Mittwoch, 28. April 2010

Menowin - der schlechteste DSDS-Verlierer....


....aller Zeiten! Da hat er echt die Nase vorn!!

Menowin, oder, "Nomen est omen": me-no-win (ich nicht siegen!) ist tatsächlich der schlechteste Verlierer aller DSDS-Staffeln. Am Finalabend hatte er 150 Prozent damit gerechnet, als Sieger hochgejubelt zu werden, während sein Herausforderer den ganzen Abend mit genau dem Gegenteil zu kämpfen gehabt hatte, nämlich dem Gefühl, im letzten Moment seinen Traum vom Superstar begraben zu müssen.

Es kam, wie es meines Erachtens und verdienterweise kommen musste; Mehrzad gewann, und das nicht zu knapp. Allerdings gelang es Menowin, umgehend die geballte mediale Aufmerksamkeit vom Sieger abzuziehen. Man kriegte nämlich fast Angst beim Anblick eines Menschen, der innerlich wie abgelöscht schien und Fragen zunächst weder hörte noch beantworten konnte.

Ob dies der Grund ist, dass der 2. Sieger zu Sendungen wie "Let's Dance" zusammen mit dem DSDS-Superstar gleich mit eingeladen wird? In einem kürzlichen BRAVO-Interview, teilweise ausgestrahlt auf RTL, äussert er sich jedenfalls ziemlich negativ über Mehrzad Marashi und bescheinigt dem eine Allerweltsstimme. Der "alte Menowin" hätte ihm eine runtergehauen. Ob der heutige besser ist, weiss ich nicht. Jedenfalls gelingt es ihm noch Wochen nach dem Finale, die Fans zu mobilisieren und durch sein Verhalten zu Protestaktionen zu verführen.

"Ich will mehr, mehr, mehr" sagt er begeistert zum Reporter. Seit wann stottert der Kerl? Eigentlich wollte er ja wohl sagen: "Ich will Mehrzad", oder?

Bern liest....


... vom 22.4. bis 16.5.2010, und das gleich verbunden mit ganz viel Fitness im Sinne einer "literarischen Schnitzeljagd".

Wem jetzt beim letzten Wort schon das Wasser im Munde zusammenläuft, macht mal wieder eine falsche Verbindung. Da wird einem nichts paniert oder (über)gebraten!

16 Werke werden unterteilt vorgetragen. Regula Venskes "Tödliches Kirschblütenfest" gar in 8 gut verdaulichen Einzelportionen, beginnend in der Bollwerk-Apotheke, mit Teil 2 im Läckerlihuus, Teil 3 im Tibits .... und einem hoffentlich unerwarteten Ende im Press&Books in der Christoffelunterführung.

Das Programm ist jedenfalls phänomenal. Beim kurzen Überlesen kam mir dann ein Bild aus Kindertagen in den Sinn. Wir falteten jeweils ein Blatt dermassen, dass 3 bis 5 verschiedene Abschnitte entstanden. Der erste zeichnete den Kopf, ein anderer den Rumpf, einer Hüft und Beine und der letzte Künstler widmete sich den Füssen. Dabei war es völlig irrelevant, was für ein Lebewesen man mit Hilfe seiner Kreativität aufs Papier bannte. Wichtig war nur, dass man die Werke der Vorgänger erst am Schluss zu Gesicht bekam. Da entstanden dann Gurkofanten und andere Fantasiewesen.....

Sogleich kam mir der Gedanke, dass eventuell Gehbehinderte oder etwas ältere Semester Berns Schnitzeljagd auch ganz anders erleben könnten und sich zum Beispiel Teil eins aus Martin Suters "Bonus-Geheimnis" gönnen, um dann ein wenig von Eliette von Siebenthals so spannend geschilderten "Sexleben der Aare-Chempe" auf sich wirken und den Abend eventuell mit Teil 3 von Slesars "Flitterwochen erster Klasse" ausklingen zu lassen. Wer dann den Bus noch schafft, kann sich von Franz Hohler ganz kurz eröffnen lassen "Wo das Paradies liegt" (Küttel Tobacco, Neuengasse??) um dann zufrieden und gesättigt in einen traumlosen Schlaf zu sinken, in welchem "Das grüne Monster" von Haruki Murakami nun wirklich absolut nichts zu suchen hat.

Schön, dass Bern eine so lebendige und kulturfreudige Stadt ist. Ich bin grad mal wieder so richtig stolz. ;-)

Montag, 26. April 2010

Was wäre wenn...


.... sich nicht seit Jahren der Denkmalschutz um den Erhalt zum Beispiel unserer schönen Stadt gekümmert hätte?

Die Altstadt von Bern wurde nämlich einst deshalb auf der Aare-Halbinsel errichtet, da an diesem Standpunkt von drei Seiten her natürlicher Schutz gewährleistet war und nur auf der vierten Seite mittels baulicher Massnahmen (Mauer, Wehrturm) etwas nachgeholfen werden musste. Da wird gleich unschwer erkennbar, dass zu Planungszeiten vom Luftraum her noch keinerlei Bedrohung ausging. Seit 1983 steht die Altstadt übrigens als erhaltenswertes Kulturerbe in der Welterbeliste der UNESCO.

Dass diese Entwicklung nicht selbstverständlich ist, zeigt sich in der Art, wie heutzutage auf Bauvorhaben eingegangen wird. Trotz Beschwerde seitens der Kursaal AG darf die Privatklinik Beau-Site ihr Betten- und Ärztehaus doch noch errichten.

Die Kursaal AG hatte zuvor beanstandet, das Vorhaben entspräche nicht den Vorgaben, welche die Stimmberechtigten 2001 bei der Genehmigung des entsprechenden Zonenplans in der Abstimmungsbotschaft vorgefunden hätten. Laut Verwaltungsgericht sei das jedoch nicht der Fall, da auf besagter Parzelle "Anlagen im allgemeinen Interesse" ausdrücklich zulässig seien. Der Abstimmungsbotschaft komme zudem keine Gesetzeskraft zu!!! Für die Stimmberechtigten sei bei genauerem Hinsehen erkennbar gewesen, dass eine Erhöhung der Bettenzahl zwar zum damaligen Zeitpunkt nicht vorgesehen, aber mit der vorgelegten Planung nicht unvereinbar sei. Ist der Stimmbürger wirklich so mündig und weitsichtig? ;-?

Dass Abstimmungsbotschaften oft Blabliblabla sind, weiss mittlerweile jedes Kind. Und mit etwas Salamitaktik bringt man ja so manches beim ehm.... Souverän durch. Ob man wirklich von allgemeinem Interesse sprechen kann, wenn beim Kursaal die Bäume gefällt, der Hang abgetragen und ein Betten- und Ärztehaus mit Duplexwohnungen errichtet wird? Also mich hätte es überhaupt nicht gekratzt, wenn alles beim alten geblieben wäre. Im Gegenteil! Hoffen wir bloss, dass das Gebäude letztendlich nicht gleich die Wolken kratzt.

Gummiartikel lassen sich biegen ohne zu brechen. Das ist auch mit Gesetzesartikeln der Fall. So ist doch alles eine Frage der Auslegung. Ich frage mich bloss, wie wohl die Berner Altstadt heute aussehen würde, wenn einst in ähnlicher Weise entschieden worden wäre. Wie wär's mit einer Art "Little Manhattan" und Helikopterflügen für Touris im Angebot!?

Freitag, 23. April 2010

PCs mit Sicherheit zum Affen machen


Meist ist von allem das Gegenteil ebenso wahr. Sicherheits Software kann Lösung bedeuten oder aber Problem, aber dann gleich ein ganz grosses.

Ich habe das schon am eigenen Leib resp. Windows-Rechner erfahren. Früher installierte ich meist Norton und war soweit zufrieden, bis Martin mittels Wettbewerb eine Luxusausführung des Programms gewann. Kurz nach Installation wurde beinahe die gesamte Rechnerleistung gebraucht, um das Anti-Virus-System zu betreiben. Dabei verhielt sich die Software wie eine strenge Super-Nanny: man musste aufs Wort gehorchen, sonst schlug man sich mit den Konsequenzen herum. Ich kam gar nicht mehr dazu, noch etwas Supplement zu erledigen und irgendwann ging dann nichts mehr. Vollblockade - Error - Terror.

Viele Leute hatten mir dann von Kaspersky vorgeschwärmt und so ersetzte ich NobelNorton mit einer Einfachversion dieses russischen PC-Wächters. Nicht schlecht, echt jetzt, und trotzdem zuviel an kompliziertem Kasperletheater.

McAfee ist das Non-Plus-Ultra, hiess es allenthalben von Insidern. Ist wohl auch die bekannteste Virenschutzlösung. Dass auch da nicht alles Gold ist, was glänzt, bewies das letzte Update, welches es schaffte, weltweit Millionen von PCs lahmzulegen, sprich: Rechner samt User zum Affen zu machen. Offenbar war eine Systemdatei als Virus eingestuft worden.

Huch! Shit happens und wo gearbeitet wird, passieren Fehler. Allerdings möchte ich nicht in der Haut desjenigen Unglückswurms stecken, dem dieses Missgeschick unterlaufen ist.

Es braucht Jahre, um sich einen guten Namen aufzubauen, Vertrauen zu erwecken und für Effizienz zu stehen. Um das alles zu löschen braucht es gerade mal ein einziges Update.

Auf meinem Windowsrechner habe ich momentan einen Virenschutz, dessen Namen ich nicht mal auswendig weiss. Die meiste Zeit arbeite ich jedoch am MAC, und der braucht nicht Riesen-Sicherheitsprogramme, welche einen Grossteil der Rechnerleistung mit Beschlag belegen.

♡ Hallelujah-Apple, I love m'iMac ♡

Mittwoch, 21. April 2010

Rauchen verboten, auch für Vulkanos!


Das ist einfach unglaublich; kurz bevor die Schweizer Raucher in sämtlichen Kantonen vor die Tür gesetzt werden, wenn sie ihrem Hobby frönen, zeigt einer mit dem unaussprechlichen Namen "Eyjafjallajökull" uns allen, wie Rauchen beim Profi aussieht. Und die Welt hält den Atem an, vor allem diejenigen, welche alles in Dollars oder Euros umrechnen. Die machen sich gerade vor Angst in die Hose; überschlagen, wieviele Milliarden allein das Grounding der Flieger kostet. Die Meteorologen wagen bereits erste Voraussagen darüber, ob der Sommer ins Wasser fällt oder gar mit Eisblumen aufwarten wird und die Fernsehmacher verunsichern ihre Zuschauer mit Horrorszenarien wie z.B. Hungersnöten und deren Wirkung auf die niedrigsten menschlichen Instinkte.

Die Isländer haben derweil ganz andere Sorgen. Ihnen geht buchstäblich die Luft aus. Ohne Atemmaske und Brille geht da keiner mehr ausser Haus und die Tiere können kaum geschützt werden. Unfassbar, wie es dort vor Ort aussieht!!!! Obwohl man weiss, dass Asche eigentlich fruchtbar wäre und wichtige Pflanzennährstoffe enthält, wird dem Betrachter sofort klar, dass es wohl noch eine ganze Weile dauert, bis man der aktuellen Situation etwas Positives wird abgewinnen können.

Jeder Körper hat eine Art Selbstheilungsprogramm, darauf programmiert, stets ein Optimum wiederherzustellen. Könnte es sein, dass die Erde, die ja ebenfalls ein Lebewesen mit einem physischen Körper ist, sich in Sachen Klimaerwärmung was hat einfallen lassen, notgedrungen?

Wie NASA-Videos beweisen, haben die kalten Temperaturen dieses Winters bereits dafür gesorgt, dass das Eis der Arktis am Nordpol massiv zugelegt hat, und das gerade mal in der Zeit zwischen dem 1. September 2009 und dem 30. März 2010.

Der Mensch hat in den Jahren der Industrialisierung einiges durcheinandergebracht, in seiner Gier nach endlosem Wachstum. Unser Klima hat sich tatsächlich verändert. Meiner Meinung nach haben auch die gigantischen Antennenfelder HAARP (s. Kurzum-Blog 11.6.2007) darauf einen massgeblichen Einfluss. Man schaue sich nur einmal einige der US-Patente in diesem Zusammenhang an.

Eines ist sicher: es sind bestimmt nicht Islands Raucher die sich zu einer gemütlichen Paffrunde im innern des Vulkans zusammengefunden haben. Man hofft und betet nun einfach, dass Eyjafjallajökulls grosser Bruder Katla nicht plötzlich geweckt wird und dass sich die Situation bald einmal normalisieren möge. Was aber, wenn Eyjafjallajökull nicht innert nützlicher Frist zum Nichtraucher wird?

Die Rauchzeichen führen uns jedenfalls etwas überdeutlich vor Augen: wir haben es nicht im Griff.... wir haben gar nichts im Griff, wenn es um die Natur geht!

Sonntag, 18. April 2010

Der Glööckler von der Jury-Bank


Kaum hat uns DSDS in einen hoffentlich musikerfüllten Alltag entlassen, trumpft RTL mit einem wiederentdeckten Format auf. "Let's dance" lautet die Aufforderung an 10 mehr oder weniger begabte Promis verschiedenen Alters. Die versuchen sich in Salsa, Samba, Rumba und Poba(cke). Hillu Schwetje hat bei den Proben sogar einen Kniefall vorgezogen und konnte in der letzten Sendung gar nicht erst antreten.

Ich sage meinen Schülern immer: die Airbags befinden sich hinten rechts und links, sprich: am Po und seitlich der Hüfte. Also Stürze möglichst nicht mit den Handgelenken auffangen und Niederwerfungen dem Papst überlassen.

Es ist teilweise beeindruckend, was die Promis nach wenigen Wochen Training bereits können. Vor der ersten Sendung müssen sie mindestens 45 Stunden trainiert haben.... hört sich nach viel an, ist aber eher wenig. Frau tut sich oft schwerer mit den High-Hells als mit den Schritten an sich.

Unterhaltend wird eine Sendung auch durch witzige Moderatoren - HP-Kerkeling war leider dieses Jahr verhindert - und deren verbalem Schlagabtausch mit einer mehr oder weniger fachigkundigen Jury.

Joachim Llambi ist top, und das nicht nur im Sinne von kompetent. Wirkt er auch ein wenig streng, hat er es doch faustdick hinter den Ohren. Im weiteren kann der Sender sparen, da bei ihm die Punkttafeln 6 bis 10 noch praktisch fabrikneu sind; Llambi hält sich lieber an die 2 und 3, maximal die 4.

Isabel Edvardsson hat dieses Jahr vom Parkett hinter den Jurorentisch gewechselt und macht auch dort eine gute Figur, fast besser noch als im Playboy, wobei das Geschmacksache ist. Angenehmerweise sind ihre Kommentare stimmig direkt und enthalten immer auch Anregungen für das weitere Training.

Peter Kraus kennt eigentlich jeder uHu (??)! Als echter Rock 'n' Roller fetzte er einst über die Bühne, dass man beim Zuschauen einen Trainingseffekt zu verspüren glaubte. Ein gewisses Verständnis für Tanz ist auch bei ihm unverkennbar.

Was aber bitte schön hat Harald Glöckn... eh... Glööckler in "Notre-Jury" verloren? Er klimpert und bimpert mit falschen Wimpern, glänzt mit jeder Menge Lametta - sicher alles echt - und verteilt Punkte nach Windrichtung und Parfümduft. Moschus hat wohl die Nase ganz weit vorn. Haralds Vorgehensweise hat sich mir noch nicht ganz offenbart, denn die Benotung stimmt definitiv nicht mit den tänzerischen Fähigkeiten überein. Allerdings ist sie jeweils umgekehrt proportional zu derjenigen Llambis und führt so zu einem gewissen Relativieren. Die Frage, ob er denn selber tanzen könne, liess das Jury-Glanzlicht diplomatisch unbeantwortet.

"Let's fetz" sprach der Frosch, und sprang in den Ventilator! "Okay" erwiderte der Vogelschwarm und sah sich nach dem nächsten Triebwerk um (heute eher schwierig mangels Flugverkehr über Europa). Meine Favoriten sind jedenfalls Raùl Richter, Sophia Thomalla und Nina Bott und ich lasse sie gerne auch diese Woche wieder für mich fleissig weitertrainieren; das tut guuuut ;-).

Samstag, 17. April 2010

Andere Saiten bei DSDS


Schade aber wahr! Bei DSDS werden andere Saiten aufgezogen und bespielt als dies eigentlich wünschenswert wäre. Die Gerüchte, das Finale könne nicht stattfinden, weil Menowin wegen Drogenhandels direkt von der Garderobe ins Gefängnis wandern würde, schaden nicht allein letzterem, sondern auch dessen Konkurrenten und dem Finale an sich.

Um was geht es eigentlich bei der Sendung? Okay, Singen allein steht nicht im Vordergrund, sonst würde DSDS ja heissen: "Deutschland sucht den Supersänger". All die Beigeräusche der letzten Wochen wirken sich jedoch störend aus und hinterlassen mehr als einen bitteren Nachgeschmack.

Da sind nämlich all diejenigen, welche sich im Leben generell nichts vorschreiben lassen und nun grad extra für den vermeintlich Verfolgten einsetzen werden, auch wenn sie eigentlich für den anderen Kandidaten angerufen hätten. Das läuft unter einer Art von Beschützerinstinkt. Man täuscht sich dabei selber vor, frei zu entscheiden und ist doch nur ein Opfer derjenigen Machtgebahren, wie sie hauptsächlich und seit Beginn der Mottoshows von den männlichen Juroren ausgehen.

Dieter Bohlen kann es nämlich nicht haben, wenn nicht sein Favorit gewählt wird, ebensowenig Mitjuror Volker Neumüller. Notfalls schalten sie ihre Ohren auf Durchzug und eröffnen den verbalen Krieg. Schachzug um Schachzug reden sie eine passable Leistung zu einer Superperformance, bis das Etikett im Bewusstsein der Zuhörer sitzt und hält. Leider lassen sich nur allzu viele davon beeinflussen. Wäre da nicht Nina Eichinger, die solche Schönfärberei ab und zu relativierte......

Trotz allem hin und her, für und wider, auf und ab, wird das Finale wohl stattfinden. Gestern hätte ich vom energetischen Eindruck noch geschworen, dass es Bohlen auch diesmal wieder gelingen wird, seinen Wunschkandidaten auf Platz 1 durchzuboxen. Heute sieht es, wie mir scheint, etwas anders aus.

Dass im Showbusiness eine stabile Persönlichkeit von Vorteil wäre, das beweisen uns Leute wie Whitney Huston, Amy Winehouse und viele mehr anhand von Negativbeispielen. Sollte also Deutschland tatsächlich Menowin wählen, dann setzen die Leute wohl einen eher kurzfristigen Trend, denn "nicht wirklich Fröhlich" wird wohl mit seinen kriminellen Tendenzen auch künftig immer wieder Futter für die Medien bieten, aber ob er langfristig mit seiner Musik punkten wird, ist wohl doch eher fraglich.

Freitag, 16. April 2010

Wespentaillen-Alarm


Wie das Wort eigentlich!! ganz klar ausdrückt, ist eine solche Taille der Wespe vorbehalten. Bis zu Beginn des 20 Jahrhunderts sorgten Korsetts dafür, dass den Frauen nachhaltig die Luft wegblieb. Da sie damals sowieso nicht viel zu sagen hatten, war das sozusagen irrelevant, jedenfalls für den männlichen Teil der Bevölkerung.

Das scheint heute nicht mehr ganz so zu sein. Der Gatte von Ioana Spangenberg, einem Möchtegernmodel aus Brandenburg, unterstützt sie darin, mit ihrem Taillenumfang ins Guiness-Buch der Rekorde Einzug zu halten. Es fehlen ihr noch ungefähr 6 Zentimeter. Herr Spangenberg ist übrigens um einiges ehrgeiziger als seine asthenische Frau.



Die "Königin der Wespen(taillen)" heisst Cathie Jung, wobei Jung nur der Nachname ist, denn Cathie gehört mit ihren 71 Jahren zu den etwas älteren Semestern. Uneingeschnürt bringt sie es auf 43 Zentimeter, den Weltrekord hält sie geschnürt mit 38 Zentimetern plus angehaltener Luft sowie dem Potential zur Blasenschwäche.

RTL machte mit Ioana Spangenberg die Probe aufs Exempel. Wie schädlich sind solche Ambitionen? Die 1 Meter 75 grosse Frau bringt knappe 39 Kilo (BMI 12,73) auf die Waage. Essen kann sie nur ganz wenig, da sie ihr Korsett 7 Tage die Woche, 24 Stunden am Tag tragen muss.... Feiertage inbegriffen. Die Magnetresonanztomographie (MRT) bringt es an den Tag: Ioana's Innereien leiden! Der Magen liegt 20 Zentimeter tiefer als normal, und zwar im Unterbauch. Ihre Nieren haben sich um 15 Zentimeter nach oben verschoben und sind bereits dermassen eingedellt, dass der Arzt die Frau darauf hinweisen muss, dass sie ein lebensbedrohliches Risiko eingeht, sollte sie dieses Experiment weiterführen und dem Körper nicht umgehend die Chance geben, sich zu regenerieren, wenn das überhaupt noch möglich ist.

Ioana ist ernstlich beeindruckt. Sie habe nicht gedacht, dass sie ihre Gesundheit riskiere. Ihr Gesichtsausdruck lässt erkennen, dass sie Willens ist, sich selber die (Atem)Freiheit wiederzugeben, die wir Frauen seit ungefähr 1920 geniessen. Ihr Mann scheint damit nicht einverstanden zu sein: "Du wolltest doch eigentlich was erreichen? Was wolltest Du erreichen? Berühmt werden, genau, und das wirst Du bei Deinem durchschnittlichen Aussehen eben nur, wenn Du weiter auf Rekordkurs bleibst."

Der Frau kann ich nur folgendes raten:
1. Mann verlassen
2. Künftig einen grossen Bogen um ihn machen
3. Korsetts verlegen, verlieren, zerschneiden
4. Atmen und Essen
5. Leben geniessen und die Wespentaille künftig den Wespen überlassen
Kommentar: geit's no? resp. homo spinnerens!

Donnerstag, 15. April 2010

Gentlemen prefer blondes


Schauen Sie sich einmal diese Schmuserobbe an! Zuerst verliebt sie sich unsterblich in die Stiefel einer Touristin, um sich dann den Rest in aller Ruhe zu erobern.... mit einem sehr speziellen Balztanz! Ist das nicht einfach süss? Zum Dahinschmelzen.... allerdings möchte ich nicht tauschen mit ihr.... der Dame meine ich natürlich ;-)

Der Ruf nach Freiheit


Ein tapferer Freiheitskämpfer reiste einst durch die Berge. In einer Karawanserei machte er einen Zwischenhalt und blieb gleich über Nacht. Dort gab es einen wunderschönen Papagei in einem goldenen Käfig, welcher ständig krähte: "Freiheit, Freiheit", und zwar so laut, dass das Echo von Bergen und Tälern widerhallte.

Der Mann konnte es mit seinem Freiheitskämpferethos nicht vereinbaren, dem armen Tier nicht zu helfen. So stand er den Mitten in der Nacht auf und öffnete die Tür des Käfigs. Nichts passierte! "Du kannst rauskommen", raunte er dem Tier zu, doch.... der Papagei klammerte sich an den Käfigstangen fest. "Jetzt hast du deine Freiheit, komm endlich raus! Hast du vergessen, dass du dich nach Freiheit sehnst? Die Tür ist offen, der ganze Himmel gehört dir!"

Doch der Papagei klammerte sich noch fester. "Da muss ich ihn wohl zu seinem Glück zwingen", dachte der Mann, griff beherzt in den Käfig und versuchte das Tier mit blossen Händen herauszuholen. Das begann jedoch mit dem Schnabel nach seinem Befreier zu hacken, während es gleichzeitig rief: "Freiheit, Freiheit". Die nächtlichen Täler warfen das Echo zurück. Kämpfer wie er war blieb der Mann jedoch hartnäckig. Es gelang ihm schliesslich, den Papagei zu packen und ihn hinauf in den Himmel zu werfen. War auch seine Hand verletzt, so hatte er doch das gute Gefühl, eine wertvolle Tat begangen und eine Seele befreit zu haben. Das wirkte wie ein sanftes Ruhekissen und so schlief der Freiheitskämpfer den traumlosen tiefen Schlaf des Gerechten.

"Freiheit, Freiheit" war sein Weckruf am nächsten Morgen, und als er aus dem Fenster blickte, sah er, dass der Papagei wieder in seinem goldenen Behältnis sass..... die Tür war offen.

Unsere Macht, unser Besitztum, unser Prestige.... das alles sind goldene Käfige, unsere kleinen Gefängnisse. Die Seele möchte frei sein, doch diese Freiheit ist gefährlich, denn sie bietet keine Sicherheit und keinen Schutz. Freiheit bedeutet, auf Messers Schneide zu gehen - jeder Augenblick eine Herausforderung des Unbekannten.

Werden wir uns diese Freiheit nehmen oder werden wir weiterhin in unseren goldenen Käfigen dahinvegetieren und uns nach Freiheit sehnen? Es ist nicht leicht, die Wahl zu haben!!

Sonntag, 11. April 2010

Traumfinale bei DSDS

m&m
Mehrzad und Menowin?
Mehrzad gegen Menowin?
Mehrzad oder Menowin?
Meine Vorliebe als Nim-mehrzad ist mittlerweile bekannt. Aber was bedeutet eigentlich Menowin? Wenn Nomen omen ist, dann heisst das "me no win".... "ich nicht gewinnen" und dann müsste der Sieger von DSDS 2010 eigentlich Mehrzad Marashi heissen, ein total sympathischer Mensch mit einer Stimme wie Samt und Schmelz.

Da Menowin "nicht unbedingt Fröhlich" eine unheimlich starke Fanbase hat, bleibt es auch weiterhin spannend.... Hilfe... meine Fingernägel!!

Donnerstag, 8. April 2010

Management und tote Pferde


"Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab" - eine alte Weisheit der Dakota-Indianer.

Es geht im Internet das Gerücht, dass wir modernste Management-Strategien einsetzen, um trotzdem im Sattel zu bleiben und die Nase vorne zu behalten:
  • Wir setzen auf eine stärkere Peitsche.
  • Wir verpflichten einen anderen Reiter.
  • Wir versuchen, das Pferd wiederzubeleben.
  • Wir gründen einen Arbeitskreis, um das tote Pferd zu analysieren.
  • Wir bieten Weiterbildungskurse, um die Professionalität der Reiter zu erhöhen.
  • Wir ändern die Kriterien, die besagen, ab wann ein Pferd als tot bezeichnet werden kann.
  • Wir machen zusätzliche Mittel locker, um die Leistung des toten Pferdes zu erhöhen.
  • Wir analysieren die optimale Ernährung für tote Pferde.
  • Wir gehen mit der Erklärung an die Öffentlichkeit, dass unser totes Pferd schneller und besser ist als andere tote Pferde.
  • Wir lassen den Stall renovieren.
  • Wir stellen das tote Pferd in einen fremden Stall und behaupten, es gehöre jemand anderem.
  • Da unser totes Pferd qualitätszertifiziert ist, machen wir uns vorläufig keine Sorgen.
Aber mal kurz eine Frage in die Runde: Wer reitet schon lebendige Pferde? Die sind gross, die sind wild - das ist viel zu gefährlich! Allein das Aufsteigen ist bei toten Pferden um einiges einfacher. Also, nichts wie rauf und allez hopp - geben wir ihm die Sporen!!!!

Mittwoch, 7. April 2010

USA in Irak: Yes we can...



.... but how could we?

Am 12.7.2007 spielten amerikanische Soldaten tragischerweise ihre Art Killergame. Mit "nice" sowie Lachen kommentieren sie ihre tödlichen Treffer. Niedergestreckt wurden 9 Menschen, lauter Zivilisten, davon 2 Mitarbeiter der Nachrichtenagentur Reuters sowie diejenigen, welche den im ersten "Aufwisch" Abgeschossenen zu Hilfe eilen wollten. Die Kamera des Fotografen Namir Noor-Eldin war fälschlicherweise als Kalaschnikow gedeutet worden. Auch zwei Kinder wurden beim Angriff verletzt.

Die Einsatzvideos wurden diese Woche auf Wikileaks veröffentlicht. Die Bilder sprechen für sich. Klar wird auch, was unter dem Motto "Vertusche und dementiere so lange es geht" mal wieder so alles schöngeredet wurde.

Krieg ist keine Kuschelrunde; Krieg ist harte Realität und zerstört die Seelen all derer, welche im Namen ihres Vaterlandes ausgeschickt wurden, zu morden. Auch wenn sie überleben, werden sie sich von ihren Taten kaum erholen. Die Verantwortung, zu töten, kann nicht delegiert werden, nicht abgeschoben werden.... sie lastet auf einem bis ans Ende der Tage.

Ja, meine Lieben, das ist Amerika; das war vor "Yes we can", unter dem dümmsten US-Präsidenten aller Zeiten! Ob es jetzt besser ist mit einem Präsidenten, dem 2009 sogar der Friedensnobelpreis verliehen wurde? Obwohl wir (gottseidank) nicht über alles informiert werden, sage ich dazu nur: die Hoffnung stirbt zuletzt!

Dienstag, 6. April 2010

Management-Weisheiten: Lektion 4



Ein kleiner Junge ritt auf einem Esel, während sein Grossvater gemächlich und zufrieden nebenherging. Das schien nun einigen Leuten so gar nicht zu passen: "Was für eine Schande; der Alte muss gehen und der Jüngling sitzt hoch zu Ross. "Da könnte etwas Wahres dransein", dachten die beiden und tauschten Plätze. Doch wieder gab es Stänkerer: Was ist das denn; dieser unmögliche Alte lässt das arme Kind nebenher eilen. So gingen die beiden denn fortan gemeinsam neben dem Grautier her, was wiederum kritische Stimmen aufkommen liess: "Wie dumm sind die denn; da haben sie einen Esel und gehen trotzdem zu Fuss." Da ritten halt eben beide gemeinsam, was nun wirklich überhaupt nicht ankam: "Wie furchtbar, die sitzen ja zu zweit auf diesem armen Esel; echt ein Fall für den Tierschutz!". "Okay, das war wirklich etwas kurzsichtig von uns", meinten Grossvater und Enkel einhellig, und so trugen sie den Esel mit viel Ächz und Murks. Als sie eine Brücke überqueren wollten, rutschte ihnen das Tier irgendwie aus den Händen, fiel in den reissenden Fluss und ertrank!

Erkenntnis:
Wenn Du versuchst, es jedem recht zu machen, kannst Du nur verlieren.... nicht zuletzt Dich selbst.

Montag, 5. April 2010

Management Weisheiten - Lektion 3


Ein kleiner Vogel war unterwegs Richtung Süden. Mittlerweile war es so kalt geworden, dass das Tier irgendwann in einem Feld erschöpft zu Boden ging. Während es da frierend und bibbernd lag kam eine Kuh vorbei und deckte das winzige Etwas mit einer Portion dampfendem Kot ein respektive zu. "Das ist ja richtig angenehm warm" vermerkte das Vögelchen dankbar und begann nach einer gewissen Zeit voller Freude und Begeisterung zu singen an. Dies vernahm eine vorbeischleichende Katze welche die potentielle Beute anpeilte, in einem dampfenden Haufen Kot schliesslich entdeckte und sofort verschlang.

Erkenntnis:
1. Nicht jeder, der auf Dich scheisst, ist Dein Feind.
2. Nicht jeder, der Dich aus der Scheisse rausholt, ist Dein Freund.
3. Wenn Du ganz tief in der Scheisse steckst, halte besser Deinen Mund.

Sonntag, 4. April 2010

Management Weisheiten - Lektion 2


Ein Truthahn unterhielt sich mit einem Stier. "Was würde ich darum geben, um auf die Spitze jenes Baums da drüben zu fliegen", seufzte das Tier sehnsüchtig, "aber mir fehlt dazu die nötige Kraft". "Hei, warum bedienst Du Dich nicht meiner Exkremente", fragte der Stier, "die sind vollgepackt mit wertvollen Nährstoffen".
Der Truthahn überwand seine Widerstände, pickte vorsichtig ein wenig von dem dampfenden Haufen und vermeinte bereits eine kräftigende Wirkung zu spüren, genug, um sich auf den tiefsten Ast des Baumes hochzuschuften. So ass er am nächsten Tag wieder vom Dung, mit dem Resultat, dass er bereits den zweituntersten Ast erreichte. Nach gerade mal 4 Tagen schaffte er es auf die Baumspitze, wo er zufrieden und glücklich ein paar befreiende Atemzüge nahm.
Und genau in dem Moment entdeckte ihn ein Bauer, der den Truthahn mit einem gezielten Schuss aus seiner Flinte niederstreckte.

Erkenntnis: Bullshit, auf gut Deutsch: Scheisse, kann Dich ganz nach oben bringen, aber Du wirst Dich damit dort auf Dauer nicht halten können.

Management Weisheiten - Lektion 1

Ein Rabe sass auf einem Baum, genoss sichtlich sein Dasein und widmete all seine Zeit dem süssen Nichtstun. Ein Hase sah dies und fragte den Vogel: "Könnte ich nicht auch den ganzen Tag faulenzen?" "Klar, warum nicht" lautete die Antwort. So setzte sich der Hase gleich da unter den Baum und liess den lieben Gott einen guten Mann sein. Plötzlich tauchte wie aus dem Nichts ein Fuchs auf, stürzte sich auf den Hasen und frass ihn.

Erkenntnis: Um nur rumzusitzen und nichts zu tun musst Du wirklich sehr weit oben sitzen.

Freitag, 2. April 2010

Das Störende an Kaviar....


Das Störende an Kaviar ist das Störende (Stör-Ende) .... und genau darauf baut das Tropenhaus Frutigen. Die Fische teilen die Begeisterung über die geplante Leistungssteigerung wohl mit Nichten (und Neffen), heisst: äusserst ungern. In diesem Herbst voraussichtlich 150 Kilo eigenen Kaviar genügt den Produzenten als "Ernte"ertrag nicht.... nein, man beabsichtigt, diesen Ertrag jährich um 500 bis 600 Kilo zu steigern!!

Das ist das Problem bei uns Menschen: wir wollen mehr - IMMER, unendlich, grenzenlos. Man nennt das, glaube ich Gier, und diese Gier ist verantwortlich für die allmähliche Zerstörung unserer Umwelt, der nur die Natur selber mit ihren ewig wirkenden Reparaturmechanismen noch etwas entgegenhalten kann.

Persönlich mag ich Kaviar überhaupt nicht. Obwohl ich weiss, dass die Geschmäcker verschieden sind, kann ich mir nur schwer vorstellen, dass jemand das widerliche Zeug ehrlich mag. Es zu mögen könnte in unserer Cüpli-Gesellschaft auch einfach Prestigeangelegenheit sein, so wie unser Essverhalten mehr und mehr Züge einer gewissen Dekadenz aufweist.

Der Stör selber hat ein wunderbares, schmackhaftes Fleisch und jede Menge Omega3-Fettsäuren. Ob er sein Leben liebt, an ihm hängt oder es gerne in den Dienst der Gesundheit anderer stellt, darüber wurde er wohl bisher nicht befragt. Wie er es wohl sehen würde, dass seine potentiellen Nachkommen sekundenschnell den Gaumen irgendwelcher Gourmets oder Gourmands kitzeln, bevor sie, etwas weiter unten, in Magensäure eine andere Lösung finden?