Mittwoch, 21. Juli 2010

Peter Brabeck - Mr. Brabbabel?


Peter Brabeck äussert sich in einem Interview mit dem Migros-Magazin, dass das Wasserproblem viel vordergründiger sei als das Klimaproblem. Da mag er ja durchaus recht haben, prophezeiten doch seinerzeit schon Viktor und Walter Schauberger, dass Wasser irgendwann teuerer sein würde als Wein. Aus Brabecks Worten spricht jedoch meines Erachtens nicht unbedingt Sorge, sondern vielmehr die Gier nach klingelnder Kasse.

  • Wasser ist ein kostbar' Gut und darf keinesfalls verschwendet werden
  • Es dürfte eigentlich!! auch nicht von all den Ölteppichproduzenten dieser Welt verschmutzt werden (Golf von Mexico, Nordsee, Nigeria etc.)
  • Sicher ist es auch nicht in unbegrenzten Mengen erhältlich, aber...

...und jetzt kommen wir zum wichtigsten Punkt: die Nicht-Unternehmer unserer Zeit, die Manager, die Spezies der gierigsten Nagetiere der Moderne, sind längst der Meinung, dass Dinge nicht einfach gratis bezogen werden dürften. Könnten Sie die Luft einfangen, würden sie auch die nur portionenweise gegen Bares abgeben.

Im Schönreden und Brabbabeln sind die Leute jedoch spitzenmässig geschult, so auch der Verwaltungsratspräsident von Nestlé. Deshalb klingen seine Worte auch noch irgendwie nachvollziehbar... ausser vielleicht in der Praxis, denn der Normalverdiener ist dank überteuerten Krankenkassenprämien, hohen Mieten, Klimarappen, Wasserrappen - den haben wir im Kanton Bern nämlich seit 2008 (s. Kurzum-Blog) - und all den übrigen Abgaben längst an einem Punkt angelangt, an welchem es mit Einsparungen schwierig wird.

Nun sollte der Mensch bekanntlich 1,5 bis 2 Liter Wasser zu sich nehmen, pro Tag versteht sich. Auch wäre eine gewisse Körperpflege wünschenswert. Wie schon in meinem Eintrag vom Dezember 2008 vorgeschlagen, könnte man jedes zweite Glas Wasser durch ein alkoholfreies Freibier aus dem Hause Apple ersetzen...



...und wer weiss, eventuell gibt es ja bald ein entsprechendes Wasser-App, oder aber es wird nebst der Münzsparlampe bald auch ein Wassersparhahn produziert, der für ein leichtes Aufgeld noch auf dem Mist, der von den Brabbabels dieser Welt erzählt wird, zur Freude aller kräht.
Kommentar veröffentlichen