Dienstag, 18. Juli 2017

#IvankaTrump - die (un)heimliche First Lady?

U N B E L E A V A B L E
Ganz anders als in seiner berühmten Rede zum Tag der Kranken, steht heute Johann Schneider-Ammann mit einem Lächeln und leuchtenden Augen dem Schweizer Fernsehen Red und Antwort. Er traf nämlich in Washington auf die Präsidententochter Ivanka Trump. Sie ist die erste aus dem engeren Umfeld des aktuellen US-Präsidenten, die sich erbarmt hat, ein Mitglied der Schweizer Regierung zu einem Gespräch zu treffen. Man habe ihr im Gegenzug auch diverse Termine vorgeschlagen für einen Besuch in der Bundeshauptstadt Bern.

Hallooooooo? !!!

Seit einigen Wochen staune ich still und entgeistert vor mich hin. In einem Land, in dem auch schon mal ein ehemaliger Schauspieler zum Präsidenten gewählt wird, regiert seit kurzem ein umstrittener ehemals erfolgreicher Unternehmer. Seine Frau und eigentliche First Lady glänzt meist durch Abwesenheit, währenddem die Tochter, ein ehemaliges Model und mittlerweile selbst erfolgreiche Geschäftsfrau, seit Ende März als "Assistant to the President" die Crème de la Crème der Politik trifft. Selbst während des G20-Gipfels im Juli in Hamburg war Ivanka offizielles Mitglied der US-amerikanischen Delegation und vertrat kurzzeitig sogar ihren Vater am Haupttisch der Staats- und Regierungschefs. Und die mussten das schlucken, notfalls dreimal leer! Deutschlands Angie, Chinas Xi und Konsorten. Eine ungewählte und unqualifizierte Präsidententochter vertritt die Interessen der USA. Das Wort Bananenrepublik ist in diesem Zusammenhang mehrmals gefallen.

Hallloooooo? !!! Die USA, das Land der unbegrenzten Unsäglichkeiten oder was?


Ivanka als Kind
Ich habe schon Bilder des Präsidenten mit seiner Tochter gesehen, als dieselbe noch ein Kind war. Da fragte ich mich schon, wie normal die Beziehung Vater-Tochter wohl war. 2006 sagte er wörtlich "She has a very nice figure. I’ve said that if Ivanka weren’t my daughter, perhaps I’d be dating her"(Wenn Ivanka nicht meine Tochter wäre, würde ich sie vielleicht daten). Ob dies der Grund ist, warum Melania Trump je länger je weniger Bock hat auf ihren Job? Eifersucht? Aussenseiterrolle?

Stellen Sie sich vor, Roland Hausin, das ist der Ehemann von Doris Leuthard, hätte sich heute an ihrer Stelle mit Präsident Macron getroffen. Oder Katharina Schneider-Ammann hätte Ihren Johann beim Gespräch mit Ivanka Trump vertreten. Nun ist die Schweiz ja nicht Mitglied der G20. Glauben Sie, dass Donald Trump sich herabgelassen hätte, sich mit Joachim Sauer an einen Verhandlungstisch zu setzen? Wer ist Sauer? Sauer ist der Ehemann von Bundeskanzlerin Angela Merkel, ob immer sauer oder nur mit Namen, sei dahingestellt.

Eventuell hat Donald Trump ja eine clevere Putzfrau. Und so, wie ich den Präsidenten einschätze ist sie Amerikanerin durch und durch und somit der englischen Sprache mächtig - man denke an die Mauer zu Mexiko! Eventuell könnte die Frau Donald und Ivanka ja demnächst auf einem Staatsbesuch in die Schweiz vertreten. Würde uns sehr sehr freuen, sie einmal kennenzulernen und mit allen Staatsehren zu empfangen. All inclusive - wir lassen uns nicht lumpen - ehrlich!

PS: In was für Zeiten leben wir?
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