Montag, 25. Mai 2015

Privates Surfen zahlt sich aus

Ihr Schlüssel zu weniger Werbung
Wer kennt es nicht: man googelt zum Beispiel nach "Magenbrennen" und wird kurz darauf mit Anzeigen über Magenbitter zugemüllt. Eine Stippvisite auf der Bindella-Homepage wird umgehend mit Aufklärungsseiten über Alkoholismus, gepaart mit Links zu anderen Weinanbietern quittiert. Das ist Internet-Schizophrenie!

Bequem, wie ich nun mal bin, habe ich bis vor kurzem frisch drauflos gesurft. Egal, ob die NSA mitlas .... ich wollte nicht überall immer die Passwörter neu eingeben. Nach einer etwa dreimonatigen Testphase weiss ich: Privates Surfen lohnt sich tatsächlich, auch wenn ich den Modus bei "Safari" immer nach Programmstart wieder neu eingeben muss. 

Privat surfen kann man mit jedem Browser. Bei Google Chrome heisst das "Inkognito-Modus", wobei man bei GC allerdings unsympathischerweise mit den besuchten Webseiten nach wie vor eine Spur im Netz hinterlässt, die zurückverfolgt werden kann. Ist also nicht wirklich ratsam. Bei Safari ist das anders. Die besuchten Webseiten werden "aufgefordert", den Besuch nicht zu speichern. Mein Surfverhalten bleibt also inkognito!

Folge des "Privaten Surfens": Massiv weniger Werbung und vor allem kaum mehr Spammails in meinem Mailaccount. Vorher quoll der Spamordner über, und das täglich. Jetzt habe ich kaum mehr Werbung. Das war tatsächlich eine Überraschung, denn mir war nicht bewusst, dass weniger erfasste Internetpräsenz auch weniger unerwünschte Mails bedeutet.

Wer sich nervt, dass er sein Passwort immer wieder neu eingeben muss, kann es bestimmt so einstellen, dass dies nicht von Hand gemacht werden muss, sondern per Mausklick geschieht. Zumindest bei MAC ist dies möglich, allerdings nicht auf allen Seiten.

Wie genau Sie das alles bei Ihrem Rechner respektive Browser einstellen müssen: im Internet werden Sie fündig, und das erst noch unbeobachtet. Surfen Sie gut!
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