Freitag, 29. April 2011

Royale Hochzeit: ein Monsteranlass....

best wishes and a very happy furture
wichtigstes Kleidungsstück: Katheter samt Urinbeutel
.... vor allem für die Blase. Für einmal sind nicht "Diamonds a girls best friends", sondern die meines Erachtens unumgänglichen diskreten Urinbeutel, welche in Verbindung mit einem Blasenkatheter für die nötige Lockerheit sorgen.

Man stelle sich mal vor: Einlass in die Westminster Abbey war irgendwann zwischen 10 und 12 Uhr - und dann beginnt die Zeremonie ja erst. Auch die ziemlich schwangere Victoria Beckham in einem übrigens fantastischen Outfit inklusive aufgesetztem Eyecatcher musste sich auf eine lange Wartezeit einstellen. Wie machen die Frauen das? Ich meine, bei allem Respekt: Elisabeth ist auch nicht mehr die jüngste und wie mir männlicherseits versichert wurde, kann eine gut funktionierende Niere auch für die Herren der Schöpfung zum Problem werden!

Wie kann man da vorsorgen? 14 Tage nichts mehr trinken und zwei Tage vorher mit Lasix entwässern? Mir fällt echt nur der Gang zum Urologen ein, wobei man dann aufpassen muss, dass sich der Urinbeutel nicht allzu sehr abzeichnet und das kleine Geheimnis offenbart. Nix mit engem Kleid und so.

Nun, ich war nicht eingeladen und steuerte so elegant am Problem vorbei. Mein Fernseher hat eine Stopp-Taste! Bin bloss froh, dass William nicht bei mir um die Hand meiner Tochter angehalten hat. Seinem Charme hätte ich wohl nur deshalb widerstehen können, weil ich gar keine Tochter habe. Hätte allerdings meine Nichte.... OMG! Ich glaube ich muss aufs Klo.

To Will and Kate: Congratulations, best wishes and a very happy future....

Mittwoch, 27. April 2011

29.4. - Royal Wedding: Will-I-am und Kiss-me-Kate

mehr als ein Kleid.... eine Message ans Volk
"Will I am to kiss you Kate... und Dir treu ergeben zu sein, bis das uns hoffentlich nicht allzuschnell etwas Unvorhergesehenes scheidet"; ob man diese Worte am Freitag aus dem Munde Williams vernehmen wird?

Wäre das nicht schön, wenn das Märchen, das im Jahre 1981 keine Chance hatte, auch nur ansatzweise zu beginnen, 30 Jahre später endlich wahr werden könnte? Seufz!

Eine sicher berechtigte Hoffnung. Die eigentliche Frage, die alle momentan bewegt, ist viel banaler, wenn man so ein Wort im Zusammenhang mit einem Brautkleid überhaupt einsetzen darf. Wie wird Kate aussehen, welches der drei Kleider, die sie sich hinter den verschlossenen Türen des Buckingham-Palastes hat schneidern lassen, wird sie wählen und wer durfte seine Kreativität daran versuchen? Wenn er oder sie nicht schon einen Namen hat, wird das der Auftackt zu einer erfolgreichen Karriere sein, das ist sicher.

Vivian Westwood ist es schon mal nicht, die hat abgesagt, bevor sie überhaupt angefragt worden war. Kate müsse zuvor noch etwas Stil entwickeln. Okay, Frau Westwood, Stil.... öhm.... ist auch immer eine Frage des Geschmacks, und über den lohnt es sich nun mal nicht, zu streiten.

Wählt Kate ein üppiges, ausladendes Prachtsstück mit 12 Meter Schleppe oder ein anschmiegsames schmales, das den etwas ausgezehrten Körper schlicht umspielt. Spitzenstoff oder schwere Seide? Verdeckt der Schleier das Gesicht wie einst bei Diana oder lässt er den Blick auf Kates Schönheit, welche ein Privileg der Jugend zu sein scheint, frei?

William... oh, den hab ich fast vergessen. Ja, obwohl er, was das Haupthaar anbelangt, eher nach seinem Vater gerät, hat er voll den Charme und die Gesichtszüge seiner unvergesslichen Mutter geerbt. Er wird toll aussehen, das ist schon mal sicher.

Zurück zur Hauptsache: egal wie es ausfallen wird; Kates Kleid ist nicht nur ein Kleid... es wird eine in Textil gefasste Message an das Volk sein und zeigen, wie luxuriös die beiden künftigen Königs ihre Rolle wahrnehmen werden, wenn sie überhaupt einmal dazu kommen.

Folgt nämlich Charles mit seiner Camilla seiner Mutter auf den Thron, was noch ein paar Jahre dauern kann, ist Elisabeth doch erst 85, könnte dies das Ende des royalen Zirkus' bedeuten. Nur mit William und Kate hat die verstaubte Monarchie eine Chance, sich wie Phönix aus der Asche zu erheben und in neuem Glanz zu erstrahlen. Seufz zum Zweiten.... Romantico, ma non troppo.... also ich kann die Traumhochzeit des Jahres schon kaum mehr erwarten. Nur noch zweimal schlafen, dann ist es soweit. Ich sehe Sie am Freitag!

Montag, 25. April 2011

Transplantationsmedizin - No-Touch-Periode im Visier

un-dos-tres / one-two-three / go-go-go
Gottfried Keller hat einmal gesagt: "Man beurteilt Menschen ganz anders und allein richtig, wenn man nichts von ihnen haben will".

Das war lange vor unserer Zeit und von Transplantationsmedizin wusste man damals überhaupt nichts. Es ist eine weise Aussage, welche gerade im Zusammenhang mit der Entnahme von Organen nach einem Unfall oder einem Herzstillstand aktueller ist denn jeh.

Die Vorgehensweise ist nicht überall dieselbe, ebensowenig wie das Rekrutieren von Organspendern. So ist denn auch die Zahl der durchgeführten Transplantationen entsprechend unterschiedlich und steht in einem logischen Zusammenhang mit den gesetzlich geregelten, sprich: legalisierten Praktiken.

In Ländern wie Spanien und Portugal gilt die Widerspruchsregelung, wonach nach dem Tod jeder zum Organspender gemacht werden kann, der dies nicht zu Lebzeiten ausdrücklich verweigert hat. In Deutschland und der Schweiz gilt die erweiterte Zustimmungslösung, wonach eine Organentnahme nur dann möglich ist, wenn der Patient zu Lebzeiten einer Spende zugestimmt hat oder seine Angehörigen es nach dessen Tod tun. Spanien und Portugal sind denn auch führend, was die Organspenden anbelangt, die Schweiz ist ganz am Schluss zu finden; weniger Spenden gibt es nur noch in Polen.

Anders als in Deutschland und der Schweiz, wo erst der Hirntod eines Menschen grünes Licht zur Organentnahme gilt, genügt in Spanien ein Herzstillstand. Dies hat den Vorteil, dass die Organe bis zur Entnahme genügend durchblutet und in optimalem Zustand sind.

In GEO 05 / Mai 2011 (hier ein Kurzauszug) beschreibt Martina Keller unter dem Titel "Tatort Klinik Madrid" die unglaubliche Geschichte des in Spanien lebenden Rumänen Nicolae Dimutrescu (Name von der Redaktion geändert), welcher auf der Arbeit einen Herzstillstand erlitt. Um 12.18 Uhr wird er unter Code 0 in der Madrider Klinik San Carlos eingeliefert. Code 0 bedeutet, dass es sich um einen potenziellen Organspender handelt und das ruft das Transplantationsteam auf den Plan. Diese Leute stehen ganz besonders unter Druck, da die Zeit in solchen Fällen immer knapp ist. Warten sie zu lange, sind die Organe eventuell mangels Durchblutung unbrauchbar, warten sie zu kurz, ist der Patient womöglich noch nicht wirklich tot.

Obwohl der Tod des Patienten noch nicht festgestellt wurde, trifft man ohne Rücksprache mit den Angehörigen erste Vorbereitungen für die Organentnahme. Heparin wird aufgezogen, ein Medikament, das dazu dient, das Transplantationsgut vor Blutgerinseln zu schützen. Da es den Tod beschleunigen könnte, muss der Intensivmediziner den Patienten vor der Injektion für Tod erklären. Da stellt sich die Frage, ob er wirklich frei ist in seiner Einschätzung der Lage, umgeben von Kollegen, die nur darauf warten, endlich loslegen zu können.... schliesslich geht es um Menschenleben, vor allem aber um sehr viel Geld!

12.30, also gerade mal 12 Minuten nach Einlieferung ist es soweit, der Intensivmediziner unterschreibt das vorgedruckte Formular. Jetzt ist Nicolae Dimutrescu offiziell tot, obwohl er noch immer aussieht wie ein Bewusstloser, der auf Hilfe angewiesen wäre.

Beatmung und Herzdruckmassage werden nun fortgesetzt, um die Organe vor Sauerstoffmangel zu schützen. Aus dem Patienten Dimutrescu ist in den Augen der modernen Medizin offenbar ein (seelenloser?) Organspender geworden. Die gesetzlich vorgeschriebene "No-Touch-Periode" - in Spanien gerade mal 5 Minuten - wird in seinem Fall ganz klar nicht eingehalten, was zu einem unangenehmen Nachspiel führen wird. Die Maschinen arbeiteten durchgehend, bis auf einen kurzen Moment, als eine Röntgenaufnahme angefertigt wurde. Später wird behauptet, der ambulante Rettungsdienst habe die Wiederbelebung für 5 Minuten unterbrochen. Der Pressesprecher des Rettungsdienstes erklärte demgegenüber, Dimutrescu sei 60 Minuten lang non-stop reanimiert worden, so stehe es auch auf dem Papier zur Todesfeststellung.

Professor Núñez Peña zieht Herztote als Organspender den Hirntoten vor. Die seien durchschnittlich jünger und gesünder als letztere. Der Madrider Marathon liefere jedes Jahr mindestens einen Spender. Noch immer ohne Rücksprache mit Dimutrescus Familie wird die Organentnahme aktiv vorbereitet. Hier ein Schnitt, da ein Schnitt, Arterie und Vene freigelegt, den Körper an die Herz-Lungen-Maschine angeschlossen, eine Kühlflüssigkeit in die Lunge gepumpt.... 13.20 Uhr sind die Vorbereitungen beendet. Nun erst wird die Zustimmung der Lebensgefährtin eingeholt. Die damit beauftragte Schwester hat eine spezielle Schulung durchlaufen, appelliert an Grosszügigkeit und Verbundenheit, stellt die Spende als einzige Lösung dar. 14.30 gibt auch die Freundin des Verstorbenen grünes Licht, 15.22, also nur 3 Stunden nach Eintreffen des Rettungswagens in der Klinik, beginnt die Entnahme, nachdem auch ein Richter seinen Segen gegeben hat.

Wann ist ein Sterbender tot? In den USA sei die Wartezeit zwischen Herzstillstand und Beginn der Entnahme so kurz wie sonst nirgendwo auf der Welt. In manchen Kliniken dauere die No-Touch-Periode nur 2 Minuten oder, wie 2008 im New England Journal of Medecine berichtet, im Falle von zwei Neugeborenen mit schweren Hirnschäden nur 75 Sekunden.

Bei so viel Geldintressen wird es für den Einzelnen gefährlich. Erst galt der Hirntod als Indiz für den Tod eines Menschen, jetzt der Herzstillstand. Wird bald einmal eine Schlafapnoe genügen, um zwischen zwei Atemzügen zum Organspender erklärt und ausgeweidet zu werden. Kann man sich bald weder einen kurzen Büroschlaf noch einen Sekundenschlaf leisten, ganz zu schweigen von geistiger Abwesenheit?

In manchen Kulturen wird nach dem Hinschied eines Menschen mindestens 4 Tage gewartet, um der Seele Zeit zu geben, sich vom Körper zu lösen. Vielerorts werden spezielle Zeremonien durchgeführt, voller Liebe und Respekt. Aus meiner langjährigen therapeutischen Erfahrung weiss ich: der Körper ist viel mehr als eine Maschine oder ein Organlager. Der Körper ist ein hochintelligentes, differenziertes Wesen, immer bereit, für uns den optimalen Zustand wieder herzustellen, sofern wir ihm die nötigen Voraussetzungen dafür schaffen.

Es ist unsere Sicht der Dinge, die das Vorgehen bestimmt. Auch im Zusammenhang mit der Todesfeststellung gilt wohl Gottfried Kellers Aussage, eine Beurteilung sei nur dann richtig, wenn man frei ist von Begehren.

PS: Stirbt ein Tourist z.B. in Spanien, gilt dann lokales Recht oder die Rechtssprechung des Herkunftslandes? Wäre nicht unwichtig zu wissen, z.B. vor dem nächsten Mallorcaurlaub!

Sonntag, 24. April 2011

Frohe Ostern - aber was feiern wir eigentlich?


links-zwei-drei, rechts-zwei-drei
Umfragen im Vorfeld christlicher Feste beweisen es immer wieder: wir sind viel zuwenig sattelfest in unserem Glauben. Was feiern wir am Gründonnerstag, Karfreitag, an Ostern oder Pfingsten?.... sind für viele von uns nur noch mit Hilfe von Google zu beantworten. Sich da zu orientieren ist viel ausgiebiger als es kurz auf den Punkt zu bringen. Dennoch hier die Minimalstversion:

Gründonnerstag: Fusswaschung und das letzte Abendmahl
Karfreitag: in Gedenken an den gewaltsamen Tod von Jesus
Karsamstag: Erwartung seiner Auferstehung
Ostern: JUHUUU, es hat geklappt

Übrigens: die bisherige Formel zur Ausrechnung des genauen Datums des Osterfestes sei falsch, zumindest wenn es nach dem Hamburger Astronomen Bernd Loibl geht. Das Osterdatum folge nicht der Astronomie sondern allein kirchlichen Festsetzungen. Der kirchliche Frühlingsanfang sei nicht der Moment der astronomischen Tag- und Nachtgleiche, sondern IMMER der 21. März, so festgelegt vom Konzil von Nicäa im Jahre 325.

Das wäre natürlich viel einfacher, als sich an den ersten Frühlings-Vollmond anzulehnen, der sich mal mehr und mal weniger Zeit lässt. Irgendwo im Netz geistert sogar ein Dokument rum, das als korrektes Datum - und das ist kein Scherz - den 1. April vorschlägt. Leider finde ich es nicht mehr und somit auch nicht die damit verbundenen angeblichen Tatsachen, welche die Theorie erhärten sollten. Könnte aber logisch sein, denn die Kreuzigung Jesu' hat ja an einem ganz bestimmten Datum stattgefunden - PUNKT!

Den meisten ist es eh egal. Sie feiern an Ostern lecker Essen, vier aufeinanderfolgende freie Tage - mehrheitlich im Stau auf der Autobahn - und freuen sich daran, die von Osterhasi hoffentlich pünktlich gelieferten Eier zu tütschen.

Göttergatte Martin und ich tanzen derweil in den Zauber des Frühlings hinein. Ist es nicht einfach fantastisch? Jedes Jahr bin ich neu überwältigt von der Schönheit der Natur. Möge sie uns und allen, die uns folgen werden, noch lange erhalten bleiben.

Montag, 18. April 2011

Edelweiss Shop Bern - CEO unbelehrbar!

Ei-Ei-Ei
Bellende Hunde beissen nicht.... meine Posts vom 1.3. und 4.3. sprechen für sich, aber nicht unbedingt für den Edelweiss Shop und dessen Inhaber/CEO Jean-Luc Bögli, der strahlende Kinderaugen nach wie vor über das Wohlergehen und die Gesundheit seiner Mitarbeiter zu setzen scheint. Sein beissender Kommentar zeigt deutlich, wes Geistes Kind er ist.

Zunächst vermutete ich ja, dass er sich die Angelegenheit eventuell doch noch überlegen würde. Zumindest einmal hörte es sich fast danach an. Wie versprochen, blieb ich dran und will Ihnen jetzt einen direkten Eindruck der aktuellen Arbeitssituation in besagtem Shop geben.

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Dieses nervtötende Gebell ertragen Böglis Leute klaglos morgens bis abends durchgehend, sprich: ununterbrochen, d.h. werktags Montag bis Mittwoch sowie Freitag 10 Stunden, Donnerstags deren 12 und am Samstag immerhin noch 9 Stunden. Nur am Sonntag herrscht Ruhe vor Ort.

Strahlende Kinderaugen sieht man kaum je. Ein einziges Mal habe ich dort kurz ein Mädchen stehen und in der Nase bohren sehen - ob vor Begeisterung oder aus was für Gründen auch immer.....

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Ganz anders sieht es zur Zeit im LOEB-Schaufenster aus, wobei man sich schon fragen kann, ob die Hasen sich als Ausstellungsobjekte wohlfühlen. Allerdings sehe ich dort rund um die Uhr strahlende Kinderaugen, und zwar von Leuten zwischen 0 und 99 Jahren.

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Die sind soooooooooo süss, auch wenn sie nicht aus Schokolade sind, und dazu noch so ruhig. Hunde gibt es übrigens auch, die bellen jedoch nicht, kommen aber aus dem Staunen fast nicht raus...

Sonntag, 17. April 2011

Rosengarten Bern - Hochzeitsalarm

LOVE ♡ forever ... auf jeden Fall bis heute Abend
Das Leben ist manchmal ein Rosengarten. In Bern haben wir einen solchen, der übrigens früher als Friedhof diente.

Wunderschön ist es dort, gemütlich auf der Mauer zu sitzen, in die Sonne zu blinzeln und Gott einen lieben Mann sein zu lassen! Herrlich, das könnte ewig so weitergehen.

Könnte! Wie das so ist im Leben, wird die Idylle jäh gestört, eine Kutsche mit zwei weissen Pferden naht. Ich muss meine Beine zurückziehen, so nah steuert der Kutscher an uns vorbei. Das gefällt wohl auch den beiden Zugtieren nicht, welche nun intensiv ihre Duftmarken setzen. Pflatsch - Pflatsch - Pflatsch.... Riesenbollen in kurzen Abständen... wohl der Hochzeitsm♬arsch!

Das stinkt nicht nur mir und so fordere ich den Steuermann auf, Boden und Luft wieder zu reinigen. Der überhört mich geflissentlichst und fährt weiter Richtung Restaurant. Die Pferde sind nervös, so wie auch die Brautführerin, welche wie ein aufgescheuchtes Huhn um die Kutsche wieselt und organisiert. Sie werde die Bollen aufheben, meint sie dazwischen.

Wir entschliessen uns zu gehen, denn es ist nicht absehbar, wie lange die beiden Pferde - Pferde sind Fluchttiere - noch einigermassen gebändigt werden können. Vielleicht mögen sie auch die laute Musik nicht, welche die Gäste des Brautpaars in Stimmung zu versetzen sucht. Nicht auszudenken was passieren könnte, wenn die beiden Angeschirrten einfach losdreschen, und das gleich neben dem Spielplatz.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass Kutschenfahren im Rosengarten verboten ist. Heutzutage kann man jedoch seiner Liebe nicht einfach still die Krone aufsetzen! Eine Hochzeit muss super-giga-genial-aussergewöhnlich und der schönste Tag im Leben einer Frau und vielleicht auch eines Mannes sein. Man lässt Tauben fliegen, Elefanten auftreten, womit ich nicht den tanzenden Bräutigam meine, Ballons steigen, Essen für 24 Jahre auftischen.... ja am besten feiert man gleich ein paar Tage hintereinander an verschiedenen Orten der Welt. Interessanterweise kann man feststellen, dass eine GigantoMega-Hochzeit und die Dauer der darauffolgenden Ehejahre umgekehrt proportional sind: d.h. je doller die Feier desto schneller erfolgt die Scheidung!

Apropos "schönster Tag": vermutlich haben die Gäste um einiges mehr von den Hochzeitsfeierlichkeiten als das mit Lächeln und Konversieren überbeschäftigte Brautpaar, das im Eifer des Gefechtes nichts von den aufgetischten Köstlichkeiten mitkriegt und während des Essens in Gedanken noch einmal kurz den Brautwalzer durchgeht (und eins-zwei-drei=eins-zwei-drei=eins...). Stress pur und somit kann es eigentlich im Ehealltag nur noch besser werden.... könnte es.

So wie heute morgen im Hause Schwab vor dem Frühstück: strahlend komme ich aus dem Bad und mein Lächeln fragt: "na, wie sehe ich aus". Der zärtliche Guten-Morgen-Kuss wird abgelehnt mit den Worten "Fastnächtler küss ich nicht...." um dann einzulenken mit "...okay, also ausnahmsweise"! Danke, lieber Schatz, bei so vielen kratzigen Bartstoppeln mach ich keine Ausnahme, und schon gar nicht auf nüchternen Magen: "rasier Dich erst einmal!"

Freitag, 15. April 2011

Born to be wild....

Born to be wild - YEAH ♡
Marie von Ebner Eschenbach meinte einst: So mancher glaubt, ein gutes Herz zu haben, und hat dabei nur schwache Nerven!

Oft ist man aber auch einfach ausgepowert vom ewigen Rumhängen, dem ewigen Alltagstrottel, dem man im Spiegel zuzwinkert, um ihn etwas aufzumuntern.

Heute ist ein idealer Tag, etwas zu bewegen, in Gang zu bringen. Also rühren wir das Universum ein wenig auf - es wartet nur darauf. Born to be wild, aber jetzt mal wirklich!!! Nicht vor dem Fernseher sanft entschlafen, hinter dem Bierkrug Philosophien schmieden, Büromief schnuppern bis zum umfallen..... Werden wir also kre-aktiv. Auf geht's.... packe'mes oah - YEAH

Montag, 11. April 2011

Beauty Cams: Schönheit auf Knopfdruck

Glamour per Knopfdruck ☆☆☆
Gibt es etwas Praktischeres als die neuen Technologien? Ja, aber darauf brauchen wir jetzt nicht näher einzugehen. Vielmehr möchte ich diesen Blog den grenzenlosen Möglichkeiten der Fotobearbeitung widmen, jene, die über Photoshop hinausgehen.

Ist es nicht ärgerlich, wenn man auf Bildern nicht annähernd so perfekt aussieht wie die Models in den Hochglanzmagazinen. Da sind Pickel, gelbe Zähne, Falten, Tränensäcke und von allem mehr als genug.

In Amerika gibt es seit kurzem sogenannte Beauty-Cams zu kaufen, zum Beispiel die Panasonic Lumix DMC-FP7. Die kostet an die 300 €uro, ist aber jeden einzelnen Penny wert. Frau kann sich völlig ungeschminkt jede Blösse geben, die Kamera korrigierts, Cosmetic Mode und Beauty Retouch Mode sei dank. Nach der Aufnahme kann ich mich von der Kamera schminken, eine zarte Rötung auf die Wangen zaubern, Zähne bleichen und überhaupt jenen unverwechselbaren Starlook verpassen lassen.

Die Kamera wurde kürzlich von RTL getestet und ich muss sagen, das Resultat überraschte selbst die beiden Testpersonen. Das Gerät schaffte es, die beiden Mädels besser zu schminken als sie das selber hinkriegten. Von den jeweils 3 Bildern - ungeschminkt, selbst bepinselt, retouchiert - war das von der Kamera bearbeitete in beiden Fällen das beste. Man kann übrigens das Mass der Farbanwendungen steuern, d.h. einfach etwas Wangenrouge auflegen oder das ganze Gesicht mit Makeup versehen, falsche Wimpern, Smokey Eyes und Lippenstift anwählen und okay drücken - die gewünschte Farbe ist übrigens beliebig auswähl- und austauschbar!

Das Folgemodell wird vermutlich sogar fähig sein, aus Lieschen Müller jeden beliebigen Star zu zaubern.... Heidi Klum, Scarlett Johannson, Michelle Hunziker.... TOLL! Da freut man sich gleich auf's nächste Bewerbungsschreiben, denn wer könnte uns dann noch widerstehen. Die Arbeitslosenzahlen werden sinken, Panasonic sei dank. Leider müssen wir hierzulande noch ein wenig auf's Kamerawunder warten, lang kann's aber nicht mehr dauern. Ich freue mich, und bis es soweit ist, werde ich eben weiterhin von Hand retouchieren. Dabei muss man eigentlich bloss aufpassen, dass man nicht plötzlich älter aussieht als die Polizei erlaubt!

Sonntag, 10. April 2011

Verkaufsstrategien oder "das Geschäft meines Lebens"

Kaffee mit Herz
Wir brauchen Blütenpollen. Ich bilde mir ein, dass sie mein Immunsystem unterstützen und auch sonst gesund sind. Da der "Vatter Bärenplatz" seine Tore nun endgültig geschlossen hat, muss ich mich anderweitig orientieren. Auf dem Markt gibt es einen Honigstand, wo Pollen der Schweizerischen Pollenimkervereinigung verkauft werden.

Am Stand ein Mann und eine Frau. "Blütenpollen, gerne, bei uns kriegen sie die Packung für 20 Franken, im Laden zahlen Sie dafür mindestens 3 Franken mehr. Somit ist der Znünikaffee sozusagen gratis!" schwärmt Männiglich mit stolz geschwellter Brust und will mir 7 Franken in die Hand drücken... als Wechselgeld auf meine 100 Franken etwas wenig. "Wie komme ich jetzt bloss auf 7 Franken" logorrhiert er und kann sich nebst dem eigenen Redeschwall nun endgültig nicht mehr konzentrieren. "Wohl wegen der 3 Franken" kürze ich seinen Denkvorgang ab, was bei ihm leider ein weiteres Wortgeplätscher auslöst. "Sie haben es nicht kleiner", fragt er dazwischen. Leider nein. "Macht nichts, ich habe eine super Wechselkasse, meint er und wendet sich an die Verkäuferin beim benachbarten Blumenstand. Ohne zu Murren wechselt die ihm den 100-Franken-Schein, wohl damit er nicht zu dozieren anfängt. Halloooo, denke ich nur, bin aber froh, mich endlich von dannen machen zu können. "Sie kriegen hoch ein Honigbonbon"... ruft mir der Verkäufer noch nach, aber ich BE = bin eilig!

Vielleicht hätte ich mir die Zeit nehmen sollen. Zuhause rechne ich "das Geschäft meines Lebens" nämlich einmal nach. Die Vatter'schen Blütenpollen (125g = CHF 12) kamen auf 9.60 pro 100 Gramm zu stehen; das Schnäppchen vom Markt (200g = CHF 20) auf 10.00 pro 100 Gramm, also genau 40 Rappen teurer. Die habe ich wohl für die Unterhaltung draufgelegt. Nix mit Gratis-Kaffee. Das soll dem Mann mal einer nachmachen!

Erst jetzt fällt mir ein, dass Rechnen nicht zu meinen Stärken gehört, ebensowenig wie alles zu glauben, was man mir über Schnäppchen erzählt!

Freitag, 8. April 2011

Bob Gibbins lässt die Puppen tanzen....

busty, trusty, friendly, bendy... und ganz schön teuer!
Note: bitte keine Tattoos stechen lassen!!
.... derweil wohl seine Frau den eher praktischen Teil des Haushalts übernimmt.

240 lebensgrosse resp. lebensechte Gummipuppen nennt das Ehepaar Gibbins sein eigen, wobei man den Verdacht nicht loswird, dass es sich wohl eher um SEIN teures Hobby handelt. Wir sprechen von einem Schatz im Betrag von über £(ibra) 100'000, also Pfund Sterling, was in Schweizer Fränkli die stolze Summe von 149'375.70 ergibt (in T-€uromanier = 116'464.70).

Und wie gesagt, während Bob seinen anbetungswürdigen, teils grossbusigen Wonderwomen Käse- und Leberwurstbrote schmiert, individuell mal mit und mal ohne Senf, führt wohl seine Frau Lizzie den Staubsauger spazieren, was bei der Bewohnerdichte wohl nicht einfach sein dürfte. Hier ein kleiner optischer Eindruck!

Aber auch Shoppen liegt ab und zu drin, denn Bob schnappt sich zum Beispiel Patsy Wonderbra und geht mit ihr Einkaufen. Ist das nicht für jeden Mann ein absoluter Traum: Frau kann weder sprechen noch selbständig die Goldkarte zücken. Da kann man auch mal unter der Woche die Shoppingmeilen besuchen, zu Ladenöffnungszeiten!

Puppen- statt Affentheater also im Hause Gibbins. Hab mich bloss gefragt, wer die 240 Leberwurstbrote schlussendlich in sich reinstopft. Wohl die hauseigene Mülltonne?! Also wenn Mann spinnt, dann gründlich. Dann schon lieber tausend Paar Manolos!!!!!

Übrigens lebt Bob mit seinen 60 Jahren sexuell enthaltsam, zumindest was die 240 Dummies anbelangt. Und was seine Frau betrifft, da wollen wir es eigentlich gar nicht so genau wissen, stimmt's?


Ob sich Ihr und mein Göttergatte wohl auch lieber mit den Tücken des Gummi-Objekts herumschlagen würde, als mit Redeschwall, Widerspruchsgeist und Frauenlogik?

Dienstag, 5. April 2011

Luca Ruch - King of Switzerland 2011

Blitzlichtgewitter und Mikrophonalarm
King Luca 2011
mein Statement zu Beginn
Als die ersten Bilder der Mister Schweiz-Anwärter 2011 im Netz auftauchten, schrieb ich mir eine Notiz mit dem Namen meines Favoriten. Wären wir in England, hätte ich wohl auf Luca Ruch gewettet, allerdings dabei wohl nicht viel gewonnen, denn der vermutliche Ausgang der Wahl war einigermassen klar.

Ich habe die ganze Sache dann vergessen, bis ich am Samstag spät in der Nacht wieder auf diesen Namen und Bilder eines überaus glücklichen Siegers gestossen bin. Luca ist jemand, der es schaffen könnte, den Beliebtheitsgrad einer männlichen Christa Rigozzi zu erreichen, der Frau nämlich, die eine kürzliche online-Umfrage nach "der Königin - dem König der Schweiz" für sich entschieden hat.

Bei den Männern schwang damals noch Roger Federer obenaus, doch jetzt haben wir King Luca, oder soll ich sagen: King George?

Luca oben links und unten rechts
Clooney oben rechts und unten links
ich platt und fasziniert
Ist Ihnen auch aufgefallen, wie unglaublich unser Mister Schweiz 2011 dem "Sexiest Man Alive Ever" gleicht? Wie ein Ei dem andern, stimmt's! Ein gutes Omen, und wenn Luca etwas mehr Ehrgeiz und Einsatz zeigt als sein Vorgänger, dann steht einer langen Karriere nichts mehr im Weg... ausser vielleicht sein Dialekt, womit wir wieder bei Christa Rigozzi wären....


... denn so ein Tessiner Dialekt ist einfach süss, ja richtig kleidsam ".... hab' ich schon in Hofen gekocht", wobei "ds Margrit" (Zuccolini) unserer Christa hier ganz klar die Show stielt: ds Säckli ids Päckli und los:


"So ein gutes Duft! U-llalla" ;-) Ja, ich schweife ab und setzt noch einen drauf mit einem Joke, erzählt von Claudio Zuccolini, et voilà:


Luca wünsche ich an dieser Stelle von Herzen viel Spass in seinem Königsjahr! Möge Erfolg sein zweiter Vorname werden, das heisst, wenn er dies denn möchte!

Sonntag, 3. April 2011

Schlag den Raab - GABI oder ABC?

GABI oder ABCDE?
Als mir um zirka 22 Uhr schlagartig bewusst wurde, dass MEINE Sendung läuft, war schon ein grosser Teil vorbei. Mein erster Eindruck nach dem Einschalten: Stefan war gerade dabei, beinahe von einer Frau in Eishockey bezwungen zu werden. Nachdem Alexandra ihn offenbar schon beim Rennball in Spiel 3 über seine physische Grenze hinaus gebracht hatte, waren die Batterien des Kölners mehr als leer.



Ja, gestern wurde als Gegner wieder einmal eine Frau in den Ring berufen, um dem sympathischen Pfundskerl doch mal wieder eine Chance zu geben. Sind die Zuschauer nicht einfach goldig?

Vorsichtig ist er geworden, unser Stefan, da ist nicht mehr diese Kampfsau, die wir über Jahre in Gedanken zu Höchstleistungen angetrieben haben. Nach einem Bruch des kleinen Fingers im Juni 2008 - er schlug damals zu temperamentvoll mit der Hand auf's Display - und einem Handgelenksbruch im Dezember 2010 beim Skifahren, hat er nicht wieder zu seiner ursprünglichen Form zurückgefunden. Dies nicht nur physisch, sondern vor allem auch mental. Immer wieder hört man bei Ratespielen zögerlich "ich bin mir nicht ganz sicher" oder "ich riskiers nicht"!

Wie gesagt, ich staune in die Eishockeyrunde und sehe einen Raab, der auf Zeit spielt, sich samt Puck hinter dem Tor verschanzt und physisch völlig ausgelaugt zu sein scheint. Die junge Frau steht sicher auf Kufen und landet einen Treffer nach dem andern. Trotzdem kann Stefan das Spiel zuletzt mit einem Punkt Vorsprung für sich entscheiden, sich darüber aber nicht richtig freuen, zumindest nicht gleich. Keuchend liegt er minutenlang auf dem Eis und sieht so geschwächt aus, dass ich meinen Notfallkoffer hervorhole und die Regeln zur Wiederbelebung im Geiste durchgehe.

Früher hielt man sich an GABI:

  • G-ibt er Antwort?
  • A-tmet er?
  • B-lutet er (oder sein Herz)?
  • I-st der Puls spürbar?

Stabile Seitenlage oder doch eher Schocklagerung, also Füsse hochlagern? Allerdings müsste man nach Herzinfarkten, kardiogenem Schock, Schlaganfällen oder Gehirnerschütterung der Oberkörper-Hoch-Lagerung den Vorzug geben! Eine Diagnose muss her! Da Raab, wenn auch japsend, etwas zum Besten gibt, ist Seitenlage nicht nötig. Mund zu Mund-Beatmung wäre auch schwierig, weil er immer noch quasselt! Sicher wäre für alle Fälle ein Defi im Studio aufzutreiben, ansonsten müsste man eventuell einmal mit dem Hovercraft drüberpreschen.

Apropos GABI, um den laienhaften Notfallexperten endgültig zu verunsichern, setzt man neu auf ABC, ABCD oder gar ABDCE. Ist schon irgendwie einfacher als ein Frauenname, der einem bei Bedarf nicht einfällt (war es INES oder doch LENA?). Allerdings weiss kein Mensch, wofür ABCDE steht!

  • A-irway? Nicht Lufthansa, sondern im Sinne von Atemwegen, die freigelegt werden müssen.
  • B-reathing, auch für Atmung und erinnert den Helfer an Mund-zu-Nase-Beatmung.
  • C-irculation, also Kreislaufüberwachung, Herzmassage oder gar Defi
  • D-rugs, also Verabreichen von unterstützenden Medis
  • E-xpose and protect from the environment. Für alle die Neudeutsch nicht verstehen: vor Umwelteinflüssen schützen (Kälte, Wärme, Sonne, Regen).

Schon krass, dass der zur Hilfe VERPFLICHTETE Bürger erst einmal einen Englischkurs besuchen muss, um im Nothelferkurs zu verstehen, um was es bei ABCDE eigentlich geht!

Die Macher von "Schlag den Raab" müssten sich allmählich Gedanken über eine gewisse Spielanpassung machen. Der Herausgeforderte wird nicht jünger und mit seinen 45 Jahren ganz offensichtlich auch nicht fitter. Hat er überhaupt noch Spass an der Sendung? Ist sein Kampfwille noch immer ungebrochen? Vielleicht sollte man ab dato hauptsächlich auf Grips und Wissen setzen, daneben etwas Geschicklichkeit und höchstens eine physische Herausforderung pro Sendung. Wir wollen doch nicht erleben, wie jemand vor laufender Kamera das Zeitliche segnet. Eine andere Möglichkeit wäre ein leicht zeitversetztes Live-Vergnügen, damit man bei schlimmen Ereignissen wie kürzlich in "Wetten Dass..." notfalls mit A: sofortigem "Abbrechen der Sendung" reagieren kann. In Amerika macht man das häufig, allerdings wegen Nippelgate!

Schlag gewinnt gestern mit 73:18, allerdings war Alexandra bis jetzt gemäss Stefans Aussagen die Beste auf dem Eis. Gratuliere den beiden und freue mich auf's nächste Mal! Am 4. Juni ist's soweit und wer weiss, vielleicht reagieren die Macher ja, damit es ALLEN wieder rundum Spass macht, auch dem Gladiatoren selber.

Samstag, 2. April 2011

GNTM 2011 - vorläufiges "Rankin"

GNTM 2011
"Ich bin irgendwie durch den Wind, wurde im wahrsten Sinne des Wortes berieselt, vom Affen gebiss.... eh... geküsst, von der Ratte angeknabbert, mit Neid überschüttet, gelobt und getadelt, geknickt und geadelt, habe Sky Heels samt Jorge und die Jury überlebt..... ich kriegte jedes Mal ein Foto und nun werde ich bald die deutsche Cosmopolitan zieren. WOW"

Das könnte sich die zukünftige Gewinnerin von "Germaniens Next Trippeldi-Top Model" denken. Viel ist passiert in den bisher 5 Folgen, wobei es meist mehr um Sozialverhalten, sprich: Kindergarten geht, als um den Beruf eines Models. Allerdings waren die Mädels dieses Jahr extrem gut vorbereitet, konnten doch ausnahmslos alle auf High und Sky Heels gehen.

Wie immer hat es wieder ein paar echte Nervensägen dabei, zum Beispiel Anna-Lena mit dem in ihren Augen stets falschen Outfit, Sarah mit den Extrawürsten und Tahnee mit ihrem Lästermaul und einem Gesichtsausdruck, der besser in einen Softporno passen würde als auf den Laufsteg. Die würde ich wohl im Dreierpack in der nächsten Sendung rausstellen.

Mein "Rankin" sieht so aus:

  1. Rebecca. Sie ist meine Nummer eins und mit Abstand die Professionellste. Auf Knopfdruck ist sie da, strahlt, nimmt Dinge gelassen und würde selbst einen Kartoffelsack so umwerfend präsentieren, dass er zu einem Bestseller mutiert.
  2. Joana. Sie ist sehr hübsch, hat aber auch einen starken Willen und lässt nicht alles mit sich machen, was einem in der Branche sicher nur zum Vorteil gereicht. Allerdings sollte sie dabei fair bleiben, was ihr nicht in jedem Fall gelungen ist. Beim Handy-Abgeben hat sie gar gelogen.
  3. Jana gefällt mir persönlich sehr gut. Schöne Augen, tolles Lächeln, der Typ Model ist im Moment sehr gefragt...
  4. Aber auch Amelie hat mehr drauf als nur den Affen nervös zu machen....
  5. Nicht vergessen dürfen wir an dieser Stelle Aleksandra; die wird in den Top 5 sicher auch noch etwas mitzureden haben.

Warum ich immer wieder so'n Scheiss anschaue, werde ich manchmal gefragt. Keine Ahnung, obwohl ich mich manchmal grauenhaft nerve finde ich es doch irgendwie spannend. So werde ich wohl nächste Woche wieder pünktlich mit dabei sein, um 20:15 auf Pro7! Sie?