Sonntag, 26. Mai 2013

Tanz Dich frei - Instrumentalisation der Massen

Dancing with the Wolves .... 9950 Schafe :-/
Von wegen Party! "Tanz Dich frei 2013" war das, was man im Vorfeld erahnen konnte: eine Gelegenheit mehr für Chaoten, ihrem Frust, ihrer Unmut und ihren Aggressionen freien Lauf zu lassen. Vandalismus, zerstörte Scheiben, geplünderte Schaufenster, Sprayereien, Verletzte, Polizei im Dauereinsatz mit Wasserwerfern, Gummischrot und Tränengas ... und das auf unsere Kosten.

Was taten die Stadtbehörden und die Polizei im Vorfeld: vor Teilnahme warnen und die Baustelle Marktgasse-Spitalgasse baulich anpassen .... Entgegenkommen auf der ganzen Linie. Man macht es hier wie im Zusammenhang mit der Reitschule: den Schwanz einziehen und grünes Licht geben aus Angst, dass Gewalt eskalieren könnte .... was sie dann trotzdem immer wieder tut!

Meines Erachtens hätte diese unbewilligte Demonstration verboten werden sollen, nicht zuletzt wegen der Grossbaustelle in der Zentralachse. So wären nämlich diejenigen, welche NICHT zu den Gewaltbereiten gehören, zuhause geblieben und hätten sich eine andere Möglichkeit gesucht, dem Tanz zu frönen und Zeichen zu setzen. Die Teilnehmer hätten dann klar gegen Regeln verstossen und ausnahmslos zur Verantwortung gezogen werden können!

Wir können nur abschätzen was diese Woche an Steuergeldern aufgeworfen werden mussten mit dem Cupfinal am Pfingstmontag und Tanz Dich frei am Samstag. Es dürfte sich um einen Millionenbetrag handeln. Warum immer BERN? Weil wir hier die Regierung haben, die wir eben haben, leider!

Frage an die Teilnehmenden: Findet Ihr das fair? Wo bleibt da die Freiheit und die Positivität, welche man sonst durch Tanzen erleben oder zumindest erahnen kann?

Was wäre wenn: die bisher anonymen Veranstalter in den Reihen der Vermummten zu suchen wären, welchen es geschickt gelingt, ganze Massen zu instrumentalisieren und als Schutzschilder für ihre verwerflichen Aktionen zu missbrauchen. "Dancing with the wolves" im Schafspelz .... und 9'950 Dumme fallen darauf herein?

Dann hoffen wir doch auf einen Whistleblower, auch wenn das Verpfeifen einen unangenehmen Touch hat und an Stasimethoden erinnert. Der Beobachter hat übrigens einen Link, auf dem man die Organisatoren sogar anonym melden könnte. Na, wie wär's?

Und noch ein Wort zum Schluss: bei der Polizei möchte ich nicht arbeiten. Die tun mir echt leid, denn sie baden die Unbedarftheit und Ingnoranz unserer Politiker und Behörden aus. Und glaubt es mir: die Jungs haben auch Angst, wie sie jeder Mensch haben würde angesichts einer solchen Meute .... 

Also ich weiss nicht, was ich tun würde, wenn ich so einen in die Finger kriegen könnte. Da machen einem ja die eigenen Fantasien Angst ... Huch!

Kommentare:

kleinstadtGEBRUELL hat gesagt…

Hallo Annemarie,
wir haben Deinen Beitrag entdeck und finden es klasse
dass Du so ein Thema auf den Tisch bringst.
Darum waren wir so frei und haben ihn auf unserer

https://www.facebook.com/blogartig

Rubrik „Gesellschaft“ gesetzt.

Liebe Grüße
das Team von
http://kleinstadtgebruell.blogspot.de/
alias blogARTig

Annemarie Schwab hat gesagt…

Liebes blogARTig-Team
Vielen Dank für das Posten resp. Verbreiten meines Eintrages. Das freut mich wirklich sehr.
Herzliche Grüsse aus der Schweiz
Annemarie