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Dienstag, 8. März 2016

Johann Schneider Ammann zum Thema LACHEN ... en français ;-)



Zum Tag der Kranken spricht Johann Schneider-Ammann in seiner Funktion als Bundespräsident der Schweiz über das Thema "Lachen" und wie gesund es ist .... ehm ..... eigentlich wäre. Denn wie er das tut ist einzigartig. Er schafft den Text mit starrem Blick und ohne auch nur ein einziges Mal die Mundwinkel zu verziehen ... also wer jetzt noch nicht krank ist, hat gute Chancen, es alsbald zu werden, und sei es nur als Folge massiven Fremdschämens.

Für Lacherfolge der Superlative sorgt Schneider-Ammann jedenfalls im benachbarten Frankreich, dank der Sendung "Le Petit Journal" auf Canale+ ....

Egal, Hauptsache jemand hat gelacht .... Das Video hat schon jetzt Kultstatus, so wie dasjenige von unserem "Bbbbbbündnerfleisch" Merz anno 2010, der es sich nicht nehmen liess, gleich selber Tränen zu lachen ....




Ja, meine Lieben, das ist eben gelebte Schweizer Politik. Wir sind gespannt auf weitere Loriot-reife Szenen unserer sieben Zwerge im Bundeshaus .....

Mes compatriotes: Gardez le sourire ;-)

Donnerstag, 17. Februar 2011

zu Guttenberg oder... nach "Dr. hc" jetzt auch "Dr. cap"...

mein Gutt, Karl Theodor :@
Nach Doktor "honoris causa" gibt es neu den Doktor "copy and paste". Wie die Presse verlauten lässt, hat Herr von und zu Guttenberg seine Doktorarbeit im Internet zusammengeklaut. Die Anzahl der wörtlich und "ich bin so frei(herr)" zitierten Textzabschnitte wächst im Minutentakt. So soll der Adelsspross - wenn der Titel denn echt ist - sich sogar in einem Reiseführer bedient haben.

Während immer mehr Stimmen laut werden, der Doktortitel müsse aberkannt werden, hat sich zu Guttenberg von dannen gemacht und erst einmal nach Afghanistan verabschiedet.

Mein Gott, Leute, ist ja klar: Adel verpflichtet.... aber kann man deshalb jemandem zumuten, die kopierten Textabschnitte noch durchzulesen, allfällige Fehler zu korrigieren und dabei gleich noch leicht abzuändern? Ich meine, Zeit ist ein kostbares Gut(tenberg) und irgendwann braucht jeder mal seine Ruhe. Als Verteidigungsminister wird der Freiherr wohl die richtigen Worte finden, das Ganze zu relativieren.... sprich: schönzureden.

Ob und wie die Geschichte allerdings bei seiner Frau ankommt, darüber darf spekuliert werden!

Dienstag, 22. Juni 2010

Libyen-Affäre.... haltet ENDLICH die Klappe


  • Peinlich
  • Peinlicher
  • am Peinlichsten
  • unser Bundesrat

Alarmstufe ROT! Kräftig unterstützt von der Boulevardpresse, allen voran dem Blick, gehen die Peinlichkeiten rund um unseren Regierungskindergarten in eine neue Runde. Nun wird u.a. diskutiert, wer denn von den angeblichen Plänen zur Befreiung der in Libyen festgehaltenen Geiseln gewusst hat und wer nicht. Merz verlangt angeblich den Rücktritt Calmy-Reys und Leuthard gibt eine Medienkonferenz. Auch wird über 1,5 Millionen, welche zugunsten der Gadhaffen auf irgendwelche Konten überwiesen wurden, werden sollten, aber nicht überwiesen werden wollen, stundenlang diskutiert und berichtet.

Göldi ist frei. Es hat genügend unschöne Momente in diesem Zusammenhang gegeben, deren wir uns noch heute schämen müssen!! Haltet endlich die Klappe, heizt die Story nicht immer weiter an, sondern arbeitet mal wieder etwas! Eines ist jedenfalls sicher: Big (?) Brother is watching us!!

Ich wäre sowieso dafür, den Bundesrat baldmöglichst als Ganzes abzusetzen - egal wer wie was - einmal einen Strich zu machen und neu anzufangen. ES REICHT!!!!

Samstag, 12. Juni 2010

Voll Schweiz, voll cool....


....statt Vollidiot.

Seit dem 8. Mai wird unser Land unter anderem repräsentiert durch einen tollen, gutaussehenden, muskulösen und sympathischen jungen Mann. Unser Mister Schweiz 2010, der 22jährige Jan Bühlmann ist ein Glücksfall; was fürs Auge und fürs Herz... der Traumschwiegersohn schlechthin.

Nach diversen Missgriffen (oder heisst es neu Miss- und Mistergriffen?) haben wir endlich mal wieder einen würdigen Botschafter für unser Land gefunden, jemanden, mit dem sich jeder irgendwie identifizieren kann. Hier geht es um Öffentlichkeitsarbeit, um Repräsentation der Schweiz im Ausland, und da haben wir in letzter Zeit leider kläglichst versagt.

Schauspieler möchte er werden, ein Mann mit Ambitionen also, der sich nach seinem Amtsjahr am Londoner Shakespeare College dafür sein Rüstzeug holen möchte. So wie es aussieht, wird er sich dies auch leisten können, dürfte doch sein Verdienst noch höher ausfallen als bei seinem Vorgänger, welcher es immerhin auf eine Rekordsumme von 450'000 Franken gebracht hat.

Andere Schweizer rufen nicht unbedingt Vaterlandsstolz in einem hervor. Im Gegenteil. Da sind mal unsere Bundesräte, die meisten jedenfalls, vor allem aber machen in letzter Zeit vermehrt Politiker der SVP auf unangenehme Art auf sich aufmerksam. Da war die Minarett-Initiative, das angestrebte Burka-Verbot und neu fordert SVP-Nationalrat Dominique Baettig unter Applaus der Parteispitze indirekt Gebiete von Deutschland, Österreich, Frankreich und Italien (Baden-Württemberg, Vorarlberg, Elsass, Aosta, franz. Jura, Bozen, Savoyen, Varese, Como) ein. So soll die Schweiz ihre Bundesverfassung dahingehend ändern, dass diese Gebiete den Beitritt zur Eidgenossenschaft beantragen können.

Okay, er ist a) Psychiater und b) leidenschaftlicher Jäger, eine schwierige Kombination.... da muss man ihm das eine oder andere sicher nachsehen. Eine vergrösserte Schweiz würde dem Land mehr Gewicht verleihen, meint er. Dass die Parteispitze diesen chancenlosen Vorstoss nicht umgehend im Rundordner abgelegt sondern sogar noch unterzeichnet hat (Brunner, Mörgeli etc.) finde ich unfassbar. Schlimmer geht echt nimmer. Man muss fast lachen, wäre da nicht etwas, das einem zu denken gibt. Müsste man da nicht langsam die Bremse oder den Stecker ziehen, solange es noch geht. Wie die Vergangenheit zeigt, kann es echt ein Fehler sein, Politiker nicht ernst zu nehmen.

Das Bild der Schweiz nach aussen hat in den letzten Jahren echt gelitten. Das wäre ja eigentlich egal, könnte man als Bürger hinter den diversen politischen Entscheidungen stehen. Das ist jedoch immer weniger der Fall. Also hätten wir nicht unseren Roger Federer oder eben neu auch Jan Bühlmann, wir müssten uns echt unter einer Burka verstecken oder ein Papier-Minarett überstülpen.