Dienstag, 1. März 2011

Edelweiss Shop Bern oder ....

einmal Klappse und kein zurück
... Hunde die bellen beissen nicht.

Mag ja stimmen, aber sie nerven!!!!!

Seit einiger Zeit gibt es bei der Haltestelle (Tram 9) am Zytglogge einen Edelweiss Shop. Edelweisse sind friedliche Erdenbürger, still und bescheiden. Als Alpenbewohner bevorzugen sie felsige Höhenlagen resp. die Ruhe und Erhabenheit, die im Gebirge herrscht. Das hat so gar nichts mit besagtem Souvenirshop zu tun.

  • Ob es sich bei der verkauften Ware um Schweizer Sujets "made in China" handelt oder ob einige Artikel tatsächlich aus Schweizer Produktion mit ebensolchem Qualitätsstandard handelt ist für mich nicht relevant.
  • Dass aus dem Eingangsbereich bei offener Tür jahraus-jahrein zwei rund um die Uhr kläffende Plüschköter meine Nerven in Anspannung versetzen, mag auch noch angehen, da die maximale Wartezeit vor Geschäftsschluss 15 Minuten beträgt.
  • Dass allerdings ein Geschäft sein Verkaufspersonal dieser nervtötenden Dauerbelastung aussetzt, finde ich unfassbar. Ob das arbeitsmedizinisch zulässig ist? Jedenfalls geht das nur, weil sich die eigentliche Geschäftsleitung wie es aussieht in Bülach befindet, also ausser Hörweite.

    Heute habe ich die Verkäuferin darauf angesprochen und sie meint auf die Frage, ob das nicht nerve: "Ja natürlich, aber was soll ich tun. Wir verkaufen die Dinger dermassen gut!" Das nenne ich Loyalität, echt. Ich würde es dort als Angestellte nicht eine Stunde aushalten, schon gar nicht ohne Oropax oder Valium, vor allem bei DEN Öffnungszeiten!

    Apropos "made in China": an der Nydeggasse 17 gibt es ein Geschäft, dass läuft erst wirklich gut, seit die Inhaberin, selber gebürtige Chinesin, sogenannte "Schweizer Souvenirs" - allesamt made in China - fast ausschliesslich ihren eigenen Landsleuten verkauft. Das nennt man "Wasser in die Aare getragen" und erst noch über lange Umwege. Es lebe der Tourismus!!

    Kommentare:

    Jean-Luc Bögli hat gesagt…

    …….Frustrierte Frauen beissen nicht.
    Mag ja stimmen, aber sie nerven!!!!!

    Liebe Frau Schwab

    Entschuldigen Sie bitte die Einleitung, aber ich konnte der Versuchung nicht widerstehen, mich auf Ihr Niveau herunterzulassen.
    Ihren Blogbeitrag habe ich gelesen und frage mich, wie ich mir das Leben einer Blogschreiberin ( die, wie ich gesehen habe noch nie eine Reaktion auf einen Beitrag erhalten hat…..) vorstellen muss.
    Laufen Sie, während andere Leute arbeiten (und nebenbei Arbeitsplätze schaffen! ) einsam durch die Gassen von Bern und suchen eine Gelegenheit sich aufzuregen?
    Schreiben Sie der Schulbehörde, wenn Sie an einem Kindergarten vorbeikommen und erschreckt feststellen, dass Kinder laut sein können?
    Bringt es Sie zur Verzweiflung, wenn Sie einen Hund bellen oder eine Katze miauen hören?
    Liebe Frau Schwab, ich empfehle Ihnen, einmal länger als nur 15 Minuten bei unseren Hündelis zu verbringen. Sie werden erstaunt sein über die vielen strahlenden Augen von Kindern, die noch nicht vom Leben frustriert sind, und sich über eine solche Abwechslung im Stadtlärm herzlich freuen können!
    Was Ihre Sorge betrifft, dass Sie es keine Stunde als Verkäuferin in unserem Geschäft aushalten würden, so kann ich Sie beruhigen. Unsere Mitarbeiterinnen sind alle sehr gebildet, weltoffen, tolerant und lebensfreudig. Sie, liebe Frau Schwab würden also als Angestellte bei uns nie in Frage kommen!

    Nun wünsche ich Ihnen ein langes stressloses Leben und viele schöne lebensfreudige Stunden und verbleibe mit

    freundlichen Grüssen / Meilleures salutations

    Jean-Luc Bögli
    CEO / Inhaber

    BTS
    Bögli Trading & Selling AG
    Schlosserstrasse 4
    CH-8180 Bülach

    Annemarie Schwab hat gesagt…

    Sehr geehrter Herr Bögli
    Ich fürchte, das Wort "Niveau" aus Ihrem Munde klingt wie ein Widerspruch in sich. Ihren Zeilen entnehme ich, dass Sie nicht wirklich damit gesegnet sind. Sie mögen zwar über einen Universitätsabschluss verfügen, der garantiert jedoch für gar nichts, wie uns Herr von Guttenberg deutlich bewiesen hat. Ihre Reaktion zeigt, dass zumindest ein Teil von Ihnen begreifen kann, was es für Ihre gebildeten Mitarbeiterinnen bedeuten muss, diesem Lärm ausgesetzt zu sein, sonst hätten Sie nicht so heftig reagiert. Ich gehe mit Ihnen jede Wette ein, dass Sie sich niemals von Ihrem CEO-Thron herablassen würden, da auch nur eine Woche unter solchen Umständen in strahlende Kinderaugen zu blicken.
    Sie gehen davon aus, dass ich eine frustrierte Hausfrau bin, die mit ihrer Zeit nichts besseres anzufangen weiss, als zu Bloggen und allenfalls mit ihren Freundinnen Kaffee zu trinken (was übrigens nicht den Tatsachen entspricht). Und was macht ein Managertyp mit einer Hausfrau, die sich eine Kritik an ihm erlaubt: er bellt sie an (Handbuch für gestresste Manager, Seite 785, Absatz 7)... so einfach ist das. Macht nichts, vielleicht habe ich Sie ja doch ein wenig zum Nachdenken gebracht und etwas bewirken können!?
    Kommentare hinterlassen kann man bei mir übrigens nicht anonym, man muss angemeldet sein und einen Sicherheitscode eingeben. Sie werden nach Überprüfung durch mich freigeschaltet, so wie Ihrer jetzt gerade.
    Mit freundlichen Grüssen und den besten Wünschen
    Annemarie Schwab

    jonny_walser hat gesagt…

    Uhhh!! Bini froh das mis chind zum strahle nid eso stupidi plastigg hündli bruucht und dr flip dâm epilepsieuslöser vorzieht!!

    Als CEO der Walser Parallelinvestment, eines Weltweit agierenden gentechnologischen Familienunternehmen welche sich für die nachhaltige Reproduktion von Anstand, Wissen und Moral einsezt (unser neustes Prdukt: Adrienne®) kann ich schon die niveaulose Einleitung des CEO (welcher mir noch in keinem relevanten Wirtschaftstreffen im In- oder Ausland jemals aufgefallen ist) nicht nachvollziehen. Begonnen mit der Differenzierung zwischen Mann und Frau hat man schon verloren... Was bezahlen sie Ihren Angestellten??? 18/h?? Oder weniger?? Aber sie sind wohl der Meinung das Frauen nur Arbeiten weil die Kinder ausgezogen sind und sie sich zu Hause langweilen, oder? Verdienen tut der Mann. Oder wieviele Frauen sind bei Ihnen im Kader? Oder sind sie gar die einzige Kaderperson ihrer Firma??

    Ich empfehle Ihnen, lieber CEO (Name entfallen), Frau Schwabs Empfehlung zu folgen und eine Woche selber in den Laden zu stehen. Mal schauen ob Sie die Kasse bedienen können. Ich selbst kann von mir sagen bei der Entwicklung, Produktion, Fertigung, Fehlerbehebung und auch jetzt noch bei der Weiterentwicklung von Adrienne® immer an vorderster Front mitgewirkt zu haben. Kein Wort gelogen!

    Ein gutes Gefühl zu wissen wovon man spricht!


    J. Walser
    CEO Walser-Parallelinvestments