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Samstag, 23. Juli 2022

Zeit, Kosten, Behandlungsvorgaben: Ärzte unter Druck


Und wo bleibt der Patient?

Ich gehöre zu den Menschen, die normalerweise den Arzt grossräumig umgehen und lieber erst versuchen, ein Problem selber zu lösen. Diesmal waren es Schmerzen im Bereich Metatarsale 2 und 3. Dachte zuerst an eine Spontanfraktur - auf einem Röntgenbild nicht zwingend sichtbar. Daneben leide ich seit über 5 Jahren an Hüftbeschwerden infolge einer Coxarthrose, im Juli 2019 radiologisch nachgewiesen inklusive Schweregrad. Zudem kontrolliere ich aufgrund eines verdächtigen Wertes selber aktuell Blutzucker und meide zudem seit mehr als einem Monat zuckerhaltige Speisen.

Als ich mich anmelde, sage ich der MPA, weshalb ich den in der Gruppenpraxis für mich zuständigen Arzt konsultieren möchte: Röntgen von Fuss, Kontrollröntgen Hüfte sowie eine nachträgliche Verordnung für das Zuckermessgerät, welches CHF 187.90 gekostet hat. Ich ging davon aus, dass sie aufgrund dieser Angaben eine adäquate Zeitspanne für mich reservieren würde.


Überpünktlich bin ich schon eine Viertelstunde vorher da, sintemal man noch den aktuellen Versicherungsausweis abgeben und die erfassten Daten bestätigen muss.


Im Wartezimmer wird es dann wirklich ungemütlich: zwei Ventilatoren, geschätzt Windstärke Sieben! Ich stelle meinen Stuhl in den Windschatten und warte, warte, warte! Die Nasenschleimhaut ist schon ziemlich ausgetrocknet, da komme ich endlich dran.


Vor seinem PC sitzend fragt mich Dr. R, um was es gehe. Kurz und knapp informiert sagt er sogleich: "das wird heute nicht für alles reichen" und, fast vorwurfsvoll "ich habe jetzt schon 20 Minuten Verspätung". Schlucke meine Antwort, dass ich dafür nicht verantwortlich sei, herunter und bemerke lediglich, die MPA habe gewusst, für was alles ich komme.


Die Befragung wird relativ kurz, "nur" unterbrochen von 4 Telefonaten von Seiten der Réception. Diagnose: Überlastung der Metatarsaleköpfchen durch Absinken des Fussgewölbes. Dessen Ursache: offenbar irrelevant. Könnte es mit der Fehlstellung des Beines durch die Hüfteproblematik zusammenhängen? Ob sich bereits eine Köpfchennekrose gebildet hat, könnte man in einem Röntgenbild sehen. Zu den auffälligen Zuckerwerten respektive zu meinem Ernährungsverhalten werde ich nicht weiter befragt.


Auffallend: der Arzt ist ausschliesslich seinem Bildschirm zugewandt, seine Hände fliegen über die Tasten. Die CD mit den Röntgenbildern habe ich diesmal nicht mitgebracht. Ging davon aus, dass er die Bilder 2019 im System gespeichert hat. Er hätte zwar kurz einen Blick auf die Diagnose des Röntgenologen werfen können, schlägt jedoch vor, dass ich ihm die CD vorbeibringe und er sich diese vorgängig zum nächsten Termin mal anschauen werde. Erst dann würde er entscheiden, ob eine röntgenologische Verlaufskontrolle der Hüfte angebracht sei. Er will dann doch kurz mal den Fuss anschauen und bittet mich, mich hinzulegen, was mir nicht leicht fällt, da es mir kürzlich noch in den Rücken geschossen ist. Auch darauf geht Dr. R nicht ein…. ich weiss, die Uhr tickt.


Um mir einen neuen Termin zu geben, muss die Réceptionistin den Arzt kurz stören. Der würde vermutlich lieber mit der Befragung der nächsten Patientin weitermachen und seine 20 Minuten aufholen. Ich sehe da schwarz. Dunkelschwarz sehe ich, was die Betreuung der Patienten anbelangt, von einem ganzheitlichen Ansatz ganz zu schweigen.


Sanae: in memoriam

Meine Freundin Sanae fällt mir ein. Als sie mir seinerzeit berichtete, ihr Arzt habe immer nur auf den Bildschirm geschaut, als sie diesen mit ihren unsäglichen Magenschmerzen aufsuchte, konnte ich mir das damals nicht vorstellen. Japanerin und Magenschmerzen, da müssten bei einem Arzt sämtliche Alarmglocken klingeln, denn Magenkrebs ist eine der häufigsten Todesursachen in Japan. Aber nein, der homöopathisch ausgebildete Internist suchte passende Zucker-Kügelchen raus; dies nicht nur einmal, sondern über Monate hinweg und ohne genaue Diagnose. Da endlich insistierte Sanae, sie wolle genauere Untersuchungen und Resultate, zumindest eine Magenspiegelung. Da war sie dann, die niederschmetternde Diagnose Krebs. 


In Japan hat man gute Erfolge mit der entsprechenden OP. Könne man nicht machen, sagt ihr Arzt, denn sie hätte bereits Metastasen in der Lunge. Dies aufgrund von Herden, die er im Thoraxröntgen entdeckt zu haben meinte. Später entpuppte sich diese Einschätzung als falsch, es waren lediglich Entzündungsherde. Sofort wurde mit Chemo und Bestrahlung aufgefahren, worauf es ihr dann erst richtig schlecht geht. Eine Spontanblutung hätte ihr Leiden dann beinahe um einige Monate verkürzt, aber sie wurde gerettet. Man begann mit einer neuen, im Amerika entwickelten Gentherapie (mRNA), leider ohne Erfolg. Als sie sich dann doch in Japan einer OP unterziehen wollte, sagten die Ärzte, das sei leider jetzt tatsächlich zu spät. Zu Beginn wäre dies noch möglich gewesen, jetzt sei allein das Zwerchfell voller Metastasen. Sie starb kurz nach ihrem 70sten Geburtstag, dabei hatte sie sich so sehr gewünscht, ihren Enkel aufwachsen zu sehen.


Wie weiter?

Ich gehe nach Hause mit einem neuen Termin und einer möglicherweise richtigen Diagnose betreffend Fuss. Warum ich jedoch im Februar ein Foto meines Mittelfusses gemacht hatte, weiss ich nicht mehr. Ist mir etwas auf den Fuss gefallen, ist mir jemand auf den Fuss getreten? Meine Schwiegermutter lag damals im Sterben, es war eine Ausnahmezeit. Was, wenn das Metatarsale selber doch gebrochen oder zumindest angeknackst ist. Das hätte man auf einem Röntgenbild feststellen können - ich werde es wohl nie erfahren. Da der Arzt der Kasse gegenüber Rechenschaft schuldig ist, was für Untersuchungen er machen lässt, wurde es nicht gemacht. Die nachträgliche Verordnung für das Blutzucker-Messgerät könne er gegenüber der Kasse nicht verantworten, da die Praxis solche in Verdachtsfällen den Patienten gratis abgeben.


Das Gefühl, als Mensch nicht wahrgenommen zu werden, Billigstmedizin zu "geniessen", und dies erst noch zu immensen Prämien, ist frustrierend. 


Irgendwie tun mir ja die Ärzte leid, welche ihren Fokus primär auf die Zeit, das digitale Erfassen der Krankengeschichte und die Anforderungen seitens der Kasse legen und dabei den Menschen, der da hilfesuchend vor ihnen sitzt, ausblenden müssen. So haben sie sich das bestimmt nicht vorgestellt, als sie diesen Beruf ergriffen haben.


Ich werde die Übung erst einmal abbrechen und versuchen, mir selbst zu helfen, zum Beispiel mit Übungen zur Stabilisierung des Fusslängsgewölbes, Kräftigung der kurzen Fussmuskulatur, der tiefen Schienbeinmuskulatur und der Wadenbeinmuskulatur. 


Gemeinschaftspraxen und Spitäler würden ja sooo gut funktionieren, wenn nur diese doofen Patienten nicht wären, welche alles durcheinanderbringen.


Krankenkassenmodelle: (Beispiel Helsana)

HMO Gruppenpraxis, Hausarztmodell, Telmed oder gar Premed? Doch lieber freie Arztwahl? 


Beim HMO- und Hausarztmodell ist die jeweilige Praxis erste Anlaufstelle, bei Telmed muss man immer erst das Zentrum für Telemedizin (nicht Fernbehandlung!!) kontaktieren, bei Premed-24 wäre dies Medi24. Erst wenn die entscheiden, dass Sie tatsächlich einen Arzt brauchen, können Sie einen Termin buchen.


Freie Arztwahl gäbe es sowieso nicht, sagt mir die MPA an der Réception. Spezialisten würden Patienten meist nur noch nach Überweisung durch den Hausarzt nehmen. Die meisten Probleme könne letzterer nämlich bestens selbständig lösen, das spare Kosten!


Frage: wohin fliessen die Milliarden, welche wir alle jährlich an Prämien ausrichten und dazu solidarisch die von der Pharmafia angeregten, überteuerten und teilweise sinnlosen Behandlungen mittragen?


Vermutlich gibt es demnächst Dr. App, den ersten und unvergleichlichen digitalen Hausarzt im Taschenformat. Konsultationen werden dann nur noch vergeben, wenn man Sozialkreditsystem-konformes Verhalten gezeigt und genügend Punkte zur Verfügung hat. 


Schöne neue Welt? 🤔

Dienstag, 26. Januar 2021

Von Baghwan zu BAG-Wahn, von Reiki zu RKI


Baghwan, auch OSHO genannt, war ein Philosoph, Erleuchteter, ein Guru der speziellen Sorte. Seine Memoiren zu lesen, war mir einst ein riesiges Vergnügen. Der Mann hatte nebst einer absolut klaren Logik auch noch jede Menge Humor. So hat er bereits als 5jähriger den Guru seines Grossvaters durch stimmige Fragen und Argumente aus dem Haus gescheucht, was seiner Grossmutter übrigens bestens gefiel. Den meisten kommen beim Namen Baghwan lediglich 46 RollsRoyce in den Sinn, die in gewisser Weise einfach eine Provokation im Sinne eines Denkanstosses waren, die Fülle anzuerkennen und zu leben.

Man kann von OSHO halten, was man will. Wer etwas über diesen Meister erfahren möchte, lese mal einige Zitate. Sehr schön finde ich folgendes zur Lebensweise von uns Menschen:
Um Schmerz zu meiden meiden sie die Freude
Um den Tod zu meiden, meiden sie das Leben
Wer sich einen direkten Eindruck verschaffen will, gehe mal auf Youtube, dort finden sich einige bewegte Bilder. Allerdings wird die Geduld etwas auf die Probe gestellt, hatte OSHO doch eine sehr spezielle Art, zu sprechen. Man achte auf den langen Nachhall.

Kommen wir zum BAG. Schlagzeilen wie: "BAG interpretiert Zahlen falsch — eine Blamage, die nicht folgenlos bleiben sollte" (Tagblatt 3.8.2020). "Todesfall eines unter 30jährigen war Fehlinformation (SRF, 14.8.2020). Auch auf SRF die Meldung "Ende April starb kein 9jähriges Mädchen sondern eine 109jährige Frau" sagen eigentlich alles.

Was man von den Massnahmen halten soll, welche der Bundesrat zusammen mit dem BAG ausarbeitet, ist jedem selbst überlassen. Im Verlaufe der letzten Monate wurde jedoch klar, dass Covid-19 ein ganz speziell intelligentes Virus sein muss, das genau weiss, in welchem Land es sich befindet und welche Regeln gelten, z.B. Abstand: (A 1m, D 1.5m, CH zu Beginn 2m, danach 1.5m). Als die Restaurants statt um 23 Uhr schon um 21 Uhr und vor dem Lockdown im Januar dann um 19 Uhr schliessen mussten, fragte sich der eine oder andere, warum die Gefährlichkeit nicht 24 Stunden die gleiche war. Warum konnten Kunden von Kosmetikerinnen bei Gesichtsbehandlungen die Maske weglassen, diejenigen von Frisören jedoch nicht? Warum kann eine Person aus einem Haushalt einen anderen Haushalt, sagen wir eine  WG mit 4 Personen besuchen, umgekehrt jedoch nicht? Die Liste ist ellenlang und zeigt, dass Logik hier nicht die Grundlage ist, sondern die zugrunde liegende Verwirrtaktik. In diesem Zusammenhang interessant sind die Ausführungen des umstrittenen und von den sozialen Medien komplett blockierten David Icke: "Die systematische Zerstörung der menschlichen Psyche", in welchem man mehr über psychologische Kriegsführung erfährt, als einem lieb ist.

Auch vom BAG ein paar Zitate, die wir alle kennen:
Bleiben Sie zuhause! Halten Sie Abstand! Homeoffice-Pflicht, ausgedehnte Maskenpflicht, private Treffen maximal 5 Personen aus 2 Haushalten, Treffen im öffentlichen Raum maximal 5 Personen, geschlossene Restaurants, Sportcenter etc. sowie Läden mit Waren des nicht-täglichen Bedarfs, Gemeinsames Singen nur in Familie und Schule.
Hat irgendwie mit OSHO’s Zitat zu tun: meiden Sie die Freude, meiden Sie alles, was ein lebenswertes Leben ausmacht, verschieben sie beides am besten auf die Zeit nach ihrem AbLeben!

Tja, nun zum Reiki und RKI. Was das RKI anbelangt, wird ebenso mit Zahlen herumjongliert und nachkorrigiert, wie hier in der Schweiz. Die Zielsetzung ist dieselbe. Reiki oder ähnliche Ansätze beinhalten jedoch eine ganz andere Gesundheitsvorsorge, als diejenige unserer Obrigkeit. Da werden Selbstheilungskräfte angeregt, da wird die Energie in Fluss gebracht, die Eigenverantwortung gestärkt, das Immunsystem mannigfaltig unterstützt. Von all diesen Massnahmen spricht von offizieller Seite her keiner mehr. Man fragt lieber einen Softwaremilliardär, wie das mit unserer Gesundheit weitergehen muss. Seine Aussage ist klar und deutlich: einfach die ganzen 7,6 Milliarden Menschen durchimpfen und gut ist. Dies regelmässig, am besten halbjährlich. Es gibt eine Impfung für und gegen alles, ausser vielleicht gegen Hunger, Armut und allem, was damit zusammenhängt. Damit kann man auch mehr Geld verdienen als wenn Menschen sich selber um ihre Gesundheit kümmern.

In einem seiner TED-Talks sagte Bill Gates folgendes: Heute leben 6,8 Milliarden Menschen auf der Welt (das war 2010). Es geht auf etwa 9 Milliarden zu. Wenn wir sehr erfolgreich mit neuen Impfstoffen, der Gesundheitsversorgung und Reproduktionsmedizin sind, könnten wir das wohl um bis zu 15% senken. Die Georgia Guidestones sprechen sogar davon, man solle die Weltbevölkerung unter einem Niveau von 500 Millionen halten.

Kürzlich habe ich den Satz gelesen: "Die Regierung bricht dir mit Vorsatz beide Beine. Dann gibt sie dir Krücken mit den Worten: Wenn wir nicht wären, könntest du nicht gehen! Was mir dazu einfällt: die vielen Selbständigen, welche sich über Jahre selber etwas aufgebaut haben; all die einst gutgehenden, finanziell unabhängigen Betriebe wie Restaurants, FitnessCenter, Kampfsportschulen, Yogastudios etc., werden nun abhängig gemacht von Unterstützungsgeldern oder gleich in den Konkurs getrieben. 

Wie dem auch sei: ob ich mich nun vor einem Virus und seinen Mutationen fürchte oder ob ich mich vor einer Regierung fürchte, die es nicht wirklich gut mit uns meint und deren Hidden Agenda einem das Blut in den Adern gefrieren lässt: Angst ist Angst, und sie hat keinen guten Einfluss auf mich, meine Gesundheit und meine Lebensfreude.


Ich schliesse deshalb mit einem weiteren Zitat von OSHO:
Das Leben beginnt dort, wo die Furcht endet! 🙏

Freitag, 27. November 2020

Maskenpflicht, Impfpflicht, Global Reset oder doch mehr?


Nein, ich heule nicht, weil ich per Ende Jahr mein Geschäft schliessen muss. Alles und jedes hat zwei Seiten, und auf die Zweite freue ich mich sehr!

Seit Beginn der global orchestrierten Plandemie hat sich vieles verändert, vor allem in Bereichen, die unser Leben lebenswert machen. Jeder denke mal kurz an das, was er am meisten vermisst seit der Startschuss zur Gesundheitsdiktatur fiel. Black Friday’s sind es bestimmt mal nicht und auch die Louboutin-Schuhe können einem gestohlen bleiben, sofern man überhaupt welche hat. Es sind lächelnde Gesichter • endlose Gespräche in einer gemütlichen Runde mit Gleichgesinnten, ohne Begrenzung der Anzahl Leute • herzliche Umarmungen • spontane Restaurantbesuche • kulturelle Veranstaltungen • das Gefühl von Freiheit und Selbstbestimmung • das beruhigende Gefühl von: alles ist in Ordnung!


Ordnung? Neue Weltordnung? Menschen, welche sich nur über Fernsehen und Tageszeitungen informieren sind zwar gleichgeschaltet, aber entschieden einseitig informiert. Alles zu Themen wie Lock-Step-Szenario der Rockefellerstiftung, Event201, ID2020, Impf-ID2021, RFID 2022, das Covid-19-Szenario des WEF und vieles mehr kann man auf den offiziellen Homepages herunterladen, offen zugänglich. Erwähnt man es den MSM-Anhängern gegenüber, sind sie misstrauisch. Dann doch lieber 20min, die Tagesschau, die Rundschau oder Gesprächsrunden wie Club oder Arena.



Der Mensch sucht sich die Infos zusammen, die seiner bereits gefestigten Meinung entsprechen. Das ist normal. Mache ich ja auch. Ich informiere mich jedoch lieber auf alternativen Kanälen, weiss ich doch, dass die Lückenpresse durch das Verschweigen und Auslassen wichtiger Details gezielt fehlinformiert. Habe viele gute Kanäle und Verbindungen, z.B. auf Twitter und sogar auf Facebook, man würde es nicht glauben.

Ein ärztliches Attest befreit mich vom Tragen einer Maske. Kann auch gerne jeder sehen, der das will, da hab ich kein Problem mit. Zu diesem Zweck hat mein langjähriger Hausarzt es mir ja auch ausgestellt. Was ich jedoch gerade erlebe, wenn ich etwas in der Stadt brauche oder in der Bäckerei Fürst im Marzili das allerbeste Brot der Welt kaufen möchte ist bedrückend! Es ist ein Spiessrutenlaufen, das an Zeiten erinnert, von welchen die meisten von uns sagen "nie wieder" und "warum hat denn niemand etwas unternommen" oder "das muss man doch bemerkt haben".

Heute fuhr ich mit dem Tram zum Bahnhof und wollte mit dem Marzilibähnli runterfahren. Der Mann an der Kasse erklärte mir, dass er mich nur allein in einem Bähnli fahren lassen dürfe und dass falls jetzt Leute noch mit der vorgeschriebenen Maske auftauchen sollten, ich warten müsse, bis er mir eine Alleinfahrt ermöglichen könne - und ja, auch wenn ich zuerst vor Ort gewesen sei: die Maskierten haben Vortritt. Das ist Diskriminierung in Höchstform und lässt mich an eine gelbe Armbinde denken.

Wir stehen kurz davor, dass Geschäfte nicht nur noch für Maskierte zugänglich sind, sondern ausschliesslich für Geimpfte. Die ersten Fluggesellschaften melden bereits, dass nur noch Geimpfte werden reisen dürfen. Wenn wir jetzt nicht aufwachen, dann wird es eine extrem harte Landung in einer Welt, wie wir sie uns in den schlimmsten Albträumen nicht hätten ausmalen können. Die Eliten werden dafür sorgen, sie tun das schon lange und sie sind grossartig vernetzt (Skull and Bones etc.).

Nein, ich heule nicht, weil ich per Ende Jahr mein Geschäft schliessen muss. Heute aber flossen dennoch die Tränen, weil ich mich so ausgeschlossen fühlte, wie aussätzig und total gedemütigt. Der Gedanke, einfach bei dem Affentheater mitzumachen, uniform zu sein, um ja nicht aufzufallen, mich wieder als Teil des Ganzen fühlen zu dürfen, tauchte ganz kurz auf. Aber bei mir geht Maske nun mal nicht, von Zwangsimpfung ganz zu schweigen! Und Tagesschau gucken, mich einseitig informieren ist auch nicht mein Ding.

Wäre Exit eine Option? Den ganzen Scheiss hinter sich lassen, sollen doch die andern mal schauen, wie sie zurecht kommen! Nöööö!!

Ein neuer Gedanke taucht auf: "Wer gegen den Strom schwimmt, der hat es nicht leicht, aber nur so kommt man zur Quelle • zum Ursprung.

Ich hoffe und bete; bete dafür, dass die Kinder auf diesem Planeten in einer Welt werden aufwachsen dürfen, wie wir Alten sie noch erlebt haben — und besser! Es ist ein grosser Reset in Gange, einer von viel grösserem Ausmass als der von den Eliten geplante.

Ich singe mal ganz laut: Aquarius! When the moon is in the Seventh House and Jupiter aligns with Mars, then peace will guide the planets and love will steer the stars!!!!!



Samstag, 18. April 2020

Coronoia, der Impfstoffreigen und die Menschlichkeit

Homo sapiens oder Monster?
Das 5. Gebot: Du sollst nicht töten
Leute, ich kann einfach nicht mehr aufhören, zu weinen. Der entsetzte, hilflose Blick dieses lebendigen, wunderbaren Geschöpfes angesichts der Injektionsnadel, welche Sekunden später in sein Auge gebohrt wird, ist zuviel für mich. Fliehen ist für das Mäuschen keine Option, zu fest sitzt der Griff der Laborantin, welche solche schändlichen Taten im Namen des Forschungsteams rund um Martin Bachmann, Inselspital Bern, ausführen muss. Bachmann selber sprüht nur so vor Selbstgefälligkeit und Übereifer auf der Suche nach dem Clou, sein Team klatscht gehorsam Beifall.

Entstanden ist das Konzept des Impfstoffes wohl nach bewährter Manier: in den Gängen und Windungen des Gehirns sogenannter Wissenschafter, welche sich einen preisverdächtigen (Nobel?) Kampf rund um die raschmöglichste Entwicklung eines Corona-Impfstoffs liefern. Da ist der Irrtum gleich mit eingebaut, und falsche Schlüsse ebenso.

Es geht um mehr als nur Ruhm und Ehre: der Rubel/Dollar/Euro oder noch lieber SchweizerFranken muss rollen. Selbstverständlich ist ein Eintrag bei Wikipedia schon reserviert, und das auf unbestimmte Zeit — zumindest bis das Rad des Wissens und der Erkenntnisse sich einmal um sich selbst gedreht hat und der jetzige Stand wissenschaftlichen Irrtums auf eine neuere Version (Neudeutsch) upgegradet werden konnte.

Wie schon immer, verlassen sich die diversen Forscherteams mehr oder weniger auch auf "Mitarbeiter Zufall". Viele Entdeckungen waren tatsächlich auf letzteren zurückzuführen.

So zum Beispiel Teflon: Chemiker Roy Plunkett experimentierte auf der Suche nach einem besseren Kältemittel mit Tetrafluorethylen. Eines Abends vergass er eine der Gasflaschen in den Kühlschrank zu stellen und fand am nächsten Tag darin ein weisses Pulver vor: die Moleküle des Gases hatten sich zu langen Ketten verbunden, dem Polytetrafluorethylen. Erst 20 Jahre nach dieser bahnbrechenden Entdeckung kam eine finnische Firma auf die Idee, mit diesem Kunststoff Pfannen zu beschichten. Etwas später hielt das Material Einzug in die Raumfahrt und zu guter Letzt entwickelte Bob Gore daraus das mittlerweile aus der Bekleidungsindustrie nicht mehr wegzudenkende Gore-Tex. Sympathisch an dieser Geschichte: es mussten keine Tiere dafür leiden und sterben!

Auch die Vulkanisation schaut auf eine solche Geschichte zurück. Charles Goodyear werkelte mit Gummi und produzierte daraus die verschiedensten Sachen: Postsäcke, Kleidung etc. Bei Hitze wurde das Material jedoch weich und klebrig, bei Kälte brüchig. Nun Kombinierte der Forscher damit verschiedenste Chemikalien, um den Stoff flexibler und beständiger zu machen. Inspiriert von jemand anderem probierte er auch die Kombi mit Schwefel. Nach vielen erfolglosen Versuchen geriet ein Teil der Schwefel-Kautschuk-Masse auf eine heisse Ofenplatte, und zur Überraschung des Experimentators hatte der Gummi nun die gewünschten Eigenschaften: robust und stabil gegenüber Witterungseinflüssen und trotzdem flexibel.

Auf so einen Zufall hoffen nun unter anderen wohl auch die gestern in 10vor10 vorgestellten drei Schweizer Forscher im Rennen um einen von einem sicher beachtlichen Teil der Bevölkerung weltweit erhofften Impfstoff gegen das Coranvirus. Dabei ist ihnen kein Weg zu weit (wo ist die Cafeteria?), kein Schmerzensschrei zu laut.

Ein Chef von mir arbeitete einige Jahre bei Ciba Geigi. Tierfreund wie er war, wollte er sich für die armen Versuchstiere einsetzen respektive ein Beenden der leidigen Tierversuche vorantreiben. Die Schreie der Tiere hallten durch die Gänge, für ihn Grund genug, die Versuche einzustellen. Man reagierte auf seine Kritik, indem man schallschluckende Wände montierte; damit war die Sache ausgestanden. Warnblinker mit Pflaster abgeklebt ….. Homo sapiens eben! 

By the way: wussten Sie, dass "Menschenfreund" Bill Gates eine ID bezüglich Impfen erstellen will: der im Körperinnern getragene Impfpass — man verlegt oder verliert ja so vieles im Alltag. Deren Name? Certificate of Vaccination ID, kurz COVID. Zufall?

Ich zittere noch immer vor Empörung. Diese Verrohung unserer Species, jedenfalls eines Teils davon, raubt mir den Atem. Da wird eingeteilt in wertes und unwertes Leben. Hatten wir das nicht schon mindestens einmal? 

Vor Jahren, als es um eine der vielen Abstimmungen rund um die Tierversuche ging, wurde ich gefragt, ob ich nicht auch froh wäre, wenn dadurch ein Medikament gefunden würde, das mir, wenn ich krank würde, helfen könnte. 

Unnötig zu sagen, dass auch das von Fleming erfundene Penicillin Freund Zufall zu verdanken ist, besser gesagt einer Schlamperei: Fleming hatte vor seiner Abreise in die Sommerferien ein Laborgefäss auf einem Labortisch stehen lassen, ungewaschen und voll mit Staphylococcus aureus. Alles andere ist Geschichte. 

Meine Antwort war ein klares NEIN! Da werden Millionen von Lebewesen krank gespritzt, misshandelt, operiert, missbraucht und massakriert im Namen einer Wissenschaft, welche diesen Namen nicht verdient! Damit jedoch ein Medikament oder Impfstoff zugelassen wird, muss er erst an Menschen getestet werden, daran denken die wenigsten. Und wenn es dann unerwartet-unerwünschte Nebenwirkungen gibt, sagt man ohne mit der Wimper zu zucken: man könne ja nicht von einer Ratte auf einen Menschen schliessen. Wo bleibt da die Logik?

Eine freie Mitarbeiterin am Schalter des TST, heute Psychologin mit eigener Praxis, hat jeweils die jungen sportlichen Studenten angesprochen, ob sie nicht etwas Geld dazuverdienen möchten. Alles was sie machen müssten, sei, sich eine Infusion setzen zu lassen und ein paar Stunden zu liegen. Es sei absolut keine Gefahr damit verbunden, alles ärztlich überwacht, und der Verdienst sei nicht zu verachten. Reihenweise hatte sie Erfolg und wurde für diese Aquise vermutlich ebenfalls grosszügig entlohnt. SHAME!

Ich wünsche mir keinen Impfstoff, weder für noch gegen Corona noch gegen irgendetwas, schon gar nicht einen, der in irgendwelchen gefühlskalten Verstandesarealen eines Forscherkollektivs konzipiert wurde und noch dazu auf dem Leid von Tieren basiert. Auch einen tierversuchsfreien Impfstoff lehne ich ab. 

Noch kann ich das tun, da das Recht auf persönliche Freiheit, insbesondere auf körperliche und geistige Unversehrtheit sowie übrigens auch Bewegungsfreiheit in der Bundesverfassung der Eidgenossenschaft als Grund- und Bürgerrechte verankert ist (Art. 10). Daselbst ist übrigens auch der Schutz der Privatsphäre aufgeführt, u.a. vor Missbrauch persönlicher Daten (Art. 13).

Seit dem 1.1.2016 ist das revidierte Epidemiegesetz in Kraft. Laut Art. 5 (Besondere Lage) kann der Bundesrat Impfungen bei gefährteden Bevölkerungsgruppen, bei besonders exponierten Personen und Personen, die bestimmte Tätigkeiten ausüben, für obligatorisch erklären. Laut Art. 7 (Ausserordentliche Lage) kann er diese Massnahmen für das ganze Land oder einzelne Landesteile anordnen.

Wer sich interessiert, kann sich unsere Grundrechte mal in voller Länge durchlesen. Interessant, wie viele dieser Rechte wir seit dem 16.3. eingebüsst haben, weil durch das Epidemiegesetz teilweise ausser Kraft gesetzt. Es ist in unserem Sinn, dass nach Zurückkehren in die Normalität wieder die Garantie auf die Gesamtheit dieser sinnigen, klaren Gesetze besteht und wir nicht das eine oder andere Grundrecht opfern, nur weil man uns lange genug Angst gemacht hat.

"Ein Floh, der unkontrolliert durch die Gegend springt, kann einen Löwen zum Wahnsinn treiben. Aber es dauert lange, bis ein Löwe einen Floh zum Wahnsinn treiben kann" 

Nein, das hat nicht etwa "Konfuse" gesagt, sondern ein Politiker: Jean-Claude Juncker, bekannt durch seine Tätigkeiten (im wahrsten Sinne des Wortes) als Präsident der Europäischen Kommission. Wie er in den Haaren von Protokollchefin Pernilla Sjölin herumwuschelt, ist unvergessen. Vielleicht suchte er ja genau nach diesen kleinen Tierchen!


Ob alle Politiker uns für gefährliche Flöhe halten, welche man unter Kontrolle bringen muss. Eines ist sicher: lassen wir die Löwen zu lange gewähren, dann könnten sie uns tatsächlich nicht nur an die Haare, sondern ans Leder gehen.

Donnerstag, 7. November 2013

Yasmin-Opfer Céline - zu 120'000 Prozessentschädigung verknurrt

Wie "Yasmin" ein Leben verändern kann ….
Als 16jährige nahm Céline Pfleger 2009 die Antibaby-Pille "Yasmin", worauf sie eine schwere Lungenembolie und einen Herzstillstand erlitt. Die junge Frau ist seither schwerstbehindert, lebt im Wohnheim Sonnenrain (TG) und muss rund um die Uhr betreut werden. Dass dies nicht ganz billig ist, leuchtet jedem ein. Die Kosten für Céline und deren Leidensgenossinnen belaufen sich mittlerweile auf über 2 Millionen Franken, welche von der Krankenkasse und der IV geleistet werden, sprich: eigentlich von der Allgemeinheit getragen werden müssen. Dies, obwohl es sich eben nicht um Einzelfälle handelt.

In den USA sind mittlerweile 7700 Pillen-Opfer gerichtlich gegen Bayer vorgegangen. Da der Pharmariese Prozesse umgehen wollte, bezahlte das Unternehmen aussergerichtliche Entschädigungen von insgesamt 1,575 Milliarden Dollar. Unterstützt durch die Krankenkasse CSS erhob Célines Familie ebenfalls eine Klage auf 5,7 Millionen Franken Entschädigung für die lebenslange Betreuung Célines. Das Urteil des Bezirksgerichts Zürich ist niederschmetternd. Nicht nur erhält das beklagenswerte Opfer keinen Rappen, nein: es wird zur Bezahlung einer Prozessentschädigung von 120'000 Franken an Bayer verknurrt.

In der gestrigen Rundschau wurde über "den Fall" berichtet. Wer die junge Frau ansieht, spürt instinktiv, dass es nicht um einen Fall geht, sondern um einen Menschen, einen zumindest körperlich ziemlich hilflosen noch dazu. Céline ist zwar physisch schwerstbehindert, ist aber dennoch selbstbestimmt und kriegt alles mit. Als ihre Mutter ihr erzählt, dass sie den Gerichtsfall nicht nur verloren hätten, sondern zudem noch diese ernorme Summe bezahlen müssten, reisst sie voller Erstaunen die Augen auf. Sie nickt heftig auf das "wir ziehen den Fall weiter" ihrer Mutter.

Pillen wie "Yasmin" samt Generika mit dem Wirkstoff Drospirenon bergen bekannterweise ein höheres Thromboserisiko (VTE) als frühere Kontrakzeptiva. Zu diesem Ergebnis kam u.a. auch die europäische Arzneimittelbehörde EMA 2010 nach Einbeziehung zweier Studien aus Finnland und Dänemark. Dass Bayer das höhere Thromboserisiko beim Einreichen an die amerikanische Zulassungsbehörde FDA einfach verschwiegen habe, sagt der damals Verantwortliche in einem Interview. Mittlerweile geht man davon aus, dass 8 bis 10 VTE pro 100'000 Frauen zu erwarten sind.

Viel oder nicht viel? Wenn man die aktuellen Lebensumstände von Céline mit ihren früheren vergleicht, dann sind das eben genau 8 bis 10 zuviel. Prof.Dr. Stephan Krähenbühl, Präsident der Swissmedic Kommission, Chefarzt am Universitätsspital Basel und Experte für Medikamentensicherheit meint dazu im Gespräch mit dem Rundschaumoderator, dass anhand der vorgelegten Unterlagen das Produkt nicht vom Markt genommen werde. Die positiven Effekte überwiegen seines Erachtens trotz doppeltem Thromboserisiko im Vergleich zu älteren Präparaten. Und zum Urteil meint er: Anwendung von Recht sei eben nicht immer gerecht. Er fände es gut, wenn die Firma Bayer mit der Familie Célines eine Einigung finden könnte, indem sie zum Beispiel auf die 120'000 Franken verzichte. Auf die Frage, was er seiner eigenen Tochter in Sachen Pille raten würde, sagt er ganz offen: er wäre diesbezüglich vorsichtig und würde zum Einnehmen von Pillen früherer "Generationen" raten, sofern die vertragen würden.

Solange "Yasmin" nicht vom Markt genommen werden muss, wirbt Bayer, als handle es sich um ein Lifestyle-Produkt (Wohlbefinden, schönere Haut, stabiles Gewicht).

Übrigens: auch in diesem Jahr gab es wieder 2 Todesfälle im Zusammenhang mit "Yasmin" zu beklagen.

PS: Ich war etwa gleich alt wie Céline, als mir mein Frauenarzt wegen einer ziemlich starken Akne erstmals "Diane-35" (ebenfalls ein Bayer-Kind) in die Hand drückte; ein Produkt, das seit eh und jeh immer wieder in den Negativ-Schlagzeilen zu finden ist und im Januar 2013 in Frankreich aufgrund des erhöten Thromboserisikos vom Markt genommen wurde. Es wird angenommen, dass Frauen, die Diane-35 einnehmen, ein vierfach erhöhtes Risiko von Blutgerinnseln, Lungenembolien und Schlaganfällen haben. Ich habe "Diane-35" über 15 Jahre lang genommen. Habe ich ganz einfach Glück gehabt? Es geht hier ja nicht primär um Geld, sondern vor allem um LEBENSQUALITÄT! Ich wünsche Céline und ihrer Familie jedenfalls alles Liebe und Gute und hoffe, dass sie zumindest finanziell in eine etwas rosigere Zukunft blicken.

Donnerstag, 10. Oktober 2013

Gift auf unserer Haut - Gift für unsere Seele

und Deine Seele
In der Sendung "Gift auf unserer Haut" offenbart die Sendung "37 Grad" im ZDF unerträgliches Leiden und menschliche Abgründe, wie wir sie in der Form nicht mal erahnen konnten, geschweige denn wollten. Wer denkt schon beim Kauf von Schuhen weiter als über Preis, Farbe, Hersteller, allenfalls Bequemlichkeit hinaus. Auch Taschen "made in Italy" sind meist gut gefertigt und oft nicht mal so teuer. Wahre Schnäppchen!

Auf wessen Kosten wird hier dermassen gespart? Wie sind gewisse Preise überhaupt möglich, wenn man Rohstoffe, Herstellung und Transporte kurz überschlägt? Langsam aber sicher dämmert es vielen Menschen: Geiz ist alles andere als geil. Geiz zerstört die Welt, in der wir leben und nagt bereits an unserer Seele.

In Indien sind Kühe heilig. Es gibt jedoch kein Gesetz, welches den Verkauf solchen Heiligtums zum Beispiel nach Bangladesch verbietet. Dort leben keine Hindus sondern vor allem Muslime. Die haben jedoch andere Regeln und Maxime. Deshalb werden jedes Jahr eine Million "Unantastbare" aus Indien über tausende von Kilometern nach Bangladesch geschmuggelt, und diejenigen, welche den grausamen Transport überstehen (Schläge, kein Wasser, kein Futter, kaum Platz), werden auf quälerische Art geschlachtet. Bevor sie jedoch ihre Augen für immer schliessen, dürfen sie noch zusehen, wie ihre Leidensgenossen geschlachtet und oft noch bei lebendigem Leib gehäutet werden (Time is money).

Vergessen wir jedoch nicht diese Menschen! All diejenigen, welche für ein paar Cents nächtelang schlachten und Ungeheuerliches tun müssen, haben meist nur die Wahl, zu verhungern oder eben diese Schandtaten zu begehen. Sie kriegen zudem noch die Innereien der geschlachteten Tiere vorgesetzt, und die sind voll mit der Angst und dem Entsetzen, das die Kühe und übrigens auch Ziegen in ihren letzten Lebensstunden erlebt haben.

Kann man solche Dinge tun, wenn man ein offenes Herz hat. Nein, diese Menschen müssen ihre Seele genauso vor Leid und Elend verschliessen, wie ihre Augen und ihr Herz. Sie könnten es sonst nicht aushalten. Dagegen sind die Auswirkungen der fürs Gerben eingesetzten, hochgiftigen und bei uns gar verbotenen Chemikalien auf Haut und Schleimhäuten ein Klacks. Interessanterweise verfärbt sich der Silberring der Journalistin in diesen Dämpfen innerhalb von 5 Minuten schwarz - da mag man gar nicht an die Alveolen der Lunge denken!

Bevor wir jetzt all diese Menschen verdammen, welche diese Gräueltaten praktisch vornehmen MÜSSEN, überlegen wir einmal, was wir tun würden, müssten wir uns und unsere Kinder ernähren. Schliessen wir diese Menschen ebenso in unsere Gebete ein, wie die zahllosen Tiere, welche unserer Gier geopfert werden.

Ich träume von einer Welt, in der WIR ALLE es uns leisten können, Arbeiten zu verrichten, die Freude machen, die dem Leben dienen, der Umwelt und unseren Mitmenschen. Solche Arbeit können wir ohne schlechtes Gewissen und voller Freude tun und dabei unsere grenzenlose Kreativität ins Spiel bringen. Augen, Herz und Seele weit geöffnet für diese unendliche Fülle von positiven Dinge.

Vielleicht denken Sie ja beim nächsten Schuhkauf daran, sich zu erkundigen, wo das Leder herkommt. Wie Sie dem Film (s.unten) entnehmen, weiss das Personal das meist selber nicht. Eventuell entscheiden sich beim Kauf einer Winterjacke für eine ohne Pelzkragen oder für einen Kunstpelz. Der Film geht dermassen unter die Haut, dass man nicht umhin kommt, umzudenken, und das ist gut so:

Mittwoch, 29. Mai 2013

Hochleistungskühe .... Zeugen von Respektlosigkeit und Ausbeutung

Zeugen von Herzlosigkeit, Respektlosigkeit und Ausbeutung
Auf einem Abendspaziergang auf weidende Kühe zu stossen ist hier in Bern nichts Aussergewöhnliches; man braucht dafür nicht stundenlang Richtung Peripherie zu wandern. "Wunderschön, diese verschiedenen Farben und so viele Jungtiere"; ich bleibe stehen und schwelge in Gedanken wie Natur und Paradies, da plötzlich sehe ich SIE: eine Dolly Parton auf vier Beinen. Offensichtlich eine Hochleistungskuh, ein mittels Kraftfutter auf Milchleistung überzüchtetes, bemittleidenswertes Tier. Die arme kann kaum gehen, hängt ihr Euter doch praktisch bis auf den Boden und verhindert zudem eine normale Beinstellung. Ist wohl ein paar Stunden nicht gemolken worden.

Teilweise bis zu 10'000 Liter Milch soll eine solche Kuh in der Schweiz pro Jahr im Schnitt geben; Rekordkühe in der EU sogar bis zu 20'000 Liter. Mit Heu und Gras geht sowas nicht. Wiesenmilch, ein Etikettenschwindel? Laut Angaben von IP-Suisse erhalten die Wiesenmilch-Kühe "..... weniger Kraftfutter und der Einsatz von Soja ist seit Januar 2013 verboten".

Kraftfuttereinsatz führt unter anderem zu mehr Fett in der Milch, welches ihr dann teilweise mühsam wieder entzogen werden muss (und unseren Butterberg ins Unermessliche steigen lässt). Übergewicht ist schliesslich Volksfeind Nummer 2!

Spitzenkühe: überdimensionierte Milchmaschinen, ausgenutzt und ausgebeutet, per Melkroboter ausgesaugt und dann erst noch als Klimakiller verschrien (s. Post vom 13.4.2009). Was uns nicht immer klar ist: wir sprechen hier von einem Lebewesen .... einem denkenden, fühlenden Teil der Schöpfung. Nutztiere - Haustiere - Versuchstiere ..... die existieren nur in unserem Schubladendenken.

Schauen Sie sich mal im Supermarkt Ihres Vertrauens (?) um. Die unendlich vielen Milchprodukte ... unfassbar .... und das weltweit, jedenfalls fast. Stellen Sie sich mal die wirtschaftliche Bedeutung vor! Wenn man sich zudem mal damit auseinandersetzt, wie gesund Milch wirklich ist respektive eben nicht, dann wird einem anders und das Leiden des unfreiwilligen Milchproduzenten Kuh noch tragischer. Es gibt nämlich keine glücklichen Milchkühe!!!

Sehen Sie zum Thema Milch diesen kurzen Zusammenschnitt:


oder eine etwas längere Version, eine von vielen:


Mir wurde übrigens erst vor kurzem wirklich bewusst, dass auch eine Kuh nicht Zeit ihres Leben Milch gibt, wenn nicht nachgeholfen wird. Ebenso wie bei menschlichen Mamis kommt die Babynahrung erst in Fluss, wenn Bedarf da ist, also postpartal, sprich: wenn eine Kuh gekalbt hat. Ihr Kind wird ihr dann gleich nach der Geburt weggenommen. Wie ich gehört habe, gibt es da herzzerreissende Abschiedsszenen! Und auch natürliche Zeugung gibt es allenfalls im Märchen (der violetten Milka-Kuh); der "Köfferlimuni" muss ja auch noch mitverdienen.

Jetzt mal ehrlich: vergeht einem da nicht die Lust ... vollständig oder zumindest partiell?

Ganz zum Schluss möchte ich noch auf den Bericht respektive das Buch von Frau Prof. Jane Plant hinweisen, einer Wissenschafterin, welche sich infolge ihrer schweren Krebserkrankung und angesichts des Todes intensiv mit der Frage beschäftigte: "Warum bekommen Frauen in China keinen Brustkrebs", so wie Japanerinnen übrigens auch nicht. Unterstützt wurde sie dabei von ihrem Mann, ebenfalls ein Wissenschaftler. Plötzlich fiel es ihnen wie Schuppen von den Augen: "Asiatinnen essen keine Milchprodukte". Nach konsequentem Weglassen sämtlicher Milchprodukte verschwanden bei Prof. Plant die 5 Metastasen innerhalb von nur 6 Wochen. Ihr Buch "Dein Leben in deinen Händen" (Your Life in Your Hands) könnte nicht nur Betroffene brennend interessieren.

Nach ein paar Monaten, in welchen ich fast zu 99,9 Prozent vegan gelebt habe, darf ich berichten: es geht auch ohne Milchprodukte! Ich habe noch niemals in meinem ganzen Leben täglich so lecker gegessen. Vegan schmeckt einfach besser!

Dienstag, 15. Januar 2013

Krankenkassen-Prämiendebakel oder: verkehrte Welt der Statistik


aus Minus mach Plus
aus Plus mach Minus
es lebe die Statistik
:-(
Hiiiiilfe! Bern zahlt MIT ABSTAND die meisten Prämien pro Monat, und demgemäss natürlich auch pro Jahr. Man könnte für diese Summe locker Ende Jahr einen Kleinwagen erstehen, würde man sich „entsichern“, was natürlich seit dem Obligatorium nicht mehr möglich ist.

Eine neue Berechnung des Bundes zieht andere Schlüsse. Da werden in der Grundversicherung „Nettozahler plötzlich zu Nettobvezügern“ und folglich zu potentiell mit einer Rückerstattung Gesegneten.

So haben angeblich die Kantone Waadt, Zürich, Genf, Tessin, Thurgau, Freiburg, Neuenburg, Zug und Appenzell Innerrhoden seit 1996 zuviel KVG-Prämien bezahlt, das heisst weniger Leistungen bezogen als sie gezahlt haben. Im Vergleich dazu ist der grösste „Defizitsünder“ der Kanton Bern. Ganze 831 Millionen haben die Prämienzahler zuwenig bezahlt respektive zuviel bezogen.

Nach alter Rechnungsart standen die Zuger noch mit 37 Millionen in der Kreide, ebenso Freiburg mit 17 Millionen. Neu gehören letztere zu den Gewinnern mit einem Prämienüberschuss von fast 23 Millionen. In Basel-Stadt läufts gerade umgekehrt. Nach alter Berechnung hatten sie einen Prämienüberschuss von 51 Millionen. Der hat sich praktisch über Nacht in ein Defizit von 73 Millionen gewandelt.

Warum die ganze Rechnerei? Die Politik möchte die „falschen“ Prämien der Vergangenheit korrigieren und man streitet sich jetzt, wer im Kanton Bern die fehlenden 831 Millionen auf den Tisch blättern muss.

Schaut man sich einmal den Prämienvergleich auf Bonus.ch an, dann ist die preiswerteste Prämie im Kanton Bern von allen Kantonen die teuerste. 


Bern hat weitaus die grösste Prämienbelastung
Die Berner zahlen also bereits jetzt viel mehr Prämien monatlich als jeder andere Schweizer Bürger. Das kann doch nicht rechtens sein. Ein Blick in die Prämienzukunft macht einem echt Angst und man fragt sich langsam, ob man nicht mit Sack und Pack nach Murten ziehen sollte .... auch ein nettes Fleckchen Erde, das sympathischerweise zum Kanton Freiburg gehört. Könnte sich nicht nur prämien- sondern auch steuertechnisch lohnen. Blöd nur, dass ich meine Wohnung nicht mitnehmen kann, und die gefällt mir eben wirklich unbeschreiblich.

An dieser Stelle sei erwähnt, dass sich Alt-Bundesrat Bündnerfleisch Merz mehrmals hintereinander massiv verrechnet hat. Ein gewisses Misstrauen der Bürgers und Prämienzahlers ist also durchaus angebracht!

Mittwoch, 23. November 2011

Drogenhandel in der Schweiz - Schwarz trifft Grün

Heute wird alles öffentlich durchgezogen
und sei es nur durch die Nase
In unserer Multikulti-Gesellschaft sind wir, zumindest was die Hautfarbe anbelangt, ein wenig von den Extremen Schwarz, Weiss, Rot, Gelb abgewichen. Immer öfter treffen wir auf eine Mischung all dessen, obwohl dies in gewissen Kreisen nur ungern gesehen wird.

Eigentlich sind Schwarze ja nicht Schwarz, aber seit man das Unwort mit N nicht mehr sagen darf, nennen wir sie halt so. Wenn man es genau nimmt, sind wir Weissen auch nicht weiss, sondern etwas zwischen Rosa, Hellgelb und Beige.

Auf dem Weg in die Stadt kam ich gestern am Kornhauscafé vorbei. Aufgrund der Temperaturen wurde auf Aussenservice verzichtet und so fielen die beiden Männer natürlich sofort auf. Sie sassen Schulter an Schulter, wobei der eine eher in seinen Kleidern hing. Die waren sozusagen sein letzter Halt. Die Gesichtsfarbe - ein zartes grün - sprach von einem ungesunden Lebensstil und davon, dass gewisse Begegnungen schädlich, im Extremfall tödlich sein können.

Beim andern sah man, dass Armani und Versace zu den Lieblingsdesignern gehören und er sich das auch leisten kann. Ob er nebst seinen beachtlichen Einkünften aus dem lukrativen Nebenerwerb noch Fürsorgegelder bezieht, weiss ich nicht. Die Bürokratie ist ja manchmal blind. Ich bin es nicht und so schaue ich sehr direkt und genau hin. Der Schwarze wird nervös und steht auf, der Grüne sinkt noch mehr in sich zusammen. "Geh mal erst eine Runde schlafen" lautet der Rat des Lieferanten, der die Distanz zu meinem intensiven Blick nun laufend vergrössert. In 0,8 Sekunden von 0 auf 100 - Respekt, weltrekordverdächtig!

Früher trafen sich Dealer und Kunde am liebsten unterirdisch um ja nicht aufzufallen. Heute wird alles öffentlich durchgezogen - durch die Nase oder auch sonst. Ich will ja nicht dem Schubladendenken verfallen aber die meisten Händler, die ich sehe, tragen ihren Goldschmuck deshalb so gut, weil er sich von der stark gebräunten Haut so wunderschön abhebt.

"Out of Africa", sag ich da nur, obwohl ich vom Erlebten noch immer einigermassen sprachlos bin.

Dienstag, 15. November 2011

Blue Eyes - Blaue Augen: Laser sei dank

Blue eyes - Baby's got blue eyes

Juhuuu - gute Nachricht für alle, die noch nicht blauäugig durchs Leben gehen! Ein findiger Augenarzt namens Homer - nicht Simpson - hilft ihnen für umgerechnet 2000 Franken auf die Sprünge. Die Laser-Behandlung dauert gerade mal 20 Sekunden. Das wäre ein Sekundenlohn von 100 Franken und somit ein Stundenansatz von umgerechnet sage und schreibe 360'000 Franken. Also wenn das keine Marktlücke ist!

Okay, Dr. Homer arbeitete rund 10 Jahre an seiner Methode, das relativiert das Ganze etwas. Im weiteren soll es tatsächlich Leute geben, die gerne auch in braune Augen blicken. Wäre doch einfach skandalös, wenn man dafür regelmässig eine Safari auf die nächste Kuhweide unternehmen müsste.

Aber ich bin ja verwöhnt: Göttergatte Martin hat von Natur aus blaue Augen - die schönsten, die ich je gesehen habe, noch dazu umgeben von einem Wimpernkranz, den ich mir nur allzu gerne ab und zu ausleihen würde.

Übrigens: Dr. Homers Farbmetamorphose ist dauerhaft. Nichts da mit Ausprobieren und notfalls warten, bis der Spuk vorbei ist. Angeblich soll das Augengewebe keinen Schaden nehmen. Allerdings ist die Methode so jung, dass Langzeiterfahrungen fehlen.


Eine bewährte Methode, ein bis zwei blaue Augen einzufahren wäre auch eine Begegnung mit Vitali Klitschko - im Boxring. Dauert auch nur Sekundenbruchteile .... Allerdings fehlt bei dieser Farbmetamorphose eine gewisse Dauerhaftigkeit!

Freitag, 16. September 2011

UBS - ein Casino mit Börsenanschluss

UBS - Ihr Casino mit Börsenanschluss
Kweku Adoboli, ein Name, den man sich merken muss. Nein, kein gefährlicher Virus, aber in gewisser Weise doch ein Schädling der Gesellschaft.

Dem 31jährigen UBS-Banker ist gelungen, wovon andere nur träumen - albträumen. So soll er in den letzten Jahren ganz allein (?) 2 Milliarden Euro verzockt haben! "Wer jetzt denkt: der Arme, warum hatte der denn keine Freunde", den kann ich beruhigen. Natürlich hatte er jede Menge Leute, die gerne mit ihm dem französischen Nationalgetränk huldigten und die vielen ausschweifenden Partys aufmischten. Was Frauen anbelangt, soll Kweku auch kein Kostverächter gewesen sein.

Erst letzten Mittwoch wurde die UBS auf den Betrug aufmerksam. Beim Verlust von 2 Milliarden soll es sich bislang lediglich um eine Schätzung handeln. Genau, Leute, da ist ja noch jede Menge (Glücks)Spielraum nach oben!

Wie ist es bitteschön möglich, dass ein Einzelner von internen Kontrollorganen unbemerkt und unbehelligt nicht nur jede Menge Bares verspielt, sondern gleichzeitig auch den Ruf einer Bank, die bereits vorher massiv an den Folgen eines immensen Vertrauensverlustes zu nagen hatte?

Eigentlich (!) sollte so etwas gar nicht möglich sein! Eigentlich!! Deshalb lautet wohl jetzt die Devise bei der UBS "Schlüsselbart auf Halbmast".... es hat ja noch zwei!

Nichts ist unmöglich.... und das hat bei allem Verunsichernden auch irgendwie etwas Beruhigendes!

Sonntag, 29. Mai 2011

Vogelgrippe - Schweinegrippe - EHEC...

Etwas Durchblick in Baker-Miller-Pink gefällig?
Es geht wieder einmal Richtung Panikmache. Die Zahl der EHEC-Toten in Deutschland ist mittlerweile auf 10 gestiegen. Das ist natürlich sehr traurig, vor allem für die betroffenen Personen und deren Angehörige. Eine kurze Google-Anfrage ergibt, dass in Deutschland zur Zeit zirka 80 Millionen Menschen leben, besser gesagt nur noch 79'999'990. Allerdings gibt es viel gefährlichere und lebensbedrohlichere Risiken als dieses Bakterium einzufahren. Nur zum Vergleich: durschnittlich soll es auf deutschen Strassen 12 Verkehrstote PRO TAG geben.

Was die Opfer des Strassenverkehrs anbelangt gibt es mit Prophylaxemassnahmen kein Geld zu verdienen. Bei EHEC sähe dies etwas anders aus und ich sehe schon die Augen diverser Impfhersteller gefährlich leuchten.

Wieviele Impfdosen gegen Schweinegrippe seinerzeit von diversen Firmen produziert wurden (GlaxoSmithKline, Novartis, Baxter, Novartis-Behring), ist schwierig zu eruieren, ebenso wie die Zahl der Menschen, die an den Folgen der Impfung gestorben sind! Wieviele Impfdosen, welche ja von beinahe jedem Land in verantwortungsbewusster Weise für fast jeden Bürger bestellt wurden (USA angeblich 250 Millionen) danach ungebraucht eingestampft werden mussten.... darüber schweigt man sich geflissentlichst aus!

Einer nutzt EHEC mal wieder als Chance, zu Wort und in die Medien zu kommen: Beda Stadler, seines Zeichens Professor der Immunologie. Und was tut er wie immer: er giftelt gegen gesunde Lebensweise, stellt unsere Hygiene-Standards in Frage und sieht im EHEC-Schlamassel einen Beweis dafür, dass man an Bio-Gemüse sterben kann. Er warnt gar vor einer EHEC-Seuche.

Das wiederum ist für mich eindeutig der Beweis dafür, dass ein Universitätsabschluss kein Garant ist für Intelligenz, weder für angewandte noch für brachliegende. Vielleicht könnte Beda das Brett vor seinem Kopf mal neu streichen lassen (z.B. in einem zarten Baker-Miller-Pink), mit ein paar Löchern versehen, zwecks besserem Durchblick, oder auf Ebay ein paar zusätzliche Hirnzellen erstehen, zum Schnäppchenpreis. Die stehen da zum Download bereit, sind allerdings besetzt.... ehm.... leicht gebraucht, aber sehen Sie selber:
Unbedingt anklicken - einmaliges Angebot

Montag, 25. April 2011

Transplantationsmedizin - No-Touch-Periode im Visier

un-dos-tres / one-two-three / go-go-go
Gottfried Keller hat einmal gesagt: "Man beurteilt Menschen ganz anders und allein richtig, wenn man nichts von ihnen haben will".

Das war lange vor unserer Zeit und von Transplantationsmedizin wusste man damals überhaupt nichts. Es ist eine weise Aussage, welche gerade im Zusammenhang mit der Entnahme von Organen nach einem Unfall oder einem Herzstillstand aktueller ist denn jeh.

Die Vorgehensweise ist nicht überall dieselbe, ebensowenig wie das Rekrutieren von Organspendern. So ist denn auch die Zahl der durchgeführten Transplantationen entsprechend unterschiedlich und steht in einem logischen Zusammenhang mit den gesetzlich geregelten, sprich: legalisierten Praktiken.

In Ländern wie Spanien und Portugal gilt die Widerspruchsregelung, wonach nach dem Tod jeder zum Organspender gemacht werden kann, der dies nicht zu Lebzeiten ausdrücklich verweigert hat. In Deutschland und der Schweiz gilt die erweiterte Zustimmungslösung, wonach eine Organentnahme nur dann möglich ist, wenn der Patient zu Lebzeiten einer Spende zugestimmt hat oder seine Angehörigen es nach dessen Tod tun. Spanien und Portugal sind denn auch führend, was die Organspenden anbelangt, die Schweiz ist ganz am Schluss zu finden; weniger Spenden gibt es nur noch in Polen.

Anders als in Deutschland und der Schweiz, wo erst der Hirntod eines Menschen grünes Licht zur Organentnahme gilt, genügt in Spanien ein Herzstillstand. Dies hat den Vorteil, dass die Organe bis zur Entnahme genügend durchblutet und in optimalem Zustand sind.

In GEO 05 / Mai 2011 (hier ein Kurzauszug) beschreibt Martina Keller unter dem Titel "Tatort Klinik Madrid" die unglaubliche Geschichte des in Spanien lebenden Rumänen Nicolae Dimutrescu (Name von der Redaktion geändert), welcher auf der Arbeit einen Herzstillstand erlitt. Um 12.18 Uhr wird er unter Code 0 in der Madrider Klinik San Carlos eingeliefert. Code 0 bedeutet, dass es sich um einen potenziellen Organspender handelt und das ruft das Transplantationsteam auf den Plan. Diese Leute stehen ganz besonders unter Druck, da die Zeit in solchen Fällen immer knapp ist. Warten sie zu lange, sind die Organe eventuell mangels Durchblutung unbrauchbar, warten sie zu kurz, ist der Patient womöglich noch nicht wirklich tot.

Obwohl der Tod des Patienten noch nicht festgestellt wurde, trifft man ohne Rücksprache mit den Angehörigen erste Vorbereitungen für die Organentnahme. Heparin wird aufgezogen, ein Medikament, das dazu dient, das Transplantationsgut vor Blutgerinseln zu schützen. Da es den Tod beschleunigen könnte, muss der Intensivmediziner den Patienten vor der Injektion für Tod erklären. Da stellt sich die Frage, ob er wirklich frei ist in seiner Einschätzung der Lage, umgeben von Kollegen, die nur darauf warten, endlich loslegen zu können.... schliesslich geht es um Menschenleben, vor allem aber um sehr viel Geld!

12.30, also gerade mal 12 Minuten nach Einlieferung ist es soweit, der Intensivmediziner unterschreibt das vorgedruckte Formular. Jetzt ist Nicolae Dimutrescu offiziell tot, obwohl er noch immer aussieht wie ein Bewusstloser, der auf Hilfe angewiesen wäre.

Beatmung und Herzdruckmassage werden nun fortgesetzt, um die Organe vor Sauerstoffmangel zu schützen. Aus dem Patienten Dimutrescu ist in den Augen der modernen Medizin offenbar ein (seelenloser?) Organspender geworden. Die gesetzlich vorgeschriebene "No-Touch-Periode" - in Spanien gerade mal 5 Minuten - wird in seinem Fall ganz klar nicht eingehalten, was zu einem unangenehmen Nachspiel führen wird. Die Maschinen arbeiteten durchgehend, bis auf einen kurzen Moment, als eine Röntgenaufnahme angefertigt wurde. Später wird behauptet, der ambulante Rettungsdienst habe die Wiederbelebung für 5 Minuten unterbrochen. Der Pressesprecher des Rettungsdienstes erklärte demgegenüber, Dimutrescu sei 60 Minuten lang non-stop reanimiert worden, so stehe es auch auf dem Papier zur Todesfeststellung.

Professor Núñez Peña zieht Herztote als Organspender den Hirntoten vor. Die seien durchschnittlich jünger und gesünder als letztere. Der Madrider Marathon liefere jedes Jahr mindestens einen Spender. Noch immer ohne Rücksprache mit Dimutrescus Familie wird die Organentnahme aktiv vorbereitet. Hier ein Schnitt, da ein Schnitt, Arterie und Vene freigelegt, den Körper an die Herz-Lungen-Maschine angeschlossen, eine Kühlflüssigkeit in die Lunge gepumpt.... 13.20 Uhr sind die Vorbereitungen beendet. Nun erst wird die Zustimmung der Lebensgefährtin eingeholt. Die damit beauftragte Schwester hat eine spezielle Schulung durchlaufen, appelliert an Grosszügigkeit und Verbundenheit, stellt die Spende als einzige Lösung dar. 14.30 gibt auch die Freundin des Verstorbenen grünes Licht, 15.22, also nur 3 Stunden nach Eintreffen des Rettungswagens in der Klinik, beginnt die Entnahme, nachdem auch ein Richter seinen Segen gegeben hat.

Wann ist ein Sterbender tot? In den USA sei die Wartezeit zwischen Herzstillstand und Beginn der Entnahme so kurz wie sonst nirgendwo auf der Welt. In manchen Kliniken dauere die No-Touch-Periode nur 2 Minuten oder, wie 2008 im New England Journal of Medecine berichtet, im Falle von zwei Neugeborenen mit schweren Hirnschäden nur 75 Sekunden.

Bei so viel Geldintressen wird es für den Einzelnen gefährlich. Erst galt der Hirntod als Indiz für den Tod eines Menschen, jetzt der Herzstillstand. Wird bald einmal eine Schlafapnoe genügen, um zwischen zwei Atemzügen zum Organspender erklärt und ausgeweidet zu werden. Kann man sich bald weder einen kurzen Büroschlaf noch einen Sekundenschlaf leisten, ganz zu schweigen von geistiger Abwesenheit?

In manchen Kulturen wird nach dem Hinschied eines Menschen mindestens 4 Tage gewartet, um der Seele Zeit zu geben, sich vom Körper zu lösen. Vielerorts werden spezielle Zeremonien durchgeführt, voller Liebe und Respekt. Aus meiner langjährigen therapeutischen Erfahrung weiss ich: der Körper ist viel mehr als eine Maschine oder ein Organlager. Der Körper ist ein hochintelligentes, differenziertes Wesen, immer bereit, für uns den optimalen Zustand wieder herzustellen, sofern wir ihm die nötigen Voraussetzungen dafür schaffen.

Es ist unsere Sicht der Dinge, die das Vorgehen bestimmt. Auch im Zusammenhang mit der Todesfeststellung gilt wohl Gottfried Kellers Aussage, eine Beurteilung sei nur dann richtig, wenn man frei ist von Begehren.

PS: Stirbt ein Tourist z.B. in Spanien, gilt dann lokales Recht oder die Rechtssprechung des Herkunftslandes? Wäre nicht unwichtig zu wissen, z.B. vor dem nächsten Mallorcaurlaub!

Dienstag, 1. März 2011

BOTOX - perfektes Volumen bis in die Spitzen

Botox - perfektes Volumen bis in die Spitzen
Hurra, Juheee.... man hat eine zusätzliche Anwendungsmöglichkeit für Botox entdeckt, die Kasse klingelt fröhlich weiter!

Das bekannte Nervengift wird bei Stars, Sternchen und solchen, die es gerne werden möchten, seit einiger Zeit auch in den Haaransatz gespritzt. Nicht dass die Haare Falten kriegen; ist es allerdings warm, kommt man auch schon mal ins Schwitzen und der Haarboden wird feucht. Reines Gift für jede Hochsteckfrisur... da gibt es eben nur ein Gegengift.... BOTOX.

Eine Amerikanerin - einst Model - in den besten Fünfzigern hat es den Promis gleichgetan und sich für einen TV-Sender ihre mittelgescheitelten, steckengeraden Haare mit Botulinumtoxin behandeln lassen. Die sahen danach echt super aus: mittelgescheitelt und steckengerade!

Da der Schönheitsdoc gerade noch etwas Flüssigkeit in der Spritze und genügend Zeit hatte, liess sich die Probandin auch unter den Achseln botoxen. Ach was, Achselhaare.... aber für die nächsten 6 Monate kann sie da einiges an Deo sparen, und damit rechnet sich so ein Eingriff gleich ganz anders.

Und immer noch war etwas von der kostbaren Flüssigkeit übrig und deshalb lautete die nächste Station "Schweissfüsse". Etwas Botox in die Ballen und der High Heel drückt absolut gar nicht mehr - die Muskeln bleiben locker und die Schweissproduktion aus.

Ist es nicht super war man mit ein und demselben Mittel alles anstellen kann. Und wer weiss, vielleicht können wir demnächst einen Brotaufstrich im Supermarkt kaufen.... mit Botox..... gegen Haare an den Zähnen. Alles wird gut!

Montag, 27. Dezember 2010

Masslos Schlemmen und dabei spielend abnehmen?

Pfunde einfach wegküssen?
Geht das? Offenbar schon, denn das sei momentan der letzte Schrei bei Stars und Sternchen. Schokolade bis zum geht nicht mehr, daneben noch 'ne Götterspeise reingezittert und um die Süsse zu neutralisieren etwas Chips mit Salami.... dann geht das ganze Spiel von vorne los, allerdings nur 3 volle Tage, dann wird's mühsam. Der Körper wird auf eine 500-Kalorien Diät gesetzt - nicht pro Stunde, sondern pro Tag - und damit das nicht allzu arg aufs Gemüt schlägt und um die Pfunde noch mehr purzeln zu lassen, wird täglich hCG gespritzt.

Halloooooo, dabei handelt es sich um ein Hormon (humanes Choriongonadotropin)!!! Die Idee: mittels der 3 Schlemmertage dem Körper gute Versorgung vorgaukeln und den Stoffwechsel ankurbeln. Er verbrennt dann locker weiter, obwohl danach Meister Schmalhans den Kochlöffel schwingt. Unsere Probandin kriegt auch noch jede Menge Tabletten und so sieht ihr Mittagsmahl, bestehend aus etwas magerem Fisch und 4 Kapseln, nicht annähernd so lecker aus wie die Pestospaghetti für den Rest der Familie. Dennoch nimmt die Frau in 4 Wochen 6,5 Kilogramm ab und passt wieder in ihre Lieblingshose (angeblich eine 38, wahrscheinlich eine 42!). Da passt das Wort "Verarsche" bestens!

Der behandelnde Arzt strahlt ob diesem Erfolg und noch mehr über den Zahlungseingang auf seinem Konto. So etwas nenn' ich unseriös!

Damit man sich informieren kann, ob man der Typ für diese oder eine andere Diät wäre, bietet RTL über eine Partnerseite einen Test mit 8 Fragen an "Was für ein Diättyp sind Sie?". Meine Antworten überfordern offenbar den Server und ich steh noch immer ohne Resultat da. Um mich doch etwas weiterzubilden, klicke ich auf "einfache Alltagstricks statt Diät" und lese da, dass die schönste Methode, schlank zu bleiben, ein intensiver Kuss sei. Man verbrenne sich damit nicht die Finger sondern ganze 12 Kalorien pro Minute. Super ... hei ... Maaaartin!! Halloooo!?

Wenn man Mann schon mal braucht! Aber eigentlich bin ich mit meinem Weight-Watcher-Programm sehr zufrieden, und das seit mehr als einem Jahr!!