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Sonntag, 1. August 2021

1. August 2021 — 730ster Geburtstag der Schweiz, aber….

Feiern oder nicht ... das ist hier die Frage

Haben wir tatsächlich etwas zu feiern und wenn ja, was genau?

1291 wurde die Schweiz gegründet, also vor genau 730 Jahren. 


Was ist aus ihr geworden, respektive was wurde aus ihr gemacht?


"Wir wollen sein ein einig Volk von Brüdern" — okay, die Schwestern waren damals noch kein Thema, und schon gar nicht LBTQI’s oder wie der Regenbogenalarm heisst.

Meine Gedanken dazu, was unbemerkt über Jahre und unübersehbar in den letzten 18 Monaten entstanden ist:

Eine gespaltene Gesellschaft (Massnahmenbefürworter vs. "Querdenker", Geimpfte vs. Ungeimpfte etc.)

Eine Diktatur, in welcher dem Bürger zahlreiche verfassungsgarantierte Grundrechte entzogen wurden und in der es um alles andere als um Gesundheit geht.


Eine Regierung, welche nicht dem Volk dient, sondern einer globalen Elite mit eigennützigen Zielen (The Great Reset), weltweit gut vernetzt mit all den anderen korrupten Staatsführern.


Aktive Umsetzung von Plänen wie Impf-ID, RFID-ID, Abschaffung des Bargeldes, Nahrungsmittelverknappung, Rohstoffverknappung, Zusammenbruch der Lieferketten (Evergiven, Mega-Stau im Hafen Yantian etc.), Enteignung (World Dept Reset Program), Entvölkerung, Eugenik, Transhumanismus und vieles mehr.


Angebliche Klimaerwärmung, erzeugt durch aktive Wettermanipulation (erste US-Patente bereits ab 1891), genannt "Geoengineering" (vor laufender Kamera zugegeben von Simonetta Sommaruga anno 2019), durch Ausbringen giftiger und durch z.B. mittels 5G, Haarp und NexRad ansteuerbarer Substanzen, sowie im Juni 2021 begonnenem "Solar Engineering", will heissen: einer Verdunkelung der Sonne, wofür Bill Gates explizit die Erlaubnis (von wem???) erhalten hat.


Noch ist das letzte Wort nicht gesprochen, denn gleichzeitig läuft etwas im Hintergrund ab, das als "The great Awakening" bezeichnet wird, und daran arbeiten ganz viele gute Seelen mit.


Wir haben nämlich tatsächlich viel zu feiern, und das nicht nur heute sondern jeden Tag, immer gerade JETZT

💝
Unser Dasein, unser Hiersein, das Leben selbst
Die Liebe und Verbundenheit mit "unseren" Mitmenschen
Unsere Möglichkeiten, unsere Kreativität, die Chancen, die sich uns bieten
Die stete Unerstützung durch die geistige Welt
Den göttlichen Schutz

……..

…..

❣️


Samstag, 3. April 2021

Osterhasi und die Gutgläubigkeit des Menschen


Es war einmal ein Riesenhuhn, das hatte einst die Idee, den Menschen einen Hasen aufzubinden, statt einen Bären. Gemeint war dies eigentlich als eine bittersüsse Rache dafür, dass diese ihm immer die frisch gelegten Eier klauten, die doch eigentlich hoffnungsfroher Nachwuchs hätten werden sollen. Aber anstatt, dass "Homo sapiens" den Schwindel sofort durchschaute, feiern sie seit ewig und einem Tag Ostern. Das vermeintliche Häschen hoppelt eifrig durch die Gegend und verteilt süsse Geschenke und Millionen von Eiern an kleine und grosse Kinder. Irgendwie ging der Schuss ja nach hinten los und das Riesenhuhn kommt aus dem Kopfschütteln noch immer nicht heraus. Es meint schmunzelnd: "denen kann man aber auch alles verkaufen". Und Huhn und Mensch - oder umgekehrt - leben in Frieden bis ans Ende ihrer Tage.


Ja, wenn es denn beim Osterhasen geblieben wäre, dem Weihnachtsmann samt Schmutzli oder gar bei Nationalheld Willhelm Tell! Letzteren hätten wir grad mal wieder bitter nötig, denn seit mehr als einem Jahr wurde die legendäre Trudi Gerster abgelöst durch diverse, gut vernetzte, durchorganisierte Märchenerzähler, und das weltweit. Das Häschen sieht zwar ein wenig anders aus, findet jedoch regen Zuspruch bei einem breiten Teil der Bevölkerung. Wie viele faule Eier werden noch gelegt? Und wie lange dauert das noch?


Na denn, sei’s drum! Und wer weiss, vielleicht gibt es den Osterhasen ja wirklich!🧐

Frohe Ostern Ihnen allen!

Donnerstag, 24. Dezember 2020

Weihnachten 2020 — Quarantäne und Isolationshaft durch die Hintertür


Wer meine Blogeinträge ab und zu verfolgt, der kennt meinen Enthusiasmus, was unsere Regierung anbelangt. Genau, sie hält sich in Grenzen.

Was die Massnahmen des Bundesrates anbelangt, kann man nur den Kopf schütteln. Beispiel gefällig? Schon als die Restaurants um 21 Uhr schliessen musste, wurde es für die Gastronomie eng. Wer sich zu einem einigermassen gemütlichen Essen treffen wollte, musste früh anfangen oder sich das Dessert einpacken lassen. Dann kam Sperrstunde 19 Uhr, wohl in der Hoffnung, man hätte den Wirten damit den endgültigen Todesstoss versetzt. Die machten aber das Unmöglich möglich und kämpften wie die Löwen, was ich beim Landhaus Liebefeld auf Facebook sozusagen live mitverfolgen konnte. Es gab warme Küche bereits ab 17 Uhr, Dessert und Grappa als Take away sowie Weihnachtsguetzli, mit dem sie bei einem internationalen Kontest in Reykjavik sogar den ersten Platz gemacht haben. BRAVO!


Als Dank für die unzähligen Schutzmassnahmen, welche von ausnahmslos allen eingehalten wurden und für welche sich die Restaurantbetreiber in Unkosten gestürzt haben, schliesst man ihnen nun ihre Betriebe wieder für gut einen Monat. Da wir die Salamitaktik der Politik kennen, ist eine Wiedereröffnung am 22. Januar nicht sicher. Habe schon auf Twitter gelesen, die Massnahmen würden bis 30.6.2021 verlängert, was man aber nur häppchenweise bekanntgeben werde, denn sonst gäbe es einen Volksaufstand, und das wäre dann nicht mehr beherrschbar.

Das alles ist Quarantäne oder gar Isolationhaft durch die Hintertür. Viele Menschen, welche niemanden haben, hatten bisher die Möglichkeit, sich mittags oder abends auswärts verwöhnen zu lassen, und das nicht nur kulinarisch sondern auch durch freundliche Gesten, ein Lächeln, ein kurzes Gespräch. Manch einer hatte möglicherweise zuvor seit Tagen mit niemandem mehr ein Wort gewechselt. Das fällt jetzt alles weg.

Wer geht noch Skifahren oder macht einen Kurzausflug, auch nur von Bern nach Thun, wenn da alle Beizen geschlossen sind und damit auch alle Toiletten? Eine Nachbarin von mir hat während des ersten Lockdowns auf Spaziergängen sogar Windeln getragen, um nicht nur trockenen Fusses nach Hause zu gelangen. Nicht jeder kann wie König Alain der Erste hinter einen Baum pinkeln.

Wir "stay the fucking home" und zwar freiwillig, notgedrungen, und das wussten die 7 Bundeszwerge ganz genau! Angewandte Psychologie; clever!! Und sollte doch jemand die Frechheit haben, sich mit mehr Leuten als erlaubt zu treffen 🧐 wieviele waren es schon mal 🧐 dann kann man immer noch ein paar Beamte vorbeischicken. Das anonyme Verzeigen der Nachbarn ist gerade hoch im Kurs. Einziger Ausweg: eine Religionsgemeinschaft gründen (Tipp von Erich Hess), dann sind mehr Leute erlaubt und nur das Singen verboten.


Die Auswüchse dieses massenpsychologischen, globalen Grossexperiments sind nicht absehbar. Rainer Mausfelds Bücher "Warum schweigen die Lämmer" und "Angst und Macht" wären vielleicht ein passendes Weihnachtsgeschenk in letzter Minute. Gibt es auch als E-Book!

Wer von uns kann behaupten, die letzten 12 Monate hätten ihn nicht grundlegend verändert! Manch einem wurden diese Veränderungen gar zu viel. Angst hatten die einen vor allem vor Covid-19, andere vor den als Verschwörungstheorien abgetanen Szenarien wie Impfzwang, Abschaffung von Bargeld, Kryptowährung, Enteignung, Eugenik (s. Klaus Schwab "The Great Reset"), wieder andere wussten einfach nicht mehr, was die Zukunft noch so bringen würde und verzichteten vorzeitig auf eine Fortsetzung ihrer individuellen Geschichte. 


Für mich ist völlig klar, wer hier zwingend zur Verantwortung gezogen werden muss. Dr. Rainer Füllmich und sein Team machen seit 23. November bereits Nägel mit Köpfen in Deutschland und in den USA; man kann ihnen nur danken!

Wie das Ganze sich entwickeln wird? Noch ist ein Ende dieses teuflischen, niederträchtigen Plans nicht abzusehen. "Kick it like Beckham" oder gleich wie Bruce Lee, schrieb ich in meiner Neujahrskarte. Ob ich wirklich das ganze Jahr wegpfeffere oder jemand ganz Bestimmten soll mein Geheimnis bleiben. Auch kämen mir da dermassen viele in den Sinn, so lange kann man gar nicht zutreten. 


Wen würdet Sie vom Thron stossen?🙈

Wie dem auch sei: ich wünsche allen an dieser Stelle frohe Weihnachten, einen guten Rutsch und ein hoffentlich glücksbringendes 2021.

Sonntag, 12. April 2020

Ostern 2020 unter Corontäne

Auch unser Lieblingshase unter Corontäne
Unfreiheit entsteht
wenn du das JETZT infizierst
mit Erinnerungen und Erwartungen
Ramana Maharshi


Ostern 2020: der gleichnamige Spaziergang muss ohne uns auskommen, unser Lieblingshase unter Corontäne! Ungewohnt! Vielleicht schwelgen wir genau jetzt in Erinnerungen an vergangene Zeiten. Eventuell fordern übertriebene Erwartungen an die Zukunft gerade unser Nervensystem heraus.

Ich schätze die Stille, den Frühling, das schöne Wetter, die angenehmen Temperaturen, den immer noch möglichen Austausch dank Telefon und diverser App, den Mann an meiner Seite, den vielversprechenden Kühlschrank und und und.

Bewusst wird mir, dass ich ganze 2 Wochen nach der Zeitumstellung noch immer im Wintermodus lebe respektive dass mir sämtliches Zeitgefühl aufgrund der fehlenden Tagesstruktur abhanden gekommen ist. So stehe ich etwas nach Augenöffnen auf, frühstücke irgendwann, um dann einige Stunden später ein Mittagessen nachzuschieben, mich um gefühlt 18 Uhr eines besseren belehren zu lassen — ist bereits 19:45 — und mich dann erst am nächsten Tag, sprich: einiges nach Mitternacht aufs Ohr zu legen. Dies entspricht übrigens wissenschaftlichen Versuchen mit Leuten, die man längere Zeit eingesperrt hat, die sich jedoch anders als wir weder an Sonnenstand noch Zeitmesser orientieren konnten.

Eine Möglichkeit wäre, zumindest die Waage auf Sommergewicht einzupendeln. Habe deswegen schon die Ernährung umgestellt: Guetzli, Schokolade, Nüssli und Chips stehen jetzt auf der anderen Seite der Küchenzeile. Da sie jedoch dennoch frei zugänglich sind, hat das noch nicht viel geholfen. 

Ob das soooo mit der Auferstehung oder zumindest mit dem Aufstehen noch klappt?😜

Wie dem auch sei: frohe Ostern Ihnen allen.

Sonntag, 14. Oktober 2018

#Gewerbepolizei Bern - fragwürdige Bewilligungspolitik

🤯🤯🤯
Freitag, 12. Oktober, Mitternacht ist längst vorbei, es wird immer noch gefeiert - und zwar nervtötend laut, penetrant vernehmbar, trotz geschlossener Fenster. An Schlafen nicht zu denken. Es klingt, als wäre das letzte Gurten-Festival wieder auferstanden. Tong-tong-tong-tong …. die Bässe versuchen, mein Herz umzustimmen.

Nach zahlreichen Einschlafversuchen wollen Göttergatte und ich der Sache nachgehen, die Lärmquelle eruieren, um unsere Ordnungshüter gezielt zu aktivieren. Guter Name: Ordnungs!!hüter … was für eine Ordnung?

Im Tramdepot Burgernziel geht was ab! Eine Art "neue Reitschule", und das mitten in einem Wohnquartier. Polizeistunde war offenbar gestern respektive hat sich bis weit in die Nacht hinein verschoben. 

Ob Gurtenfestival, Murifeldfest oder - wie es sich herausstellte - Party der VBFH: die Gewerbepolizei erteilt in letzter Zeit stets grosszügige Bewilligungen bis 04:00. 

Polizeistunde für Gastbetriebe: auch heute noch 0:30 Uhr, von speziellen Anlässen wie z.B. dem Rathausgass-Fest, Buskers etc. mal abgesehen. Von 22:00 bis 06:00 gilt Nachtruhe, übermässiger Lärm in dieser Zeit gilt als Nachtruhestörung. Nach wie vor ..... eigentlich!

Interessant: früher fing der sogenannte "Ausgang" viel früher an. Man ging zum Beispiel um 18:30 gemeinsam Pizza essen, um dann noch etwas zu unternehmen. Heute geht man nicht vor 22 Uhr essen und steigt danach in den Abend - besser gesagt in die Nacht. Dank Ecstasy und ähnlichem Schrott kann manch einer dann auch durchfeiern bis in die Morgenstunden.

Die Polizei versprach auf unseren Anruf hin, nochmal vorbeizugehen. Dass ihnen bereits bei ihrem ersten "Besuch" der Veranstaltung sämtliche Bewilligungen vorgelegt worden sind, sagte man mir nicht. Da daraufhin einfach NICHTS geschah, rief ich erneut an und wurde um Geduld gebeten. Als wir einige Zeit später vom Zweiteingang auf’s Gelände wollten, standen da drei Leute von Bronco-Security, der eine war früher selber bei der Polizei. Der hatte dann schlussendlich die Eingebung, hineinzugehen und die Verantwortlichen zu bitten, die Bässe etwas runterzuschrauben, das sind bekanntlich die grössten Störefriede. Gegen 01:45 gingen wir nach Hause zurück und siehe da: wir konnten tatsächlich endlich einschlafen.

Warum kam die Polizei nicht auf diese Idee? Sie geniesst zwar nicht dieselbe Akzeptanz wie die Broncos, aber trotzdem? Und wie begründet die Gewerbepolizei ihre fragwürdige Bewilligungspolitik? Ich werde dem garantiert noch auf den Grund gehen!

Übrigens: Die Initiative "Stadtraum Burgernziel" ist 2017 aufgrund von 900 ungültigen Unterschriften nicht zustande gekommen. 4352 gültige Unterschriften reichten eben nicht aus. Die Initianten wollten erreichen, dass das Gebäude auf dem Areal erhalten bleibt und die gesamte Liegenschaft als selbsttragende Veranstaltungsplattform genutzt werden kann. Obwohl ich es persönlich auch schade finde, wenn gewisse historische Gebäude aus wirtschaftlichen Erwägungen weichen müssen, bin ich jetzt doch echt erleichtert, dass die Initiative nicht zustande kam, denn Veranstaltungsplattformen à-la Reitschule können wir hier nicht brauchen.

PS: Die Müllhalde an der Tramstation war heute Morgen bereits weggeräumt und zwei Frauen waren dabei, die grosse Halle des Depots von all den Scherben und den vielen Plastikbechern (die Umwelt lässt grüssen) etc. zu befreien.

Mittwoch, 1. Juni 2016

#MarilynMonroe: 90 Jahre Happy Birthday

Pooh pooh bee doo

Sie war wohl die erste und ist wohl auch die einzige überhaupt, welche man tatsächlich als "Hottie" bezeichnen könnte, wenn es nicht irgendwie despektierlich klingen würde. Aus "some like it hot" wurde dank ihrer besonderen Ausstrahlung "all like it hot". Sie ist und bleibt "everybody's darling".

Genau genommen war sie einfach eine Blondine mit dunkler Vergangenheit, denn die eigentliche Haarfarbe von Norma Jean Baker war Dunkelbraun. Allein das Aufhellen der Haare war jedoch kaum der Grund dafür, dass sie dermassen geliebt und verehrt wurde und noch wird, und zwar von Männern und Frauen gleichermassen. Das hat nebst ihr wohl nur Lady Di geschafft - auf etwas andere Weise vielleicht noch Audrey Hepburn.

Viele wollten sein wie sie, die meisten sind daran gescheitert. Das hat auch damit zu tun, dass wahre Schönheit von innen kommt. Marilyn war nicht nur ein Strahlewesen, sondern eine authentische, sehr intelligente Frau, welche wohl letztlich an ihrem Ruhm zerbrach. Mit dem letzten Satz spiele ich nicht etwa auf ihren angeblichen Suizid an, sondern darauf, wie es sein muss, dauernd von Fotografen "geblitzt" zu werden, sobald man das Haus verlässt. Wie ein Wild während der Jagdsaison hat man kaum noch Rückzugsmöglichkeiten - und diese Jagd hat keine Saison. Jahraus jahrein Freiwildstatus? Nein danke, diesen Teil möchte man dann nur allzu gern auslassen.

Der eine oder andere Star hat erst mit Erreichen des Zenits bemerkt, was Ruhm tatsächlich bedeutet. Einige flippen aus, schlagen um sich oder spülen dreimal täglich mit Rum, ziehen sich eine Linie rein ….. Es ist nicht einfach.

Wie wäre Marilyn mit dem Altern umgegangen? Wie sähe sie heute aus? Hätte sie die Beauty-Docs reich gemacht oder wäre sie wie Brigitte Bardot in Würde gealtert? Hätten Demenz oder Alzheimer ihr in dieser Hinsicht einen Strich durch die Rechnung gemacht?

Irgendwie kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass Marilyn Monroe niemals zu so einer Legende geworden wäre, wenn sie bis zum heutigen Tag durchgehalten hätte. Spätestens vor 45 Jahren hätte man kaum mehr Rollen für sie gefunden und sie wäre in Vergessenheit geraten. Der Winter des Lebens ist nichts für zarte Seelen - und das war sie unter anderem: unsere Marilyn! Und sie wollte vor allem eins: geliebt werden, und das hat sie erreicht!

So erhebe ich denn mein Glas auf Dich, liebe Marilyn, und sage: auf weitere 90 Jahre Kultstatus!


Sonntag, 20. April 2014

F-Rohe Ostern

Win-Win-Situation

Es muss nicht immer Kaviar sein .... oder ein Ostergitzi respektive Osterlamm. F-Rohe Ostern schmecken auch sehr gut und wären für ALLE eine gute Variante, auch für die Tiere - eine Win-Win-Situation der SUPPE-rlative. 

Ich wünsche allen von Herzen ein gesegnetes Osterfest.

Samstag, 7. April 2012

Ostern 2012 - ach du dickes Ei!

frohe Ostern =)
Nach über 2000 Jahren haben es die Hasen dicke. Einer Meldung der SDA zufolge setzt die Hasenzunft im sagenumwobenen Jahr 2012 voll auf Streik. Wie schon Nostradamus, Cayce und andere Seher prophezeit haben, sind die Langohren ab dato nicht länger bereit, Eier zu vertragen, die sie weder selber gelegt noch bemalt haben. Auch im Maya-Kalender soll zu diesem Punkt kürzlich eine kleine Notiz entziffert worden sein!

Fieberhaft ist man nun auf der Suche nach einer Lösung. Die Friedenstruppen der Vereinten Nationen waren nicht bereit, ihre diversen Missionen für einige Tage zu unterbrechen und der Sprecher von Greenpeace meinte auf Anfrage, solches falle nicht in ihr Ressort. Benedikts Schweizer Garde wäre dem Ganzen nicht abgeneigt, denn etwas Abwechslung würde nichts schaden, meinte der 34. Kommandant Daniel Rudolf Anrig aus Sargans. Allerdings hat der Heilige Vater sein Okay bis jetzt noch nicht erteilen können, da er mitten in der Vorbereitung von Urbi et Orbi nicht gestört werden darf.

Es ist wie immer: es will wieder einmal keiner etwas machen. Ohne die Freiwilligenarbeit von uns Frauen bliebe sowieso in vielen Bereichen einiges liegen. Aber auch Hefners Bunnys sind nicht bereit, einzuspringen - weder oben mit noch oben ohne! Und da wundert man sich, dass der Himmel weint.

Was immer sich auch an der Ostereierfront noch tun wird: auf eines konnte man sich auch dieses Jahr verlassen - den üblichen Osterstau am Gotthard. Gibt es etwas schöneres, als ein paar Tage im Auto zu verbringen?

Fröhliches Eiertütschen und frohe Ostern wünsch ich Ihnen. Übrigens: was feiern wir überhaupt jeweils an dem Sonntag, der dem ersten Vollmond nach Frühlingsanfang folgt? Genau: 2000 Jahre harte Eier!

Dienstag, 28. Februar 2012

Ob Bier, Kaffee oder Wein - unbedingt Maß halten ....

Maß halten ... und ja nicht fallen lassen!
.... und ja nicht fallen lassen! Hast mi?

Für eine Tasse Kaffee braucht es 130 Liter Wasser, zumindest behaupten das die Medien. Alles Quatsch, sag ich Ihnen! Meine Nespresso-Maschine fasst in ihrem Tank lediglich 0,7 Liter und eine Tasse schafft sie mit einem Bruchteil davon!

Was nun unsere Gesundheit anbelangt, gilt seit einiger Zeit die Devise, dass man sich durchaus bis zu 4 Tassen (das wären dann 520 Liter kostbares Nass) dieses beliebten flüssigen Morgengrusses gönnen dürfe, Hauptsache man isst nicht zuviel Fleisch, trinkt nicht zuviel Alkohol, isst genügend Gemüse und Früchte - Vollkornprodukte nicht zu vergessen - und verzichtet gänzlich auf Rauchen und Süsses. Wer zudem noch ab und zu sein Laufband bewegt, der hat allen Grund, sich auf seinen 100sten Geburtstag zu freuen. Möglicherweise sitzt man ja dann im Alters- und Pflegeheim XY und lebt von Erinnerungen, es sei denn, diese sind einem dank Alzheimer abhanden gekommen. Sie wissen ja - shit happens!

In Bern war dieses Wochenende Fastnacht, auch als die fünfte Jahreszeit bekannt. Die hat eher weniger mit Gesundheit und Fasten zu tun. Da geht es um Feiern, Verkleiden, um als Musik verkleideten Lärm und ........ um Bier! Letzteres fliesst in Strömen und es gibt böse Stimmen, die behaupten, ohne Alkohol könne man den ganzen Unsinn samt aufgesetzter Heiterkeit nicht ertragen!

Mir ist das relativ Pustekuchen respektive Ziegerkrapfen. Jedem das seine und ich bleib beim Weine. Trinken mit Maß, das macht echt Spass .... hicks .... und alles übrige kann man ja grossräumig umgehen. Den meisten gelingt dies auch prächtig, ausser vielleicht Martin und mir. Wir scheinen eine geradezu unheimliche Resonanz zum Fastnachtsgeschehen zu haben. So passiert es uns leider regelmässig, dass wir uns kurzfristig für ein Reiseziel entscheiden und, kaum eingetroffen, schon von weitem hören: Tschättärättättäääää! Nein!!!!!

Tschättärättättääää klang es denn auch kürzlich hinter einer Hecke hervor, als ich zu Fuss in die Stadt ging. Ich wollt schon sämtliche Schimpfworte durchbeten, da kam ein harmloser Strassenkehrer um die Ecke gebogen, der zog einen dieser grossen grünen Abfalleimer hinter sich her .....

An den Rat mit den 4 Tassen habe ich mich heute Morgen brav gehalten, doch was mach ich mit dem restlichen Tag? Natürlich Däumchen drehen und Kaffee trinken!

Dienstag, 14. Februar 2012

Happy Valentinstag

Each Day is Valentine's Day ♡
Zwei Kurzgeschichten zum Valentinstag

Geschichte 1
Einst fragte der wunderschöne Jüngling seine Herzallerliebste: "willst Du mich heiraten"; sie sagte "Nein".... und sie lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage!

Geschichte 2
ER hatte soeben den Bestseller "Ich bin der Herr im Haus" fertiggelesen. Okeyli-dokey, dachte er, da war ich wohl etwas zu nett zu meiner besseren Hälfte - da besteht wohl akuter Handlungsbedarf! Er stürmte in die Küche und verkündete mit herrischer Stimme: "Von nun an bin ich der Herr im Haus; mein Wort ist Gesetz! Ab heute Abend, wenn ich nach Hause komme, will ich verwöhnt werden, mit Gourmetessen, exquistem Nachtisch und wildem Sex. Nach meinem anschliessenden Entspannungsbad wirst Du mich abtrocknen und mir zu guter Letzt noch Hände und Füsse massieren. Und nun rate mal, wer mich morgen früh anzieht und mir die Haare kämt?" Daraufhin seine Frau: "Ein Angestellter des Bestattungsinstituts".

Geschichte 3: Hier könnten Ihre Glücksmomente aufgeführt sein. Greifen Sie also zur Feder .... hauen Sie in die Tasten und schreiben Sie Ihre Kurzgeschichte zum Valentinstag. Und denken Sie dran: so teuer wie heute sind Rosen sonst nie!!

Ach übrigens: Happy Valentine!

Samstag, 31. Dezember 2011

Soeben noch Silvester - Kurzum Neujahr

in der neuen Bar .... ehm ... hicks ;-)
Alles Gute in der neuen Bar ... ehm ... hicks .... im neuen Haar ... Jahr. Mögen Ihnen allen die guten Ideen und edlen Tröpfchen NIEMALS ausgehen. Stossen Sie doch bitte mal mit mir an, denn mit sich selber anstossen macht fast keinen Spass!

Göttergatten haben so ihre Eigenarten und Macken (meiner bekanntlich meist MACen). Zum Beispiel werden sie zu den unmöglichsten Momenten leidend, und was verflixt ist: bei einem Mann weisst Du nie, wie schlimm es tatsächlich ist. Nach einem gravierenden Hinterwandinfarkt erklärt er seiner Angetrauten im Brustton der Überzeugung, er gehe jetzt arbeiten. Klemmt er sich aber den Fingernagel in der Autotür, sind die Ferien gelaufen.

Meiner hustet sich seit geraumer Zeit sämtliche Lungen, Viren und sonstigen Käfer aus dem Leib. Klingt echt gar nicht gut, was jetzt nicht heissen will, dass er weiter üben soll! Und mit dem Fieber hat er eine On/Off-Beziehung!!! Schluss-di-Buss, denn eigentlich hätte er Ferien und heute ist erst noch Silvester. Da wollten wir doch in unserer Schule ein Spezialtraining machen, gefolgt von einem gemütlichen Apéro.

heul-schluchz-Weinkrampf
Wein?
in dubbio Prosecco!
Okay, können wir immer noch nachholen, aber eben ... same procedure as every year fällt wohl aus. Hier übrigens eine etwas aktuellere Version =)



Prost, ich wünsche Ihnen einen guten Rutsch und erwarte Sie auf der anderen Seite, im magischen und sagenumwobenen Jahr 2012.

Übrigens: Dass Jahreszahlen, Datümer, Irrtümer und die Zeit überhaupt relativ sind, zeigt uns ganz deutlich der Inselstaat Samoa, der aus wirtschaftlichen Erwägungen mal eben den 30. Dezember (also nicht Silvester!!!) einfach gestrichen hat, um das neue Jahr einen Tag früher angehen zu können. Back to the future, hoffentlich gute Geschäfte mit den neuen Handelspartnern und für 775 Unentwegte eine Verjüngungskur der besonderen Art: ihr Geburtstag ist für einmal gestrichen worden. Das sollte mir mal passieren .....

Montag, 31. Oktober 2011

Halloween - Hallo Wien

Hatschi und Halloween
ist das wirklich nötig?
Die Unruhenacht des Jahres steht uns bevor. OMG!

Viele setzen nebst "Süsses - sonst gibt's Saures" und Eierwerfen zwecks Fasadenveschönerung auf krasse Verkleidungen, wie zum Beispiel Heidi Klum. Sie trägt dieses Jahr ein Kostüm aus der Kollektion von Gunther von Hagens. Sehr gediegen, sag ich Ihnen. Müsste sie sich eigentlich patentieren lassen.


Aber Achtung: nicht jeder, der irgendwie abartig aussieht, ist tatsächlich verkleidet. Es kann sich auch um vollkommen normale Verschleisserscheinungen des Alltags handeln. Tja, eigentlich wollte ich ganz im Sinne von "Hallo Wien" um die Häuser ziehen (Sissi!! - Franzl !!), aber erstens hatte Göttergatte weder Lust noch Zeit, meine Schleppe zu tragen und zudem passte das meiner Nase überhaupt nicht. Woher diese Massen an Flüssigkeit (Rotz!!) stammen. Böse Zungen behaupten ja, es handle sich dabei um Hirnflüssigkeit!

Hatschi und happy Hallogen ... eh ... -ween 

Sonntag, 24. April 2011

Frohe Ostern - aber was feiern wir eigentlich?


links-zwei-drei, rechts-zwei-drei
Umfragen im Vorfeld christlicher Feste beweisen es immer wieder: wir sind viel zuwenig sattelfest in unserem Glauben. Was feiern wir am Gründonnerstag, Karfreitag, an Ostern oder Pfingsten?.... sind für viele von uns nur noch mit Hilfe von Google zu beantworten. Sich da zu orientieren ist viel ausgiebiger als es kurz auf den Punkt zu bringen. Dennoch hier die Minimalstversion:

Gründonnerstag: Fusswaschung und das letzte Abendmahl
Karfreitag: in Gedenken an den gewaltsamen Tod von Jesus
Karsamstag: Erwartung seiner Auferstehung
Ostern: JUHUUU, es hat geklappt

Übrigens: die bisherige Formel zur Ausrechnung des genauen Datums des Osterfestes sei falsch, zumindest wenn es nach dem Hamburger Astronomen Bernd Loibl geht. Das Osterdatum folge nicht der Astronomie sondern allein kirchlichen Festsetzungen. Der kirchliche Frühlingsanfang sei nicht der Moment der astronomischen Tag- und Nachtgleiche, sondern IMMER der 21. März, so festgelegt vom Konzil von Nicäa im Jahre 325.

Das wäre natürlich viel einfacher, als sich an den ersten Frühlings-Vollmond anzulehnen, der sich mal mehr und mal weniger Zeit lässt. Irgendwo im Netz geistert sogar ein Dokument rum, das als korrektes Datum - und das ist kein Scherz - den 1. April vorschlägt. Leider finde ich es nicht mehr und somit auch nicht die damit verbundenen angeblichen Tatsachen, welche die Theorie erhärten sollten. Könnte aber logisch sein, denn die Kreuzigung Jesu' hat ja an einem ganz bestimmten Datum stattgefunden - PUNKT!

Den meisten ist es eh egal. Sie feiern an Ostern lecker Essen, vier aufeinanderfolgende freie Tage - mehrheitlich im Stau auf der Autobahn - und freuen sich daran, die von Osterhasi hoffentlich pünktlich gelieferten Eier zu tütschen.

Göttergatte Martin und ich tanzen derweil in den Zauber des Frühlings hinein. Ist es nicht einfach fantastisch? Jedes Jahr bin ich neu überwältigt von der Schönheit der Natur. Möge sie uns und allen, die uns folgen werden, noch lange erhalten bleiben.

Freitag, 24. Dezember 2010

White Christmas.... frohe Salzs-Treue

Weihnachtsengel von Alessi - hallelujah
Der Himmel meint es gut mit uns. Nachdem die halbe Welt in den letzten Tagen und Wochen "I'm dreaming of a white Christmas" sang - sogar der Santa und seine Rentiere legten sich ins Zeug! - erreicht uns die weisse Pracht gleich im XXL-Format.



Man könnte denken es habe früher nie geschneit!! Wie anders ist es zu erklären, dass die Salzlager fast leer (das nennt man nun Salzs-Treue) und Enteisungsvorräte beinahe aufgebraucht sind. Ob man bald zu Fleur de Sel greifen muss?

Also dann mal raus mit den Skiern und Schlittschuhen und rein in die Schlidderpartie! Ich glaub ich brauch jetzt unbedingt erst einmal ein Schlückchen, hicks, denn dann fällt sich's gleich viel leichter auf die Nase!

Eigentlich ist Schnee etwas Wunderschönes. Allein wenn man sich einmal auf den Klang der Flocken einstimmt. Ob es mir gefällt oder nicht: es schneit und schneit und schneit... also ist es doch besser, ich entscheide mich einfach, DASS es mir gefällt und stimme mit ein in "I'm dreaming of a white Christmas".

Umarmhäppchen light und alles Liebe..... viel Freude und eine gute Verdauung wünsch ich Ihnen! MERRY CHRISTMAS :-)

Sonntag, 1. August 2010

Happy Birthday Schweiz

Luegit vo Bärge u Tal
flieht scho der Sunnestrahl
lueget uf Aue u Matte
wachse die dunkele Schatte
D'Sunn uf de Bärge no stoht
ooooooo wie sy d'Gletscher so root!
Nein, ich weiss, das ist nicht UNSER Lied, aber doch auch irgendwie schweizerisch. Es laufen ja genügend Leute mit rot-weissen Spickzettel-TShirts in der Gegend rum, als dass wir die Nationalhymne vergessen könnten. Viele hätten eh lieber etwas Fetzigeres, vorgetragen zum Beispiel von unserer künstlerisch begabten Bundesrätin Micheline Calmy-Rey, und das erst noch mit einem Alphorn.

Die Schweiz feiert jedenfalls morgen ihren 719 Geburtstag, und sie hat auch allen Grund dazu. Was haben wir bloss für ein schönes Land!! Das geht mir immer durch den Kopf, wenn ich wieder einmal das Gefühl habe, durch eine lebendige Postkarte zu wandeln. Herrlich, alles da, Berge, Seen, Wälder... eine Augenweide! Einzig mit dem Meer hat es nicht ganz geklappt.

Viele unserer Nachbarn verschiessen ihr Pulver schon heute und lassen die Raketen in den nächtlichen Himmel steigen. Schliesslich ist jetzt gerade schönes Wetter und die Aussichten für morgen nicht so prickelnd. Ausserdem befinden sich die "Frühchlepfer" in guter Gesellschaft. Basel feiert nämlich auch am 31.7., aus was für Gründen auch immer. Und wenn man lange genug durchhält, dann ist tatsächlich schon 1. August.... zum Beispiel gerade jetzt!

Ich wünsche unserem Land, dass es sich all die schönen und wertvollen Dinge erhalten kann, welche das Leben hier so lebenswert machen. Auf dass wir noch ganz viele Jahre immer wieder Grund zum feiern haben.

Freitag, 31. Juli 2009

Nationalfeiertag - Urbi et Gürbe...







Kann es der 1. August noch schaffen, in uns das bengalische Feuer der Begeisterung zu entfachen? Welche Begriffe verbinden wir mit dem Wort "Vaterland"? Was genau feiern wir?

  • 718 Jahre falsche Bescheidenheit
  • 41'285 Quadratkilometer begehbare Postkarte
  • 74 Jahre Bankgeheimnis (☼ 1935 - 2009 ✝)
  • Zuviele Jahre langfädig-unnötige Augustreden des jeweiligen Bundespräsidenten

Fühlen wir in uns überhaupt noch so etwas wie Nationalstolz? Sind wir nicht einfach froh, dass wir seit 1994 am Nationalfeiertag nicht mehr arbeiten müssen. So bleibt nämlich viel mehr Zeit zum grillieren und eine dritte Ladung Feuerwerk in die Luft zu lassen. Wie schlecht es auch um die familiären Finanzen stehen mag, dafür hat man doch immer Geld.

Als Kinder hatten meine Schwester und ich ja sogar Schiss, die Bengalischen selber anzuzünden. Wir überliessen diese Ehrenrunde lieber meinem Vater, der damit wunderschöne Achten in die Luft schrieb. Uns wurde aber vorher auch ziemlich eingeheizt von wegen Gefährlichkeit des Feuerwerks; wir kriegten allein von den Ermahnungen Brandblasen. Und schliesslich war es dann auch ausgerechnet mein Lieblingslampion gewesen, der da plötzlich lichterloh brannte.

Die Schweiz bedeutet für mich Heimat. Hier habe ich meine Wurzeln und fühle mich am wohlsten. Auch wenn ich nicht immer mit allem einverstanden bin und stets etwas zu meckern finde, möchte ich nirgendwo sonst lieber leben. Man hat eine gewisse Freiheit, geniesst den Frieden und wächst am Widerstand, der einem in vielen Dingen entgegengesetzt wird. Und wenn wir auch manchmal den Revolutionären in uns spüren und nähren....



...so sind wir doch irgendwie-irgendwo verdammt stolz auf uns, denn die Schweiz ist mehr als ihre farblosen Politiker.

Drum Urbi et Gürbe.... oder eben Aare, und allen einen schönen "ärgsten" August =D

Sonntag, 31. Mai 2009

Kartoffelsalat - Solanum tuberosum olé


Viele würden es nicht glauben, aber ich kann tatsächlich nicht schlecht kochen. Ich behaupte sogar: gut bis sehr gut. Es gibt welche, die steigern sich sogar in Superlative wie superlecker, mega, genial etc.

Seit Jahrmillio...eh.... -zehnten haben wir an Pfingsten ein Familientreffen. Toll mal wieder (hoffentlich!!) alle beieinander zu sehen, friedlich vereint bei "Tris de Buffetvariation" (Apéro-Hauptgang-Dessert), fröhlich plaudernd, Verdauungsspaziergänge unternehmend, sich eifrig austauschend und sich schon aufs nächste Mal freuend (fakultativ!!! :-).

Und jeder bringt etwas mit. Wird eine (!!) von uns in höhere Welten abberufen, erbt eine andere deren Gericht, wenn auch nicht unbedingt das dazugehörige Talent. So kamen wir zum Kartoffelsalat oder wohl doch eher auf den Hund?

Ich koche kreativ, NUR EINMAL IM JAHR KARTOFFELSALAT, nie nach Rezept, frei Schnauze und mit viel Bauchgefühl. Ist etwas einmal genial+++, kann ich es leider nicht noch einmal so hinkriegen, das ist der Nachteil. Nur an Pfingsten, wenn allen alles bekanntlich am ringsten geht, tue ich mich schwer.

Da meine Auslegung dieses Emmentaler-Klassikers nicht bei allen ankam - zuviel Knoblauch, falsches Öl etc. - habe ich mir vor allem schwesterlicherseits (Sterneköchin!!) Rat eingeholt. Ihre diesjährige Variante auf Notizzetteln entspricht nicht ganz der festgehaltenen vom letzten Jahr. Ob ich sie mal kurz anrufe???? Geht nicht, die Gute macht schon eine 5 Kilo-Züpfe, die beste Schokoladenmousse aller Zeiten sowie Reissalat. Viel sagen Sie? Ja schon, aber... ähm... Okay, ich habe verstanden.

Ich fühle mich jedoch mit meinem leidigen Erbe völlig unsicher, fast wie eine Anfängerin, die gerade heute entdeckt hat, dass das komische Ding in der Küche ein Herd ist, mit dessen Hilfe man zum Beispiel Urknollen weichmachen kann. Hätten die Spanischen Eroberer seinerzeit etwas anderes entdeckt, würde ich vielleicht heute etwas noch Exotischeres zubereiten, zum Beispiel Maniok-Raspel frittiert. Aber: es ist wie es isst und es isst gut so!

Es scheint ein wenig meinem Lebensmotto zu entsprechen, hauptsächlich Dinge zu tun, die ich nicht wirklich kann. So habe ich nach der Musicalschule statt Physiotherapie Arzthelferin gelernt, deshalb mache ICH unsere Buchhaltung, betätige mich im Haushalt als Putz- und Kochperle und hadere mit meinem Frauenschicksal. Nur manchmal, da kann ich meine wahren Seelenaspekte ausleben, und die haben mit Kartoffelsalat seeehr wenig zu tun!!!

Dank meinem Göttergatten hat sich heute das Blatt noch einmal zum Guten gewendet und so überlege ich mir denn, ob ich mein Erbe tatsächlich gegen den Teigwarensalat eintauschen werde oder ob wir uns nächstes Jahr nach dieser Zangengeburt wieder gegenseitig auf die Schultern klopfen und jubeln werden: "Congratulations, you did it"

Samstag, 11. April 2009

Mach es wie die Eieruhr....



....zähl die heitern Stunden nur!

Früher brauchte die Hausfrau Information von höchster Stelle, um ihre Eier richtig und vor allem energiesparend zu kochen. Adolf Ogi hatte sich dafür extra Zeit genommen, man stelle sich das mal vor. Da haben unsere Bundesräte schon viel dümmere Sachen gemacht. Unter "frag-mutti.de" kann man die Methode noch heute abrufen. Das ist überhaupt eine witzige Seite für allerlei Tipps rund um den Haushalt.

Das "gekochte Eier" nicht bloss zu Verstopfung führen, sondern auch allerlei Anlass zu Diskussionen oder gar Ärger geben können, hat uns Loriot sehr schön gezeigt.

"Morgen bring ich sie um", meint dieser Ehemann.

Damit das nicht passiert und das Ei nicht nur zufällig weich bleibt oder hart wird, haben sich Wissenschafter etwas ganz Spezielles ausgedacht. Man kann die Grösse des Eis einstellen, den gewünschten Härtegrad und sogar die Höhe über Meer und die Kochzeit wird automatisch berechnet. Dann drückt man den Startknopf und setzt eine virtuelle Eieruhr in Gang. Jetzt kann tatsächlich nichts mehr schief gehen: "Kunsten å koke et egg"
Bild anklicken
Ja, ich weiss, ich bin etwas spät dran mit diesem Link. Morgen ist schon Ostern und die Eier sind schon alle in den Nestern versteckt. Übrigens hat sich der Osterhase dieses Jahr von allen Seiten tatkräftige Hilfe geholt, und mir bleibt wohl nur noch, allen ein wunderschönes Osterfest, gute Erholung und leckere Eier zu wünschen. Kochen Sie's gut!

Sonntag, 21. Dezember 2008

Kalorienregeln zu Weihnachten

Bitte unbedingt am Kühlschrank aufhängen!
Wir nähern uns mit grossen Schritten dem Fest des Essens und Trinke... eh... der Liebe natürlich. Da sind einige Weisheiten in Sachen Nahrungsaufnahme sicher von Vorteil. Diese Kalorienregeln möchte ich uns wieder einmal in Erinnerung rufen:
  1. Wenn wir etwas essen und keiner sieht es, dann hat es keine Kalorien!
  2. Trinkt man Light-Limonaden und isst dazu noch eine Tafel Schokolade, dann werden die Kalorien der Schoggi von der Light-Limo vernichtet (Star-Wars).
  3. Isst man gemeinsam mit andern, dann zählen nur diejenigen Kalorien, die die Kalorienaufnahme aller andern am Tisch übersteigen.
  4. Essen, welches zu medizinischen Zwecken eingenommen wird, z.B. heisse Schokolade, Rotwein, Punsch, Cognac etc., zählt NIE.
  5. Je mehr wir unsere Familie oder unsere Gäste mästen umso schlanker werden wir selber.
  6. Essen, welches als ein Teil von oder zur Unterhaltung verzehrt wird (Popcorn, Erdnüsse, Limonade, Schokolade oder anderer Zucker), also zum Beispiel beim Fernsehen oder Musikhören, enthält kene Kalorien, da es nicht der Ernährung dient sondern lediglich der Vertreibung allfälliger Langeweile.
  7. Kuchenstücke oder Gebäck enthalten keine Kalorien, wenn sie gebrochen (nicht erbrochen!!) und Stück um Stück verzehrt werden. Fett verdampft nämlich, wenn es aufgebrochen wird.
  8. Alles, was während der Essenszubereitung von Messern, aus Töpfen oder von Löffeln geleckt wird, enthält keine Kalorien, da es unter Abschmecken läuft.
  9. Essen mit gleicher Farbe hat auch denselben Kaloriengehalt (z.B. Tomaten und Erdbeermarmelade, Pilze und weisse Schokolade etc.)
  10. Speisen, welche eingefroren wurden, enthalten keine Kalorien, da Kalorien eine Wärmeeinheit sind.
Wer sich daran hält, der braucht sich nicht mehr den Kopf zu zerbrechen, ob der Bikini nach den Festtagen noch sitzt oder doch eher platzt.

Wer alles falsch gemacht hat, dem ist dieses Trainingsprogramm zu empfehlen. Es ist nicht nur für die Katz =D


Und wer ein Fan ist von "Simons Cat", der kann sich anhand des neusten Werkes "Simon's Sister's Dog" davon überzeugen, dass Essen unter dem Tisch nicht automatisch dem Erhalt einer schlanken Linie dienlich ist. 

Es ist schon ein Hundeleben!!



E Guete und schönen 4. Advent!

Samstag, 20. Dezember 2008

Weihnachtshase - Osterchlaus


Aufatmen bei den Schokoladenherstellern: endlich kann auf Ganzjahresproduktion umgestellt werden.

Bisher wurden die schokoladigen "Samichläuse" nach Weihnachten zum Aktionspreis auf den Markt geworfen, zum Beispiel mit 50% Preisnachlass. Für all diejenigen, die trotzdem nicht an die Frau gebracht werden konnten gab es dann nur noch eine Lösung: Schmelz, und einer grandiosen Zukunft als Osterhase stand nichts mehr im Weg.

Bei Lindt geht man seit einiger Zeit etwas andere Wege. Die Geschäftsleitung hat entschieden, dem Goldhasen vor Weihnachten ein etwas anderes Gewand überzustülpen, und geboren war das Goldrentier. Sooo schön!!

Heute erhielt ich nun die absolute Topvariante weihnachtlicher Vorfreude... two in one sozusagen. Der Weihnachtshase, nur echt mit der Chlausenmütze. Hübsch ist er anzusehen, der Hoppelfritz, und falls wir es nicht schaffen, ihn mit Hilfe des Verdauungstrakts biologisch-dynamisch zu entsorgen, können wir ihn im Kühlschrank überwintern und am Ostersonntag als Osterchlaus auf den Frühstückstisch stellen. Er ist ja soooo dekorativ.

Verkauft werden die süssen Weihnachtshasen resp. Osterchläuse übrigens bei Merkur. Und wenn ich unser Exemplar gänzlich und noch vor Mitternacht in mich reinstopfen würde, dann kriege ich mein Fett bis Ostern bestimmt nicht weg!!

Die einzige Frage, die sich mir stellt, ist: warum ist das in all den Jahren bisher niemandem eingefallen? Man könnte ja auch gleich die Geschichte ein wenig umschreiben, denn Hoppelhase Fritz wäre beim Verteilen der Weihnachtsgeschenke wohl etwas schneller als der übergewichtige Santa. Und günstiger im Unterhalt wäre er auch, denn er würde gänzlich ohne Esel und Knecht Ruprecht auskommen. Warum also nicht gleich an Personalkosten sparen?

Und wenn wir schon am ändern sind: kürzlich habe ich vorgeschlagen, Weihnachten wegen der besseren Voraussetzungen für eine gelungene Feier auf den Sommer zu verschieben. Schon hat sich jemand gefunden, der meinem Ansinnen auf der Grundlage astronomischer Forschung Vorschub leistet. Der Australier Dave Reneke hat nämlich mit Hilfe einer besonderen Software berechnet, wie der Sternenhimmel über dem Heiligen Land vor zirka 2000 Jahren ausgesehen haben muss. Tatsächlich soll über Bethlehem im Jahre 2 v. Christus ein einziger, heller Stern am östlichen Morgenhimmel erschienen sein, und zwar am 17. Juni. Hallelujah. Nie mehr finstere, stille Nacht und Sauertopfstimmung!! Und am 1.1. beginnt dann das Jahr 2011. 2 Jahre früher pensioniert, oder?

Aber machen wir doch noch kurz etwas Dezentes für die richtige Stimmung.
Stille (?) Nacht (?) heilige (?) Nacht...


Yeah, tolle Nachbarn!!! =D