Mittwoch, 10. Juli 2019

#Angies ZIttern oder: #Merkel auf Turkey?

SHAKE IT BABY 
Haben Sie schon mal versucht, NICHT zu erröten? Wenn ein unschuldiges junges Mädchen hört: "Du wirst ja ganz rot" — was passiert dann in 99 von 100 Fällen. Genau, nicht ein zartes Rosa, nein gleich ein flammendes Inferno verunstaltet die zart erblühende Schönheit und verunsichert gleichermassen auf Lebenszeit!

Bereits zum dritten mal innerhalb eines Monats zittert die Bundeskanzlerin anhaltend, wenn sie auch krampfhaft versucht, das Beben unter Kontrolle zu bringen, während Millionen von Menschen ihr dabei zuschauen 🤪. Es gelingt ihr nicht wirklich, wenn sie auch noch so die Lippen zusammenpresst und die Hände zu Fäusten ballt.

Eigentlich beruhigend zu sehen, dass auch die stärkste Frau Europas nicht alles und jeden im eisernen Griff hat, sich selber schon gar nicht. Natürlich macht man sich dann Gedanken: ist die Merkeline krank oder einfach nur allergisch auf Nationalhymnen — im aktuellsten Fall auf diejenige Finnlands? Es ist alles andere als ideal, in der Öffentlichkeit Schwäche zu zeigen— als Frau sowieso — noch dazu auf den politischen Bühnen dieser Welt.

Vielleicht handelt es sich jedoch auch nur um harmlose Entzugserscheinungen. Ich meine, die Kanzlerin war auch schon mal beliebter.

Merkel hat zu dem Thema stets die gleiche Antwort "Mir geht es gut". Was will sie auch anderes sagen. Und sie hofft jetzt, dass die Anfälle genauso verschwinden, wie sie gekommen sind — mit Betonung auf schnell!


Hat ihr eigentlich schon mal jemand gesagt, dass man den Vibroalarm beim Handy ausschalten kann? Ist ganz einfach: unter Einstellungen / Töne & Haptik / bei "lautlos" vibrieren "aus"! War nur so eine Idee.🤔

Und wenn alles nicht hilft, dann vielleicht folgendes: Shake it Baby! Wenn Du etwas nicht ändern kannst: integriere es so lange, bis Du es richtig geniesst und ohne gar nicht mehr leben kannst.

Frau Merkel, wären Sie mir sympathisch, würden Sie mir sogar ein wenig leid tun. Tja …. 

Samstag, 29. Juni 2019

#Frauenstreik 2019: ein Nachhall zur Güte

No Shopping today 👊✌️🖕
70’000 Menschen - ja, auch viele Männer - demonstrierten am 14. Juni 2019, um Selbstverständlichkeiten einzufordern wie z.B. Lohngleichheit. Genau 25 Jahre zuvor war dasselbe auch schon Thema des ersten Frauenstreiks, wie man sieht mit mässigem Erfolg.

Lohnungleichheit gibt es jedoch auch unter Menschen des gleichen Geschlechts. Studien belegen: grosse Männer verdienen um einiges mehr als kleine. Übergewicht schlägt mit einem tieferen Lohn zu Buche, vor allem bei Frauen. Das darf nicht sein! Gleicher Lohn für gleiche Arbeit, alles andere ist eine Form von Betrug.

Ungleichheiten wird es jedoch immer geben, weil Natur-gegeben:

  • Schwangerschaft ist Frauen vorbehalten, leider (🙄). Ebenso die Monatsblutung!
  • 100 Meter Weltrekord: Männer 9.58, Frauen 10,49 (Annemarie 2 Stunden) — kann man nichts machen!
  • Cellulite kommt aufgrund der parallelen Bindegewebsstruktur (bei Männern ist sie netzartig) nur bei Frauen vor.
  • Männer haben mehr Muskelmasse resp. Muskelkraft weil mehr Testosteron.
  • und und und ....

Die Liste ist endlos. Hier Gleichberechtigung einzufordern wäre Unsinn. Gewisse Dinge fallen mir als Frau leichter, bei andern bin ich heilfroh, dass ich meinen Göttergatten zu Rate ziehen kann. Ihm geht es umgekehrt genau so. Bei uns funktioniert das wie mit der rechten und linken Hand. Jede hat ihre Aufgaben, kann diejenige der andern jedoch nur im äussersten Notfall und mit Mühe übernehmen. Wer schon mal mit der falschen Hand unterschreiben musste, weiss was ich meine.

Wer am 14. Juni nicht demonstrierte, war auch betroffen und zum Beispiel länger als nötig zu Fuss unterwegs, weil schon am Morgen plötzlich nichts mehr ging mit ÖV. Bernmobil war zwischenzeitlich überfordert, fast so als hätte man vorher nichts vom Streik gewusst, Polizei und Securitas waren gleichermassen gefordert, die Chaostheorie wurde sozusagen in die Praxis umgesetzt, mein Stinkfinger war im Dauereinsatz. Nerv!

Die angenehme Seite der Streik-Aktivitäten: die Läden waren praktisch leer, das Personal stand rum und hatte nichts zu tun. Kein Anstehen an der Kasse, kein Gedränge, nichts! Aber auch kaum Umsatz, und das gibt einem doch zu denken.

Mein Vorschlag: Frauenstreik JA, aber effizient und gezielt — über das einzige Argument, das Politiker, Vorgesetzte und Wirtschaftsfanatiker gleichermassen verstehen: Geld, Money! Frauen kaufen an einem bestimmten Tag — kein Sonntag bitte! — nicht ein, weder im Laden noch online! Die Umsatzeinbusse würde sich bestimmt im mehrfachen Millionenbereich bewegen. So ein Streik würde sich vielleicht sogar an der Börse auswirken!

Der "Wirtschaftsfaktor Frau" ist nämlich nicht zu unterschätzen! Allein die ganze Kärtchenindustrie! Männer schreiben selten Geburtstagskarten. Auch Geschenke aussuchen ist meist Frauensache. Man denke an die ganze Schuhindustrie, an die Manolos, Louboutins, Jimmy Choo’s dieser Welt — und Zalando! Was wohl Karl Lagerfeld beruflich gemacht hätte ohne uns Frauen und den ganzen Modezirkus? Erst in den letzten Jahren und mit Hilfe subtilster Manipulation ist "er" modebewusster Mitfinanzierer — manch einer hat sogar eine Tages- und Nachtcrème, nutzt Botox und Schönheitschirurgie. Auch hier ist die Liste endlos.

Also, Ladies, wie wäre es, zum Beispiel am 12. August 2020? Wer macht mit?

Donnerstag, 27. Juni 2019

#Klimawandel oder: ich H-A-S-S-E den Sommer

Einmal Eisfach bitte

Nach 1½ Jahren ohne Ferien habe ich mich diesmal entschlossen, 14 Tage nicht zu arbeiten, sintemal wir zudem die Handwerker im Haus haben. Nicht arbeiten heisst konkret: nicht in der Praxis arbeiten. Der Haushalt schläft niemals: Kochen, Waschen, Bügeln, Putzen, Einkaufen, das Motto lautet 24/7!

Nun bin ich ja einigermassen bescheiden. Ich brauche nicht auf die Malediven zu reisen oder allenfalls Mallorca unsicher zu machen. Mir reichen meist uHu-Ferien (ums Hus ume = ums Haus herum). Nach dem Aufstehen und Frühstücken eine Runde Aikiko®, lecker enkaufen und das Erstandene gekonnt zubereiten. Nach dem Mittagessen ein kleiner Ausflug, nichts Übertriebenes, ein Waldspaziergang zum Beispiel. Abends eventuell auswärts etwas essen, an einem See oder sonst einem lauschigen Plätzchen. Wie gesagt: relativ bescheiden und ökologisch vertretbar.

An Stelle von uHu-Ferien machen wir aktuell bei iHi-Ferien….. nicht zu vergleichen mit Hihihihi-Ferien, denn zum Lachen ist mir nicht zumute. Die Abkürzung iHi bedeutet "im Haus drinnen" und das mit zugezogenen Jalousien/Markisen, verdunkelten Räumen und geschlossenen Fenstern. Kein Luftzug stört unsere Indoor-Aktivitäten — dies bis etwa 22 Uhr, denn wir "geniessen" momentan Tropennächte. Wirklich kühl — so um die 21 Grad — wird es erst ab 05:00 des Folgetages, und wer will sich um diese Zeit schon aus dem Bett schälen, um einen Waldspaziergang zu machen.

Alles Gejammer, meint Göttergatte Martin. Er mag uHu ebenso wie iHi… Hauptsache seine bessere (??) Hälfte leidet wortlos, tonlos und still.

Sicher, ich jammere auf hohem Niveau. Ich kenne Menschen, die wirklich Probleme haben und habe ein entsprechend schlechtes Gewissen. Trotzdem darf ich doch den Sommer aus tiefstem Herzen hassen, oder etwa nicht. Wenn ich dabei zu sehr ins Schwitzen gerate, ist das schliesslich meine Sache — eine ziemlich nasse noch dazu.

Meines Erachtens könnten wir den Sommer direkt ersatzlos streichen. Der Frühling ist den meisten warm genug. Statt "quattro stagioni" wären "tre" vollkommen ausreichend — aber auf mich hört ja keiner.

Wie oft habe ich über das Schwab-Wetter gelästert. Regengüsse ohne Ende. Zum Beispiel am 6. Juli 2008 - ein Beispiel von ganz vielen. Wer will kann diesen Blog durchforsten! Irgendwie sehne ich mich heute richtig danach. Dassss waren noch Zeiten 🤩

Montag, 24. Juni 2019

#E-Mobilität, #E-Prix = #E-Lüge

E-Shame! 
E-Mobilität ist nicht so sauber, wie man sie uns allenthalben schmackhaft machen will. Dieselautos und Benziner von den Strassen wegzukriegen ist ein Politikum, in Grossbritannien soll das bis 2040 umgesetzt sein. Wahrscheinlich kann man mit solchen Aussagen/Zielen vor allem Wahlen gewinnen - eventuell sogar Judaslohn kassieren, allein indem man sich dafür einsetzt.

In Wahrheit sieht das mit der sauberen Energie wohl etwas anders aus. Allein das Beschaffen der für die Akkus notwendigen Rohstoffe wie Mangan, Grafit, Kobalt und Lithium! In dieser Doku des ZDF sieht man, wie das in der Praxis, sprich: in der Natur, resp. in Tat und Wahrheit aussieht mit der Rohstoffgewinnung und auf wessen Kosten das geschieht. In der Mine in der Atacama-Wüste in Chile werden täglich zudem 21 Millionen Liter Grundwasser eingesetzt. Leben auf Kosten der Menschen, von HEUTE auf Kosten von MORGEN, von übermorgen ganz zu schweigen.

Wasserrechte DÜRFEN NICHT VERKAUFT WERDEN. Das Wasser gehört der Bevölkerung, der Flora und Fauna vor Ort! Es ist eine Schande.

Aber das ist noch nicht alles: um die Akkus immer wieder aufzuladen brauchen wir Strom - viel Strom! Sauberen Strom? Ist Atomstrom tatsächlich sauber? Und ohne geht das gar nicht! Dabei ist das Problem Atommüll noch immer nicht gelöst. Weltweit wird verzweifelt nach Endlagern gesucht. Was für Katastrophen mit KKWs auftreten können, wissen wir spätestens seit Tschernobyl und Fukushima. Atomstrom ist nicht sauber, sondern vor allem billig - noch!

Sogar die Klima-Ikone der Gegenwart - Greta Thunberg - äussert sich kürzlich positiv zur Nuklearenergie. Sie meint, letztere könne der Welt eine aussichtsreiche Zukunft bieten. Atomenergie könne Teil einer neuen, kohlenstofffreien Energielösung sein. Sie erntete darauf einen Shitstorm und krebste zurück.

In Bern ging am Samstag der E-Prix über die Bühne. Viele Berner waren sich einig: das hätte jetzt nicht sein müssen. Die Velo-Sektion demonstrierte im Vorfeld; rund 1000 Personen folgten dem Aufruf "Formel E ade". Noch ist nicht klar, wer die Kosten der Sachbeschädigungen in der Höhe von 400’000 Franken berappen muss. Vor allem das Problem mit den Werbebannern musste schnell gelöst werden, denn ohne die macht so ein Rennen ja gar keinen Sinn. Wie hiess schon die Bank, die Hauptsponsor war: Julius Cäsar 😜

Was erwarten unsere Volksvertreter eigentlich, wenn sie dermassen am Volk vorbeipolitisieren? Von dem her gesehen ist ja alles unter dem Strich relativ harmlos ausgegangen. Die Berner gelten generell als einigermassen friedlich!

An dieser Stelle sei einmal gesagt: als Bernerin brauche ich weder die Ausläufer der Tour de France durch Berns Gassen, noch ein Rennen der E-Boliden, auch auf die Tour de Suisse und ähnliche Sportanlässe kann ich gerne verzichten - nur interessiert das weder den Stadtpräsidenten noch den Gemeinderat, vom Bundesrat ganz zu schweigen. 

Noch geht es uns zu gut und die Berner verbleiben im bekannten Gmüetsmore-Modus - NOCH!

Dienstag, 23. April 2019

Lösungsansatz für Probleme mit der #Zeitumstellung

... and the living is easy 😜
Haben Sie im Frühling auch Mühe mit der Zeitumstellung - und zwar entschieden viel mehr als im Herbst beim Zurückstellen? Seit 1981 leide ich, und wenn Leiden tatsächlich schön machen sollte, dann müsste ich ja mittlerweile umwerfend aussehen.

Kurz vor der Wieder-Abschaffung habe ich nun doch noch den passenden Schluss gezogen und den für mich richtigen Schlüssel gefunden:

Es gibt Menschen, die tragen eine Uhr und schauen automatisch, oft ohne es zu merken, regelmässig auf ihr linkes oder rechtes Handgelenk, selbst wenn sie ihr "Gellerettli" mal nicht anhaben. Ihr Leben richtet sich nach der Ortszeit. Der Appetit kommt nicht mit dem Essen, sondern (nach kurzem Blick auf die beiden ausschlaggebenden Zeiger) um 7-12-18 Uhr. Sie leben nach der äusseren Uhr.

Bei mir ist das anders: ich erwache und stehe auf, meist ungefähr zur selben Zeit. Das wirkt sich auf den Zeitpunkt des Frühstücks aus. Später meldet mein Bauchgefühl: es ist Zeit für’s Mittagessen. Abends passiert genau dasselbe! Ich lebe nach einer inneren Uhr.

Wie immer und überall gibt es Mischformen und Extreme. Für Leute, welche nach der inneren Uhr ticken, ist das Extrem eben auch extrem störend, vor allem im Frühling. Da nimmt man uns sozusagen eine Stunde weg, um sie uns Ende Oktober wiederzugeben. Und das war auch der Grund für mein Leiden im Frühling. Meine innere Uhr liess sich nicht so einfach umstellen wie die äussere. Aus diesem Grund hatte ich stets das unangenehme Gefühl von "zu spät sein", und zwar ziemlich genau um diese eine Stunde.

Dieses Gefühl ist Stress pur, es beschleunigt den Puls, lässt den (Angst)Schweiss fliessen und ist äusserst störend. In dem Moment, in welchem mir das klar wurde — dies: kein Scherz!! am 1.4.2019 — wusste ich, was zu tun war. Ich deaktivierte für einige Tage meine innere Uhr und hielt mich stur an die äussere und somit an die Ortszeit. Der häufige, regelmässige Blick zur Uhr wurde Pflicht und bereits nach 3 bis 4 Tagen konnte ich wieder zurück zu meinem normalen Modus.

Dass die Rückgabe der "gestohlenen" Stunde im Herbst für die Innere-Uhr-Menschen viel weniger schwierig ist als die Wegnahme derselben, ist somit ebenfalls logisch. Im Herbst hat man beim Leben nach der inneren Uhr dann immer das super Gefühl, noch endlos Zeit zu haben, was natürlich äusserst angenehm ist.

Vielleicht hängen Ihre Probleme mit der Zeitumstellung ja ebenfalls mit Ihrem Zeitmodus zusammen. Einfach mal ausprobieren — Sie haben ja nächstes Jahr nochmal die Gelegenheit, dann sollte die Zeitumstellung, wenn alles normal läuft, wieder mal Geschichte sein, zumindest für ein paar Jahre/Jahrzehnte/Jahrhunderte.