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Freitag, 13. September 2013

Vermisst wird .... Adeline Morel

to Adeline: R.I.P.
Und wieder ein so schreckliches "Vermisst wird", in etwa wie bei Lucie (2009) und Marie (2013) und doch nicht ganz.

Wie bitteschön ist es mit dem gesunden Menschenverstand zu vereinbaren, eine so wunderschöne junge Frau auszuwählen, um einen gefährlichen Vergewaltiger zu seiner Reittherapiestunde (!!) zu begleiten? Entweder ich seh den Kasus knaxus nicht oder der Arbeitgeber der ermordeten Sozialtherapeutin, das Zentrum für Sozialtherapie La Pâquerette, ist mehr als inkompetent.

Ich bitte Sie, begleiteter bewilligter Freigang für einen mehrfachen Triebtäter und Gewaltverbrecher. Und im Nachhinein heisst es dann, man habe die Sachlage falsch eingeschätzt, die Gefährlichkeit des Gefangenen unterschätzt. Wem hilft das jetzt noch?

Adeline wurde nur 34 Jahre alt, ihre Tochter ist gerade mal 8 Monate. Anstelle der Angehörigen würde ich den Arbeitgeber juristisch zur Verantwortung ziehen und Anklage wegen fahrlässiger Tötung erheben. Das macht Adeline zwar auch nicht wieder lebendig, könnte jedoch einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf zukünftige Entscheidungsfindungen solcher Institutionen haben. Eventuell wäre dann die Begleitung eines Sexualstraftäters männlicher Natur, z.B. ein Polizeibeamter, oder auf Freigang würde so lange verzichtet, bis der Wiederholungstäter einer Kastration zugestimmt hat.

Damit meine ich übrigens nicht eine chemische Kastration, sondern eine operative, denn nur da ist das Resultat definitiv. Darunter wäre eine Orchiektomie zu verstehen, eine Entfernung der Hoden. Als ich noch in einer Arztpraxis arbeitete, hatten wir einen Patienten, der diese Methode gewählt hatte, um ein einigermassen lebenswertes Leben führen zu können, wie er selber sagte. Es war für ihn, laut eigenen Angaben, eine unglaubliche Erleichterung.

Schluss mit der schweizer Kuscheljustiz! Jeder, der mal irgendwie von etwas abhängig war, zum Beispiel Ex-Raucher oder trockener Alkoholiker, weiss: es braucht ganz wenig, und man ist wieder voll drin im Schlamassel. So stimmt einem denn die Aussage, dank La Pâquerette seien mehrere solche Täter wieder erfolgreich in die Gesellschaft eingegliedert worden, eher nachdenklich.

Adeline ist tot, ihr junges Leben jäh beendet durch sinnlose Gewalt. Es macht mich wütend und unendlich traurig. Ich wünsche ihrer Familie von ganzem Herzen viel Kraft und bin in Gedanken mit ihnen.

Mittwoch, 11. September 2013

9/11 - die dritte Wahrheit

In Gedenken an die Opfer
Einst habe ich die Zusammenhänge rund um den 11. September 2001 noch ein wenig anders gesehen (s. Post vom 14. September 2007). False Flag, ja, aber die Vorgehensweise war damals nicht so eindeutig. 

Seit ich das Video: "11. September - die dritte Wahrheit" gesehen habe, bin ich mir ziemlich sicher, wie das Ganze abgelaufen ist, denn eins fügt sich zum andern. 

Wenn man sich zudem vor Augen hält, was "ground zero" einst tatsächlich für eine Bedeutung hatte (Wikipedia: Bodennullpunkt, bezeichnet in der Militärsprache die Explosionsstelle einer nuklearen Bombe oder Rakete), dann ist wohl alles klar. Mittlerweile wurden die Wörterbücher selbstverständlich  entsprechend angepasst. Papier ist bekanntlich geduldig. 

Wie lange sind wir es noch .... WIR ALLE?


Mittwoch, 28. August 2013

Obama = Kriegsverbrechen und Showeinlagen

wem vergeht da nicht das Lachen?

Sind wir es nicht einfach müde? Immer diese Kriege, dieses ewige Leid, diese elenden Lügen, die unzähligen False-Flag-Aktionen der USA!

Wer "Giftgas", "Syrien" und "False Flag" eingibt, kann sich selber in die Details vertiefen, wenn er möchte. Warum geht das immer weiter. Wieso hat niemand den Mut, sich dagegen zu stellen. Das Säbelrasseln der Amis ist bis hierher gut hörbar. Nur Putin stellt sich noch gegen einen Angriff auf Syrien.


Bild: facebook.com/antiusa
Obama, ein Mann der einst sogar den Friedensnobelpreis einheimste (und dadurch den Wert dieses Preises mehr als nur relativierte), hinterlässt eine blutige Spur: Afghanistan, Pakistan, Irak, Libyen, Syrien, Ägypten .... who is next. 


Stoppt ENDLICH diesen Wahnsinn, bevor es zu spät ist!

Diese mutige Frau (!) bringt es auf den Punkt:


Bei alledem dürfen wir nicht vergessen: der angeblich mächtigste Mann ist auch nur eine Marionette derjenigen über ihm ... Think! Gutes Anschaumaterial dazu bietet der Film "Thrive, what on Earth will take":


Mittwoch, 1. Mai 2013

Trudi Gerster - ein Leben in Märchen

Ihre Majestät - die Märchenkönigin
Wer kennt sie nicht, Trudi Gerster? Gibt es irgendwo in der deutschsprachigen Schweiz ein Kind zwischen 1 und 99, welches die Stimme der legendären "Märlikönigin" nicht tausendfach vernommen hat?

Gewürdigt wurde sie bereits anlässlich ihres 90sten Geburtstags mit einer speziellen Hommage (in diesem Fall eher Femmage?) mit dem Titel "Die Märchenkönigin". Trudi Gerster war nicht einfach nur Märchenerzählerin ..... sie war eine eigene Marke, stark und eigenständig und so wohl für ihre Nächsten nicht immer einfach im Umgang.

Sie wurde auch vielfach parodiert ..... zum Beispiel als "Fudi vo Geschter" (Marco Rima, s. YouTube), was die intelligente Frau wohl mit einem verschmitzten Lächeln weggesteckt hat. Eine solche Persiflage ist doch wohl nur als Kompliment zu verstehen, oder?

Trudi Gerster hat Märchen nicht nur wiedergegeben, sie hat auch welche geschrieben, zum Beispiel die Säuli-Geschichten. Ein Satz klingt da noch in meinen Ohren, nämlich wenn das Schweinchen jammert "das ewig Rosarot vertleidet eim"!


Dass Humor kein Fremdwort für sie war, zeigt sie in diesem Auftritt mit Mike Müller: Hey Monn, si hets voll druffe! ;-)


Schönheit ist keine Frage des Alters, sondern eine Seelenangelegenheit! Mich fasziniert, wie Trudi Gersters Gesicht im Laufe der Zeit geprägt wurde durch ihre Geschichten. Mit all den vielen Falten war es bis zuletzt einfach wunderschön ..... zauberhaft, verschmitzt und voller Erwartung eines doch wohl hoffentlich guten Endes .... oder vielmehr Neuanfangs! Ja, denn am 27. April 2013 ist sie friedlich eingeschlafen und wer weiss, wen sie künftig mit ihrer Sprache der Magie unterhalten wird, wenn sie zum Beispiel die Geschichte der "Hexe Wackelzahn" zum Besten gibt.

Liebes Trudi, danke vielmal für alles. Umarmhäppchen en masse und bis ???

Dienstag, 8. Januar 2013

Staudamm von Belo Monte ... denn sie wissen nicht, was sie tun!

Ich weine mit diesen Menschen .....
Die Evakuierung des Kayapó-Stammes - eines Indianervolkes des Amazonasgebiets im brasilianischen Mato Grosso hat begonnen. Der Bau des hydroelektrischen Staudamms von Belo Monte wurde trotz zahlreicher Proteste und über 600.000 gesammelten Unterschriften freigegeben.

Belo Monte wird insgesamt 400.000 Hektar Regenwald überschwemmen, ein Gebiet, das grösser ist als der Panamakanal. 40.000 Menschen indigener und lokaler Bevölkerungsgruppen werden vertrieben, der Lebensraum von unzähligen Tier- und Pflanzenarten wird unwiderbringlich zerstört. Ziel: Elektrizität, die leichter, effektiver, und vor allem gewinnbringender von Investoren erzeugt werden kann.

Es bricht einem das Herz!!!! Ich weine mit diesen Menschen; traure mit den Tieren und Pflanzen und bete, dass der Mensch endlich begreift und sein Herz öffnen kann!

Der Einfluss auf den lebenswichtigen Wasserkreislauf und somit auf das Wetter respektive Klima ist nicht abschätzbar, und zwar global gesehen. Es ist dies übrigens nicht das erste gigantische Projekt dieser Art. Ich erinnere an die umstrittene Drei-Schluchten-Talsperre in China!

When will they ever learn ..... oder: When will WE ever learn?

Mittwoch, 3. Oktober 2012

Dirk Bach - ich bin ein Star .... ein Stern?

Und wer tot ist, wird ein Stern ☆
˝Der ist so süss, das ist einer für‘s Handtäschchen˝ habe ich oft gesagt, und das überhaupt nicht despektierlich gemeint. Dirk Bach war mir einfach extrem sympathisch.

Wer etwas im Kurzum-Archiv stöbert wird schnell fündig: ich war und bin kein Fan von Dschungelprüfungen; mir fehlt da unter anderem der Respekt vor den Tieren. Wer mich dennoch immer wieder dazu brachte, doch zuzuschalten, war Dirk Bach. Wie er da so rund, bunt und strahlend über die Dschungelbrücke trippelte und dazu aus Leibeskräften rief ˝Ich bin ein Star, holt mich hier raus˝ .... also ich weiss auch nicht, aber irgendwie hatte ich stets schlagartig eine gute Laune. Bach - keine Disko-, sondern eine Gute-Laune-Kugel!

Man darf sich jedoch nicht täuschen. Dirk Bach war viel mehr als ein Comedian. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass hinter der bekannten Fassade ein tiefgründiger, feinsinniger und engagierter Mensch steckte. Obwohl sein Witz auch schon mal leicht beissend war, denke ich, dass es für ihn Grenzen gab, die seine Achtung vor dem Nächsten ihm setzte.

Die Nachricht von seinem Tod traf alle unerwartet. Warum ausgerechnet ER? Der war doch zum Sterben viel zu jung! Angesichts der unzähligen alten Menschen, welche visionslos in unseren Alters- oder Pflegeheimen auf den Tod als Erlösung warten, könnte man es auch ganz anders sehen. Man muss bekanntlich aufhören, wenn es am Schönsten ist! Vielleicht hat Dirk ja sein berühmtes: ˝Ich bin ein Star, holt mich hier raus˝ erklingen lassen und wurde erhört.

˝Und wer tot ist, wird ein Stern˝, diesen Satz hätte er im Stück ˝Der kleine König Dezember˝ sagen sollen. Wenn das stimmt, dann ist der nächtliche Himmel jetzt um ein wunderbares Strahlen reicher. 


Lieber Dirk, ich wünsche Dir auf Deinem weiteren Weg alles nur erdenklich Gute! 


Montag, 13. Februar 2012

Whitney Huston - One moment in Time

I will always love you - God bless you - R.I.P.
Was das Leben manchmal aus uns macht! Wie eng liegen Beifall und Häme beieinander!

Auf unserem Lebensweg kommen wir immer wieder an eine Abzweigung. Verschiedene Richtungen sind möglich, so wie z.B. auch die Finger unserer Hand unterschiedliche Zielpunkte haben. Ich entscheide mich für eine, um alsbald an der nächsten Abzweigung zu landen. Wieder verlangt das Leben meine Wahl, um mich kurz darauf an den nächsten Scheideweg, die nächste Kreuzung zu führen, welche zum Beispiel Bobby Brown heissen kann! .... So geht es immer weiter, und wenn wir auch manchmal das Gefühl haben, unsere Entscheidung an der allerersten Wegzweigung habe absolut nichts mit unserer heutigen Situation zu tun, so ist dies ein Trugschluss und ein Zurück niemals mehr möglich .... höchstens ein Neuanfang.

Einen solchen Neuanfang wollte Whitney 2009 auch machen, aber es ging über ihre Kraft. Sie hatte etwas vom Wichtigsten eingebüsst, das ein Mensch hat: ihre Stimme. Stimmig leben, sich auf etwas einstimmen, bestimmen ...! Aus Erfahrung weiss ich, wie wichtig die eigene Stimme ist; sie ist untrennbar mit unserer inneren Stimme verbunden. Whitneys Stimme hatte ihre Kraft und ihren Zauber verloren ... sie war brüchig geworden, konnte nicht mehr moduliert werden. Da die Sängerin jedoch nach wie vor über ein unbestechliches Musikgehör verfügte, wurde ihr das noch bewusster als einem Menschen mit normalen Hörfähigkeiten. Es muss eine Qual für sie gewesen sein! Mir kamen oft einfach die Tränen, wenn ich sie in Neuinterpretationen ihrer grössten Hits erlebte.

Geheult wie ein Schlosshund habe ich soeben, als ich mir einen ihrer grössten Hits auf YouTube anhörte. Diese Worte .... es bricht einem das Herz!


Each day I live
I want to be
A day to give
The best of me
I'm only one
But not alone
My finest day
Is yet unknown


I broke my heart
Fought every gain
To taste the sweet
I face the pain
I rise and fall
Yet through it all
This much remains


I want one moment in time
When I'm more than I thought I could be
When all of my dreams are a heartbeat away
And the answers are all up to me
Give me one moment in time
When I'm racing with destiny
Then in that one moment of time
I will feel
I will feel eternity


I've lived to be
The very best
I want it all
No time for less
I've laid the plans
Now lay the chance
Here in my hands


Give me one moment in time
When I'm more than I thought I could be
When all of my dreams are a heartbeat away
And the answers are all up to me
Give me one moment in time
When I'm racing with destiny
Then in that one moment of time
I will feel
I will feel eternity


You're a winner for a lifetime
If you seize that one moment in time
Make it shine


Give me one moment in time
When I'm more than I thought I could be
When all of my dreams are a heartbeat away
And the answers are all up to me
Give me one moment in time
When I'm racing with destiny
Then in that one moment of time
I will be
I will be
I will be free
I will be
I will be free

Dear Whitney, I hope you really do feel free now .... eternally free. I will always love you! God bless you! Rest in Peace!

PS: Möge Deine Tochter Bobbi Kristina jenen Halt und jene Hilfe finden, die sie jetzt dringendst benötigt, um ihr Leben in die richtigen Bahnen zu lenken und um irgendwann einmal wieder Freude spüren zu können, und Lebenslust!

Donnerstag, 6. Oktober 2011

Jobs Rat: You've got to find what you love

Am 12. Juni 2005 hielt Steve Jobs eine unglaubliche Rede an der Stanford University. Sie ist dermassen reichhaltig und weise, dass man sie mehr als einmal hören und lesen kann:

I am honored to be with you today at your commencement from one of the finest universities in the world. I never graduated from college. Truth be told, this is the closest I've ever gotten to a college graduation. Today I want to tell you three stories from my life. That's it. No big deal. Just three stories.
The first story is about connecting the dots.
I dropped out of Reed College after the first 6 months, but then stayed around as a drop-in for another 18 months or so before I really quit. So why did I drop out?It started before I was born. My biological mother was a young, unwed college graduate student, and she decided to put me up for adoption. She felt very strongly that I should be adopted by college graduates, so everything was all set for me to be adopted at birth by a lawyer and his wife. Except that when I popped out they decided at the last minute that they really wanted a girl. So my parents, who were on a waiting list, got a call in the middle of the night asking: "We have an unexpected baby boy; do you want him?" They said: "Of course." My biological mother later found out that my mother had never graduated from college and that my father had never graduated from high school. She refused to sign the final adoption papers. She only relented a few months later when my parents promised that I would someday go to college.
And 17 years later I did go to college. But I naively chose a college that was almost as expensive as Stanford, and all of my working-class parents' savings were being spent on my college tuition. After six months, I couldn't see the value in it. I had no idea what I wanted to do with my life and no idea how college was going to help me figure it out. And here I was spending all of the money my parents had saved their entire life. So I decided to drop out and trust that it would all work out OK. It was pretty scary at the time, but looking back it was one of the best decisions I ever made. The minute I dropped out I could stop taking the required classes that didn't interest me, and begin dropping in on the ones that looked interesting.
It wasn't all romantic. I didn't have a dorm room, so I slept on the floor in friends' rooms, I returned coke bottles for the 5¢ deposits to buy food with, and I would walk the 7 miles across town every Sunday night to get one good meal a week at the Hare Krishna temple. I loved it. And much of what I stumbled into by following my curiosity and intuition turned out to be priceless later on. Let me give you one example:
Reed College at that time offered perhaps the best calligraphy instruction in the country. Throughout the campus every poster, every label on every drawer, was beautifully hand calligraphed. Because I had dropped out and didn't have to take the normal classes, I decided to take a calligraphy class to learn how to do this. I learned about serif and san serif typefaces, about varying the amount of space between different letter combinations, about what makes great typography great. It was beautiful, historical, artistically subtle in a way that science can't capture, and I found it fascinating.
None of this had even a hope of any practical application in my life. But ten years later, when we were designing the first Macintosh computer, it all came back to me. And we designed it all into the Mac. It was the first computer with beautiful typography. If I had never dropped in on that single course in college, the Mac would have never had multiple typefaces or proportionally spaced fonts. And since Windows just copied the Mac, it's likely that no personal computer would have them. If I had never dropped out, I would have never dropped in on this calligraphy class, and personal computers might not have the wonderful typography that they do. Of course it was impossible to connect the dots looking forward when I was in college. But it was very, very clear looking backwards ten years later.
Again, you can't connect the dots looking forward; you can only connect them looking backwards. So you have to trust that the dots will somehow connect in your future. You have to trust in something — your gut, destiny, life, karma, whatever. This approach has never let me down, and it has made all the difference in my life.
My second story is about love and loss.
I was lucky — I found what I loved to do early in life. Woz and I started Apple in my parents garage when I was 20. We worked hard, and in 10 years Apple had grown from just the two of us in a garage into a $2 billion company with over 4000 employees. We had just released our finest creation — the Macintosh — a year earlier, and I had just turned 30. And then I got fired. How can you get fired from a company you started? Well, as Apple grew we hired someone who I thought was very talented to run the company with me, and for the first year or so things went well. But then our visions of the future began to diverge and eventually we had a falling out. When we did, our Board of Directors sided with him. So at 30 I was out. And very publicly out. What had been the focus of my entire adult life was gone, and it was devastating.
I really didn't know what to do for a few months. I felt that I had let the previous generation of entrepreneurs down - that I had dropped the baton as it was being passed to me. I met with David Packard and Bob Noyce and tried to apologize for screwing up so badly. I was a very public failure, and I even thought about running away from the valley. But something slowly began to dawn on me — I still loved what I did. The turn of events at Apple had not changed that one bit. I had been rejected, but I was still in love. And so I decided to start over.
I didn't see it then, but it turned out that getting fired from Apple was the best thing that could have ever happened to me. The heaviness of being successful was replaced by the lightness of being a beginner again, less sure about everything. It freed me to enter one of the most creative periods of my life.
During the next five years, I started a company named NeXT, another company named Pixar, and fell in love with an amazing woman who would become my wife. Pixar went on to create the worlds first computer animated feature film, Toy Story, and is now the most successful animation studio in the world. In a remarkable turn of events, Apple bought NeXT, I returned to Apple, and the technology we developed at NeXT is at the heart of Apple's current renaissance. And Laurene and I have a wonderful family together.
I'm pretty sure none of this would have happened if I hadn't been fired from Apple. It was awful tasting medicine, but I guess the patient needed it. Sometimes life hits you in the head with a brick. Don't lose faith. I'm convinced that the only thing that kept me going was that I loved what I did. You've got to find what you love. And that is as true for your work as it is for your lovers. Your work is going to fill a large part of your life, and the only way to be truly satisfied is to do what you believe is great work. And the only way to do great work is to love what you do. If you haven't found it yet, keep looking. Don't settle. As with all matters of the heart, you'll know when you find it. And, like any great relationship, it just gets better and better as the years roll on. So keep looking until you find it. Don't settle.
My third story is about death.
When I was 17, I read a quote that went something like: "If you live each day as if it was your last, someday you'll most certainly be right." It made an impression on me, and since then, for the past 33 years, I have looked in the mirror every morning and asked myself: "If today were the last day of my life, would I want to do what I am about to do today?" And whenever the answer has been "No" for too many days in a row, I know I need to change something.Remembering that I'll be dead soon is the most important tool I've ever encountered to help me make the big choices in life. Because almost everything — all external expectations, all pride, all fear of embarrassment or failure - these things just fall away in the face of death, leaving only what is truly important. Remembering that you are going to die is the best way I know to avoid the trap of thinking you have something to lose. You are already naked. There is no reason not to follow your heart.
About a year ago I was diagnosed with cancer. I had a scan at 7:30 in the morning, and it clearly showed a tumor on my pancreas. I didn't even know what a pancreas was. The doctors told me this was almost certainly a type of cancer that is incurable, and that I should expect to live no longer than three to six months. My doctor advised me to go home and get my affairs in order, which is doctor's code for prepare to die. It means to try to tell your kids everything you thought you'd have the next 10 years to tell them in just a few months. It means to make sure everything is buttoned up so that it will be as easy as possible for your family. It means to say your goodbyes.
I lived with that diagnosis all day. Later that evening I had a biopsy, where they stuck an endoscope down my throat, through my stomach and into my intestines, put a needle into my pancreas and got a few cells from the tumor. I was sedated, but my wife, who was there, told me that when they viewed the cells under a microscope the doctors started crying because it turned out to be a very rare form of pancreatic cancer that is curable with surgery. I had the surgery and I'm fine now.
This was the closest I've been to facing death, and I hope it's the closest I get for a few more decades. Having lived through it, I can now say this to you with a bit more certainty than when death was a useful but purely intellectual concept:
No one wants to die. Even people who want to go to heaven don't want to die to get there. And yet death is the destination we all share. No one has ever escaped it. And that is as it should be, because Death is very likely the single best invention of Life. It is Life's change agent. It clears out the old to make way for the new. Right now the new is you, but someday not too long from now, you will gradually become the old and be cleared away. Sorry to be so dramatic, but it is quite true.
Your time is limited, so don't waste it living someone else's life. Don't be trapped by dogma — which is living with the results of other people's thinking. Don't let the noise of others' opinions drown out your own inner voice. And most important, have the courage to follow your heart and intuition. They somehow already know what you truly want to become. Everything else is secondary.
When I was young, there was an amazing publication called The Whole Earth Catalog, which was one of the bibles of my generation. It was created by a fellow named Stewart Brand not far from here in Menlo Park, and he brought it to life with his poetic touch. This was in the late 1960's, before personal computers and desktop publishing, so it was all made with typewriters, scissors, and polaroid cameras. It was sort of like Google in paperback form, 35 years before Google came along: it was idealistic, and overflowing with neat tools and great notions.
Stewart and his team put out several issues of The Whole Earth Catalog, and then when it had run its course, they put out a final issue. It was the mid-1970s, and I was your age. On the back cover of their final issue was a photograph of an early morning country road, the kind you might find yourself hitchhiking on if you were so adventurous. Beneath it were the words: "Stay Hungry. Stay Foolish." It was their farewell message as they signed off. Stay Hungry. Stay Foolish. And I have always wished that for myself. And now, as you graduate to begin anew, I wish that for you.
Stay Hungry. Stay Foolish. Thank you all very much.
Unglaublich der Mann! Bestimmt sitzt er jetzt auf seiner iCloud und tüftelt bereits an seinem nächsten Projekt. Was das wohl sein wird? Wir werden es wohl nie erfahren, oder vielleicht.......

Ich bin grad ein wenig traurig! 
Tears in heaven....
....

Freitag, 23. September 2011

Troy Davis - kaltblütig ermordet

can't stop crying!
Guten Abend.... oder soll ich besser sagen: Gute Nacht Es ist unglaublich, dass Troy Davis Gnadengesuch abgelehnt wurde, obwohl jegliche Beweise für seine Schuld fehlen. Seit 20 Jahren sitzt er im Gefängnis und beteuert seine Unschuld. Amerika ist und bleibt ein Mörderstaat... ein Schurkenstaat - egal wer als Präsident amtiert. Amerika gehört somit zu den unzivilisierten Ländern und es ist UNGLAUBLICH, dass keiner etwas tut. Shame on you! Schlafen Sie gut? Schlafen Sie gut! 
Diesen Text habe ich am Tag vor der sogenannten Hinrichtung - nennen wir es Ermordung - von Troy Davis an die amerikanische botschaft in Bern und auch an das weisse haus geschickt. Unnötig zu erwähnen, dass die Antwort noch aussteht, obwohl ich "Antwort erwünscht" angeklickt habe!

Allen Protesten zum Trotz und entgegen der Fürsprache vieler wie z.B. auch Ex-Präsident Jimmy Carter oder Erzbischof Tutu, hat man die Akte geschlossen und diesen Akt der Unmenschlichkeit vollzogen, im Beisein von Zeugen.

"Alles was ich fordere ist, dass ihr diesen Fall eingehender untersucht, damit ihr am Ende die Wahrheit erkennt", sagte Davis unmittelbar vor seinem Tod. Quasi mit dem letzten Atemzug beteuerte er nochmals seine Unschuld. Würde er das tun, wenn er die Tat tat⇔sächlich begangen hätte?

Sieben der neun Zeugen, die 1991 gegen Davis ausgesagt hatten, haben ihre (laut eigenen Angaben sogar unter massivem Druck zustande gekommenen) Aussagen ganz oder teilweise widerrufen, einer davon (Sylvester Coles) stand sogar selber unter Tatverdacht. Andere Zeugen, die nicht vor Gericht gehört wurden, sagten aus, ein anderer Mann habe die Tat zugegeben. Die Tatwaffe wurde nicht gefunden, ebenso fehlten DNS-Spuren, Fingerabdrücke oder andere Beweise.

Ich bin generell gegen die Todesstrafe. Meines Erachtens ist es unmöglich, einen Mord mittels Mord zu rächen. Im weiteren musste z.B. in diesem Fall der Gouverneur von Georgia Leute zum Mord anstiften, denn er war weder persönlich vor Ort noch hat er den Akt der Tötung persönlich durchgeführt.

Die USA sollte eigentlich!!! ein Rechtsstaat sein, greift aber regelmässig auf Methoden der Scharia zurück - auf das Gesetz der Rache! Dies selbst, wenn fast 100prozentige Zweifel an der Schuld des Angeklagten bestehen. Wo bleibt: in dubio pro reo?

Bei 15 Prozent Schwarzenanteil im Staate Georgia sind 48 Prozent der Inhaftierten schwarz. Würde man sich die Hinrichtungsstatistiken einmal genauer, sprich: schwarz auf weiss anschauen, wäre der Prozentanteil der Schwarzen wohl noch weit höher.

Das Leben in den USA ist somit lebensgefährlich für Sie, wenn folgende Punkte zutreffen:

  • Sie sind schwarz 
  • Sie sind nicht Präsident der USA 
  • Sie befinden sich in 27 Kilometer Umkreis eines Tatortes 
  • Sie wären rein theoretisch fähig, zu schiessen 
  • Sie wurden in der Vergangenheit vermehrt wegen Falschparkens registriert 
  • Sie sind kein Universitätsabgänger 
  • Sie sind arbeitslos 

Meine Worte klingen wohl vor allem wütend ohne Ende. Aber glauben Sie mir, ich bin nicht nur wütend, ich bin vor allem einfach nur todtraurig. Immer wieder muss ich weinen, wenn ich daran denke... wenn mir vorstelle, wie das sein muss, auf einen Tisch angeschnallt und todgespritzt zu werden, hilflos, machtlos und erst noch vor Publikum. Mir ist einfach nur schlecht.

In diesem Zusammenhang ist noch zu erwähnen, dass sich in vielen Fällen im Nachhinein - dank modernerer forensischer Methoden - herausstellte, dass der Hingerichtete tatsächlich unschuldig war. Den Betroffenen hat es nichts mehr gebracht, die Hinrichtung selber war jedoch somit ganz klar ein Mord und würde im "Land der Hinrichtungen" eigentlich nach einer solchen schreien.... nur wer würde dafür sein Leben geben? Da käme ja momentan von der Farbe her doch wohl nur einer in Frage, oder!?

Übrigens: schauen Sie mal, von wo aus eine der Zeuginnen Troy hat erkennen wollen, und das erst noch nachts um 2 Uhr (zirka Minute 4:02). Unglaublich, oder? Werfen Sie einen ebenso erstaunten Blick auf die Aussagen der diversen Zeugen (ab Minute 5:52), Anthony Hargrove sagt sogar, dass Sylvester Coles ihm gesagt habe, er hätte geschossen und dafür Troy verantwortlich gemacht. Shirley Riley sagt dasselbe.
  

Millionen von Unterschriften konnten das Verbrechen an diesem Mann nicht verhindern. Hören Sie dazu Chaz Guest....

 

Überlassen wir jedoch das letzte Wort jenem Menschen, der seit dem 21. September 2011, 23:08 Ortszeit nicht mehr unter uns weilt. Hier sein Brief an seine Unterstützer, den er seinen Betreuern übergeben hat: 
I want to thank all of you for your efforts and dedication to Human Rights and Human Kindness, in the past year I have experienced such emotion, joy, sadness and never ending faith. It is because of all of you that I am alive today, as I look at my sister Martina I am marveled by the love she has for me and of course I worry about her and her health, but as she tells me she is the eldest and she will not back down from this fight to save my life and prove to the world that I am innocent of this terrible crime.
As I look at my mail from across the globe, from places I have never ever dreamed I would know about and people speaking languages and expressing cultures and religions I could only hope to one day see first hand. I am humbled by the emotion that fills my heart with overwhelming, overflowing Joy. I can’t even explain the insurgence of emotion I feel when I try to express the strength I draw from you all, it compounds my faith and it shows me yet again that this is not a case about the death penalty, this is not a case about Troy Davis, this is a case about Justice and the Human Spirit to see Justice prevail.

Mittwoch, 14. September 2011

Amy Winehouse - Body and Soul!

R.I.P. ♡
Heute wäre Amy Winehouse 28 Jahre alt geworden. Noch immer scheint es irgendwie unwirklich, dass diese Stimme tatsächlich für immer verstummt sein soll. Amy reiht sich nahtlos in die Reihe berühmter Ausnahmekünstler ein, die viel zu früh von uns gegangen sind. So gehört sie seit dem 23. Juli auch zum "27 Club" oder "Forever 27 Club", dessen Mitgliedschaft nicht unbedingt erstrebenswert ist. Brian Jones, Jimi Hendrix, Janis Joplin, Jim Morrison, Kurt Cobain.... und eben Amy!

Ausser Frank (2003) und Back to Black (2006) hatte die Sängerin bis anhin keine Alben veröffentlicht, leider. Zu lange kämpfte sie mit den Folgen diverser Süchte. Dann kam irgendwie eine Wende. Im März diesen Jahres durfte sie mit Tony Benett in den legendären Abbey Road Studios "Body und Soul" performen. Zu ihrem Geburtstag heute wurde die Single veröffentlicht. Bennet äusserte sich übrigens begeistert von Amy's Ausnahmetalent.

Von Vater Mitch ebenfalls heute ins Leben gerufen wurde die Amy Winehouse Foundation, welche Kinder und junge Menschen aus schwierigen Verhältnissen unterstützen wird.

Scheisse Leute, die Frau hatte so eine göttliche Stimme. Sie war eine richtige Jazz-Sängerin wie einst Billy Hollyday oder Ella Fitzgerald und offenbar selber ziemlich aufgeregt darüber, dass sie mit einer lebenden Legende - Tony ist übrigens 85 - einen Song zelebrieren durfte... Wer hätte gedacht, dass er die junge Frau noch überleben würde?


Hier noch das ganze Lied... Wahnsinn!!!


Body and Soul... jetzt vor allem Soul.... möge Amy's Seele jenen Frieden finden, der ihr auf dieser Ebene wohl verwehrt geblieben ist.

R.I.P. ♡

Und zum Schluss der Lieblingssong meines Liebsten:

Sonntag, 4. September 2011

Auch Autos haben Gefühle !!!!

bye-bye LEO - Love :'-( 
Nein, Sie könnten Ihr Kind nicht einfach irgendwo abgeben und davonlaufen; Sie nicht!

Am süssesten sind sie ja, wenn sie fast noch durchschlafen, und das mit einem engelsgleichen verzückten Lächeln. Einfacher werden sie nicht mit den Jahren und aufwendig im Unterhalt sind sie sowieso, unsere Kleinen. Irgendwann kommen sie dann in die Pubertät und mit 15 wissen sie schon ganz genau, wie das Leben funktioniert und dass alle andern doch ne Meise haben, vor allem ihre Alten. Nur ja nicht auf die hören!!!

Würden Sie sich deswegen distanzieren? Nein, das wäre echt ein Scheissgefühl.... sind es doch nun mal Ihre Kinder!

Fast so ein emotionales Karussell habe ich durchlaufen, als wir unseren LEO beim Garagier unseres Vertrauens zurückgelassen haben. Wie eine Verräterin, eine Rabenmutter fühle ich mich noch immer. Da hat uns das Gefährt (von Gefährte!) nun treu und redlich fast 15 Jahre durch viele Situationen begleitet, ja getragen.... und nun kriegt es noch allenfalls ein Gnadenbrot, eine Gnadenfrist.... von jemand Fremden noch dazu. Mir kommen die Tränen, obwohl 300 wunderschön verpackte PS darauf warten, von uns in Besitz genommen zu werden. Ich kann es nicht lassen und mache noch zwei Fotos.

Ich denke oft an LEO und daran, wie er sich wohl jetzt fühlt. Ob er uns vermisst? Das ist jetzt der Dank, wird er sich sagen, wenn er zwischen lauter fremden Konkurrenten steht und darauf wartet, dass sich jemand seiner annimmt und ihm einen Platz in seinem Leben einräumt.

Leider konnte er nicht ausbüchsen wie Kuh Yvonne, welche jetzt auf Gut Aiderbichl ein schönes Plätzchen gefunden hat; an ihrer Seite Friesi, ihr zweieinhalbjähriger Sohn. Ob ich da mal anrufe, denn schliesslich hat LEO Löwenblut in den Adern.... ? Ich glaube, er würde auch ohne Betäubung mitgehen. Und vielleicht könnte ich per Webcam ab und zu kontrollieren, wie es ihm geht!


LEO - ich wünsche Dir einen wunderschönen Sonntag und schicke Dir tausend Umarmhäppchen auf die Garagenweide!

Donnerstag, 1. September 2011

Herzliches Beileid, tiefempfundenes Mitgefühl

Was ist der Sinn des Lebens?
Hat es überhaupt einen Sinn?
Da steht es schwarz auf weiss in der Coopzeitung, anstelle der sonstigen Weinkolumne, das nachdenklich stimmende Wort "Nachruf". Die Redaktion trauert mit den Angehörigen um Frau Barbara Meier-Dittus, welche offenbar einem Gewaltverbrechen zum Opfer fiel, erschossen von ihrem Ex-Freund. Obwohl ich die Sommelière persönlich nicht gekannt habe, ist es, als ob jemand aus dem näheren Kreis verschwunden ist, einfach so. Ein Leben, ausgelöscht... und von einem Moment zum andern ist nichts mehr, wie es einmal war.

Warum passieren solche Beziehungsdelikte immer wieder, und wie es scheint auch immer häufiger. Meines Erachtens sind solche Geschehnisse eine Folge falschen Besitzdenkens gepaart mit absoluter Frustrations-Intoleranz: Da macht sich "MEINE" Ex ein schönes Leben, ohne mich... oder schlimmer noch, mit einem neuen Mann an ihrer Seite.

In dieser Hinsicht sehe ich ganz stark den Unterschied Mann/Frau. Tendenziell greifen vor allem Männer zur Waffe, während Frauen eher auf den Psychiater setzen, oder ihre beste Freundin! Obwohl es sicher auch für uns Evas schwierig ist, "unseren" Mann in einer neuen Beziehung zu sehen, vor allem wenn die Trennung von ihm ausgekommen ist, ist Sturmgewehr für uns keine Option.

Frau Meier-Dittus war erst 47 Jahre alt, dreifache Mutter, beruflich äusserst erfolgreich, hatte bestimmt Visionen und jede Menge Pläne.... Ideen, welche nun nicht mehr umgesetzt werden können. Herzliches Beileid an sie und all ihre Angehörigen.

In diesem Zusammenhang habe ich mich gefragt, wie es wohl ist, wenn einem der Lebensfaden sozusagen durchgeschnitten wird und man all das, was man noch hätte machen wollen, nun nicht mehr erledigen kann. Ein weiterer Grund, Dinge nicht mehr dauernd auf die lange Bank zu schieben, sondern sie möglichst freudig anzupacken und zu erledigen. Ich schwöre mir Instant-Healing, man weiss wirklich nie....

Wenn ich daran denke, wie hart und schwierig das Leben machmal werden kann, wenn man älter wird: die Sehkraft schwindet, vielleicht hört man nicht mehr gut, das Zahnfleisch zieht sich zurück, das Lächeln fälllt einem buchstäblich aus dem Mund, plötzlich scheint man viel zuviel Haut zu haben, es schmerzt ganz übel hie und da... alles geht langsamer, wenn überhaupt... und man wartet im Zimmer des Pflegeheims, worauf, weiss man nicht mehr so genau. Die Visionen und Pläne haben einem längst verlassen, zusammen mit der Lebensfreude und dem Elan. Eine junge Frau kommt herein; sie meint, es gäbe jetzt Mittagessen, doch man hat weder Lust noch Hunger. Etwas fehlt einem, doch man hat vergessen, was es war! Die Tage werden lang, einer gleicht dem andern.... was ist heute für ein Wochentag?... ach, ist wirklich schon Herbst? Keiner nimmt einem mehr für voll, und das nervt, jedenfalls solange man es noch merkt. Es ist der Winter des Lebens, und der Winter ist kalt. Mein tiefstempfundenes Mitgefühl auch hier!

Ja, Gedanken, die traurig machen oder zumindest nachdenklich stimmen. Aber wie ist das eigentlich? Ist es einfacher, im Vollbesitz seiner geistigen und körperlichen Kräfte dem Leben entrissen zu werden oder - gesunde Lebensführung sei dank (?) - mit 90Plus im Altersheim auf den Sensemann zu warten? Ehrlich gesagt: ich weiss es nicht! Wissen Sie's?

Mittwoch, 24. August 2011

Loriot - stets mit Liebe und einem Lächeln im Knopfloch

Ich möchte einfach nur hier sitzen ;-)
Und wieder ist einer weitergezogen; hat sein Erdenkleid eingetauscht gegen jene unendliche Freiheit jenseits unserer Welt. In einem seiner letzten Interviews hat er noch gesagt, dass er nun Dinge doppelt sehe, von denen ihm eines schon zuviel sei! Ja, der Mann hatte Humor, jenen feinsinnigen, wie er heute nicht mehr von vielen verbreitet, eventuell gar verstanden wird. Was haben wir gelacht, wenn er eine Nudel im Gesicht spazieren führte (Hildegard, wissen sie, dass wir uns jetzt schon fast zwei Jahre kennen.... und nun schon zum zweiten Mal miteinander essen ;-) oder sich bei seiner Berta erkundigte, wie lange das 4Minuten-Ei gekocht worden sei:




Die Art, wie er mit unseren kleineren und grösseren menschlichen Schwächen umgegangen ist, zeigt, dass es ihm gelungen ist, sich und andern ebendiese zu verzeihen. Chapeau, das ist nicht einfach, zumindest für einen Perfektionisten. Und Victor von Bülow war ein solcher, zumindest was seine Arbeit anbelangt. Aber er hatte diesen Zug gut unter Kontrolle und trug stets ein Augenzwinkern oder gar ein Lächeln im Knopfloch.

"Bello, sag mal: Otto holt grosse rote Rosen" - "oo o oo oo oo - trzü":


Tja, wie ein Politiker weiss das Tier nicht, wovon es spricht! Auf so subtile Weise etwas anzubringen ist einfach genial!

Loriot steht für mich für Liebe gepaart mit Weisheit, die er Kraft seines Taktes und Talentes umsetzen und unter die Leute bringen konnte. Er hinterlässt uns eine Fülle herrlicher Sketche und wird wohl auch in Zukunft dafür sorgen, dass uns das Lachen nicht ganz ausgeht.... trotz allem!

Ich wünsche ihm für seinen weiteren Lebensweg von ganzem Herzen alles Liebe und Gute und sage einfach nur "DANKE für alles"!

Berta: "Herrmann?" 

Hermann: "Ja?" 

Berta: "Was machst du da?" 

Hermann: "Nichts!" 

Berta: "Nichts? Wieso nichts?" 

Hermann: "Ich mache nichts!" 

Berta: "Gar nichts?" 

Hermann: "Nein." 

Berta: "Überhaupt nichts?" 

Hermann: "Nein, ich sitze hier!" 

Berta: "Du sitzt da?" 

Hermann: "Ja." 

Berta: "Aber irgendwas machst du doch!" 

Hermann: "Nein." 

Berta: "Denkst du irgendwas?" 

Hermann: "Nichts besonderes." 

Berta: "Es könnte ja nicht schaden, wenn du mal etwas spazieren gingest!" 

Hermann: "Nein, nein." 

Berta: "Ich bringe dir deinen Mantel!" 

Hermann: "Nein, danke." 

Berta: "Aber es ist zu kalt ohne Mantel!" 

Hermann: "Ich geh ja nicht spazieren." 

Berta: "Aber eben wolltest du doch noch!" 

Hermann: "Nein, du wolltest, dass ich spazieren gehe!" 

Berta: "Ich? Mir ist es doch völlig egal, ob du spazieren gehst!" 

Hermann: "Gut." 

Berta: "Ich meinte nur, es könnte ja nicht schaden, wenn du mal spazieren 
gehen würdest!" 

Hermann: "Nein, nein, schaden könnte es nicht." 

Berta: "Also was willst du denn nun?" 

Hermann: "Ich möchte hier sitzen!" 

Berta: "Du kannst einen ja wahnsinnig machen!" 

Hermann: "Ach." 

Berta: "Erst willst du spazieren gehen, dann wieder nicht. Dann soll ich 
deinen Mantel holen, dann wieder nicht. Was denn nun?" 

Hermann: "Ich möchte hier sitzen!" 

Berta: "Und jetzt möchtest du plötzlich da sitzen!" 

Hermann: "Gar nicht plötzlich. Ich wollte immer nur hier sitzen!" 

Berta: "Sitzen?" 

Hermann: "Ich möchte hier sitzen und mich entspannen!" 

Berta: "Wenn du dich wirklich entspannen wolltest, würdest du nicht dauernd 
auf mich einreden!" 

Hermann: "Ich sag ja nichts mehr!" 

Berta: "Jetzt hättest du doch mal Zeit irgendwas zu tun, was dir Spass 
macht!" 

Hermann: "Ja." 

Berta: "Liest du was?" 

Hermann: "Im Moment nicht!" 

Berta: "Dann lies doch mal was!" 

Hermann: "Nachher, nachher vielleicht!" 

Berta: "Hol dir doch die Illustrierten!" 

Hermann: "Ich möchte erst noch etwas hier sitzen." 

Berta: "Soll ich sie dir holen?" 

Hermann: "Nein, nein. Vielen Dank." 

Berta: "Will sich der Herr auch noch bedienen lassen, was. Ich renne den 
ganzen Tag hin und her. Du könntest wohl einmal aufstehen und dir die 
Illustrierten holen!" 

Hermann: "Ich möchte jetzt nicht lesen!" 

Berta: "Mal möchtest du lesen, mal nicht." 

Hermann: "Ich möchte einfach hier sitzen." 

Berta: "Du kannst doch tun, was Dir Spass macht!" 

Hermann: "Das tue ich ja!" 

Berta: "Dann quengle doch nicht dauernd so rum!" 

Berta: "Hermann?" 

Hermann: "-" 

Berta: "Bist du taub?" 

Hermann: "Nein, nein." 

Berta: "Du tust eben nicht, was dir Spass macht. Statt dessen sitzt du da!" 

Hermann: "Ich sitze hier, weil es mir Spass macht!" 

Berta: "Sei doch nicht gleich so aggressiv!" 

Hermann: "Ich bin doch nicht aggressiv!" 

Berta: "Warum schreist du mich dann so an?" 

Hermann: "Ich schrei dich nicht an!"
,-)


Montag, 18. Juli 2011

Kinderförderung.... oder doch eher Kinderarbeit?

angewandte Intelligenz
Man muss sich das Rüstzeug holen, um das Leben zu meistern, Ausruhen kann man sich auf dem Friedhof oder bestenfalls etwas früher, nach der Pensionierung, dann hat man Zeit! Etwa so empfand ich die Message meiner Grossmutter mütterlicherseits. Jahrelang habe ich mich denn auch in verschiedenen Bereichen versucht, schlau gemacht, aus- und weitergebildet.... ich habe geübt und geschuftet, bin immer tiefer in gewisse Gebiete eingetaucht, um jetzt plötzlich festzustellen: es ginge auch anders.

Eigentlich wurde mir dieses "anders" ja bereits in Kindertagen von einer meiner Cousinen vorgelebt. Sie war sowieso speziell. "Hast Du Esthers Aufgaben gemacht" wurde ihr Bruder Hans jeweils gefragt; sein "Nein" mit einem postwendenden "Warum nicht?" quittiert. Ich fasste es jeweils kaum und dachte, die Kleine müsste ihre Aufgaben doch selber machen oder halt gar nicht und dazu stehen; alles andere bringt doch nichts!

Obwohl sie es wohl schulisch nie auf eine Oberstufe geschafft hätte, verfügte sie durchaus über ganz viel praktische, angewandte Intelligenz. Wenn zum Beispiel Grosi väterlicherseits ihrem Powernapping frönte - nur echt mit Augenbinde und einem Hundertsiebenundzwanzigstel Kopfwehpülverchen - tauchte Klein-Esther nach einer kurzen Anstandspause auf, in der einen Hand Grosis Gebiss, in der andern das Märchenbuch: "Grosi, kannst Du uns noch ein wenig vorlesen?". Ja, denn ohne Zähne liest's sich schwer!

Als Esther dann schwanger wurde, hatte man allenthalben Bedenken. Sie gab ihrem Kind jedoch das Wichtigste, was es überhaupt gibt. Nein, ich spreche nicht von Essen, von Aufgabenhilfe, von blitzblank gebohnerten Böden oder Daueranweisungen, sondern von ganz viel LIEBE. Ihre Tochter war und ist ein wundervoller Mensch, der das Leben mit einer Leichtigkeit meistert, die auf Urvertrauen, Selbstwertgefühl und ganz viel Liebe beruht, einer Liebe, mit der sie nun ihrerseits alle, die ihr begegnen, beschenkt.

Klar bin ich heute froh, dass ich einige Sprachen spreche, über spezielle Fertigkeiten verfüge und gelernt habe, zu lernen. Wichtig war für mich aber auch, dass ich als Kind zwischendurch auch Zeit für mich selber hatte; um zu lesen, draussen zu spielen oder einfach zu sein. Wenn ich heute bei unseren Aikidokindern sehe, was alles in deren Agenden steht, wieviele Kurse sie nebst der Schule noch besuchen, dann wundert es mich nicht, dass beinahe jedesmal eines über unerträgliche Kopfschmerzen klagt - Spannungskopfschmerzen halt und zwar solche, bei denen ein Hundertsiebenundzwanzigstel Kopfwehpülverchen kaum etwas nützt und mit stärkerem Geschütz dagegen vorgegangen werden muss.

Ist es wirklich im Sinne unserer Steppkes, für alle Eventualitäten vorzubeugen resp. gerüstet zu sein und schon im zarten Alter von 10 Jahren über den Terminkalender eines Managers zu verfügen? Muss wirklich jedes Kind Frühenglisch büffeln, mindestens ein Instrument spielen und noch irgendetwas in Sachen Bewegung absolvieren? Wann bitteschön haben Kevin, Julia und Konsorten noch Zeit, eigenen Impulsen nachzugehen? Fördern ist gut, aber wo ist fängt die Überforderung an, oder gar die Kinderarbeit?

PS: Meine Cousine Esther ist leider gestorben, 4 Wochen nach der Geburt ihres ersten Enkelkindes. Das kann ich übrigens irgendwie immer noch nicht ganz begreifen! Es macht mich einfach traurig!

Sonntag, 26. Juni 2011

Inspektor Columbo oder: da wär noch eine Kleinigkeit!

noch eine klitzekleine Frage....
Er war einer der aussah wie ein ungemachtes Bett. Irgendwie war man froh, dass das Geruchsfernsehen noch nicht erfunden worden ist, denn er roch vermutlich nach einer Mischung aus Mottenkugeln und Zigarrenrauch. Mrs. Columbo blieb dagegen über all die Jahre eine unbekannte Grösse. Dennoch bewunderte man sie insgeheim für ihr überstarkes Nervenkostüm, denn ganz ehrlich: wen nervte es nicht, wenn Inspektor Knautschgesicht fast schon unter der Tür meinte: ich hätte da noch eine klitzekleine Frage.... und das gleich mehrmals hintereinander.

Columbo war einer, der auf eine wahrhaft unterwürfige Art Begriffsstuzigkeit mimte, aber offenbar über eine Extraportion Intelligenz verfügte. Kleinste Details stachen ihm ins (Glas)Auge und in Bluthundmanier gab er niemals auf. Selbst die kniffligsten Fälle löste er pünktlich nach 2 Stunden Spielzeit grandios und wer nicht zum Schluss der Folge längst eingeschlafen war sah mit Genugtuung in das erstaunte, fassungslose Gesicht des überführten Täters.

Wen er ab dato mit seinen Fragen löchern wird, werden wir wohl nie erfahren. Jedenfalls ist Peter Falk letzten Donnerstag von der Bühne des Lebens abgetreten, sicher nicht, ohne sich unter der Tür nochmals kurz umzudrehen....




... oder auch nicht! Ich wünsche ihm bei seinen weiteren Ermittlungen von Herzen nur das Beste und sage nochmals herzlichen Dank für viele unterhaltsame Stunden.

Sonntag, 27. März 2011

Elisabeth Taylor - die Rolle ihres Lebens

Liz Taylor - RIP
Liz Taylor galt einst als schönste Frau der Welt und war Vorbild für viele ihrer Geschlechtsgenossinnen. Sie war kapriziös, glamurös und sich ihrer Wirkung auf Männer durchaus bewusst. 8 Mal hat sie den Schritt gewagt in die Zw-Einsamkeit, davon zweimal mit Richard Burton.

Was aber nehmen wir von unseren Mitmenschen tatsächlich wahr? Da gehen beinahe 80 Jahre ins Land, und ehrlich gesagt sehen wir doch in erster Linie das Äussere, nicht zuletzt was die Entwicklung anbelangt. Wir sehen, wie aus einer wunderschönen, anmutigen 10jährigen eine 79jährige Rollstuhlfahrerin wird. Wir können uns zwar ihr Curriculum auf Wikipedia reinziehen und wissen aber immer noch gar nichts von ihr. Dass jemand dreimal einen Oscar erhalten hat, 4 Golden Globes, 6 Laurel Awards und viele andere Auszeichnungen, sagt noch nichts über sein Innenleben aus.

Was geht zum Beispiel in einem Menschen vor, dessen Spiegelbild ihm so viel an Loslassen und Rückblicken ohne Wehmut abverlangt. Was, wenn das gefühlte ICH so gar nicht mehr dem entspricht, das einem da aus dem Spiegel entgegenblickt. Wir sind Bewusstsein und somit alterslos, wir sind weder Zeit noch Raum unterworfen. Bei unseren physischen Anteilen ist das jedoch anders. Die Diskrepanz vergrössert sich im Laufe der Jahre immer mehr. Wohl dem, der schon in jungen Jahren nicht nur durch Schönheit und Aussehen sondern vor allem durch sein Wesen und seine Präsenz punkten konnte.

Überhaupt ist Loslassen im Alter ein Thema. Vielleicht hört man nicht mehr so gut, sieht nur noch einen Bruchteil, ist eingeschränkt in seiner Beweglichkeit, hat Schmerzen. Viele Weggefährten haben bereits das Zeitliche gesegnet und man wird von Verlustängsten geplagt. Vor allem aber reduzieren sich die Möglichkeiten auf ein überschaubares Mass. Mit 17 hat man noch Träume.... und die könnten sich tatsächlich noch verwirklichen. Mit 80 ist man schon froh, wenn man überhaupt noch schlafen kann.

Das Schlimmste ist jedoch, dass man plötzlich von seiner Umwelt in der Altersschublade eingeordnet oder gar abgelegt wird. Der Mensch braucht dieses Schubladisieren, das gibt ihm Sicherheit. So ist jeder erst ein Kind, dann ein Jugendlicher, ein Erwachsener, ein Alter.... dazu gibt es noch jede Menge Unterschubladen (ADHS-Kind, Randalierer, Chef, Vater, Mutter, Rentner, Pensionär...). Spätestens ab 75 fällt einem auf, dass die Leute einen nicht mehr für voll nehmen, die Stimme anheben, wenn sie mit einem sprechen, dabei oft das Wort "wir" brauchen im Sinne von: "wie haben wir geschlafen?".

Jede noch so ausführliche Lebensgeschichte kann einen Menschen nicht in seiner Ganzheit wiedergeben und so wissen wir eigentlich nichts über unsere Mitmenschen, wissen nicht, wer Elisabeth Taylor war; ja wir wissen eigentlich nicht einmal genau, wer wir selber sind.

Es war Liz Taylors Job, Liz Taylor zu verkörpern, mit allen Höhen und Tiefen, Erfolgen und Abstürzen. Keine leichte Aufgabe.... aber wessen Leben ist schon leicht. Allerdings ist es um einiges einfacher, sein Leben in Anonymität zu leben. Obwohl: es kann verdammt anstrengend sein, Annemarie Schwab zu verkörpern, das kann ich Ihnen sagen; dauernd mit ihr zusammen zu sein... ihre Gedanken zu denken, ihre Gefühle zu erleben....

Elisabeth Taylors kann jetzt aufhören, Elisabeth Taylor zu sein und kann sich anderen Projekten widmen! Irgendwie eine schöne Vorstellung, oder? Ich wünsche Ihr jedenfalls auf Ihrem weiteren Weg alles Gute!

Mittwoch, 16. März 2011

Japan - auch ich bin nicht mehr dieselbe

Japan - .... und nichts ist mehr, wie es einmal war, so die Überschrift in meinem letzten Eintrag. Seither ist viel passiert und noch ist kein Ende des Schreckens abzusehen. Der Punkt, ab welchem man sich nur noch dem Aufräumen und Wiederaufbau widmen könnte, ist noch immer nicht erreicht. Noch gibt die Erde keine Ruhe, bebt immer wieder in beachtlicher Stärke. Irgendwie bedeutungslos angesichts der atomaren Bedrohung.

Diese armen Menschen! Man möchte etwas tun angesichts des vielen Leidens und ist doch so hilflos. Die Glückskette Schweiz hat mir die Gelegenheit gegeben, wenigstens finanziell etwas beitragen zu dürfen.... wenn es auch ein Tropfen auf den heissen Stein ist.

Nichts ist mehr, wie es einmal war.... auch ich bin nicht mehr dieselbe. Die Unbeschwertheit ist weg und was an Zuversicht vorhanden war, hat einen argen Dämpfer erhalten. Selbst der Frühling, der mich sonst in fast ekstatische Freude versetzt, kann es nicht mehr richten. Die Luft ist draussen, sozusagen. Ein Teil meiner Gedanken ist IMMER in Japan und mit meinen Mitmenschen dort vor Ort - vom Moment des Aufwachens bis in den Schlaf hinein..... da ist immer diese Besorgnis, dieses Bangen, dieses Hoffen und Warten.

Da ich weiss, was positive Gedanken und Visionen bewirken können, arbeite ich ganz bewusst und im Rahmen meiner Möglichkeiten daran, einen Gegenpol zu setzen zu der vielen Angst und der riesigen negativen Gedankenform, die sich mittlerweile gebildet hat. Und wer weiss, vielleicht geschieht ja doch noch ein Wunder!