Donnerstag, 8. August 2013

Der Bachelor .... ein Studiengang?

Verwirrspiel Bachelor
Ist es nicht immer wieder lustig mit der Werbung? Man setzt voll darauf, dass es im Bewusstsein des geneigten Lesers sofort Klick macht .... und das kann ganz schön in die Hose gehen, vor allem bei denjenigen, welche jeden Abend mit der Fernbedienung in der Hand einschlafen.

So wurde kürzlich im Tram ein "Bachelor-Studiengang" angepriesen. Wie bitte? Kann man das lernen? Was sind denn da die Unterrichtsfächer?

Dauerlächeln, Nonchalance-Yoga, Styling von Kopf bis Fuss, vertiefte Körperpflege, gesunde Ernährung, Sixpackaufbau, Umgang mit der Presse, Sektglasstemmen und .... Rosen verteilen!

Ja, denn wenn wir auch an der Sendung mit dem Junggesellen, der angeblich eine Lebenspartnerin finden möchte, so schnell wie möglich vorbeizappen, ist sie uns doch zumindest vom Wort her ein Begriff. Liebesglück war denn auch tatsächlich noch nie das Resultat dieses Formates, aber für viele der Bachelors und Kandidatinnen der berufliche Durchbruch. Da war doch Wohl Absicht die Mutter des Zufalls, oder?

Ich frage mich nur immer, was zum Beispiel ein Paul Janke tatsächlich beruflich macht, ausser Ferien auf Mallorca.

Zurück zum Verwirrspiel "Bachelor". Im einen Fall ist der Wortstamm im Englischen zu finden, und da heisst es eben Junggeselle. Im andern Fall stammt das Wort aus dem Latenischen "Bakkalaureus" oder "Baccalaureus" und bezeichnet einen akademischen Grad, der an einer Universität oder einer Hochschule erworben werden kann.

Wer übrigens seine berufliche Zukunft über das Fernseformat, welches auch in der Schweiz Fuss gefasst hat, verschönern oder gar zum Z-Promi mutieren möchte, könnte ja schon mal mit dem Rosenverteilen anfangen .... hier in den Restaurants gibt es allerdings eine starke Konkurrenz: die berühmten "Wolle Rose", der Schweizer Zweig der "Vu cumprà". Studieren Sie's gut ;-)
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