Sonntag, 19. Januar 2020

#WEF - #SecretService nimmt Tower in Beschlag

Hallooooo erstmal!
Aktuelle Presse-Meldung: Secret Service nimmt Tower in Beschlag! Im Flughafen Zürich herrscht Ausnahmezustand. Wegen einer möglichen Ankunft Trumps gehen Mitarbeiter des Secret Service im Tower ein und aus.

Halloooooooo!!!!🧐

Für mich grenzt das an eine feindliche Übernahme. Die Arroganz dieses imperialistischen Sch…enstaates ist ungebrochen. So, wie unser Bundesrat tickt, ist es ein Wunder, dass man der USA in der Schweiz nicht gleich Raum für eine weitere Militärbasis anbietet.

Liest man generell online-Kommentare zum WEF, stösst man immer wieder auf die Forderung, die Veranstaltung doch bitte woanders abzuhalten — dies nicht etwa, weil die Hotelpreise in Davos ins Unermessliche steigen und man für eine einzige Übernachtung 5000 Franken oder mehr hinblättern müsste.

Irgend jemand muss das Ganze nämlich auch bezahlen. Gemäss admin.ch betragen die Zusatzkosten für die öffentliche Hand (danke eiskaltes Händchen) betreffend Sicherheit des WEFs im Normalfall insgesamt 9 Millionen Franken. Überschritten werden kann das Kostendach aus besonderen Gründen. Ob der grosse Blonde mit der gewöhnungsbedürftigen Frisur auch dazugehört, wenn er denn überhaupt kommt? Ich sage nur: Impeachment!

WEF? Wenn es denn was bringen würde …..🧐ich meine: was wirklich Positives! Kein "ausser Spesen nichts gewesen"!

Na ja, Greta wird jedenfalls auch dort sein. Dann kann ja wohl nichts schiefgehen, oder?

Und nein: ich bin nicht mit Klaus Schwab verwandt!

Freitag, 17. Januar 2020

#RosinsFettkampf — oder besser: FettKrampf?

LowFat - LowCarb - LowQuality-TV
Manchmal ist es mit TV wie bei einem Unfall: Du kannst einfach beim besten Willen nicht wegschauen.

Mit Diäten habe ich Erfahrung. Seit Jahrzehnten bin ich immer mal wieder am Abnehmen. Am meisten Erfolg hatte ich 2011 mit Weight Watchers, und ich konnte mein Goldgewicht auch gute 3 Jahre halten, bis zu einer Ernährungsumstellung 2014 zuerst auf vegetarisch, dann vegan. So ging ich die eingefahrenen Erfolgsstrukturen schnell wieder verlustig. Habe sie auch nach der Rückstellung auf Allesesserin nicht mehr wiedergefunden.

2017 versuchte ich es nochmal mit WW, allerdings hatte da einiges geändert. Damals hätte nämlich ein Gläschen Orangen-Karottensaft satte 5 Punkte gekostet, und das mit gerade mal 98 Kilokalorien. Bei einem Tages-Guthaben von 28 Punkten war das etwas zwischen einem Fünftel und einem Sechstel Tagesbedarf. Hätte man zu diesem Getränk noch 2 Esslöffel Mascarpone Léger (101 kcal) gegessen, hätte man weitere 5 Punkte weggeputzt. Ein Drittel des Tagesbedarfes hätte also 199kcal entsprochen. Ein Teller Spaghetti Bolognaise im Restaurant (27 Punkte/886 kcal) und ich hätte gerade noch einen Punkt übrig gehabt. Klar gab es noch die Wochenextras und Nullpunkter, aber der Aufbau der Punktevergabe war meines Erachtens eher im LowCarb-Bereich angesiedelt, und das vertrage ich gesundheitlich nicht. Ich hatte keinen Bock (109 kcal/100g) mehr! Auch lag allein mein Grundumsatz damals um die 1200 kcal. Aufgrund gesteigerter Lebenserfahrung 😜 ist er heute entsprechend höher.

2020 scheint das Konzept bei WW wieder völlig überdacht und überarbeitet worden zu sein und man könnte sich tatsächlich überlegen, wieder einzusteigen! Könnte — denn nach der Diät ist vor der Diät und vor der Diät ist nach der Diät! LEIDER!

Was ich da bei Rosins Fettkampf bis jetzt gesehen, ist hahnebüchen und widerspricht allem, was Ernährungsberater einem nahelegen. In den ersten zwei Wochen gab es Kandidaten mit einem Gewichtsverlust von 10 und mehr Kilo. Bei WW sprach man 2011 von 1 bis 1,5 Kilogramm pro Woche als Ziel. Druck sollte absolut keiner ausgeübt werden, man sollte seine Ernährungsumstellung locker angehen, sein Ess- und sonstiges -verhalten überdenken und so eine nachhaltige Änderung herbeiführen.

Frauen nehmen generell viel langsamer ab als Männer. Der Anteil Muskelmasse ist bei letzteren mit zirka 38% höher als bei uns mit 31%. Dafür punkten Frauen beim Fettanteil, leider: mit 45 Jahren sind es bei uns ganze 30% gegenüber 22-24% bei Männern. Cellulitis z.B. fehlt bei Adam nicht aus ästhetischen Gründen, sondern weil bei ihm Bindegewebe anders, also netzartig aufgebaut und fester ist. Bei uns Evas verlaufen die Bindegewebsfasern senkrecht zur Hautoberfläche. An solchen Tatsachen ist nicht vorbeizukommen, beim besten Willen nicht.

Rebecca Siemoneit-Barum (1977 - LowFat-Teamchefin) hat deshalb einen schweren Stand gegenüber Willi Herren (1975 - LowCarb-Teamchef). Von den körperlichen Gegebenheiten her KANN sie gegen ihn eigentlich nur verlieren, es sei denn, er gönnt sich hie und da ein paar Bierchen, und das gleich jeden Tag. Dies obwohl man die Abnahme prozentual zum Ausgangsgewicht anschaut. Die beiden gegeneinander antreten zu lassen ist ebenso schwachsinnig wie ein Wettkampf der beiden, schwanger zu werden, nur weil beide in etwa gleich alt sind🤪.

Rebecca war wütend auf sich, traurig und frustriert, bereits zum zweiten jemanden von ihrem Team nach Hause schicken zu müssen. Und ihr Team ist allmählich richtig sauer auf sie — das spürt sie, das merkt auch der Zuschauer.

Rosin selber macht während der Dreharbeiten 16/8, also intermittierendes Fasten, was für viele noch die erträglichste aller Diäten ist. Als Ernährungsberater würde ich ihn jedoch nicht bezeichnen, selbst wenn er ein Buch mit Schlankheitsrezepten (Gesund und Fit mit Frank Rosin) herausgegeben hat.

Erfahrungsgemäss wird es nur besser mit dem ewigen Diätwahn, wenn plötzlich andere Probleme und Zipperlein überwiegen. Man vergisst dann vollkommen, dass da doch auch noch etwas war 🧐 Gottseidank! 🙏

Samstag, 11. Januar 2020

Bad News: #Wassernotstand Mittelland

Hmmmm?
Im ÖV sind mittlerweile die APG-Schirme omnipräsent; gezeigt wird Werbung, das Wetter sowie mehr oder weniger erfreuliche News.

Heute folgende Meldung: "Wassernotstand im Mittelland! Sollten mehr Risiken in Pflanzenschutzmitteln festgestellt werden, könnte Trinkwasser bald knapp werden. Im Seeland wird nur noch eine Quelle genutzt."

Geits no! Wo bleibt bei dieser Aussage die Logik? Für mich ist dies ein klares Zeichen dafür, dass auch für Schweizer Politiker nicht (mehr) das Wohl des Volkes im Vordergrund steht, sondern das Wohl der Wirtschaft.

Pflanzenschutz oder doch lieber Schutz der Bevölkerung?

Vordringlich wäre doch längst ein Verbot von Pflanzenschutzmitteln. Gerade kürzlich wurde wieder grünes Licht erteilt für den weiteren Einsatz des umstrittenen Mittels Glyphosat für die nächsten 5 Jahre. Die gemessenen Mengen in Lebensmitteln werden vom zuständigen Bundesamt als vernachlässigbar eingestuft. Wir kennen es ja: nötigenfalls werden einfach die Grenzwerte hinaufgesetzt.

In Schutzzonen dürfte zudem keine Zulassung für Betriebe erteilt werden, welche eine Gefahr für unser Grundwasser darstellen (Schwermetalle, Mikroplastik, Nanopartikel etc.). Wird das immer so gehandhabt? Mein Vertrauen in die zuständigen Stellen ist nicht mehr allzu gross.

Eigentlich handelt es sich aktuell nicht um einen Wassernotstand, sondern um einen Ethiknotstand, und das nicht nur in der Schweiz, sondern weltweit.

Ist unsere De-Generation schon so weit fortgeschritten? Sagen Sie’s mir!

Dienstag, 7. Januar 2020

#RogerFederer: from Nike to Uniqlo und dann endlich: #On

alles Roger — and On it goes!
Roger Federer — unser Roger — jahrzehntelang trug er auf dem Platz Nike zum Sieg, oder umgekehrt. In der griechischen Mythologie ist Nike die Siegesgöttin, und wie es scheint, hat das auch geholfen. Erfolge noch und nöcher machten aus dem dem sympathischen Baselbieter einen der erfolgreichsten Tennisspieler ever.

2018 dann der Wechsel zu Uniqlo. Für mich klingt das wie Uni-Klo und somit hatte ich etwas Bedenken. Ob zu recht, weiss ich nicht, denn ich verstehe viel zu wenig von Tennis. Die Zukunft wird es weisen.

Dass Roger allerdings einen Riecher hat für Qualität, beweist er mit seinem neusten Coup. Er ist seit kurzem Teammitglied bei On. Zusammen mit den On-Gründern und dem restlichen Team wird er ganz sicher die Zukunft dieser Schweizer Sportmarke prägen. Er schliesst sich On als Unternehmer an und wir können wohl sicher sein, dass nebst den Freizeit- und Laufschuhen in Kürze auch Tennisschuhe in Ausnahmequalität erhältlich sein werden.

Die Firma On gibt es seit 2010. In den folgenden Jahren haben mehr und mehr Läufer diese unverzichtbaren Treter entdeckt, und das in über 50 Ländern. Da die Gründer des Labels Roger immer wieder in On-Schuhen sahen, haben sie sich ganz einfach direkt bei ihm gemeldet. Längst ist On eine der führenden Marken für Laufschuhe weltweit. Als Sportler von Weltrang verfügt Roger nicht nur ganz viel Erfahrung, sondern auch über unzählige wichtige Kontakte. Die Erfolgsgeschichte kann also weitergehen.

Es ist wirklich "walking On Clouds"! Der Alltagsschuh überzeugt mich sowohl in der Normal- wie auch in der Waterproof-Ausführung. Er lässt dem Fuss genügend Freiheit, gibt ihm aber auch die nötige Unterstützung. Einfach nur GROSSARTIG. Danke On!

Alles Roger — and On it goes! Hoffentlich noch sehr-sehr lange!

Influencer — Influenza? — und #ChristaRigozzi

Motto: ich nutze meine Influenza ...
Ein neuer Virus grassiert weltweit: der Influencer-Virus. Vermutlich kommt das Wort nicht vom englischen "to influence", sondern von Influenza — Grippe! Und genau wie der Grippevirus greift der Erreger um sich, mittlerweile flächendeckend.

Influencer haben sogenannte Follower, also Anhänger, besser gesagt Anhängsel. Die sind idealerweise vergleichbar mit Schafen, welche dem Leitschaf folgen, selbst wenn es über die Klippe springen sollte.

Je mehr Follower jemand hat, umso grösser ist dessen Ansteckungspotential. Auch hat dies eine Influence darauf, welche Produkte der Influencer alles gratis erhält, in welchen Hotels er gratis übernachten oder Ferien machen kann, in welche TV-Shows er oder sie eingeladen wird und und und. Ich spreche hier von denjenigen, die nicht durch besondere Fähigkeiten auffallen, sondern durch auf- und ausfälliges Benehmen, wie gerade eben die 17jährige Michelle Melody (!!), welche andere Jugendliche in einem Video als hässlich bezeichnet.

Auf dem Likeometer der Influencer mit Berufshintergrund weltweit ganz zuoberst ist Huda Kattan mit 40,6 Millionen Followern. In der Schweiz führend ist ein Dean Schneiders mit 4,3 Millionen, gefolgt von (man höre und staune) Loredana mit 2,5 Millionen.

Huda ist offenbar eine iraktisch-amerikanische Maskenbildnerin, Beauty-Bloggerin und Unternehmerin mit eigener Kosmetiklinie namens Huda Beauty. Dean Schneiders Mission ist es, die Herzen der Menschen für Tiere zu öffnen. Er ist 2017 nach Südafrika ausgewandert und hat eine Auffangstation für verletzte und verwaiste Wildtiere gegründet. Seine Löwen-Knuddel-Videos sind wirklich eindrücklich. Übrigens: Alain Berset hat auch 14’465 Follower.

Unter Prominenten weltweit am meisten Follower hat Instagram (300 Mio), gefolgt von CR7 (195 Mio), Bronze garniert Ariana Grande (169 Mio) ….

Und Christa Rigozzi? Sie hat ihre 44’000 Follower aufgefordet, das Restaurant Allpenrose in Leukerbad grossräumig zu umgehen. Der Schuss ging wohl nach hinten los: viele haben das Restaurant in der Folge bewertet, und zwar durchwegs positiv. 630 Google-Rezensionen und ein Notenschnitt von 4,8 von 5 Sternen sprechen eine deutliche Sprache. Christa Rigozzi hat ganz sicher eines erreicht, einen persönlichen Image-Schaden oder zumindest einen Image-Knacks.

Morgen oder übermorgen ist jedoch alles wieder vergessen, spätestens dann, wenn in China ein Sack Reis umfällt.