Donnerstag, 30. Juni 2011

Hafturlaub - ich bin dann mal weg!

Vorsicht Behördenlogik
Und wieder ist ein gefährlicher Vergewaltiger und Mörder während seines Hafturlaubs geflohen. Hallooooooo! Ist es tatsächlich sinnvoll, solch mehrfachen Rezidivtätern überhaupt eine Auszeit vom Knast zu gewähren?

In den Augen des Strafrechtlers Jonas Weber von der Uni Basel handelt es sich bei dieser Geschichte um einen Einzelfall. Die Schweiz habe kein generelles Problem mit dem Vollzug von Verwahrungen.

Seltsamerweise hört man immer wieder von Häftlingen, welche den ihnen zugestandenen Ausgang eigenmächtig und unbewilligterweise verlängert haben, schlimmstenfalls auf Nimmerwiedersehen. Es ist nicht das erste Mal, weder in der Schweiz noch anderswo, ebensowenig wie der leider meist darauffolgende Rückfall in alte "schlechte Gewohnheiten".

Herr Weber meint, dass man das Risiko einer Flucht in Kauf nehmen müsse, denn ohne Lockerung der Haftbedingungen gäbe es für die Häftlinge keine Möglichkeit sich zu bewähren.

Genau, und falls er sich eben doch nicht bewähren sollte, dann besteht für Herrn Weber wohl kaum Gefahr, denn er entspricht keinesfalls dem Opferprofil eines Jean-Louis B.

Da die Polizei innerhalb nützlicher Frist keine Spur des Flüchtigen finden konnte, stellte sie die Suche vor Ort nach 3 Tagen ein. Gemäss Benjamin Brägger - bis Ende 2010 Leiter des Neuenburger Amtes für Justizvollzug - machen Ausgänge bei Gefangenen ohne Aussicht auf Haftentlassung keinen Sinn: "man spielt ihnen etwas vor und geht unnötige Risiken ein". Die Gefährlichkeitskommission hatte den Flüchtigen jedoch als erhöht gefährlich eingestuft und somit hatte er nicht mit einer Haftentlassung rechnen können.

Wer hier irgendwie, irgendwo die Logik (Beamtenlogik?) entdeckt, ist selber schuld! Da spielt mal wieder eine Behörde "Schicksal als Chance" oder so ähnlich. Lasst doch bitte nächstes Mal lieber einen Einbrecher ausbrechen - BITTE BITTE BITTE!

Mittwoch, 29. Juni 2011

Monaco - kurz vor der Hochzeit?

Amazing Grace
Wie das so ist vor einer Hochzeit: es kann "alles" passieren, davon kann zum Beispiel Hugh Hefner ein Lied singen. Er wurde fünf Tage vor dem Jawort mit einem Nein abserviert.

Im Falle der fürstlichen Familie stammt "alles" wohl ein wenig aus dem Reich der Spekulation. So wird allerlei Blödsinn in Worte gefasst, um das mediale Sommerloch etwas auszugarnieren, wie zu lasch geratene Spaghetti mit einer Handvoll Basilikumblätter.

Die Fürstin in spe soll mit einem one-way-Ticket Richtung Südafrika gesichtet worden sein! Gemäss L'Express sei sie am "Fluch(t)hafen" in Nizza von der französischen Polizei auf Befehl des monegassischen Fürstenhauses aufgehalten worden sein!

Charlene ihre fürstlichen Ambitionen einfach aufgeben, jetzt, nachdem sie sich nicht nur die Lippen hat aufspritzen sondern auch eine Minimalstkorrektur der Nase hat machen lassen? NIEMALS! Und wie es aussieht, hat sich auch ihr Albert ein wenig entfaltet und sieht ohne Tränensäcke und Hängebäckchen wieder aus wie einst im Mai.

Was nicht nur die Medien irritiert, ist vielleicht, wie die beiden miteinander umgehen. Man denkt dabei eher an Tiefkühlpizza denn an loderndes Feuer der Liebe. Eine Vernunftehe? Hmmm - aber was ist schon vernünftig.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass Charlene als Fürstin einen fantastischen Job machen wird und halte sie für ziemlich gut vorbereitet. Anders als "the Amazing Grace" hatte sie auch 11 Jahre Zeit, sich darauf vorzubereiten. Allerdings wird sie es nicht schaffen, die unvergessliche Grazia Patrizia in Sachen Beliebtheit und auch Schönheit vom Thron zu stossen.


Gespannt warte ich auf den Samstag und freue mich, wieder mal eines dieser schlichten, unvergleichlichen und wunderschönen Armanikleider in weiss - oder doch eher ecru oder gar ein eisiges, helles blau? - zu sehen. Überhaupt schaue ich mir solche Übertragungen nur an, um die diversen Outfits zu bewundern.... oder auch nicht.

Der Wahrheitsgehalt der oben erwähnten Fluchtgeschichte liegt für mich bei maximal 10 Prozent und so halte ich mir wenn möglich den Nachmittag des 2. Juli frei, wenn es hoffentlich heissen wird: "Ja, ich will!"

Montag, 27. Juni 2011

Samuel Koch: "Über Wunder spricht man nicht...

Samuel - go for it!
.....auf Wunder hofft man" sagt er in seinem ersten Interview seit seinem Unfall im Dezember 2010. Als Bewegungsmensch würde er unheimlich gerne mal wieder ins Wasser springen, sich an der Nase kratzen oder auch nur die Fliege verscheuchen, die ihn die ganze Nacht wachhält, weil sie ihm in die Nase und in die Ohren krabbelt.... es gebe schon Momente, die hart sind. Das Lachen hat er jedoch nicht verlernt, denn "das wäre doof". Selbstmitleid ist nicht sein Ding. Er hat wie jeder Mensch gute und schlechte Tage, lustige wie traurige Momente, könne aber auf jedem Niveau klagen und ebenso wie auf jedem Niveau glücklich sein. Erstaunlicherweise hat Samuel gemerkt, dass es Wichtigeres gibt als sich zu bewegen.... und trotzdem arbeitet er unermüdlich gerade darauf hin. Erzwingen könne man nichts und wie das Optimalste, das er erreichen kann, aussehen wird, weiss er noch nicht. Gemäss meiner Erfahrung ist da immer Luft nach oben und somit gibt es nur ein Optimum des Augenblicks - im JETZT.... unendlich, und deshalb gibt es auch in der Heilung keinen Stillstand.

Was mir bei den Aufnahmen durchs Band weg auffällt, ist, dass sich Samuels Hände beim Sprechen automatisch bewegen, um das Gesagte zu unterstützen, wie das eben normal ist. Und an Pfingsten gab es offenbar ein Riesenfest, weil er den einen Zeh wieder bewusst ansteuern konnte. Noch ist das letzte Wort nicht gesprochen, aber dieser Weg wird ein langer sein und noch einiges an Geduld abverlangen. Ich wünsche Samuel an dieser Stelle auch weiterhin von Herzen alles Gute, mögen sich kleinere und grössere Wunder aneinanderreihen und so eine wunderschöne Kette der Hoffnung bilden.


Sonntag, 26. Juni 2011

Inspektor Columbo oder: da wär noch eine Kleinigkeit!

noch eine klitzekleine Frage....
Er war einer der aussah wie ein ungemachtes Bett. Irgendwie war man froh, dass das Geruchsfernsehen noch nicht erfunden worden ist, denn er roch vermutlich nach einer Mischung aus Mottenkugeln und Zigarrenrauch. Mrs. Columbo blieb dagegen über all die Jahre eine unbekannte Grösse. Dennoch bewunderte man sie insgeheim für ihr überstarkes Nervenkostüm, denn ganz ehrlich: wen nervte es nicht, wenn Inspektor Knautschgesicht fast schon unter der Tür meinte: ich hätte da noch eine klitzekleine Frage.... und das gleich mehrmals hintereinander.

Columbo war einer, der auf eine wahrhaft unterwürfige Art Begriffsstuzigkeit mimte, aber offenbar über eine Extraportion Intelligenz verfügte. Kleinste Details stachen ihm ins (Glas)Auge und in Bluthundmanier gab er niemals auf. Selbst die kniffligsten Fälle löste er pünktlich nach 2 Stunden Spielzeit grandios und wer nicht zum Schluss der Folge längst eingeschlafen war sah mit Genugtuung in das erstaunte, fassungslose Gesicht des überführten Täters.

Wen er ab dato mit seinen Fragen löchern wird, werden wir wohl nie erfahren. Jedenfalls ist Peter Falk letzten Donnerstag von der Bühne des Lebens abgetreten, sicher nicht, ohne sich unter der Tür nochmals kurz umzudrehen....




... oder auch nicht! Ich wünsche ihm bei seinen weiteren Ermittlungen von Herzen nur das Beste und sage nochmals herzlichen Dank für viele unterhaltsame Stunden.

Kung Fu Panda 2

Taschschsch - Toing 気
Es ist als würden wir uns wehren gegen die Vergänglichkeit dieser Welt. Nach Kung Fu Panda folgt nun also die Fortsetzung der Abenteuer Po's, welche ihn bis zurück in seine Kindertage führt.

Jeder weiss nun mit absoluter Sicherheit, warum Po seinem Suppe kochenden Vater in absolut gar nichts gleicht: der Drachenkrieger wurde tatsächlich adoptiert. Das hält diesen jedoch nicht davon ab, den Untergang des Kung Fu erneut zu verhindern, gemeinsam mit den Furiosen Fünf: Tigress, Crane, Monkey, Mantis und Viper. Auch Meister Shifu hat wieder eine Schlüsselrolle, indem er seinem gelehrigsten und wohl auch korpulentesten Schüler die Übung zum inneren Frieden zeigt. Lord Shen ist aber auch ein ganz ganz ganz böser Pfau, der es Po nicht leicht macht, diesen Frieden tatsächlich zu finden.

Aufgefallen ist mir, dass die Fortsetzung mit noch mehr Tempo und Superaction zu punkten versucht. Da sind innerhalb einer einzigen Sekunde mehr Infos zu verarbeiten, als dies ein menschliches Gehirn tun kann. Das hindert die vier Jugendlichen vor mir nicht daran, während der Vorstellung noch mit ihren Freunden zu telefonieren, pausenlos Popcorn in sich reinzuschaufeln und mit Grapefruit-Limo runterzuspülen, ausser vielleicht in der Pause, da gibts ne eisige Zwischenmahlzeit. Nur bei ganz spannenden Szenen froren sie quasi ein wie einst ein PC vor dem Totalabsturz.

Hat der Film mir gefallen? Gute Frage: ich weiss es nicht, ehrlich! Auf jeden Fall kommt die Fortsetzung nicht an den ersten Kung Fu Panda heran. Ob wir noch mit Kung Fu Panda 4, 5, 6 und 7 verwöhnt werden, wird sich weisen.... und wer weiss, vielleicht macht irgend jemand ja in der Zukunft (2050 oder so) mal ein Remake, und dann ein Remake vom Remake - das ist ja in der Filmindustrie so üblich, oder?

PS: Das drauffolgende leckere Essen im umgebauten Verdi in Bern war dagegen absolut fantastisch, das weiss ich 100prozentig.

Samstag, 25. Juni 2011

Leben nach dem Lustprinzip...

besser ein gemalter Burger als gar nichts auf dem Teller!
... oder war's doch eher das Unlustprinzip?

"Ich habe keine Lust auf den Markt zu gehen" erklärt mir Göttergatte heute in aller Herrgottsfrühe und bittet mich, doch seinen Teil der Einkäufe gleich mitzuerledigen. Hoppla. Wenn ich ihm aufzählen würde, wofür mir in Sachen Haushalt die Lust fehlt, würde ich wohl bis heute Abend nicht fertig.

Eigentlich hat der Mann ja recht! Warum immer die Zähne aufeinanderbeissen und dann den halben Lohn für zahnärztliche Leistungen ausgeben? Allerdings frage ich mich, wie unsere Wohnung aussehen oder was mittags oder abends unsere Teller zieren würde, wenn ich mich ab dato nur den lustvollen Momenten zuwenden tät. Ich denke, wir müssten auf Porzellanmalerei zurückgreifen um nicht ins Leere zu starren. Wie wär's mit einem modernen Burgerking-Motiv? Fast so praktisch wie ein Permanent-Make up.... und: nein, Pommes gibt's dazu keine, auch keine gemalten! E Guete aus Staubhausen und viele lustvolle Momente!

PS: Besser ein gemalter Burger als gar nichts auf dem Teller!

Donnerstag, 23. Juni 2011

Clooney - der Womaneiser

Clooney's LOVE - schwere Entscheidung
Und schon wieder lesen wir von einer Tragikomödie aus der Welt der Promis. Der wohl bekannteste Womaneiser tut genau das, was ein solcher wortwörtlich tun muss: er legt seine Elisabetta auf Eis.

Nein, nicht wie Sie jetzt denken. Tztztz, aber-aber: die Frau liegt doch nicht in Georges Tiefkühltruhe. Dort ruht allenfalls Hängebauchschwein Max in Frieden. Tja, letzteres war wohl die ganz grosse Liebe, da kommt echt keine ran!

Ist er jetzt oder ist er es nicht: schwul meine ich? Warum sonst sollte er sich so standhaft weigern, mit einer Frau den Hafen der Ehe anzusteuern oder zumindest den Konkubinatsbund fürs Leben zu schliessen? Sind wir wirklich so abstossend, das man uns allenfalls als Beigemüse auf dem roten Teppich einsetzen kann?

Was weiss man eigentlich wirklich über "the sexiest man alive"? Vielleicht dass er Humor hat, eine coole Socke ist, witzig und intelligent. Was aber isst der Mann zum Beispiel gerne, und trinkt er dazu lieber einen guten Rotwein oder 'nen spritzigen Weissen? Ich tippe auf Rotwein, italienischen natürlich! Welche Bücher liest er; kann er überhaupt lesen? Sicher kann man ganz tolle Gespräche mit ihm führen. Hmmmm..... der Mann müsste doch zu ködern sein!!! 2004 soll er sich dahingehend geäussert haben, dass er gerne Frauenklamotten trage, aber immer Probleme mit den High Heels habe, da er Manolos in Grösse 44 brauche. Das war wohl nicht ganz ernst gemeint!?

Aber mal ganz ehrlich: so ein Hängebauchschwein ist halt einfach wirklich süss... unwiderstehlich... und es ist auch entschieden mehr dran als an Elisabetta Canalis, oder?

Shall we Dance - JEDER kann tanzen!

Tanzen ist Lebensfreude pur
Zumindest kann er es lernen, oder sie; könnten Sie einwenden.

Falsch: jeder kann tanzen, das haben mir die Teilnehmer der gestrigen Aikiko®-Stunde überdeutlich bewiesen. Für mich war dies eine Sternstunde in meiner langjährigen Tätigkeit als Trainingsleiterin.

Legt man einfach Musik auf uns sagt: nun tanzt mal dazu, funktioniert das meist nicht, zusehr ist jeder bemüht, etwas zu machen... es gut zu machen, wenn möglich perfekt. Die Folge ist Versteifung, eben gerade darauf und somit auf allen Ebenen des Seins... und so sieht es dann auch aus.

Ist jemand überzeugt, nicht tanzen zu können, verstärkt dies das Problem, welchem dann selbst mit einer vorgegebenen Choreographie nicht begekommen werden kann. Manch einer kann sich vielleicht an seine erste Tanzstunde erinnern und die viel zuvielen Füsse, die man plötzlich hat (und links und rechts... oder war's umgekehrt).

Tanzen ist Lebensfreude pur, Ausdruck unserer Lebendigkeit. Ein Tanz kann auch ein Gebet sein, eine Ode an den Frühling, die Freude, an das Leben. Probleme (was ist das?) werden abgeschüttelt, alte Muster durchgerüttelt, die Befreiung spürbar, eine Leichtigkeit stellt sich ein.

Gestern stimmte einfach alles, auch die Vorbereitung auf den Punkt. Wir standen im Kreis, einer in der Mitte und die einzige Vorgabe war: Ihr SEID die Musik. Das genügte. Jeder wusste mit absoluter Gewissheit, dass es ohne ihn/sie still wäre. Und da wir die Musik WAREN, bewegten sich unsere Körper automatisch im Wirbel der Trommeln von "Guem et Zaka" und das Strahlen in unseren Gesichtern sprach von einem Paradies, in das wir jederzeit wieder eintauchen können. Ein absolut magischer Moment, der sich mir wahrhaft eingeprägt hat. DANKE dass ich das erleben durfte!


PS: Beginnen wir den Tag mit einem Tanz. Legen wir Musik auf und gleich los.... tschaka-tschaka... lockere Hüfte, schwingende Arme, stampfende Füsse... und alles ist gut - Garantie inbegriffen ♡

Sonntag, 19. Juni 2011

Pippa-Po - ein Hintern sorgt für Schlagzeilen

Pippa Po-larisiert
Pipapo ist eine Redewendung, die wir seit Jahrhunderten gebrauchen im Sinne von "und alles was dazugehört".

Alles was dazugehört, genau! Mit Pippas Po kriegt diese Formulierung eine ganz neue Bedeutung. Philippa Middleton PO-larisiert! Seit der Traumhochzeit von William und Kate sorgt die Schwester der Herzogin Catherine von Cambridge für Schlagzeilen. Was wäre die Feier gewesen ohne DIESE Rückenansicht. Laaaangweilig!

Pippa, ganz in Weiss, stahl ihrer Schwester buchstäblich die Show, zeitweise jedenfalls. Elegant hing sie an der langen Schleppe, zupfte hier und zupfte da und gab sich hilfsbereit. Sucht man auf Google nach ihrem Po, kommt man auf beinahe 10 Millionen Treffer, das ist ziemlich viel. Michelle Hunziker bringt es gerade mal auf 2 Millionen Einträge, und deren Hintern ist bekanntlich auch nicht von schlechten Eltern.

Es soll bereits Beauty-Kliniken geben, welche ein "Pip Package Perfect Posterior" für 9200 €uro anbieten - ein Schnäppchen. Kate (Her Royal Highness) und Pippa (Her Royal Hotness) haben es jedenfalls beide geschafft, in höchsten Kreisen Anklang zu finden. Da sich die noch nicht Geadelte so gut mit Prinz Harry versteht, munkeln einige bereits von einer zweiten Royalen Hochzeit. Was das Schleppentragen anbelangt, wird sich Kate jedoch wohl kaum revanchieren dürfen oder wollen, aber was soll's.

ÜBRIGENS: Wenn Sie mich fragen gibt es ja weit wichtigeres als die Hinteransicht einer 27jährigen Möchtegern-Prinzessin. Auf der anderen Seite kann man ja nicht dauernd von der Krise in Griechenland, den Problemen mit Fukushima, von Unfällen, Verbrechen, Katastrophen und Strauss-Kahn lesen.... man würde es schlichtweg nicht mehr aushalten. DANKE Pippa!

Freitag, 17. Juni 2011

Haitech bei World Vision, Amnesty International etc.

Haitech im Briefkasten
Hai allesamt! Nervt es Sie auch, wenn Ihr Briefkasten vor lauter Bettelbriefen überquillt? Früher passierte dies um Weihnachten, heute gehört das Appellieren an Ihr Herz (für Kinder, Inhaftierte, Hungernde, Dürstende, Kranke, Behinderte....) zum vermutlich lukrativen Ganzjahresgeschäft.

Uns geht es gut. Wenn wir - aus was für Gründen auch immer - jammern, dann auf hohem Niveau. Klar, dass man gerne etwas abgibt. Früher habe ich Terres des Hommes berücksichtigt, Amnesty International, Unicef, aber auch die Firma BeTax, ein Unternehmen mit Behindertentaxis. Im März diesen Jahres habe ich nebst der Glückskette auch World Vision einen grösseren Betrag für Japan gespendet.

Das ist alles gut und recht und völlig in Ordnung. Was mich fuchsteufelswild macht, ist, wenn ich wie im Falle von TdH drei Wochen nach einer Spende von 150 Franken wortreich ersucht werde, doch bitte dies oder jenes Projekt auch noch zu unterstützen. BeTax legte gar einer Verdankung erneut einen Einzahlungsschein bei mit der Bitte, doch ja die nächste Überweisung nicht zu verpassen. Meine diesbezüglichen Briefe wurden stets mit Unverständnis quittiert. Man müsse doch die Leute anschreiben, deren Adressen man kenne. Mittlerweile schicke ich die adressierte Bettelpost unfrankiert A-Post zurück. Amnesty International hat immer noch nicht begriffen, dass ich ihr Vorgehen nicht mehr goutiere. So erhielt ich erst kürzlich ein Couvert mit der Aufschrift "Spendebestätigung". Komisch, dacht'ich mir; ich hab doch gar nicht gespendet! Genau dies bestätigt mir der Brief von AI. Ich brauche wohl nicht zu erwähnen, dass ein Einzahlungsschein beigelegt war, mit der Bitte, ihnen im Falle XY etwas unter die Arme zu greifen.

Vor 3 Monaten habe ich bei World Vision 100 Franken für Japan gespendet; nicht viel, aber ich hatte zuvor schon 250 Franken der Glückskette übergeben. Der heute eingetroffene Spendeaufruf von WW lautet "Öffnen Sie Türen". Ich kann auswählen zwischen einem Mikrokredit von 90 Franken für 20 Fruchtbäume in Armenien, einem Mikrokredit von 135 Franken für 5 Lämmer in Bolivien oder einem 290fränkigen Mikrokredit in die Mongolei für den Start eines Kleingewerbes als Gemüsebauer. Notabene: nicht ich kriege einen Kredit, denn was soll ich mit 5 Lämmern in Bolivien?

Ich nenne dieses nicht wirklich sympathische Vorgehen Haitech, wenn ich auch diesen faszinierenden Riesenfisch nicht beleidigen möchte. Mein Aufruf an die an sich guten Institutionen: gebt uns Spendern eine Chance, damit wir Euch auch weiterhin treu verbunden bleiben können. Wir vergessen Euch nicht, wollen aber zwar geschätzt aber nicht genötigt werden. Wir danken Euch diese Rücksichtnahme mit einer weiteren Spende, zu einem späteren Zeitpunkt, einen, den wir selbst bestimmen und den wir für richtig halten. Andernfalls muss ich Euch bitten, meine Daten endgültig aus Eurem System zu löschen. Vielen Dank!

PS: Immer mehr Menschen verlegen sich darauf, ihren Reichtum mit ihrer unmittelbaren Umgebung zu teilen und z.B. Freunde direkt zu unterstützen, anstatt anonym irgendwelche Institutionen zu berücksichtigen. Eine gute Idee!

Freitag, 10. Juni 2011

Finale GNTM 2011 - und Wahrsagerqualitäten

GNTM 2011 - das Finale
Was bin ich vielleicht stolz: wieder einmal habe ich eine Wettbecastete sowie auch die Plätze 2 und 3 richtig vorausgesagt (s. Eintrag vom 13. Mai). JANA! Naja, vermutlich sollte ich umgehend den Beruf wechseln. Alsbald werden sich Politiker, Leute von der Wirtschaft und Promis die Klinke in die Hand geben. Erste Anfragen bezüglich EHEC-Ursache sind auch schon bei mir eingegangen. Meiner glorreichen Zukunft als Wahrsagerin steht absolut nichts mehr im Weg und Mike Shiva kann echt einpacken. Bin schon praktisch ausgebuht... ehm gebucht natürlich! Ein Pseudonym habe ich mir auch schon zugelegt: M'Aventurina.


Gestern war Finaltag bei Germany's next Topmodel. Ich hatte etwas Besseres vor (ja, das gibt's tatsächlich) und so habe ich mir spätabends die Show quasi im Schnelldurchlauf zugemutet. Ja zugemutet, denn das war sowas von LAAAAANGWEILIG! Heidi Klum hat viele Talente, das einer Entertainerin fehlt ihr jedoch auffallend. Sollte jemand tatsächlich auf die dämliche Idee kommen, ihr Thomas' Nachfolge bei "Wetten, dass..." anzubieten, wäre dies wohl der Todesstoss für das erfolgreiche Format. Wie um alles in der Welt kann man drei Auftritte der Finalistinnen über drei Stunden in die Länge ziehen, wie einen riesigen Kaugummi. Das konnte selbst Lady Gaga nicht mehr rausreissen.

Jana hat zu Recht gewonnen. Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle. Rebecca wird ebenfalls Karriere machen. Sie hat alles, was es dafür braucht und, wie man bereits mehrmals sehen konnte, das Entertainer-Gen, das der Model-Mutti fehlt. Wir werden weiter von ihr hören. Letzteres kann man auch von Amelie sagen, die ebenfalls äusserst professionell ist und über mehr als nur ein Talent verfügt.

Noch niemals bei Germany's next Topmodel waren die drei Finalistinnen so stark, noch niemals die Entscheidung so knapp.

PS: Mit Freude habe ich gesehen, dass Sihe zu ihrer eigenen Haarfarbe zurückgewechselt hat. Ich bin überzeugt, dass sie mit schwarzen Haaren mehr Erfolg bei den Kunden gehabt hätte. Allerdings hätte es so oder so für keinen Finalplatz gereicht.... sagt M'Aventurina. Und sie weissagt auch, dass ich wohl 2012 wieder vor dem Schirm sitzen werde, wenn es dann heissen wird: "Nur eine kann Germany's next Topmodel werden, nur eine kriegt einen Werbevertrag von Gillette Venus, nur eine wird mit Heidi auf den Mond fliegen...

Donnerstag, 9. Juni 2011

Wie werde ich zur rechtsfreien Zone?

die Gedanken sind frei - und die Handlungen auch
JUHUUUUUUU
Mit Betonung auf frei! Keine gängigen Vorschriften spielen für mich eine Rolle. Ich kann tun und lassen, was ich will, ohne Konsequenzen zu befürchten.

Otto und Waltraud Normalverbraucher werden nämlich meist ganz schön zur Kasse gebeten. Kleines Beispiel gefällig: die biologisch-dynamische Einzäunung unseres Vorgartens - die Hecke also - ragte im Sommer vor zwei Jahren etwas weit in den Trottoirbereich hinein. Mein Vater weilte in den Ferien und hatte den Gärtner vorher nicht aufgeboten. Prompt erhielt er einen durchformulierten Drohbrief seitens der Behörde, worin ihm eine saftige Busse in Aussicht gestellt wurde.

Steht mein Auto zweieinhalb Minuten zu lange auf einem städtischen Parkplatz, "fahre" ich eine Busse ein!

Ganz anders geht es der Protest-Community des illegalen Zeltlagers vor dem BKW-Gebäude. Die haben soeben von unserem Stadttrott... ehm... -präsidenten respektive dem Gemeinderat die Erlaubnis erhalten, diesen Samstag eine Riesenfete mit Konzert- und Barbetrieb durchzuführen. Das erstaunt umso mehr, als der Gemeinderat am 27. April noch gross verkündet hatte, ein ständig bewohntes Lager und Konzertbetrieb vor dem Hauptsitz der Bernischen Kraftwerke keinesfalls zu dulden, weshalb die Zelte "in den nächsten Tagen" abgebaut werden müssten.

Was machen die einen richtig und die anderen falsch. Ganz klar: mein Vater und ich sind stinknormale Bürger, welche auf Strafandrohungen vorhersehbar reagieren, sprich: sie schneiden umgehend die Hecke oder bezahlen die Busse ohne weiter Probleme zu machen.

Ganz anders läuft es mit Leuten, die zum Beispiel Kontakte zur Reitschulumgebung unterhalten, zum schwarzen Block gehören, wie ein Zombie aussehen und auf Besen durch die Gegend fliegen (40 innerorts). Wie stellt man die ruhig? Man macht ihnen Geschenke, stellt keine unnötigen oder nötigen Forderungen oder Fragen und versucht, sich die Situation so lange schönzureden, bis man ehrlich keinen Handlungsbedarf mehr sieht.

Sie wissen also, was Sie nun zu tun haben. Wirken Sie gefährlich oder umgeben Sie sich mit entsprechenden Leuten, damit man Sie fortan in Ruhe lässt. Eine gute Idee äusserte kürzlich Andreas Thiel in seiner Kolumne "Isländische Eisenbahn". Falschparkierer, selbst in Anhalteverboten, berufen sich am besten auf Umweltaktivismus und drohen an, ihren Wagen erst dann wieder wegzufahren, wenn das AKW Mühleberg abgestellt wurde. Dafür würde sich eine transportable Protest-Banderole bestens eignen. Man kann es sich ja dann immer nach zwei Stunden Shopping noch anders überlegen und sein Protestcamp in eine andere Gegend verlegen. Einen Parkplatz kann man schliesslich immer gebrauchen.

Dienstag, 7. Juni 2011

EHEC - ein Erzeugnis aus deutscher B-Waffen-Forschung?

arme Sündengurke
bedauernswerte Produzenten
verunsicherte Konsumenten
Haben die alle Tomaten auf den Augen, oder Gurken? Katastrophal die Berichterstattung rund um die EHEC-Fälle. Gurken, Tomaten, Salate, Sprossen bleiben in den Regalen liegen oder gar auf dem Feld, und das nicht nur bei unseren Spanischen und Deutschen Nachbarn. Um nicht den Vorwurf hören zu müssen, man habe zu spät die Quelle des gefährlichen Bakteriums bekanntgegeben, wurde vor Kreuz-und-Quer gewarnt.... möglichst Breitband!

Hauptinformatoren sind in Deutschland - nebst den sensationsabonnierten Medien - offenbar das Robert-Koch-Institut sowie das Bundesamt für Risikobewertung. Wie bei jedem Krimi muss man zunächst nach dem Motiv fragen: Wem bringt die ganze Panikmache etwas, und was genau? Esswaren werden zuhauf weggeworfen und fehlen in der Ernährungskette; die Produzenten verlangen zu Recht Schadenersatz, und irgendjemand wird da wohl tief in die Tasche greifen müssen. Vermutlich alle ausser die tatsächlich Verantwortlichen!

Kopp online lässt eine etwas andere Sichtweise als absolut denkbar erscheinen. Die Bundeswehr unterhält demnach ein streng geheimes B-Waffen Forschungprojekt. Rein zufällig habe man genau jene Bakterienstämme gekreuzt, welche aus Sicht vieler Mikrobiologen die tödliche Epidemie ausgelöst haben. Das Forschungsprojekt werde nicht unterhalten, um fit zu werden zur biologischen Kriegsführung, sondern um Mutationen gefährlicher Bakterien und Viren zu erforschen. So sollen in Labors mit Hilfe von Gentechnik zunächst antibiotikaresistente Keime geschaffen werden, um dann geeignete Abwehrmassnahmen zu entwickeln.




Also nochmals in Kurzfassung zum Mitschreiben: Mikrobiologen und Genklempner entwickeln für die Bundeswehr gentechnisch veränderte Bakterien und Viren mit letaler Funktion!




93 Prozent der DNA des EHEC-Bakteriums stammen aus einem in der Zentralafrikanischen Republik beheimateten Darmbakterium, welches von den Wissenschaftlern EAEC 55989 genannt wird. Und genau damit soll in Norddeutschland experimentiert worden sein.

Klar, dass man dies nicht in der Öffentlichkeit verbreiten möchte und einfach eine Sündengurke oder -sprosse sucht. Noch klarer, dass man die Brisanz des Berichts von Kopp online mit einem einzigen Wort abzuschwächen oder gar zu entkräften versuchen wird: Verschwörungstheoretiker. Früher hat man solche Leute ohne lange zu Fakeln in eine Psychiatrische Anstalt eingewiesen.

Das Drehbuch von "Outbreak - Lautlose Killer" haben Laurence Dworet und Robert Roy Pool verfasst, auf Grundlage eines Tatsachenromans (?) von Richard Preston. Dabei geht es ebenfalls um Laborerzeugnise der gefährlichsten Art. Was, wenn die Fiktion wieder einmal von der Realität eingeholt worden wäre? Und wer zeichnet für das Skript des aktuellen Killerbakterien-Thrillers verantwortlich? Und wer verdient sich bei alledem noch eine goldene Nase?

Sonntag, 5. Juni 2011

Schlag den Raab - Gefährlichkeitsstufe 10

Spaghettialarm
Pasta e basta

Tädüüü-Tädäää
"Was, Du fällst dreieinhalb Monate aus? Sag mal wo warst Du denn? Ach, bei Stefan Raab in der Sendung.... alles klar!" Dies könnte ein Telefonmitschnitt zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer irgendwann an einem Sonntag nach "Schlag den Raab" sein.

Gestern gings mal wieder voll zur Sache. Der Zuschauer lernte, dass ein Spaghetti mit zu den tückischsten Utensilien gehören kann; sozusagen unbewaffnet, aber gefährlich. Jedenfalls musste Stefans Finger während des elften Spiels hinter den Kulissen kurz genäht werden. Statt dass man das vor laufender Kamera gemacht hätte, wenns schon mal spannend wird!! Genau, wo gibts das sonst noch zu sehen? Alle die während dem Lippenlese-Spiel kurz eingenickt sind, wären schlag(denRaab)artig wieder wach geworden.

Das ist übrigens das dritte mal, dass sich Meister Raab verletzt. Nach einer Fraktur des Kleinfingers rechts, einer Hirnerschütterung mit kurzzeitiger Amnesie jetzt beinahe eine spontane Fingeramputation. Aller guter Dinge sind drei, oder müssen wir uns auf noch mehr Action gefasst machen? Eventuell müssten sich die Sicherheitsbeauftragten einmal ein paar Frage stellen. Entweder wir gehen auf Tutti und zeigen dann auch Blut und Nerven oder wir schauen, dass wirklich nichts mehr passieren kann. Aber wie macht man das? Gibt es was harmloseres als das Spaghettispiel? Ringelreihen-Tanzen vielleicht? Nein, da kann man sich ganz schön den Fuss verknacksen. Sie sehen, es ist gar nicht so leicht!

Auf Tutti gehen müssen jeweils auch die potentiellen Millionäre. Sie geben absolut alles, um dann nach fünfeinhalb Stunden saumüde und enttäuscht einzusehen: es hat bestenfalls Spass gemacht, und sei es nur den Zuschauern!

Was macht eigentlich ein Berner Stadtpräsident?

Na denn PROST
In Zusammenhang mit meinem letzten Post über Neu-Zaffaraya stellt sich mir mehr und mehr die Frage: Was macht eigentlich ein Stadtpräsident im allgemeinen und derjenige von Bern im besonderen den lieben langen Tag? Viele Aktivitäten unseres Tschäppu bekommt man beim Durchblättern des BernerBär notgedrungen mit. Keine Feier ohne ihn, hätte das Motto über die Jahre lauten können.

Ob mich das was angeht? In gewissem Sinne schon, steht Alexander der Grosse doch sozusagen auf meiner Lohnliste, auch wenn er sich meine Stimme bereits vor der letzten Wahl verscherzt hatte. Ist mir irgendwie zu gigantoman und fussballastig, der Gute! Steht aber auch unter massivem Druck wegen seines berühmten Vaters - dem beliebtesten Stadtvater ever!

Habe mir fest vorgenommen, ihn demnächst mal schriftlich bezüglich seiner geplanten und durchgeführten Aktivitäten in Bezug auf die rechtsfreie Zone vor dem BKW-Gebäude anzugehen.

Ob so seine To-Do-Liste aussehen könnte? Der unterste Punkt verheisst nichts Gutes.

Freitag, 3. Juni 2011

Protesteron statt Östrogen, Testosteron und Konsorten

all you need is LOVE .... and C18H25O3

Hormone sind chemische Botenstoffe, denen sich keiner so richtig entziehen kann. Böse Zungen behaupten gar, die vielgepriesene Liebe sei nichts anderes als Chemie.

Wühlmausweibchen - und ich spreche NICHT von Kundinnen bei H&M zu Zeiten des Ausverkaufs - binden sich offenbar sehr schnell an das nächstbeste Männchen, wenn ihr Gehirn mit Oxytocin überschwemmt wird. Dieses Hormon beeinflusst jenes von Dopamin gesteuerte Belohnungssystem, auf welches beim Menschen auch Drogen wie Nikotin, Kokain oder gar Heroin einwirken.

Die Vorstellung, dass die hohen Gefühle, welche wir für unsere Liebsten hegen und pflegen, nur die Folge irgendwelcher Botenstoffe im Gehirn sein könnten, scheint schlicht und einfach inakzeptabel. Liebe nichts anderes als die Folge eines Hormon-Cocktails.... on the rocks?

Der Botenstoff Protesteron scheint in immer grösseren Mengen die Zentralrechner der menschlichen Rasse zu überschwemmen. Dieses Hormon hatte schon anno 1968 eine Hochzeit. "Make Love not War" lautete damals die Devise. Noch immer halten es viele mit dem genauen Gegenteil, und sei es nur wegen der vielen Arbeitsplätze in der Rüstungsindustrie und den Milliarden und Abermilliarden, die man mit Krieg verdienen kann.

Mit Protestieren allein ist jedoch noch gar nichts getan, mit Reden übrigens auch nicht. Um wirklich etwas zu bewegen, braucht es etwas mehr.


Nicht alles, was nach ernsthaftem Protest aussieht, ist es auch. Das zeigen uns die vielen Zeltbegeisterten vor dem BKW-Gebäude in Bern, welche sich dort mittlerweile schon fest angesiedelt haben.

Neu - Zaffaraya - Berns Scheiterhaufen für unsere Politiker!

Ein Zirkus mit entsprechendem Zelt, einem Tempelhäuschen, Spielanlagen sowie einem umfunktionierten Blumenbeet, umgegraben wohl zwecks Bepflanzung mit gesundem Grünzeug (garantiert EHEC-frei). Die Berner Regierung schaut zu und staunt. Unser Direktor für Sicherheit, Umwelt und Energie, Reto Nause, kriegte kürzlich die Nausea permagna, schmiss das Handtuch und überliess weitere Verhandlungen unserem Stapi Tschäppät. Das kann ja heiter werden. Der wird es sich vermutlich nicht nehmen lassen, den allabendlichen Trommelsessions beizuwohnen und mit einem Spezial-Cocktail auf SEINE geniale Stadt anzustossen.

Persönlich bin ich auch keine Freundin von Atomkraftwerken und wirkliches Engagement begrüsse ich sehr, mit Betonung auf wirkliches. Neu-Zaffaraya dagegen ist sozusagen Berns neuer Scheiterhaufen, was unsere aktuelle Politik anbelangt. Peace allesamt! Genau, verpeaced Euch!

Mittwoch, 1. Juni 2011

Marilyn Monroe - happy birthday

Always love you ♡
Unvorstellbar aber wahr: heute wäre die unvergleichliche, einzigartige Marilyn 85 Jahre alt geworden. Sie gehörte zu den Frauen, die Zeit ihres Lebens - und auch nach ihrem Tod - Männer und Frauen gleichermassen begeisterte, so wie nach ihr wohl nur noch Lady Di. Wann immer ein Film von ihr am Fernsehen gezeigt wurde, sass ich in jungen Jahren wie gebannt vor dem Schirm. Sie hatte was; das gewisse Etwas! Was es genau war, kann man nicht in Worte fassen. Sie war nicht nur schön sondern hatte eine fast durchsichtige Verletzlichkeit, welche in einem Beschützerinstinkte weckte.

Marilyn litt an Selbstzweifeln, stellte enorm hohe Ansprüche an sich selbst. Sie war zeitlebens auf der Suche nach Liebe, einer starken Schulter zum anlehnen. Dass sich alle um sie rissen, konnte ihre Sehnsucht nicht stillen. Sie konnte sich schlecht abgrenzen, war jedoch alles andere als dumm und eine wirklich ernstzunehmende, gute Schauspielerin, was nicht wirklich anerkannt wurde.

Sie ist viel zu früh gestorben, das hört und denkt man immer wieder. Wie aber wäre sie mit dem Altern umgegangen? Wie hätte sie den allmählichen Zerfall ihrer Schönheit erlebt? Man kann sich Marilyn einfach nicht als 85jährige vorstellen, vielleicht aber auch einfach, weil es keine solchen Bilder von ihr gibt.

Interessant in diesem Zusammenhang: sowohl Marilyn Monroe als auch Lady Di wurden nur 36 Jahre alt!

Happy Birthday, liebe Marilyn. Always love you!


Warum heute keine Monroe-Filme am Fernsehen gezeigt wurden, kann ich nicht ganz nachvollziehen. Schade - eine verpasste Chance der Programmverantwortlichen!