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Montag, 20. Juni 2022

Voll verzuckert — Spannender Selbstversuch von Damon Gameau


Bin gerade über einen sehr interessanten Artikel gestolpert betreffend übermässigen Zuckerkonsum. Zucker ist in unseren Lebensmitteln allgegenwärtig. Industrie und Politik verhindern seit langem die notwendige Aufklärung. Auch darf nach wie vor in den Medien mit angeblich "gesunden" Nahrungsmitteln geworben werden. Ein gutes Beispiel dafür ist die Kinderschnitte, DIE Zwischenmahlzeit für unsere Kids, weil ja so viel Milch drinsteckt.🤪

Der australische Schauspieler Damon Gameau wollte es genau wissen, wissenschaftlich begleitet von einem Team von Fachleuten. Wie wirkt sich der tägliche Konsum von "verstecktem" Zucker auf unsere Gesundheit aus. 60 Tage testete er eine Ernährung, die das Äquivalent von 40 Teelöffeln Zucker enthielt — dies entspricht in etwa 160 Gramm und der ungefähren Tagesdosis der meisten Menschen in den Industrieländern.


Er löffelte nun nicht einfach Kiloweise Zucker in sich rein, sondern hielt sich ausschliesslich an vermeintlich gesunde, fettfreie Nahrungsmittel: magere Joghurts, Frühstückflocken, Müsliriegel, Smoothies und Obstsäfte. Auf bekanntermassen zuckerreiche Genussmittel wie Softdrinks, Schokolade, Eis und Süssgebäck verzichtete er konsequent. Seine Kalorienzufuhr blieb mit 2’300 identisch wie zuvor, sein Trainingsprogramm (Jogging und Krafttraining) behielt er bei. 


Beim Zucker musste es sich um Saccharose (Kristallzucker) und Fruktose (Fruchtzucker) handeln, egal ob hinzugeführt oder von Natur aus vorhanden (z.B. Trockenfrüchte). Kohlehydrate, die im Körper zu Zucker verarbeitet werden, wurden nicht mitgerechnet. 


Ergebnis: Gameau nahm in 60 Tagen 9 Kilogramm zu, sein Bauchumfang ganze 10 Zentimeter. Und nicht nur das: nach wenigen Wochen zeigte er este Anzeichen einer Fettleber und war auf bestem Weg zu Adipositas, Diabetes und einem Herzleiden. Ist es denkbar, dass die ganzen Theorien rund um Kalorien und dem bösen Fett gar nicht stimmen?


Mittlerweile weiss man, dass eine Kalorie nicht einfach eine Kalorie ist, sondern dass es darauf ankommt woher sie stammt und wie der Körper sie verstoffwechselt. Bezüglich Fett weiss man, dass es "gute" und "schlechte" gibt, oder sagen wir "nicht förderliche". Das ist auch bei den Eiweissen und den Kohlehydraten so. Saccharose zum Beispiel ist nicht ein reines Kohlehydrat: der Glucoseanteil wird als Kohlehydrat abgebaut, die Fruktose jedoch als Fett in der Leber verstoffwechselt.


Gameau musste sich förmlich durch diese 60 Tage kämpfen, denn er war bei gleicher Kalorienzahl nie wirklich satt; es fehlten einfach die Ballaststoffe, welche den Stoffwechsel verlangsamen und unsere Verdauung im Gleichgewicht halten.


"Mit der natürlichen Süsse aus Früchten" wird geworben. Die Industrie reichert ihre Produkte vorwiegend mit industriellem Fruchtzucker an (z.B. Invertzucker, Maissirup oder schlimmstenfalls High Fructose Corn Syrup HFCS), der eine viel höhere Süsskraft hat erst noch billiger ist. Fast überall ist dieses Zeugs drin, sogar in Babynahrung. Fruchtzucker hat einen niedrigen glykämischen Index, da er nicht im Blut landet, sondern direkt in der Leber. Da letztere Fruktose in Fett umwandelt, führt das früher oder später bei hohem Konsum zu einer Leberverfettung. Gleichzeitig mit dem Bluttfettanteil steigt auch der Insulinspiegel und solange Insulin im Blut ist, kann kein Fett verbrannt werden. Es sammelt sich dann irgendwo an, wo wir es tatsächlich zuletzt haben möchten. 


Ende der 70er-Jahre gab es zwei Akteure und zwei gegenteilige Ansichten: kein Fett vs. kein Zucker. Ancel Keys propagierte, Fett sei das Problem, John Yudkin dagegen sah es beim Zucker. Er hatte nämlich herausgefunden, dass Ratten nicht dick wurden, wenn man ihnen Fett zu fressen gab, vom Zucker jedoch schon. Nun sind die meisten Menschen keine Ratten und man sollte bekanntlich nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Fakt ist, dass die Sugar Association 1970 ein 90-Seiten starkes Dossier mit dem Titel "Sugar in the Diet of Man" veröffentlichte, das auch gleich von ihr selber finanziert wurde. Die Pressemeldungen lauteten dann in etwa wie folgt: "Wissenschaftler zerstreuen die Angst vor Zucker". Jedenfalls wurde ab dato Fett verteufelt und die von der Sugar Association gegründete "World Sugar Research Organisation (WSRO)" sorgt seitdem dafür, dass Zucker als wertvoller Beitrag für die Ernährung, die Gesundheit und das Wohlbefinden der Weltbevölkerung anerkannt wird. Tja, ist doch immer das gleiche Spiel (Mobilfunkstrahlung, 5G). Lobbyismus lässt grüssen.


Wussten Sie, dass Zucker genau dieselben Hirnregionen aktiviert wie Kokain. Zucker macht süchtig und löst offenbar vergleichbare Reaktionen aus wie Morphine, Kokain und Nikotin (Studie American College of Neuropsychopharmacology). Howard Moskowitz (Marktforscher/Psychologe) entdeckte bereits in den 70ern, dass ein Produkt den Leuten umso besser schmeckte, je mehr Zucker man hinzufügte. Ging man jedoch über einen bestimmten Punkt hinaus, mochten die Probanden es plötzlich nicht mehr. Der sogenannte "Bliss point" war entdeckt, jener Glückspunkt also, an dem uns Zucker in einem Produkt den maximalen Kick verschafft. Das Prinzip funktioniert übrigens auch in der salzigen Variante (Chips).


Es ist nicht schönzureden: mit all diesen Lightprodukten, welche nur dank Zugabe von Industrie- oder künstlichem Zucker überhaupt schmecken, sind wir nicht schlanker geworden. Im Gegenteil: der prozentuale Anteil Übergewichtiger steigt seit den 80er-Jahren unaufhaltsam. Amerika ist das Land mit dem wohl höchsten Zuckerkonsum (185g/Tag, also 46,25 TL) und dem höchsten prozentualen Anteil adipöser Menschen.


Zucker beeinflusst auch unsere Psyche, kann dem Gehirn schaden; depressiv, unkonzentriert und vergesslich machen.


Zuckerreduzierte oder -befreite Ernährung fordert von uns ein Mehr an Einsatz und Zeit. Man muss sich wieder selber an den Herd stellen — etwas vorbereiten und zur Arbeit mitnehmen für tagsüber. Hier mal schnell ein Snack, da ein Beutelchen mit ach so gesundem O-Saft geht dann nicht mehr. Auch all die (In)Convenience-Produkte fallen weg.


Wer sich den Film über das Experiment anschauen will, wird auf Youtube fündig: "That Sugar — Voll verzuckert". Obwohl Gameau Australier ist, kommt das Werk für meinen Geschmack etwas amerikanisch daher, aber das ist halt Geschmackssache. Eines ist sicher: die Essenz daraus ist HEILSAM!




Donnerstag, 28. Januar 2016

Gor Timofey Rassadin: Zeitenwende 2016/2017


Sehr interessantes Interview mit Gor Timofey Rassadin .... vor allem, was unsere wissenschaftlichen Ansätze anbelangt. Lassen Sie es mal auf sich wirken. Zufall ..... alles soll aus Zufall entstanden sein, das ganze Universum durch einem Urknall. Ein Knall ist schon im Spiel, aber den haben wir wohl, die wir solches glauben ;-)

Wir hören das Beispiel mit dem Wirbelsturm und dem Schrottplatz: Wenn der Sturm über den Schrottplatz fegt, geht die Wissenschaft quasi davon aus, dass danach ein fertiges Flugzeug dasteht. 

Ein Chef von mir sagte stets: man kann einen Haufen Holz hinlegen und sozusagen sprengen, es wird niemals ein Blockhaus draus.

Dem ist nichts hinzuzufügen .....

Viel Spass ;-)

Montag, 25. Oktober 2010

Leben allein von Licht? ("Am Anfang war das Licht")

Im Fokus der Aufmerksamkeit.....











Es gibt Menschen, die nicht essen müssen. Glauben Sie das? Dieser Frage geht P.A. Straubinger auf eine sehr offene, feinfühlige Art nach, ohne den Zuschauer manipulieren zu wollen.

Kann man Licht direkt verstoffwechseln, ohne dies über den Umweg der Nahrungsaufnahme zu tun?

Interessant, wie die verschiedenen Protagonisten sich dazu stellen. "Ich brauch einfach kein' Stuhl mehr" erklärt ein Praktizierender, und da meint er nicht den zum Sitzen.



Prof.Dr. Wolfgang Marktl hält Lichtnahrung wörtlich für "denkunmöglich" und sorgt mit seiner rigiden Art immer wieder für eine gewisse Heiterkeit im Zuschauerraum. Man fragt sich bei ihm, wie weit seine Denkausflüge reichen.

Dr. Michael Werner isst seit Januar 2001 nicht mehr und hat sich bereits zweimal als Studienobjekt zur Verfügung gestellt. Im Lindenhofspital Bern hielt man ihn 10 Tage in einem abgeschlossenen Raum "gefangen" und kontrollierte diverse Parameter. Der Proband durfte dabei nur Wasser und ungesüssten Tee zu sich nehmen. Obwohl es sicher schwierig wurde, unter diesen Umständen - nicht einmal die Fenster liessen sich öffnen - ausreichend Prahna aufzunehmen, verblüffte das Resultat dermassen, dass die Studie erst 4 Jahre später und auf einen gewissen Druck hin wissenschaftlich veröffentlicht wurde. Die Resultate einer ähnlichen Untersuchung in Prag werden nach wie vor unter Verschluss gehalten. Was nicht sein darf, ist nicht, basta.

Das extremste Beispiel ist wohl der 83jährige Prahlad Jani, der seit über 70 Jahren weder gegessen noch getrunken hat. Wie schon anno 2003 wurde der Yogi auch dieses Jahr wieder untersucht (24-Stunden Videoüberwachung, Labor, Röntgen etc), mit dem Ergebnis, dass er tatsächlich unabhängig von äusseren lebenserhaltenden Gaben zu leben scheint. Zu behaupten, der Mann könnte aufgrund des Bartwuchses gar nicht essen, selbst wenn er möchte, geht am Ernst des Themas vorbei.



Unglaublich! Unfassbar auch die Tatsache, dass sich der heilige Mann für solche Untersuchungen zur Verfügung stellt!

Bei Ellen Greve - mit Künstlernamen Jasmuheen - welche Lichtnahrung in unseren Breitengraden bekannt machte und mehrere Bücher schrieb, habe nach wie vor grosse Bedenken. Mehrere Zeugen berichten übereinstimmend, dass Jasmuheen zwar Vegetarierin ist, aber isst.

1999 wurde bei ihr ein ärztlich begleiteter Test durchgeführt. No drinking no food... er musste abgebrochen werden, da die Probandin laut Dr. Beres Wenck lebensgefährlich dehydrierte und sehr viel an Gewicht verlor.



Der Versuch wurde zuerst in einem Hotelzimmer begonnen und dann an einem wirklich prahnaerfüllten, wundervollen Ort unter weniger belastenden Bedingungen weitergeführt, da Jasmuheen ihre Schwierigkeiten zunächst mit der schlechten Energie des Hotels in Zusammenhang brachte. Wie man sieht, wirkte sie nach 4 Tagen nicht nur schwach sondern auch einigermassen verwirrt. Offenbar scheint das jedoch niemand zu wissen oder keinen zu stören.

Sie kommt trotzdem in Straubingers Film mehrmals zu Wort und gibt sich souverän:



Man sieht den Unterschied zu Prahlad Jani, der auch nicht so viele Worte macht... und keine Bücher verkauft!

Martin und ich hatten einen Schüler, der den 21-Tage-Prozess durchgemacht hat, während welchem man die ersten 7 Tage weder isst noch trinkt... mit Erfolg. Er lebte einige Monate als Breatharian, also ohne feste Nahrung zu sich zu nehmen, begann aber aufgrund der sozialen Ausgrenzung wieder zu essen, wie dies ganz viele andere Lichtnahrungsanhänger vor und nach ihm auch getan haben.

Wussten Sie übrigens, dass Niklaus von der Flüe in seinen letzten Jahren auch zum Breatharian wurde und weder Essen noch Wasser zu sich nahm. In China nennt man das Leben von Licht übrigens Bugi (?), wobei der Meister ganz speziell darauf hinweist, dass es dafür Jahre der Vorbereitung braucht, und nicht bloss 21 Tage.

Dass es möglich ist, ohne Essen und Trinken zu leben und Licht direkt aufzunehmen, erstaunt mich nicht so sehr wie die Tatsache, dass die Besucher einer solchen Dokumentation es nicht schafften, 1½ Stunden ohne Essen und Trinken auszuharren ;-) ! Es raschelte vor uns.... es raschelte hinter uns... und ich hätte es wohl nicht ausgehalten ohne den Prosecco, den ich mir kurz vorher noch gegönnt habe. War übrigens nicht wirklich einer von der leckeren Sorte, leider!

Ich werde jedenfalls weiterhin meine Energie zumindest teilweise über Nahrungsmittel beziehen und mich auch nicht vom Trinken abhalten lassen, wobei mir schon ein paar Sachen bewusst geworden sind, welche mir wieder Möglichkeiten eröffnen....

PS: Dieses Interview ist ein MUSS für alle, die etwas mehr von Straubinger erfahren und sich zudem grenzwissenschaftlich weiterbilden möchten. Wussten Sie beispielsweise, dass es Menschen gibt, die ohne Gehirn (da ist nur Flüssigkeit drin) leben und normal intelligent sind? Wusste ich zum Beispiel auch nicht. Ich weiss nur dass es Leute mit Gehirn gibt, die sich für normal bis übermässig intelligent halten, hohe Ämter bekleiden und ... aber lassen wir das!

Übrigens: Wissenschaftler schaffen Wissen, und das ist gewissen Modeströmungen unterworfen. Warum setzen wir unsere Zeit nicht dafür ein, Wissen zu erkennen?

Dienstag, 29. Juni 2010

Krokodilskot statt Tränen


Wie ich der "Annabelle" entnehme, haben Frauen aller Epochen sich mit dem Thema Verhütung auseinandergesetzt... mehr oder weniger erfolgreich. Manch einem "Bastard" ist so ein leidvolles Dasein erspart geblieben.

Da war zum Beispiel die Trampolinmethode im alten Rom und Griechenland, mit Auf- und Abhüpfen und danach Auswaschungen mit allem, was die Vorratskammer so hergab.

Da war aber auch die Samenblockade mittels zerstossenem Krokodilskot in gegorenem Pflanzenschleim, welcher man sich im alten Ägypten bediente. Die war sehr erfolgreich, da durch das veränderte Scheidenmilieu die Beweglichkeit der Spermien blockiert war.

Von wegen Beweglichkeit blockiert... die Spermien hielten sich die Nase zu und verloren dabei die Orientierung.... den berühmten Weg "der Nase nach"! Oder sie verloren ganz einfach das Bewusstsein!!

Die Idee, "örtlich" zu verhüten anstatt den Körper (und die Umwelt) über Jahre mit Hormonen zu belasten, ist natürlich nicht schlecht. Ich denke, dass heutzutage appetitlichere Sachen zur Verfügung stehen würden als Krokodilskot, obwohl man bei den Erzeugnissen der Pharmaindustrie diesbezüglich auch Zweifel hegen kann. Also lieber Krokodilskot statt Krokodilstränen!!!

Eventuell würde ja schon eine geballte Ladung Militärmusik genügen, damit die Spermien strammstehen und sich nicht mehr zu rühren trauen. Diese Methode steckt allerdings noch in den Kinderschuhen ;-) es werden laufend Probanden gesucht!!!!!!

Sonntag, 21. März 2010

Therapeutische Klingeltöne


Es gibt nichts, was es nicht gibt.... und wenn es etwas nicht gibt - noch nicht - dann erfindet es bestimmt jemand. Hauptsache man kann damit Kohle holen.

Die meisten Bierideen stammen nicht aus München sondern werden aus den USA importiert, oder neuerdings auch aus Asien.

Die therapeutischen Klingeltöne zum Beispiel sind ein Produkt aus Japan. So kann man unter anderem mit Hilfe von Alphawellen den Tonus der Haut zu verbessern suchen - eine interessante Alternative zu Botox. Aber nicht nur in Sachen Schönheit würden wir musikalisch bereichert, sondern auch, was lästige Erkältungskrankheiten anbelangt. Selbst Grippe soll man damit kurieren können und die allenthalben grassierende chronische Schlaflosigkeit samt damit einhergehendem Müdigkeitssyndrom gehören ab dato der Vergangenheit an. Stimmungsschwankungen.... was ist das? Burnout... wie bitte? Viagra.... wer braucht denn noch sowas!!!

Entstammen tun die akustischen unsichtbaren Helfer dem "Japan Ringing Tone Laboratory", einer seit 8 Jahren bestehende Tochterfirma des "Japan Acoustic Laboratory". Leiter ist ein gewisser Matsumi Suzuki, dessen Karriere im Nationalen Forschungsinstitut für Polizei-Wissenschaft begann, wo er sich mit Voiceprints die ersten Sporen abverdiente. Eine der bekanntesten Errungenschaften war die Entwicklung eines synthetischen Moskito-Sounds, welcher vor allem von Teenagern vernommen werden kann und darum in Parks abgespielt unerwünschte Versammlungen von Jugendlichen verhindern konnte. In England kam selbiger Ton aus gutem Grund vor vielen Geschäften zum Einsatz. In Tokio hat man mit einer speziellen Frequenz Krähen erfolgreich verscheucht. Viele Quartiere Berns versuchen dies mit anderen Hilfsmitteln seit Jahren vergeblich.

Der erste therapeutische Ton, welcher von den Damen Sendo und Wakabayashi für die "Times" getestet wurde, sollte angeblich faule Hausfrauen wieder in Schwung bringen. Die Testpersonen waren jedoch viel mehr beeindruckt von den schlaffördernden und schlafverhindernden Klängen.

Herr Suziki's aktuellste Klingeltöne summen pünktlich zu Beginn der lästigen Heuschnupfensaison los. Angeblich fallen die schädlichen Pollen gleich haufenweise aus der Nase... wohin, das steht nicht im Beipackzettel, und wir fragen lieber gar nicht danach - igittigittigitt. Selbst die altgediente Bloody Mary hat ein klingendes Pendant gefunden, dem wir uns an dieser Stelle akustisch entziehen möchten ;-)

Die ständig steigende Zahl der Downloads zeugt davon, dass wir bis zu einem gewissen Grad auf einer Erfolgswelle mithören. Stellen Sie sich vor, Ihre Klingeltöne würden künftig von der Krankenkasse übernommen!! Immer noch billiger als die Chemiekeulen der Pharmaindustrie. Ob das die Pharma-Multis auf Dauer einfach so mitmachen?

Und hier der in Japan momentan populärste Klingelton fürs Handy; nur echt ohne Duftnote!! ;-)

Montag, 22. Februar 2010

Ist Gott ein Mann oder eine Frau?

Diese Frage beschäftigt einen Teil der Menschheit seit geraumer Zeit, zumindest seit die Frau nicht mehr als Sache gilt und gar über Rechte verfügt. Bis dahin war es allerdings ein steiniger Weg und noch heute ist es nicht überall so einfach für meine Geschlechtsgenossinnen, leider.

Heute sprang mir die Antwort auf obgenannte Frage sozusagen wie von selbst ins Gesicht. Hausputz war angesagt, nebst jeder Menge anderer Hausfrauenarbeit. Laaangweilig, sag ich da nur; Sisyphus lässt grüssen.... oder was es Si-Syphon?

Der Schöpfer war ganz eindeutig männlich! Nicht nur gehört die Schöpferkraft zu den Yang-Attributen. Gott hat in seinem durchdachten, weisen Plan das Potential für eine selbstreinigende Welt übersehen... und musste deshalb nach einiger Zeit die Putzfrau erschaffen. Eva bohnert und fidelt deshalb seit Anbeginn der Zeiten in mehr oder weniger regelmässigen Abständen, bis alles dann wieder mal so richtig glänzt und glitzert.... für 5 Minuten, wenn man Glück hat.

Aber vielleicht war alles ja auch ganz anders, wie wir diesem Film (Teil 1) über Cymatics entnehmen können....
.... das
Das entspricht der Aussage: "am Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott" ..... Wort mit der Bedeutung von Klang. Teil 2 und 3 von "Cymatics - Bringing Matter To Life With Sound" ist ebenfalls auf Youtube abrufbar. So könnte zum Beispiel durchaus eine Wirbelsäule entstanden sein, oder?

Donnerstag, 11. Februar 2010

Klimaerwärmung - ein lohnendes Geschäft?


Also wenn Sie mich fragen, dann ist die Klimaerwärmung eine clevere Geschäftsidee.

Jeder Mensch weiss, dass das einzige Verlässliche auf Erden der stete Wandel ist. Nichts bleibt konstant. Auf die Ebbe folgt die Flut ... oder war es umgekehrt?

Wie dem auch sei, klimatische Verhältnisse können sich ändern, und sie tun es auch; manchmal beinahe unmerklich über Jahre. Wenn wir zum Beispiel einmal daran denken, dass die Sahara früher ein riesiges savannenartiges Land gewesen sein muss, wie dies u.a. auch Höhlenzeichnungen belegen. Namhafte Geologen (Robert Schoch, David Coxhill, Colin Reader) sind sich längst einig, dass es sich bei den Erosionen an der Sphynx in Ägyten um Wassererosionen handelt, was die Ägyptologen vehement bestreiten. Oder denken wir doch einmal an die Eiszeit... nein, nicht den Winter 2010, sondern die vor Tausenden von Jahren.

Wie kann man sich solche Wetterphänomene zu nutze machen? Man nehme einen natürlichen Veränderungsprozess, zum Beispiel einen Anstieg der Durchschnittstemperatur um ein paar Grad und schaue mal, ob sich da mit der Zeit nicht u.a. ein paar Klimarappen oder gar -franken abzweigen lassen. Interessant dabei ist, dass offenbar der Hauptbeweis für die derzeitige globale Erwärmung sich auf die erst seit etwa 1860 vorliegenden weltweiten Temperaturmessungen stützt... das war aber lange nach den grossen, oben erwähnten Veränderungen.

Den aktuellen Minustemperaturen, welche durch eine fiese Bise gleich nochmals gefühlte 10 Grad kälter werden, ist kaum beizukommen. Von Klimaerwärmung keine Spur. Der wohlstandsverwöhnte Schweizer beschränkt seinen Aufenthalt im Freien auf ein absolutes Minimum. Furchtbar, wer auf der Strasse leben muss!!

Nun ist Handeln angesagt, aber dalli. Als erstes habe ich meinen in Polen lebenden Freund gebeten, doch bitte mal seinen Kühlschrank zu schliessen, damit endlich Frühling werden kann. Da ich mich schon länger mit dem Einfluss von Farben auf Körper, Geist und Seele befasse, habe ich mich entschlossen, nicht Baker-Miller-Pink zu tragen, sondern meine roten T-Shirts und Pullover aus der Versenkung zu holen. Die sind mir nämlich im Sommer stets viel zu warm. Aber machen wir doch gleich aus der Not eine Tugend, denn seien wir ehrlich: es geht doch nichts über heisse Unterwäsche, oder?

Freitag, 6. November 2009

Express-Vinifizierung...


.... oder der gefolterte Wein!

Heute gibt man nichts und niemandem mehr die nötige Zeit für eine Entwicklung. Kaum können sie selbständig stehen, werden unsere Kleinsten gefördert und überfordert, was das Zeug hält, angetrieben durch den Ehrgeiz der Eltern und natürlich auch, damit der Nachwuchs es einmal besser hat als man selber.

Mit der eigenen Person ist man jedoch auch nicht unbedingt rücksichtsvoller. Die zur Verfügung stehende Zeit wird genutzt, indem man meist zwei-drei Sachen gleichzeitig erledigt, zusätzlich angetrieben durch eine Art virtuelle Stecknadel, die wir regelmässig tief in unser Fleisch reinbohren - Autsch! Man fühlt sich wie unter Strom, und Ein- resp. Durchschlafen kann auch mal zum Problem werden, ausser vielleicht am Arbeitsplatz.

Unter Strom steht in China seit Neustem auch der Wein. Ganz gezielt wird er elektrischen Feldern ausgesetzt, um so die Reifung zu beschleunigen. Vater dieses Gedankens war der chinesische Chemiker Zeng Xinan von der Technologie-Universität Guangzhou. Die besten Resultate erzielt man übrigens mit einer Feldstärke von 600 Volt pro Zentimeter über einen Zeitraum von 3 Minuten. In diesen 3 Minuten wird aus einem unreifen, ungeniessbaren ein gehaltvoller Wein, den selbst Sommeliers als ausgewogen und harmonisch bezeichnen. Ganz risikolos ist die Sache jedoch nicht: eine geringfügig höhere Spannung macht das Ausgangsprodukt sofort ungeniessbar.

Die richtige Menge Strom bringt chemische Reaktionen zwischen Alkohol und Säuren in Gang, welche aromatische Verbindungen entstehen lassen. Zudem lässt sich mit dem Vorgehen die Konzentration von z.B. Butanol oder Propanol um bis zu einen Viertel reduzieren.

Also nach Glykol, Schwefelung und anderen Wein"veredlungs"massnahmen gibt es für den überforderten Kunden einen weiteren Entscheidungspunkt zu beachten: Expresswein oder nicht!

Dass die Weinqualität auch ganz anders beeinflusst werden kann, habe ich erstmals nach meiner Reikiausbildung festgestellt. Ich war mit meiner Schwester essen und wir hatten offenen Chianti bestellt. Der war wohl für alles offen ausser dafür, getrunken zu werden. Man hätte ihn allenfalls unter "Essigsaures" verkaufen können. Anstelle einer Reklamation entschloss ich mich zu einem Experiment. Mit blossen Händen behandelte ich den Inhalt meines Glases und nahm einen Probierschluck. Wow!!! Sanfter, offener, fruchtiger, lebendiger.... wirklich lecker. "Lass mal probieren", meinte Schwesterherz, um mir daraufhin wortlos ihr Glas sowie die Karaffe zur Nachreifung zu übergeben.

Es braucht ein wenig Zeit, etwas Geduld, das richtige Gespür und man kann wieder einmal ein kleines Alltagswunder erleben. Wer die Reikisymbole kennt, kann auch mit diesen arbeiten und wer nicht wirklich über allzuviel Zeit verfügt, kann sich auch mit dem Grander Energiestab helfen.

Ein mit elektrischem Strom behandelter Wein mag ja eventuell für den Moment gut schmecken. Wie lange und nachhaltig er dies tut, dafür fehlen momentan noch die Erfahrungswerte. Für mich ist Wein etwas Lebendiges. Ich liebe es, zu schmecken, wieviel Liebe und Inbrunst andere in dieses Naturprodukt gesteckt haben. Selbst wenn ich den Unterschied von konventionell zur Reife gelangtem und Starkstromwein rein geschmacklich nicht unterscheiden könnte, ist mir die Slow-Food/Drink-Variante viiiiiel sympathischer. Folterwein kommt mir nicht in die Tüte.

By the way: wir sollten nicht nur dem Wein etwas mehr Zeit lassen, sondern regelmässig auch uns selber! Geniessen Sie's gut!

Mittwoch, 4. November 2009

Schweinsatz im Labor


Dem Berner Bär vom 3. November entnehme ich, dass Schweine neu vom Stall in die Forschung wechseln. Was für ein Aufstieg!!?? ;-@

Wissenschaftlern ist es nämlich offenbar gelungen, das Erbgut unseres Hausschweins zu entschlüsseln! (?????) Ob das nach ähnlicher Manier ging, wie beim Menschen, bei dem ja gemäss Lehrmeinung ein Grossteil des genetischen Bausatzes als "genetischer Müll" bezeichnet wird (.... der Mensch braucht nur 1,5 Prozent...).

Da offenbar Schweine und Menschen einander ähnlich sind, zumindest was Grösse und Erbgut (sowie eventuell Essverhalten) anbelangt, werden wohl die grunzenden Glücksbotschafter bald vermehrt in den Versuchslabors der Pharmaindustrie anzutreffen sein.... die armen Schweine!!!!

"Das Schwein ist das ideale Tier, wenn es um Lebensweise und Gesundheitsthemen in den USA geht", meint Prof Larry Schook (Schock?) von der Universität Illinois, welcher massgeblich an der Entschlüsselung des Schweine-Genoms beteiligt war. Wusste gar nicht, dass Schweine bei McDonalds ein und ausgehen!!

Ich bin hier mehr als skeptisch und nach wie vor vehemente Gegnerin von Tierversuchen! Nötigenfalls, d.h. wenn einmal unliebsame Nebenwirkungen bei einem Medikament auftreten sollten, heisst es dann nämlich sowieso mit einer Portion Wissenschaftlerlogik: "Ja man kann halt von einem Schwein nicht auf den Menschen schliessen."

Dasselbe gilt meines Erachtens auch für die so beliebten Beagles, Affen, Kaninchen etc. Die Frage, warum man dann überhaupt Tiere im Namen der Wissenschaft quält und tötet, ist deshalb nach wie vor mehr als berechtigt.

Dienstag, 16. Juni 2009

Alzheimer-Test...


Sitzen Sie bequem, atmen Sie durch, werden Sie ruhig. Dies ist ein ernsthafter Test, welcher Auskunft gibt über die aktuelle Situation Ihres Zentralrechners. Stellen Sie das Kreislaufdenken ein und Ihr Gehirn in eine neutrale Ausgangslage.

Test 1: Finden Sie das (hohe) C ohne Hilfe des Cursors:

OOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOO
OOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOO
OOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOO
OOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOO
OOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOO
OOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOO
OOOOOOOOOOOOOOOOOOOCOOOOOOOOOOOOOOO
OOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOO
OOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOO
OOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOO
OOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOO

Test 2: Falls Sie es schon gefunden haben, suchen Sie hier nach der 6:

9999999999999999999999999999999999999999999999999
9999999999999999999999999999999999999999999999999
9999999999999999999999999999999999999999999999999
6999999999999999999999999999999999999999999999999
9999999999999999999999999999999999999999999999999
9999999999999999999999999999999999999999999999999


Test 3: Ein wenig schwieriger: finden Sie N.

MMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMNMMMM
MMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMM
MMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMM
MMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMM
MMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMM


Wie gesagt, das ist kein Witz. Haben Sie alle Tests bestanden, dann brauchen Sie dieses Jahr keinen Neurologen aufzusuchen. Ihr Gehirnzustand ist bestens und Sie haben noch kein Geplänkel mit Alzheimer. Gratuliere.

Hier noch Test 4: Finden Sie den 44sten Präsidenten der USA?

Gefunden? Dann sind Sie auch nicht farbenblind. Toll =D

Freitag, 13. März 2009

Google oder Klimakiller Kuh


Schlag nach bei Shakespeare....
Die bess'ren Damen gewinnt man nur
durch Beherrschung der Liter'tur.
Du wirst Eindruck schinden, zitierst du kess
Aeschylos und Euripides.
Homer gibt dir über Frauen Macht!
Homer ist der, wenn man trotzdem lacht!
Die Mädchen verehr'n deinen Kunstverstand,
hast du 'n Knüller von Schiller zur Hand.
Aber Shakespeare ist der Clou - du wirst im "Salong" zum Löwen,
rezitierst du immerzu den Schwan von "Stratford am Avon"
Schlag' nach bei Shakespeare, bei dem steht was drin!
Kommst du mit Shakespeare, sind die Weiber (sorry zit.) gleich ganz hin.

(hier die englische Version.... die deutsche ist einfach unzumutbar)


Shakespeare, das war mal in Kiss me Kate, dem Musical von Cole Porter. Heute heisst es "googlen". Sie brauchen ein Rezept für Hühnerbrühe oder Gänsehaut, eine Bastelanleitung, etwas Allgemeinwissen oder sonst einfach Unterstützung im Alltagsdschungel, Seelsorge inklusive: www.google.ch ist Ihr persönlicher Ansprechpartner und spendet den nötigen Trost.

Wie jedoch jetzt erst bekannt wird, heizt Google nicht nur ein, sondern auch die Atmosphäre auf. So soll ein einziger Besuch einer Internetseite pro Sekunde eine Emission von rund 20 Milligramm Kohlendioxid verursachen, wie der amerikanische Physiker Alex Wissner-Gross aufgrund der von ihm erstellten Ökobilanzen zu Internetseiten bekanntgibt. Über das gesamte Ausmass der Umweltbelastung streiten sich die Experten zwar noch immer. Man geht jedoch bei täglich 103 Millionen Suchanfragen allein in Deutschland von 20 Tonnen Kohlendioxid pro Tag aus. Diese Rechnung betrifft jedoch "nur" den Energieverbrauch der Server. Berücksichtigt man alle IT-Aktivitäten inklusive private Rechner, gehen rund zwei Prozent aller CO2-Emissionen auf das "virtuelle" Konto. Noch viel problematischer als Google seien z.B. virtuelle Spielwelten wie Second-Life. Die Umweltbilanz falle jedoch alles in allem immer noch positiv aus, da man sich bei Informationsnotstand eine Autofahrt zur Bibliothek spare.

Da gab's doch früher mal nebst der Brockenstube noch den Brockhaus, die Enzyklopädie in weiss nicht wievielen Bänden. Einmal geliefert war auch der recht umweltfreundlich wenn auch nicht so ergiebig wie das Internet, denn da gibt es halt aktualisierte Einträge.

Wie steht es jedoch um den Klimakiller Kuh. Aus den Hintern und Mäulern dieser Wiederkäuer sollen angeblich Tonnen von Methangas entweichen. So soll eine einzige Milchkuh täglich 235 Liter Methangas produzieren, nebst Milch natürlich. CH4 ist nach CO2 die Nummer Zwei unter den Klimagasen. Wie CO2 ist es farb- und angeblich geruchslos (???) und entsteht bei Stoffwechselprozessen von Pflanzen und Tieren.

Furzende Kühe, eine Katastrophe für den Planeten Erde? Wissenschaftler weltweit sind sich einig: die Kuh selbst ist Tatort und nicht Täter; der Mensch ist und bleibt der wahre Übeltäter.

Das wäre wohl eine der schwierigsten Entscheidungen überhaupt, diejenige zwischen Google oder Kuh, Information oder Milch.....

Übrigens: menschliche Fürze bestehen vor allem aus Stickstoff, Wasserstoff und Kohlendioxid und nur bei einem Drittel der Menschen aus Methan. Ob man zu diesem Drittel gehört, sieht man daran, ob der Stuhl schwimmen kann oder nicht. Ist Methan beteiligt, brauchen Ihre Exkremente keine Schwimmhilfe. Methangas brennt übrigens blau, wobei es sich nicht lohnt, seinen Forschungsdrang in diese Richtung auszuweiten, denn manch einer hat sich dabei schon den Allerwertesten verbrannt.

Fürze, welche dem menschlichen Hirn entspringen, sind geruchlos und für's Klima meist unbedenklich, allerdings haben sie manchmal andere verheerende Eigenschaften.

Montag, 6. Oktober 2008

Summ--Summ---Summ


Dass Bäume klingen, weiss man, wenn man über eine etwas feinere Wahrnehmung verfügt. Als Therapeutin, deren Ansatz stark auch im energetischen Bereich liegt, ist dies für mich Alltag. Energie hat eine Frequenz, und was eine Frequenz hat, wäre für unsere Ohren hör- oder zumindest wahrnehmbar, wenn es mit dem hörbaren Bereich übereinstimmt. Das Ohr ist normalerweise auf einen Frequenzbereich zwischen 16 und 20'000 Herz eingestellt. Es gibt jedoch Menschen, welche über ein.... sagen wir mal feinstoffliches Hören verfügen. Es ist ein Hellhören oder gar Hellfühlhören.

Interessanterweise wird ein wenn auch nur kleiner Teil des für Ohren unhörbaren Bereichs durch unsere Augen wahrgenommen. Teamwork einmal als wirkliche Symbiose, zwar immer noch Toll Ein Anderer Macht's, aber ohne Fäulnis dahinter.

Nun haben gar zwei Schweizer Forscher herausgefunden, dass Bäume tatsächlich einen Summton von sich geben, der vor Sonnenaufgang am lautesten ist. Wecker? Nein, ein echter Baum schläft nicht. Roman Zweifel und seine Kollegin Fabienne Zeugin gehen davon aus, dass die Geräusche, welche im Ultraschallbereich liegen, mit dem Wasserhaushalt resp. dem Stoffwechsel der Bäume zu tun hat. Ob die Töne sich von aussen beeinflussen lassen oder ob sie gar der Kommunikation (Vibroalarm) dienen, ist noch nicht ganz klar. 

Bäume singen nicht nur, sie lassen auch mal singen (und hupen), wie dieses Video beweist.

Übrigens erzeugt alles, was schwingt einen Ton, so auch wir. Und schwingen wir im gleichen Bereich wie ein Baum oder ein anderer Mensch, dann haben wir eine Resonanz zu ihm und fühlen uns in seiner Gegenwart wohl. Bin ich gut gelaunt, ist meine Frequenz eine andere, als wenn ich stinkesauer bin. Das fühlt meine Umwelt, auch wenn ich mich z.B. lautlos ärgere. Durch das Gesetz der Resonanz ziehe ich Leute an, die meiner aktuellen Frequenz und Stimm-ung entsprechen. Bin ich also überlaunig, dann brauche ich mich nicht wundern, wenn ich mich gleich noch über mein ganzes Umfeld ärgern darf. So gesehen ist man nicht Opfer seines Umfelds, sondern kann es durch die eigene Frequenz sozusagen selber bestimmen. Hei, das ist ja DIE Nachricht des Tages. Wenn Sie sich also das nächste Mal vor Wut selber in den Hintern beissen könnten, bleiben Sie am besten zuhause, sonst tut es am Ende ein anderer für Sie, das mit dem Beissen meine ich, und sei es gar der Rottweiler von nebenan. Wuff!

Übrigens habe ich gestern einen Baum gesehen, der übt bereits für den ESC 2009. Also der Kerl ist echt gut (Switzerland 12 Points)!!! =D

Freitag, 8. August 2008

Sauberer Strom?

Stellen Sie sich vor, Sie sind Wissenschafter - ein nicht korrumpierbarer noch dazu - und entdecken durch mehrjährige Forschung, dass noch Jahrzehnte nach einem Reaktorunfall neue Folgeschäden auftreten, vor allem bei Kindern, und zwar durch Cs137, welches in niedrigen Dosen über längere Zeit aufgenommen (z.B. über die Nahrung, Wasser) zur Zerstörung derjenigen Organe führt, in welchen sich es sich konzentriert (Herz, Niere, Leber). Ich weiss nicht mehr welcher Wissenschafter einmal gesagt hat: Lieber einmal eine hohe Dosis einer schädlichen Noxe als kleine Dosen über längere Zeit. Dieser Satz hat sich mir jedoch eingeprägt, denn er gilt nicht nur für Schokolade.

Die Kinder um Tschernobyl sterben nicht nur früh, ihr kurzes Leben ist geprägt von Krankheit und Schmerz. Ein 12jähriger, welcher bereits 3 Herzinfarkte hinter sich hat? Ein kleiner Junge mit Hemiparese nach Hirnschlag, Kinder mit angeborenen Herzfehlern, mit Atmungsstörungen, welche sie daran hindern, wie normale Kinder ihres Alters zu rennen und zu spielen?

Radioaktivität wird in Becquerels (Bq) gemessen. 50 Bq/kg Körpergewicht bedeutet, dass bei einem Kind, das 10 Kilo wiegt, jede Sekunde 500 künstliche radioaktive Kerne zerfallen. Die Norm sollte bei 0 Bq Cs137 liegen. Bei einem Kind wurden sogar ganze 10'000 gemessen.

Nun hat der oben erwähnte Wissenschafter, der Pathologe Prof. Yuri Bandazhevsky (ehem. Rektor der medizinischen Fakultät Gomel) also herausgefunden, dass bei einem Wert von über 50 Bq/kg Körpergewicht irreversible Schäden vitaler Organe entstehen. Und er behält dieses Wissen nicht für sich!! Er und seine Frau Galina, Kinderärztin und Herzspezialistin, sind mit ihren Erkenntnissen nach aussen getreten und haben u.a. die "Caesium Kardiomyopathie" beschrieben.

Yuri Bandazhevsky wurde übrigens, nachdem er die offizielle Nicht-Interventionspolitik der Regierung kritisiert hatte, wegen vermeintlicher Korruption verhaftet, dann unter Hausarrest gestellt, und später vom Militärgericht des Obersten Gerichtshofs von Belarus zu acht Jahren Arbeitslager verurteilt. Seit Mai 2004 lebt er in der Verbannung. Obwohl er immer noch nicht frei ist, möchte er seine wissenschaftliche Forschung weiterführen. Er hat sich mit der CRIIRAD (Commission de Recherche et d'Information Indépendantes) in Verbindung gesetzt, um eine wissenschaftliche Zusammenarbeit anzubieten. Hier dazu einige Details.

Es geht also nicht um externe Bestrahlung, sondern um interne.... eine Tatsache, welche offiziell vehementestens abgestritten wird. Abgestritten wird auch, dass Kinder die meist gefährdete Gruppe bilden. Offziellen Daten zufolge handle es sich bei der kritischen Gruppe um berufstätige Erwachsene, z.B. Waldarbeiter. Im weiteren sehen die Gesundheitsminister in Belarus (Ukraine) keinen Zusammenhang zwischen interner Kontamination bei Kindern und den in den Spitälern behandelten Krankheiten fest, denn würden sie dies tun, dann müsste umgehend gehandelt und eine effektive Präventionspolitik betrieben werden.

Vor 1986 waren 80% der Kinder in den Gebieten um Tschernobyl gesund, heute sind es noch 20%. Die IAEA, die UNSCEAR und die WHO, die die Effekte der internen Kontamination durch Inkorporation von Radionukleiden nicht studieren, haben keine Erklärung für die vermehrte Inzidenz von somatischen Pathologien bei diesen Kinder.

Dr. Michel Fernex, pensioniert, Medizinische Fakultät, Basler Universität, ist Mitglied einer Kampagne die den Interessenkonflikt zwischen zwei UN Organisationen aufdecken will , nämlich der IAEA (Internationale Atommenergie Agentur), Förderin der Atomindustrie, und der WHO (Weltgesundheitsorganisation). Ein Vertrag zwischen diesen beiden Organisationen wurde 1959 unterschrieben : Die WHO darf nicht mehr unabhängig medizinische Forschung über die gesundheitlichen Effekte der Strahlen unternehmen, und darf die Bevölkerung auch nicht mehr frei über die Folgen von Unfällen wie Tschernobyl informieren, wenn die Atomlobby damit nicht einverstanden ist. 

Der Film des Schweizer Fernsehens "Atomare Lügen" kann vollumfänglich auf Secret.tv (Ausschnitt gratis; ganzer Film kostenpflichtig) betrachtet werden oder steht über diesen Link zum Download bereit.

Es ist überall dasselbe. Was nicht sein darf, ist nicht. Wie man mit einem Rufer in der Wüste umgeht und ihn zum Schweigen bringt, ist gewisse(n)rmassen ortsabhängig. In totalitären Staaten wird er vermutlich sofort umgebracht, in solchen mit Geheimdienstaktivitäten hat er plötzlich einen tödlichen Unfall, auch Diffamierung ist sehr beliebt und notfalls wird er einfach in einer Psychiatrie verschwinden... und alles ist wieder gut! ???

Sauber! Wirklich sauber, diese Energie!!! Anno 2007 klagte die Atomindustrie über einen Image-Verlust, verursacht durch den Umgang des Energiekonzerns Vattenfall mit den Pannen in seinen Atomkraftwerken Krümmel und Brunsbüttel. Man habe der Branche einen erheblichen Schaden zugefügt und die Kernenergie dadurch politisch einen massiven Dämpfer erhalten. 

Hier eine der genialsten Sendungen von Ehrensenf, nämlich die Reportage Vattenfall vom 20.7.2007.
Bild anklicken (YouTube-Video)
Ja vatten dat denn? Humor - und das jetzt? 
Genau, denn ohne ein Quentchen Humor würde man umkommen, auch ohne Cs137 oder etwas Nachhilfe von Seiten des CIA, Militär und ähnlichen (Natur?)Katastrophen.

Freitag, 1. August 2008

Perpetum mobile....


Das Thema "Freie Energie" fasziniert die Menschheit seit Jahren, und das nicht erst seit Nikola Tesla, der sich bereits intensiv und vor allem erfolgreich damit beschäftigt hat. Damals wie heute darf so etwas eigentlich! nicht sein, denn wo kämen wir denn hin, rein finanziell gesehen, wenn jeder sich einfach mit Energie versorgen könnte, so problemlos wie er z.B. ein- und ausatmet. 
Stellen Sie sich vor, sie bräuchten keine Stromrechnung mehr zu bezahlen, ihr Auto müsste nicht mit Benzin zum fahren gebracht werden, sondern mit einer überall verfügbaren Energiequelle, die Sie kein Räppli kostet und zudem absolut umweltfreundlich ist. Utopie? Irr-tum? Wahnsinn?
Wir haben gelernt, dass Energie nicht selber erzeugt, sondern nur von einer Form in eine andere umgewandelt werden kann - zum Beispiel mechanische in elektrische Energie etc. Dabei gilt der Grundsatz, dass die abgegebene Energie stets kleiner sein wird oder bestenfalls gleich gross, wie die aufgenommene. Andernfalls würde ein sogenanntes Perpetuum Mobile vorliegen, ein Gerät also, das mehr Energie abgibt als es aufnimmt oder gar gänzlich ohne Energie aufzunehmen welche abgibt. Und das gibt es nicht, das hat uns die Schule beigebracht.

Tesla sprach jedoch von einem "Räderwerk der Natur", welches es anzuzapfen gelte. Er war seiner Zeit weit voraus. Durch unermüdliche Forschung und Experimente in seinen Labors gelang ihm nicht nur vor Guglielmo Marconi die erste drahtlose Übertragung von Radiosignalen, sondern auch die erste drahtlose Übertragung von Energie überhaupt. Seine Vision war die einer Welt mit einigen wenigen "Funktürmen" und durch portable Empfänger oder Antennen frei empfangbarer Energie. Energielieferant für den ersten Turm, der bereits in Bau stand, sollten die Niagarafälle sein. Als die Geldgeber jedoch erfuhren, dass Tesla die Energie kostenlos jedermann zur Verfügung stellen wollte, wurde das Projekt subito eingestellt. Milliarden und Abermilliarden standen auf dem Spiel. Und Tesla wurde diskreditiert, so einfach geht das.

Viktor Schauberger war auch einer, welcher vor allem durch Naturbeobachtung, insbesondere des Wassers lernte und auch bekanntgeworden ist. "Ihr bewegt falsch", war sein Kommentar zur restlichen Wissenschaft. Er vertrat das Prinzip der Implosion anstelle der heute üblichen Explosionstechnologie. Er und sein Sohn Walter haben Ausserordentliches geleistet. Um Viktor Schaubergers Flugkreisel, von ihm kurz "Repulsine" genannt, ranken sich viele mysteriöse Geschichten. Einen etwas genaueren Eindruck erhält man durch die vielen entsprechenden Publikationen oder direkt auf der PKS-Homepage (Pythagoras-Kepler-System) der Familie Schauberger. Auch von Callum Coats gibt es dazu einige interessante Bücher, mittlerweile auch in Deutsch. Ähnliches zeigt Theodor Schwenk mit seinem Buch "Das sensible Chaos" (keine Autobiographie über mich :-)

Was die freie Energie anbelangt, was eine Zeitlang Paul Baumann (auch genannt "Vatti") in vieler Leute Munde. Er gründete eine religiöse Gemeinschaft namens "Methernitha" und wurde 1976 verurteilt wegen Unzucht an Minderjährigen und hat eine mehrjährige Gefängnisstrafe verbüsst. Während seiner Haftzeit hatte er Eingebungen und Ideen, welche denn auch im Bau eines funktionierenden Perpetuum Mobiles, der Testa Distatika (auch Testatika; ein freier Energiekonverter der Superlative), fruchteten. Ich kann mich noch bestens an einen TV-Film über dieses Projekt in der Gemeinde Linden (BE) erinnern und daran, dass nicht gerne gesehen wurde, dass die Testatika die religiöse Gemeinschaft mit eigenem Strom versorgte. Baumann hat die Testatika, soviel ich mich entsinne, mittlerweile abgestellt. Er hat diesem Druck nicht standgehalten.

Da heute in offiziellen Medien in diesem Zusammenhang von "angeblich" und "es wird behauptet" geschrieben und informiert wird, informieren Sie sich doch mal selber auf dieser Seite. Bindu befasst sich seit langem mit dem Thema "Freie Energie" und sieht den Fall Baumann in einem etwas anderen Licht. Sie konnten durch Teilversuche schlüssig nachweisen, dass die Testatika definitiv keine elektrostatische Maschine sei. Es ist überhaupt interessant, sich mal bei Bindu zu informieren. Wolfgang Wiedergut ist ein faszinierender Mensch, den ich als Referenten mit umfassendem Wissen erlebt habe. In einem persönlichen Gespräch hat er mir über mich Dinge gesagt, die völlig zutreffend waren, dies nur aufgrund von Geburtsdatum und Namen. Wiedergut ist eigentlich Physiker, hat aber zudem die Veden studiert und beschäftigt sich seit Jahren mit Tesla, Schauberger etc. Wiedergut hat selber jede Menge eigene Bücher und DVDs im Angebot, welche im Bindu-Shop bestellt werden können.

Nun hat auch der Norweger Reidar Finsrud sein Perpetuum Mobile vorgestellt, dies nach 12 Jahren Entwicklungsarbeit. Eine 1 Kilogramm schwere Stahlkugel mit einem Durchmesser von 50 mm rollt im Kreis auf einer Aluschiene. Es wird keine bekannte Energie von aussen zugeführt, lediglich die Magnetkraft dreier Hufeisenmagnete hält die Stahlkugel in Bewegung.


Solche und ähnliche Themen findet man auch auf Secret.tv behandelt. Jeden Freitag gibt es dort u.a. eine 15minütige Nachrichtensendung über Dinge, die nicht unbedingt in einer normalen Tagesschau gezeigt werden. Ob alles auch wirklich stimmt, kann ich nicht sagen, das muss jeder für sich selber herausfinden. Interessierte können zudem aus verschiedenen Interessebereichen auswählen (Hintergrundpolitik, Gesundheit, Technologie, UFOs, Ungelöste Rätsel, Spiritualität etc.). Auch Talkshows mit Jo Conrads gibt es jede Menge. Obwohl sein Interviewstil eher gewöhnungsbedürftig ist und einige Wünsche offen lässt, gibt es doch interessante Ansätze und Gesprächspartner aus dem Bereich Gesundheit und Heilung. So hat mir z.B. das Interview mit Nicole Grant, welche seit ihrem zweiten Lebensjahr hellsichtig ist und nebst der Aura ihrer Klienten auch in der Akasha-Chronik lesen kann, besonders gut gefallen.

Man sollte und muss nicht alles glauben, was einem vorgesetzt wird. Das ist mit dem geschriebenen Wort so und auch mit bewegten Bildern. Wichtig dabei ist, kritisch zu sein und sich immer auch zu fragen: stimmt das resp. stimmt das für mich. Eines aber ist sicher: Secret.tv sorgt für jede Menge Spannung und einiges an Überraschungen, immer wieder. Und mit 8 Euro 80 pro Monat sitzt man in der ersten Reihe. Na?
verschwörungstheorien

Dienstag, 29. Juli 2008

Allerweltsmittel


Was fällt einem ein bei Amerika? Barack? McDonalds? New York? Tellerwäscherkarriere?

Ja, ist alles schon okay, aber etwas vom Vielfältigsten - einfältig ist der aktuelle Präsident ja selber - ist doch nach wie vor Coke. Coca Cola ist kult, ist das eigentliche Wahrzeichen von Amerika. Da kann die Freiheitsstatue glatt einpacken.

Erfunden wurde es von John Stith Pemberton als Mittel gegen Müdigkeit, Kopfschmerzen und Depressionen und zwar unter dem Namen "Pemberton's French Wine Coca". Der Wein wurde zu Zeiten der Prohibition dann aus der Rezeptur entfernt. Schwerpunkt des Interesses war eh das darin enthaltene Kokain, und das Motto lautete vermutlich: wieviel Cola muss ich trinken um genügend Caramba intus zu haben. 5 Cents pro Glas zahlte man anno domini und das mit Sodawasser versetzte Gebräu wurde als Medizin angepriesen... Hallelujah =D
 
Die Erfolgsstory ging weiter und 1950 wurde Coke erstmals auch in Dosen abgefüllt. Coca Cola ist aktuell die wertvollste Getränkemarke weltweit, und bestimmt die bekannteste. Wer nun auf einen Kolarausch aus ist, der sei an dieser Stelle enttäuscht, denn heute werden nur noch nichtalkaloide Extrakte der Kokablätter als Aroma zugegeben. Aber schauen wir mal etwas genauer hin:

Zutaten für 1 Liter Coca-Cola
0,88 l Wasser
107 g Zucker
9,0 g Kohlendioxid (E290)
1,8 g Zuckerkulör (E150d)
0,5 g Orthophosphorsäure (E338)
0,3 g Zitronensäure (E330)
0,2 g Saccharoseacetatisobutyrat (SAIB)
0,2 g Koffein und Theobromin
1,0 g Aromamix

Der Aromamix besteht aus folgenden Stoffen:
34,5 % Extrakt aus den Samen der Kolanuss
8,5 % Kakao-Destillat
1,7 % Ingwer-Tinktur
15 % Limetten-Destillat
10 % Zitronenschalen-Destillat
7 % Kaffee-Destillat
5 % Mate-Destillat
4 % Mandarinenblätter-Tinktur
3 % Johannisbrot-Tinktur
3 % Bittere-Orangen-Tinktur
2 % Kokainfreie Cocablätter-Tinktur
1 % Zitwerwurzel-Destillat
1 % Holunderblüten-Tinktur
1 % Mazisblüten-Tinktur
1 % Kalmus-Tinktur
1 % Mimosenbaumrindenextrakt
0,5 % Ysopkraut-Tinktur

Sieht eigentlich ganz eh.... harmlos aus, allerdings sagt man, dass 100ml Coca-Cola 10,6 Gramm Zucker enthalte,und natürlich 42 kcal. Auf einen Liter sind das umgerechnet 36 Stück Würfelzucker und eine Menge Ärger mit dem Hausarzt.

Von den Säuerungsmitteln ist nebst der Kohlen- und Zitronensäure vor allem die Phosphorsäure interessant, nicht nur für Ihren Zahnarzt, der sich gerne Ihres Karies' annimmt, sondern vor allem im Bereich Haushaltsreinigung. Mit einem pH-Wert von zirka 3 ist Cola eine mittelstarke Säure. Es ist ein Ammenmärchen, dass sich Fleisch oder gar ein Zahn eingelegt in Cola auflösen würde, und das erst noch innerhalb von 48 Stunden. Allerdings haben wir dieses Allerweltsmittel kürzlich erfolgreich dazu benutzt, rostig gewordene Schlüssel zu entrosten. Funktioniert recht gut, allerdings haben wir diese etwas zu wenig lange eingeweicht. Es bräuchte eben die berühmten 48 Stunden. Bei "eingerosteten" Gelenken sind jedoch andere Massnahmen zu empfehlen. 

Es soll übrigens Leute geben, die selbst für die Klo-Reinigung auf Cola setzen. Dabei ist allerdings zu beachten, das Wundermittel direkt anzuwenden und nicht indirekt =D

Heute hat mir der omnipotente Alleskönner sogar geholfen, meine Verdauung wieder auf Vordermann zu bringen..... Coke und heisses Wasser, und alles ist wieder paletti. Zumindest die medizinischen Vorteile sind bei Coca-Cola light oder CC zero nicht beobachtet worden.

Aber wer könnte sich der Faszination entziehen...... das war früher so und ist heute nicht anders... yeah yeah....



Mittwoch, 23. Juli 2008

Gefährlichkeiten


Meine Lieben, ich kann bezüglich Fliegenpilzen praktisch Entwarnung geben. Mein Schwager hat sich ein wenig schlau gemacht und fand dazu die verschiedensten Hinweise im Netz. So galt in Teilen Japans der Fliegenpilz als leckere Spezialität und sogar in der Gegend in und um Hamburg war das Essen von Fliegenpilzen einst recht verbreitet. Heute ist dies allerdings ein wenig in Vergessenheit geraden - vermutlich in der Döner- oder McDonalds-Einöde - und nur alte Leute kennen noch die richtige Zubereitung. Da die Stoffe, welche für Gift- und Rauschwirkung zuständig sind, sich hauptsächlich in der Huthaut befinden und grösstenteils wasserlöslich sind, wird die rote Haut einfach entfernt, der Pilz in kleine Stücke geschnitten und 24 Stunden in Wasser eingelegt. Danach Wasser (nicht trinken!) wegschütten, die Pilze braten und darauf hoffen, dass man nicht zu denjenigen gehört, welche eine individuelle Unverträglichkeit haben oder gar als einzige Vergiftungssymptome zeigen. 
Im Zweifelsfalle aber doch lieber auf Steinpilze umsteigen!
Japan ist ja ganz speziell, denn dort war in gewissen Gegenden nicht viel an Essbarem vorhanden. In einer ganz besonders abgelegenen Region im Norden gab wirklich nichts ausser den bei uns als ungeniessbar geltenden Rosskastanien. So wurden diese einfach tagelang eingelegt, dann stundenlang gekocht und vermutlich wochenlang verdaut. Die Leute litten denn auch extrem unter Mangelerscheinungen.
Ich denke zwar nicht, dass der Verdauungstrakt einem Burger mit Pommes und Ketchup viel mehr Freude abgewinnen kann, denn all das Fett ist auch nicht ohne. Trotzdem sind wir heute mehr als verwöhnt, was das Angebot anbelangt.

Es gibt aber auch allerlei andere Sachen, welche nicht so einfach verdaut oder weggesteckt werden können. So hat der eine oder andere echt seine Mühe, wenn er z.B. das neue Office auf seinen Windowsrechner packt oder gar Windows Vista. Dieser Mann hier lallt beinahe vor Entgeisterung:

...ob das ansteckend ist? Ja, ja, was die Technik so alles aus einem normal empfindenden und sonst eigentlich ganz unauffälligen Typen machen kann!

Dass auch Billy Gates selber schon ganz schön Mühe mit seinem eigenen Zeugs hatte, zeigt ein Mail, welches er wütend verschickte, nachdem er ewig und eine Stunde vergeblich versucht hatte, den Moviemaker sowie das Digital Plus pack von Microsoft.com herunterzuladen. Das ist allerdings schon mehr als 5 Jahre her, aber trotzdem irgendwie herzerfrischend. 
Er geht also direkt zur Downloadseite. Die Seite sei langsam und unbrauchbar, ist sein Statement. Die gewünschten Sachen waren weder in den Top 5 aufzufinden, noch in weiteren 45. Bei letzteren war zudem meist völlig unklar, um was es geht. Er tippt also Moviemaker ein... nichts! Er schreibt movie maker... nichts. Die Leidensgeschichte zieht sich über ganze 5 Seiten; schlussendlich vergass Billy-Boy nämlich vor lauter hin und her, warum er überhaupt auf Microsoft.com rumklickte. Hier dazu noch eine witzige Audio-Datei.

Dass es dennoch Leute gibt, die allerlei Tricks anwenden, um an einen Windows-Rechner zu kommen, sieht man in diesem Kurzfilm:


Im Zweifelsfalle lohnt es sich hier eventuell doch, auf Äpfel umzusteigen!

Dienstag, 22. Juli 2008

Pilze


Pilze gibt es ja in allen Farben und Formen. Gerade letzten Samstag habe ich auf dem Markt zwei riesige Kräuterseitlinge gekauft, jeder mindestens 100 Gramm schwer. Die habe ich in hauchdünne Scheiben geschnitten, mit speziellem Öl überträufelt, gepfeffert und dann in der Grillpfanne gebraten. Das war extrem lecker, dazu Ratatouille und frisches Baguette. Es braucht wenig, um einen Hauch Himmel auf Erden zu verpüren.

Pilze sind, man glaubt es vielleicht nicht, eher schwer verdaulich. Sicher liegen sie nicht so lange im Verdauungstrakt wie Fleisch, aber trotzdem. Wichtig bei Pilzen ist jedoch vor allem, dass man auf deren Bekömmlichkeit achtet. Selbstgesammelte habe ich bisher nur aus ganz sicherer Quelle entgegengenommen oder mitgegessen. Mein Onkel war Gärtner. Er stand mit den "Waldmännchen" auf Du und Du. Dennoch ist einmal eines seiner Pilzgerichte bei uns komplett durchgefallen im Sinne einer Diarrhoe gepaart mit Magenausheber. Verantwortlich war jedoch nicht ein Giftpilz, sondern ein etwas älteres Semester einer sonst gängigen Boletus-Art hatte sich quasi reingeschmuggelt. Auch meine Schwiegereltern sind Pilzkenner. Von ihnen erhalten wir immer die allerbesten Steinpilze getrocknet und frei Haus. Ansonsten bin ich Pilzsammlern gegenüber eher skeptisch.

Nun sagt man ja, auch Fliegenpilze oder Knollenblätterpilze schmeckten gar nicht so schlecht. Man kommt einfach nicht mehr dazu, Punkte auf einer Skala zwischen 1 und 10 abzugeben, denn laut Überlieferung überlebt man diesen Genuss nur selten resp. nur selten lange.

Ein Pilz, der aus ganz anderen Situationen unversehrt hervorgeht, ist der Glückspilz. Ein solcher war wohl Kenneth Anderson, der in Ruhe seinen Kaffee trinken und die Zeitung lesen wollte, als ein Fahrer das Wort Drive-In etwas zu genau nahm... er donnerte nämlich mit seinem Auto in das Schaufenster einer Bar und schob Anderson samt Stuhl, Tisch, Kaffe und Zeitung zur Bar rüber. Der ganz cool (oder vielleicht eben doch im Unfallschock) montiert sein Käppi und liest weiter. Hei super, der Mann kam mit einer Schürfwunde an der Stirn und einem Pflaster auf dem Arm davon. Krass

Montag, 21. Juli 2008

Seilziehen um Schwarze Löcher


Ja, ja, das CERN in Genf macht immer wieder Schlagzeilen. Nun sollen die ja dort ab 1. August, unserem Nationalfeiertag also, Schwarze Löcher produzieren wollen. Im neuen, 27 Kilometer langen Ring des Teilchenbeschleunigers LHC (Large Hadron Collider) werden Protonen auf nahezu Lichtgeschwindigkeit beschleunigt, um damit Verhältnisse zu schaffen wie zu Beginn aller Zeiten, dem angeblichen Urknall.
Von Knall kann man da schon sprechen - und vielleicht kommt es gar dem Urknall gleich, wenn gleich mehrere Wissenschafter gemeinsam einen solchen haben. Jedenfalls fürchtet der deutsche Professor Otto E. Rössler, dass wir kurz vor dem Weltuntergang stehen würden und dass die Erde demnächst in so einem selbstproduzierten Schwarzen Loch verschwinden wird.
Ob das tatsächlich der Fall sein kann oder im schlechtesten Fall auch wird, weiss wohl niemand so recht. Allerdings finde ich es schon beängstigend, was da allenthalben in Forschungsanstalten so abgeht. Und das ist nur die Spitze des Eisbergs.... das meiste wissen wir gar nicht, gottseidank.
Okay, die behaupten jetzt, dass sie nicht wirklich grosse, sondern nur ganz klitzekleine Löcher produzieren würden - Löchelchen also, welche gerade mal so schwer seien wie ein paar Wasserstoffatome. Dank der sogenannten Hawkingstrahlung zerstrahlen sie angeblich innerhalb eines Sekundenbruchteils, so die Meinung der grossen Mehrheit der Physiker... eigentlich aller ausser eben Herrn Professor Rössler. Für ihn stellen selbst die Mini-Löcher eine Bedrohung der Menschheit dar. Laut Rössler gibt es nämlich die Hawkingstahlung gar nicht, so dass die Mini-Löcher alsdann zu einem maximalen Problem heranwachsen könnten.
Okay, sagen die CERNianer, ein solches Wachstum würde so langsam vonstatten gehen, dass erst in ein paar Jahrmilliarden von einem solchen Schwarzen Loch Gefahr ausginge, wenn überhaupt... und ich meine, wer von uns lebt dann noch?
Doch Professor Rössler kann es nicht lassen; er widerspricht auch in diesem Punkt: Mini-Löcher würden Materie anziehen, so dass die Zeit bis zum Weltungergang maximal 50 Jahre dauern würde, im schlechtesten Fall 50 Monate. Rössler spricht in Zusammenhang mit dem CERN-Experiment vom grössten Verbrechen der Menschheitsgeschichte... und die Schweiz ist mittendrin.
Wir alle haben ja schon einmal Weltuntergangsstimmung durchgemacht. Sie erinnern sich sicher: das war vor dem 31.12.1999. Viele dachten, dass mit dem Jahr 2000 alles vorüber sein würde. Und??!! Wir sind noch immer da, die PCs haben auch überlebt und dennoch...

Nun habe ich heute im Blick gelesen, dass sich doch endlich unser Bundesrat Couchepin einschalten wird, und der hat mit Löchern ja Erfahrung. Gut, okay, vielleicht nicht mit schwarzen, aber trotzdem. Er ist nun jedenfalls bereit, Herrn Professor Rössler zu einem Gespräch zu treffen, allerdings erst nach seinen Ferien.
Eingefädelt wurde das Treffen vom grünen Nationalrat Vischer, welcher Herrn Rössler für eine nachdenkliche, seriöse Persönlichkeit hält. Allerdings dürfte dieses Argument oder das der Gefahr eines Weltuntergangs weniger ausschlaggebend gewesen sein als dasjenige, dass aufgrund einer absoluten Immunität das CERN für allfällige Schäden nicht haftbar gemacht werden könne, und so die Eidgenossenschaft als einer der Betreiberstaaten in die Bresche springen müsste, es sei denn, wir würden allesamt vorher von den Schwarzen Löchern eingesogen. 
Ich meine was ist schon so ein Weltuntergang verglichen mit einer Schadenersatzklage?

Nun fragt sich ganz Helvetien: wie lange dauern Bundesratsferien?
Und wie kompetent ist Bundesrat Couchepin überhaupt?
Wer könnte ihm eventuell beratend zur Seite stehen? Beda Stadler, oder doch eher Homer Simpsons. Der versteht wenigstens etwas von Atomkraft. 
Hier ein kleine Doku über seinen Werdegang im evolutionären Sinne:


Sie sehen, was aus einem Urknall so alles entstehen kann =D

Dienstag, 10. Juni 2008

Teletext...


Teletext ist eine praktische Einrichtung, die es erlaubt, sich ganz kurz einen Überblick über die brennendsten, spannendsten, ätzendsten, provozierendsten und neusten News zu verschaffen. Praktisch auch, dass man gleichzeitig fernsehen und sozusagen Zeitung lesen kann.

Manches will man eigentlich nicht wirklich wissen, so zum Beispiel die Meldung heute, dass Atel ein Gesuch zwecks Erstellung eines neuen Kernkraftwerkes zwischen Solothurn, Olten und Aarau eingereicht hat. Laut eigenen Angaben möchte Atel damit "einen wichtigen Beitrag zur langfristigen Sicherstellung der Schweizer Stromversorgung leisten". 
Atel - ein neues Wort für "Wohltäter"?

Ich meine, seien wir ehrlich, die Mär von der sauberen Energie ist uns lange genug vorgebetet worden... es glaubt sie kein Mensch mehr, ausser vielleicht diejenigen, die es glauben wollen oder müssen.
Wir wissen immer noch nicht, wohin mit den Kernkraftabfällen (von denen es laufend mehr gibt).... keiner will in seiner Wohngegend ein Endlager haben. Der Widerstand ist eine schwierige Hürde, welche sich als unnehmbar entpuppen könnte. Selbst wenn wir keine neuen AKWs mehr bauen würden, müssen die Kernkraftabfälle weiterhin sicher bewahrt werden. Die Halbwertszeiten radioaktiver Elemente sind enorm. Ich meine, wer kann sich eine Halbwertszeit von 7 Quadrillonen Jahre vorstellen (Tellur). 
Eine Halbwertszeit bezeichnet in der Kernphysik die Zeit, die es braucht, damit die Menge eines bestimmten radioaktiven Nukleids um die Hälfte gesunken ist, sich also in andere Atome umgewandelt hat. Uran ist mit 4,468 Milliarden Jahren richtig schnell.
Aber ehrlich, wer hat so lange Zeit.... wer mag so lange warten? Eventuell ja unser Aubrey de Grey (s. Blog vom 9.6.) samt seiner Anhängerschaft.
1972 wurde nach längerem hin und her die Nagra gegründet mit der klaren Absicht, einen geologischen Endlagerungsstandort in der Schweiz zu suchen. In den 80er-Jahren führte diese etliche Probebohrungen durch und erbrachte den Nachweis, dass eine geologische Tiefenlagerung in der Schweiz grundsätzlich möglich wäre. Ein mögliches Endlager für radioaktive Abfälle bei Schaffhausen, rund 100 Kilometer von der östrreichischen Grenze entfernt, stiess 2005 selbst in Vorarlberg auf Widerstand.
Auch nach Tschernobyl hat es gemäss internationalen Wissenschaftlern weit mehr Unfälle in AKWs gegeben, als öffentlich bekannt. Der Leiter des Instituts für Risikoforschung der Uni Wien sagt, wir hätten es mit einer alarmierenden Situation zu tun. Die Wahrscheinlichkeit eines schwerwiegenden Unfalls nehme zu.
Menschliches Versagen ist da sicher ein Punkt, eine Bedrohung durch Terrorismus ein weiterer. Im Zusammenhang mit den starken Erdbeben in China wurde kürzlich gemeldet, dass 50 gefährliche Quellen, die radioaktive Strahlung aussenden, registriert und teilweise geborgen worden seien. Im Südwesten des Katastrophengebietes seien zwar keine KKWs, aber es gebe dort das grösste Forschungszentrum für Atomwaffen in Mianyang sowie mehrere geheime Atomanlagen. Sehr beruhigend!
Saubere Energie, saubere Argumente.... und ein unsauberes Ausnutzen einer allgemeinen Verunsicherung durch eine massive Steigung des Öl-, Benzin und Gaspreises sowie der sich anbahnenden Probleme bezüglich Biotreibstoffe (Anstieg der Preise für Nahrungsmittel). 
Biotreibstoffe, das klingt so harmlos und unweltfreundlich. Es geht jedoch um viel mehr. Menschen geraten buchstäblich in Notlagen. Hunger ist ein unangenehmes, nagendes Gefühl, welches sich nicht nur körperlich äussert, sondern auch den Seelenfrieden stört. In Mexico sind die Preise für Mais mittlerweile ins Unermessliche gestiegen und so kann sich die Bevölkerung eines ihrer Grundnahrungsmittel kaum mehr leisten. 
Im Zusammenhang mit der Verknappung natürlicher Ressourcen werden immer wieder China und Indien genannt. Man muss sich allerdings wieder einmal vor Augen halten, dass die USA mit einem Anteil von 5% der Weltbevölkerung nach wie vor 25 % der Energieressourcen verbraucht. Da liegen China mit 9% und Indien mit 7% doch eher im Mittelfeld.

Falls Sie etwas abzustimmen haben bezüglich AKWs im allgemeinen oder neuer AKWs im besonderen, dann lassen Sie sich den mit den Halbwertszeiten noch einmal in Ruhe durch den Kopf gehen.
Und falls es mal wirklich einen Supergau in Ihrer Nähe geben sollte: vergessen Sie den mit dem Schutzraum, denn wer will schon 7 Quadrillonen Jahre unter Tag verbringen, da kann ich mich ja gleich für einen Sarkophagen entscheiden.... Sparen Sie das Geld für den Schutzraum... investieren Sie es besser in einen anständigen Weinkeller. Alkohol ist übrigens ein bewährtes Konservierungsmittel!
Schatz, Du strahlst so, warst Du im Solarium? Nein, auf Besichtigungstour in Würenlingen. 
Ich war übrigens während meiner Ausbildung zur MPA tatsächlich einmal da und muss gestehen: es war faszinierend. Da wurde uns unter anderem mit einem winzigkleinen Teilchen vor Augen geführt, wie durchdringend Strahlung sein kann. 


Strahlen tut auch dieser kleine Meteorit, der sich schon auf seinen Einsatz auf der Erde freut..... allerdings nur so lange, bis ihn das Wasser eines besseren belehrt. Viel Spass

Montag, 9. Juni 2008

Au-weia.... Aubrey


Nie mehr tot? (Hhûü? :-o) So der Titel eines Artikels in "DAS MAGAZIN".
Gibt es ewiges Leben im Diesseits? Eine Frage, welche sich vor allem die Reichsten und Superreichsten dieser Erde zu stellen scheinen, denn die haben auch am meisten zu verlieren - rein materiell gesehen.
Einiges von ihrem angehäuften Reichtum stecken sie bekannter- oder unbekannterweise deshalb jetzt in die Forschung zur Erreichung dieser Unsterblichkeit mittels Biotechnik und Biomedizin, so zum Beispiel Bill Liao, der sich mit Social-Network-Software zum Milliardär hochverdient hat. 
Wer aber steckt hinter diesen zukunftsweisenden Ideen? Der Mann heisst Aubrey de Grey, (Bio)Gerontologe und Ingenieur. Mr. Liao sieht Aubreys Arbeit vor allem unter dem Aspekt der Weltrettung. Radikale Lebensverlängerung wäre nämlich die Lösung aller Probleme dieser Welt. Denn wüssten die Menschen um ein ewiges Leben im Diesseits, würden sie den Klimawandel im eigenen Interesse beenden. Der Gedanke "nach mir die Sintflut" wäre gegessen. Logisch, oder? Auch wäre es wieder interessant, etwas zu erlernen, wie z.B. ein Instrument zu spielen oder einen Schwarzen Gürtel in einer Kampfsportart zu erringen, sagt Herr Liao. Ich meine, für ein paar Jährchen lohnt sich doch der ganze Aufwand kaum.
Laut de Grey wird es keine Kriege mehr geben, und keine Selbstmorde... all dies wegen einer Rekalibrierung des Wertesystems. Kinder? Tja, Kinder würde es auch fast keine mehr geben, da der Mensch sich künftig fast nur noch für die Bewahrung bereits geborenen Lebens entscheiden werde. Dass man da ja irgendwo einen Punkt machen muss, versteht sicher jeder, denn der Platz an der Sonne ist bekanntlich beschränkt.
Beschränkt sei der richtige Ausdruck, meinen Sie? Hei, da stellen ein paar Leute ihre ersten 90 Lebensjahre in den Dienst ewigen Lebens - Ihres ewigen Lebens - um dann vielleicht endlich mal.... zu leben, und Sie sprechen von beschränkt?

Wäre es nicht einfach an der Zeit, sich um das Leben vor dem Tod zu kümmern, anstatt die Grenze bis zum Ableben hinauszuschieben oder über ein Leben nach dem Tod zu spekulieren?

Wer unsterblich werden wolle, solle sich jetzt darauf vorbereiten, meint de Grey. Wenn Sie bis 2030 fit bleiben, haben Sie eine Chance. Laut Aubrey ist der Alterungsprozess nämlich lediglich eine unleidige Krankheit, die es zu besiegen gibt. Anders als wir, die wir noch in Fragen und Zweifel steckengeblieben sind,  hat der Mann dafür jede Menge Antworten bereit. 
Wie er das genau tun will, lesen Sie am besten selber nach auf seiner Page (s. Link oben) oder Sie sehen sich dieses Video an:


wobei ich mich jetzt wirklich frage: warum spricht der Mann so schnell, wenn er doch 5000 Jahre und mehr alt zu werden gedenkt? Er hätte schliesslich alle Zeit der Welt, oder?

Genie und Wahnsinn liegen bekanntlich nahe beieinander. Wo genau der bärtige Schnellsprecher anzusiedeln wäre, entscheiden Sie für sich selber.... der Rest wird sich weisen.
Time will tell !!