstrom tatsächlich sauber? Und ohne geht das gar nicht! Dabei ist das Problem Atommüll noch immer nicht gelöst. Weltweit wird verzweifelt nach Endlagern gesucht. Was für Katastrophen mit KKWs auftreten können, wissen wir spätestens seit Tschernobyl und Fukushima. Atomstrom ist nicht sauber, sondern vor allem billig - noch!

Sogar die Klima-Ikone der Gegenwart - Greta Thunberg - äussert sich kürzlich positiv zur Nuklearenergie. Sie meint, letztere könne der Welt eine aussichtsreiche Zukunft bieten. Atomenergie könne Teil einer neuen, kohlenstofffreien Energielösung sein. Sie erntete darauf einen Shitstorm und krebste zurück.

In Bern ging am Samstag der E-Prix über die Bühne. Viele Berner waren sich einig: das hätte jetzt nicht sein müssen. Die Velo-Sektion demonstrierte im Vorfeld; rund 1000 Personen folgten dem Aufruf "Formel E ade". Noch ist nicht klar, wer die Kosten der Sachbeschädigungen in der Höhe von 400’000 Franken berappen muss. Vor allem das Problem mit den Werbebannern musste schnell gelöst werden, denn ohne die macht so ein Rennen ja gar keinen Sinn. Wie hiess schon die Bank, die Hauptsponsor war: Julius Cäsar 😜

Was erwarten unsere Volksvertreter eigentlich, wenn sie dermassen am Volk vorbeipolitisieren? Von dem her gesehen ist ja alles unter dem Strich relativ harmlos ausgegangen. Die Berner gelten generell als einigermassen friedlich!

An dieser Stelle sei einmal gesagt: als Bernerin brauche ich weder die Ausläufer der Tour de France durch Berns Gassen, noch ein Rennen der E-Boliden, auch auf die Tour de Suisse und ähnliche Sportanlässe kann ich gerne verzichten - nur interessiert das weder den Stadtpräsidenten noch den Gemeinderat, vom Bundesrat ganz zu schweigen. 

Noch geht es uns zu gut und die Berner verbleiben im bekannten Gmüetsmore-Modus - NOCH!

Mittwoch, 27. Februar 2019

#Donna-Programm: Entmündigung oder Zwangsbeglückung



Frauen zwischen 50 und 74 werden im Kanton Bern alle 2 Jahre zur Mammografie "eingeladen". Ich hatte mich aus diesem Programm seinerzeit schriftlich verabschiedet und schon lange nichts mehr gehört. Neu ist offenbar Donna in St. Gallen für das Aufbieten zuständig, und die machen gleich Nägel mit Köpfen: Man hat für mich einen provisorischen Termin vereinbart: 26.3.2019 um 10:30.

Wie würden Sie reagieren?
  • Super, so komme ich fast gratis an ein hoffentlich hübsches Bild von meinem Innenleben.
  • Ui, da ist schon ein Termin gebucht, da muss ich wohl hingehen, auch wenn es mir eigentlich nicht passt.
  • Gehts noch! Habe ich jetzt neu einen Vormund!

Ich rufe postwendend an. Man will meinen Missmut über diesen Übergriff nicht so recht verstehen bei Donna. Schliesslich gibt es nichts Gutes, ausser man tut es!

Das ist Arbeitsbeschaffung, und das in einem Wirtschaftszweig, der sich eigentlich nicht über Arbeitsmangel beklagen kann. Unsere Gesundheit ist ein Milliardengeschäft.

Ein zweiseitiger Fragebogen, in welchem Details über die Krankengeschichte von mir und meiner Familie (Mutter, Schwester, Tochter, weitere Verwandte) beantwortet werden müssen, liegt dem Schreiben bei. Unten angefügt eine Einverständniserklärung (s. Bild), ohne welche die Untersuchung gar nicht erst durchgeführt wird. Datenschutz lässt grüssen!

Man stelle sich vor: ER erhält ein Aufgebot zur "Vorsorgeuntersuchung Prostata" beim Urologen X, sagen wir am 26.3.2019 um 10:30. So etwas wäre undenkbar und deshalb würde man es gar nicht erst versuchen. Mann ist selbstbestimmt, was auch niemand in Zweifel zieht.

Vor 5 Jahren publizierte übrigens das Swiss Medical Board, das unter anderem von der FMH getragen wird, einen Bericht, der den Nutzen dieser Screenings hinterfragt. Aufgeführt werden diverse unerwünschte Nebenwirkungen. Regelmässig komme es zu falschen Befunden und es werde Krebs diagnostiziert, wo keiner ist. Es werde überdiagnostiziert und übertherapiert. Was das für die betroffenen Frauen bedeutet, kann man sich nicht wirklich vorstellen - man will es auch nicht!

Zudem wird in besagtem Bericht darauf hingewiesen, dass radiologische Untersuchungen zu einer Erhöhung der Krebserkrankungen beitragen oder sie bei entsprechender Prädisposition sogar auslösen können, denn auch kleine Dosen sind gefährlich. Es gibt tatsächlich Methoden, welche ohne Strahlung auskommen (Magnetresonanz oder Ultraschall). Eine Mammografie sollte nur dann durchgeführt werden, wenn mittels strahlungsfreien Diagnosemethoden eine Krebserkrankung nicht eindeutig ausgeschlossen werden kann.

Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es. Greifen Sie also gegebenenfalls lieber zum Telefon!

Mittwoch, 25. April 2018

#Vollgeldinitiative: gezielte #Fehlinformation im offiziellem #Abstimmungsmaterial

Leute, es reicht langsam - oder noch schneller
SKANDAL: Der Bundesrat instrumentalisiert offenbar das offizielle Abstimmungsbüechlein zur Irreführung des Souveräns (Stimmbürger) und missbraucht so öffentliche Gelder für seine Abstimmungspropaganda.

Dies ist kriminell und man müsste die Verantwortlichen allesamt vor Gericht bringen. Das Büchlein zur Abstimmung dient nicht der Volksverarsche - tschuldigung - sondern einer objektiven und ausführlichen Information des Stimmbürgers, damit der sich selber ein Bild zu Pro und Kontra machen und danach seine Stimme abgeben kann.

Im vorliegenden Fall kann er das entschieden nicht, da ganz gezielt Fehlinformationen an den Mann/die Frau gebracht wird, sei es durch Falschaussagen, Unterstellungen, Halbwahrheiten oder wie auch immer. Das ist skandalös. Das Büchlein muss zwingend die Fakten offenlegen und müsste somit direkt neu verfasst werden. Das wird jedoch wohl allein zeitlich nicht reichen, stimmen wir doch bereits am 10. Juni ab. Ausserdem wäre es mal wieder eine Verschleuderung von Steuergeldern.

Was braucht es noch, dass Politiker ENDLICH für ihre Missetaten gerade stehen müssen? Die geniessen ja sozusagen diplomatische Immunität im eigenen Land. Ich kann mich nicht erinnern, dass je ein Bundesrat wegen Amtsmissbrauchs angezeigt und abgesetzt wurde. Das wäre doch mal ein Anfang, oder?

Wer sich über die 12 vom Initiativ-Komitee beanstandeten Punkte genauer informieren möchte - und glauben Sie mir, es lohnt sich tatsächlich - konsultiere bitte deren Homepage.

PS: die Schweiz wäre eigentlich eine Demokratie und keine Dekoramtei!

Mittwoch, 18. April 2018

@unerwünschte Werbung: #DomicilZeitung

Grrrrrrrr .....
Seit längerer Zeit findet regelmässig die Domicil Zeitung den Weg in meinen Briefkasten - unerwünschterweise. Obwohl am Kasten deutlich "keine Werbung" steht, werde ich zwangsbeglückt.

Die Domicil AG ist in den Regionen Bern, Thun und Biel tätig. Da es nebst den Domicil-Altersheimen in Bern, Thun und Biel auch noch viele andere Alterseinrichtungen gibt, kommt es für mich ganz klar unlauterem Wettbewerb gleich, wenn offenbar ein Sonderstatus vorliegt (s. unten). Die Domicil Zeitung IST Werbung - basta!

Nachdem meine telefonische Reklamation nichts brachte, formulierte ich die letzten August auch noch schriftlich. Folgendes wurde mir mitgeteilt:

Als nicht gewinnorientiertes Unternehmen, welches zu einem Teil der Stadt Bern gehört haben wir einen sozialen Auftrag. Wir bieten älteren Menschen einen sorgenfreien Wohn- und Lebensraum. Zu unserem Auftrag gehört unter anderem die Verteilung unserer Informationszeitung, welche den Kriterien offizieller Sendungen entspricht Gemeinderatsbeschluss Stadt Bern, Oktober 2013) – analog politischer Informationen, dem Anzeiger oder des EWB-Magazins z.B.
Aus diesem Grund dürfen wir die Zeitung, welche 3x-jährlich erscheint, über die Post als unadressierten Bruttoversand in die Briefkästen der Stadt Bern und Umgebung - auch in solche mit dem Kleber „Stopp – keine Werbung“ - verteilen.
Bei unadressierten Bruttoversänden ist es von Seiten der Schweizerischen Post leider nicht möglich einzelne Adressen resp. Personen vom Erhalt der Zeitung auszuschliessen. Dies haben wir mehrfach abgeklärt. Eine solche Dienstleistung könnte qualitativ nicht einwandfrei erbracht werden."

Das ist die Wischiwaschi-Politik, wie wir sie in Bern seit Jahren kennen. Wer sich darüber aufregt, kann unerwünschte Werbung kostenpflichtig retournieren, wie ich das jetzt jahrelang immer mal wieder gemacht habe. Eine weitere Möglichkeit ist, solchen Firmen eine Rezension auf Google zu verpassen.

Als Geschäftsinhaberin wandere ich beim Verteilen von Flyern stundenlang durchs Quartier, um schlussendlich 15 Flyer losgeworden zu sein. Fast jeder Briefkasten hat einen Kleber.  Pizzalieferanten z.B. stört ein "keine Werbung" nicht - als könnten sie nicht lesen!

Die Post versucht seit einiger Zeit schweizweit, die Leute zum Abnehmen der Stopp-Kleber zu motivieren, da ihr sonst ein Riesengeschäft durch die Lappen geht. So verteilte sie schon Gratisprodukte wie Bouillon etc. und versuchte kürzlich die Aktion, dass Kunden über ihren Post-Account ankreuzen könnten, welche Werbung künftig wieder in den Briefkasten gelegt werden darf.

Ich muss immer an all das viele Papier denken, das da unnötigerweise bedruckt wird und - obwohl zu 65% recykliert - was für eine riesige Belastung das für die Umwelt darstellt. Auch heute noch wird Papier zu 95% aus Holz in Form von Holzstoff, Halbzellstoff oder Zellstoff hergestellt. Nadelhölzer wie Fichte, Tanne, Kiefer, Lärche oder aber Laubhölzer wie Buche, Pappel, Birke und Eukalyptus, je nachdem, wie es mit der Verfügbarkeit aussieht oder welche Eigenschaften ein Papier haben soll.

Bäume sind die Lunge der Erde …. und die wird unter anderem eingesetzt, um die Haushalte flächendeckend mit Politwerbung, Katalogen, Pizzeria-Flyern, Gratiszeitungen etc. zu versorgen? Menschenskind!

245jährige Zeder - Château Vaumarcus

Da müsste die Politik ENDLICH einmal klar aktiv werden. Leider lässt sie ihr Engagement hier ebenso vermissen, wie im Bereich "unerwünschte Werbeanrufe". Der Kunde ist und bleibt auf sich selber gestellt. Tja, eben gäng wi gäng!

Montag, 18. September 2017

Hilfe - #UPC-Cablecom - rette sich wer kann!

Wir sehen uns auf dem Mars !!!
Wer in meinem Kurzum-Blog das Suchwort "Cablecom" eingibt, stösst auf viele meiner bisher ausschliesslich negativen Erlebnisse mit dieser Firma. Das sind Unglaublichkeiten, Unsäglichkeiten, gepaart mit einer grenzenlosen Unprofessionalität! Da sind sie wohl weltweit führend - daran hat auch der Namenswechsel nichts geändert.

Als wir vor 5 Jahren hierher zogen, musste ich aufgrund der Kabelsituation in Sachen Fernsehen meinen Kontakt zu UPC schweren Herzens reaktivieren. Eigentlich lief dann alles erstaunlich normal, bis auf ein einziges Mal, als man den Preis für meine Mediabox einfach heraufsetzte, ohne mich zu informieren. Die Ausrede damals: Sie erhalten Ihre Rechnung jeweils Januar und März, wir haben die Info unseren Rechnungen jedoch nur im Februar und April beigelegt.

Als die Swisscom dieses Jahr technisch umrüstete, mussten wir entscheiden, ob wir künftig alles über UPC nehmen oder aber auch in punkto Fernsehen wieder zu Swisscom wechseln sollten. UPC wäre aufgrund von Kabel-Steckdosensituation und Internetgeschwindigkeit wohl etwas besser gewesen und deshalb erkundigte ich mich, ob das an unserem Wohnort überhaupt möglich wäre. Der Mitarbeiter sagte, ein Techniker müsste dies vorgängig prüfen; der käme allerdings erst, wenn ich das Paket definitiv bestelle. UPC-Logik eben!

Seit Ende Juni läuft bei uns deshalb alles wieder über Swisscom. Ich kündigte bei UPC termingerecht und eingeschrieben per Ende Juni 2017, veranlasste das Plombieren der Dose, gab am 30 Juni unsere Mediabox zurück - Gottseidank gegen Quittung - und dachte, jetzt sei alles paletti!

Denkste! Ich erhielt im September eine Rechnung für meine Mediabox für die Monate Juli und August, welche ich selbstverständlich nicht bezahlte. Um sicher zu sein, dass die nicht noch mit einer Mahnung/Betreibung daherkommen, schrieb ich vorsichtshalber einen Brief und legte gleich eine Kopie meines Kündigungsschreibens sowie eine Kopie der Rückgabe-Quittung bei. Ich bat zudem um eine schriftliche Bestätigung meiner rechtmässigen Kündigung.

Ein paar Tage später sah ich, dass UPC mich offenbar telefonisch hatte kontaktieren wollen und rief unvorsichtigerweise zurück. Der Mann am Draht hatte keine Ahnung. Er war von der Vertragsabteilung und behauptete, man hätte mich nur deshalb kontaktiert, weil ich die Mediabox zurückgegeben hätte. Dass man sich dabei wohl kaum 3 Monate Zeit gelassen hätte, kam als Argument nicht bei ihm an. Mein Brief war für den Sachbearbeiter im System leider nicht sichtbar und er erzählte mir daraufhin dermassen hahnebüchenen Unsinn, dass ich ihn einfach unterbrechen musste. Ich war nämlich stinksauer und kurz vor dem Abheben auf den Mars! Herr D. meinte dann, man könne ja ausnahmsweise eine Kündigung per Ende September in Erwägung ziehen, was die Schubkraft meiner bevorstehenden Explosion noch verstärkte. Hallllllooooo, Kündigung termingerecht per Ende Juni - Ohren auf Junge! Der meinte aber nur, ich müsse ihm jetzt mal endlich zuhören und einen Moment am Draht warten, er müsse das jetzt abklären. Da jedoch mittlerweile bereits 15 Minuten meiner kostbaren Zeit vergangen waren, erklärte ich ihm, dass ich jetzt das Telefonat beenden und auf eine schriftliche Bestätigung meiner Kündigung warten würde.

Vorsichtshalber schrieb ich nochmals EINGESCHRIEBEN einen Brief mit der Bitte um schriftliche Bestätigung des Vertragsendes per 30. Juni 2017. Heute erhalte ich ein Schreiben von der UPC mit dem Titel "Rückwirkende Kündigung". Vor den freundlichen Grüssen drücken sie ihre Hoffnung aus, mir ihre Dienstleistung zu einem späteren Zeitpunkt wieder zur Verfügung stellen zu dürfen. Das kommt einer Drohung gleich und ich kann darauf nur sagen: HOFFENTLICH NIEMALS WIEDER!

Mittwoch, 10. August 2016

Burka-Alarm am Blausee - oder: fremd im eigenen Land

Marokko, Ägypten? Nein:
Blausee, Kandergrund, Schweiz: 8.8.2016
Am Montag führte uns die Ferienlaune Richtung Oberland. Adelboden war unser erstes Ziel. Das Wetter spielte mit und so stigelten wir an die Stigelschwandstrasse 66, um im Restaurant Schermtanne heimische Kochkunst zu erleben. Der Service war ausgezeichnet: freundlich und kompetent, die Rösti nicht wirklich der Hammer, aber durchauss geniessbar. Zurück im Dörfli war es für einen Feierabend-Drink noch etwas früh und so dislozierten wir an den Blausee. Da ist es eigentlich sehr schön … eigentlich!

Seitens der Printmedien waren wir ja durchaus vorgewarnt und wussten somit ganz genau, dass viel weniger Touristen aus China unser Land besuchen. Das hätte uns ja nicht wirklich gestört. Auch nicht, dass im Gegenzug wahre Ströme aus arabischen Ländern bei uns eintreffen, alles Kurzaufenthalter ohne Wunsch, sich in der Schweiz auf Dauer niederzulassen. Was mich wirklich wirklich wirklich stört, sind diese Burkas.

Eigentlich waren es ja keine Burkas, wie mich das Internet belehrt, sind letztere doch hellblau und bedecken absolut alles inklusive Augen. Diese Frauen waren jedoch fast vollkommen in fröhliches, aufmunterndes Schwarz gekleidet, was auf eine sogenannte Niqab deutet. Allerdings hatte die eine oder andere sogar den Augenschlitz nicht völlig frei, da selbst dieses letzte "Luftloch" durch schwarzen Tüll verhängt war. Und wenn davor noch eine Gucci-Sonnenbrille klebt, dann sieht es echt total schräg aus.

Nach See-Umrundung per pedes und Füssehochlegen auf einem Bänkli assen wir noch etwas Leckeres auf der Terrasse des Restaurants. Wiederum war der Service mega; man hätte sich fast in Österreich wähnen können, so freundlich war die Bedienung. Allerdings fehlten Lederhosen und Dirndl komplett. Dafür waren viele der Tische besetzt mit Niqab- oder Hidschab-Trägerinnen samt jeweils zugehörigem Macho und ansehnlicher Kinderschar. Unter den Kindern waren viele Mädchen und die taten mir mega leid. Schon bald gehören auch sie bestenfalls zu den Kopftuchträgerinnen dieser Welt. Wäre meine Stimme markanter, hätte ich gerne: "it is a man's world" gesungen, um Verständigungsproblemen vorzubeugen notfalls sogar auf arabisch.

Nach geschätzten 3 Stunden an diesem wirklich paradiesischen Plätzchen hatte mein Schatz schon fast Hemmungen, dass ich KEIN Kopftuch und KEINE Ganzkörperverhüllung trage. Eigentlich wäre es ja figurentechnisch noch ganz praktisch. Der Burka ist es egal, ob ich ein paar Kilo zu- oder abnehme. Meine Jeans sieht das ein wenig anders und so sehe auch ich je nach Lebensphase anders aus.

Auf den Punkt gebracht könnte man sagen: wir fühlten uns fremd im eigenen Land. Gehe ich nach Marokko oder Ägypten, dann stört mich die Landestracht der Einheimischen nicht. Allerdings würde ich mich standhaft weigern, mein Haupt zu verhüllen, was bekanntlich dort von jeder Frau erwartet wird: Anpassung an die Gegebenheiten. Als Calmy-Rey während ihrer Amtszeit als Bundespräsidentin den Iran besuchte, tat sie dies ganz selbstverständlich und erntete nicht nur Kritik in der Schweiz, sondern auch diejenige einiger Studentinnen vor Ort, welche seit Jahren gegen den Kopftuchzwang kämpfen.

Meine Logik: wird erwartet, dass westliche Frauen sich in arabischen Ländern verhüllen, dann erwarte ich als Schweizerin, dass sich die arabischen Frauen in unserem Land ebenfalls den Gegebenheiten anpassen. Ansonsten gibt es genügend Feriendestinationen, in denen sie in ihrer normalen Öffentlichkeits-Kleidung überhaupt nicht auffallen. Der ganze arabische Raum steht ihnen offen.

Dienstag, 25. März 2014

Schlachthaus oder Zoo? Kopenhagen im Kreuzfeuer der Kritik

Giraffen sind lernfähig
vom Gir- zum Kletter-Affen
Giraffenbulle Marius wurde nur 18 Monate alt. :'(
Sein Verhängnis: sein Gen-Mix war demjenigen der anderen Tiere in der Herde angeblich zu ähnlich. Das komplett gesunde Jungtier wurde vor den Augen der teilweise geschockten Zoobesucher geschlachtet und den Löwen zum Frass vorgeworfen. Nichts für schwache Nerven.

Zoodirektor Holst steht seither im Kreuzfeuer der Kritik, findet sein Vorgehen aber absolut korrekt und zeigt keine Reue. Marius hätte sich zur Verhinderung von Inzucht eh nicht fortpflanzen dürfen und ohne Kinder zu zeugen hätte er einem gentechnisch wichtigeren Tier nur den Platz weggenommen.

Wer jetzt denkt, die Geschichte hätte damit ein - wenn auch trauriges - Ende gefunden, liegt falsch. Gestern wurden vier der (gefütterten) Löwen ebenfalls ermordet. Selbst heftigste Proteste halfen nichts. Gemäss Holst war der Generationenwechsel schon lange geplant, weil die beiden Zuchtlöwen bereits 16 respektive 14 Jahre alt waren. Und da ihre beiden zehnmonatigen Jungen nicht allein zurechtgekommen wären, hat man sie der Einfachheit halber ebenfalls abgeschlachtet. Euthanasie? Kopflastigkeit? Idiotie?

Eine Online-Petition fordert nun die schrittweise Schliessung des Zoos, zu Recht, wie ich meine. Direktor Holst soll mit sofortiger Wirkung freigestellt werden, unter neuer Führung sollen die Tiere anderswo plaziert werden und es dürfen keine neuen Tiere mehr aquiriert werden.

Vielleicht hat ja ein dänischer Schlachthof Verwendung für Holst. Der hat mittlerweile jede Menge Übung im Töten. Seinen Aktionen entnehme ich, das er eindeutig den Beruf verfehlt hat. Alles was bei Drei nicht auf den Bäumen ist........ Aber wie man sieht sind Giraffen lernfähig, auch wenn Klettern sonst nicht unbedingt zu ihren Spezialitäten gehört.

Donnerstag, 7. November 2013

Yasmin-Opfer Céline - zu 120'000 Prozessentschädigung verknurrt

Wie "Yasmin" ein Leben verändern kann ….
Als 16jährige nahm Céline Pfleger 2009 die Antibaby-Pille "Yasmin", worauf sie eine schwere Lungenembolie und einen Herzstillstand erlitt. Die junge Frau ist seither schwerstbehindert, lebt im Wohnheim Sonnenrain (TG) und muss rund um die Uhr betreut werden. Dass dies nicht ganz billig ist, leuchtet jedem ein. Die Kosten für Céline und deren Leidensgenossinnen belaufen sich mittlerweile auf über 2 Millionen Franken, welche von der Krankenkasse und der IV geleistet werden, sprich: eigentlich von der Allgemeinheit getragen werden müssen. Dies, obwohl es sich eben nicht um Einzelfälle handelt.

In den USA sind mittlerweile 7700 Pillen-Opfer gerichtlich gegen Bayer vorgegangen. Da der Pharmariese Prozesse umgehen wollte, bezahlte das Unternehmen aussergerichtliche Entschädigungen von insgesamt 1,575 Milliarden Dollar. Unterstützt durch die Krankenkasse CSS erhob Célines Familie ebenfalls eine Klage auf 5,7 Millionen Franken Entschädigung für die lebenslange Betreuung Célines. Das Urteil des Bezirksgerichts Zürich ist niederschmetternd. Nicht nur erhält das beklagenswerte Opfer keinen Rappen, nein: es wird zur Bezahlung einer Prozessentschädigung von 120'000 Franken an Bayer verknurrt.

In der gestrigen Rundschau wurde über "den Fall" berichtet. Wer die junge Frau ansieht, spürt instinktiv, dass es nicht um einen Fall geht, sondern um einen Menschen, einen zumindest körperlich ziemlich hilflosen noch dazu. Céline ist zwar physisch schwerstbehindert, ist aber dennoch selbstbestimmt und kriegt alles mit. Als ihre Mutter ihr erzählt, dass sie den Gerichtsfall nicht nur verloren hätten, sondern zudem noch diese ernorme Summe bezahlen müssten, reisst sie voller Erstaunen die Augen auf. Sie nickt heftig auf das "wir ziehen den Fall weiter" ihrer Mutter.

Pillen wie "Yasmin" samt Generika mit dem Wirkstoff Drospirenon bergen bekannterweise ein höheres Thromboserisiko (VTE) als frühere Kontrakzeptiva. Zu diesem Ergebnis kam u.a. auch die europäische Arzneimittelbehörde EMA 2010 nach Einbeziehung zweier Studien aus Finnland und Dänemark. Dass Bayer das höhere Thromboserisiko beim Einreichen an die amerikanische Zulassungsbehörde FDA einfach verschwiegen habe, sagt der damals Verantwortliche in einem Interview. Mittlerweile geht man davon aus, dass 8 bis 10 VTE pro 100'000 Frauen zu erwarten sind.

Viel oder nicht viel? Wenn man die aktuellen Lebensumstände von Céline mit ihren früheren vergleicht, dann sind das eben genau 8 bis 10 zuviel. Prof.Dr. Stephan Krähenbühl, Präsident der Swissmedic Kommission, Chefarzt am Universitätsspital Basel und Experte für Medikamentensicherheit meint dazu im Gespräch mit dem Rundschaumoderator, dass anhand der vorgelegten Unterlagen das Produkt nicht vom Markt genommen werde. Die positiven Effekte überwiegen seines Erachtens trotz doppeltem Thromboserisiko im Vergleich zu älteren Präparaten. Und zum Urteil meint er: Anwendung von Recht sei eben nicht immer gerecht. Er fände es gut, wenn die Firma Bayer mit der Familie Célines eine Einigung finden könnte, indem sie zum Beispiel auf die 120'000 Franken verzichte. Auf die Frage, was er seiner eigenen Tochter in Sachen Pille raten würde, sagt er ganz offen: er wäre diesbezüglich vorsichtig und würde zum Einnehmen von Pillen früherer "Generationen" raten, sofern die vertragen würden.

Solange "Yasmin" nicht vom Markt genommen werden muss, wirbt Bayer, als handle es sich um ein Lifestyle-Produkt (Wohlbefinden, schönere Haut, stabiles Gewicht).

Übrigens: auch in diesem Jahr gab es wieder 2 Todesfälle im Zusammenhang mit "Yasmin" zu beklagen.

PS: Ich war etwa gleich alt wie Céline, als mir mein Frauenarzt wegen einer ziemlich starken Akne erstmals "Diane-35" (ebenfalls ein Bayer-Kind) in die Hand drückte; ein Produkt, das seit eh und jeh immer wieder in den Negativ-Schlagzeilen zu finden ist und im Januar 2013 in Frankreich aufgrund des erhöten Thromboserisikos vom Markt genommen wurde. Es wird angenommen, dass Frauen, die Diane-35 einnehmen, ein vierfach erhöhtes Risiko von Blutgerinnseln, Lungenembolien und Schlaganfällen haben. Ich habe "Diane-35" über 15 Jahre lang genommen. Habe ich ganz einfach Glück gehabt? Es geht hier ja nicht primär um Geld, sondern vor allem um LEBENSQUALITÄT! Ich wünsche Céline und ihrer Familie jedenfalls alles Liebe und Gute und hoffe, dass sie zumindest finanziell in eine etwas rosigere Zukunft blicken.

Donnerstag, 13. September 2012

Sunrise flex und flat - all inclusive .... abgesehen vom Empfang!

bei Sunrise gehts eher Richtung Sunset!
Sunrise flex Inklusivpakete: alles, was du willst? Ich? So? Nicht wirklich!

Zu einem „flex S“ habe ich mich überreden lassen, weil ich ENDLICH garantiert und durchgehend auf Empfang sein wollte, und sei es nur innerhalb der Stadt Bern. Ich habe zwei Geschäfte — klein zwar, aber mein — und möchte daher erreichbar sein, zumindest zu Geschäftsöffnungszeiten. Das ist leider offenbar bei Sunrise noch immer nicht möglich. In unserem Dojo habe ich praktisch nie Emfpang und auch in der Praxis fehlt er immer mal wieder. Was tun, wenn man wirklich mal dringendst telefonieren sollte? Schreien oder Trommeln?

Ende Januar ging ich mit genau diesem Problem in den Sunrise-Shop und wurde überzeugt, dass der treue alte Silberrücken (iPhone G2) nun wohl doch endlich ausgedient hat. Ausserdem sei die alte SIM-Karte natürlich nicht der Hammer. 

Obwohl ich seit Jahren ein unvergleichliches Abo hatte, bei dem man pro Monat 25 Franken zahlte, die dann aber sozusagen konsumieren konnte (SMS, Telefonie, Internet) und nur diesen Betrag übersteigende Leistungen zahlen musste, schloss ich einen neuen Zweijahresvertrag ab. Ich nahm also in Kauf, vertragsmässig schlechtere Karten zu haben in der Hoffnung, dafür zumindest telefonieren zu können und für meine Kunden erreichbar zu sein. Ein absoluter Trugschluss.

Kürzlich stand ich wieder einmal wie der Esel am Berg, und das mitten in Wabern und ohne Kontakt zur Aussenwelt! Zudem zeigen mir die letzten Monate, dass ich nun seit dem Vertragswechsel gleich zwei- bis dreimal so teure Rechnungen erhalte wie vorher. Mein Entschluss steht fest: ich kündige und zahle eine „Bearbeitungsgebühr in der Gesamthöhe der Abogebühren bis zum Ablauf der Vertragsdauer“. Das sind satte 425 Franken. Ich erhalte daran vom neuen Anbieter, der Swisscom, 100 Franken und lasse mein Vivo Casa in ein Vivo Tutto umwandeln. Dadurch habe ich ein „all inclusive-Angebot“, wie man es sich nur wünschen kann, will heissen: ich zahle rund ums Handy einen fest vereinbarten Preis und habe dank der tieferen Abokosten die Ablösungssumme in 5 Monaten „amortisiert“. Was aber wohl der wichtigste Punkt sein dürfte: ich habe dann garantiert Rundumempfang, und zwar zumindest schweizweit!

Was die Kundenfreundlichkeit anbelangt, finde ich einen Punkt noch erwähnenswert. Ich will nämlich meine Natelnummer behalten. Sobald die Portierungsanfrage seitens der Swisscom bei Sunrise eingetroffen ist, sollte man davon ausgehen, dass der SIM-Lock auf meinem iPhone 4 automatisch rausgenommen wird. Pustekuchen. Die Kundenberaterin meinte, vielleicht hätte ich dann ja ein neues Telefon und sie könne ja nicht bei Tausenden von Kunden (!!!) immer noch solche Sachen überwachen. Ich muss also zu gegebener Zeit extra wieder bei Sunrise anrufen und die Freischaltung veranlassen, und zwar idealerweise etwa 4 Tage bevor die Nummer bei Swisscom aufgeschaltet wird. Dann kann ich nur noch hoffen und beten, dass ich nicht ohne funktionierendes Geschäftshandy dastehe, denn wenn man den diversen Einträgen im Netz Glauben schenkt, wurden in dieser Angelegenheit schon mehr als einmal Anwälte eingeschaltet.

Das Smiley, ehemals Zeichen von Sunrise hat ausgedient und es geht rasant Richtung Sunset! Ich frage mich bloss, wie die Sunrise flat-Abos bei den Kunden ankommen. Da wird geworben mit "grenzenlos verbunden mit den neuen Sunrise flats für die Schweiz und die Welt". Blöd nur, wenn der Empfang schon jenseits der Handyantenne aufhört, oder?

PS: Noch-Kunden von Sunrise können mal folgenden Trick versuchen: 3G ausschalten, dann klappt es MANCHMAL mit dem Telefonieren!

Donnerstag, 26. April 2012

Groupon - unverschämte Ausbeutung oder noch schlimmer?

Groupon - die wollen unser Bestes?
Kriegen sie hoffentlich nicht!
"Geiz ist geil" - glauben Sie das noch immer? Dann schauen Sie sich folgende Geschichte mal an. Stellen Sie sich vorher am besten noch vor, Sie hätten eine Gesundheitspraxis, würden zudem nach Feierabend von einigen sehr guten Berner Hotels für deren Gäste in Sachen medizinische Massage gebucht, hätten daneben noch einen Freizeitjob als Hauswart ..... Genau, Sie sind pausenlos am Arbeiten!

Mit der Zeit kennt man seine Nachbarn, und manch einer ist richtig nett. Herr K. ist so einer, sympathisch, hilfsbereit und stets mit einem Lächeln im Knopfloch. Er ist zudem Inhaber der besagten Gesundheitspraxis.

Als ich ihn vor ein paar Wochen traf, sprach er mich auf Groupon an. Ob ich das auch kennen würde? Ein Vertreter habe ihn aufgesucht und ihm das Konzept kurz vorgestellt. Nach über 20 Jahren mit eigener Praxis und einer guten Stammkundschaft habe er Aquirierung dieser Art zwar eigentlich nicht mehr nötig, aber er hätte jetzt mal zugesagt. Während 48 Stunden sei nun ein Angebot aufgeschaltet, mittels welchem Wellness-Interessierte bei ihm eine Massage statt für CHF 100 für CHF 29 erstehen könnten. Er nehme an, es würden sich wohl schon so 2 bis 3 Leute melden.

Denkste! Beim nächsten Treffen standen ihm bereits fast die Haare zu Berge. Unfassbar viele hätten zugeschlagen und einige sogar bis zu 5 Gutscheine erstanden - er arbeite stundenlang zu besagtem Schnäppchenpreis und sei über Wochen ausgebucht.

Heute ergänzte er diese Angaben mit der unfassbaren Neuigkeit, dass er selber von den CHF 29 gerade mal die Hälfte, sprich: CHF 14.50 erhalte; die andere Hälfte gehe an Groupon. Er habe das Kleinstgedruckte wohl übersehen und sei natürlich nicht extra mit der Nase drauf gestossen worden.

Für seine klassischen Massagen braucht Herr K. Öl und, da man nach der Behandlung noch Duschen kann, jede Menge Badetücher ---- pro 3 Kunden soviel, um eine Wäschetrommel zu füllen. Was nach Zeit und Materialeinsatz von CHF 14.50 dann noch übrigbleibt, ist wohl die eigene Erschöpfung und der Wunsch, seine Entscheidung bei einem erfrischenden Bier schönzusaufen.

Die 48 Stunden, in denen Herr K's Angebot aufgeschaltet waren, sind längst vorbei. Trotzdem finde ich gestern das Angebot nach wie vor auf der Groupon-Seite. Ich kann zwar nicht mehr direkt zuschlagen, aber per Mail einen Gutschein vorzubestellen ist nach wie vor möglich. Im weiteren zeigt mir Google an, dass K's Groupon-Angebot unter anderem noch bei 9deals.ch, meine-urlaubswelt.com und bei pfennigsucher.questler.de aufgeschaltet war. Sollte es sich bei diesem fragwürdigen Konzept nicht bloss um Ausbeutung handeln, sondern gar um mehr?

Geiz ist nicht geil und wird es niemals sein. Der Kunde mag zwar jubeln und für die Leute im Hintergrund wird sich das Ganze wohl mehr als lohnen, allerdings bestimmt nicht für all diejenigen, welche dieses fragwürdige Konzept mit ihrem vollen (!) Einsatz überhaupt möglich machen. 8 Stunden massieren à CHF 14.50, das ergibt einen Tageslohn von gerade mal CHF 116, d.h. abzüglich zusätzlichem Aufwand wenn's gut kommt gerade mal soviel, wie man sonst für eine einstündige Behandlung erhält.

Für mich kann es da nur heissen: GROUPE-OFF, und das so schnell wie möglich!

PS: Heute bekam ich über die Mailadresse, welche ich angeben musste, um überhaupt eine "Tour de Webpage" nehmen zu können, sage und schreibe drei Newsletter mit neusten Angeboten und dem Hinweis "Du erhältst diese E-Mail, weil Du Dich für den Groupon Newsletter für Shopping angemeldet hast." Habe ich natürlich nicht .... es sei denn ich habe das Grün-auf-Grün-Gedruckte übersehen!

PS vom 1.5.2012: Seit 5 Tagen versuche ich vergeblich, dass meine Newsletter-Abmeldung zur Kenntnis genommen und befolgt wird! Groupon spamt einfach unbeirrt weiter! Unseriöse Firma!

Mittwoch, 18. April 2012

Juan Carlos Elefantenjagd - echtes Heldendumm!

Elefanten sind die Maskottchen der Tänzer
und gehören allein deshalb zu meinen Lieblingstieren
♥
Die spanischen Royals können in Sachen Charisma nicht mit den andern Königshäusern mithalten, da fehlt jede Menge Glanz und Gloria. Man hat das Gefühl, Lebensfreude sei am Hof seit Urzeiten ein Fremdwort. Wenn ich da zum Beispiel an Mary und Frederik, Maxima und Willem-Alexander, Victoria und Daniel, William und Kate denke ..... Vergleiche ich deren oft fröhlichen, strahlenden Gesichter mit den eher verkniffenen des royalen Paares Sophia und Juan Carlos selber sowie der Infantinnen Elena Maria Isabel Dominica de Silos de Borbón y Grecia (!) und Cristina Federica Victoria Antonia de Borbón y Grecia würde ich mir wohl auch in den Fuss schiessen, so wie eben der Enkel von Juan Carlos. Vielleicht hat Felipe Juan Froilán de Todos los Santos de Marichalar y de Borbón seine grosse Zehe ja auch mit einem Elefanten verwechselt.

Was für Namen übrigens, die erschlagen einem buchstäblich. Felipe (Juan Pablo y Alfonso de Todos los Santos de Borbón y Grecia) schien übrigens einst der Lichtblick der Familie zu sein, wobei die Frau an seiner Seite seit der Heirat nicht glücklicher geworden ist, im Gegenteil.

Juan Carlos war jedoch noch nie ein Sympathieträger. In letzter Zeit machte er vor allem wegen seines angeschlagenen Gesundheitszustandes Schlagzeilen. Vor zirka einem Jahr wurde er an der Lunge operiert und aufgrund seiner, auf diverse Skiunfälle zurückzuführenden Probleme an Knie und Hüften griff er immer häufiger zum Gehstock. Offenbar hat ihn das nicht gehindert, sich auf einer Elefantenjagd seinen "Heldenmut" zu beweisen, was auch nicht ans Licht der Öffentlichkeit gelangt wäre, hätte er nicht daselbst bei einem Sturz die Hüfte gebrochen. Ob ihn das letzte Aufseufzen, der letzte Atemzug des grauen Riesen aus dem Gleichgewicht gebracht hat? Ob ihm wohl urplötzlich eingefallen ist, dass er ja eigentlich Ehrenpräsident des WWF ist?

Freizeitbeschäftigungen wie Grosswildjagd haben mit Heldenmut nichts zu tun, sondern eher mit Heldendumm. Offenbar ist dieser Zustand bei Juan Carlos bereits in fortgeschrittenem Stadium, denn sein Opfer, das von Anfang an wohl nie eine Chance hatte, nach dem Abschuss auch noch dekorativ zu drapieren, sprich: den toten Körper so hinter sich aufzubauen, dass das einst so schöne, imposante Tier auch wirklich zur Geltung kommt .... da fehlen mir echt die Worte.

königlich?
Offenbar ist es in Zeiten der Krise dem Staatsoberhaupt vorbehalten, auf Staatskosten seinen teuren Hobbys zu frönen, während es gleichzeitig predigt, in Krisenzeiten müsse auf "soziale Gewohnheiten" verzichtet werden, wobei Grosswildjagd wohl eher unter "antisozial" oder gar "asozial" eingestuft werden kann.

Wie sagten die Preti (Priesterlatein!) einst so schön: "Fate quello che vi dico, ma non fate quello che io faccio - Hallelujah"! Tja, wie es aussieht, wird wohl sich wohl an der Mimik der royalen Familie in nächster Zeit wenig ändern.

Dienstag, 18. Oktober 2011

Indalien - der Stiefel kann jeden treffen

Gehört Indalien zu Europa?
Meine Nichten verbrachten in Kindertagen ihre Ferien oft in Indalien. Ich fand diesen Ausdruck immer besonders lustig, denn Italien und Indien hatten für mich soviel gemeinsam wie ein Fiat uno mit einer heiligen Kuh.

Hätte ich damals etwas genauer hingeschaut, wären mir bereits gewisse verbindende Elemente aufgefallen wie zum Beispiel die Vielfalt der Gewürze, die Kochkunst aber auch die Lautstärke, mit der diskutiert wird. Indien ist sehr laut, habe ich mir sagen lassen und in Italien spricht man auch nicht nur mit den Händen.

Jetzt habe ich ein Beispiel einer Indialità, wie es besser nicht sein könnte. Am 3. Oktober habe ich im Auftrag unseres Aikidoverbandes ein "Gut zum Druck" nach Italien geschickt - Aikidobroschüren für Kinder in deutsch und französich, die auch für Anfänger eine willkommene schriftliche Anleitung bieten werden. Stundenlang hatte ich Korrektur gelesen und war froh, endlich damit fertig zu sein. Der Drucker hatte seine Maschinen schon auf Start gestellt. Das einzige Problem: seit dem 4. Oktober liegen die "manuali" am italienischen Zoll, und das kann wohl noch ein Weilchen dauern.

So gesehen hat Italien eigentlich alles richtig gemacht, was die eigentümliche Form des Landes anbelangt. Ein Stiefel ist bekanntlich ein Schuh, und diesen Schuh geben die Italiener bei Bedarf, wenn sie das Gefühl haben, es sei nötig. "Chi me lo fa fa(re)?"

Endlich kann ich es brauchen, das Büchlein, das Martin zum Geburtstag von eben einer seiner Nichten erhalten hat: "italienisch schimpfen - Beleidigungen, Flüche, Sauereien": 'Stronzo, pignolo, cretino, scemo, rompiscatole, rompiballe, che cazzo vuoi?' Ob ich alla dogana mal anrufe und denen sage: "le mie nipotine avevano raggione a chiamare l'Italia Indalia. Indovini perché!"

Vermutlich wäre die Broschüre in Indien nicht nur durch den Zoll gekommen sondern bereits fertig gedruckt wieder in der Schweiz! Eviva .... ehm ... öh ..... tja: in diesem Sinne buona giornata!

Freitag, 17. Juni 2011

Haitech bei World Vision, Amnesty International etc.

Haitech im Briefkasten
Hai allesamt! Nervt es Sie auch, wenn Ihr Briefkasten vor lauter Bettelbriefen überquillt? Früher passierte dies um Weihnachten, heute gehört das Appellieren an Ihr Herz (für Kinder, Inhaftierte, Hungernde, Dürstende, Kranke, Behinderte....) zum vermutlich lukrativen Ganzjahresgeschäft.

Uns geht es gut. Wenn wir - aus was für Gründen auch immer - jammern, dann auf hohem Niveau. Klar, dass man gerne etwas abgibt. Früher habe ich Terres des Hommes berücksichtigt, Amnesty International, Unicef, aber auch die Firma BeTax, ein Unternehmen mit Behindertentaxis. Im März diesen Jahres habe ich nebst der Glückskette auch World Vision einen grösseren Betrag für Japan gespendet.

Das ist alles gut und recht und völlig in Ordnung. Was mich fuchsteufelswild macht, ist, wenn ich wie im Falle von TdH drei Wochen nach einer Spende von 150 Franken wortreich ersucht werde, doch bitte dies oder jenes Projekt auch noch zu unterstützen. BeTax legte gar einer Verdankung erneut einen Einzahlungsschein bei mit der Bitte, doch ja die nächste Überweisung nicht zu verpassen. Meine diesbezüglichen Briefe wurden stets mit Unverständnis quittiert. Man müsse doch die Leute anschreiben, deren Adressen man kenne. Mittlerweile schicke ich die adressierte Bettelpost unfrankiert A-Post zurück. Amnesty International hat immer noch nicht begriffen, dass ich ihr Vorgehen nicht mehr goutiere. So erhielt ich erst kürzlich ein Couvert mit der Aufschrift "Spendebestätigung". Komisch, dacht'ich mir; ich hab doch gar nicht gespendet! Genau dies bestätigt mir der Brief von AI. Ich brauche wohl nicht zu erwähnen, dass ein Einzahlungsschein beigelegt war, mit der Bitte, ihnen im Falle XY etwas unter die Arme zu greifen.

Vor 3 Monaten habe ich bei World Vision 100 Franken für Japan gespendet; nicht viel, aber ich hatte zuvor schon 250 Franken der Glückskette übergeben. Der heute eingetroffene Spendeaufruf von WW lautet "Öffnen Sie Türen". Ich kann auswählen zwischen einem Mikrokredit von 90 Franken für 20 Fruchtbäume in Armenien, einem Mikrokredit von 135 Franken für 5 Lämmer in Bolivien oder einem 290fränkigen Mikrokredit in die Mongolei für den Start eines Kleingewerbes als Gemüsebauer. Notabene: nicht ich kriege einen Kredit, denn was soll ich mit 5 Lämmern in Bolivien?

Ich nenne dieses nicht wirklich sympathische Vorgehen Haitech, wenn ich auch diesen faszinierenden Riesenfisch nicht beleidigen möchte. Mein Aufruf an die an sich guten Institutionen: gebt uns Spendern eine Chance, damit wir Euch auch weiterhin treu verbunden bleiben können. Wir vergessen Euch nicht, wollen aber zwar geschätzt aber nicht genötigt werden. Wir danken Euch diese Rücksichtnahme mit einer weiteren Spende, zu einem späteren Zeitpunkt, einen, den wir selbst bestimmen und den wir für richtig halten. Andernfalls muss ich Euch bitten, meine Daten endgültig aus Eurem System zu löschen. Vielen Dank!

PS: Immer mehr Menschen verlegen sich darauf, ihren Reichtum mit ihrer unmittelbaren Umgebung zu teilen und z.B. Freunde direkt zu unterstützen, anstatt anonym irgendwelche Institutionen zu berücksichtigen. Eine gute Idee!