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Sonntag, 7. Juni 2020

BRAVO Carlo Maria Viganò

WoW 👏 Hallelujah
Wow, kraftvolle Worte aus unerwarteter Richtung zu dem immer deutlicher werdenden Bild. Das Puzzle wird klarer und klarer. Mit Hilfe des besten Übersetzungsprogrammes (DeepL) habe ich es für Sie und mich übersetzen lassen. Viganò und Mitunterzeichner Kardinal Müller wurden vielerseits entsprechend angefeindet und im übertragenen Sinn "ohne Gegenargumente ins Feld zu führen ins Reich der Verschwörungstheoretiker verbannt". Sein offener Brief ist fast nur über Umwege im Netz aufzuspüren.


Herr Präsident,

In den letzten Monaten wurden wir Zeuge der Bildung zweier gegensätzlicher Seiten, die ich biblisch nennen würde: die Kinder des Lichts und die Kinder der Finsternis. Die Kinder des Lichts stellen den auffälligsten Teil der Menschheit dar, während die Kinder der Finsternis eine absolute Minderheit darstellen. Und doch sind erstere Gegenstand einer Art von Diskriminierung, die sie in eine Situation der moralischen Unterlegenheit gegenüber ihren Gegnern versetzt, die oft strategische Positionen in der Regierung, in der Politik, in der Wirtschaft und in den Medien innehaben. Auf scheinbar unerklärliche Weise werden die Guten von den Bösen und von denjenigen, die ihnen helfen, entweder aus Eigeninteresse oder aus Angst als Geiseln gehalten.

Diese beiden Seiten, die einen biblischen Charakter haben, folgen der klaren Trennung zwischen den Nachkommen der Frau und den Nachkommen der Schlange. Auf der einen Seite gibt es diejenigen, die, obwohl sie tausend Mängel und Schwächen haben, von dem Wunsch beseelt sind, Gutes zu tun, ehrlich zu sein, eine Familie zu gründen, zu arbeiten, ihrer Heimat Wohlstand zu verschaffen, den Bedürftigen zu helfen und im Gehorsam gegenüber dem Gesetz Gottes das Himmelreich zu verdienen. Auf der anderen Seite gibt es diejenigen, die sich selbst dienen, die keine moralischen Grundsätze vertreten, die Familie und Nation zerstören wollen, die Arbeiter ausbeuten, um sich unangemessen reich zu machen, innere Spaltungen und Kriege schüren und Macht und Geld anhäufen: Für sie wird die trügerische Illusion des zeitlichen Wohlergehens eines Tages - wenn sie nicht bereuen - dem schrecklichen Schicksal weichen, das sie fern von Gott in ewiger Verdammnis erwartet.

In der Gesellschaft, Herr Präsident, koexistieren diese beiden gegensätzlichen Realitäten als ewige Feinde, so wie Gott und Satan ewige Feinde sind. Und es scheint, dass die Kinder der Finsternis - die wir leicht mit dem "tiefen Staat" identifizieren können, dem Sie weise entgegentreten und der in diesen Tagen einen erbitterten Krieg gegen Sie führt - beschlossen haben, sozusagen ihre Karten zu zeigen, indem sie jetzt ihre Pläne offenbaren. Sie scheinen so sicher zu sein, bereits alles unter Kontrolle zu haben, dass sie jene Vorsicht beiseite gelegt haben, die ihre wahren Absichten bisher zumindest teilweise verdeckt hatte. Die bereits laufenden Untersuchungen werden die wahre Verantwortung derjenigen, die den Covid-Notstand gesteuert haben, nicht nur im Bereich der Gesundheitsversorgung, sondern auch in Politik, Wirtschaft und Medien aufdecken. Wir werden wahrscheinlich feststellen, dass es in dieser kolossalen Operation des Social Engineering Menschen gibt, die über das Schicksal der Menschheit entschieden haben, indem sie sich das Recht anmassen, gegen den Willen der Bürger und ihrer Vertreter in den Regierungen der Nationen zu handeln.

Wir werden auch feststellen, dass die Ausschreitungen in diesen Tagen von denjenigen provoziert wurden, die angesichts der Tatsache, dass das Virus unweigerlich schwindet und die soziale Besorgnis über die Pandemie abnimmt, notwendigerweise zivile Unruhen provozieren mussten, weil auf sie Repressionen folgen würden, die zwar legitim sind, aber als ungerechtfertigte Aggression gegen die Bevölkerung verurteilt werden könnten. Dasselbe geschieht auch in Europa, und zwar in vollkommener Synchronität. Es ist ganz klar, dass der Einsatz von Strassenprotesten den Zielen derjenigen dient, die sich wünschen, dass bei den bevorstehenden Präsidentschaftswahlen jemand gewählt wird, der die Ziele des tiefen Staates verkörpert und diese Ziele getreu und mit Überzeugung zum Ausdruck bringt. Es wird nicht überraschen, wenn wir in einigen Monaten wieder einmal erfahren, dass sich hinter diesen Akten des Vandalismus und der Gewalt diejenigen verbergen, die hoffen, von der Auflösung der Gesellschaftsordnung zu profitieren, um eine Welt ohne Freiheit aufzubauen: Solve et Coagula, wie das freimaurerische Sprichwort lehrt.

Obwohl es beunruhigend erscheinen mag, finden sich die von mir beschriebenen gegensätzlichen Ausrichtungen auch in religiösen Kreisen. Es gibt treue Hirten, die sich um die Herde Christi kümmern, aber es gibt auch söldnerische Ungläubige, die versuchen, die Herde zu zerstreuen und die Schafe den gefrässigen Wölfen zum Frass vorzuwerfen. Es ist nicht überraschend, dass diese Söldner Verbündete der Kinder der Finsternis sind und die Kinder des Lichts hassen: So wie es einen tiefen Staat gibt, gibt es auch eine tiefe Kirche, die ihre Pflichten verrät und auf ihre eigentlichen Verpflichtungen vor Gott verzichtet. So wird der unsichtbare Feind, gegen den gute Herrscher in öffentlichen Angelegenheiten kämpfen, auch von guten Hirten im kirchlichen Bereich bekämpft. Es ist ein spiritueller Kampf, über den ich in meinem jüngsten Appell gesprochen habe, der am 8. Mai veröffentlicht wurde.

Zum ersten Mal haben die Vereinigten Staaten in Ihnen einen Präsidenten, der mutig das Recht auf Leben verteidigt, der sich nicht schämt, die Christenverfolgung in der ganzen Welt anzuprangern, der von Jesus Christus und dem Recht der Bürger auf freie Religionsausübung spricht. Ihre Teilnahme am Marsch für das Leben und kürzlich Ihre Ausrufung des Monats April zum nationalen Monat zur Verhütung von Kindesmissbrauch sind Aktionen, die bestätigen, auf welcher Seite Sie kämpfen wollen. Und ich wage zu glauben, dass wir beide in diesem Kampf auf der gleichen Seite stehen, wenn auch mit unterschiedlichen Waffen.

Aus diesem Grund glaube ich, dass der Angriff, dem Sie nach Ihrem Besuch im Nationalheiligtum von Johannes Paul II. ausgesetzt waren, Teil der inszenierten Medienberichterstattung ist, die nicht den Rassismus bekämpfen und die soziale Ordnung herstellen, sondern die Verhältnisse verschärfen will; nicht um Gerechtigkeit zu bringen, sondern um Gewalt und Verbrechen zu legitimieren; nicht um der Wahrheit zu dienen, sondern um eine politische Gruppierung zu begünstigen. Und es ist beunruhigend, dass es Bischöfe gibt - wie diejenigen, die ich kürzlich angeprangert habe -, die durch ihre Worte beweisen, dass sie auf der gegnerischen Seite stehen. Sie sind dem tiefen Staat, dem Globalismus, dem verbündeten Denken, der Neuen Weltordnung unterworfen, die sie immer öfter im Namen einer universellen Bruderschaft beschwören, die nichts Christliches an sich hat, sondern die die freimaurerischen Ideale derjenigen heraufbeschwört, die die Welt beherrschen wollen, indem sie Gott aus den Gerichten, aus den Schulen, aus den Familien und vielleicht sogar aus den Kirchen vertreiben.

Das amerikanische Volk ist reif und hat nun verstanden, wie sehr die Mainstream-Medien die Wahrheit nicht verbreiten wollen, sondern versuchen, sie zum Schweigen zu bringen und zu verzerren, indem sie die Lüge verbreiten, die für die Zwecke ihrer Herren nützlich ist. Es ist jedoch wichtig, dass die Guten - die die Mehrheit bilden - aus ihrer Trägheit erwachen und nicht akzeptieren, von einer Minderheit unehrlicher Menschen mit unvermeidlichen Absichten getäuscht zu werden. Es ist notwendig, dass die Guten, die Kinder des Lichts, zusammenkommen und sich Gehör verschaffen. Welchen wirksameren Weg gibt es dafür, Herr Präsident, als durch Gebet, indem man den Herrn bittet, Sie, die Vereinigten Staaten und die ganze Menschheit vor diesem enormen Angriff des Feindes zu schützen? Vor der Macht des Gebetes werden die Täuschungen der Kinder der Finsternis zusammenbrechen, ihre Komplotte werden aufgedeckt, ihr Verrat wird aufgedeckt, ihre beängstigende Macht wird im Nichts enden, ans Licht gebracht und als das entlarvt, was sie ist: eine höllische Täuschung.

Herr Präsident, mein Gebet ist ständig an die geliebte amerikanische Nation gerichtet, wohin ich das Privileg und die Ehre hatte, von Papst Benedikt XVI. als Apostolischer Nuntius gesandt zu werden. In dieser dramatischen und entscheidenden Stunde für die gesamte Menschheit bete ich für Sie und auch für all jene, die in der Regierung der Vereinigten Staaten an Ihrer Seite stehen. Ich vertraue darauf, dass das amerikanische Volk mit mir und Ihnen im Gebet zum allmächtigen Gott vereint ist.

Vereint gegen den Unsichtbaren Feind der ganzen Menschheit, segne ich Sie und die First Lady, die geliebte amerikanische Nation und alle Männer und Frauen guten Willens.

Carlo Maria Viganò
Titular-Erzbischof von Ulpiana
Ehemaliger Apostolischer Nuntius in den Vereinigten Staaten von Amerika

Donnerstag, 15. März 2018

#IQ, #BMI - was ist wirklich wichtig im Leben?

Relax - take it easy
Stephen Hawking ist gestorben. Er wurde wider Erwarten (seiner Ärzte) 76 Jahre alt! WoW!

Die Trauer vieler ist gross, vor allem um den Verlust von soooooo viel Intelligenz. Einige sagen gar im übertragenen Sinn: der Intelligenzpool der Menschheit wurde auf einen Schlag halbiert.

IQ resp. Intelligenz sind nicht alles, man sollte sie nicht überbewerten!

Was ich persönlich bei Hawking immer bewundert habe ist sein unglaublicher Mut, mit welchem er sein sicher nicht einfaches Schicksal angenommen und zudem auch noch das Beste daraus gemacht hat. Er hat sein Leben gelebt und keine Abkürzung genommen. Chapeau! Respekt!

Möge er in Frieden Ruhen! Und wer weiss, vielleicht ist er ja überrascht, dass er noch immer ist, nur viel freier und leichter!

Nun zum BMI: mit seiner Hilfe wird mir momentan bewusst - uuups: ich bewege mich am Rande eines Nervenzusammenbruches, vor allem aber an der Grenze vom Normal- zum Übergewicht. Muss ich dies jedoch wissen, um mich glücklicher zu fühlen. Nööööö.

Der BMI ist nicht alles, man sollte ihn nicht überbewerten!

Geschätzte 100 Jahre hatte ich morgens denselben Ablauf: Augen auf, nach dem Besuch der Toilette (seeehr wichtig!) Waage hervorklauben, draufstehen und…… mich in ein Gefühlschaos stürzen. 100 Gramm abgenommen (Juhuuuuu), 250 Gramm zugenommen (Scheisse), 1 Kilo zugenommen (Weltuntergang).

2011 habe ich dank Weight Watchers die Grenze zum Untergewicht geknackt. Fühlte sich nicht schlecht an, abgesehen davon, dass ich etwas nervöser war als auch schon. War ich jedoch glücklicher? Nööööö.

Muss ich aussehen wie Gisèle Bündchen? Da muss ich leider passen! Bei einer Körpergrösse von 1,8m soll sie um die 57 kg wiegen. Da hab ich beim einen zuviel und beim andern zuwenig drauf. Man rate, was-wo-wieviel!

Ich bin ich - Punkt. Die letzten zwei Tage habe ich auf den Gang zur Waage verzichtet (nicht ganz einfach, den Automatismus/Zwang zu umgehen) und gehe mit einem ausgesprochen guten Gefühl in den Tag. Dieser kleine Schritt hat offenbar nicht zuletzt mein Essverhalten nachhaltig verändert. Ich esse einfach, danach bin ich logischerweise satt und zufrieden und denke nicht mehr ans Essen, bis sich irgendwann dann vielleicht der Hunger meldet, meist nach geschätzten 4-5 Stunden, dann spüre ich ganz genau, was jetzt angesagt ist. Meist ist es keine Nulldiät.

Wie gesagt, seit meiner Pubertät habe ich mich täglich auf die Waage gestellt. Göttergatte Martin tut dies allenfalls, wenn ich ihn mal frage, ob er auch zugenommen hat, zum Beispiel nach einem opulenten Geburtstagsessen. Dabei kann es durchaus sein, dass sein Handy in der Hosentasche mitgewogen wird. Das geht für uns Frauen gar nicht: notfalls entfernen wir sogar die Kontaktlinsen, um ein Mikrogramm zu sparen.

Mit Normwerten ist es so eine Sache. Jeder Mensch ist ein Idividuum und will es eigentlich auch bleiben! Er hat seine individuellen Normwerte. So hat der eine einen höheren, der andere vielleicht einen eher zu tiefen Blutdruck. Das gilt auch für das Körpergewicht, den IQ, den EQ oder was auch immer. Glücklich bin ich nur dann, wenn ich "ich selber" sein kann, wenn ich mir endlich erlaube, halt beispielsweise nicht dem aktuellen Schönheitsideal zu entsprechen, und sowieso ändert sich das manchmal auch wieder. Ich erinnere an die Rubens-Figur und daran, dass Frau damals alles tat, um nicht zuviele Kalorien zu verbrennen (die berühmte Liegekur). In anderen Ländern ist die Rubensfigur überigend auch heute das "Non plus ultra", in Afrika beispielsweise.

Bevor wir jetzt auswandern: leben wir doch einfach unser Leben, und zwar so, dass wir uns wirklich wohl fühlen als Individuum resp. Unikat/Unikum, das wir nun mal sind. Wohl und vor allem glücklich, denn die wirklich wichtigen Dinge des Lebens lassen sich weder messen noch in Formeln und Statistiken pressen, aber sie machen unser Leben letztendlich lebenswert. Der Mensch ist mehr als ein paar Normalwerte! Auf Ihr Wohl!

Mittwoch, 30. März 2016

1001 - magische Zahl: für diesen Post und für "9 Jahre #Kurzum-Blog"

Congrats to me
1001 ist eine magische Zahl. Sofort fühle ich mich in den märchenhaften Orient versetzt; in Tausendundeine Nacht.

Sie lesen gerade den 1001-ten Blogpost des Kurzum-Blogs, bei welchem es sich übrigens nicht um eine Märchenplattform handelt. Alles ist entweder erlebt, recherchiert oder weiterverbreitet.

Wie man dem Blogarchiv entnehmen kann, habe ich in letzter Zeit jedoch kaum mehr gebloggt. Zuviel war passiert, das anders verdaut werden musste. Diesen Monat komme ich nun vielleicht sogar auf 8 Einträge, was seit August 2013 nicht mehr vorgekommen ist.

Dass ich den festlichen Tausender dem Weltbeherrscher Amerika gewidmet habe, ist eher Zufall als Absicht. Tatsächlich habe ich es eben erst entdeckt.

Eigentlich wären da ja noch zwei Einträge mehr, in denen ich über meine negativen Erfahrungen mit dem Hüsler-Nest berichtet hatte.


Posts vom 15.1.2009 und 27.4.2009

Mittels diversen Fotos waren die Details zu meinen Anmerkungen bildlich belegt. Trotzdem war es wohl zuwenig klar, jedenfalls "pour un Welsch". Da rief mich doch anno 2009 ein Mitarbeiter der Firma Hüsler an, noch dazu um 11:50 Uhr, einer Zeit, wo Frau früher noch am Herd anzutreffen war. In dieser Beziehung bin ich altmodisch und deshalb war ich grad dabei, Fleisch anzubraten. Der Herr sprach Deutsch mit französischem Accent, oder war es eher ein Knuddelmuddel, das ansatzweise wie Deutsch klang:

"…. Isch versteh niiiischt, was da ist mit die Gummiteile? Mein Gunden sagen: was ist das für ein komisch Frau, diese Frau Schwab. …."

Wie gesagt, ich hatte keine Zeit, zu diskutieren, da mein Essen sonst direkt im Müll gelandet wäre. Auch hatte ich ebensowenig Lust, mich noch mit dem Anwalt der Firma Hüsler herumzuschlagen. Offenbar war im ganzen Betrieb niemand aufzutreiben gewesen, welcher dem Herrn meinen Text hätte übersetzen können. Um dem Vorwurf des "unlauteren Wettbewerbs" auszuweichen versprach ich, die beiden Posts umgehend zu löschen, was ich denn auch tat. Heute würde ich es drauf ankommen lassen, denn alles was ich getan hatte, war, meine privaten Erlebnisse und Erfahrungen rund um eine völlig überteuerte Fehlinvestition einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Auch war es natürlich völliger Blödsinn, dass potentielle Kunden mich gegenüber der Firma Hüsler als "komisch Frau" betitelt hatten, denn da hätte wohl kaum einer extra vom Hauptsitz aus angerufen. Die beiden Hüsler-Posts waren lange die meist gelesenen Blogs, und meine Ausführungen hatten wohl den einen oder andern davon abgehalten, so viel Geld in metallfreies Schlafen zu investieren.

Vor Februar 2008 hatte ich übrigens schon 137 Blogs unter Kurzum-Blog gepostet, allerdings eingestellt bei einem andern Server. Mein allererster Blogpost vom 30. März 2007 handelte übrigens von der Sommerzeit.

Ich feiere also, wie ich gerade sehe, auf den Tag genau 9-jähriges Blogjubiläum ….. WoW …. also doch irgendwie wie im Märchen ;-)

Mit den zwei gelöschten und diesem hier wären es zudem auf's Gramm genau 1140 Blogeinträge ;-)

Dienstag, 8. März 2016

Johann Schneider Ammann zum Thema LACHEN ... en français ;-)



Zum Tag der Kranken spricht Johann Schneider-Ammann in seiner Funktion als Bundespräsident der Schweiz über das Thema "Lachen" und wie gesund es ist .... ehm ..... eigentlich wäre. Denn wie er das tut ist einzigartig. Er schafft den Text mit starrem Blick und ohne auch nur ein einziges Mal die Mundwinkel zu verziehen ... also wer jetzt noch nicht krank ist, hat gute Chancen, es alsbald zu werden, und sei es nur als Folge massiven Fremdschämens.

Für Lacherfolge der Superlative sorgt Schneider-Ammann jedenfalls im benachbarten Frankreich, dank der Sendung "Le Petit Journal" auf Canale+ ....

Egal, Hauptsache jemand hat gelacht .... Das Video hat schon jetzt Kultstatus, so wie dasjenige von unserem "Bbbbbbündnerfleisch" Merz anno 2010, der es sich nicht nehmen liess, gleich selber Tränen zu lachen ....




Ja, meine Lieben, das ist eben gelebte Schweizer Politik. Wir sind gespannt auf weitere Loriot-reife Szenen unserer sieben Zwerge im Bundeshaus .....

Mes compatriotes: Gardez le sourire ;-)

Samstag, 1. August 2015

1. August: Die Schweiz feiert Geburtstag

Frieden für alle ... heute GRATIS ;-)
Die Schweiz feiert Geburtstag, den 724, wenn ich richtig gerechnet habe. Willhelm Tell, Armbrust, Heldentum ..... hmmmm: was ist davon übriggeblieben?

Wer Geburtstag hat, kann sich normalerweise etwas wünschen. Stellvertretend für unser Land wünsche ich mir als Schweizerin Frieden, und das nicht nur innerhalb unserer Grenzen, sondern überall auf der Welt. Mögen alle Menschen in Frieden miteinander leben dürfen, einander schätzen, aufeinander zugehen und erkennen, dass des andern Freude die eigene Freude ist.

Lassen wir uns nicht weiter von den Medien Feindbilder aufoktroyieren, welche einigen wenigen Machtmenschen dazu dienen, möglichst viele von uns zu instrumentalisieren um die eigenen, abartigen Interessen zu verfolgen.

Frieden ist eine aktive Entscheidung. Treffen wir für einmal ins Schwarze. Vielen Dank allen, die aktiv dabei mithelfen.
Switzerland



Dienstag, 23. Juli 2013

Baby Cambridge oder: from Waity Katie to Waity Nation .....

.... und der Teddy längst unbestrittener König ;-)
Tja was sage ich: to Waity World!!! Es dreht sich schon jetzt alles um Baby Cambridge, seine Königliche Hoheit (HRH), den Prinzen von Cambridge. Alle warten wir auf den ersten öffentlichen Auftritt.

Eigentlich erschlägt ein solcher Titel zartes Babysein, doch man sollte sich nicht täuschen: ..... Prinz Namenlos ist stark. Er wird zwar die Papparazzimeute Zeit seines Lebens nicht mehr loswerden, aber er wird damit umgehen können. Muss er auch. Als Enkel von Diana, Sohn von William und Kate, hat er das Foto-Gen in der royalen DNA eingebaut und auch die entsprechenden Abwehrkörper.

Also Leute, auch von meiner Seite her 1000 Salutschüsse und die besten Wünsche für eine möglichst normale Kindheit, ein möglichst normales Familienleben, viel Freude, viel Liebe, viele Kuscheleinheiten ..... und seien wir ehrlich: für Baby Cambridge ist sein Teddybär sowieso längst unbestrittener König.

PS: Wie lange muss ich noch warten, bis sich Kate und William samt Nachwuchs zeigen? Grrrr .....

Montag, 25. März 2013

José Mujica - ein Beispiel für andere Politiker?

Jose Mujica - ein Beispiel für andere Politiker? 
Hoffentlich, das würde ich mir wünschen, denn was ich vom amtierenden Präsidenten von Uruguay lesen durfte, ist Mujica in meinen Ohren!

José "Pepe" Mujica Cordano wird im Mai 78 Jahre alt. Er ist Vegetarier und überzeugter Strickjackenträger. Als Mitglied der Kommunistischen Tupamaro-Bewegung verbrachte er 14 Jahre im Gefängnis, und das erst noch meist  in Einzelhaft. Von Beruf eigentlich Blumenzüchter machte "El Pepe" auch politisch Karriere. 2005 war er Landwirtschaftsminister, seit 2010 ist er gar Präsident. Ins Parlament fuhr er stets mit der Vespa, zu Wahlkampfauftritten mit dem ÖV. Sein Dienstfahrzeug heute: ein Chevrolet Corsa.

Kurz nach der Wahl verkündete Mujica die Absicht, die Urlaubsresidenz des Präsidenten zu verkaufen und die Feier seiner Amtseinführung durch Firmenspenden zu finanzieren, um dem Staat Geld zu sparen. 90 Prozent seines Monatseinkommens von umgerechnet 10'000 Euro spendet er für wohltätige Zwecke. Er gilt als "der ärmste Präsident der Welt".

Mit seiner Ehefrau, ihres Zeichens Senatsmitglied (sie spendet ebenfalls einen guten Teil ihrers Gehaltes), lebt er auf einer kleinen Farm. Das Präsidentenpalais in der Hauptstadt stellte er im vergangenen Winter für die Unterbringung Obdachloser zur Verfügung.

Der Präsident selber empfindet sich jedoch überhaupt nicht als arm, im Gegenteil: "Hätte ich viele Sachen, müsste ich mich um sie kümmern. Wahre Freiheit liegt darin, wenig zu konsumieren.

Wie wäre es, wenn sich andere Präsidenten, oder überhaupt Politiker, einmal daran ein Beispiel nehmen würden?

PS: Arm? Reich? Alles eine Frage der Perspektive! Genau genommen ist José Mujica doch eigentlich wirklich ein reicher Mann!

Freitag, 20. Januar 2012

KINDERLACHEN - gottseidank ansteckend!

hihihihihihi - gröhl
An der Station warten schätzungsweise zwei Schulklassen aufs Tram. Alle schwatzen wild durcheinander, einer versucht den andern zu übertönen und man fragt sich, ob wohl überhaupt welche zuhören. Was aber vor allem auffällt, ist das viele Lachen. Plötzlich kann ich mich erinnern, wie wir oft einfach losgeprustet haben, grundlos oder dann haben wir uns selber den Grund geliefert.

Wir Erwachsenen - besser gesagt (dem Lachen) Entwachsenen - liefern mit unseren ernsten, besorgten oder gar verkniffenen Minen ein Kontrastprogramm der erschreckenden Art. Ich frage mich, ob wir einfach zu viel Zeitung lesen, zu oft und zu intensiv in eine ungewisse Zukunft blicken, zu direkt die Last der Verantwortung oder der Jahre spüren.

Wo ist unser Lachen geblieben? Ich vermisse es - sehne mich danach, und spüre es plötzlich auftauchen, aus der Mitte des Bauches heraus im Bereich des Sonnengeflechts. Mein Gesicht entspannt sich zu einem Lächeln - einem Lächeln voller Dankbarkeit.

Und immer wieder im Verlaufe des Tages lasse ich das gespeicherte Lachen tief in meinem Innern aufleben. Die Kinder toben sich sozusagen in meinem Bauchraum aus und helfen mir so, dass mich auch die etwas schwerer wiegenden Gefühle nicht aus der Bahn werfen.

Kinder lachen durchschnittlich 450 mal am Tag, habe ich gelesen. Erwachsene bringen ihr Zwerchfell wesentlich seltener zum schütteln, so wenig, dass es mittlerweile auch bei uns in der Schweiz sogenannte Lachclubs oder offene Lachgruppen gibt. In Bern zum Beispiel wird offenbar jeden Montag um 19 Uhr an der Genfergasse 1 im 2. Stock mal wieder so richtig gelacht. Lachen Sie nicht, das ist kein Witz! ;-)

Übrigens: es ist nicht verboten, sich selber ein Lachen zu entlocken, indem man sich zum Beispiel mal wieder einen Witz erzählt. Lachen entspannt, ist gut für Herz und Kreislauf und stärkt das Immunsystem. Lachen Sie's gut.

Freitag, 9. Dezember 2011

Weihnachtsdeko - aus dem Enddarm gezaubert

Mitzelis Weihnachtsdeko
ANI-Graficaward 2011
Da sag noch einmal einer, der Mensch sei die Krone der Schöpfung und daher als einzige Kreatur überhaupt fähig, eine Weihnachtsdekoration zu kreieren!

Seit Monaten fluche ich innerlich und öffentlich über jene Katze (oder ist es doch ein Hund?), die ihre Exkremente in regelmässigen Abständen direkt vor unsere Haustür plaziert. Seit dem 2. Dezember 2011 hat sich meine Einstellung geändert. Irgendwo hinscheissen kann jeder, aber so kunstvoll-kreativ einen "Engel auf dem Mond" aus dem Enddarm drücken, das können nur die wenigsten.

BRAVO Mitzeli, Hallelujah, Dein Werk ist einfach unvergleichlich und wir verleihen Dir dafür den "ANI-Graficaward 2011".

Donnerstag, 24. November 2011

Aufs Auge gedrückt: Linsenwahrheiten

Linsenwahrheit? Schissidrägge Du!
"Schissidrägge Du", würde Frau Schruppatelli jetzt wohl sagen. Recht hat sie. Nicht völlig daneben lag wohl auch meine Schwester, welche meinte, für UHU's, also Leute unter Hundert, seien Linsen wenig geeignet. So lange kann ich aber nicht warten =) !!!

Meine diversen Brillen stehen mir meines Erachtens alle sehr gut. Ich kriege auch immer jede Menge Komplimente. Die herkömmliche Art Sehhilfe verleiht mir zudem einen kompetenten Eindruck. Blondine mit Brille ist nicht gleich Blondine ohne, und trotzdem: im Aikido und auch sonst beim Bewegen ist es völlig unpraktisch, weil man sich immer unbewusst darum kümmert, dass das Ding nicht kaputt geht. Was aber am meisten auffällt: sobald ich meine Brille aufsetze, ändert sich meine Kopfhaltung von der Achse her gesehen: das Kinn kommt näher zum Hals. Auch wird das Sehfeld eingeschränkt.

Kürzlich durfte ich bei einer Freundin deren Linsen mal anfassen: ein Hauch von Nichts - ein Quäntchen Hoffnung. Dies war, so Gott will, der Beginn einer Erfolgsgeschichte, wobei ich mir da nicht mehr ganz so sicher bin.

Die heutigen Linsen sind ja mega! Man spürt sie kaum - wenn sie denn mal drin sind!!!! Nach unzähligen Fehlversuchen zeigt einzig das Fehlen der Linse auf dem Finger an, dass letztere entweder auf den Boden gefallen oder eben richtig plaziert ist. Habe heute fast 40 Minuten gebraucht, um ganz ehrlich zu sein.

Von wegen Trainingslinsen und kurz vor Beginn einsetzen, noch dazu geschminkt - geht gar nicht. An Trainingstagen müssen die Dinger schon früh am Morgen rein. Wann bitteschön muss ich aufstehen, um mich doch noch etwas anderem widmen zu können? Der eine Betreuer von Visilab sagte mir, ich sei ein Naturtalent; er habe die ersten Male pro Auge 2 Stunden gebraucht und noch heute brauche er drei Anläufe. Zwecks Hebung meines Selbstvertrauens bot man mir an, mir Videos zu zeigen von weniger begabten Menschen.

Mut ist der Motor, nicht aufzugeben. Für heute sind sie drin! ....... Was, wenn ich sie am Abend nicht rausnehmen kann? Der Schrecken hat einen Namen ... nein, nicht Linsen: Ungewissheit oder Angst! Wenn man sich die mal abgewöhnen könnte!

Mittwoch, 1. Juni 2011

Marilyn Monroe - happy birthday

Always love you ♡
Unvorstellbar aber wahr: heute wäre die unvergleichliche, einzigartige Marilyn 85 Jahre alt geworden. Sie gehörte zu den Frauen, die Zeit ihres Lebens - und auch nach ihrem Tod - Männer und Frauen gleichermassen begeisterte, so wie nach ihr wohl nur noch Lady Di. Wann immer ein Film von ihr am Fernsehen gezeigt wurde, sass ich in jungen Jahren wie gebannt vor dem Schirm. Sie hatte was; das gewisse Etwas! Was es genau war, kann man nicht in Worte fassen. Sie war nicht nur schön sondern hatte eine fast durchsichtige Verletzlichkeit, welche in einem Beschützerinstinkte weckte.

Marilyn litt an Selbstzweifeln, stellte enorm hohe Ansprüche an sich selbst. Sie war zeitlebens auf der Suche nach Liebe, einer starken Schulter zum anlehnen. Dass sich alle um sie rissen, konnte ihre Sehnsucht nicht stillen. Sie konnte sich schlecht abgrenzen, war jedoch alles andere als dumm und eine wirklich ernstzunehmende, gute Schauspielerin, was nicht wirklich anerkannt wurde.

Sie ist viel zu früh gestorben, das hört und denkt man immer wieder. Wie aber wäre sie mit dem Altern umgegangen? Wie hätte sie den allmählichen Zerfall ihrer Schönheit erlebt? Man kann sich Marilyn einfach nicht als 85jährige vorstellen, vielleicht aber auch einfach, weil es keine solchen Bilder von ihr gibt.

Interessant in diesem Zusammenhang: sowohl Marilyn Monroe als auch Lady Di wurden nur 36 Jahre alt!

Happy Birthday, liebe Marilyn. Always love you!


Warum heute keine Monroe-Filme am Fernsehen gezeigt wurden, kann ich nicht ganz nachvollziehen. Schade - eine verpasste Chance der Programmverantwortlichen!

Freitag, 4. März 2011

Edelweis(?)er Schlagabtausch...

na denn Prost
Es soll Leute geben, die den Unterschied zwischen frustriert und engagiert noch nicht kennen! Wie Sie dem edelweis(?)en Kommentar auf meinen Eintrag vom 1. März und meiner Antwort darauf entnehmen können, hatte ich einen kurzen Schlagabtausch mit dem CEO respektive Inhaber des Edelweiss Shops, Filiale Bern. Herr Bögli hält mich für eine frustrierte Hausfrau mit zuviel Zeit und viel zuwenig Toleranz und Lebensfreude.

Sicher nerven mich manchmal Situationen, die andere kühl lassen. Als Macherin versuche ich stets, etwas zu ändern. Oft sind einem ja die Hände gebunden und man ist machtlos... und muss sich halt mit dem Status quo abfinden - zumindest vorübergehend! Dennoch habe ich versucht, mit meiner "Hunde die bellen-Aktion" etwas zu bewegen; nicht für mich selber, sondern für die Angestellten von Herrn Bögli. Mein Helfersyndrom lässt grüssen.

Meines Erachtens kann man strahlende Kinderaugen nicht über alles stellen und dafür z.B. die eigenen Angestellten an den Marterpfahl binden (Sortiment, Artikel 524, inklusive Axt, Pfeil und Bogen). Das wäre keine echte Win-Win(Winnetou)-Situation!

Ob sich meine Hoffnung, jemanden zum Nachdenken gebracht und etwas bewirkt zu haben, erfüllen wird, wissen die Götter, allen voran Manitu! Jedenfalls war heute Mittag gegen 12 Uhr nur ein Plüschhund aktiv... und erst noch mit etwa einem Viertel der üblichen Lautstärke. Zufall oder nur falsche Batterie? Time will tell und ich sag's Ihnen weiter!

Dienstag, 25. Januar 2011

Gut gebrüllt... ehm... bebrillt

eine Lesehilfe ab Stange fehlt noch :-)

Erklärungsnot ;-)
"Gut gebrüllt Löwe" passt auf die verschiedensten Situationen. Bei mir müsste es momentan eher heissen: "Gut bebrillt, Wassermann", denn die Zahl meiner Sehhilfen ist beängstigend schnell gestiegen! Proportional zu der Anzahl Lebensjahre? Wäre mein Gatte, seines Zeichens Käser, nicht mit einer so stoischen Ruhe ausgestattet, hätte ich wohl keinen Ehemann heiraten, sondern mir gleich den berühmten Fielmann schnappen sollen.

Das soll jetzt keine Reklame für "es gibt keinen besseren" werden, denn mein Erstkontakt mit dem Billiganbieter ist nicht ganz so gut verlaufen. Ich wurde an ProOptik weitergereicht und kämpfte danach einige Zeit mit einem Klappergestell sowie unklarer Sicht, denn wie es sich nachträglich herausstellte, hatte man auf der einen Seite schlicht die Korrektur nicht eingeschliffen.

Als Breitenrain-treue Quartierbewohnerin habe ich danach und bis anhin immer den Optiker um die Ecke aufgesucht... Prädikat: nett aber sauteuer! Aufgrund vieler positiver Erzählungen seitens meiner Familie und Klientel, habe ich diesmal VISILAB bevorzugt.... eine Schweizer Firma, immerhin, tätig seit 1988, Umsatz 2009: 190 Millionen und das mit 772 Mitarbeitern, allesamt Augenoptiker. 85 Geschäfte gibt es im Land, der Marktanteil beträgt momentan 22 Prozent.

Trockene Fakten kann man an sich abperlen lassen, wenn man dazu gleichzeitig einen Feierabend-Prosecco schlürft. Was das Erstaunliche ist: die Leute bei VISILAB sind mega kompetent und freundlich, die Brillen um einiges billiger als anderswo und man hat die neue bereits nach einer Stunde in den Händen oder noch besser auf der Nase.

Drum, Visilab, nicht Fielmann... oder war es Schielmann?

Freitag, 24. Dezember 2010

White Christmas.... frohe Salzs-Treue

Weihnachtsengel von Alessi - hallelujah
Der Himmel meint es gut mit uns. Nachdem die halbe Welt in den letzten Tagen und Wochen "I'm dreaming of a white Christmas" sang - sogar der Santa und seine Rentiere legten sich ins Zeug! - erreicht uns die weisse Pracht gleich im XXL-Format.



Man könnte denken es habe früher nie geschneit!! Wie anders ist es zu erklären, dass die Salzlager fast leer (das nennt man nun Salzs-Treue) und Enteisungsvorräte beinahe aufgebraucht sind. Ob man bald zu Fleur de Sel greifen muss?

Also dann mal raus mit den Skiern und Schlittschuhen und rein in die Schlidderpartie! Ich glaub ich brauch jetzt unbedingt erst einmal ein Schlückchen, hicks, denn dann fällt sich's gleich viel leichter auf die Nase!

Eigentlich ist Schnee etwas Wunderschönes. Allein wenn man sich einmal auf den Klang der Flocken einstimmt. Ob es mir gefällt oder nicht: es schneit und schneit und schneit... also ist es doch besser, ich entscheide mich einfach, DASS es mir gefällt und stimme mit ein in "I'm dreaming of a white Christmas".

Umarmhäppchen light und alles Liebe..... viel Freude und eine gute Verdauung wünsch ich Ihnen! MERRY CHRISTMAS :-)

Mittwoch, 22. September 2010

Bundesratswahlen 2010 - Zauberformel 4:3?


Fast halten wir es mit Bundesratswahlen in der Schweiz wie mit der Steuererklärung, welche seit einiger Zeit ebenfalls jährlich abgegeben werden muss. Die Rücktritte erfolgen jeweils parteipolitisch taktisch und geschickt gewählt, was der Unterlegene der letzten Runde, CVP-Fraktionschef Urs Schwaller, in klare Worte fasste und sogleich mit geplanten Taten eine mögliche Entwicklung aufzeichnete.

Zunächst wurde die Nachfolge von Moritz Leuenberger geregelt. In 4 Wahlgängen wird Simonetta Sommaruga zur 113. Bundesrätin der Schweiz gekürt, welche statt des Eids nur das säkulare Gelübde ablegt und unter anderem "gelobt", die Pflichten ihres Amtes gewissenhaft zu erfüllen.

Für Karin Keller-Sutter schwanden mit der Wahl Sommarugas - die mich seltsamerweise immer ein wenig an Elisabeth Kopp erinnert - schlagartig die Chancen, die Nachfolge von Hans-Rudolf Merz anzutreten. "Fünf Frauen im Bundesrat wären zuviel", meinte kürzlich sogar unsere Micheline, ohne dabei an ihren eigenen Rücktritt zu denken. Das Naheliegende sieht man oft zuletzt, obwohl man am 8. Juli mit 65 Jahren eigentlich das Pensionsalter erreicht hat.

Kann ja sein, dass die sich häufenden Zickereien in unserem Bundesrat mit dem ständig steigenden Frauenanteil in Verbindung zu setzen sind, denn Frauen funktionieren anders als Männer; Kommunikationswege und Vorgehensweise könnten unterschiedlicher nicht sein. Es bleibt beim Verhältnis 4:3, denn gegen Mittag wurde der Wunschkandidat des Dachverbandes der Schweizer Wirtschaft (Economiesuisse) in ebenfalls 4 Wahlgängen bestätigt. Im Gegensatz zu seiner Kollegin "schwört" Bundesrat Schneider-Amman sogar "vor Gott dem Allmächtigen", Verfassung und Gesetze zu beachten....

Mit Schweizer Wirtschaft ist übrigens nicht die Bellvuebar gemeint, in welcher sich gemäss Filippo Leutenegger gestern Abend bereits der Ausgang der Wahlen abgezeichnet hatte. Es ist nämlich tatsächlich vor allem seitens der Männer oft so, dass wirklich wichtige Entscheide nicht in Sitzungszimmern fallen, sondern beim anschliessenden Umtrunk in der Bar vereinbart werden. Prost.

Nun befinden sich angeblich erstmals zwei Berner im Bundesrat. Simonetta Sommaruga verrät es uns jedoch mit jedem Wort: ich bin eigentlich keine Bernerin, sondern Polylinguistin. Im Kanton Aargau geboren hat sie im Kanton Schwyz das Gymnasium besucht, sich in Luzern, Kalifornien und Rom zur Pianistin ausbilden lassen, um dann im Kanton Freiburg ein Studium der Anglistik und Romanistik zu absolvieren. Warum sie Romanistik nicht gleich in Rom studiert hat, sei dahingestellt; von Bernerin kann man bei ihr ja eigentlich nicht sprechen. Was den Kantönligeist anbelangt, meldet sich Ignazio Cassis im Verlaufe der Wahl auch noch zu Wort mit dem elementar wichtigen Hinweis, dass der Kanton Tessin seit Jahren nicht mehr im Bundesrat vertreten sei. Insomma(ruga).... die haben doch die im Fernsehen seit Jahrzehnten stets omnipräsente Nella Martinetti, und das ist ja auch schon fast ein halber Bundesratssitz, oder?

Das tragische an dieser Wahl ist wohl, dass wir mit Johann Schneider-Ammann wieder einen erfolgreichen Unternehmer an die Politik verlieren. Hat es denn nicht genügend ambitionierte Arbeitslose mit einigermassen Sachverstand (1+1= :-), welche diesen Job mit ebensoviel Hingabe erledigen könnten? Wie wäre es zum Beispiel mit einer Hausfrau und Mutter, deren Kinder schon gross sind und welche neue Herausforderungen sucht?

Reto Brennwald zeigt übrigens live, dass er in Sachen Höflichkeit ein echter Schweizer und kein Mann unnötiger höflicher Floskeln ist. Es gelingt ihm nämlich, Wahlverliererin Keller-Sutter vors Mikro zu locken. Tapfer beginnt sie über ihre Gefühle zu sprechen, da fällt ihr der Moderator ins Wort: "Oh, da kommt der neugewählte Bundesrat Schneider-Ammann.... machen wir es nicht künstlich...." und lässt Frau Keller-Sutter in der Warteschleife hängen. Profi, wie sie ist, bleibt die Politikerin da geduldig stehen, bis der Neubundesrat seiner Freude genügend verbal Ausdruck verleihen konnte und stellt sich dann Brennwalds nicht wirklich brennenden Fragen nach ihrem Hochzeitstag!

Interessant auch die Fotosession, bei der sich zunächst mit Bundeskanzlerin Casanova, den sieben amtierenden und den beiden neugewählten Bundesräten insgesamt 10 Leute aufs Bild drängen... ein Lächeln breiter als das andere (Micheline gewinnt natürlich trotzdem). Dann werden Leuenberger und Merz buchstäblich an die Luft gesetzt. Sie verlassen den Raum und dislozieren auf den Balkon, um eine Aufnahme des beinahe nach bewährter Zauberformel zusammengesetzen zauberhaften Bundesrates zu ermöglichen. Die Erlösung folgt in der Person des Bundesweibels (?), der ein Tablett mit Champagnergläsern hereinbringt, damit alle zusammen mit "Veuve Cliché" darauf anstossen dürfen, dass alles wieder einmal nach Denk- und Wahlschema X abgelaufen ist.

Hätte er doch gleich die ganze Flasche mitgebracht... eine Magnum natürlich! Ja was heisst denn hier Magnum (1,5 Liter), nehmen wir doch gleich eine Melchisedech (30 Liter), dann heisst das Verhältnis bald 8:6 oder 12:9 hicks!

Samstag, 21. August 2010

Volks(?)initiative Todesstrafe ⤵


Wer will unser Land erneut dermassen heftig diskreditieren, sprich: schwächen? Vergeblich suche ich nach dem "Volk", das eine solche Initiative in der Schweiz einzureichen wagt. Die Initianten sind offenbar noch nicht ins Netz gegangen, es sei denn, meine Suchbegriffe auf Google greifen nicht. Das einzige, was ich herausfinden konnte, ist, dass sich das Initiativkomitee dermassen bedeckt gibt, dass selbst eingefleischte Profis (Zeitungen etc.) im Trüben fischen und nicht an die Namen kommen; ein einziger taucht auf: Marcel Graf. Keiner kennt ihn - wen wundert's.

Wenn ich so ein Ansinnen lese, wird mir als erstes richtig schlecht. Selbstverständlich befürworte ich weder Mord noch sexuellen Missbrauch, aber müssen wir uns deswegen gleich ins finsterste Mittelalter zurückkatapultieren? Kommen die Initianten evtl. eher aus denjenigen Kreisen, welche seit langem eine Art Ausverkauf der Schweiz vorantreiben?

Wollen wir mal kurz einen Blick in die USA riskieren. Da wird einem nämlich vor Augen geführt, was für ein (menschen)unwürdiger alter Zopf seit Jahren darauf wartet, endlich abgeschnitten zu werden. Wieviele Unschuldige wurden hingerichtet, weil sie ihre Unschuld mit den damals zur Verfügung stehenden forensischen Ansätzen nicht beweisen konnten? Zahllose! Im Nachhinein fast heiliggesprochen zu werden, bringt den Opfern einer so fragwürdigen Justiz auch nichts mehr.

Aber was heisst hier schuldig oder unschuldig? Meines Erachtens gehört die Todesstrafe generell weltweit abgeschafft. Unser Verhalten wäre nämlich nicht wirklich viel zivilisierter als die drakonischen Strafen der Scharia (aktuell gerade die überall kritisierte Steinigung!).

Sollte die Initiative wider Erwarten angenommen werden, dann müsste direkt eine Initiative nachgereicht werden, die ausdrücklich verlangt, dass die Initiatoren dieses barbarischen Strafvollzugs zwingend auch diejenigen sein MÜSSEN, welche die Hinrichtungen nach dem Urteilsspruch persönlich ausführen. Es ist nämlich niemandem zuzumuten, von Staates wegen einen Mord zu begehen… weder im Krieg noch im Strafvollzug! Juristisch gesehen mag ein solcher Mord zwar zulasten des Auftraggebers gehen, moralisch gesehen belastet so eine Tat jedoch das Gewissen des Auftragsmörders nachhaltig.

Wenn wir Glück haben, wird uns diese Peinlichkeit nicht zugemutet und die Initiative dem (übrigen) Volk nicht vorgelegt, zum Beispiel weil die Menschenrechtskonvention die Todesstrafe verbietet oder weil die Initiative gegen zwingendes Völkerrecht verstösst. Ob wohl Beten hilft?

PS: mit einer Ablehnung rechnen wohl auch die Initianten; dafür spricht ihr feiges Verhalten, nicht öffentlich für ihr Ansinnen einzutreten. Mit sowas kann man sich nämlich ruckzuck ins politische Ausseits manöverieren. Schon interessant, was für Menschen offenbar unser Land regieren…. Huch, der Gedanke allein ein echtes Schreckmümpfeli!!!

Sonntag, 1. August 2010

Happy Birthday Schweiz

Luegit vo Bärge u Tal
flieht scho der Sunnestrahl
lueget uf Aue u Matte
wachse die dunkele Schatte
D'Sunn uf de Bärge no stoht
ooooooo wie sy d'Gletscher so root!
Nein, ich weiss, das ist nicht UNSER Lied, aber doch auch irgendwie schweizerisch. Es laufen ja genügend Leute mit rot-weissen Spickzettel-TShirts in der Gegend rum, als dass wir die Nationalhymne vergessen könnten. Viele hätten eh lieber etwas Fetzigeres, vorgetragen zum Beispiel von unserer künstlerisch begabten Bundesrätin Micheline Calmy-Rey, und das erst noch mit einem Alphorn.

Die Schweiz feiert jedenfalls morgen ihren 719 Geburtstag, und sie hat auch allen Grund dazu. Was haben wir bloss für ein schönes Land!! Das geht mir immer durch den Kopf, wenn ich wieder einmal das Gefühl habe, durch eine lebendige Postkarte zu wandeln. Herrlich, alles da, Berge, Seen, Wälder... eine Augenweide! Einzig mit dem Meer hat es nicht ganz geklappt.

Viele unserer Nachbarn verschiessen ihr Pulver schon heute und lassen die Raketen in den nächtlichen Himmel steigen. Schliesslich ist jetzt gerade schönes Wetter und die Aussichten für morgen nicht so prickelnd. Ausserdem befinden sich die "Frühchlepfer" in guter Gesellschaft. Basel feiert nämlich auch am 31.7., aus was für Gründen auch immer. Und wenn man lange genug durchhält, dann ist tatsächlich schon 1. August.... zum Beispiel gerade jetzt!

Ich wünsche unserem Land, dass es sich all die schönen und wertvollen Dinge erhalten kann, welche das Leben hier so lebenswert machen. Auf dass wir noch ganz viele Jahre immer wieder Grund zum feiern haben.

Montag, 12. Juli 2010

Finale Voraussagen

Manch einer wollte Krake Paul mal so richtig einheizen nach deren Voraussage über Deutschlands Niederlage gegen Spanien, und zwar am liebsten mit Fritierfett. Paul habe Schuld am Desaster hiess es sogar!

Also selbst wer seinen Job versteht, lebt gefährlich, vor allem dann, wenn es sich um Fussball handelt, denn da versteht niemand so richtig Spass.

Paulchens Voraussagen stimmten zu 100%! Wow!! Er hat sich zwar nicht auf detaillierte Angaben eingelassen, was die Anzahl Tore und die Tordifferenz anbelangt, wird jedoch definitiv in die Geschichte der erfolgreichsten tierischen Wahrsager eingehen.

20Minuten berichtete kürzlich über ihren Redaktionshund Lucy, welcher die Voraussage des Meeresorakels bestätigte. Wau! Ohne zu zögern setzte auch er resp. sie Spanien auf Platz eins. Da so ein Hund eine wesentlich längere Lebenserwartung hat als eine Krake, könnte dies der Beginn einer erfolgreichen Karriere sein, z.B. als CEO bei der UBS!

Auch bei mir stimmten einige Aussagen mit den danach erspielten Resultaten überein. Heute war ich ganz eindeutig auf der Seite Spaniens. Mein Tipp lautete 0:1 für Spanien. Nicht schlecht.

Wenn der Titel "Foul-Weltmeister" vergeben würde, dann läge Holland in meinen Augen ganz vorne mit dabei, nicht ohne noch kurz eine Schwalbe zu machen. Da lob ich mir die saubere Spielweise "meiner" Deutschen!!! Allerdings gebe ich zu, dass auch die Spanier heute nicht unbedingt Angelitos waren.

Seufz!!! Aufschnauf!!!!! Nun haben wir endlich wieder Ruhe vor dem runden Ball und der damit einhergehenden Aufregung... erst einmal 2 Jahre bis zur nächsten EM. Juhuuuu =D

Samstag, 10. Juli 2010

Think Pink... ♡


... und wenn das nicht auf Knopfdruck klappt, dann nehmen wir uns halt die auditive Version vor. PLAY!!!

Mir gefällt diese Powerfrau samt Hammerstimme. Heute tritt sie erstmals im Stade de Suisse auf und legt ihren Klangteppich aus. Der ist so vielfältig wie die Künstlerin selber. Ich fühle mich irgendwie stolz, dass ein solcher Topact in unserer sonst so verschlafenen Stadt zu sehen sein wird. Schade nur, dass ich Massenaufläufe meide wie die Pest... sie machen mir ehrlich gesagt Angst. Eventuell bekommen wir ja den einen oder anderen Ton mit, auf dem Balkon sitzend bei einem Glas Wein. Akustisch sicher submaximal.... am besten lege ich einfach eine meiner rosaroten CDs ein und lasse mich begeistern.



So könnte das in etwa aussehen.... I love her ♡

Dienstag, 29. Juni 2010

Krokodilskot statt Tränen


Wie ich der "Annabelle" entnehme, haben Frauen aller Epochen sich mit dem Thema Verhütung auseinandergesetzt... mehr oder weniger erfolgreich. Manch einem "Bastard" ist so ein leidvolles Dasein erspart geblieben.

Da war zum Beispiel die Trampolinmethode im alten Rom und Griechenland, mit Auf- und Abhüpfen und danach Auswaschungen mit allem, was die Vorratskammer so hergab.

Da war aber auch die Samenblockade mittels zerstossenem Krokodilskot in gegorenem Pflanzenschleim, welcher man sich im alten Ägypten bediente. Die war sehr erfolgreich, da durch das veränderte Scheidenmilieu die Beweglichkeit der Spermien blockiert war.

Von wegen Beweglichkeit blockiert... die Spermien hielten sich die Nase zu und verloren dabei die Orientierung.... den berühmten Weg "der Nase nach"! Oder sie verloren ganz einfach das Bewusstsein!!

Die Idee, "örtlich" zu verhüten anstatt den Körper (und die Umwelt) über Jahre mit Hormonen zu belasten, ist natürlich nicht schlecht. Ich denke, dass heutzutage appetitlichere Sachen zur Verfügung stehen würden als Krokodilskot, obwohl man bei den Erzeugnissen der Pharmaindustrie diesbezüglich auch Zweifel hegen kann. Also lieber Krokodilskot statt Krokodilstränen!!!

Eventuell würde ja schon eine geballte Ladung Militärmusik genügen, damit die Spermien strammstehen und sich nicht mehr zu rühren trauen. Diese Methode steckt allerdings noch in den Kinderschuhen ;-) es werden laufend Probanden gesucht!!!!!!