Montag, 21. Februar 2011

Ring-Ring-Ring.... ein Unding

Ring-Ring-Ring
Schätzungsweise 04:45 Ortszeit. Eigentlich noch alles ruhig und friedlich, wäre da nicht dieses unsägliche "Ring-Ring-Ring". Da mir im Schlaf bewusst ist, dass es sich dabei um einen Weckton handelt, baue ich ihn kurzerhand in meinen Traum ein.

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Immer und immer wieder versuche ich, die Quelle zu besiegen und den Störsender endgültig zum verstummen zu bringen. Unbewaffnet, aber gefährlich stürze ich mich drauf, wie ein kampferprobter Ninja. Der subkomatöse Mann neben mir reagiert gar nicht - seinTiefschlaf scheint von all dem unangetastet.

Als sämtliche Kampfstile durchprobiert sind und nichts gewirkt hat, setze ich mich auf. Noch nicht ganz da, will ich aufstehen und dem Ring-Ringelreien den Hahn abdrehen. Jetzt fällt mir erst auf und ein, dass ja Göttergatte gemeint ist und rüttle ihn.

Statt dass er bei seinem Superwecker, welcher mit Vogelzwitschern und immer heller werdendem Licht arbeitet, einfach den richtigen Knopf drücken und sich durch Weckwiederholung sanft aus dem Schlaf "pellen" lassen würde, setzt er auf iPhone (im Rucksack!) und Klingelton. Wäre ja nix dagegen einzuwenden... aber er hört ihn nicht oder eben nur indirekt über meine Ohren und das Weckschütteln.

Es wären ja nur etwa zwei Minuten gewesen, meint Martin. Wie es sich herausstellt, hatte "the Ring-Voice" uns aber ganze 12 Minuten "beglückt". Das nervt ganz schön, sag ich Ihnen, wenn der Klingelton selber ja auch ganz originell ist.... so originell übrigens, dass ER ihn niemals hörte, als er ihn noch als Klingelton benutzte.... vor dem Trrrr-Trrrr, das ich ihm dann sozusagen mit Gewalt verordnet habe. Über dieses Weckritual werde ich wohl noch einmal mit ihm sprechen ;-) !!!

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