Samstag, 28. Februar 2009

Das Netz als Künstleragentur


Was machten früher mehr oder weniger brotlose Künstler, welche gerne gearbeitet hätten? Für manch einen hiess es dann hauptamtlich "Warten auf Godot" sowie Pendeln zwischen Arbeitsamt und Agentur.

Vorsprechen - Neudeutsch: Casting - Hoffen, Bangen und schieres Verzweifeln. "Ich bin die Beste, warum merken die Deppen da draussen das nicht?" Und Du fragst Dich mal wieder, ob Du nicht besser auf Oma gehört und eine anständigen Beruf ergriffen hättest. Aber da ist dieser Drang in Dir, der Dich auf die Bretter treibt, die manch einem die Welt bedeuten und andere vor dem Kopf zu haben scheinen.

Wer sein Handwerk von der Pike auf gelernt hat ärgert sich vermutlich, wenn Laien von der Schulbank direkt in einer Endlosserie Fuss fassen können, ohne jede Ausbildung und mit auffallend wenig Begabung.

Oder wie Moritz A. Sachs, besser bekannt als Klausi Beimer von der Lindenstrasse, der anno 1985 - damals 7jährig - einstieg und heute noch mit dabei ist. Er ist letztes Jahr 30 geworden. Ein Ende der Serie ist nicht abzusehen und so werden wir Klausi resp. Moritz wohl noch als Opa erleben, d.h. natürlich nur wenn wir bei Lindenstrasse nicht einfach weiterzappen.

Horst Tappert war Vollblut-Oberinspektor. Er tappte in die Falle Derrick und kam da vor Erreichen des Pensionsalters nicht mehr heraus. Genauer gesagt liess er im zarten Alter von 75 den getreuen Harry noch immer den Wagen vorfahren.

Auch wenn Martin und ich uns einig sind, dass eigentlich nicht die Sekretärin von Dr. Lessing hätte ausgetauscht werden sollen, sondern der etwas in die Jahre gekommene Matula - er wird im April 66 - so werden wir wohl Claus Theo Gärtner auch weiterhin über die Schulter blicken müssen und nicht um einen Fall für zwei rumkommen.

Ihr Lieben, wir sprechen hier von Lebensstellen. Das gab es früher nur bei den Normalsterblichen. Da lernte einer Buchhaltung und arbeitete dann 45 Jahre im selben Betrieb. Heute schwingt ein Buchhalter möglicherweise nach ein paar Jährchen Berufstätigkeit lieber den Kochlöffel und führt ein eigenes kleines Restaurant, während ein Gärtner sich als Detektiv betätigt.

Anna Gaden, eine junge Schauspielerin und Musikerin, hat sich die Möglichkeiten des Kommunikationszeitalters zu Nutze gemacht und eine eigene Homepage aufgeschaltet. Um zu zeigen, wie wandelbar sie ist, hat sie den Kurzfilm "0 Uhr 50" ins Netz gestellt. Sie führte nicht nur Regie sondern schlüpft auch in die verschiedensten Rollen und zeiht alle Register, die sich in einer Bar so anbieten. Also mir gefällt's. Man muss sich eben was einfallen lassen... wer nicht wagt, der nicht gewinnt.



Und hätte nicht die Moderatorin von Ehrensenf auf der Strasse nach Linktipps gesucht - hier der entsprechende Ausschnitt - dann hätte es wohl noch eine Weile gedauert, bis man auf die Gaden aufmerksam geworden wäre. Wer sich jedoch selber hilft, dem kommt Freund Zufall gerne zuhilfe; cool!!!!!

Donnerstag, 26. Februar 2009

Beyoncé Deluxe Edition...


...mit 5 Bonus-Tracks und extra Photos!? :-o

Kürzlich bin ich noch auf den letzten Drücker - hatte einen Termin - bei City Disc reingeschossen. Da die meisten CD-Spieler eh nicht funktionieren, hat man sich schnell einen Überblick über die empfohlenen Artikel verschafft. Einer davon war Beoncé's Deluxe Edition für CHF 24.90. Kurz reingehört und ein Schnäppchem erstanden!???

Bei mir kommt bekanntlich Qualität vor Quantität, immer!!, und B's Stimme gefällt mit etwas Samt und Seide recht gut. Erstaunlich nur, dass 60 Minuten Musik auf 2 Discs verteilt wurden, vermutlich nicht aus Platzgründen sondern um die unterschiedliche Stilrichtung zu unterstreichen.

CD eins gefällt mir persönlich recht gut. Bei der 2 finde ich schade, dass Backgroundtänzer Justin Timberlake nicht beigelegt wurde, denn bei ihm kann selbst Beyoncé etwas abgucken! Nein, nicht das was Sie jetzt denken; er ist ganz einfach der bessere Tänzer.


Alles in allem muss ich sagen, dass ich mir unter einer Deluxe Edition etwas anderes vorgestellt habe, zum Beispiel ein paar zusätzliche Prosecco-Bluberli, der Schatten von etwas Kaviar, ein Gratiseintritt im nächstgelegenen Spa oder so. Aber zirka 60 Minuten Musik und ein paar Fotos mit Verrenkungen?

Luxus ist für jeden etwas anderes. Für den einen hängt Luxus ausschliesslich mit sämtlichen Topadressen dieser Welt zusammen, für den anderen bedeutet es lediglich, dass er mal wieder Zeit hat, sich die Fingernägel zu schneiden oder auch nur ruhig durchzuatmen. Was ist für Sie Luxus?

Cablecom in der Selbsterfahrungsschlaufe


Cablecom war in meinem Blog schon oft ein Thema, fast so häufig wie in meinem zarten Nervensystem. Mein Sinn für Logik verbietet mir einfach, mich auf Unlogisches einzulassen, jedenfalls nicht auf unbestimmte Zeit. Platzt mir nämlich mal der Kragen, dann mache ich Nägel mit Köpfen.

Jedenfalls habe ich meinen Vertrag bei besagter Firma gekündigt, nachdem meine diversen Briefe unbeantwortet und meine Anrufe auf der Kunden-Cold-, Hot- resp. Deadline ohne Folgen blieben.

4 Tage nach Absenden der Kündigung erhalte ich eine Kündigungsbestätigung:
Geschätzte Kundin
Ihre Kündigung .... haben wir erhalten. Selbstverständlich bedauern wir diesen Entscheid sehr. Es ist unser Bestreben, unsere Dienstleistungen ständig zu verbessern. Rufen Sie uns gratis auf .... an und geben Sie uns nochmals eine Chance. Wir bedanken uns auf jeden Fall herzlich für das entgegengebrachte Vertrauen und hoffen, Ihnen unsere Dienstleistung zu einem späteren Zeitpunkt zur Verfügung stellen zu können.
Das Bestreben seitens der Cablecom, Misstände zu beseitigen resp. die Dienstleistungen zu verbessern, ist mir leider entgangen. Mein Vertrauen in diese Firma hat so nachhaltige und tiefe Risse, dass der spätere Zeitpunkt wohl Sankt Nimmerleinstag heisst.

Jedenfalls war für mich die Sache damit erledigt. Am Dienstag morgen erhalte ich einen Anruf von Nummer 071 555 08 44. Ich melde mich und auf der anderen Seite wird einfach eingehängt. Solche Sachen machen mich immer neugierig und so werde ich denn schnell auf Google fündig. Besagte Nummer gehört zur Firma Cablecom. Warum der Anrufer nicht mit mir sprechen wollte, weiss ich nicht. Der nächste Anruf über diese Nummer wurde von Martin entgegengenommen. Ein Mitarbeiter der Firma Cablecom wollte wissen, warum ums Gottes Willen wir unsere Vertrag gekündigt hätten.

Halloooooo, was ist mit all den Telefonanrufen und Briefen passiert. Wer hat letztere direkt in den Rundordner wandern lassen? Martin hat dem Mann erklärt, dass unsere Briefe eigentlich selbsterklärend seien. Es ist nicht unser Bier, wenn sich einer die Rückmeldungen seiner Kunden an den Hut steckt und dann nicht mehr in den Spiegel schaut!

Bei Swisscom hat übrigens bisher alles bestens geklappt. Die Leute waren freundlich, das Modem kam überpünktlich und gleich in doppelter Ausführung, der Internetzugang ist  schnell und ich bin glücklich. Tatara-Tatata =D

Mittwoch, 25. Februar 2009

Flucht in die Sachwerte


Die Kunstsammlung des legendären Modeschöpfers Yves Saint Laurent kam unter den Hammer. Zirka 305 Millionen Franken fanden sich zusammen, ein hübsches Sümmchen.

Sicher freut dies den Lebenspartner von YSL, Pierre Bergé, wobei es sicher nicht einfach ist, momentan soviel Geld sein eigen zu nennen. Ich meine, wohin damit?? Die UBS würde sich bei so einem Betrag wohl die Finger lecken, denn Hayek ist offenbar mit seinen Millionen einige Häuser weitergezogen.

"Blick am Abend" vom 24. Februar wundert sich, dass Kunstfreunde boten als ob es keine Krise und kein morgen gäbe. "Les couscous, tapis bleu et rose" von Henri Matisse brachte allein 47 Millionen ein. Mich wundert da nur, dass der Blick der gleichnamigen Zeitung etwas getrübt zu sein scheint, oder wie ist es zu erklären, dass die Flucht in Sachwerte dort ein Fremdwort zu sein scheint. Die kennen offenbar die berühmte YouTube-Trilogie "wie funktioniert Geld" nicht. So erlaube ich mir denn, sie zum xten Mal hier zu empfehlen. Da das Einbetten deaktiviert ist, müssen Sie sich direkt auf YouTube bedienen.
Bild anklicken

Sammler verlassen sich offenbar darauf, dass der Wert eines Gemäldes erhalten bleibt oder im Laufe der Zeit noch zunimmt. Seien wir ehrlich, der reine Materialwert eines Gemäldes - also Holzrahmen, Leinwand und etwas Farbe - würde wohl kaum eine Millionensumme ergeben, selbt wenn der Rahmen noch so antik ist. Der anonyme neue Besitzer wird wohl ein stattliches Sümmchen in die Hand nehmen müssen, um diesen Spezialcouscous entsprechend zu versichern. Ja, Versicherungen wollen auch leben, genauso wie die Holzwürmer, welche besagten Rahmen hoffentlich bisher verschont haben =D

Dienstag, 24. Februar 2009

Nur nackt mit Badekappe


Bilder anklicken und ab zu Wiki Pedia

Es gibt Dinge, die haben einen nachhaltigen Einfluss auf die Umwelt. Kommt man ihnen zu nahe, dann erkennt man noch nach Jahren ihre Spuren auf ehemals sauberen T-Shirts, Wänden etc.

Ein ehemaliger Chef von mir riet zum Beispiel dazu, Spaghetti Bolognaise nur nackt mit Badekappe zu geniessen. Als Lokalität schlage ich zudem eine abwaschbare Gummizelle vor. Keine Pizzeria kann dieses Gefühl von Gemütlichkeit auslösen, das sich dann einstellt, wenn man einfach ohne negative Folgen zuschlagen kann.... eh.... ;-)

Ich liebe Granatapfel. Mein Erstkontakt mit dieser paradiesischen Frucht glich zwar eher einem Sketch, denn wir erhielten anno domini in Tunesien einen Fruchtsalat. Es hat uns schon ein wenig erstaunt, dass der Küchenchef die vielen Kerne nicht entfernt hatte und so klaubten wir diese roten Dinger minutiös heraus. Der Kellner sagte zwar nichts, schien jedoch schon ein wenig erstaunt, als er die halbvollen Dessertschälchen wieder abholte. Jahre später habe ich dann begriffen, dass es sich bei jenen Kernen um eine Köstlichkeit ganz besonderer Art gehandelt hätte.

Granatäpfel sind mega gesund, eine wahre Vitaminbombe wie mir scheint. Auch hat diese Frucht bei mir verdauungsfördernde Eigenschaften. Einziges Problem war bis vor kurzem das Herauslösen der Samen ohne alles rundherum in Rot zu tauchen. Es soll ja Leute geben, die nach starkem Pressen und Kneten besagter Frucht ein Loch verpassen und den Saft direkt da raussaugen. Ich mag aber die Samen und so habe ich verschiedene Tricks ausprobiert, zum Beispiel das Schälen in einen Plastiksack verlegen. Na ja :-£. Gut zurecht kam ich mit der Variante: Schahatz, kannst Du mir mal schnell. Martin ist dermassen geschickt, dass er im Rüsten immer besser wurde und mir jetzt DIE Technik verraten hat, die mir erlaubt, die Sache wieder Selbst in die Hand zu nehmen.

I don't come out of the kitchen dafür, aber es klappt.

Die Haut der Frucht mit dem Messer etwas einritzen, durch eine leichte Drehbewegung in zwei Hälften teilen, durch sanftes Drücken einige Kerne rausdrücken bis die Schale beweglich wird, drehen, die restlichen Kerne rausnehmen - fertig. Und die Küche sieht...... noch genau so aus wie vorher, und die Kleider auch. Juhuuu, jetzt steht einem granatigen Zeitalter nichts mehr im Weg. Leider haben wir noch keinen Film auf Youtube plaziert.

Warum also so kompliziert:

Wenn es um vieles einfacher geht!!

Montag, 23. Februar 2009

Desperate Houswife oder...




Was macht mich zu einem Menschen zweiter Klasse....?
Was macht mich zu einem Menschen zweiter Klasse....?
Was macht mich zu einem Menschen zweiter Klasse....?
Was macht mich zu einem Menschen zweiter Klasse....?
Was macht mich zu einem Menschen zweiter Klasse....?
Was macht mich zu einem Menschen zweiter Klasse....?

Desperate Houswifes... ich muss gleich zugeben, ich habe diese Serie noch niemals gesehen; keine einzige Folge. Ich mag keine amerikanischen Soaps. Was dem Fernsehzuschauer in Programmhinweisen jedoch aufgetischt wird, hat wohl wenig mit der Realität eines Hausfrauendaseins zu tun. Als Hausfrau kann man auch keinen Oscar gewinnen sondern allenfalls einen Fruscar.

Nein, eigentlich!!! bin ich keine Hausfrau, sondern berufstätige Therapeutin und Aikidolehrerin, allerdings beides nicht zu 100 Prozent. So habe ich denn auch keine geeignete Ausrede dafür, Eimer und Lappen links liegen zu lassen und kulinarisch gesehen auf Fertiggerichte zu setzen. Da ich gerne gut esse, kann ich auf letztere sowieso verzichten. Das einzige Büchsenfutter, das bei uns im Regal steht, sind Maiskörner oder allenfalls Marzano-Tomaten im Glas. Alles andere wird höchstpersönlich eingekauft und frisch zubereitet.

Höchstpersönlich kochen... höchstperstöhnlich putzen.... ein Fitnessprogramm mit Gewöhnungsbedarf. Die meisten Frauen würden den Ironman vorziehen. Nein, das ist nicht ein Liebhaber sondern DER Triathlon schlechthin. Unsere Zukunftsaussichten sind jedenfalls dürftig, wird doch Staub und Dreck auch im laufenden Jahr nicht abgeschafft.

Von FLP erhalte ich gerade eine interessante Anweisung betreffend Ziele:

"Unsere Ziele bestimmen unser Wachstum. Viele von uns wählen ein viel zu kleines Ziel. Wenn wir uns vom Leben einen Franken wünschen, dann werden wir auch nicht mehr bekommen. 

Wir alle wissen, wie man Ziele setzt. Wie sonst wären Sie zu Ihrem heutigen Beruf, Ihrer Wohnung, Ihrem Auto gekommen?

Jonathan Swift sagte einmal: «Selig sind die, die nichts erwarten, denn sie sollen nicht enttäuscht werden.»

Wichtig ist, dass wir ein Ziel nicht ablehnen, nur weil wir glauben, es nicht erreichen zu können. Orientieren Sie sich nicht an dem, was realistisch ist, sondern an dem, was Sie wirklich wollen. Es ist wichtig, dass Sie Ihr Ziel aber genau definieren. Haben Sie Ihr Ziel erreicht, merken Sie, dass es noch weitere Ziele gibt. Ziele sind dafür da, Ihrem Leben eine Richtung zu geben, sie sind eine Orientierungshilfe und die Motivation zu starten. Sie werden merken, dass sich Ihre Persönlichkeit im Laufe des Prozesses zur Zielerreichung erweitern wird. Erst wenn wir von unserem Leben das Beste erwarten, werden wir daran wachsen."


Ist ja interessant und stimmt vermutlich alles auch ganz genau. Selbstverständlich gibt es Tätigkeiten, die ich nicht nur besonders gut sondern auch voller Freude erledigen kann. In meinem momentanen Lebensabschnitt machen die, wenn es gut kommt, 10 bis maximal 15 Prozent aus. Meine übrigen Aktivitäten gehören zu den Dingen, die ich nicht besonders gut kann und bestenfalls verabscheue. Dazu gehört die leidige Buchhaltung, die bei einem Geschäft nicht ausgelassen werden können, vor allem aber der Haushalt.



"Reg Dich doch über den Schmutz nicht auf, es geht doch im Leben einfach darum, glücklich zu sein" mein Männiglich philosophisch, und hat damit ja sicher nicht ganz unrecht. Dass mit einem allfälligen Zustand von Glückseligkeit der Hausputz noch nicht gemacht ist, fällt den Herr(lichen) der Schöpfung nicht auf.

Herr - Herrlich, Dame - Dämlich.... und dämlich sind wir wohl schon ein wenig, würde ich meinen. Das war übrigens schon immer so, und so sind wir Frauen es, die erkennen, dass wohl leider trotzdem Hand angelegt werden muss, und zwar regelmässig.

Was macht mich zu einem Menschen zweiter Klasse? Warum kann ich nicht einfach meinem Seelenklang oder meinen Träumen folgen, meine Kreativität zum Ausdruck bringen und meine Zeit in Ziele investieren, die es zu avisieren lohnt?

Momentan putze ich an vier Orten zwischen 7 und 8 Stunden wöchentlich, obwohl ich nicht von der Putzfraueninsel geflohen bin. Warum kann ich mich nicht einfach futieren? Mich einfach des Lebens freuen? Ich kann es Ihnen sagen: an der Erziehung liegt's.

So erkennt selbst der Laie auf Anhieb, warum es keine weiblichen Pendants zu Mozart, Haydn, Beethoven, Bach, Vivaldi oder eben Rubens, Picasso, Monin, Manin, van Gogh etc. gibt. Allerdings bin ich mir bei den Werken Rodins nicht sicher, ob nicht einige nur unter seinem Namen laufen, aber eigentlich von seiner Geliebten Camille Claudel stammen.

Frauen hatten es in der Vergangenheit noch viel schwieriger als heute. So zum Beispiel die deutsche Physikerin Lise Meitner, welche die erste theoretische Erklärung für die von Otto Hahn entdeckte Kernspaltung lieferte und damit eigentlich das Fundament für den Bau der Atombombe legte. Sie erhielt keine spezielle Auszeichnung dafür. Otto Hahn dagegen erhielt für die Entdeckung der Kernspaltung einen Nobelpreis für Chemie.

Mit Chemie und natürlich deren optimalen Einsatz hat natürlich auch das Putzen entfernt zu tun. Einen Nobelpreis für Chemie gibt es dafür jedoch kaum.

Ob mir bei meinem Problem der Kauf eines Headshirts helfen könnte. Durch Aufdruck einen völlig neuen (Lebens)Ausdruck. Sich selber ausdrücken zu können, ist doch das Ziel eines jeden, oder? Und ich meine, vom mächtigsten Mann der Welt erwartet doch niemand wirklich, dass er nebenberuflich noch den Haushalt schmeisst, oder?

Freitag, 20. Februar 2009

Auf den Hund gekommen


Wir nähern uns dem Fischezeitalter oder zumindest dem Sternzeichen der Fische, was immer ein untrügliches Zeichen dafür ist, dass meine Nichte bald Geburtstag hat.

Auf die Frage, was sie sich denn wünsche, sagte sie: "eine Hundeleine". "Wie jetzt, eine Leine so ganz ohne Hund", erkundigte ich mich. "Ja, s'Mami wött kän Hund", meinte die Kleine fast schon Grosse.

Ehrlich gesagt kann ich Mami verstehen, denn wer kümmert sich in den meisten Familien nach kürzerster Zeit um den treusten Freund des Menschen? Mami!! Sie steht je nach Hundegrösse um 5 Uhr Morgens auf und irrt noch schlaftrunken durch den Wald, während ihre Lieben noch dem Sandmännchen zuhören.

Verstehen kann ich aber auch die liebe Anaïs, hatte ich doch selber einst innigste Wünsche, die aufgrund unterschiedlicher Auffassung dessen, was Kitsch sei und was okay, Träume blieben.

So fragte ich denn s'Mami, ob ich nicht einen Plüschhund in die Leine stecken könnte, dann wäre es nämlich bestimmt weniger gefährlich als wenn eventuell plötzlich der kleine Bruder in die Bresche springen müsste. Würgemale sind im Moment nicht so in. S'Mami fand das eine gute Idee und so machte ich mich denn heute auf den Weg.

Berns einschlägige Spezialgeschäfte waren noch geschlossen, obwohl schon lange Tag war. So hielt ich mich denn an eine loebliche Idee.

Was ich dort fand, waren alles "Padis", die auf der faulen Haut lagen und irgendwie tot aussahen. Einer hatte Echtheitscharakter, war aber wegen Riesenbatterie, eingebauter Sensoren und Computertechnik nicht wirklich weich. Allerdings habe ich mich schon ein wenig erschrocken, als mein kurzes Anfassen mit einem wohligen Seufzer quittiert wurde (wo ist die versteckte Kamera?).

Dann plötzlich fand sich der Richtige. Es war Liebe auf den ersten Blick. Möglicherweise möchte Anaïs zwar lieber einen Labrador oder einen Schäferhund, aber ausser einem riesigen Bernhardiner mit Schlafzimmerblick war nichts Grösseres erhältlich.

Ich habe mich jedenfalls sofort verliebt und mein Herz beinahe an dieses weiche Fellbündel verloren. Glücklich gehe ich Richtung Kasse und fühle mich ein wenig wie Paris Hilton, da kommt eine Frau mit ihrem Hund daher. Der spitzt die Ohren und guckt erfreut und kann es kaum erwarten, in unsere Nähe zu gelangen. Er meinte nämlich, mein kleiner Liebling sei echt!!

Also wer ist denn nun der eigentliche Fachmann in Sachen Hund? Der Hund natürlich, und der hat meine Entscheidung durch freudiges Wedeln und Kontaktaufnahme gleich doppelt unterstrichen.

Jedenfalls bin ich echt auf den Hund gekommen. Dank Halsband und Leine kann ich garantieren, dass Django nicht wegrennt und falls ihn meine Nichte wider Erwarten nicht lieben sollte, dann werde ich ihm sofort ein eigenes Plätzchen bereitstellen und selbstverständlich noch einen passenden Fressnapf besorgen.... das ist ja Ehrensache.

Ob ich Django einfach weggeben kann????

Übrigens: Hunde die beissen bellen nicht.... aber knurren tun sie, und wie!!

Donnerstag, 19. Februar 2009

Bankgeheimnis - Kniefall vor der USA


Die UBS gibt nach.... and the Schweiz is no longer a Steuerparadies. What a Katastrophe!!

Was wird dieser Schritt für Auswirkungen haben? Das Bankgeheimnis war für die Schweiz doch um einiges wichtiger als zum Beispiel die Neutralität. Nichts war sicherer als ein Schweizer Bankkonto oder gar ein Banktresor. Unser Fort Knox für Wertsachen, abgeschirmt mittels hochmodernster Überwachungstechnik und strengster Diskretion.



Unser neugewählter Präsident... - nein weder der aktuelle Bundespräsident noch unser geliebter Pascal Cauchemar, auch wenn der sich oft als König der Schweiz sieht und auch so aufführt - nein, ich spreche von "unserem" Barak Obama, der unangefochten von unseren 7 Bundeshaus-Rottweilern (??) zu bestimmen scheint, was mit unserem Bankgeheimnis zu geschehen hat. Und schon stellt sich die EU geduldig in die Warteschleife. Ist doch interessant zu wissen, wer wieviele Millionen an den Steuerbehörden vorbeigeschmuggelt hat, oder etwa nicht?

Und mit was bitteschön können wir als nächstes im Ausland punkten. Nur vordere Plätze beim Grandprix der Volksmusik sind auf Dauer keine Lösung und beim ESC sind wir nur dann ganz vorne dabei, wenn man die Rangliste von hinten her liest.

Da also das Steuerschlupfloch bald endgültig verschwunden sein wird, müsste man eventuell voll auf's Martinsloch setzen.

Nein, das hat mit meinem Martin gar nichts zu tun, der ist über alle Zweifel erhaben. Nein, das Martinsloch liegt oberhalb von Elm und ist ein 17 Meter hohes und 19 Meter breites Felsenfenster des Tschingelhorns. Zweimal pro Jahr scheint die aufgehende Sonne kurz da durch, und zwar direkt auf die Kirche von Elm. Hallelujah!! Das Spektakel dauert nur etwa zweieinhalb Minuten. Damit Sie sich die Reise sparen können hier ein kleiner Augenschmaus:



Was wir jetzt alle mit unserer Kohle machen könnten, das heisst wenn wir nicht den hintersten und letzten Rappen versteuern möchten? Na bunkern natürlich, wobei das je nach Vermögen tatsächlich zu einem kleineren oder gar grösseren Problem werden könnte.

Lassen wir uns doch einfach überraschen, was der Obrigkeit sonst noch alles so in den (Un)Sinn kommt. "The show must go on" und wir sitzen, gottseidank nicht im Knast, aber in der ersten Reihe.

Einbruch bei Schweizer Exporten...


...so steht es heute im 20Minuten
...und der oder die Täter sind noch nicht gefasst!

Gibt es ein Täterprofil? Wo sind die Schuldigen? Wie findet sich am schnellsten ein Sündenbock? Ich meine, da müssten doch jetzt Köpfe rollen, das sind wir uns gewohnt.

Eigentlich schade, dass der Plan - oder war es Wahn - eines ewigen ungehinderten wirtschaftlichen Wachstums, einer Dauerexpansion also, letztendlich doch nicht aufgegangen ist. Wie konnte das passieren. Etwas nervös schauen wir uns in der Antike um: "Der Untergang von Hochkulturen im Laufe der Zeit", gibt es dieses Buch? Hier ein kleiner Überblick derselben:

Die Ägypter, die Babylonier, die alten Griechen, die Römer... was ist passiert. Atlantis ist ja gleich ganz untergegangen und sorgt vielleicht nicht zuletzt deswegen für anhaltende Faszination.

Meine Freundin Wiki Pedia spuckt dazu einiges aus. So soll ein Oswald Spengler anno 1918 in seinem Werk "Der Untergang des Abendlandes" über die letzte Phase einer Kultur unter anderem geschrieben haben, dass Zivilisation der Tod einer Kultur sei, indem Kultur in den Zustand der Zivilisation übergehe. Zeichen einer Zivilisation seien:
  • das Greisenhafte statt des Jugendlichen, Geschichtslosigkeit
  • Künstlichkeit und Erstarrung aller Lebensbereiche
  • Herrschaft der anorganischen Weltstadt anstelle des lebensvollen bäuerlich geprägten Landes
  • kühler Tatsachensinn anstelle der Ehrfurcht vor Überliefertem
  • Materialismus und Irreligiosität
  • anarchische Sinnlichkeit, panem et circenses, Unterhaltungsindustrien
  • Zusammenbruch der Moral und Tod der Kunst
  • Zivilisationskriege und Vernichtungskämpfe
  • Imperialismus und die Heraufkunft formloser Gewalten

Nun, bei uns herrscht Jugendwahn und Sinn für Geschichte, vor allem der zweite Weltkrieg boomt mal wieder. Materialismus ist sicher kein Fremdwort für uns und die Religiosität wird teilweise durch eine missverstandene Esoterik abgedeckt. Das mit den Unterhaltungsindustrien gibt zu denken, denn Brot und Spiele, Übergewicht und Burnout gibt es zuhauf. Moralvorstellungen? Mora...a...alv..? Na ja, und was die formlosen Gewalten anbelangt, habe ich jetzt grad versucht, mir die lebhaft vorzustellen, was durch das Amorphe nicht gerade einfach wird.

Sind wir auf dem absteigenden Ast? Versuchen etwa alle, sich krampfhaft daran festzuhalten, bis der auch noch abbricht. Chaos... und wo ist hier der Sündenbock? Ist er unter den Managern zu finden oder doch eher bei den Politikern?

Ich bin mir jedenfalls ganz sicher, dass irgendwo an der Basis sich ein unauffälliges Würstchen finden wird, dem die ganze Schuld aufgeladen werden kann. Seine Entlassung wird dann medienwirksam inszeniert und alles geht weiter wie bisher!? So war das doch schon immer!! Ob uns dies wirklich weiterhilft, ist fraglich, aber schliesslich geht es hier ums Prinzip. Einer muss es doch gewesen sein. :-o

Ich war's nicht, ich wasche meine Hände in Unschuld.... oder doch lieber in Aloe Vera, Eselsmilch oder was die alten Ägypter so zu brauchen pflegten?

Eines ist sicher: ewiges Einatmen gibt es ebensowenig, wie ewiges Ausatmen, und so folgt Ebbe der Flut, ein Hoch auf das Tief :-) .... der ewige Wandel und das Unbeständige ist alles, worauf wir uns tatsächlich verlassen können. Ich wünsche allen wohlbewegte Zeiten.

Dienstag, 17. Februar 2009

Impfobligatorium im Kanton Waadt?


Dass in den Steiner-Schulen Kreativität gross geschrieben wird und einen höheren Stellenwert hat als Impfungen, finde ich persönlich sehr positiv. Ich bin eh keine Freundin des Impfwahns und hätte ich selber Kinder, dann käme ich bezüglich Entscheidung - ja oder nein - echt in den Clinch.

In meinen Posts vom 2. April und 1. September 08 habe ich mich ja bereits zu dem umstrittenen Thema geäussert. So weise ich denn erneut auf das Buch von Joachim-F. Grätz "Sind Impfungen sinnvoll?" hin. Ich habe selber vor Jahren einen seiner Vorträge besucht und anhand des Gesagten und vor allem des Bildmaterials - Vergleichsaufnahmen vorher/nachher - selber (ein)gesehen, dass alles nicht so harmlos ist.

Nun stehen die Steiner-Schulen vor allem des Kantons Waadt unter Beschuss, weil eine Masernepidemie für leere Klassenzimmer sorgt und offenbar nicht geimpfte Jugendliche unter Quarantäne gestellt werden mussten.

Der Waadtländer Staatsrat Maillard lässt jetzt ein Impfobligatorium prüfen. Da frag ich mich, wie schon so lange, warum sich denn die Geimpften vor den Ungeimpften gar so zu fürchten scheinen, denn sollte die Impfung tatsächlich Sinn machen und wirken, dann bestünde für die Durchlöcherten doch allenfalls die Gefahr, dass irgendwann der Arm an der perforierten Stelle reisst. Auf der andern Seite weiss doch eigentlich mittlerweile jeder, dass die Stelle mit der Perforation die stabilste ist und sich garantiert NICHT aufreissen lässt, wie in meinem Post vom 13. Mai 08 bereits ausführlich erörtert.

Also, wozu der ganze Stress. Überlassen wir doch die Entscheidung "Impfen ja oder nein" weiterhin den Eltern der Kinder und hören wir endlich damit auf, den Staat über alles zu setzen, denn der Platz über allem ist doch schon besetzt, oder? Ja, irgendwo muss der alte Herr doch auch sein Refugium haben.....
Hallelujah.... lujah hab' i gsagt!

YouTube - You Tubel?


I Tubel... You Tube?

YouTube ist eine wunderbare Erfindung, eigentlich DIE Erfindung des letzten (??) Jahrhunderts!!

Ich will meinen Lieblingsstar in Action sehen? Namen eingeben und geniessen! Mein Problem, einen Kaiserschmarren richtig herzustellen ohne gleich zum Kannibalen zu mutieren, löst sich ebenfalls brav und harmlos in Eier und Butter auf. Die letzte Folge von Ehrensenf verpasst und deren Server ist nicht ansprechbar? Auf YouTube werde ich bedient, auf dem ES-eigenen Kanal.

Allerdings kann YouTube zu einer Bedrohung meines Privatlebens werden, und zwar dann, wenn ich mich zum Beispiel einmal in aller Öffentlichkeit so richtig aufrege, ausser mir bin und meinen Emotionen Luft machen möchte.... bevor mir dieselbe dann fast ausgeht. Da lauert nämlich hinter jeder Ecke ein videofähiges Handy, mit dem sich die Szene aufnehmen und online stellen lässt. OMG!! Anhand dieser Szene lässt sich erkennen, dass der Einsatz der Handyfunktionen der Verantwortung des Besitzers untersteht:



Jeder PC-Benutzer weiss, dass ein Ausfall der geliebten Funktionen zu einem (videotyp)ähnlichen Anfall führen kann. Manch einer hat sein Gerät schon zusammengeschlagen oder zum Fenster rausgeworfen und wenn dazu der Kollege noch allzusehr nervt, kann es schon mal zu einem gefährlichen Fight unter den Angestellten kommen:



Ich bin Tarzan und suche Jane, notfalls mit Gewalt!! Frage: Mussten die jetzt vorher ausstempeln oder läuft das alles auch noch über Arbeitszeit?

Hier die Top10 in Kommunikationsfragen. Wie heisst eigentlich Ihr PC/MAC. Wäre Fritz nicht ein beruhigender Name? Sicher besser als "Bill geit's no?"



Seinerzeit haben wir manchmal tatsächlich unseren Drucker mit einem kleinen Fusstritt überzeugen können, doch noch zu funktionieren. Leider kam jedes Mal, wenn ich kurz vor Action stand, der Geschäftsstellenleiter vorbei, den es dann freundlichst zu grüssen galt. Aber es ist schon so, gewisse Geräte mit Wackelkontakt oder was auch immer reagieren auf Stösse, indem sie ihre Fehlfunktionen einfach vergessen.

Aber nicht nur Action ist angesagt. Eher auf langweilig setzt Magibon, welche einen eigenen YT-Kanal hat. Sie schwärmt für Japan und hat sich etwas Japanisch beigebracht: "minnasan konnichi wa, ogenki desu ka?" Eigentlich spielt sie nur mit den Augen: "hazme ojos" (mach mir Augen). Jedenfalls ist Sie im Land der aufgehenden Sonne eine feste Grösse und hat Kultstatus.

Diese beiden Jungs finden das allerdings gar nicht lustig? Hoffentlich rasten die jetzt nicht aus!!! "We were normal 'till you came along"


Peace guys =D

Und wir nehmen uns ab dato immer schön zusammen, wenn wir in der Öffentlichkeit stehen, denn sonst werden wir vielleicht bald prominenter sein, als uns lieb ist.

Sonntag, 15. Februar 2009

Falten - alles andere als glatt


"Mir ist aufgefallen: prallere Haut hat weniger Falten" behauptet eine total aufgestellte Iris Berben in einer Werbung für irgendeine Hautcrème, welche vermutlich nebst vielen Konservierungsstoffen eine Spur der berühmten Hyaluronsäure enthält.

So eine Feststellung ist zwar nicht unbedingt ein Geistesblitz und kommt eher einem Pleonasmus gleich..... wie etwa ein weisser Schimmel, alter Greis, kleiner Zwerg, runder Kreis, eine tote Leiche... oder aber zusammenaddieren, manuelle Handarbeit etc.-PiPaPo.

Frau Berben macht ja manchmal auch Werbung für Haarcolorierungen, welche zum Selberfärben und anschliessend verzweifeltem Griff zu Domdeuse oder Kopftuch anregen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Promifrauen wie die Berben oder das Model Linda Evangelista ihre Haare im Badezimmer selber färben, auf die Gefahr hin, die Struktur für die nächsten 5 Jahre zu ruinieren. Da die im Supermarkt erhältlichen Färbemittel anders als die der Frisöre unter das Lebensmittelgesetz fallen, enthalten sie viel mehr schädliche Inhaltsstoffe (u.a. Ammoniak) als die Färbemittel der Profis.

Jeder weiss es: Werbung ist fake, alles brandschwarz gelogen. Warum sind Konzerne bereit, dafür dennoch tief oder noch tiefer in die Taschen zu greifen? Vermutlich weil sie die Erfahrung gemacht haben, dass immer etwas hängen bleibt und viele Frauen automatisch zu den einschlägigen Produkten greifen: "weil sie es sich wert sind!"

Übrigens: die Deutschen sind um eine Promifrau reicher. Bei der ehemaligen Miss Karlsruhe und neu gewählten Miss Deutschland ist es mit Ruhe vorerst vorbei. Jetzt geht es erst richtig los und sie kann zeigen, für was sie ihr Gesicht einsetzt oder gar ihre Haut zu Markte trägt. Doris Schmidts kann ihr Glück kaum fassen..... Huch.... Smile!!

Dass sie es, wie viele andere, locker schafft, mit einem einzigen Gesichtsausdruck auszukommen, finde ich beachtlich. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass einem da bis am Abend der Kiefer richtig wehtut bei diesem festgefrorenen Lächeln. Das mit einem einzigen Gesichtsausdruck klappt übrigens auch bei Steven Seagal auffallend, nur dass er eher auf mürrisch setzt. So bin ich denn kürzlich im Internet über seine Emotion Chart-Setkarte gestolpert. 

Ob diese Ungerührtheit eine Folge von Selbstbeherrschung oder doch eher von zuviel Botulinus-Toxin ist, weiss ich nicht.

Eines ist sicher. Bei mir wechselt der Gesichtsausdruck oft im Minutentakt, vor allem dann, wenn ich mich wieder einmal über Cablecom ärgere, mich kurz darauf über eine Kaffeepause freue, die mit diesem Aufputschmittel marinierten Aktenberge trockne..... etc.etc.etc.

Wie auch immer, ich gebe halt meinen Emotionen Raum, auch im Gesicht, mit meinem Minenspiel. Lieber Falten als Ausdruck gelebten und gefühlten Lebens als jahraus-jahrein eine Maske zur Schau stellen.

Und ja, Iris hat Recht: prallere Haut hat weniger Falten. Ob es daran liegen könnte, dass etwas ältere Semester mit einem etwas höheren BMI - zum Beispiel über 26 - einfach irgendwie jünger aussehen als die Hungerhaken mit BMI unter 18?

Donnerstag, 12. Februar 2009

Wir Berner langsam ???


Hei Leute, wie viele Menschen leben momentan in der Schweiz.... doch wohl einige Millionen?!! Laut aktuellen Yahoo-Nachrichten genau 7'591'000 Menschen. 

Wer aber hat als erste Person der Schweiz "Musik iLike" - und zwar Christina's Hurt - auf Facebook gepostet? Meine Wenigkeit, und das neben einem Herrn aus Toronto. Hei Leute, ein Grund zu feiern. BE heisst eben doch Bin Eilig, da gibt es nichts zu rütten. =D

also nix da Zürich !!!
Kleine Eigenwerbung am Rande =D


umweltschutz kontra WIRTSCHAFTSWACHSTUM

In Deutschland hatten es bis vor kurzem alle Autobesitzer mit einem über 9 Jahre alten Wagen gut - d.h. vor den aktuellen Lieferschwierigkeiten von Neuwagen resp. der völligen Überlastung deutscher Schrotthändler - Konjunkturspritze sei dank. Wer sein Auto in diesem Jahr verschrotten lässt und einen Neuwagen der Euro 4 Norm kauft, erhält 2500€ vom Staat geschenkt. Auf diese Weise kommen an die 600'000 Neuwagen in den Verkehr.

Wie gesagt, der Wagen muss:
  • mindestens 9 Jahre alt sein
  • seit mindestens einem Jahr auf den Halter zugelassen sein
  • es wird ein Neu- oder Jahreswagen der Euro 4 Norm gekauft und bis zum 31.12.2009 zugelassen
Wer übrigens eine solche Euro 4 Norm-Karosse kauft, dem werden für ein ganzes Jahr die Steuern erlassen, bei Euro 5 oder 6-Norm-Wagen muss man sogar bis zum 31.12.2010 keine Steuern mehr zahlen, also natürlich nur die Autosteuern.

Selbstverständlich wird vorher durch das zuständige Bundesamt genaustens geprüft, ob alle Voraussetzungen erfüllt sind. Bevor man also jetzt seinen Liebling der Schrottpresse übergibt, bitte ganz genau abklären ob es dann auch klappt mit den Batzeli. Und wer seinen Wagen selber verschrotten lässt, darf zudem noch diverse Ersatzteile ausschlachten und damit eventuell gleich noch etwas dazuverdienen.

Money makes the world go around:


Money-money-money...bling! Also, wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Über die Frage, wer die ganze Aktion denn schlussendlich zahlt, sollte man gar nicht erst nachdenken. Über die Frage, wie denn umweltschutz in Krisenzeiten geschrieben wird, ebenfalls nicht.

Wer sein Auto vor den Blicken einer allzu neugierigen Öfffentlichkeit verstecken möchte, der ist mit dieser Garage bestens bedient. Rausfahren wird nur dann schwierig, wenn irgendwann mal der Strom knapp wird oder gar ausfällt:

Hier eine etwas luxuriösere Ausführung, gut bestückt mit etwas Luxus - man gönnt sich ja sonst nichts:

Ob die auch alle der Euro Norm entsprechen?

Die Hungerkur


Sie steht unter dem Motto aller Vollschlanken "gscheiter rund und gsund als schlank und krank". Ich habe diesen Diätplan vor etwas mehr als 20 Jahren erhalten. Er stammt vermutlich aus Österreich und ist daher etwas schwer zu verstehen, nachzuvollziehen oder gar zu imitieren:

I hob mit der Figur ka Glück, net dass Sie glaubn, i bin zu dick
ja mollert bin i scho a weng, die Schoss und Klaidl werm ma zeng,
so dass i mi no einipress, in so a schwache Dreiergröss.
Und weil des net so weitergeht, leb i jetzt nur no streng Diät.
Na in der Früah: a Lackl Tee, kan Zucker und kan Mülchkaffee, von Gugelhupf u Wuchtln gar ka Red, koan Striezl u koan Studl net.
Zwoa Keks, Orangensaft dazu, wos tuat ma net zweng de Figur.
Am Vurmittog, waun i nix iss, wird ma vor lauter Hunga mies.
Na sowas hot jo koan' Zweck, a Salzstangerl, a Schinkenspeck, dös is erlaubt bei jeder Kur, ma isst ja 20 deka nur.
A Flascherl Bier, koa schwers derfs sein, dös macht sunst dick, dös siach i ein.
Dann turn i fest, weng meine Füass u kriag oan Gusta auf was Süass.
A Mozartkugerl, a Praline, a Kokoskuppel, a Frappé, in Mixa eini, glei is fix, ma isst jo sunst do eh fast nix.
Zu Mittag a Kalbsschnitzerl natur, nur ka Panier, zweng da Figur,
a bisserl Reis, a wengl Soft - ma braucht ja schliessli a sei Kraft.
A weng Kompott dann zum Dessert, a Glasl Wein, o nur net mehr.
Den Schwarzen nur mit Sacharin, dann leg i mi am Diwan hin,
weil i erschöpft bin von dera Kur, von 1 bis 3 dann schlofn tua.
Zur Jausn bin i gar net fad, a Butterbrot mit Marmelad,
Vanillekipferl zan Kaffee, worauf i dann ind Sauna geh.
Na ma kriagt bei dere Schwitzerei, oan guaten Appetit dabei.
I geh zan Bachler in die Stodt u iss zwoa Indianer grod.
Mehr mog i net, zweng der Glasur, dös schad am End sunst der Figur.
Es Nochtmohl kummt denn eh scho bold, am liabstn iss i do nur kalt.
A Futzerl Wurscht, a Stückl Käs, oan Fleischsalat mit Majonäs.
Zur Nachspeiss gschwind oan Kaiserschmoarn,

bevur ma dann ins Gasthaus fahrn.
Auf dös hab i mi lang scho gfrein, do hau i dann erst richtig drein,
A Kaiserfleisch, nur leicht durchspickt
weil sonst mei Mann die Groll gleich zwickt.
Dazua so 3-4 Viertln gschpritzt, wenn ma komod beinandersitzt,
und plauscht u kieflt so dabei, Salzmandln u Käsbäckerei....
Segns... dös is olls - i iss net vül, a andrer wird dabei a Grüll,
nur i wer bei der hungerkur, net mager- na, i nimm no zua.....
glei kiloweis bei jedem Wiegn, bei mir muass dös an die Drüsn liegn.
Ja, meine Lieben, bei mir wohl auch. Da läufts fast identisch ab. Was ich hie und da einspare, kommt bei der süssen Fernsehunterhaltung unbemerkt wieder rein. Und jeden Tag sag ich mir: "................", um dann doch ......... !!!! Der Geist ist willig, nur das Fleisch ist schwach. Okay, solange es nicht schwabbelbabbelt, kann ich zufrieden sein, oder?

Mittwoch, 11. Februar 2009

Virtuelle Kettenbriefe...


... ein Ärgernis oder doch die Chance Ihres Lebens?

Sie kennen das ja mit diesen speziellen Briefen im Posteingang. LLV (lauter leere Versprechungen?) !!! Ich habe jedenfalls minutiös alles gemacht, was mir da in den unzähligen Texten geraten wurde. Das eingegangene Mail wurde von mir jeweils gemäss Empfehlung an 50 Personen weitergeleitet, und zwar innerhalb der vorgeschriebenen Zeit.

Es ist ja mittlerweile fast Geschichte: leite ich ein Mail innerhalb von einem Tag an 5 Leute weiter, dann wird mir das in den nächsten 24 Stunden zum Segen gereichen. Bei der doppelten Anzahl Personen kann ich schon mit einem neuen Auftrag sowie geschäftlichem Aufschwung rechnen. Verdopple ich nochmals, werde ich gleichzeitig im Lotto gewinnen und die Liebe meines Lebens kennenlernen. Nun wären wir bei 20 angekommen. Bei 30 Personen wird mir ein Platz auf Wolke 27 und direkter Eintritt in den Himmel garantiert, bei 40 will man mir die Mailadresse des Chefs höchstpersönlich verraten (god@heaven.com) und bei 50..... ???

Sollte jemand das Mail nicht weiterleiten, wird ihn in kurzer Zeit vermutlich der Schlag treffen und er kann's eh vergessen. Die Angst geht also um (brrr-huch)!!

Ich harre seither der Dinge, die da kommen werden.... kommen müssen. Versprochen ist doch versprochen. Langsam bin ich's leid... bin müde... bin kra..f...t....los.

Mein Wunsch für dieses Jahr: keine solchen Mails mehr. Anstelle davon nehme ich jede Menge Aufbaukost und sonstige Leckereien, Gutscheine, Flugtickets, rosige Zeiten oder notfalls auch Bares entgegen. Vielen herzlichen Dank zum voraus.

Heidi, Barack, Albert... mit Promis auf Du und Du


Manch einer versucht seinen schmucklosen Alltag mit etwas Promiglanz aufzuwerten. Eine Prise Heidi, ein Teelöffel Barack und zur Förderung der Intelligenz ein Stück Albert.

Dass der Schuss auch hintenraus gehen kann, beweist uns ein arbeitsloser Metzger und Sozialhilfeempfänger, der einen Flyer für seine Tanzparty kreierte. Um dem Ganzen etwas Glamour zu verleihen, lud er aus dem Internet ein Bild von Stil- und Werbeikone Heidi Klum herunter. Als das Topmodel davon Wind bekam, verklagte sie respektive ihr Management den Mann auf 142'800 Euro (ca. 200 000 Franken) Schadenersatz. Schliesslich kann nicht jeder mit diesem Gesicht Werbung machen. Stellen Sie sich mal vor, wie lange der Mann nun noch Harz4-Empfänger bleiben muss, um so eine Summe aufzutreiben. Aber der Unglückswurm hatte doch noch noch ein Quentchen Glück im Unglück. Mit der Unterzeichnung einer Unterlassungserklärung sowie Übernahme der Gerichtskosten von 2'300 Euro ist der Mann aus dem Schneider.

Dabei hat er doch eigentlich nicht ganz unrecht. Heidi ist eine ganz fantastische Tänzerin und Stimmungskanone, wie dieses Video beweist:

Wäre es nicht eine gute Idee, wenn ich mich zum Beispiel als Barack Obamas Personal Trainer outen oder auch einfach behaupten würde, Barack käme jede Woche mal kurz rübergeflogen, um sich mit Hilfe einer Klangbehandlung auf seine Regierungsgeschäfte optimal einzustimmen. Ich meine, Amerika ist ja gaaaaanz weit weg, da würde das wohl keinem auffallen!?? Allerdings möchte ich nicht kurz vor knapp in Guantanamo landen um dann als Ex-Häftling wieder in der Schweiz aufgenommen zu werden. Den Umweg kann ich mir ersparen.




Als wir kürzlich eine Tour de Berne unternahmen, haben wir uns nicht nur vom Einsteinhaus inspirieren und den IQ etwas anheben lassen, sondern standen sogar ganz andächtig vor dem Eingang des Hauses, in welchem Alberts Trauzeuge einst hauste. Wow. Stillgestanden, Schweigeminute und dann disziplinierter Abmarsch.

Sollten also zum Beispiel mein Schatz und ich einmal berühmt werden, dann könnten unsere Trauzeugen ebenfalls ein Schild an ihrem Haus anbringen: Hier wohnten einst die Trauzeugen von Annemarie und Martin Schwab. Und die Menschen werden noch in 50 Jahren dorthin pilgern und das Kribbeln einer ganz speziellen Energie wahrnehmen und ihrer Ergriffenheit mit einem leichten Hauch von Hühnerhaut Ausdruck verleihen.

Sonntag, 8. Februar 2009

Achterbahn mit Linsen




Das Leben, machmal eine Achterbahn (der Gefühle). Noch liegt man im Bett und geniesst das Wohlgefühl einer Katze, welche ihre geschmeidigen Glieder reckt und streckt. Beim Aufstehen stösst man als erstes gegen das Wasserglas und darf gleich die ersten putzigen Momente erleben. Um endlich doch noch aufzuwachen, stösst man sich mit Vorteil den Kopf am Badezimmerschränkchen. Nachdem man immer noch schlaftrunken torkelnd die Küche endlich gefunden hat - die war doch gestern noch ganz woanders - empfiehlt sich ein weiteres Schreckmümpfeli beim Hantieren mit heissen Sachen. Lieber gleich hier die Finger verbrennen als nachher im Geschäft, das hat weniger Konsequenzen. Oder Sie schneiden sich gleich tief ins Fleisch, das macht wenigstens Eindruck. Auf der Suche nach einem Pflaster entdeckt man hauseigene Mängel im Auffüllen des Lagerbestandes... es sind nur noch diese bunten Kinderpflaster da und die Lacher der Kollegen sind auf Ihrer Seite. Jetzt noch schnell die Taschen packen und los geht's. Wo ist das Handy? Am besten kurz drauf anrufen, dann gibt es sein Versteck preis. Oh NEIN!!!, Sie haben gestern auf stumm gestellt... und der Tag ist gelaufen. Schlüssel.... wo-wo-such...

Vielleicht schafft man es dann im Laufe des Tages, sich mit Hilfe irgendwelcher Alltäglichkeiten wieder zu zentrieren und sagt sich: "Ganz ruhig, Du arbeitest und bist nicht auf der Flucht."

Dann kommt der Sonntag, endlich Zeit!!!! Da sich die Abstimmungscouverts bisher erfolgreich vor dem Zugriff versteckt haben, noch schnell beim Abstimmungslokal vorbeischauen. Habe schon lange nicht mehr an der Urne abgestimmt, immer nur brieflich. Nachdem ich mich kurz informiert habe, schaffte ich es tatsächlich, den richtigen Zettel in den richtigen.... Hat schon was Feierliches, wenn man auf diese Weise seinen Bürgerpflichten nachkommt. Meine Frage, ob es jetzt ein Sandwich gebe, wie anno domini beim Blutspenden, wurde verneint. Macht nichts, habe eh keinen Hunger.

Der kommt etwas später. Bei mir ist das immer so eine Sache. Lange spüre ich gar nichts und dann habe ich gleich Heisshunger. Ich könnte jeweils eine Kuh verdrücken, am besten sofort. Aber immer mit der Ruhe. Aufgrund des Lagerbestandes entscheide ich mich für die indische Kochkunst. Ein Teil der Kunst wäre, dass die Linsen nicht überkochen. Sie taten es leider auch diesmal wieder. Obwohl ich eigentlich multifunktional gedacht wäre, schaffe ich es manchmal nicht, mein perfektes Dinner reibungslos über die Bühne zu bringen.

Es gab übrigens.....
Paratha (gebratenes Brot) - megalecker!!!!
Basmatireis
Mung Dal (die verträglichsten Linsen)
Karottencurry
Joghourt-Chutney
Kürbis-Chutney

.... und etwas Stress, da es nicht so einfach ist, ausgetrampelte (Koch)Pfade zu verlassen und neue Sachen auszuprobieren. Aber es schmeckte fantastisch und obwohl ich gesagt habe: das war das letzte Mal.... werde ich wohl in diesem Fall zur Wiederholungstäterin.

Indische Küche ist einzigartig, fantasievoll, farbenfroh, stimmig, manchmal scharf, immer aromatisch und eine ewige Verführung. I love it.

Samstag, 7. Februar 2009

Ostfriesenmutter oder doch eher Blondine


Lustig, wie telepathisch wir doch veranlagt sind. Da dachte ich vorgestern noch an einen Text, den ich gerne einmal verbloggen wollte. Es handelt sich dabei um den Brief einer Ostfriesenmutter an ihren Sohn:
Lieber Sohn
Ich schreibe dir, damit du weisst, dass ich noch lebe. Ich schreibe langsam, weil ich weiss, dass du nicht schnell lesen kannst.
Wenn du wieder einmal nachhause kommst, wirst du unsere Wohnung nicht mehr erkennen; wir sind nämlich umgezogen. Sogar eine Waschmaschine war schon in der Wohnung. Ich habe ein Dutzend Hemden hineingegeben und zog an der Kette; die Hemden habe ich dann allerdings nicht mehr wiedergesehen.
Dein Vater hat die Stelle gewechselt. Er hat jetzt 500 Leute unter sich. Er mäht den Friedhofsrasen.
Deine Schwester hat gestern ihr Baby bekommen. Da wir nicht wissen, ob es ein Junge oder ein Mädchen ist, kann ich dir nicht sagen, ob du jetzt Onkel oder Tante geworden bist.
Letzte Woche hat es nur sieben Mal geregnet, erst drei Tage und dann vier. Es hat so gedonnert, dass unser Huhn gleich viermal dasselbe Ei gelegt hat.
Ich schicke dir auch noch die Weste, die du sicher vermissen wirst. Die Knöpfe habe ich abgetrennt, um das Gewicht und somit das Porto zu vermindern. Sie stecken in der obersten Tasche rechts.
Am Dienstag sind wir übrigens alle gegen Erdbeben geimpft worden.

In Liebe
Deine Mutter
PS: Ich wollte Dir noch Geld mitschicken, aber da hatte ich den Brief schon zugeklebt.
Nun kriege ich diesen Brief gestern pfannenfertig von meiner lieben Nichte per Mail zugeschickt. Der Text ist praktisch identisch, nur ist die Ostfriesenmutter diesmal eine Blondine. Spielt das eine Rolle?

Wie es nun mal so ist, werden gewisse Leute in Witzen bevorzugt. Was in Deutschland die Ostfriesen erdulden mussten, kriegten bei uns die Freiburger angedichtet, oder eben die Blondinen. Auch die Österreicher kamen nicht wirklich zu kurz:
"Kürzlich ist auf dem Wiener Zentralfriedhof ein Helikopter abgestürzt. Es wurden 800 Leichen geborgen."
Hauptsache man kann noch über etwas lachen. Warum zum Beispiel fällt es einer Blondine so schwer, nach Kochbuch ein Rezept für die doppelte Anzahl Gäste nachzukochen? Na weil der Ofen nicht bis 440 Grad aufheizbar ist, ist doch logisch, oder.

Aber lassen wir einmal den Meister des Lachens respektive der Lacher zu Wort kommen, Loriot:

...wobei dieser junge Mann hier wohl nicht wirklich viel zu lachen hat, oder?

Bottnischer Mehrbusen oder S(t)il-Ikone?


Sheyla Hershey kann es nicht lassen. Ihr Hunger nach Silikon ist unstillbar. Freiwillig trägt sie eine Zusatzlast von 3,5 Litern Silikon pro Seite. Dieser Pracht kann nur mit Körbchengrösse 38FFF Einhalt geboten werden, und auch das nur beinahe.

Auf Fotografen wirkt sie wie ein Planet, den es zu umkreisen gilt und wenn alles rund läuft, dann wird sie sich alsbald eine weitere und vor allem noch grössere Portion Kunststoff gönnen.

Gestern konnte man - TiWu sei dank - einen Meister der Schönheitschirurgenzunft bei der Arbeit und auch etwas privater erleben. Professor Mang liegt in den Charts seines Berufsstandes auf Platz eins; ein Mann, dem die Frauen vertrauen, ausser vielleicht die eigene, denn die Patientinnen ihres Gatten werden auch immer jünger. Nicht im Verhältnis (eh...) zu ihr oder ihm sondern tatsächlich. 14jährige mit Ansprüchen an ihr Äusseres sind an der Tagesordnung.

Wer bei Mang in die Mangel gerät, kommt geplättet und geglättet aus der berühmten Bodenseeklinik heraus, es sei denn, es geht direkt um die Lippen. Da heisst das Motto auch mal "Riverboat", wobei es für den Starchirurgen doch auch gewisse ästhetische Grenzen gibt, die es einzuhalten gilt. Wer eine überdicke Lippe riskieren will, ist bei ihm fehl am Platz.

Von Morgens bis Abends nur Schnibbeln und Botox spritzen und das jahraus jahrein. Da muss man den Nerv für haben, und den hat der Professor, und einen zweiten noch dazu: "Zum Frühstück habe ich am liebsten eine Nase". Also ich ziehe da Kaffee bei weitem vor, aber jedem das seine. Jedenfalls dauert so eine Nase zwanzig Minuten und die Finger kommen dabei erst richtig auf Touren. Der Meister macht es wie einst Tim Mälzer in "Schmeckt nicht, gibts nicht", er steht am OP-Tisch und erklärt seine Aktionen. Er ist die Ruhe selbst und sein Charisma ist beinahe umwerfend. Warum er sich die Tränensäcke nicht richten lässt, sieht man nicht so recht ein, denn er sitzt ja eigentlich an der Quelle. Vielleicht Vertrauenssache, wer weiss.

Sportlich ist er allemal Und wenn sein orangenfarbener Lamborghini vorfährt, dann steht das Team stramm. Dank seines Fluglehrers kann es sich Mang leisten, auch ohne negative Konsequenzen mal in die Luft zu gehen und sogar per Helikopter zur Arbeit zu erscheinen. Ich eile ich fliege....

Sind Schönheitschirurgen Mang-elware? Nein, leider nicht. Das Gegenteil ist der Fall und mein Schatz meint, man müsste von Gesetzes wegen Grenzen setzen oder dem Tun Einhalt gebieten. Aber wie der Fall von Sheily Hershey zeigt, bringt das nichts. Da ein Gesetz in Texas grössere Silikonimplantate verbietet, ist die gebürtige Brasilianerin ihr Geld in Brasilien losgeworden.

Apropos Geld: billig kommen Sie in der Bodenseeklinik nicht davon. Da werden Sie nebst ihren Fettzellen auch jede Menge Euros los.

Professor Mang meint dazu, dass der Mensch eben immer älter würde. Aus diesem Grund könne er den Drang zur Verschönerung verstehen. Man wolle doch schliesslich in Würde älter werden!! Ehm.... genau, das finde ich auch. Wie "in Würde altern" aussieht, das ist allerdings auch wieder nur eine Frage der Definition.

Für alle, die sich jetzt an ihre Schwachpunkte erinnert fühlen, hier noch die Mang'schen 10 Gebote... eh 5:
  1. Operationen sollten nicht schaden.
  2. Es darf möglichst nichts passieren. Nur durch langjährige Erfahrung mit geschultem Personal und mit modernsten Operationstechniken lassen sich die Risiken minimieren bzw. ausschalten.
  3. Qualitätssicherung des Operateurs durch Spezialausbildung und ständige Fortbildung.
  4. Warnung vor übertriebenen Erwartungen, seriöse Aufklärung und Nachsorge.
  5. Aussondierung von Querulanten und Psychopathen.

Freitag, 6. Februar 2009

Nachtrag...end


Nachtragend zu meinem Eintrag "Auftragsmord im Nachbarsgarten" möchte ich noch ergänzen, dass ein wichtiger Punkt für die Lehrerin Katja G. der Empfang ihrer 777 Fernsehsender über Satellitenschüssel gewesen ist. Offenbar wurde der durch die immer grösser werdenden (???) Kirschbäume gestört.

Auch der von ihr angesetzte Rasen wollte so gar nicht gedeihen, was keinen so wirklich erstaunt angesichts der Tatsache, dass sie das herabfallende Laub jeweils einfach auf dem Boden hat liegen und verrotten lassen. Der Rasen wird auch künftig ebensowenig gedeihen, wie das Tier, das eventuell mal diesen gemütlichen Käfig bewohnt hat.

Der von der ehemaligen Bewohnerin über Jahre so liebevoll gepflegte Rosmarinstrauch hat jedenfalls auch zwischenzeitlich den Geist aufgegeben. Für diesen Garten gibt es wohl nur noch ein Prädikat: total ungepflegt und verwahrlost. Nur den beiden Kirschbäumen war es zu verdanken, dass man dieses Plätzchen dennoch als schön und erholsam empfunden hat.

Lehrerin? Was unterrichtet die Frau? An welcher Schule? Hätte ich Kinder müsste ich dies zu deren Schutz doch tatsächlich herausfinden. Ich werde es mir jedenfalls nicht nehmen lassen, im Nachbarhaus mal zu klingeln und mir einen direkten Eindruck von der Person hinter dieser Geschichte zu machen. Wie ich vermute, wird sie total normal und nett aussehen, harmlos und unauffällig!

"Underneath your clothes there is an endless Story" Do we want to read it?



Ob diese Story noch ein Nachspiel haben wird. Die beiden Nicht-Profis haben jedenfalls durch eine unüber-dachte Aktion Zeichen auf unserem Flachdach hinterlassen. Nein, keine Kornkreise sondern eher einen Meteoriteneinschlag. Der Flachdach-Profi wird nun abklären müssen, ob die Dachbahn verletzt wurde und demnächst eine teure Reparatur ansteht!!

Donnerstag, 5. Februar 2009

Wie kam es zur Finanzkrise?


Die Ursachen und Wirkungen der Kreditkrise/Finanzkrise sind schwer zu verstehen. Hier nun endlich ein Erklärungsmodell, das jeder versteht. 
(Quelle unbekannt)

Mandy besitzt eine Bar in Berlin-Kreuzberg. Um den Umsatz zu steigern, beschliesst sie, die Getränke der Stammkundschaft (hauptsächlich alkoholkranke Hartz-IV-Empfänger) auf den Deckel zu nehmen, ihnen also Kredit zu gewähren. Das spricht sich in Kreuzberg schnell herum und immer mehr Kundschaft desselben Segments drängt sich in Mandy's Bar.

Da die Kunden sich um die Bezahlung keine Sorgen machen müssen, erhöht Mandy sukzessive die Preise für den Alkohol und erhöht damit auch massiv ihren Umsatz. Der junge und dynamische Kundenberater der lokalen Bank bemerkt Mandy's Erfolg und bietet ihr zur Liquiditätssicherung eine unbegrenzte Kreditlinie an. Um die Deckung macht er sich keinerlei Sorgen, er hat ja die Schulden der Trinker als Deckung.

Zur Refinanzierung transformieren top ausgebildete Investmentbanker die Bierdeckel in verbriefte Schuldverschreibungen mit den Bezeichnungen SUFFBOND®, ALKBOND®. Diese Papiere laufen unter der modernen Bezeichnung SPA Super Prima Anleihen und werden bei einer usbekischen Online-Versicherung per Email abgesichert. Daraufhin werden sie von mehreren Rating-Agenturen (gegen lebenslanges Freibier in Mandy's Bar) mit ausgezeichneten Bewertungen versehen. Niemand versteht zwar, was die Abkürzungen dieser Produkte bedeuten oder was genau diese Papiere beinhalten, aber dank steigender Kurse und hoher Renditen werden diese Konstrukte ein Renner für institutionelle Investoren.

Vorstände und Investmentspezialisten der Bank erhalten Boni im dreistelligen Millionenbereich.

Eines Tages, obwohl die Kurse immer noch steigen, stellt ein Risk Manager (der inzwischen wegen seiner negativen Grundeinstellung selbstverständlich entlassen wurde) fest, dass es an der Zeit sei, die ältesten Deckel von Mandy's Kunden langsam fällig zu stellen. Überraschenderweise können weder die ersten noch die nächsten Hartz-IV-Empfänger ihre Schulden, von denen viele inzwischen ein Vielfaches ihres Jahreseinkommens betragen, bezahlen. Solange man auch nachforscht, es kommen so gut wie keine Tilgungen ins Haus.

Mandy macht Konkurs. SUFFBOND® und ALKBOND® verlieren 95%, KOTZBOND® hält sich besser und stabilisiert sich bei einem Kurswert von 20%. Die Lieferanten hatten Mandy extrem lange Zahlungsfristen gewährt und zudem selbst in die Super Prima Anleihen investiert. Der Wein- und der Schnapslieferant gehen Konkurs, der Bierlieferant wird dank massiver staatlicher Zuschüsse von einer ausländischen Investorengruppe übernommen. Die Bank wird durch Steuergelder gerettet. Der Bankvorstand verzichtet für das abgelaufene Geschäftsjahr auf den Bonus.

Alles klar!?



Epilog:


Wer vor 18 Monaten 1.158,48 € in die Aktien der Commerzbank investiert hat, musste sich:
  • 18 Monate lang über fallende Kurse ärgern 
  • und hat heute noch 215,28 € übrig.


Wer vor 18 Monaten 1.158,48 € in Krombacher Bier investiert hat, konnte:

  • 18 Monate lang jede Woche einen Kasten herrliches Pils geniessen

  • war ständig heiter und ausgelassen
  • hatte viel Spass 

  • hat den Regenwald gerettet

  • und hat heute noch.... (Achtung, jetzt kommt's)... Leergut im Wert 223,20 € !!!!!!!!!


In diesem Sinne: Prost !!!

Meine Prognose:

Mit etwas Hilfe kommen bekanntlich alle - selbst die Banken und der Staat - wieder auf die Beine, oder etwa nicht?

Auftragsmord im Nachbarsgarten


Heute morgen beim Öffnen des Fensters stand beinahe mein Herz still. Leider nicht ganz, denn so musste ich mich der Tatsache stellen, dass Dummheit und Ignoranz auch im Nachbarhaus an der Wiesenstrasse 75 Einzug gehalten hat. Es handelt sich um die Lehrerin Katja G., welche das Parterre bewohnt und laut Eigentümerin eigentlich!!! eine ganz propere Person sei.

Wie aber ist es zu erklären, dass Frau G. die Hausbesitzerin brandschwarz angelogen hat - "nein, der Baum hat längst keine Kirschen mehr" - und damit das Todesurteil zweier meiner besten Freunde besiegelte.

"Mein Freund der Baum ist tot, er fiel im frühen Morgenrot..."

....und ich konnte ihm nicht helfen. Mein Vater hat noch alles versucht, telefoniert um sämtliche Möglichkeiten auszuschöpfen um wenigsten den zweiten zu retten.... zu spät. Obstbäume stehen nicht unter Schutz und der Eigentümer kann damit machen, was er will.

Nur weil ein Baum nicht herumspringt heisst das nicht, dass er nicht lebt. Die Hauseigentümerin, übrigens eine sehr nette Frau, hat eigentlich!!!! ein Herz für Bäume. Ich hatte mit ihr ein längeres Gespräch und es tut ihr echt leid, dass sie das alles nicht früher gewusst hat. Nebst dem einen Punkt, einer etwas teuren Baumpflege, sei es halt durch die Kirschbäume auch dunkel gewesen, sagt sie.

Was heisst hier dunkel. Die eigentlichen Auftraggeber der Aktion - die Lehrerin Katja G. samt Freund - sind tagsüber nie zuhause. Abends kommt die Sonne von Westen, da ist eh nix mit hell. Es stellt sich nebenbei die Frage, wie Frau G. als Pädagogin ihren Kindern den Umgang mit der Wahrheit nahebringt?

Mit den Bäumen verschwinden auch die vielen Vögel, die uns immer besucht und beliedet haben und diese wunderbare Energie, die mich all die Jahre beim Fensteröffnen so erfreut und aufgebaut hat. Ich brauche hier nicht mehr zu bleiben. Mein Freund, der Baum ist tot.

Noch steht ein kläglicher Rest... und ich kann es kaum ertragen, zu sehen, wie er buchstäblich schrittweise massakriert wird, von zwei harmlos aussehenden Ättis, welche nicht wie Berufskiller aussehen. Es sind übrigens auch keine Gärtner sondern einfach private Pensionäre.

Ob er die Schmerzen fühlt, mein Freund. Ich fühle sie und der Ton der Säge klingt für mich unerträglich. Das Grauen hat einen Namen: Mensch... öffne Deine Augen oder noch besser: öffne Dein Herz.

Frage: Wie hält man es nur aus in einer Welt, in der die Wertmasstäbe sich so verschoben haben... in einer Welt, in der Tausende für ein paar Franken mehr auf die Strasse gehen, aber Augen und Ohren verschliessen wenn es um unsere Mitgeschöpfe geht. Ich weiss es auch nicht, ich brauche hier nicht mehr zu bleiben... mein Freund der Baum ist tot.

Mittwoch, 4. Februar 2009

Facebook und die Bananenschalen


Serienentführer, Bananenschalen, Bandenkriege, Haustierwettrennen, Freunde zum Verkauf (wie sinnvoll ist das denn?), Simpson character, Gedankenreise, Hops....

Wäre ja alles gut und schön, aber ich muss dazu jedesmal jemandem (??) den Zugriff auf meine Infos, Fotos und meine Freunde und weitere Inhalte (!!) erlauben.

Im Falle von Flairs konnte ich natürlich nicht widerstehen. Die sind ganz einfach sowas von toll. Am liebsten würde ich die so realitätsnah wie möglich geliefert kriegen, damit ich etwas Hübsches zum Anstecken habe.

Schön ist es auch, Knöpfe selber zu basteln. Hei, das macht wirklich mega Spass. So habe ich meinen geliebten Tanzvater verewigen dürfen. Ihm werde ich nächstens eine eigene FB-Seite widmen, d.h. eine Gruppe erstellen. Solchen Gruppen kann man beitreten, ohne dass direkt ein Zugriff auf die privaten Angaben erfolgen muss; jedenfalls wird man nicht offiziell gefragt. Allerdings ist es mehr als logisch, dass der Zugriff einfach so erfolgt.

Meine Lieben, es gibt Dinge, die sind zu schön um wahr zu sein, und dann trete ich einer Gruppe bei. Seid mir aber bitte nicht böse, wenn ich weder auf einer Bananenschale ausrutschen noch an Bandenkriegen teilnehmen möchte. Auch die diversen "Hugs" habe ich bisher abgewiesen, obwohl es nachgewiesenermassen nichts Schöneres gibt, als geknuddelt zu werden. Wir bleiben doch trotzdem Freunde, oder? Es würde mir sonst das Herz brechen....
Big Fat Hug =D

MÄNNER!! Unterbruch der Stromzufuhr...


...oder doch eher einer in der Interaktion männlicher Gehirnareale.

Wer nicht auf Facebook mit mir verlinkt ist, hat diesen Erklärungsversuch unterschiedlichen Denkens und Funktionierens von Mann und Frau noch gar nicht gesehen. Da stehen "Boxes" gegen "Wires", da steht Isolation gegen Interaktion, da steht die berühmte "Nichtsschachtel" unseren weiblichen Emotionen gegenüber.... Es erklärt alles....


Fast alles!!!! Gestern wurde unser Briefkasten mit einer Info des EWB beehrt "Unterbruch der Stromzufuhr Donnerstag zwischen 18 und 21 Uhr". Halloooo!!! Das Tageslicht wird genau zu dieser Zeit ausgeknipst und wir sollen zur Verhinderung von Schäden alle Stecker von PCs, Stereoanlagen, Radios, Telefonen, Faxgeräten, Generatoren, Solaranlagen etc. ziehen oder gleich alle Sicherungen rausschrauben.

Da hat es bei mir gleich ein paar interne Sicherungen "geputzt". Warum in aller Welt sind die Geschäftsleidungen nur von der männlichen Species bevölkert. Was anderes als ein Männerhirn kommt auf solch abstruse "Lösungen"? Sorry Jungs!!!

Ich habe ja keine Kinder - noch nicht =D !!!! Dennoch habe ich mir überlegt, was Mütter in dieser Zeit mit ihren Kindern machen. Die Väter können ja zum Italiener ausweichen, aber die Frauen? Okay, es gibt Kühlschrank, allerdings darf der nach Eintritt des Stromunterbruchs zum Schutze des Inhalts nicht mehr geöffnet werden. Dass die Heizung dann natürlich ausfällt, ist klar. So wird die Wohnung schön auskühlen, was zu einem familiären Massenlager einlädt. Aufpassen muss man beim Vorlesen der Gutenachtgeschichte, dass man die Bettdecke nicht in Flammen setzt, denn so eine Kerze ist auch nicht alles. Am besten besorgt man sich vorher eine Stirnlampe, wie wir sie vom Onkel Doktor kennen.

Was aber ist mit uns PC- und TV-Junkies. Gibt es spezielle Auffangstationen und wie um alles in der Welt werden wir uns auf EINE Sendung einigen können. Gilt dann das Faustrecht oder werden zur friedlichen Lösung iPhones verteilt, damit jeder seinen Abend nach eigenem Gusto gestalten kann? Wir könnten natürlich zwei Strassen weiter um Asyl ersuchen, aber ob die Leute dort auch "das perfekte Dinner" reinziehen möchten, ist wohl eher fraglich.

Tagsüber wäre das Problem mit der Helligkeit ein klitzekleinwenig besser zu lösen gewesen. Interessant ist, dass diese Zeitspanne gewählt wurde, weil 5 Geschäfte bis 18 Uhr arbeiten möchten: ein (S)Treuhänder, ein Immobilienheini, ein Malergeschäft, ein Architekt sowie die bedrohten Völker. Betroffen sind allerdings 16 Wohnblöcke.

Mein Vater hat nun bemerkt, dass unser Haus in dieser speziellen Schicksalsgemeinschaft gar nicht mit aufgeführt wurde. Hei SUPER, das ist ja ein Glück. Ich frage mich nun, wann das Notstromaggregat geliefert wird? Danke EWB!!
Einer Wird Beliefert =D

Sonntag, 1. Februar 2009

Cablecom mit "unlauterem Wettbewerb"


0900 66 0900 .... hier werden Sie geholfen.
Machen Sie mit sich eine Wette über den Supporter, den Sie vielleicht am Draht haben werden, oder am besten gleich mehrere...

1. Durchkommen nach 20 oder 40 Minuten...
2. Mann oder Frau....
3. Schweizer oder gebrochen Hochdeutsch....
4. Kompetent oder inkompetent....
5. Abklärend oder abgeklärt....
6. Aufklärend oder abgebrüht....
7. ehm oder ööh...

Diesmal hatte ich einen vermutlich asiatisch-stämmigen - oder wohl eher zierlichen - Mann am Draht. Man hatte den Eindruck von kompetent und er prüfte gleich auch einiges nach.

Cablecom übt sich ja kräftig in unlauterem Wettbewerb, eine Straftat notabene: "hispeed internet jetzt doppelt so schnell wie Swisscom DSL. fürs gleiche Geld". Was der Anbieter verschweigt: hispeed internet, das ist dieser leidige Knoten, der einen optimalen Download verhindert und einen anständigen Upload verunmöglicht.

Wir erhielten jedenfalls ein unseriöses Angebot, welches uns doppelte Leistung für nur 4 Franken mehr pro Monat verspricht. Doppelte Leistung von fast nichts ist Doppelfastnichts, noch schlimmer als Doppelfastnacht !!!!!

Nun sagt mir heute Herr Chan (??), dass ein Update bei unserer schlechten Leitung gar nicht möglich wäre. Wir hätten in der ganzen Wiesenstrasse eine viel zu schlechte Performance. Wir mit der Nummer 77 hätten noch mehr Probleme als die in Nummer 1, denn die Leistung nehme eben ab. Wer weiter hinten ist, hat das Einsehen... oder eben nicht. Surft also Nummer 1 zuviel und die junge Dame in Hausnummer 33 ist immer noch Dauergast auf der Singlebörse, dann kommen hier nicht einmal mehr die Mails an.

Was tut Cablecom. NICHTS und es sei momentan auch nichts vorgesehen. Ja, die Leitung komme mit den Anforderungen nicht mehr mit und man müsste....

1. Umziehen
2. Akzeptieren
3. Neuen Anbieter suchen
4. In den Bolliger Wald ziehen
5. und Virtuasia den Rücken drehen

Der Knoten ist bei Cablecom jedenfalls noch nicht geplatzt, dafür platzt uns Kunden der Kragen. Bei einem allfälligen Wechsel ist jedoch unbedingt darauf zu achten, dass es uns nicht geht wie meinem Lieblingsbären, der als Schiffsbrüchiger vom Regen in die Schlaufe... Traufe gerät.

Ein Quentchen Hoffnung namens Obama?


Obama hat es geschafft, das ist wohl selbst bis in die hinterste Ecke des Amazonas zu den bisher noch unentdeckten Völkern durchgedrungen. Das Weisse Haus dient nun dem ersten schwarzen Präsidenten als Amtssitz und Residenz. Mit seiner Antrittsrede hat er zumindest Zeichen gesetzt. Wie immer schaffte er es, die Leute zu begeistern und es gab wohl weltweit keinen Fernsehsender, der etwas auf sich hält, der nicht LIVE mit dabei war.

Die Länge der Rede steht wohl in gewisser Weise proportional zur Dauer der Amtszeit, zumindest in gewissen Fällen. so dauerte die Rede des ersten Präsidenten, sozusagen des Vaters der Nation, George Washington, gerade Mal ein paar Minuten, seine Amtszeit jedoch volle 8 Jahre. Henry Harrison hielt mit annähernd 2 Stunden die wohl längste Antrittsrede der Geschichte und starb dann vollkommen ausgepowert einen Monat nach seiner Vereidigung an Lungenentzündung. Hat sich wohl erkältet der Arme.

Auf einen Entschluss von Präsident Washington, auf eine dritte Amtszeit zu verzichten, ist es zurückzuführen, dass sich ein amtierender Präsident in den USA nur einmal zur Wiederwahl stellen darf, was uns im Falle von Bush junior nicht unglücklich gemacht hat. Wohl keiner hat soviel zu denken und reden gegeben. Möge uns der Himmel vor weiteren Nachkommen Georg H.W. (nicht Tubel-you) Bushs (einem Episkopalen ???) schützen und behüten. Auf Wikipedia sieht mal all diese Strahlemänner auf einen Blick, inklusive ihrer religiösen Ausrichtung. Die sehen alle irgendwie verbissen aus mit Progenie und so. Ausnahmen bildeten da einst die beiden Womanizer Kennedy (ich bin ein Berliner!!!) und Clinton (wer ist Monika Lewinsky?).

Interessant ist noch folgendes in der Geschichte der US-Präsidenten:

Abraham Lincoln wurde 1846 in den Kongress gewählt.
John F. Kennedy 1946.

Abraham Lincoln wurde 1860 zum Präsidenten gewählt.
John F. Kennedy 1960.

Beide kümmerten sich um Bürgerrechte.
Beide verloren Kinder während ihrer Amtszeit.
Beide wurden an einem Freitag erschossen.

Lincoln's Sekretärin hiess Kennedy.
Kennedy's Sekretärin hiess Lincoln.

Beide wurden durch einen Südstaatler getötet.
Beide hatten einen Südstaatler namens Johnson als Nachfolger:
Andrew Johnson als Nachfolger Lincolns wurde 1808 geboren.
Lyndon B. Johnson als Nachfolger Kennedys wurde 1908 geboren.

John Wilkes Booth, der offizielle Mörder Lincolns, wurde 1839 geboren.
Lee Harvey Oswald, der offizielle (aber vermutlich unschuldige) Mörder Kennedys wurde 1938 geboren.

Lincoln wurde in einem Theater namens "Ford" erschossen.
Kennedy wurde in einem Auto namens "Lincoln" der Marke Ford erschossen.

Lincoln wurde im Theater erschossen, der Täter flüchtete in ein Lagerhaus.
Kennedy wurde (angeblich) von einem Lagerhaus aus erschossen und der (angebliche) Täter versteckte sich in einem Theater.

Eine Woche vor seinem Tod war Lincoln in Monroe, Maryland.
Eine Woche vor seinem Tod war Kennedy bei Marylin Monroe.

Woher stammen diese Weisheiten. Genau, vom Obamablog.... se non e vero e ben trovato.

Ja, ja, die Obamanie, die greift um sich!!! Nun der super aussehende Präsident ist bestens in Form. Bei ihm hat Morgenstund noch Zeit für aller Laster anfang. Er frühstückt ausgiebigst mit der Familie und trainiert seinen Body, bevor er um 9 Uhr zu seinem 12+Stundentag antritt. Wir hoffen ganz einfach, dass er in Sachen Wahlversprechen keinen Blackout haben wird... oder hätte er wohl eher ein Whiteout??