Mittwoch, 13. November 2013

1:12 .... auch für den Bundesrat !


Sind wir uns nicht alle einig: ein Staat ist nichts anderes als ein Unternehmen; die Politik: ein nicht immer sauberes Geschäft für sich.

1:12, das würde bei einem Minimallohn von 4000 Franken monatlich 48'000 Franken ausmachen. Das ist sehr viel Geld! Warum sollten unsere Bundesräte - die u.a. nicht einmal Krankenkassenprämien bezahlen müssen; die im Restaurant ihr Portemonnaie stecken lassen können, da die Konsumation auf Kosten des Hauses geht, wie bei so vielen Promis; denen alles und jedes geschenkt wird und die möglicherweise noch über Nebeneinkünfte verfügen - mehr verdienen als monatlich 48'000 Franken? Was wir da für Geld sparen könnten, auch nach der Pensionierung der glorreichen Sieben!

Politik ist ein Knochenjob, sagen Sie? Dann möchte ich Ihnen einen Blick ins EU-Parlament verschaffen (s. oben). Die Bilder der Abgeordneten, welche monatlich jeh 12'000 Euro verdienen (auch die Abwesenden) und sich dabei nicht nur gesund stossen, sondern offenbar auch gesund schlafen, sprechen doch Bände, oder? Also wenn die nicht aufpassen, verschlafen sie sogar ihre Pensionierung!

Darum: 1:12 ausnahmslos für alle Unternehmen, auch für das Unternehmen Schweiz und dessen Angestellte - und das sind sie doch, unsere Politiker: Angestellte des Volkes, das muss wieder mal gesagt werden!

PS: Wussten Sie, dass eine MPA (früher Arzthelferin) gemäss 'Verbindung der Schweizer Ärztinnen und Ärzte FMH' nach einer 3jährigen Ausbildung einen Anfangslohn von gerade mal 3850 Franken hat, weniger also als eine ungelernte Kraft in der Migros. Dabei trägt sie ein vielfaches an Verantwortung, denn sie muss unter anderem auch fundierte Kenntnisse der Pathologie haben und in etwa abschätzen können, wie dringend ein Fall ist. Da wäre meines Erachtens auch einmal Handlungsbedarf!
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