Dienstag, 13. Oktober 2009

Friedensnobelpreis für Obama?


Obama sieht gut aus, zugegeben, und sicher wird er mit der nötigen Eleganz entgegennehmen, was ihm da meines Erachtens etwas verfrüht oder gar zu unrecht verliehen wird. Der Mann muss sich noch beweisen. Yes we.... try hard genügt nicht. Haben sich die im Norden niemand besseren einfallen lassen können?

Obama steht für Amerika; ein Land, das überall mit Waffengewalt für den Frieden kämpft und jetzt sogar an der Superbombe bastelt. 14 Tonnen Killerpotential, welches in 60 Meter Tiefe explodieren soll... und das alles für den Frieden. Und die Amerikaner bluten, denn irgendwer muss für die Kosten der Rüstungsindustrie aufkommen. Ja Krieg.... pardon "Frieden" ist eben ein riesen Geschäft.

Aber ehrlich: Afghanistan, Pakistan, Irak, Guantanamo.... Selbstverständlich ist Barack ein Gewinn, und das nicht nur optisch, wenn man an den letzten Präsidenten denkt. Da wäre aber jeder eine Steigerung gewesen. Ob man jetzt aber mit Amerika gleich das grosse Friedenslos gezogen hat? Vermutlich, denn wenn die nämlich mal wieder zuschlagen, dann sind wir tatsächlich den Frieden los.

Wer stand den eigentlich noch zur Auswahl, nebst dem glücksverheissenden Jack.... Barack in the Box? Man kann davon ausgehen, dass es ganz viele Menschen gibt, die im Kleinen für den Frieden arbeiten, bescheiden, ohne viel Aufhebens zu machen und von der Welt beinahe unbemerkt. Dennoch bewirken sie einen Unterschied!! Auch etwas bekanntere Frauen wie die palästinensische Friedensvermittlerin Sumaya Farhat-Naser. Es ist ein wenig wie bei den Vogeljungen: wer den Schnabel ganz weit aufreist, wird gefüttert. Vielleicht hätte man aber für einmal auch einfach verzichten können, besagten Preis zu verleihen.

Und die USA jubelt: Yes we can.... we try very hard to get a better image!

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