"Wännsi ä Gugge"? Wie bitte? Ah, eine Tüte, oh ja, gerne. Gugge heisst so ein Teil also im Kanton Basel. Interessant, doch woher stammt dieser Ausdruck? Vielleicht von "ine gugge" (reinschauen)? Demnach wäre Guggemusik solche zum Eintüten? Wenn es nach gewissen Leuten geht, dann schon, denn dieser nicht ganz leise Ausdruck in Noten ist nicht jedermanns Sache. Oft klingt für's Ohr dysharmonisch, was dann über Heimatliebe wieder in den grünen Bereich gefühlt wird. Musik ist bekanntlich eine Herzensangelegenheit.
Basler Fastnacht, ein Virus, der auch Ausserkantonale befallen kann, wie zum Beispiel meine Mutter. Ich teile diese Vorliebe nicht, so wie Fastnacht über all die Jahre generell nicht meins geworden ist.
Gestern in Basel war ich nicht die einzige Ausserkantonale. So erzählte mir ein Berner Käser, der vor dem Globus Fonduemischungen der Alpkäserei Morteratsch zum Besten gab, dass er als junger Mann in Liestal ein Käsegeschäft geführt habe. Immer wieder kamen Leute und fragten: "Hänsi Wäietäig?" Nein, leider nicht, antwortete der Berner-Bube und wunderte sich derweil, weshalb er auf dem ganzen Kuchenteig sitzen blieb.
Sollte man also einen längeren ausserkantonalen Aufenthalt planen, lohnt sich eventuell eine vorgängige intensive Auseinandersetzung mit der Sprache. Das gilt übrigens auch für unser geliebtes "Bernbiet": "Mir hei nämlech Gring, Grütz u Füdle" und das nicht zu knapp.
Hyperbole, Lebensblume sowie: der Energiefluss bildet die Form
Es war am 20.5.1996, kein Tag wie jeder andere. Ich arbeitete damals in einer Organisation und musste unseren Referenten, Wolfgang Wiedergut, nach der Mittagspause abholen und dafür sorgen, dass das Seminar pünktlich weitergehen konnte. Als Blondine ohne eingebautes GPS war ich mir nicht ganz sicher, ob ich das Hotel auch finden und vor allem, wie lange ich für den Weg brauchen würde. Nach einigem hin und her entschloss ich mich deshalb, mein Mittagessen in besagtem Hotel einzunehmen und Herrn Wiedergut dann von der Receptionistin "ausrufen" zu lassen.
Als ich den Speisesaal des ehemaligen Hotel Eden in Oberhofen (?) betrat, sass da nur ein einziger Gast: Wolfgang Wiedergut, und er hatte mich gesehen und natürlich erkannt. Was tun? Setze ich mich einfach zu ihm, kann das als aufdringlich gewertet werden; tue ich es nicht, wirkt es auch irgendwie komisch. So frage ich ihn denn einfach direkt, ob ich mich zu ihm setzen solle. Sein "gerne" leitet eines der interessantesten und nachhaltigsten Gespräche ein, die ich mit einem mir praktisch Fremden je geführt habe.
Ich befand mich damals in einer mir ziemlich ausweglos scheinenden Situation. Längst war mir klargeworden, dass ich mein Versprechen, unentgeltlich für diese sich zumindest teilweise für die Natur einsetzende Organisation zu arbeiten, wohl auf Dauer nicht würde halten können. Meine sämtlichen Energien waren blockiert, mein kreativer Geist gefangen, ebenso wie mein am Schreibtisch zur Unbeweglichkeit verdammter Körper. Würde ich da weiterarbeiten, blieben meine eigenen Visionen und Pläne im Reich der Sehnsüchte, das war mir klar.
Jeder Mensch hat meines Erachtens eine Mission, ist nicht nur hier, um zu essen und zu trinken. Helfe ich nun einem andern mit meiner ganzen Kraft, dessen Visionen in Tat umzusetzen, dann ist entweder gerade das meine Mission oder ich lebe an meinem Leben vorbei. Kann man jedoch ein einmal gegebenes Versprechen brechen. JA und nochmals JA, man kann nicht nur, man muss.
Wolfgang Wiedergut kleidete dies in Worte und setzte noch einen obendrauf. Wenn ich am falschen Platz die Zähne aufeinanderbeisse und weitermache, um mein Versprechen nicht zu brechen, sitzt eventuell irgendwo genau die Person, deren Aufgabe es wäre, meinen Platz einzunehmen... weil es ihr Platz ist. Klingt logisch.
Dieser Teil unseres Gesprächs führte dazu, dass ich etwas mehr als ein Jahr später sagen konnte: "Ich gehe!", nicht ohne vorher fast einen etwas anderen Ausgang zu benutzen. Im Januar 1997 bin ich beinahe an einer Lungenentzündung gestorben; es war echt mehr als knapp!
In der weiteren Folge eröffnete mir Wiedergut ganz viele Dinge über mich und ich fragte mich: woher weiss der Mann das! Mein äusserer Ausdruck ist Klang (Akasha), mein innerer Ausdruck Feuer. Mein Zeichen sei das Schwert, ich solle mal darüber nachdenken, weshalb. Seither ist mir auch kein Rätsel mehr, warum mir - sozusagen umgekehrt polar wie meine Zahlensituation - der ganze Weiber- und Hausfrauensch... immer mal wieder zum Hals raushängt und man mich weder mit High Heals noch Glitzerschmuck wirklich locken kann.
Was dieser weise Mann mir über meine Fähigkeiten und potentiellen Umsetzungsmöglichkeiten eröffnete, war dermassen sagenhaft, dass ich mir gleichentags alles aufgeschrieben habe, an das ich mich noch erinnern konnte. Und obendrüber steht eben auch das Datum: 20.5.1996. Ich habe dieses Blatt noch heute, denn es ist mir kostbar.
Da steht: Man muss sich auf seinem Weg von seinem Inneren leiten lassen. Was einem Freude macht, was man gerne machen möchte.... solche Fragen muss man sich stellen.
Und: Wenn man sich auf seinen Weg begeben hat und sich in seinem Bereich weiterentwickelt, wird man auch immer mehr Menschen anziehen, die ebenfalls in die Richtung gehen. So werden wir langsam unsere spirituelle Familie wiederfinden, welche wir verloren haben. Zunächst werden wir die weniger engen Verwandten treffen und uns dann zu den engsten Familienangehörigen weiterbewegen.
Oder ganz aktuell: Berufe sollten keinem Wertungssystem unterliegen. Werden Menschen gemäss ihrem Talent - verbunden mit der dazugehörigen Freude - eingesetzt, dann sollten Arbeitsstunden gleich gewertet werden, ob man nun drei Stunden lang putzt oder einen Computer programmiert.
Sowie: Unser Bildungssystem muss revidiert werden. Die Menschen müssen ihre Stärken ausbilden. Nicht jeder sollte die gleichen Sachen lernen. Arbeite ich an meinen Schwachpunkten, kann ich meine Stärken nicht weiterentwicken. Da ich aber in meinem Bereich, dank meiner Be-Gabung (man achte auf das Wort Gabe) über einen Schlüssel verfüge, mittels welchem ich in Tiefen vordringen kann, die anderen verwehrt sind, kann ich dem Ganzen dienen. Nur ich verfüge über diesen Schlüssel. Tue ich nichts, tut sich auch für die Menschheit nichts in meinem Bereich.
Wolfgang Wiedergut, geboren 1961, hat nicht nur an der Uni Physik studiert, sondern auch in Indien die Veden und vieles mehr. Sein einziges Handicap war, dass er ein etwas monotoner Referierer war; einer, bei welchem sich der Zuhörer aktiv - auf eine etwas anstrengende Art - konzentrieren musste. Er beschäftigte sich mit Technologien für ein neues Jahrtausend... eine neue Welt. Als Spezialist in Sachen Schauberger-Physik, Nicolas Tesla, Wilhelm Reich und teilweise Walter Russell war er im Bereich Freie Energie, Levitation, Implosion etc. zuhause. Er war Gründer der Forschungsgruppe Bindu (1990), einer Arbeitsgemeinschaft für freie Energie.
Was Martin und ich bis vorgestern nicht wussten: Wolfgang Wiedergut ist im September 2008 überraschend an einem Krebsleiden, offenbar einem rasch aufgetretenen Kehlkopfkrebs, verstorben. Es gibt einige Leute im Netz die behaupten, man habe ihn als unbequemen Zeitgenossen "deleted" und frühzeitig ins Jenseits geschickt, zum Beispiel mit Hilfe von Polonium als unfreiwillig eingenommenes Nahrungsergänzungsmittel. Durchaus möglich, denn er wäre nicht der erste, der so entsorg wird, zum Beispiel wegen seines von Anbietern unabhängigen "Biotelefons" respektive "Gravitationstelefons", absolut elektrosmogfrei und GRATIS. Das entsprechende YouTube-Video ist jedenfalls gelöscht worden, die Frage ist nur von wem. Ja, wer den Mächtigen, Gierigen dieser Welt in den Weg gerät, dem kann alles passieren.
Wolfgang Wiedergut... sein Name Programm oder ein Versprechen, das er leider hier nicht mehr einhalten konnte? Vielleicht wird trotzdem alles wieder gut!? Wir haben ja jetzt einen Verbündeten auf der anderen Seite....
... im Sinne von entbinden, entlasten, freistellen!
Wer mich kennt, weiss: ich bin ein absoluter Edita-Fan... seit der ersten Stunde. Die Frau ist einfach allererste Sahne. Wenn sie singt, dann möchte man am liebsten stundenlang zuhören und ich freue mich schon auf ihre erste CD.
Sie trifft nicht nur die Töne sondern auch den richtigen Sound, ob laut oder leise, ob hoch oder tief... sie bewegt sich optimal und hat einen Draht zum Publikum. Ein echter Profi halt und "Es fägt eifach, ire zuezlose u zuezluege".
Da ich bisher keine Sendung verpasst habe, weiss ich auch, wie die Juroren zu den anderen Acts stehen. So galt es meines Erachtens absolut zu verhindern, dass Edita zum Beispiel in einem Gesangsduell gegen Mati Gavriel oder Big Soul antreten musste. Obwohl sie um Klassen besser ist, hätte sie wohl den Sprung ins Halbfinale nicht geschafft. Ich rief also an, und das nicht nur einmal. Man ist ja schliesslich Bernerin und ebenfalls Absolventin einer Musicalschule - der ersten in der Schweiz noch dazu - das verbindet. Okay, nicht dass ich jetzt einen Kleinkredit aufnehmen müsste und auch unseren Leo brauchen wir deshalb nicht zu verkaufen, aber trotzdem. Was war ich erleichtert, dass es diese tolle Kandidatin direkt unter die letzten drei schaffte.
Als Fan der ersten Stunde und um stets auf dem Laufenden zu sein, hatte ich mich schon zu Beginn auf Facebook mit Edita verlinkt. Als ich kurz nach der Sendung dann meine Begeisterung über "unser" Weiterkommen kundtun wollte, die Enttäuschung. Man hatte mich aus dem Fanblock knallhart rausgeschmissen. Zu hoch zu Ross oder ob es doch eher damit zusammenhing, dass ich den Pionier der ersten Stunde, Alain Bernard, und sein Tanz- und Theaterstudio erwähnte, weiss ich nichts. Jedenfalls ist ein Wiederverlinken daran gescheitert, dass Edita, laut Aussagen von Facebook, schon zuviele Freunde habe. Okay, warum die Zahl danach trotzdem noch gestiegen und mittlerweile bei 5004 (Stefanie Heinzmann hat über 10'000) angelangt ist, weiss keiner so genau. Als Fan würde es mir genügen, mit einem "gefällt mir" dabei zu sein. Aber: Edita just released me.... und entbindet mich damit von einer aktiven Teilnahme, und so werde ich es wohl nächste Woche ihrer stetig wachsenden Fangemeinde überlassen, sie ins Finale zu voten.
So oder so, Edita wird ihren Weg machen, ob sie nun Erste wird oder nicht. Wer Ohren hat, zu hören, dem entgeht nicht, dass Mati zwar absolut ein Künstler ist, aber nicht die beste Stimme hat und Big Soul je nachdem auch schon mal völlig unharmonisch klingt.
Es wird jedenfalls spannend bleiben... ich bin zumindest als Zuschauerin nächsten Dienstag wieder mit dabei. Und Edita: immer schön auf dem Boden bleiben.... ausser beim Singen auf einem hölzernen Pferd!
PS: Offenbar sind wieder 7 released worden. Aktueller Stand: 4997 Freunde und noch immer ein fehlender "gefällt mir"-Knopf!
Max Küng wie er schreibt und lebt! ♡ simply the best ♡
Ich LIIIIIIIIIIIEBE Max King... eh... Küng, diesen fantasiereichen Wortakrobaten!
Kann man jemanden lieben, den man noch nie in seinem Leben gesehen hat, von dem man absolut nichts weiss und doch auch wieder fast alles? Man kann, besser gesagt "Frau kann".
Seine Kolumnen lasse ich mir nicht entgehen - niemals. Ich lese sie selbst dann, wenn ich gar keine Zeit zum Lesen habe. Genüsslich lasse ich mir jedes Wort auf der Zunge zergehen, was in der Regel einen tränenreichen Lachanfall auslöst. Wie einst Ephraim Kishon schafft es Max, mich auch dann zum Glucksen und Strampeln zu bringen, wenn der Rest des Lebens grad nicht so prickelnd erscheint. Selbst die sich anbahnende Winterdepression sucht frustriert das Weite.
"Das Magazin" und somit Küngs tolle Kolumnen, sind leider online seit einiger Zeit nicht mehr verfügbar. Dennoch ist es mir gelungen, eine gelungene für Sie aufzutreiben. Lachen Sie's gut!
Übrigens: Mittlerweile gibt es zwei Bücher vom strammen Max, herausgegeben von Edition Patrick Frey. Hoffe dass ich mir meine Exemplare sichern kann.
Es gibt Menschen, die nicht essen müssen. Glauben Sie das? Dieser Frage geht P.A. Straubinger auf eine sehr offene, feinfühlige Art nach, ohne den Zuschauer manipulieren zu wollen.
Kann man Licht direkt verstoffwechseln, ohne dies über den Umweg der Nahrungsaufnahme zu tun?
Interessant, wie die verschiedenen Protagonisten sich dazu stellen. "Ich brauch einfach kein' Stuhl mehr" erklärt ein Praktizierender, und da meint er nicht den zum Sitzen.
Prof.Dr. Wolfgang Marktl hält Lichtnahrung wörtlich für "denkunmöglich" und sorgt mit seiner rigiden Art immer wieder für eine gewisse Heiterkeit im Zuschauerraum. Man fragt sich bei ihm, wie weit seine Denkausflüge reichen.
Dr. Michael Werner isst seit Januar 2001 nicht mehr und hat sich bereits zweimal als Studienobjekt zur Verfügung gestellt. Im Lindenhofspital Bern hielt man ihn 10 Tage in einem abgeschlossenen Raum "gefangen" und kontrollierte diverse Parameter. Der Proband durfte dabei nur Wasser und ungesüssten Tee zu sich nehmen. Obwohl es sicher schwierig wurde, unter diesen Umständen - nicht einmal die Fenster liessen sich öffnen - ausreichend Prahna aufzunehmen, verblüffte das Resultat dermassen, dass die Studie erst 4 Jahre später und auf einen gewissen Druck hin wissenschaftlich veröffentlicht wurde. Die Resultate einer ähnlichen Untersuchung in Prag werden nach wie vor unter Verschluss gehalten. Was nicht sein darf, ist nicht, basta.
Das extremste Beispiel ist wohl der 83jährige Prahlad Jani, der seit über 70 Jahren weder gegessen noch getrunken hat. Wie schon anno 2003 wurde der Yogi auch dieses Jahr wieder untersucht (24-Stunden Videoüberwachung, Labor, Röntgen etc), mit dem Ergebnis, dass er tatsächlich unabhängig von äusseren lebenserhaltenden Gaben zu leben scheint. Zu behaupten, der Mann könnte aufgrund des Bartwuchses gar nicht essen, selbst wenn er möchte, geht am Ernst des Themas vorbei.
Unglaublich! Unfassbar auch die Tatsache, dass sich der heilige Mann für solche Untersuchungen zur Verfügung stellt!
Bei Ellen Greve - mit Künstlernamen Jasmuheen - welche Lichtnahrung in unseren Breitengraden bekannt machte und mehrere Bücher schrieb, habe nach wie vor grosse Bedenken. Mehrere Zeugen berichten übereinstimmend, dass Jasmuheen zwar Vegetarierin ist, aber isst.
1999 wurde bei ihr ein ärztlich begleiteter Test durchgeführt. No drinking no food... er musste abgebrochen werden, da die Probandin laut Dr. Beres Wenck lebensgefährlich dehydrierte und sehr viel an Gewicht verlor.
Der Versuch wurde zuerst in einem Hotelzimmer begonnen und dann an einem wirklich prahnaerfüllten, wundervollen Ort unter weniger belastenden Bedingungen weitergeführt, da Jasmuheen ihre Schwierigkeiten zunächst mit der schlechten Energie des Hotels in Zusammenhang brachte. Wie man sieht, wirkte sie nach 4 Tagen nicht nur schwach sondern auch einigermassen verwirrt. Offenbar scheint das jedoch niemand zu wissen oder keinen zu stören.
Sie kommt trotzdem in Straubingers Film mehrmals zu Wort und gibt sich souverän:
Man sieht den Unterschied zu Prahlad Jani, der auch nicht so viele Worte macht... und keine Bücher verkauft!
Martin und ich hatten einen Schüler, der den 21-Tage-Prozess durchgemacht hat, während welchem man die ersten 7 Tage weder isst noch trinkt... mit Erfolg. Er lebte einige Monate als Breatharian, also ohne feste Nahrung zu sich zu nehmen, begann aber aufgrund der sozialen Ausgrenzung wieder zu essen, wie dies ganz viele andere Lichtnahrungsanhänger vor und nach ihm auch getan haben.
Wussten Sie übrigens, dass Niklaus von der Flüe in seinen letzten Jahren auch zum Breatharian wurde und weder Essen noch Wasser zu sich nahm. In China nennt man das Leben von Licht übrigens Bugi (?), wobei der Meister ganz speziell darauf hinweist, dass es dafür Jahre der Vorbereitung braucht, und nicht bloss 21 Tage.
Dass es möglich ist, ohne Essen und Trinken zu leben und Licht direkt aufzunehmen, erstaunt mich nicht so sehr wie die Tatsache, dass die Besucher einer solchen Dokumentation es nicht schafften, 1½ Stunden ohne Essen und Trinken auszuharren ;-) ! Es raschelte vor uns.... es raschelte hinter uns... und ich hätte es wohl nicht ausgehalten ohne den Prosecco, den ich mir kurz vorher noch gegönnt habe. War übrigens nicht wirklich einer von der leckeren Sorte, leider!
Ich werde jedenfalls weiterhin meine Energie zumindest teilweise über Nahrungsmittel beziehen und mich auch nicht vom Trinken abhalten lassen, wobei mir schon ein paar Sachen bewusst geworden sind, welche mir wieder Möglichkeiten eröffnen....
PS: Dieses Interview ist ein MUSS für alle, die etwas mehr von Straubinger erfahren und sich zudem grenzwissenschaftlich weiterbilden möchten. Wussten Sie beispielsweise, dass es Menschen gibt, die ohne Gehirn (da ist nur Flüssigkeit drin) leben und normal intelligent sind? Wusste ich zum Beispiel auch nicht. Ich weiss nur dass es Leute mit Gehirn gibt, die sich für normal bis übermässig intelligent halten, hohe Ämter bekleiden und ... aber lassen wir das!
Übrigens: Wissenschaftler schaffen Wissen, und das ist gewissen Modeströmungen unterworfen. Warum setzen wir unsere Zeit nicht dafür ein, Wissen zu erkennen?
Nirgendwo treffen Gegensätze so brutal aufeinander wie beim Supertalent, einer Sendung, die man wirklich nur im Schnelldurchlauf "geniessen"sollte. Wenn überhaupt, lohnt sich nämlich das Aufnehmen und Durchspulen, um allfällige Rosinen herauszupicken.
Wer oder was hat am meisten Chancen, bei Jury und Publikum zu punkten? Ein kecker Vierjähriger zum Beispiel mit "Bitznamen Orländooo", mit sehr viel Selbstvertrauen und einer stets kessen Lippe, der leider nicht mehr genau weiss, was er eigentlich vorführen wollte? Gottseidank steht das im Script. Die angekündigte Pirouette klappt dann zwar nicht, aber Orlando findet Ditääää "lustisch".... und bringt selbst den hintersten und letzten zum lachen. Schnuggi kriegt 3 x JA, ist aber nicht weiter. Bestimmt wird er Bohlens Platz in der Jury einnehmen, irgendwann, in 46 Jahren.
Kinder haben fast immer eine gute Chance, wobei man sich fragen kann, ob sie nicht hauptberuflich eher die Kindergarten- oder Schulbank drücken sollten, so zum Beispiel der bauchtanzende Arman (6). Tanzen Männer Bauch?
Ja, denn Wabbelpriester Stefan Choné wurde uns nach 2009 schon zum zweiten Mal zugemutet. Stolz zeigt er uns seine angefutterten Pfunde, nur bekleidet mit Stütz-Kniestrümpfen und einer harn... hautfarbenen Sumo-Unterhose. Nein, Stefan, Dieter steht zwar auf vieles, aber auf sowas echt nicht.
Stefan zeigt uns jedoch ein weiteres Erfolgskriterium: möglichst krass, gruselig, unheimlich, hässlich, polarisierend oder am besten alles zusammen. An Schwarzmalerei zum Beispiel haben wir uns mittlerweile alle fast gewöhnt, aber ein schwanzmalender Künstler... muss das sein? Offenbar schon, denn das einzige klare deutliche Nein kommt von Sylvie und daher ist Tim Patch leider weiter. Und wissen Sie was wirklich erstaunlich ist: das Resultat seiner narzistischen, an öffentliche Selbstbefriedigung grenzenden Bemühungen war gar nicht mal so schlecht.
Verglichen mit Richard Sean Wilson ist Bauchpinseln jedoch noch gar nichts. Richard ist nichts für schwache Nerven und für sensible Menschen ein echter Weggucker - uääääää. Manches muss man sich nun wirklich nicht antun, und so gehören für mich Kleiderbügel nicht unter die Nase gehängt und Selbstzerstörungsrituale hinter verschlossene Türen.
Dann schon lieber einer wie Tobias Diesner, der sich in einen rosaroten Ballon verkriecht und - think pink - mit 3 Jastimmen weiterkommt... eh.... -hüpft.
Es gibt aber auch sonst ganz tolle Sachen wie die Sandmalerin Natalya, welche ein vom Winde verwehtes Lächeln auf die Gesichter der Zuschauer zauberte und manch einen fast zu Tränen rührte. Sie kommt zwar bei weitem nicht an Ilana Yahav, einer Meisterin dieses Fachs, heran, aber die ist auch einfach phänomenal, wie Sie gleich sehen werden:
Aussehen - ein weiteres Erfolgsgeheimnis - muss man schon, zumindest als Frau. Mit Busen, Beinen, Pipa- und vor allem Po. So wird Schlangenfrau Katrin die Härte des "Showbiss" bewusst. Aufgrund von Äusserlichkeiten, die nichts mit ihrem Können zu tun haben, wird sie mit beleidigenden Kommentaren ("das war zum Teil richtig ekelig" oder "du bist die Nina Hagen der Verrenkung") abgespiesen. Geschafft hat es dagegen das Cellospielende Unterhosen-Model Liz Schneider aus der Schweiz. Sie hat zudem vor einiger Zeit ihren Vater verloren. Ja, es ist nun mal so; helfen tun eben auch traurige Geschichten, wobei diese 12jährige auf pure Freude statt auf Mitleid setzt, so wie man auf M6 in der französischen Version von Supertalent sehen und hören konnte. Oh, "la charmante Caroline", elle est vraiment une découverte: it doesn't hurt to listen:
Worum geht es jedoch bei dem ganzen Zirkus wirklich? Unser Leben lang warten wir stets darauf, dass einer zu uns JA sagt, oder im Falle der Supertalent-Jury sogar deren drei. Wichtig ist jedoch vor allem, dass wir zu uns selber JA sagen, dann haben wir den ganzen Schwachsinn nicht nötig und müssen uns nicht von Bohlen den Rock zurechtziehen lassen, wie Liz Schneider.
Ich für meinen Teil setze am Samstag Abend auf Erfreuliches - zum Beispiel ein gemütliches Essen mit Freunden - und picke mir am Sonntag online ein paar Videos raus, zum Beispiel dieses "Zebra" namens Robert Maaser mit seinem Cyr:
"Hei, Leute, ich zeige diese Übung in kurzen Hosen, damit Ihr begreift, dass bei uns keine Tricks zum Einsatz kommen. Jahrzehntelange Schulung hat mich dazu gebracht...." auch mal unbeschadet eine Niederlage einzustecken.
Dieses Video zeigt brutal deutlich, um was es beim Kampfsport oft geht: Imponiergehabe! Maulhelden wie dieser hier sind wohl nicht allzu selten, wobei ich den Mann doch irgendwie bewundern muss dafür, wie er mit seinem Scheitern umgeht. In Japan hätte man wohl Seppuku (Harakiri, rituellen Selbstmord) begehen müssen angesichts dieses Gesichtsverlusts.
Was bin ich froh, dass das Schienbein gehalten hat! Mum.... also Mumm hat der Mann! Ich würde ihn übrigens jederzeit anstellen, zum Beispiel um einen Ladenhüter unters Volk zu bringen und so zum Bestseller zu machen.... den reden kann er! Alle Achtung!!!! =D
Gestern wurde auf RTL Vollzeitaktivistin Hanna Podding einem vermutlich eher verwunderten Publikum präsentiert. Verwundert nicht etwa wegen der Berufsbezeichnung, auch nicht aufgrund von Hannas Teilzeitbeschäftigung als aktive Mülltaucherin, sondern aufgrund der Tatsache, dass so eine Mülltonne tatsächlich als Selbstbedienungsladen was Brauchbares hergibt, und das nicht zu knapp!
Was Frau Podding da so aus den Mülltonnen der Supermärkte rausfischt, hat mich echt umgehauen. Frische Früchte, Gemüse, Milchprodukte... vom Datum her abgelaufen dürfen sie nicht mehr verkauft werden, aber deswegen gleich wegwerfen? Wunderschöne Äpfel, Birnen, Paprika, Yoghourts oder was auch immer .... in Massen einfach entsorgt. Und die Mülltaucher machen sich in Deutschland auch noch strafbar, denn dieser Müll ist nicht Allgemeingut, sondern gehört nach wie vor dem Supermarkt!
Kann es denn angehen, dass Essen einfach weggeworfen wird, während viele Leute nicht wissen, wie sie was auf den Tisch oder zwischen die Zähne kriegen. Dies ist in Europa mittlerweile eine beinahe alltägliche Situation während die Versorgungslage in gewissen Ländern Afrikas noch um vieles schlimmer ist; Kinder mit Hungerbäuchen sind da keine Seltenheit.
Dem gegenüber unsere wohlstandsverwahrloste Gesellschaft mit ihren teilweise Pappsatt- oder Übersatt-Bäuchen, welche es nicht schafft, Gesetze einzuführen, die ein Verkaufen oder gar gratis Abgeben von Esswaren nach Ablauf des Verfalldatums nicht nur befürworten sondern vorschreiben; Gesetze, welche das Wegwerfen von Esswaren unter Strafe stellen? Keiner sollte hungern müssen!!!
Göttergatte meint, dass Supermärkte von Einkäufen leben und nicht vom kostenlosen Weiterreichen von Nahrungsmitteln. Da hat er ja schon recht. Ich habe ja bereits ein schlechtes Gewissen, wenn Reste im Kühlschrank vergammeln, was gottseidank sehr selten vorkommt. Mich macht diese Geschichte jedoch traurig, wütend und noch viel mehr. Mutter Erde ernährt uns und wir spucken drauf.
Hanna Podding gibt, wenn ich das recht verstanden habe, Kurse in Mülltauchen, das auch Containern genannt wird. Aber eigentlich weiss jeder Konsument selber, dass Produkte nicht lesen können und somit nicht wissen, wann ihr Verfalldatum überschritten ist. Der Yoghourt ist erfahrungsgemäss noch lange nach Ablauf wunderbar geniessbar.
In der Schweiz gilt übrigens Müll nicht als Eigentum und Mülltauchen somit nicht als Straftat. Auch haben sich Leute auf das Einsammeln und Verteilen abgelaufener Lebensmittel spezialisiert. Die Schweizer Tafelist so eine Organisation. Viele freiwillige Helfer sammeln bei Produzenten, Grossverteilern und Detaillisten 11 Tonnen Lebensmittel täglich ein und verteilen diese gratis an Obdachlosenheime, Gassenküchen, Notunterkünfte und Hilfswerke. Der Hauptsitz liegt in Kerzers, schweizweit ist die "Schweizer Tafel" jedoch in 12 Regionen tätig. BRAVO, sage ich da nur. Spenden werden sicher gerne entgegengenommen, zum Beispiel anlässlich des 7. Suppentags am 18. November 2010, der an 26 Standorten unter dem Motto "Diese Suppe löffeln wir gemeinsam aus!" durchgeführt wird. Besuchen Sie doch einfach mal die Homepage, für Details oder auch einfach aus Interesse!
Übrigens: wussten Sie, dass jedes Produkt ein Verfalldatum hat, auch z.B. Wattestäbchen?
...auf dem Rücken, nicht unter den Hufen, das Glück!
Die Schlag- und Lockzeilen der Presse, wir kennen das ja. So lautete heute nämlich die Plakatwerbung für den "Blick". Ob allerdings auf dem Land die Familienplanung heute noch nach dermassen veralteten Methoden durchgeführt wird?
Offenbar nicht, denn Landwirt David aus der TV-Serie "Bauer, ledig, sucht..." auf 3+ hat einen Teil derselben bereits abgeschlossen, indem er seine Freundin Regula gerade mal drei Tage, nachdem er sie das erste Mal angelacht hatte, schwängerte. Und wer weiss wieder mal ganz genau, um wieviel Uhr der Zeugungsakt vollzogen wurde? Man braucht nicht zu fragen!!
Lustig ist die Geschichte mit der Verletzung ja nicht, denn David, der gerade einen Teil seiner Wehrpflicht absolvierte, liegt schwerverletzt im Inselspital. Eines von vier Militär-Pferden, bei denen eine Kastration durchgeführt werden sollte, trat ihm mitten ist Gesicht und dann an die Brust. Pferdehufe bringen nicht immer Glück und offenbar hielt das kluge Tier seine Familienplanung noch nicht für abgeschlossen.
Trotz aller Tragik empfinde ich Schlagzeilen manchmal als einigermassen verwirrlich, doppeldeutig und gerade dadurch oft als nicht ganz ernst gemeint. Man kann die Presse einfach nicht zu wörtlich nehmen!
ÜBRIGENS: Das Glück der Erde liegt AUF dem Rücken der Pferde und nicht unter deren Hufen.
Nicht immer sind die vier Gastgeber prominent, d.h. bekannt, zumindest bei uns in der Schweiz. All die "Stars" aus Vorabendserien, Comedy-Quatsch etc. dringen meist nicht bis zu mir durch. Dennoch sehe ich mir dieses Format gerne an, weil man etwas über die Lebensumstände anderer erfährt, irgendwie als 5. Gast mit am Tisch sitzt und jede Menge Spass haben kann.
Wie bei einem Gericht kommt es jedoch auch in einer geselligen Runde darauf an, wer seine Würze mit engibt. Gestern gab es eine "Zutat" namens Kristina Bach, welche jede Menge Giftpfeile verschoss und die Atmosphäre ziemlich verdorben hat.
"Am vierten Abend werden wir uns wohl in den Armen liegen", meinte der erste Gastgeber, Moritz Lindbergh. Aus Armen wurden zwar nicht gerade Haare, dennoch baute sich eine unangenehme Spannung auf. Der Schauspieler kochte übrigens sehr gut und belegte schlussendlich Rang 2 (Wildkräutersalat mit Williamsbirne und Parmesan, Rigatoni mit Lachs und Robiola, Mangoeis).
Den Kochlöffel übernahm dann Schlagersängerin und selbsternannte Zicke Kristina Bach, und reichte ihn sogleich weiter an einen ihrer Showacts, Robert Kaufmann von den Cappucinos. Eigentlich braucht niemand wirklich Hilfe, um ein paar Tomaten zu einem Gazpacho zu mixen, Nudeln zu kochen, eine (viel zu saure) Limonen-Wodkasauce (ohne Wodka!!) zu basteln und zum Dessert ein paar Ananas aufzuschneiden und mit Minzzucker zu versehen. Ohne Robert wäre jedoch dieses mehr als simple Menu völlig den Bach runter, denn Kristina kann nun mal nicht kochen und mochte nicht einmal selber Zitronen auspressen.
Offenbar war sie mit ihrer Leistung auch unzufrieden und als Kompensation mutierte sie über Nacht zur Gastrokritikerin. Comedian Sebastian Rohrbach wagte sich nämlich an einen Mürbeteigkuchen mit Artischocken-Tomatenfüllung, eine Kalbshaxe Mailänder Art mit knusprigen Nocken sowie eine Bayrische Crème mit Himbeeren. Er kochte unter erschwerten Bedingungen in einer fremden Küche, da seine Wohnung für Katzenallergikerin Bach ungeeignet war. Die völlig talentfreie Kristina kostete, monierte, kritisierte und machte Verbesserungsvorschläge... !?
Nur Annemarie Eifeld konnte bei ihr punkten (marmoriertes Paprikasüppchen, Ofen-Medaillons Förster-Art sowie Birnenkompott mit Vanillequarkcrème - offenbar ein Siegermenu, denn es reichte für Platz 1).
Da scheinen sich nun zwei gefunden zu haben. Offenbar haben die beiden Blondinen zusammengespannt und die ehemalige DSDS-Kandidatin sieht in Bach ihre allerletzte Chance, statt in den Pop- halt in den etwas weniger ergiebigen Schlagerhimmel aufzusteigen. Lieber als irgendwo in einem Büro zu arbeiten, wird sie sich sagen.
Für mich war dies eine ungemütliche Runde... wie gesagt: sauer macht nicht immer lustig. Kristina selber macht sich übrigens beruflich auf eine "Tour d'Amour (?)". Interessanterweise wurde das Gästebuch auf ihrer Homepage gestern kurz nach der Sendung entfernt. Offenbar hatten zuviele Leute dort ihren Kommentar gepostet. Tja, wer andern in die Suppe spuckt....
Er hatte eine super Stimme, eine, die unter die Haut geht und welche bei Bedarf auch mit "chli meh Dräck" aufwarten konnte. Seine Ausstrahlung war kraftvoll, sympathisch; ein Hauch von Freiheit haftete ihm an. Ob es an seiner Vorliebe für Motorradfahren im Allgemeinen oder dem Dahingleiten mit einer Harley im Besonderen lag? Man musste ihn einfach mögen....
Wie oft versagt man sich einen lange gehegten Traum, aus lauter Vorsicht oder Angst, um ja kein Risiko einzugehen oder weil es Erbtante Cordula nicht in den Kram passen will. Nicht so der Gotthardsänger, er hat gelebt wie er gesungen hat, aus voller Seele sozusagen: no risk no joy - go for it! So jedenfalls kam er für mich rüber.
Die Strecke, an welcher er am 5. Oktober 2010 noch an der Unfallstelle verstarb, gilt als gefährlich. Dass Lee genau an dem Tag, in der Sekunde seinen Regenschutz montieren wollte, als ein Lastwagenfahrer die Herrschaft über seinen Lastwagen verlor.... ist für mich Schicksal und kein Zufall.
Trotzdem bin ich traurig. Warum, frage auch ich mich immer wieder, sterben "die Guten" oft viel zu früh? Es gibt so viele Despoten auf dieser Welt, Unterdrücker, solche die vor nichts zurückschrecken, alles kaputtmachen und einen manchmal die Hoffnung und den Glauben an das Gute im Menschen verlieren lassen. Warum scheinen solche Kreaturen mit 99 Jahren erst die Hälfte ihrer Lebensstrecke absolviert zu haben? Sicher könnte jeder gleich ein paar Leute aufzählen, denen er sofort ein "one way ticket to the moon" schenken würde.
Dennoch denke ich, dass es im Leben - wie bei allem - nicht auf die Quantität ankommt sondern auf die Qualität, auf die Intensität, mit welcher man seine Stunden geniesst, sein Leben zelebriert und nicht auf die Anzahl Jahre, welche man schlechtestenfalls damit verbringt, seine Zeit vor dem Fernseher totzuschlagen. Und was im Zusammenhang mit Sterben zu früh oder zu spät ist, darüber zu befinden bin ich echt nicht kompetent genug. Das kann ich getrost anderen überlassen. Gottseidank!
One Life .... one soul.... was wir auf dieser Seite "Tod" nennen, heisst auf der anderen Seite des Schleiers "Geburt" und so wünsche ich Steve Lee für seinen weiteren Weg alles Gute.
An diesen Schuhen kommt kein Freak vorbei: Blow, Sling-Shot, Dog, Banana Slip, Miao ... und natürlich dem bodenständigen Gartenzwerg. Letzterer stammt aus meiner Kollektion, inspiriert von derjenigen von Kobi Levi. Schauen Sie doch mal auf seinem Blog vorbei. Ist wirklich sehenswert!
Schon toll, wenn der Kaugummi schon vor der ersten Inbetriebnahme an der Sohle klebt (Chewing gum). Gehen... ist hier Nebensache!
Der Kachelmann-Prozess geht weiter. Wie sich der Wettermann wohl fühlt, jetzt, da im Gerichtssaal jede seiner Regungen ständig von einem Psychologen beobachtet wird. Da kann er es sich nicht einmal leisten, die Reste eines Mittagessens aus den Zähnen zu saugen, denn sonst könnte der wissenschaftlich ver... gebildete Wahrsager gleich auf Aggressivität schliessen.
Petra S. .... ehm .... Sandra D. ... öh.... Sabine W. ... also die Klägerin durfte statt einer Aussage am Mittwoch nur Angaben zu ihrer Person machen, da ein juristisches Säbelrasseln zu einer weiteren Verzögerung führt. Taktik? Wenn ja, was soll das?
Irgendwie nervt es ja schon, dass die Medien sich nicht einmal auf ein einheitliches Pseudonym einigen konnten, nachdem man als Laie gerade mal drei Minuten im Netz braucht, um auf Claudia Simone Dinkels Namen samt Foto zu stossen. Die Radiomoderatorin aus Schwetzingen (Radio Sunshine) wird nach wie vor geschützt, verpixelt und abgeschirmt. Kachelmann dagegen wird sozusagen bis auf die Unterhose ausgezogen, sein ganzes Sexualleben inklusive Vorlieben durchleuchtet, seine sämtlichen (?) Ex-Geliebten ausfindig gemacht, vernommen, vorverurteilt (?) und vieles mehr.
Dabei geht es hier nur um eine Frage: hat er oder hat er nicht an jenem Schicksalstag seine .... sagen wir mal Ex-Freundin vergewaltigt oder nicht! Die ultimative Antwort darauf werden wir am Schluss wohl nicht erhalten. Wir werden vielmehr zu hören kriegen, wie der Richter das sieht. Sein Urteil wird einen Schlusstrich unter den Prozess ziehen und für Kachelmann zukunftsweisend sein.
Der Gerichtsmediziner, welcher mehrfach ausgesagt hat, dass Frau Dinkel sich die Verletzungen selbst zugefügt haben könnte, wurde vom Gericht bereits mehrmals abgelehnt. Auch scheint irrelevant, dass man ihr in einigen Punkten Falschaussagen nachweisen konnte.
Die Verteidigung stellt nun ihrerseits einen Befangenheitsantrag gegen sämtliche Richter der Strafkammer, nicht ganz unbegründet, denn angeblich haben Richter Seidling und die Familie des angeblichen Vergewaltigungsopfers gemeinsame Bekannte. Jeder, der auch gemeinsame Bekannte hat mit jemandem, weiss, wie das so läuft. Seidling ist zudem Vizepräsident des TV Oftersheim, Vater Dinkel leitete jahrelang den TV Schwetzingen, zwei recht eng zusammenarbeitende Klubs. Man lebt gerade mal einen Steinwurf voneinander entfernt, hat ganz offensichtlich Berührungspunkte.... wäre es da nicht besser, jemand Unbefangenem den Vorzug zu geben?
Das Vorgehen des Gerichts lässt nur einen Schluss zu: man ist von der Schuld Kachelmanns überzeugt. Warum fragen die Leute nicht gleich Alice Schwarzer. Sie scheint tatsächlich mehr zu wissen als alle anderen und hält sich mit Kommentaren nicht zurück. Ob sie in besagter Nacht unter dem Bett gelegen und die wüsten Szenen beobachtet hat?
Im Netz fragen sich immer mehr Leute, wieviele Hände ein Vergewaltiger wohl gehabt haben müsste um die ehemalige Sportlerin zu überwältigen: mit einer Hand packt er die Haare, mit der andern das Tatmesser, mit welcher er die Frau am Hals verletzt, die dritte Hand zum Auseinanderdrücken der Oberschenkel, die vierte Hand zum Entfernen des Tampons, die fünfte Hand zum Einführen des Penis.... dann wohl die sechste und siebte Hand zum Abwehren der Abwehraktionen des Opfers... und nicht zuletzt die achte um einen Schluck auf SM zu trinken. Eine zirkusreife Nummer, ausser vielleicht für einen Octopus, alle Achtung! Wer je an einer Stehparty teilgenommen hat, weiss, wie schwierig es schon ist, in der einen Hand das Glas und in der andern die Apérohäppchen zu balancieren und sich dann bei Bedarf noch die Nase zu schneuzen, obwohl sich das Taschentuch nicht einmal wehrt!
Wer etwas mehr über die Hintergründe des Prozesses und seiner Hauptdarsteller wissen möchte, lese dazu auch mal etwas in diesem Blog. Und so hoffen wir wieder einmal mehr, dass die deutsche Rechtssprechung hält, was ein Rechtsstaat eigentlich verspricht!
Eigentlich nehme ich gerne als Leserin an einem Festschmaus teil, wenn der Schreiber den Genuss in Worte zu fassen versteht, die einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen.
Wenn jedoch Kapuzinerkresse mit winzigen gegarten Schnecken ergänzt wird, rohe Zucchiniblüten mit einer Emulsion von Austern gefüllt werden und der Küchenchef zudem erklärend neben dem Tisch stehenbleiben muss, weil: "die weissen Beeren bitte nicht essen, sie sind nur Dekoration", dann finde ich persönlich es mühsam. Dennoch scheint der Schauplatz solchen Geschehens, das Noma in Kopenhagen auf Monate hin ausgebucht zu sein und rangiert in der "San-Pellegriono World's 50 Best" Liste als das beste Restaurant der Welt.
Bei einem Restaurantbesuch will ich in Ruhe und konzentriert die Karte durchgehen, und die muss selbsterklärend sein. Ein halbstündiger Vortrag des Gastronomen, mag er auch noch so interessant sein, kann dermassen nerven, dass man trotz himmlischer Küche beim nächsten Mal ein anderes kulinarisches Paradies aufsucht.
Der "Chrüteroski" war so ein Fall. Es gab keine Menukarte... der Chef verpackte das Angebot in eine Geschichte zum Beispiel über den Jahreszeiten entsprechende Traditionen. Engagiert und begeistert wie er war, was Herkunft und Frische von Produkten und Kräutern sowie den richtigen Umgang damit anbelangt, glänzte er an jedem einzelnen Tisch mit einem nicht zu bremsenden Wortschwall, bis man die Rede auswendig kannte und mit in seine Träume nahm. Irgendwann brauchten wir das jedenfalls nicht mehr, obwohl die Speisen himmlisch schmeckten.
Meines Erachtens besteht die Kunst des Kochens nicht aus "Etepeteterlig" wie beispielsweise 'getrüffeltem Pferdeschwanz auf Tomatencoulis mit Zwetschen-Confit' sondern darin, aus ganz einfachen Produkten wunderbare Gerichte zu zaubern, ohne Schnörkel und PiPaPo - etwas, das unsere Grossmütter und teilweise Mütter noch ohne viel Aufhebens beherrschten.
So haben wir zum Beispiel kürzlich im Seepark Schiffenen extrem gut gespiesen. Ich liess mir einen fantastischen grünen Salat kredenzen (frisch, schön angerichtet, Chicorée weiss und rosso, Nüssler, Blattsalat, süsse Kirschtomaten, ein Ei) gefolgt von Rehfilet mit Rosenkohl, Rotkraut, Spätzle, Kastanien, gekochtem Apfel mit Preiselbeeren, einer kleinen gekochte Birne sowie ein paar Eierschwämmen. Ein Klassiker, aber 1A gekocht. Rehfilet ist übrigens ganz anders als die dünnen Rehschnitzel und die Spätzle waren dermassen gut, dass mir bereits eine Idee für unseren nächsten Selbstversuch gekommen ist.
Übrigens: mir schmecken meist vor allem die ganz einfachen Sachen. Heute hatten wir mal wieder Raclette mit Kartoffeln... das liebe ich dermassen, dass ich schon morgen wieder zuschlagen könnte. Solange ich noch an den besten Raclettkäse der Welt, produziert von der Fromalp AG, komme, muss ich es ausnützen, denn Fromalp-Neubesitzerin Emmi dreht hier leider per Ende Jahr den Hahn zu.
Das Wort Idee (iDee; englisch iDea) sagt es schon: ein Einfall, ein Geistesblitz, ist keine Kollektivangelegenheit und schon gar nichts, was man tagelang an einem Sitzungstisch zerreden sollte. Wir können uns zwar gegenseitig verbal inspirieren, aber eine 1-gebung - eine Vision - ist eine innere, persönliche Angelegenheit.
Wie "Das Magazin" (leider können die Artikel online nur noch gegen Bares heruntergeladen werden) berichtet, wird zwar vielerorts noch immer mit Brainstormin gearbeitet, obwohl Studien die Ineffizienz dieses und ähnlicher Vorgehen längst bewiesen haben. Einstein (ein Stein ist noch kein....) und zahllose andere brüteten ganz für sich allein in ihren (Hirnhälften)Labors und stellten so lange die richtigen Fragen, bis es plötzlich "Klick" machte und sie mit etwas Bahnbrechendem an die Öffentlichkeit gelangen konnten, nicht um des Ruhmes willen, sondern weil sie es einfach wichtig fanden, der Welt neue Möglichkeiten zu eröffnen.
Trotzdem werden Forscher weltweit noch immer zur Zusammenarbeit angehalten und machen das Spiel mit, um an Gelder zu kommen. Laut Botanikprofessor Christian Körner ".... gibt es ein international anerkanntes Besteck zur Beeindruckung und Täuschung von Behörden und Geldgebern. Es fusst im fleissigen Gebrauch von Wörtern wie Synergie, Kooperation, Vernetzung, Zentrum oder Silben wie inter-, trans- oder syn-." Will man etwas erreichen, muss man mit andern ein Kompetenzzentrum gründen, obwohl Kompetenz® kein geschützter Begriff ist,ebensowenig wie kompetent®. Oft genügt eine grosse Klappe und etwas Verkaufstalent, um Fördergelder abzusahnen. Der Bescheidene MUSS jedoch zuerst mit ganz viel Leistung überzeugen.
Damit auch Ideenlose eine Chance haben, wirklich etwas aus sich selber heraus zu schöpfen und 1-Fälle zu haben, machten die Entwickler aus dem Hause AM♡SCH (nein, nicht Ramsch!) Überstunden. Das iDea-App kann ab sofort auf unserer Homepage downgeloadet werden. Für Politiker und Manager bieten wir die damit einhergehenden Geistesblitze mit 50 Prozent Ermässigung an, in der Hoffnung, dass sich auf dieser Welt doch noch mal wieder Grossartiges (zum Positiven hin) verändern wird.
Ich scheiss drauf, könnte man bei vielem leichtfertig sagen, auch bei der allerorts bestehenden Hierarchie. Da sich die meisten jedoch unten an derselben befinden, muss man sich der Konsequenzen mal bewusst werden. Von unten nach oben scheisst es sich nämlich nicht so einfach, wie umgekehrt. Mit der Schwerkraft oder der Trägheit tropft alles wie von selbst... auf die Tröpfe, die es nicht geschafft haben, sich von ihren Positionen zu erheben, wie Phönix aus der Asche oder zumindest wie ein Kamel aus dem Wüstenstaub....
Pazienza, was uns nicht umbringt, macht uns stark und wegen dem bisschen Kacke, das man über sich ergehen lassen muss, braucht sich keiner wirklich aufzuregen! Also Leute, einfach ruhig bleiben und die Stellung halten. Für diejenigen ganz unten lohnt sich zusätzlich, vor allem den Schnabel zu halten!
PS: das geniale Bild stammt übrigens nicht von mir, es ist mir per Mail zugeflogen!
... im richtigen Moment: Ohren auf und grosse Klappe zu!!!
Urban Candy, kein neuer Süsstoff, sondern drei junge Menschen, zusammengewürfelt von George Glück, der meines Erachtens ein ebensolches Händchen hat.
Woran liegt es, dass sie letzten Dienstag das "Zünglein an der Waage", Till Brönner, nicht mehr überzeugen konnten, als Marlon Bertzbach? Letzterer trifft die Töne etwa so wie ich die richtigen Zahlen beim Lottospielen (ab und zu mal 3 richtige von 6), was eigentlich bedauerlich ist, denn er hat ein sehr schönes Timbre. Schade, aber Musikgehör gehört nun mal zum Singen mit dazu:
"Du hast einen eigenen Stil, zu singen - etwas, wonach viele hier noch suchen", meint seine Mentorin Sarah Connor, wobei nicht ganz klar ist, ob sie sich auf die mühsame Tonsuche bezieht. Ausserdem unterstreicht die Blondine jeden Auftritt ihrer Schützlinge mit pantomimisch-verzücktem Lächeln und Wow-Ist-Das-Suuuper-Gestik und hofft offenbar so, Einfluss auf die Anzahl Anrufe zu haben, was bis jetzt gelungen zu sein scheint.
Überhaupt gebärdete sich die Jurorin in der letzten Woche wie eine Zimtzicke. Ihre beiden männlichen Kollegen kamen selbst dann kaum zu Wort, wenn sie über Sarahs Zöglinge etwas Positives sagen wollten. Ob ich mir Sarahs nächste CD kaufe, oder....
Warum haben die Leute nicht für Urban Candy angerufen, obwohl die einen frischen Wind in die Sendung bringen.....
... und auch ein wenig anders sind? Ich hätte gern mehr von dieser Gruppe gesehen und an Tills Stelle meine Stimme auf jeden Fall Urban Candy gegeben.
Candy heisst bekanntlich Zucker, und Zucker ist süss... zuckersüss. Als Kandidatin einer solchen Show darf man fast alles tun, nur eines nicht: sich mit einem der Juroren anlegen, oder gar mit allen.
"Widersprich nicht, sondern nimm die Kritik an und höre, was für Dich rauszuholen ist. Mach die Ohren auf und die grosse Klappe zu. Fülle Deinen Erfahrungsrucksack mit dem, was die Musikprofis Dir mitgeben wollen und können. Versuche Dich dabei jedoch nicht zu verbiegen, bleib Du selber, aber nimm die Statements an und wahr. Was aber völlig in die Hose gehen kann, ist, eine Sarah Connor zu immitieren und sich über sie respektive ihren etwas speziellen Jurorenblick lustig zu machen. Das geht gar nicht und kostet Dich eine Menge Anrufe von Leuten, welche Dich zwar gut, aber Sarah noch um einiges besser finden."
Vielleicht hat das Ausscheiden bei Candy jene Prise Bescheidenheit und Demut gebracht, welche man auch dann braucht, wenn man ein Ausnahmekünstler ist, was bei Candy gar nicht mal der Fall ist. Sie ist gut, hat aber noch ganz viel zu lernen, nicht nur, wann es besser ist, seinen Mund zu halten.
Marlon wird eventuell seinen Weg machen, dank Auto-Tune, einem Programm zur automatischen Tonhöhenkorrektur, welches schon anno 1996 von der Firma Antares vorgestellt wurde und das jeden noch so kleinen Patzer bereinigen kann. Daneben will ihm George Glück noch unter die Arme greifen und ihn bestenfalls höchstpersönlich in den Pophimmel hochhissen.
Meine Stimme gebe ich jedoch stets DER Stimme, Edita Abdieski - the Voice - und ich hoffe bloss, dass sie sich nicht allzusehr von den Ratschlägen, Forderungen und der Kritik der Jury verbiegen lässt, denn ihre Stimme und auch ihr sympathisches Wesen lassen echt keine Wünsche offen!
Respect Edita.... (leider ohne Bildmaterial, das gibt es nur auf Clipfish, wie auch sämtliche Videos zur Sendung):
STATISTENLOGIK Erhöhung 43 % = gefühlte 0.5 % Rat: ziehen Sie sich warm an!
Ein anaphylaktischer Schock ist ein Kinderspiel verglichen mit demjenigen, der uns alle Jahre wieder ereilt, wenn Bundesrat und BAG wieder einmal wort- und tatenlos die angekündigten Prämienerhöhungen gutheissen und bekanntgeben.
Ein anaphylaktischer Schock ist eine lebensbedrohliche Situation, der Prämienschock mittlerweile beinahe auch. Die steigende finanzielle Belastung geht einem buchstäblich ans Lebendige. Seit der Einführung des Krankenversicherungsgesetzes im Jahre 1994 erhöht man die Forderungen jährlich um +/- 10 Prozent, in manchen Jahren waren es sogar 35 Prozent.
Unlogisch bei dem Ganzen ist ja, dass solche Auslagen bei der Berechnung der Jahresteuerung keine Rolle spielen, denn sonst würden sich ganz andere Prozentzahlen ergeben. Gemäss Liste der Teuerung entsprach diese 2007 0.7 %, 2008 2.4 % und 2009 sogar minus 0.5 %. Die Prognose für das laufende Jahr lautet 0.7 %, für 2011 0.6 %.
Halloooooo, wenn ich von einem aufs folgende Jahr z.B. 20% mehr Prämien zahle, dann hat das auf mein Budget einen riesigen Einfluss. Das Bundesamt für Statistik sieht das anders und behauptet, der Einfluss der Prämienentwicklung auf die Einkommensentwicklung in Prozenten sei gering, das heisst zwischen 0.0 und 0.5 Prozent, obwohl der Index im Bereich Grundversicherung KVG zwischen 103.8 und 153.7 Punkten schwankt.
Der Prämienaufschlag war übrigens nicht in allen Kantonen gleich hoch. Der Kanton Bern ist führend mit einem Anstieg 2005 - 2010 von 43 % (Genf nur 10%), aber eben fühlbar lediglich 0.0 bis 0.5 %.
Das zeigt wieder einmal, wo wir als Staat Geld sparen könnten, nämlich genau bei solchen Bundesämtern, welche einen derartigen Stuss verbreiten. Papier ist geduldig.... ich bin es nicht... je länger, je weniger.
Wer sich dennoch für den Stuss interessiert: blablabla ... der Grund ist dafür, dass die Prämien nicht im Landesindex der Konsumentenpreise (LIK) enthalten ist .... blablabla: es sind konzeptionelle Gründe. AHA, interessant, und was heisst das? Wer sich dieses Beamtendeutsch antun möchte, kann die skandalöse Ausrede in voller Länge hier besichtigen.
Da für uns gut fühlbar der Einfluss der hohen Krankenkassenprämien um einiges mehr als bei 0.0 bis 0.5 % liegt, versichern Martin und ich seit Jahren nur das gesetztlich vorgeschriebene Minimum und nehmen zudem eine Jahresfranchise von 1'500 Franken in Kauf. Die damit verbundenen Einsparungen sind jedoch den Kassen ein Dorn im Auge und so wurden sie bereits für das Jahr 2009 gekürzt. Man diskutiert sogar, dass Leute, welche eine hohe Franchise haben, die Kasse nur noch alle 3 Jahre wechseln dürfen, damit sie nicht mehr sofort auf die unerhörten, stets steigenden Forderungen reagieren können.
Jemand, der nur ab und zu krank ist (Gottseidank!), zahlt also immer alles selber, und das nebst den teueren Prämien. Momentan zahlen wir pro Jahr 7'500 Franken. Müssten wir einmal eine etwas teurere Behandlung über uns ergehen lassen, dann gehen die ersten 1'500 Franken auch noch zu unseren Lasten (Franchise pro Person). Darüber hinausgehende Kosten gehen ebenfalls bis zum Kostenbeteiligungsmaximum von aktuell 700 Franken (pro Person) auf unsere Kappe. Schlechtestenfalls zahlt man in einem Jahr also 9'700 Franken (pro Person). Zu beachten ist bei dieser stolzen Summe, dass man dabei noch wie ein Drittklassmensch behandelt wird und nach einer OP noch im Aufwachraum rausgeworfen wird, von wegen der Fallpauschale. Und gegen Ende des Jahres wird es für Allgemeinpatienten schwierig, in einem Spital Aufnahme zu finden, selbst wenn eine lebenserhaltende Operation anstehen würde!
Fast 10'000 Franken für die schlechteste Behandlung überhaupt.... und das in einem Land wie der Schweiz. Dazu kommen natürlich noch sämtliche Zahnarztkosten, welche in unserem Land nicht von den Kassen übernommen werden.
Und sie wollen mehr. 23 Milliarden Franken pro Jahr genügen nicht!! Statt Kosten da einzudämmen, wo es Sinn machen würde, hat man anno 2005 die alternativen Heilmethoden aus dem Leistungskatalog rausgekippt. Leute, die trotzdem die sanften Methoden vorziehen, zahlen alles selber. Offenbar hat das Ablehnen der Leistungen für Akupunktur, Homöopathie etc. null Ersparnis gebracht, was eigentlich logisch ist, denn es sind die kostengünstigen Ansätze.
Was nun? Bei Comparis bietet man mir einen Überblick über die potentielle Ersparnis, wenn ich für 2011 Kasse wechsle. Mit einem Wechsel zur Sansan könnte ich 2'662.80 Franken sparen und würde somit nächstes Jahr "nur" 8'060.40 Franken bezahlen, wenn das denn stimmt, denn vielleicht ist dies die Prämie für ein Hausarztmodell oder sonst irgend eine Kombination, welche die freie Arztwahl einschränkt oder mich dazu verdonnert, erst einmal einen Marathon zu laufen, bevor ich meinen Arzt anrufe.
Neulich im Tram sah ich dann etwas, das schlägt dem Fass den Boden aus. Auf einer Werbung der KK avanex steht gut lesbar: "Jahresabo für den ÖV gratis!" Darunter sehr viel kleiner "Bezahlt von der gesparten Krankenversicherungsprämie". Also wenn das nicht unlauterer Wettbewerb und somit eigentlich verboten ist, dann würde mich das sehr wundern. So billig ist die Kasse nämlich auch wieder nicht mit Franken 8'222.40, Irrtum vorbehalten.
Aber ich habe etwas gelernt. Künftig werde ich wohl wie folgt werben: AIKIDO AI, Halbtaxabo für 2 Jahre gratis, darunter ganz klein und unlesbar: bezahlt vom gesparten Mitgliederbeitrag und den zudem unnötig gewordenen Besuchen beim Osteopathen.
Übrigens: wussten Sie, dass Bundesräte keine Krankenkassenprämien zahlen müssen? Genau, sie wären sonst vielleicht zu befangen, die armen!
Irgendwie stimmt es ja schon, ich brauche nicht mehr als ein iPhone (s. Eintrag vom 4.10.), sonst würde es Zweiphone heissen. Das W580i von Sony Ericsson hat ein super Format, wenn man mit leichtem Gepäck unterwegs sein möchte, zum Beispiel bei einem Herbstspaziergang.
Etwas staubig hat mich Göttergatte Martin zunächst schon gemacht und ich erhielt bereits die ersten süssen Kommentare auf Facebook. Die eine Geschichte finde ich besonders gelungen; es geht um das Geheimnis einer erfolgreichen Ehe, und die möchte ich Ihnen natürlich nicht vorenthalten:
Bei der diamantenen Hochzeit kommt ein Reporter und fragt das Ehepaar, warum sie immer so harmonisch zusammen gelebt haben. Freimütig erzählt der Ehemann: "Das fing schon damals auf der Hochzeitsreise in Mexiko an. Wir machten einen Ausritt mit einem Maultier. Beim Aufsteigen hat das Tier meine Frau getreten. Sie sagte ganz leise: 'Eins'. Nach einigen Kilometern war ihr Maultier bockig und wollte nicht mehr weiter. Sie sagte ganz leise: 'Zwei'. In einer Schlucht hat das Tier gescheut und meine Frau fast abgeworfen. Meine Frau sagte: 'Drei', hat einen Revolver gezogen und das Tier erschossen. Daraufhin habe ich meiner Frau Vorhaltungen gemacht und gesagt, das sei ja wohl jetzt nicht notwendig gewesen. Sie hat mich nur angesehen und sagte dann ganz leise: 'Eins'!"
Ob ich zu laut 'Eins' gedacht habe, jedenfalls hat sich Martin am Montag umgehend in den Google-Dschungel begeben und ist tatsächlich fündig geworden. Für umgerechnet knapp 3 Schweizerfranken konnten wir auf feisar.com ein Programm namens iSync runterladen, mittels welchem ich meine Kontakte und Kalenderdaten innerhalb einer Minute (= 60 Sekunden) geladen hatte. Perfekt.
Sie sind doch sicher einverstanden, dass ich meinen Martin wieder zum Smart♡in mache und mich in Ruhe auf meine diamantene Hochzeit vorbereite. Die wird laut Google im Jahre 2053 stattfinden. Die blecherne (8 Jahre Essen aus der Konservendose) haben wir längst überstanden, wir stehen auch nicht so auf Fastfood. Das nächste Grossevent wird wohl die silberne Hochzeit sein (25 Jahre), aber das dauert noch. Dann stehen die Perlen an (30 Jahre), Gold gibt's für "50 Jahre narbenfreie Kompromisse" und je nach Region folgen die Eiserne resp. die Steinerne (ab 60 resp. 65 aufwärts).
Also, 2053, am 2. Februar.... Sie kommen doch, oder?
"Du kannst doch mit deinem Geld machen, was Du willst", meint er noch grosszügig, um mir danach innerhalb von gerade mal zehn Minuten verbal sämtliche Lust zu nehmen, ein neues Handy zu kaufen. Dabei hatte ich doch nur gefragt, ob er gerne mitkommen wolle zu LeTec oder in den Swisscomshop..... nur mal gucken!
Mein Gotti hat mir nämlich just zu dem Zeitpunkt etwas vermacht, als mein Sony Ericsson-Handy das Zeitliche und Räumliche segnet. Passt das nicht irgendwie zusammen? Irgendwie schon, nur meinem Göttergatten nicht! Der würde mir aus einem Plastikeimer und einer abgebrochenen Glastischkante ein iPhone basteln, das keine Wünsche offen lässt. "Warum kaufst Du nicht eines Occasion von Ricardo, dann kannst Du mit dem Rest sonst noch was machen?"
Will ich das oder möchte ich nicht einfach doch mal einen frischen Apfel; einen der auch MMS schluckt und wieder ausspuckt? Okay, ich gebe es zu, da liegt noch ein praktisch neues Sony Ericsson W580i ungebraucht im Schrank. Statt es zu reparieren hatte man den Telefonteil kurzerhand ersetzt, aber das ist nun auch schon wieder zwei Jahre her. Das grösste Problem sind jedoch meine Kontakte. Vom kaputten Sony kann ich sie nicht mehr kopieren und so verbrachte ich heute Stunden und Aberstunden mit Fehlversuchen, die einst auf meinem iMac gesicherten Telefondaten mittels ich weiss nicht was zu importieren. Es geht nicht, da hilft weder das MegaCellX noch Schmiergeld und so werde ich wohl die gewünschten Daten wie einst anfangs der 90er-Jahre von Hand eingeben müssen. Die ursprüngliche Lust auf frische Äpfel ist mir nämlich gründlichst vergangen worden.
Mann kann eine Bremse sein.... eine Spassbremse oder eine Einkaufbremse oder beides zusammen. Meiner ganz besonders, und darin hat er jahrzehntelange Übung, wenn ich da schon nur an die Betty Bossi-Küchenhelfer etc. denke. Nur wenn er selber sich auf Ricardo rumtreibt und ein Apfel-Schnäppchen sieht, dann funktioniert der Bremsvorgang nicht... da gibt er richtig Gas. Ich versuche ihn ja zu bremsen und zu überzeugen, dass 20 Geräte eigentlich genug seien. Ich verbiete ihm sogar, noch mehr zu ersteigern, bevor nicht wieder ein paar verkauft sind.
Man(n)ipulation? Nein, denn ich sage ihm klipp und klar, was Sache ist und verkaufe meine verbalen Ergüsse nicht mit "Du kannst mit deinem Geld machen, was Du willst!" Und wissen Sie was: er macht mit seiner Kohle ganz einfach, was er will.... und wie es aussieht ist er dabei, mein kaputtes Sony Ericsson K750i zu flicken oder für den Datenaustausch vorzubereiten.
... AUTSCH! Wenn man ein Wort allzu wörtlich nimmt, kann es schon mal gefährlich werden oder eben ins Auge gehen.
Wenn unser Fenster zur Welt mitdegustiert, wer oder was hilft mir beim Einkaufen? Entscheidet der Magen, was ich heute koche oder ist es doch eher der Kopf. Dass solche Fragen auch ein wenig vom Inhalt des Geldbeutels abhängen, zeigt, dass wir in einer Wohlstandsgesellschaft leben, denn wenn das einzige, was zur Verfügung steht, Reis ist oder Maniok, dann.... brauche ich bloss noch die 20 Kilometer zur Wasserstelle zu pilgern, denn ohne dieses Element läuft gar nichts, das wissen selbst die "Grand Chefs", und die kochen letztendlich doch auch nur mit Wasser.
Die Frage einer mittelständischen europäischen Frau, deren Herz nicht zwingend für den Haushalt lebt und schlägt, die aber immer wieder Hunger hat und gerne gut isst, bleibt: was koche ich heute? Antworten werden unter diesem Anschluss gerne entgegengenommen; Kutteln und Ähnliches bleibt jedoch garantiert im Spamfilter hängen.
...die Wetteinsätze der Promis in der gleichnamigen Show immer noch krasser werden. Gestern hätte das bei der einen oder andern schon in die angeblich unpassende Unterhose gehen können, denn die Aussicht auf die wegen Gesichtsverlust unumgängliche Wetteinlösung machte Dünnpfiffstimmung pur.
Katy Perry, ein für den Moment schwarz gefärbtes Tussi, ihres Zeichens Pastorentochter - I kissed a girl - aus Kalifornien hätte mit Karabinerhaken an einem Seil befestigt übers Olympiastadion in München sausen sollen. Mit Hacken hat sie es ja schon, aber doch mehr solchen an den Füssen und so weigerte sie sich standhaft (Respekt!), ihre Wette einzulösen. Von mir aus könnte man sie auf den Mond schiessen, aber doch nicht von jetzt auf gleich!
Christine Neubauer dagegen sollte im "Bade-Wellnessbereich" des Olympiaschwimmbeckens mit Dirndl bekleidet vom 10-Meter-Brett springen. Also so schlimm sah das selbstentworfene Teil der Neubauerkollektion nun auch wieder nicht aus, als dass man sich da gleich aus höchsten Höhen irgendwo runterstürzen müsste.
Aber Thomas wäre nicht Thomas, wenn er nicht leichtfertig ein etwas gewagtes Versprechen riskieren würde... oder war es eher ein Versprecher. Hand in Hand wollte er mit Christine die Höhe von 7 ½ Metern in Angriff nehmen. Da ich selber weder vom 1-Meter-Brett noch vom Bassinrand den Sprung ins kalte Nass wagen würde, kann ich mir in etwa vorstellen, wie es in der Magengrube der Neubauer von dieser Ankündigung an ausgesehen hat. Immerhin, Hand in Hand schritten die beiden Helden tapfer Stufe um Stufe hoch, da fiel der Schauspielerin ein, dass ihre Unterhose nicht als Ausstellungsstück geeignet war. Jetzt fragte sich natürlich jeder, ob sie wohl in der Eile gar keine angezogen hatte. Es wird Christines Geheimnis bleiben, denn gesprungen ist am Schluss nur Thomas.
Dann folgte die aus dem Schach bekannte Rochade. Katy musste sich in ein Dirndl (Marke Neubauer?) kleiden lassen und zu guter letzt am selbstbestellten Zitronenbier nippen (I don't like my beer!). Sie musste diese Aufgabe selber übernehmen, da gerade keine Stuntfrau vor Ort war und Christine Neubauer damit beschäftigt war, Katy's Wetteinsatz einzulösen. Toll sah sie aus wie sie die vielen Stufen und Höhenmeter zum Ausgangspunkt überwand und sich dann beherzt "ins Seil fallen liess". Respekt, Frau Neubauer, und die Unterhose hat auch gehalten, was der Hersteller versprach.
Hier eine kleine Idee, wie so ein Wetteinsatz in Zukunft aussehen könnte. Bitte unbedingt die Faltbeilage beachten.:
Hinweis an Thomas: ich glaube, aus dem Alter, und somit auch der Nummer, sind wir raus! Gruss aus Bern... und Michelle: das war ENDLICH wieder mal eine Schweizer Wette!