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Mittwoch, 15. September 2021

Stoppt endlich diesen Genderwahn!

Geschlecht von der Stange🥴
Um es vorweg zu nehmen: mir ist egal ob jemand Cis-Gender, lesbisch, schwul, bisexuell, polyamor oder was auch immer ist, Hauptsache glücklich.

Was jetzt mit unserer geschriebenen Sprache passiert, ist jedoch unerträglich, da war die neue Rechtsschreibung ein Klacks dagegen! Gerade habe ich mir den Quav4 zu Gemüte geführt und konnte praktisch aufs Mittagessen verzichten. Danke vielmal, meine Waage wird morgen jubeln!


Früher gab es "Künstler", dann gab es "Künstler und Künstlerinnen", später einigte man sich auf KünstlerInnen resp. Künstler(innen) …. und aussen …., um dann bei Künstler*innen zu landen. Gendergerecht wäre übrigens gemäss GESCHICKT GENDERN Kunstschaffende, wobei wohl "kunstschaffende Person" noch korrekter wäre.


Moment, mir wird schlecht, bin gleich zurück!🤢


"Mutter" ist seit kurzem in die Genderpause gegangen und wird neu einfach als "Elternteil" bezeichnet, oder auch spezifizierend als "stillender Elternteil". Alles klar? "Vater" ist auch "Elternteil", wobei das mit dem Stillen trotz LBTQI-Parolen partout nicht klappen wird!

Müssen jetzt sämtliche Klassiker umgeschrieben oder, wenn schon, verbrannt werden? Goethes Faust inklusive Gretchenfrage? Wie würde das wohl aussehen? Hänschen- und Gretchenfrage?


Problematisch finde ich auch, dass Kinder neu selbst entscheiden dürfen, ob sie mit Hilfe von Hormonen und später Operationen ihr angeborenes Geschlecht ändern wollen. Vielleicht fühlen sie sich ja vorübergehend einfach im falschen Körper, so wie Shiloh Pitt, welche selbstverständlich dank ihrer umsichtigen Eltern umgehend medizinische Unterstützung erhielt, im Alter von 12 Jahren mit der Einnahme von Hormonen begann und dann 2019 mit 13 Jahren den Namen "John" annahm, John Jolie-Pitt. Jetzt ist aber wieder alles anders (in Butter?): man sieht Shiloh wieder in Frauenklamotten mit langen Haaren und er-sie-es-man nennt sich wieder Shiloh Jolie ohne Pitt.


Shiloh ist übrigens nicht das einzige Promikind, das Probleme hat mit seiner Identität. Seit ich nicht mehr zum Friseur gehe, bin ich nicht mehr auf dem neusten Stand, aber entsprechende Meldungen häufen sich.


Was hier geschieht, ist hahnebüchen. Es gibt nun mal Mädchen, welche lieber Fussball als mit Puppen spielen. Sind die jetzt alle Transgender oder einfach nur ein wenig anders als ihre Geschlechtsgenoss*innen?


All die erfolgten Geschlechtsumwandlungen haben nur wenige glücklich gemacht, wenn überhaupt. Viele solche Geschichten endeten mit dem Selbstmord einer gequälten Seele. Coco zum Beispiel, die erste berühmte Transfrau der Schweiz, welche sich 1990 mit 21 zur "Operation zwecks Geschlechtsangleichung" entschloss und offiziell als Frau anerkannt wurde. Sie hiess ab diesem Datum Eve-Claudine statt Marc-Patric Lorétan. Paul Rinniker verfasste dazu den eindrücklichen Dokfilm "Traum Frau Coco" und Eve-Claudine wurde über Nacht bekannt. Der Preis für die Umwandlung war hoch; Coco spricht von unerträglichen Schmerzen nach dem Eingriff, bei welchem ihr Penis in eine Vagina umgestaltet wurde, und lag nach eigenen Worten ein Jahr darnieder. Nach einer Achterbahnfahrt der Gefühle schied Coco 1998 im Alter von 29 Jahren freiwillig aus dem Leben.


Wir kommen als Mann oder Frau auf die Welt, meines Erachtens um Erfahrung in dieser Rolle, mit dem dazu passenden Körper zu machen. Unser Wesen ist androgyn; wir verkörpern uns, um Lernerfahrungen zu machen. Im jetzigen Leben bin ich eine Frau, eine, die relativ viel Yang hat, was nicht immer einfach ist. Yin und Yang harmonisch in Einklang zu bringen, unsere weiblichen und männlichen Seelenanteile zu schätzen, auszubalancieren, die Kräfte auszugleichen und so zu einem erfüllten Leben zu finden ist ein wichtiger Teil dieses Lernprozesses. Unser ganzes Universum, jeder Mensch, jedes Tier, jede Pflanze unterliegt dem Gesetz der Dualität. Seit Jahren herrscht in der modernen westlichen Welt ein Yin-Yang-Ungleichgewicht, denn es besteht ein akuter Yang-Überschuss. "It is a mens world"! Bei der Sprache oder gar im Operationssaal anzusetzen ist ein Irrweg, der uns nicht das bringen wird, was wir davon erwarten!


Die ersten Probleme gingen schon medial. Wenn eine Transgender-Frau 2021 GNTM gewinnt, kratzt dies wohl kaum jemanden, denn das Format schaut ja praktisch keiner. Wenn aber transgegenderte "Frauen" in der Leichtathletik den als Frau geborenen Konkurrentinnen den Rang ablaufen und laufend neue Weltrekorde aufstellen, dann ist das weiblicherseits frustrierend.


"Man" darf man ja nicht mehr guten Gewissens schreiben, liegt der Wortstamm doch angeblich bei Mann. Mensch fragt sich also, was das Ganze eigentlich soll! Eine Antwort darauf habe ich bisher leider nicht gefunden, allerdings sage ich in diesem und auch in anderen Zusammenhängen: Hände weg von unseren Kindern!👊

Samstag, 9. Mai 2020

Kampfbegriff "Verschwörungstheoretiker"

Kampfbegriff oder Massenvernichtungswaffe?
Der Kampfbegriff "Verschwörungstheoretiker" ist meines Wissens 1963 nach der Ermordung von JFK erstmals aufgetaucht, von der CIA erfolgreich eingesetzt, um Zweifler an der offiziellen Darstellung der Ermordung des charismatischen Präsidenten zu diskreditieren und mundtot zu machen. Irgendwo habe ich zwar kürzlich gelesen, der Begriff sei schon anno 1933 aufgetaucht, finde aber den entsprechenden Artikel nicht mehr.

Kein Wort wurde dermassen oft missbraucht, um Rufmord an einem oder mehreren Mitmenschen zu begehen. Rufmord ist eine Form des Mordes, eine ganz schlimme noch dazu. Ein gutes Beispiel dafür ist der Historiker Dr. Daniele Ganser, der gebührenfinanziert in der "Arena" von den Herren Projer und Schawinski gebrandmarkt und fertiggemacht wurde. Nicht jeder schafft es wie er, sich danach noch eine berufliche Existenz aufrechtzuerhalten respektive neu auf- und auszubauen. 



Das V-Wort ist DIE Massenvernichtungswaffe schlechthin — psychologische Kriegsführung auf höchstem respektive tiefstem Niveau.

Was die sogenannten Verschwörungstheoretiker meist tun, ist, unerwünschte Fakten offenzulegen oder unangenehme Fragen zu stellen. Im Falle von Dr. Ganser lautete diese: "wieso ist WTC7 anlässlich von 9/11 einfach in sich zusammengefallen, obwohl dieses Gebäude nicht von einem Flugzeug getroffen wurde". Das sah und sieht nämlich verdächtig nach "Controlled Demolition" aus, ebenso wie übrigens auch der Zusammenfall der Twintowers. Das sage nicht ich, sondern — nebst meinem Bauchgefühl — sagen das ganz viele Fachleute (Architekten, Ingenieure etc.), welche die offizielle Version nach wie vor nicht als stimmig akzeptieren und immer wieder nach einer genaueren Untersuchung verlangen.

Ganz aktuell auch dieses Jahr: rund um die Coronakrise werden wiederum viele Fachleute wie Virologen, Epidemiologen, Immuntoxikologen etc. auseinandergenommen und diffamiert, weil sie die Gefahr des Virus aufgrund ihres Wissensstandes und ihrer Erfahrung anders einstufen, die offiziellen Statistiken logisch und gezielt hinterfragen. Da wird aus einem Prof. oder Dr. umgehend der Verschwörungstheoretiker Wodarg, Haditsch, Streeck, Bhakdi oder wie sie alle heissen.

Wir befinden uns in einer Zeit des Umbruchs. Bisher laut Bundesverfassung garantierte Grundrechte wie Schutz vor Willkür, Recht auf Leben und persönliche Freiheit, Schutz der Privatsphäre, da u.a. auch Schutz vor Missbrauch persönlicher Daten, Glaubens- und Gewissensfreiheit, Recht auf körperliche und geistige Unversehrtheit sowie Bewegungsfreiheit, Meinungs- und Informationsfreiheit, Wissenschaftsfreiheit, Kunstfreiheit, Versammlungsfreiheit, Vereinigungsfreiheit, Eigentumsgarantie, Wirtschaftsfreiheit, Menschenwürde sind in Gefahr.

Jeder, der anders denkt als die in unseren Massenmedien per Copy&Paste weitergegebenen, von offizieller Seite abgesegneten Sachverhalte, gilt als Verschwörungstheoretiker. Das läuft ganz automatisch. Diejenigen, welche das Vertrauen in die Regierung noch nicht verloren haben und deren Ausführungen als sakrosankt ansehen, geben den Seuchenbericht und die geforderten Massnahmen an ihre Liebsten weiter, selbstverständlich aus lauter Sorge.

Was aber, wenn die Zweifler tatsächlich recht haben. Ihre Argumente leuchten ein und deuten darauf hin, dass da noch einiges zu erwarten ist in den kommenden Jahren. Dass wir möglicherweise zwangsgeimpft und mit einem biometrischen Chip (ID2020) versehen werden, wie dies durch Bill Gates in die Wege geleitet und vorangetrieben wird. Was wenn unser marodes globales Finanzsystem tatsächlich bereits in Schutt und Asche liegt und man jetzt praktischerweise die Schuld einem "gefährlichen" Virus respektive den Pandemie-Massnahmen in die Schuhe schieben kann?

Viel zu Lachen haben wir momentan nicht hinter unseren Masken, aber manchmal stösst man auf wahre Trouvaillen, wie zum Beispiel einem Inserat der Schweizer Medien im Gratisblatt 20min. Aber lesen Sie doch gleich selber:

😂😂😂
Sie brauchen nicht denken, Sie werden gedacht! Selten so gelacht.

Und was das Thema "Verschwörungstheoretiker" anbelangt, gibt es wohl keinen aussagekräftigeren Dialog als denjenigen zwischen den zwei süssen Schweinen (s. oben).

Mittwoch, 9. Januar 2019

Das Dings mit dem Dings

Hmmmmmmm???
Wort: Dings
Synonyme: Dingsda, Dingsbums, Du-weisst-schon
Anwendung: dient als Ersatz für ein beliebiges Substantiv oder einen Namen, wenn einem das bestimmte Dings …. eh … Wort nicht gerade einfällt.

Ich nerve mich in letzter Zeit oft über Dings. Mir ist aufgefallen, dass sich Dings oft gleich mehrmals in meine Sätze einschleicht. Das kann bis zu dreimal pro Satz sein, und das geht gar nicht.

Es ist ja weltweit eine zunehmende Sprachverarmung zu beobachten, eine Globalisierung noch dazu. Shit! Fuck! Das ist ein No-Go!!!

Das war zu Goethe und Schillers Zeiten noch ganz anders. Oder Matthias Claudius': 
Der Mensch
Empfangen und genähret 
Vom Weibe wunderbar, 

Kömmt (!!) er, sieht und höret 

Und nimmt des Trugs nicht wahr …..

Ja klar, sagen Sie: da braucht man fast schon eine abschwellende Salbe, aber zumindest kommt das Wort Dings nicht darin vor!

Ob unser Sprachverhalten sich durch all die technischen Geräte und Möglichkeiten entsprechend verändert hat - durch Kurznachrichten, Facebook etc.? Es geht das Gerücht, dass Menschen, welche noch richtige Bücher lesen, weniger Probleme damit haben. Bücher, die nach Bücher riechen, die man anfassen und deren Seiten man noch richtig umblättern kann.

Die deutsche Grammatik wurde ja mittels Rechtschreibereform denjenigen angepasst, welche die Regeln nicht umsetzen konnten oder gar nicht kannten. Heute klettern Gämsen genauso trittsicher auf Felsen rum, wie früher Gemsen. So trennte man Fen-ster früher, heute Fens-ter. Trenne nie das s vom t, denn es tut ihm furchtbar weh, habe ich noch gelernt. Früher schrieb man Kennummer, heute heisst es Kennnummer, wohl damit die jeweilige Taste etwas mehr zum Dings … zum Einsatz kommt.

Es ist zwar noch nicht einmal 9 Uhr, aber ich hatte bereits sehr viel zu tun, hatte ich mir doch vorgenommen, jeden Dings-Gedanken respektive Dings-Ansatz umgehend mit den exakten, adäquaten Ausdrücken anzureichern respektive zu sublimieren. Huch!

Haben Sie dasselbe Problem? Also: Dings it easy ….. cu!

Mittwoch, 16. Oktober 2013

Denglisch: Vom Mitarbeiter zu HR

Time for a Change?
NEIN
Zeit für einen Umbruch
HR? Besser gesagt: "Eitsch Aar"? Was ist das bitteschön?

Damit werden diejenigen Unternehmens-Ressourcen bezeichnet, welche Wissen, Fähigkeiten und Motivation der Mitarbeiter umfassen, verdeutscht uns das Lexikon. Oft wird der Begriff durch "Humankapital" ersetzt oder umgangssprachlich auch durch "Manpower".

Warum muss eigentlich heutzutage alles Englisch (Denglisch!) ausgedrückt werden. Hausmeister war mal; heute heissen die "Facility Manager", die Leute in der Kantine "Nourishment Production Assistants", Müllmänner "Waste Removal Engineers" und die Putzequippe "Environment Improvement Technicians". Man kann es irgendwie auch übertreiben, würde ich meinen. Und wehe einer sagt "Ha eR"!

Früher war man einfach Mitarbeiter, gehörte allenfalls zum Personal. Als ich noch in der Artisana arbeitete (die hat meinen Weggang leider nicht verkraftet) hiess unser Direktor König. Und königlich wurde man von ihm auch behandelt. "Unsere Mitarbeiter sind unser Kapital", sagte er wörtlich. Ende Jahr ging er von Büro zu Büro und lud alle persönlich auf einen Umtrunk in sein Büro ein. Der eine oder andere Neuzugang meinte dann "wer ums Gottes Willen ist das denn jetzt?" und staunte nicht schlecht, dass der Direktor extra seinetwegen hergekommen war. Herr König hatte zwar keine moderne Managerverbildung, aber er hatte Umgangsformen!

Sind wir uns eigentlich wirklich im Klaren, was wir allein durch die Umbenennung vom Mitarbeiter zu HR's eingebüsst haben? Wir sind vom Individuum zum Material "aufgestiegen" Und als menschliche Ressourcen geht es uns wie allen natürlichen Ressourcen: wir werden ausgebeutet.

Time for a Change? NEIN!!! Es ist Zeit für einen Umbruch. Mal sehen, wie sich die aktuelle Entwicklung in den USA global auswirken wird. Die Schuldenobergrenze von 16,7 Billionen Dollar ist bekanntlich heute um Mitternacht erreicht. Vielleicht finden wir ja im deutschsprachigen Raum endlich wieder zurück zu deutschen Begriffen, welche jeder auf Anhieb verstehen kann. Dadurch könnten auch gewisse Werte wieder im Geschäftsleben Einzug halten und die Freude .... denn Arbeit kann echt Freude machen!

PS: Fernsehwerbung kommt oft Denglisch daher. Eine Strassenumfrage hat kürzlich ergeben, dass lustigerweise die meisten gar nicht verstehen, um was es überhaupt geht. Eine Art "Lost in Translation" ... Sorry ;-)

Zum Beispiel Odlo's "Adjust your comfort zone" oder Levi's "Live unbuttoned" oder Magnum "World's Pleasure Authority", was nicht heissen soll "Lass die Weltautorität plätschern" ..... 

Hier sehen Sie, wie das so geht mit der Werbung:



Mittwoch, 28. August 2013

Wer Schmetterlinge lachen hört .....

Wer Schmetterlinge lachen hört ....

Kürzlich habe ich einen wunderschönen Text gelesen. Er ist so wohltuend, dass ich Ihnen den gerade heute nicht vorenthalten möchte. Zugeordnet wird er verschiedenen Dichtern, unter anderen Christian Morgenstern (1871-1914), Dichter Novalis (1772-1801) oder eben Carlo Karges (1951-2002), einem der Gründungsmitglieder der deutschen Rockband Novalis. Ist ja eigentlich egal, Hauptsache es hat ihn jemand geschrieben:

Wer Schmetterlinge lachen hört
der weiss, wie Wolken schmecken
der wird im Mondschein
ungestört von Furcht
die Nacht entdecken


Der wird zur Pflanze, wenn er will
zum Tier, zum Narr, zum Weisen
und kann in einer Stund
durchs ganze Weltall reisen


Er weiss, dass er nichts weiss
wie alle andern auch nichts wissen
nur weiss er was die anderen
und er noch lernen müssen


Wer in sich fremde Ufer spürt
und Mut hat sich zu recken
der wird allmählich ungestört
von Furcht sich selbst entdecken


Abwärts zu den Gipfeln
seiner selbst blickt er hinauf
den Kampf mit seiner Unterwelt
nimmt er gelassen auf


Wer Schmetterlinge lachen hört
der weiss wie Wolken schmecken
der wird im Mondschein
ungestört von Furcht
die Nacht entdecken


Der mit sich selbst in Frieden lebt
der wird genauso sterben
und ist selbst dann lebendiger
als alle seine Erben
Wow .... da weiss man, was Sache ist! Ob auf zu neuen Ufern oder abwärts zu den Gipfeln, ein Duft der Freiheit schwingt immer mit!

Donnerstag, 8. August 2013

Der Bachelor .... ein Studiengang?

Verwirrspiel Bachelor
Ist es nicht immer wieder lustig mit der Werbung? Man setzt voll darauf, dass es im Bewusstsein des geneigten Lesers sofort Klick macht .... und das kann ganz schön in die Hose gehen, vor allem bei denjenigen, welche jeden Abend mit der Fernbedienung in der Hand einschlafen.

So wurde kürzlich im Tram ein "Bachelor-Studiengang" angepriesen. Wie bitte? Kann man das lernen? Was sind denn da die Unterrichtsfächer?

Dauerlächeln, Nonchalance-Yoga, Styling von Kopf bis Fuss, vertiefte Körperpflege, gesunde Ernährung, Sixpackaufbau, Umgang mit der Presse, Sektglasstemmen und .... Rosen verteilen!

Ja, denn wenn wir auch an der Sendung mit dem Junggesellen, der angeblich eine Lebenspartnerin finden möchte, so schnell wie möglich vorbeizappen, ist sie uns doch zumindest vom Wort her ein Begriff. Liebesglück war denn auch tatsächlich noch nie das Resultat dieses Formates, aber für viele der Bachelors und Kandidatinnen der berufliche Durchbruch. Da war doch Wohl Absicht die Mutter des Zufalls, oder?

Ich frage mich nur immer, was zum Beispiel ein Paul Janke tatsächlich beruflich macht, ausser Ferien auf Mallorca.

Zurück zum Verwirrspiel "Bachelor". Im einen Fall ist der Wortstamm im Englischen zu finden, und da heisst es eben Junggeselle. Im andern Fall stammt das Wort aus dem Latenischen "Bakkalaureus" oder "Baccalaureus" und bezeichnet einen akademischen Grad, der an einer Universität oder einer Hochschule erworben werden kann.

Wer übrigens seine berufliche Zukunft über das Fernseformat, welches auch in der Schweiz Fuss gefasst hat, verschönern oder gar zum Z-Promi mutieren möchte, könnte ja schon mal mit dem Rosenverteilen anfangen .... hier in den Restaurants gibt es allerdings eine starke Konkurrenz: die berühmten "Wolle Rose", der Schweizer Zweig der "Vu cumprà". Studieren Sie's gut ;-)

Mittwoch, 15. Mai 2013

"Fair mögen" statt "Geiz ist geil"

FAIR-MÖGEN
denn Geiz war noch niemals geil
Im Laufe der Zeit habe ich unzählige Wortschöpfungen in Text gefasst. Wer öfters in meinem Kurzum-Blog eine Auszeit nimmt, ist sicher bereits auf die eine oder andere gestossen. "Fair mögen" gehört nicht zu meinen Verbalkreationen, sondern wurde mir durch einen guten Freund zugespielt. Die Kombination ist jedoch ein Quell der Inspiration.

Was wäre heilsamer in unserer Gig-Gesellschaft als eine stete Zunahme an Fair-Mögen. Fairmögens-Strategie ..... eine Sublimierung der bekannten "Win-to-Win-Methode" .... eine Veredelung unseres Kauf- und Lebensverhaltens .... und ein klares Haltegebot für Ausbeutung, Habgier, Preistreiberei, Gewinnsucht, Wucher ....

Da gerät man direkt ins Träumen. Helfen Sie mit, das neue Zeitalter einzuläuten .... zum Beispiel gerade bei Ihrem nächsten Einkauf! Es geht nur gemeinsam!

Fair-mögen Sie's gut!

Mittwoch, 19. Dezember 2012

Glückswörter sind Fremdsache

Schahatz willst Du meine Syphilis ;-)
Wie wahr! Da müssten viele zugeben, das sei nicht ganz ihr "Rechaud"! Manchmal muss ich auch zuerst ein wenig überlegen. Beispiel gefällig: "Bei der intendierten Realisierung der linguistischen Simplifizierung des regionalen Idioms resultiert die Evidenz der Opportunität extrem apparent, den elaborienten und quantitativ opulenten Usus nicht assimilierter Xenologien konsequent zu eliminieren" .... oder auf gut Deutsch: Zur Vereinfachung der Muttersprache sollte man nicht zu viele Fremdwörter benutzen.

Nebst solchen Monstersätzen gibt es noch diverse Bezeichnungen; Namen also, die wir für bestimmte Dinge benutzen, zum Beispiel für exotische Früchte. Ananas, Bananen und Datteln, Feigen und Granatäpfel kennen wir seit Jahrhunderten. Wer aber weiss, was eine Cherimoya, eine Curuba, eine Durian, eine Kiwano oder eine Loquat ist.

Meine Schwägerin kriegt Pickel, wenn sie uns umgangssprachlich ″Maracuja″ sagen hört .... so ganz anders eben als zum Beispiel in Brasilien, wo die Dinger unter anderem auch wachsen.

Die Pitahaya klingt zwar gefährlich, kann aber überhaupt nicht zubeissen und passt wie angegossen zu ″Think Pink mit Stracciatella″. Rambutan ist kein Fastenmonat ... und, nein, es heisst nicht Salak aleikum.

Nicht gerade Knigge-like oder besonders nett dem Partner gegenüber ist, wenn man im Restaurant ganz laut fragt: ″Schahatz, willst Du meine Syphilis?″, denn das wäre echt physalis (zu Deutsch: fies), vor allem, wenn man genau weiss, wie die Kapstachelbeere wirklich heisst!

Wussten Sie übrigens, dass die Hälfte dieser als Dessertdekoration verwendeten Frucht zurück in die Küche wandert, und das, obwohl sie keine Füsse hat? Damit konkurrieren kann ausschliesslich die als Wanderkirsche bezeichnete rote Beigabe, welche in unserer Gegend eine viel längere Tradition hat und auf einen Rücklauf von 98 Prozent stolz sein kann!

Sonntag, 26. August 2012

Übelsetzungen oder ... lost in Translation

Übelsetzungen auf Knopfdruck
˝Share to fight hate˝, steht unter einem Post auf Facebook. Die Bedeutung dieser Aufforderung: ˝teile dies, um Hass zu bekämpfen˝! Ob so eine Aktion tatsächlich was bringt, sei dahingestellt, aber damit auch wirklich der Hinterste und Letzte erkennen könnte, dass sein Typ gefragt ist, gewährt uns Facebook die Möglichkeit, ˝Übersetzung˝ zu drücken, um eine solche zu erhalten. Das will ich gleich man ausprobieren. Verwundert lese ich ˝Aktie kämpfen hassen˝.

Wer je einen Textabschnitt per Mausklick auf Google hat übersetzen lassen, schätzt solche Angriffe auf die Lachmuskulatur als unverzichtbare virtuelle Pausenclowns. Viel weniger beliebt sind Bedienungsanleitungen koreanischer Gerätehersteller, vor allem, wenn man Dinge zum Laufen bringen möchte, und das erst noch innerhalb nützlicher Frist. Wir lesen dann Sachen wie ˝Nimmer diesen Monitor legen, wo der Schnur von Personen darauf spazierengehen grausam behandelt wird.˝ oder ˝Setzen Sie das Stereo in Kopfphon Wagenwinde ein, die Macht ist an, sonst ist die Macht ab.˝

Trotzdem, das Leben kann so kompliziert sein, dass man es manchmal bedauert, keine Gebrauchsanweisung mitgeliefert erhalten zu haben, und sei es nur eine dieser schlechten Übelsetzungen anonymer Übeltäter. In diesem Sinne wünsche ich allen einen erfolgreichen Wochenstart.

Dienstag, 28. Februar 2012

Ob Bier, Kaffee oder Wein - unbedingt Maß halten ....

Maß halten ... und ja nicht fallen lassen!
.... und ja nicht fallen lassen! Hast mi?

Für eine Tasse Kaffee braucht es 130 Liter Wasser, zumindest behaupten das die Medien. Alles Quatsch, sag ich Ihnen! Meine Nespresso-Maschine fasst in ihrem Tank lediglich 0,7 Liter und eine Tasse schafft sie mit einem Bruchteil davon!

Was nun unsere Gesundheit anbelangt, gilt seit einiger Zeit die Devise, dass man sich durchaus bis zu 4 Tassen (das wären dann 520 Liter kostbares Nass) dieses beliebten flüssigen Morgengrusses gönnen dürfe, Hauptsache man isst nicht zuviel Fleisch, trinkt nicht zuviel Alkohol, isst genügend Gemüse und Früchte - Vollkornprodukte nicht zu vergessen - und verzichtet gänzlich auf Rauchen und Süsses. Wer zudem noch ab und zu sein Laufband bewegt, der hat allen Grund, sich auf seinen 100sten Geburtstag zu freuen. Möglicherweise sitzt man ja dann im Alters- und Pflegeheim XY und lebt von Erinnerungen, es sei denn, diese sind einem dank Alzheimer abhanden gekommen. Sie wissen ja - shit happens!

In Bern war dieses Wochenende Fastnacht, auch als die fünfte Jahreszeit bekannt. Die hat eher weniger mit Gesundheit und Fasten zu tun. Da geht es um Feiern, Verkleiden, um als Musik verkleideten Lärm und ........ um Bier! Letzteres fliesst in Strömen und es gibt böse Stimmen, die behaupten, ohne Alkohol könne man den ganzen Unsinn samt aufgesetzter Heiterkeit nicht ertragen!

Mir ist das relativ Pustekuchen respektive Ziegerkrapfen. Jedem das seine und ich bleib beim Weine. Trinken mit Maß, das macht echt Spass .... hicks .... und alles übrige kann man ja grossräumig umgehen. Den meisten gelingt dies auch prächtig, ausser vielleicht Martin und mir. Wir scheinen eine geradezu unheimliche Resonanz zum Fastnachtsgeschehen zu haben. So passiert es uns leider regelmässig, dass wir uns kurzfristig für ein Reiseziel entscheiden und, kaum eingetroffen, schon von weitem hören: Tschättärättättäääää! Nein!!!!!

Tschättärättättääää klang es denn auch kürzlich hinter einer Hecke hervor, als ich zu Fuss in die Stadt ging. Ich wollt schon sämtliche Schimpfworte durchbeten, da kam ein harmloser Strassenkehrer um die Ecke gebogen, der zog einen dieser grossen grünen Abfalleimer hinter sich her .....

An den Rat mit den 4 Tassen habe ich mich heute Morgen brav gehalten, doch was mach ich mit dem restlichen Tag? Natürlich Däumchen drehen und Kaffee trinken!

Mittwoch, 8. Februar 2012

(Volks)Vertreter-Philosophie

TucTuc tut alles für Sie -
nur Putzen müssen Sie noch selber
Ein Vertreter vertritt sich die Beine, putzt Klinken und hat immer einen Fuss in der Tür - so die landläufige Meinung. Der Beruf an sich hat ein ziemlich schlechtes Image, das er sich zudem mit zahlreichen anderen Sparten teilt.

Es gibt Menschen, die verkaufen einem Eskimo bei 50 Grad Minus eine riesige Tiefkühltruhe und dem Teufel die Seele ihrer Grossmutter; die eigene ist ihnen zu kostbar. Da gibt es nur eins: solche Menschen grossräumig umgehen, was ich seit kurzem auch ganz gezielt tue.

Mein kluger Schwager Edi hat die Sache nun auf den Punkt gebracht und diesen noch entsprechend ergänzt und herausgearbeitet:

ein Versicherungsvertreter verkauft Versicherungen
ein Staubsaugervertreter verkauft Staubsauger
ein VOLKSVERTRETER verkauft ... ....

.... genau, das Volk. Ist irgendwie logisch, wie die Erfahrung zeigt!

Übrigens: Wussten Sie, dass unser Modell TucTuc nebst dem Saugen ganz viel auf dem Kasten hat, zum Beispiel verwöhnt es Sie dank einer direkten Verbindung mit iCloud (Staubwolke) und iTunes mit Ihrer Lieblingsmusik. TucTuc tut alles für Sie, nur Putzen müssen Sie noch selber! =)

Und hier noch ein Zückerchen von Deutschen Sonnenhügeln frisch auf den Tisch:

Montag, 24. Oktober 2011

VORSICHT KINDER!

Huch - jung, unbewaffnet, aber gefährlich
Man muss Gelegenheiten nutzen, vor allem jetzt im Herbst, wenn nebelfreie Zeiten rar sind und man jeden Sonnenstrahl einzeln einfangen sollte. Das haben wir gestern getan und trotz vollgepacktem Programm einen kurzen Spaziergang unternommen. Allerdings scheint das Gebiet um meine Praxis herum (Sonnenhofspital, Buchserstrasse, Melchenbühlweg, Klee-Zentrum) ein gefährliches Pflaster zu sein. Alle paar Meter warnt ein riesiges Plakat rosa und violett auf gelb: VORSICHT KINDER! Nur diese beiden Worte, zwei rennende Körper, kopflos noch dazu.

Freilaufende Kinder in der Wildbahn - das kann ja heiter werden! Lieber Finn und Björk samt Nachwuchs!

Obwohl wir die ganze Zeit kein einziges Kind zu Gesicht bekamen, traten wir umgehend den Rückzug in die eigenen, sicheren vier Wände an - man weiss wirklich nie. Es ist ja eigentlich nichts passiert... vielleicht haben wir aber auch einfach nur Glück gehabt.

PS und hyperaktuell: Da wo Plakate uns wirklich warnen sollten, stehen meistens keine!!!!!!

Mittwoch, 5. Oktober 2011

Kennen Sie Teenitus?

Kreisch
Teenitus .... auch "Justin Bieber-Alarm", kann man nicht einmal als Phänomen unserer Zeit bezeichnen. Generationen vor uns konnten fast nicht an sich halten, angesichts von vier harmlosen Pilzköpfen, deren Haartracht heutzutage im Vergleich zu Tokyo-Bills extremsten Looks konfirmandenhaft brav abschneidet. Die weiblichen Fans fielen Reihenweise in Ohnmacht, was auch heute nicht selten ist - und ich mir beim besten Willen nicht erklären kann.

Apropos Bill Kaulitz (der übrigens mit seinem neusten Look grauenhaft aussieht; man sollte seinem Stylisten umgehend die Lizenz entziehen): angeblich weist der junge Mann aufgrund der lauten Akustik bei Konzerten und des extremen Gekreisches der Fans (sehr hohe Dezibel-Werte) bereits seit Jahren Ansätze von Tinnitus auf.... oder eben Teenitus.

Die Teenitus-Gefahr beschränkt sich jedoch nicht auf Rockkonzerte, sondern kann auch mal anlässlich einer Klassenfahrt ein ganzes Tram- oder Zugsabteil erfüllen; nicht zwingend einhergehend mit Freude. Und nicht immer kann kurzerhand entfliehen. Regt man sich über alle Massen auf, ist dies ein untrügliches Zeichen des Alterns.

Also immer mit der Ruhe! Wir waren seinerzeit nämlich genau so und hatten das Gefühl, unsere Witze und unser angeberisches Gehabe sei interessant für jedermann. So schaukelten wir uns gegenseitig auf und irgendwann durchbrachen wohl auch wir fast die Schallmauer.

Tinnitus äussert sich übrigens in einem beständigen Geräusch (Pfeifen, Brummton, Klopfen, Rauschen) im Ohr und beruht auf einer Störung der Hörfunktion ... ein lästiges Dauergeräusch, das niemals schläft und die Betroffenen durch ihre Tage und schlaflosen Nächte begleitet.

Vor zirka einer Woche wohnte ich kurz einer kleinen Demonstration bei. Es dauerte eine Weile bis mir schlagartig klar wurde, dass ich einem Konzert meines eigenen Herzschlages beiwohnte. Ich war nicht unfroh, dass das Phänomen nach einer intensiven Energiebehandlung verschwand.

Apropos Schlafen.... schon wieder Mitternacht vorbei. Zeit, mal wieder ausgiebigst an meinem Kissen zu lauschen. Gute Nacht allerseits.

Mittwoch, 20. Juli 2011

Lernen - apprendre = à prendre....

c'est à prendre (apprendre) ou à laisser
... ou à laisser!

Das französiche Lernen - apprendre - zeigt wieder einmal überdeutlich, wie intelligent Sprachen aufgebaut sind, und zwar ausnahmslos jede! Öffnet man sich nämlich der Worten innewohnenden Weisheit, erkennt man darin sogleich auch eine Art Gebrauchsanweisung.

Apprendre heisst lernen, aber auch begreifen, entdecken, erkennen, herausfinden und erfahren. Diese Begriffen sprechen von ganz viel Eigenarbeit. Lernen ist somit alles andere als ein Auswendiglernen irgendwelcher Fakten, sondern ein lebendiger Akt des Erahnens, gefolgt von einem freudigen Begreifen und Erkennen.

Wahres Wissen kann jederzeit angezapft werden, und damit ist für einmal nicht Google gemeint. Das einzige, was man tun muss, um an Wissen zu gelangen, ist: sich selber Fragen zu stellen resp. Fragen in den Raum zu stellen, am besten vor dem Einschlafen! "Klopfet an, so wird euch aufgetan", heisst es schon in der Bibel.

Wer Gurus, Professoren oder Büchern alles unverdaut glaubt, wird nicht selig.... allenfalls armselig und abhängig noch dazu. Wir verfügen selber über einen "24 hours Discovery Channel", den es zu nutzen gilt.

Lassen wir uns auf eine Art des Lernens ein, die den Gegebenheiten unserer Zeit entspricht. Das Wissen ist da, kostenfrei und für jeden stets zugänglich: C'est à prendre ou à laisser. Viel Spass beim Erkunden!

Samstag, 19. Februar 2011

Übersetzungsprogramme und... Françoise Hardy

Heute bin ich auf Facebook über eine alte Freundin gestolpert: Françoise Hardy. Was sah diese Frau doch toll aus ...


.... und tut es übrigens immer noch!


Ja, ja, meine Jugend mit "Salut les Copains", um Französisch zu lernen mit Sylvie Vartan, France Gall, Johnny Hallyday, Jacques Dutronc.... also geringgradig besser als mit Hilfe eines Übersetzungsprogramms.

Was hätte ich darum gegeben, nur einen Tag wie Françoise auszusehen - SEUFZ! Heute sind solche "Vorlagen" wohl eher Britney Spears, Lady Gaga oder Angelina (gar nicht) Jolie.

Was aber hat das alles mit Übersetzungsprogrammen zu tun? Nicht viel und doch eine ganze Menge.

"Nachdem Françoise ihren Behälter übergegangen ist, lenkt sie sich in Richtung Musik." Was für ein Behälter? "Aber nachdem sie von einem Erzeuger bemerkt und ihm sein Ersten registrieren lässt 45 Umdrehungen"... kommt ihre Karriere ins Rollen. Sie lebt mit Jacques Dutronc aujourd'heute immer Gesamtheit, und das ist auch gut so! Aber ein Satz schlägt fast alles und räumt wohl bei jedermann die letzten Gehirnzellen aus: "Ende 2004 Françoise Hardy kommt "Tant schöner Sachen" mit der Teilnahme ausserdem seiner Fäden Thomas heraus." Äääähm... öh.... die wurde operiert?

Sie glauben mir nicht? Dann sehen Sie doch gleich selber, auf den nachstehenden Bildern oder direkt auf dieser Page:


Darum: Wenn es drauf ankommt, lohnt sich das Herbeiziehen eines professionellen Übersetzungsbüros auf jeden Fall! Oder wie Google Translate dazu bemerkt: "Donc, si c'est important, il vaut la peine d'envoyer une agence de traduction professionnelle, en tout cas!" Ich wünsche allen ein fröhliches Knuddelmuddel ... beim aktuellen Turmbau zu Babel ;-)

Sonntag, 6. Februar 2011

Wasserfall - kalt oder doch lieber wohltemperiert

der Wasserfall fällt auf jeden Fall ins Wasser!
Was tut der Wasserfall bei jedem Wetter? Genau, er fällt ins Wasser! Und niemand nimmt ihm dies übel.

Die Geberit AG wirbt ebenfalls mit einem Wasserfall... und mit einer toll aussehenden Melanie Wyniger: "Ich liebe Wasser, weil es so ist wie es ist, rein, frisch natürlich - das ist für mich Lebensqualität. Wasser ist das natürlichste der Welt. Ich liebe Wasser....." Geberit AquaClean, das WC, das Sie mit Wasser reinigt.

Man sieht der Powerfrau nicht an, dass das Wasser mit gerade mal 8 Grad Celsius wirklich sehr frisch gewesen sein muss! Sie ist halt ein Profi und der Clip kommt super rüber. Beim Dreh war Melanie übrigens erkältet. Tags darauf waren alle Krankheitssymptome verschwunden.... die Viren hatten das Weite gesucht! Aber informieren Sie sich gleich selber unter "www.i-love-water.de".

Man kann übrigens davon ausgehen, dass AquaClean den Allerwertesten mit wohltemperierten 25 Grad oder mehr verwöhnen wird.

Apro-Po: der Herz-Po aus der Plakatwerbung scheint nicht ganz so gut anzukommen. So hat jemand kürzlich das entsprechende Plakat mit einem extra PorNo-Kleber überdeckt. Ich hab's genau gesehen PorNo nicht PoNo! Schono!

Sonntag, 14. November 2010

Dreck am Stecken: Pilger des Lebens oder: Monarchie in Gefahr?

Sex, Lies and Videotape?
Es gibt Menschen, mit denen man sich immer wieder in das Universum der Wortbedeutungen begibt. Nebst Göttergatte Martin ist mein guter Freund Peter ist so ein Wegbegleiter.

Im Verlaufe der stets sehr inspirierenden Gespräche lässt Peter sich zum Beispiel auf ein Wort, einen Ausdruck, eine Redewendung ein und sagt etwas dazu. Das löst in mir dann wieder innere Bilder aus und eine Kettenraktion ist die Folge. Wir sind jeweils kaum zu bremsen.

"Dreck am Stecken haben", was für ein interessanter Begriff. Mir kam sofort das Bild eines Pilgers in den Sinn. Als Pilger des Lebens bewegen wir uns im Laufe der Jahre durch verschiedendstes Gelände. Der Zustand des Steckens zeigt an, wo wir uns durchgeschlängelt, -bewegt oder gar -gekämpft haben. Schlamm, Morast, feuchter Sand oder was immer es auch war: wir können noch so lange versuchen, unser "Reisetagebuch" zu verstecken, definitiv gelingen wird es uns nicht.

Wer sich für Pilgerei interessiert, dem seien die Bücher von Alex Ignatius (teilweise leider vergriffen) empfohlen über seinen Pilger Mu (Mu japanisch = Nichts). Einen Einblick in Stationen des Lebens eines Pilgers sind auf dieser Seite abrufbar. Ein Beispiel habe ich im Buch "Pilger Mu - Diesseits von Jetzt" abgezeichnet.

Fremdsprachenkenntnisse erwünscht =D
Bei uns für die Medien völlig uninteressanten, irrelevanten Pilgern spielt es der Allgemeinheit nicht so eine Rolle, was für Dreck sich an unseren Stecken festgesetzt hat. Nur wir selber möchten manchmal den Lebensfilm zurückspulen und gewisse Dinge anders machen.... besser eben. Dabei stören uns meist nur Kleinigkeiten, die wirklich grossen Dinge verdrängen wir in der Regel erfolgreich. Fast ausnahmslos alle haben eine Leiche im Keller, sagt man.

Geheimnisse eines Durchschnittsmenschen sind für die Allgemeinheit überwiegend uninteressant. Sie werden allenfalls "individuell genutzt", indem man den Geheimnisträger damit unter Druck setzen kann, um sich einen Vorteil zu verschaffen.

Ungesunde Machtbeziehungen entstehen oft durch reale oder auch nur vermeintliche Erpressbarkeit. Im Falle eines Königs aber kann sich so etwas für das Wohl eines ganzen Landes fatal auswirken.

Männiglich nutzt eine Machtposition gerne aus, vor allem bei Frauen. Und bei Frauen kommt Macht um ein Vielfaches besser an als Geld, und so lassen sie sich gerne auf Staatsführer, erfolgreiche Unternehmer, Mafiabosse etc. ein, auch wenn diese schon alt und nicht besonders attraktiv sind. Der Duft der Macht... etwas daran teilhaben und als Frau wiederum die eigene Macht über diesen Mächtigen spüren... ein tolles Spiel!

Aus so einem Spiel wird manchmal auch Ernst. In den wenigsten Fällen hat Ernst zwei kleine Patschhändchen, winzige Füsschen, ein süsses Lächeln und wird jahrzehntelang totgeschwiegen. Einem Staatsmann kann so ein Spiel auch mal Kopf, Kragen und Stellung kosten, es sei denn, es handle sich um den König von Schweden.

Das Enthüllungsbuch über Carl Gustafs Seitensprünge - "Der widerwillige Monarch" - scheint so zu interessieren, dass es innerst kürzerster Zeit nicht nur ab- sondern vergriffen war. Dass jedoch ein Clubbesitzer mit dem typisch schwedischen Namen Markovic nun gross damit angeben kann, er habe Beweis-Videos, die des Königs vergnügliches Zusammensein mit Nutten zeigten, dann müsste man eigentlich kurzen Prozess mit so jemandem machen.

Erpressung ist soviel ich weiss kein Antrags- sondern ein Offizialdelikt, bei welchem Justiz und Polizei verpflichtet wären, ein Verfahren einzuleiten, sobald sie davon erfährt. Warum das im Falle des Nachtclub-Betreibers, welcher schon früher Prominente mit Hilfe von Videos erpresst hat, nicht geschieht, ist seltsam. Ob da andere Mächtige auch schon mit in der gleichen Patsche - sprich: Whirlpool - sassen?

Um einiges seltsamer scheint mir jedoch, dass ein nicht wirklich minderbemittleter König sich als Ort für seine ausserehelichen Vergnügungen ausgerechnet einen dermassen berüchtigten Nachtclub aussucht. Aber China ist ja bekanntlich ganz-ganz weit weg!

Donnerstag, 11. November 2010

Edita.... d'Venus vo Bümpliz?

d'Venus vo Bümpliz isch schön win es Füür i dr Nacht....
D'Venus (W. Nuss) vo Bümpliz isch schön win es Füür i dr Nacht, win e Rose im Schnee...

Hei, spontan, das war mal! Berühmt werden ist verbunden mit einer rund-um-die-Uhr-Selbstkontrolle, auch im Ausnahmezustand. Bümpliz als Scheissgegend zu bezeichnen, das bringt bei manch einem das Blut in Wallung, vor allem bei den Politikern. Grossrat Fuchs, Nationalrat Hess und der Präsident der Quartierkommission Bümpliz/Bethlehem Albisetti haben offenbar keine anderen Sorgen, als eine sinnbildliche Aussage wörtlich zu nehmen... und in den falschen Hals zu kriegen. Man sei nicht unfroh, wenn Nestbeschmutzer wie Edita nach Köln emigrieren, heisst es da. Ganz anders reagieren teilweise Noch- und Ex-Bümplizer. So statet einer trocken: "Auch eine Feuerwalze wäre eine Aufwertung des Quartiers. Bümpliz/Bethlehem IST eine Scheissgegend in Bern".

Ist doch alles kein Problem: Bern (130'000 Einwohner) selber ist ein Kuhdorf verglichen mit Riesenstädten wie Frankfurt (672'000 Einwohner), Berlin (3,4 Millionen Einwohner) oder eben Köln (2 Millionen Einwohner). In Bümpliz wohnten anno 2007 gerade mal 15'671 Personen, und eine davon hiess wohl Edita Abdieski. Okay Kaff und Scheissgegend ist nicht gerade dasselbe. Trotzdem bin ich echt froh, dass ich in der Freiheit der Anonymität noch reden kann, wie mir der Schnabel gewachsen ist und nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen muss. Also wenn ich nicht mehr Schei....benkleister sagen könnte, wenn es genau dieses Wort sein muss, dann....!

PS: Leider ist kein vernünftiges Video der Bümplizer Nationalhymne von Patent Ochsner verfügbar, da Sony Music etwas "büggelig tuet" :-(

Montag, 4. Oktober 2010

Das Auge isst mit...

Das Auge isst mit....
... AUTSCH! Wenn man ein Wort allzu wörtlich nimmt, kann es schon mal gefährlich werden oder eben ins Auge gehen.

Wenn unser Fenster zur Welt mitdegustiert, wer oder was hilft mir beim Einkaufen? Entscheidet der Magen, was ich heute koche oder ist es doch eher der Kopf. Dass solche Fragen auch ein wenig vom Inhalt des Geldbeutels abhängen, zeigt, dass wir in einer Wohlstandsgesellschaft leben, denn wenn das einzige, was zur Verfügung steht, Reis ist oder Maniok, dann.... brauche ich bloss noch die 20 Kilometer zur Wasserstelle zu pilgern, denn ohne dieses Element läuft gar nichts, das wissen selbst die "Grand Chefs", und die kochen letztendlich doch auch nur mit Wasser.

Die Frage einer mittelständischen europäischen Frau, deren Herz nicht zwingend für den Haushalt lebt und schlägt, die aber immer wieder Hunger hat und gerne gut isst, bleibt: was koche ich heute? Antworten werden unter diesem Anschluss gerne entgegengenommen; Kutteln und Ähnliches bleibt jedoch garantiert im Spamfilter hängen.

Donnerstag, 2. September 2010

Schmecken Männer besser... ?


Mit dieser Frage beschäftigt sich die aktuelle Coopzeitung und kommt unter anderem zu folgendem Schluss: "Männer schmecken zunehmend weiblicher". Da ich bei Kannibalismus passen muss, kann ich diese Frage nicht aus eigener Erfahrung beantworten. Allerdings ist es möglich, dass Männer weiblicher schmecken, wenn sie zunehmen, denn Frau hat normalerweise einen höheren Fettanteil. Da Fett bekanntlich ein Geschmacksträger ist und den Gerichten den nötigen Gout (Gout mieux) verleiht, schmecken wohl etwas robustere Männer besser als die halben Portionen vom Laufsteg, allerdings immer noch weniger gut, als eine Frau mit normalem BMI.

Eventuell geht es der Coopzeitung aber auch um die Frage, ob Männer über einen feineren Gaumen verfügen als Frauen. Genau, und zu diesem Punkt steht, dass kochende Frauen eine ausgeprägtere Sensorik haben als der Mann. Offen lässt die Redaktion, wie es bei nichtkochenden Frauen aussieht, also nicht Essen zubereitenden Frauen, denn kochen kann man auch vor Wut.

Interessanterweise sind Köche im Sternebereich meist Männer. Warum dies so ist, kann wohl selbst der im Artikel vorgeschlagene Blindtest nicht ans Licht des Tages bringen.

Test 1:
Gleichgrosse Stücke von Kiwi, Birne, Apfel und Pflaume

Test 2:
1 Gläschen Joghourt nature, 1 TL Zucker, 1 Messerspitze Salz, 2 Spritzer Zitronensaft

Aber Achtung, Sie sind danach bei weitem noch nicht satt. Dennoch steht Ihnen der Appetit nicht zwingend nach wohlgeformten (rasierten) Männerhaxen. Aber keine Angst, das ist vollkommen normal!!!!

PS: Riechen Männer eigentlich besser? =D