Ich gehe durch die Strasse und sehe plötzlich ganz bewusst: entgegen kommen mir lauter Fragezeichen!!! Es ist unglaublich!!!!! Keiner macht eine klare Aussage: "ich bin so, basta". Da ist Unsicherheit, Fremdbestimmtheit, Schüchternheit, Angepasstheit, Angst sogar... und in meinen Augen suchen sie Zustimmung. All das erinnert ein wenig an einen Maskenball. Pokerface ist Realität, jahrelang geübt und eingefroren. Und einmal Bewährtes traut man sich kaum mehr abzulegen; bewahre nein, denn was könnte darunter hervortreten!!
Stelle ich Lächeln über Trauer, Stärke über Schwäche, Härte über Verletzlichkeit, und das jahraus-jahrein? Warum? Wäre es nicht viel leichter, einfach zu sein.... sich selbst zu sein?
Bin ich auch so ein Fragezeichen? Lebe ich nur für die andern und dafür, nicht aufzufallen? Lebe ich davon, dass andere mich gut finden, sympathisch und intelligent? Hänge ich meine Fahne in den Wind? Opfere ich mein Kostbarstes um zu gefallen oder gar geliebt zu werden? Verbiege ich mich auf eine Weise, die nichts mit Yoga zu tun hat.
Wer bin ich? Eine Frage, die ich mir vollumfänglich vielleicht niemals werde beantworten können; eine, die jedoch nur für mich wirklich relevant ist.
Seien wir doch einfach wieder mehr wir selber, eher im Sinne eines Ausrufezeichens. Klettert zum Beispiel ein Gefühl der Wut den Gallenblasenmeridian empor, dann tun wir nicht so, als wäre nichts und knirschen mit den Zähnen. Manchmal beschert uns das Kaleidoskop der Emotionen ja auch etwas Wohltuendes, zum Beispiel Freude und Begeisterung. Juhuuuu! Es gibt doch einfach nichts Schöneres als authentisch zu sein. Und ist der Ruf mal ruiniert, dann lebt es sich ganz ungeniert. Leben Sie auf... und leben Sie wohl!!
Ein junger, idealistischer Mann steht auf der Strasse und bietet gratis Umarmungen an. Warum er das tut? Was ist sein Motiv?
Vielleicht sieht er ganz einfach die Einsamkeit in den Herzen vieler und möchte helfen. Bescheiden, zurückhaltend bietet er seinen innigen Dienst an.
Das macht sich ein Konkurrent zu Nutze. Er bietet ebenfalls Umarmungen an, allerdings solche der Luxusklasse, und die haben halt ihren Preis, 2 Dollar pro Stück um genau zu sein.
Warum sollte man für etwas bezahlen, das man 50 Zentimeter weiter gratis erhalten kann?
"Was nix kost' ist nix wert", ein Glaubenssatz, der nicht aus unseren Köpfen zu verbannen ist.
Der Luxusanbieter mit der grossen Klappe erklärt zudem, das Geld ist für einen guten Zweck. Es unterstütze damit Menschen, die hungrig seien, so wie er und seine Frau, mit welcher er gerne ab und zu im Luxushotel essen gehe. Er nehme notfalls auch einen Check oder Kreditkarten. Einmal Händeschütteln sei etwas günstiger, 50 Cents, ein Klacks. "Werfen Sie Ihr Geld nicht ins Feuer, geben Sie es mir und ich umarme Sie, ich nehme dazu beide Arme und sage notfalls ich liebe Sie, und meine Umarmungen stinken nicht so wie die des Hippies da drüben. Die sind vielleicht billiger, aber genau so fühlen sie sich auch an!"
Man glaubt es kaum, aber die Rechnung scheint aufzugehen. Nach 2 Stunden hat der Mann nicht bloss 36 Dollar eingenommen, sondern seinem Kollegen auch gründlich die Laune verdorben und das "Geschäft" vermasselt.
Aber sagt der Preis wirklich was über die Qualität eins Produktes oder einer Leistung aus? Nicht zwingend, wie ich meine. Lassen wir uns tatsächlich von der Höhe der Kaufsumme beeinflussen? Ich fürchte ja!!!
Stellen wir uns vor, wir hätten zwei Fernsehgeräte zur Auswahl. Das billigere Modell hat doch nur dann eine Chance, wenn wir uns das teure vom Mund absparen oder einen Kleinkredit aufnehmen müssten. Eine Sache des Vertrauens eben. Sind wir also in Wahrheit KEIN Volk von Schnäppchenjägern?
Ob ich in meiner Praxis die Preise erhöhen sollte? Die Gefahr dabei ist, dass ich wohl nach kürzerster Zeit total ausgebucht wäre oder gar eine Warteliste erstellen müsste. Schon seltsam, wie der Mensch funktioniert! Was sind wir doch für erstaunliche Wesen!
Was tun wir momentan auch Gadd-affig? Sind wir uns eigentlich bewusst, was wir diesem fragwürdigen Staatsoberhaupt für eine Macht in die Hand spielen? Über unser Land!!! Die Macht zum Beispiel, einen Bundespräsidenten zu Fall zu bringen oder weiter zu beschäftigen!
Ist es tatsächlich notwendig, dass sich alle Augen nach Libanon.... eh.... Lybien richten um zu schauen, ob dieser (Grössen)Wahnsinnige die beiden Geiseln freilässt oder nicht? Der lacht sich derweil sicher ins Fäustchen und freut sich über so viel Einfluss auf das Weltgeschehen. Ignorieren wir den Kerl doch einfach - das ist die einzige Sprache, die ihm und nicht uns sauer aufstösst - und tun wir, was getan werden muss.
Wer regiert, sollte agieren und nicht reagieren und warten, was der andere für einen mehr oder weniger klugen Schachzug wählt. Meines Erachtens könnte eine intensive Einweisung unserer Politiker in das Königsspiel nicht schaden, selbstverständlich als Pflichtfach. Und gleich gegenüber vom Bundeshaus können sie das Gelernte dann üben... üben und wieder üben. Das nennt man "Volksnähe".
PS: ein Bild des aktuellen Bundesrates habe ich auf die schnelle nicht gefunden. Ist auch nicht nötig; ist eh alles nur vorübergehend. ;D
Alles ist doch stets eine Frage der Sichtweise. Als Fussgänger nerv' ich mich über die doofen Velofahrer, welche nicht nur sämtliche Verkehrsregeln missachten oder gar nicht kennen, sondern für ihr Fortkommen stets die Trottoirs bevorzugen und um einen rumkurven, dass einem Angst und Bange wird.
Auch die dämlichen Autofahrer könnte ich auf den Mond schiessen.... bis.... ja bis ich selber am Steuer oder auf dem Beifahrersitz Platz nehme und alles besser weiss, vor allem, dass die erste Regel im Strassenverkehr lautet: "ich habe Vortritt". Leider wissen das all die andern nicht, und dadurch kann es leicht zu Komplikationen kommen.
Nein, echt, wer schon mal mit seinem Strassenkreuzer die Gegend rund um den Berner Bahnhof beehrt hat, weiss, dass sie sich da mit der Strassenbemalung sehr viel Mühe gegeben haben: alle 4 Meter ein Fussgängerstreifen!! Dennoch stürzen sich die Leute einfach ins Gewühle und überqueren die Fahrbahn gerade da, wo es ihnen am besten gefällt. Dabei sind sich die meisten nicht bewusst, dass man nachts und in dunkler Kleidung nicht jedem Steuermann sofort auffällt. Und überfahren darf man Fussgänger nun mal nicht, jedenfalls nicht ungestraft, selbst wenn diese sich unkorrekt verhalten.
Aber seien wir ehrlich: manchmal würde man gerne ein wenig Gott spielen und aktiv eingreifen: hier einen Denkzettel verpassen, da jemanden zurückbinden, dort Anfahrtshilfe spielen oder auch einfach laut Hupen. Jetzt hat wohl jemand diesen Traum aufgegriffen und setzt die Möglichkeiten eines DJs aktiv im Strassenverkehr ein. BRAVO!!! Darf ich bitte auch mal mitspielen?
Bitte-bitte-bitte-bitte-bitte-bitte-bitte-bitte-bitte-bitte-bitte-bitte-bitte-bitte-bitte.... Ich bin die DJane des Strassenverkehrs!! What a feeling!!! Juhuuuuuu ;D
Was macht man, wenn man sich beruflich etwas in den Kopf gesetzt hat und es UNBEDINGT durchziehen möchte? Kommt drauf an, was es ist. Oft genügt eine zielorientierte Weiterbildung. Diplome oder gar Doktortitel sind auch sehr gefragt. Wer nicht über genügend Fleiss verfügt, kann offenbar in Thailand Doktortitel, Adelstitel oder Diplomatenpässe käuflich erstehen.
Nun gibt es aber Berufe, bei denen wird eine gewisse Unbeholfenheit brutal offenbar - Diplom hin, Fähigkeitsausweis her. Einer davon ist die Schauspielerei. Irgendwie scheint jedoch Hollywood auf unsere Ex-Missen eine magische Anziehung auszuüben. So versuchen Lauriane Gilléron - pardon Lauriane Gill - und Nadine Vinzens seit einigen Jahren vergeblich, sich einen Platz an der Sonne LAs zu erobern. Selbstverständlich lassen sie dabei nichts unversucht und haben sich an der renovier.... eh... renommierten Lee Strasberg-Schauspielschule weiterbilden lassen. Bis jetzt lässt der grosse Durchbruch auf sich warten. Ob es daran liegen könnte, dass beide sich mit dem "riil amerikän äkzent" etwas schwertun?
Nicht jeder ist ein linguistisches Chamäleon, wie man sieht. Amerikaner sind nämlich, was die Sprache angeht, ziemlich heikel. Sie mögen in ihren Filmen keinen schweizerischen Unterton. Immerhin konnte Lauriane bereits in der Serie "Rules of Engagement" mitwirken. Eine einmalige Chance, mit Betonung auf ein Mal. Als Kellnerin in einem "frangsösische" Restaurant darf sie die Gäste mit "Bonsoir" begrüssen und sie zu Tisch geleiten. Das macht sie doch super, oder?
Wie ich gelesen habe wurde übrigens eine andere Schweizer Filmhoffnung - kann mich an ihren Namen nicht erinnern - erst kürzlich aus dem neusten Tarantino-Film "Inglorious Basterds" rausgeschnitten. Autsch, das tut weh, Ihr Bastards!!!
Ob Laurianes "Erfolg" auf ihre Nacktbilder in der "L'illustré" von anno 2007 zurückzuführen ist? Doch wohl eher nicht, oder? Dennoch posiert jetzt auch Nadine Vinzens nackt in einem Softporno-Magazin, wobei man den Bildern ansieht, dass sich das Modell nicht wirklich wohl gefühlt hat.
Mädels was soll das? Welche wirklich ernstzunehmende Schauspielerin hat es nötig, mit nackten Tatsachen zu punkten, ausschliesslich meine ich? Klar kann es heutzutage für eine Rolle nötig sein, die Hüllen fallenzulassen, weil es eben so ins Drehbuch hineingenommen wurde, als Quotentreiber sozusagen. Hat jedoch eine Jodie Foster je mit ganz viel Haut oder Skandalen auf sich aufmerksam gemacht? Nein! Sie hat vor allem eines... Talent. Dazu ist sie geradezu unheimlich intelligent und schloss u.a. ihr Literaturstudium an der Yale University Magna Cum Laude ab.
Wenn es wirklich einmal um eine gute Rolle gehen sollte, dann können solche Schmuddelbildchen eher hinderlich sein. Hast Du Dich einmal für eine Schiene entschieden, wird es schwierig, im gewünschten Bahnhof respektive auf dem Schauspielolymp anzukommen.
Eigentlich ist es ja seltsam. Lässt eine Frau mittels raffiniertem Décoltée tiefe Einblicke gewähren und der Fantasie ihres männlichen Gegenübers noch etwas Raum, dann wirkt das meist besser, als wenn sie wirklich alles offenbart, Halszäpfchen inklusive! Hat man einmal alle Äusserlichkeiten von sich gezeigt, kann man sich nicht weiter enthäuten. Die Jahre bringen dann zwar eine gewisse, nicht wirklich willkommene Abwechslung, welche raffiniert mittels Sofakissen oder anderen Hilfsmitteln gedämpft werden könnte, aber danach bleibt doch allenfalls noch die Aussicht auf eine Karriere in Gunther von Hagens Körperwelten, aber dann ist es für eine Hollywood-Karriere, einen Oscar und alles andere eh zu spät.
Vielleicht sollten sich Lauriane, Nadine und all die andern Möchtegernstars einmal überlegen, ob sie nicht einfach einen Punkt machen und etwas anderes tun sollten. Eventuell würden sie auf bisher verborgene Talente stossen, welche nicht einfach durch ein Wegfallen der Kleidung enthüllt werden. Das Leben hat immer wieder eine Überraschung für uns bereit. Es muss ja auch nicht zwingend ein Leben in der Öffentlichkeit sein, das einem Zufriedenheit bringt.
Übrigens: "Ein Wunsch kann durch nichts mehr verlieren als dadurch, dass er in Erfüllung geht", sagte einst sehr trefflich der Schriftsteller Peter Bamm (1897 - 1975). ;-)
Das Wort "Ausmerzen" gibt es schon lange. Der Begriff stammt aus dem 16. Jahrhundert und gehört in den Bereich der Schafszucht. Im März wurden jeweils die zur weiteren Zucht ungeeigneten Tiere von der Herde abgesondert.
Ob sich Bundesrat Merz zur weiteren Zucht eignen würde, möchte ich nicht beurteilen. In letzter Zeit hat er jedoch überdeutlich bewiesen, dass er mit sofortiger Wirkung aus dem Bundesrat ausgemerzt werden sollte, so wie wohl einige seiner Kolleginnen und Kollegen auch. Eventuell wäre es eh besser, alle 7 zu ersetzen, von wegen Kollegialitätsprinzip. Das Problem wäre, dass danach wohl nur andere Gesichter in die Kamera lächeln würden, Ausrichtung, Diplomatenschleim inklusive einer gewissen Korrumpierbarkeit jedoch nicht auszumerzen wären.
Ich gehe davon aus, dass es nicht allein auf dem Mist des Bundespräsidenten gewachsen ist, sich bei Lybiens Staatspräsidenten zu entschuldigen und den Kniefall zu machen. Das einzige, was Merz ein wenig kratzt: er könnte das Gesicht verlieren, sollten die beiden Geiseln wider Erwarten nicht in die Schweiz zurückkehren dürfen.
Eventuell hat Gaddafi dem lieben Hansruedi ja auch eine Uniformmütze geschenkt oder ihm ein Stück eigene Wüste versprochen... diejenige nämlich, in welche wir alle ihn gerne schicken würden.
Vor etwas mehr als 20 Jahren kamen viele Lybier zwecks Röntgenabklärungen in unser Institut. Die Kosten wurden vom Staat übernommen, so jedenfalls war die Abmachung. Die Patienten sahen zum Teil richtig verhärmt aus und waren meist das erste Mal im Ausland. Nur wirklich Kranken wurde das Privileg einer Abklärung sowie anschliessenden Behandlung im Inselspital zuteil. Wir klärten ab und ab.... doch die Lybier zahlten nicht. Mittlerweile standen sie bei uns mit tausenden von Franken in der Kreide. Nach diversen Mahnungen und Betreibungsandrohungen platzte mir der Kragen. Ich rief in der Botschaft an und liess durchblicken, dass wir entweder gleichentags unser Geld erhielten oder Lybien künftig ihre Leute woandershin schicken müssten. Normalerweise diskutieren Männer aus arabischen Ländern nicht mit Frauen. Diesmal mussten sie es wohl oder übel dennoch tun und schlugen vor, mein Chef - mittlerweile gegen 70 und nicht wirklich fit - könne in der Botschaft auf seine Batzeli warten. KNIF!! Ich machte denen klar, dass sie uns Geld schuldeten und wohl auch weiterhin etwas von uns wollten. Wenn sie nicht postwendend mit Barem bei uns auftauchen würden, könnten sie weitere Abklärungen und noch ausstehende Arztberichte schlicht vergessen. Das war eine Sprache, die sie verstanden: 2 Stunden später waren sämtliche Rechnungen bezahlt. Ein Kollege meines Chefs hatte nicht so viel Glück mit seiner Vorzimmerdame: er wartete stundenlang vergeblich in der Botschaft auf das, was ihm eigentlich von vornherein zustand.
Kaum hat sich das Rauchverbot in bernischen Restaurants ENDLICH durchgesetzt, werden schon die nächsten Stimmen laut. Die unerträglichen Fleischfresser verderben Vegetariern und Veganern gleichermassen die Lust am Salatgenuss. Carl Sonnthal geht daher in die Offensive und verlangt sogenannte Beef-Lounges. Er und andere brauchen offenbar nicht nur einen Geruchs-, sondern auch einen Sichtschutz, denn wer will schon bei der Nahrungsaufnahme Tierleichen im Blickfeld haben, noch dazu, wenn die von anderen genüsslich verspeist werden. Eeeekelhaft!!!
Längst sind sich die Kinderallergiker - meist ohne eigenen Nachwuchs - einig: es braucht Restaurants, in welchen nicht nur die Hunde draussen bleiben. Heutige Kinder können selbst unter Zuhilfenahme von Ritalin nicht genügend gedämpft (wie passend!! :-) werden, als dass sie zwar zu sehen, aber nicht zu hören sind. Auch das ewige Herumspazieren zwischen den Tischen stört das Servierpersonal bei der Ausübung seiner nicht ganz unwichtigen Tätigkeit.
Weintrinker sind oft eher Schöngeister und könnten im entsprechenden Abteil um Aufnahme bitten, welches sie vor Stammtischsitzern in Bierlaune schützt.
Politiker schätzen es nicht, wenn unsaubere Regierungsgeschäfte, welche oft in einer gemütlichen Runde ihren Anfang nehmen, überhaupt oder zu früh an die Öffentlichkeit gelangen. Sie verlangen nicht nur Sicht- und Blendschutz, sondern gar ein Separée, welches Gesagtes vor Mithörern abschirmt.
Teilnehmer von Kniggeseminaren oder einfach Fans guter Manieren möchten nicht mitbekommen, wie der Tischnachbar unschön in den Zähnen stochert oder noch schlimmer: in der Nase bohrt. Auch sie hätten nichts dagegen, unter sich zu sein.
VIPs und A-B-C-D-E-F-G-H-I....-Promis verlangen einerseits gut einsehbare Tische, um bewundert zu werden, andererseits wiederum geschützte Plätze, um einmal privat zu sein. Die wissen aber auch nie, was sie wollen.
Die Liste der Ansprüche ist endlos, und statt dass die Leute einfach zuhause essen würden, müssen die Restaurantleiter Initiative ergreifen, so wie der Hirschen in einem kleinen Vorort von Bern, ein Esstaurant für Individualisten, welches sich bis 2014 noch im Umbau befindet, um die Räumlichkeiten optimal an allfällige weitere Kundenansprüche anzupassen. Die sind jedoch momentan total ausgebucht, und dies bis zirka 30. Dezember 2010. Also bitte früh genug anrufen und nicht vergessen: geben Sie bei der Reservation Ihre Eigenheiten bekannt! E Guete!!
Selbständigkeit in Denken und Handeln, ein angenehmes Gefühl. Man ist nicht länger ausgeliefert und angewiesen auf die Ideen anderer. Sicher, die mögen eventuell über mehr Knowhow verfügen, sind aber irgendwie doch festgefahren, was gerade in der Autoindustrie alles andere als verlockend klingt.
Mit Abwrackprämien versucht man hierzulande den Verkauf zukünftiger Rostlauben voranzutreiben. Noch träumen wir den Traum grenzenlosen Wachstums und helfen ihm allenfalls auf die Sprünge.
Marke, Form und Funktionalität sind beim beliebtesten Fortbewegungsmittel ebenso wichtig wie genügend PS unter der Haube. Bei Frauen ganz besonders beliebt sind Einparkhilfen. Man kennt ja den Kampf mit Kupplung, Gas und richtigem Winkel.
Manchmal kann man echt nur hoffen, dass einem niemand zuschaut, oder noch schlimmer: filmt!!! An mangelndem Durchhaltewillen lag es in diesem Fall nicht. "Disgraziato, va f.. c...!!" Aber wenn man schon mal einen Parkplatz gefunden hat!
Nun hat man ausgerechnet in Ägypten - einem Land ohne eigene Autoproduktion - das Non Plus Ultra für die moderne Frau erfunden, DIE Einparkhilfe überhaupt. Man nutzt dabei das Zirkelprinzip. BRAVO!!! Super!!! Genial!!!! Hoffen wir, dass sich die Autoproduzenten daran ein Beispiel nehmen. Inshallah!!!
"Ich glaube an die Gewaltlosigkeit als einziges Heilmittel", meinte einst Mahatma Gandhi. Das ist eigentlich auch bei mir in der Praxis die Philosophie. Sanft helfe ich meinen Klienten auf die Sprünge und so fühlt sich denn manch einer wie das berühmte junge Reh!.... oder wie heisst doch gleich das graue Tier mit dem Rüssel?
Dass das auch ganz anders geht, davon kann ich ein Liedchen singen. Im Sommer 2003 war die Praxis eines bekannten Zahnklempners Ausgangspunkt einer beispiellosen "Leidensgeschichte". Bei meinem 6er links wurde die Krone ersetzt, und zwar durch eine völlig unpassende. Von der Form her wie eine quadratische Pyramide, damit ja keine Essenreste in die nicht mehr vorhandenen Zahnlücken gelangen konnten. Der Medicus war jedoch nicht bereit, sich meinem subjektiven Eindruck zu beugen. Er meinte, ich würde mich an die Schmerzen und sonstigen unangenehmen Nebenerscheinungen mit der Zeit gewöhnen. In der Folge verschoben sich mehr als nur Zähne und Kieferknochen, aber ich will hier niemanden langweilen.
Rein zahntechnisch gesehen folgten eine Wurzelbehandlung, diverse Abschleiforgien, ein Zahnarztwechsel, weiteres Einschleifen, eine total neue Krone und so etwas wie ein neues, gutes Körpergefühl... bis ich eben kürzlich in ein Doppelsehen verfiel, und das in nüchternem Zustand. Ein Röntgenbild brachte es an den Tag, Granulome im Bereich der behandelten Wurzeln und ein Grund zu sofortigem Handeln.
Heute war es dann soweit, der Zahn wurde gezogen. Allein die Vorstellung war grauenhaft; sie wurde nur durch die Realität noch getoppt. Ernst - Schulkollege und neu verantwortlich für mein strahlendes Lächeln - entfernte zunächst die Porzellankrone und dann den vermeintlich kläglichen Rest in drei Teilen. Gott, so ein Zahn hält sich im Kiefer fest, das hätt' ich so nicht gedacht. Mein Wimmern ungeachtet sprach Ernst von einer eleganten Lösung und brachte mich wider Erwarten zum Lachen. Ich empfahl ihm, sich einmal eine Behandlung bei mir zu gönnen, um dem Ausdruck "elegante Lösung" ein anderes Gesicht zu geben.
Auch bei mir hat sich einiges getan. Neu klafft eine riesige Lücke in meinem sonst so makellosen Gebiss. Ich habe mir jetzt überlegt, eine Anzeige aufzugeben mit dem Text "Parkplatz zu vermieten".
Was sind Pleonasmen? Im weitesten Sinn eigentlich Doppelerklärungen, also zum Beispiel:
Weisser Schimmel
Schwarzer Rabe
Alter Greis
Tote Leiche
Runde Kugel
Viereckiges Quadrat
Manuelle Handarbeit
... oder wie im Falle unseres Bildes (Standort des Brunnens: Breitenrain vor Denner):
kein Trinkwasser
Ich meine, welcher Idiot würde sich tatsächlich getrauen, eine dunkelbraune Brühe mit zahllosen Zigarettenkippen drin zu trinken, ausser er stünde kurz vor dem Verdurstungstod? Die Schweinegrippe wäre ein Nasenwasser gegen eine solche Bakterienoffensive! "Kein Trinkwasser" ist hier also ein Beispiel von negativem Pleonasmus.
So oder so ziehe ich Evian vor, das bringt sogar die Kleinsten der Kleinen auf die Beine.... und noch viel mehr! Cool!!! =D
Was ist ein Miss-Verständnis? Wie sieht das konkret aus? Gut? Eeeeh?
"Als ich gehört habe, dass ich im Miss Schweiz-Finale bin, habe ich einen 3 Meter hohen Luftsprung gemacht" meint Valentina Bianchini. Warum das Mädel sich nicht für die nächsten olympischen Sommerspiele vorbereitet, ist mir ein Rätsel, denn mit den (Ge)Wissensfragen ist es so eine Sache. Das Wort Miss-Verständnis kriegt da ein ganz anderes Gesicht:
"Das Gesicht sagt mir etwas, ein Politiker vielleicht!!" Hayek als nächster Bundesrat? Wäre nicht schlecht. "Das ist ein See.... ein grosser See" - was offensichtlich ist - "aber wahrscheinlich nicht in der Schweiz. Muss ich erraten, welcher See das ist? Der Zürisee"?
"Das ist eine Kirche, würde ich sagen" sagt Janice über unser Bundeshaus. Geschlafen wird da ja vielleicht auch, aber keiner der 7 hat Papstqualitäten, höchstens noch der Moritz. Ob Hitzfeld wirklich ein Intellektueller ist? Ganz clever ist, wenn man einen jungen Mann als jungen Mann erkennen kann! Und "ds Hore" scheint auch keine zu kennen, trotz Hinweis auf Zermatt. Nein, die Jungfrau ist es definitiv nicht!
Bundesrat Merz bleibt auch allenthalben unerkannt, aber es ist ja auch schon August. Und heul-schluchz: eigentlich hoffte Valentina, nicht als Miss Perfect weiterzukommen... hallo, also auch hier ein Miss-Verständnis? Warum denn da die Teilnahme?
Jedenfalls wissen wir jetzt, welches Gebäude wirklich das Bundeshaus ist und was es vom UNO-Gebäude unterscheidet! Genau, die vielen (fehlenden) Fahnen!!!! Was noch offen ist: welche der jungen Damen die neue Miss(Verständnis) Schweiz wird und unser Land repräsidiert.... eh... präsentiert.
Und allen Stänkerern möchte ich entgegenhalten, dass es nicht Aufgabe der Schönheit ist, mit Wissen zu glänzen; für Glanz und Gloria muss man ganz andere Seiten auffahren und zusätzlich eventuell noch etwas Lipgloss auflegen. Es bleibt also spannend.
Verschiedenerorts gross angekündigt für die Nacht vom 12. zum 13. August wurden die... wie heissen sie schon nur? Plejaden, genau... nein Perfiden eh... Perseiden.
Bis zu zwei Sternschnuppen pro Minute waren uns versprochen, dies ungefähr um 23 Uhr. Mit einem Sack voller Wünsche bepackt stellte ich mich erwartungsvoll auf den Balkon. Natürlich würde ich niemanden über meine Begehrnisse informieren, denn das hindert bekanntlich deren Erfüllung.
Ich staunte in den wolkenfreien Himmel. Okay, vielleicht stimmte die Himmelsrichtung nicht ganz, aber unser Balkönchen liegt nun mal gegen Norden resp. Nordwesten. Wie ich jetzt jedoch lese, ist der Perseus tatsächlich ein Sternbild des Nordhimmels. Liegt der nun im Norden oder der nördlichen Hemisphäre?
Ich starrte jedenfalls nicht wirklich falsch, denke ich... aber leider vergebens. Die perfiden Perseiden liessen mich einfach stehen. Da bleibt mir wohl nichts anderes übrig als weiterhin wunschlos glücklich zu sein. Angeblich sind die Dinger ja noch bis zirka 24. August aktiv, aber mich kriegen die nicht mehr dazu, mir die Beine in den Bauch zu stehen. Ich wende mich da lieber vertrauensvoll an YouTube. Wie ein Megastar wird das Event hier angekündigt. Sowas können wirklich nur die Amerikaner. Die machen aus allem und jedem einen Stern, sogar aus Meteoriten oder winzigen Staubteilchen....
und so kann es dann in Wirklichkeit aussehen:
Was für ein Unterschied. Mein Film wäre allerdings noch dürftiger geworden, wobei zumindest die wunderschönen Sterne mit der Strassenbeleuchtung um die Wette schienen. Und wenn ich mir nun vorstelle, dass die City-Lights gegen die Perseiden 1:0 gewonnen haben, dann ärgert es mich schon ein wenig, dass Wünsche wie ... na wie.... wie..... jetzt wieder ein Jahr ad acta gelegt werden müssen. Also diese Perfiden immer....
Sollten Sie mir in den nächsten Tagen begegnen... auf der Strasse, im Tram oder im Dojo, vermeiden Sie das Wort Haare. N-ein, jetzt haben Sie's doch ausgesprochen, ich sagte doch explizit... !!! Nun müssen Sie mit den Folgen leben. Das kann ein Schreikrampf sein oder ein Wutanfall der sich ausweiten kann bis hin zum Feitztanz!
Ich war gestern bei meinem allerbesten Starfrisör. Er ist absolute Spitzenklasse und hat mein Haar wieder einmal super gebändigt. Allerdings hatte er das Gefühl, dass meine Strähnchen langsam etwas zu hell geworden waren und dadurch billig wirkten. Einige Zellen in mir stimmten ihm zu, denn irgendwie sah es so aus, als hätte da jemand sich im Supermarkt in der Tube vergriffen. "Ich dunkle Dir das mit einer Tönung ein wenig ab, der hellsten überhaupt."
Okay, kein Problem, nur locker vom Hocker meinen Tee geschlürft. In meinen dunkelsten Träumen hätte ich mir kein negatives Resultat vorstellen können. Nachdem die Tücher vom Kopf waren von mir die schüchterne Frage: "sag mal, ist das jetzt nicht grad etwas dunkel?", denn meine schönen Strähnchen waren... verschwunden!!
:-o :-@
"Nein, das hellt Dir sofort wieder auf, das sieht doch gut aus.", meinte der beste aller Coiffeure.
Bei "Yves Fashion for Hair" haben sie Tageslampen, und das getrocknete Haar sah eigentlich gut aus, und die Frau darunter eigentlich auch. Da ich aber eher einem Maulwurf gleiche und meine Höhle nur verlasse, um in Nachbarshöhlen - sprich Praxis und Dojo - aktiv zu werden, fehlt diese Art Licht.... und mir fehlen meine Lichteffekte. Sie fehlen mir so sehr, dass ich richtig leide. Das einzig helle in meinem Leben!!!!!! Heul-schluchz.
Seitdem nerve ich Pepe mit SMS, Telefonanrufen und Salonbesuchen. Vielleicht haben die in der Psychi ein Doppelzimmer für uns frei. Jedenfalls kann ich es kaum erwarten, dass die Sonne das ihrige tut. Mittels häufigem Waschen gedenke ich etwas nachzu-hell-fen. Aufheller wie Zitronensaft oder Kamille getraue ich mich nicht einzusetzen, da sonst die "Chose" sich möglicherweise grün verfärbt. Mir scheint schon jetzt, dass mein Haar an gewissem Licht grünlich wirkt. Oder sind dies die Reflexe meiner Gallenblasenenergie?
Oh, wie gut kann ich alle Germany's Next Topmodels verstehen, die beim Umstylen immer so ein Theater machen, mit Tränen und regelrechten Heulkrämpfen. Mädels, Euer Theater ist im Gegensatz zu dem, was ich hier aufführe, eine Ouvertüre.
Früher gab es eine genau definierte Jagdsaison für vermeintliche Schnäppchen. Ausserhalb dieser getarnten Lagerräumungen durften keine Sonderaktionen durchgeführt werden. Heutzutage gibt es das ganze Jahr über Ausverkäufe mit Rabatten bis zu 70 Prozent.
Manchmal drängt sich einem aber auch der Verdacht auf, dass sich gewisse Geschäfte spezielle Ware nur für die Sonderverkäufe zulegen, welche trotzdem noch mit einer beachtlichen Marge belegt sind. Wir gehören doch alle gern auf die Gewinnerseite und es ist einfach für Käufer und Verkäufer gleichermassen ein gutes Gefühl, zu denken, man hätte das Geschäft seines Lebens gemacht.
Eine Ansammlung von teilweise gar goldigen Scheusslichkeiten findet sich seit einigen Wochen in einem namhaften und alteingesessene Ledergeschäft in Bern. Keine der ausgestellten Taschen ist auch nur annähernd als schön, elegant, harmonisch oder tragbar zu bezeichnen - jedenfalls in meinen Augen. Das sehen Berns Handtaschenfetischistinnen offenbar gleich und so wurden aus den Fabrikaten mittlerweile echte Ladenhüter. Teuer waren sie ja schon immer und selbst zum halben Preis wird der Kunde noch viel zu sehr zur Kasse gebeten. Ich persönlich möchte sie nicht einmal zum Nulltarif und würde die Annahme selbst bei einem zusätzlichen Bestechungsgeld im Seitentäschchen verweigern.
Ob es sich hierbei um Sonderverkaufsware handelt? Da wäre ja die TV Bag von Sony noch schöner und man könnte sich erst noch unterwegs seine Lieblingssendung reinziehen.
Aber bitte nicht stolpern, denn das ist schon mancher Frau zum Verhängnis geworden...
... aber es gibt sie ja gottseidank noch, die Kavaliere eh... Kavaliersdelikte!!!
Da will doch einer tatsächlich für 10 Tage als Krabbenerfrisch.... fischer nach Alaska, und ist auf Stimmenfang bei allen, die sich seiner erbarmen. Es handelt sich um Wolfgang N. Hier eine entsprechende Info durch Ehrensenf:
Die ganze Aktion wird möglich durch "Fisherman's Friend", die zu stark sind wenn wir mal wieder schwach werden. Abstimmen kann man nur noch bis am 31.8. und der arme See.... eh.. Wolfgang will es tatsächlich wissen. Da ihm momentan noch an die 250 Stimmen fehlen, um den aktuellen Spitzenreiter zu überholen, könnten Sie sich doch etwas ins Zeug legen....
... ich meine, wenn jemand sich unbedingt unglücklich machen will, dann soll er gefälligst die Chance dazu erhalten. Zum über die Reling reihern braucht er uns dann nicht mehr.
Endlich ist sie da, meine Fernbrille. Am Samstag morgen konnte ich sie abholen. Das Weissweinglas (s. Eintrag vom 1.8.) hat ausgedient. Interessant in diesem Zusammenhang ist, dass ich am Freitag Abend das laufende Fernsehprogramm nach langer Zeit wieder einmal ohne Doppelsichtigkeit abrufen konnte. Hätte ich auf den Kauf einer Sehhilfe verzichten können?
Wohl eher nicht. Das merkte ich, als wir uns gestern Abend einen direkten musikalischen und kulinarischen Eindruck bezüglich des Berner Strassenmusik-Festivals "Buskers Bern" verschafften. Nicht nur gut zu hören und lecker zu essen, sondern auch nachts mal wieder scharf zu sehen war echt ein Erlebnis. Und irgendwie verleiht mir mein italienisches Modell auch einen Hauch von Intelligenz, finden Sie nicht auch?
Tja, was das Etui anbelangt muss ich echt sagen, dass das Schliessen desselben zu falschen Schlüssen führen könnte. Nach einem Tag intensiven Übens schaffe ich es nun, dass mir nicht mehr jeder Furz abgenommen werden muss.
Buskers ist übrigens sehr empfehlenswert und alles in allem überhaupt nicht für die Katz. Eine ganz wunderbare Stimmung liess einem den Alltag vergessen. Ich kann all jenen, die es dieses Jahr verpasst haben, nur raten: lassen Sie es sich 2010 auf keinen Fall entgehen... und essen Sie ums Gottes Willen nicht vorher zuhause, das tun nur Banausen oder Anfänger wie wir....
Danke Frau Müller, wie sind Sie auf meine Nummer gekommen?
Eine Liste erhalten? Von wem? Aha!
Arbeiten Sie als Vollzeitkraft bei Demoscope oder Teilzeit?
Ach so, Teilzeit! Was tun Sie nebenbei? Studieren Sie, sind Sie Hausfrau oder haben noch einen andern Job?
Studieren? Was studieren Sie denn?
Jura! Nicht den Kanton, hoffe ich?
Nein natürlich nicht!!! Haben Sie politische Ambitionen? Bundesrätin eventuell?
Nein? Aber Sie sind schon in einer Partei?
In welcher denn? FDP?
Wie lange arbeiten Sie schon in Sachen Marktforschung/Telemarketing?
Dann verfügen Sie ja schon über etwas Erfahrung!
Haben Sie einen fixen Lohn oder bezahlt man Sie pro Gespräch?
Wieviel kommt da in etwa zusammen?
Ist gutes Aussehen in Ihrem Beruf wichtig?
Lächeln Sie beim Sprechen?
Sind schöne Zähne Voraussetzung?
Was für eine Zahnpasta verwenden Sie?
Darf ich mir Ihre Telefonnummer aufschreiben, falls ich noch weitere Fragen an Sie habe?
Spätestens in der Mitte dieses Fragekatalogs wird die Anruferin oder ihr männlicher Kollege abblocken oder auflegen. Wenn nicht, klären Sie sie darüber auf, dass Sie soeben mit ihr oder ihm eine Umfrage gemacht haben über den Job des Marktforschers/Telemarketers und die Auswertung an die EGBG Data Control Group in Amsterdam (EGBG Hauptlink) schicken werden. Machen Sie klar, dass Sie das Gespräch mittels Punktesystem bewerten werden und leider im Sinne des Datenschutzes keine Fragen über die Ergebnisse beantworten dürfen.
Regt sich die Anruferin/der Anrufer über Ihre Fragerei auf, machen Sie ihm klar, dass Sie angerufen wurden und nicht umgekehrt.
Wie heisst es so schön: "Ein guter Jude beantwortet eine Frage mit einer Gegenfrage". Tun Sie das auch, auf dass Sie mit der Zeit von solchen Instituten gemieden werden wie die Pest. Sie brauchen deswegen nicht gleich zu konvertieren. Schönen Tag noch.... und wie war doch gleich Ihr Name? Buchstabieren Sie das mal, bitte!
Ab Donnerstag 6. bis und mit 8. August ist es wieder soweit: 120 Künstler aus 18 Nationen zeigen ihr Können in Sachen Musik, Artistik, Comedy, Tanz etc. Das Programm ist vielversprechend und kann hier online auf den eigenen Rechner geladen werden.
Live einen Musikus bei der Arbeit zu erleben ist in den Strassen Berns längst ein wohlbekanntes Bild. Nicht immer kann man jedoch bei dem, was unten, vorne oder wo auch immer rauskommt von Musik sprechen, geschweige denn von Kunst.
Oft gehört das Ergebnis mehr oder weniger langen Übens für mich eher in den Bereich Folter und wäre keinesfalls für die Öffentlichkeit bestimmt. Da kratzt irgendein armer Mensch auf seiner Geige rum, dass es einem die Nackenhaare aufstellt und sämtliche Nägel aufrollt. Man fragt sich echt, ob das dem Instrument nicht ebenso weh tut, wie einem selbst. Klar, nicht jeder ist ein Yehudi Menuhin, nicht jede Geige eine Stradivari, allerdings hat der jeweilige Erbauer ganz sicher sein Bestes gegeben und kriegte wohl eine Kolik, könnte er hören, was mit seinem Erzeugnis da so alles gemacht wird.
Am meisten gelitten habe ich jeweils zu Dudelsack und als ich noch im Stadtzentrum gearbeitet habe, drängten sich mir nach qualvollen Stunden dann auch schon mal etwas radikale Lösungsansätze auf. Unnötig zu erwähnen, dass es beim Gedanken blieb, aber ich hab mich dennoch erschrocken, zu was jemand Harmloses wie ich im Extremfall fähig wäre.... oder eben doch nicht, gottseidank.
Heute wird gekratzt, geblasen (sorry) und gedudelt was das Zeug hält; dies als eine Form der erweiterten Bettelei. Wäre man ganz sicher, dass danach Ruhe herrscht, wäre man manchmal echt bereit, einen mit 10 Franken zu bestechen, oder 20 oder mehr.
Offenbar scheint sich das Geschäft zu lohnen, denn im Sommer kann es schon mal vorkommen, dass man sich alle 3 Meter auf ein neues Instrument, einen neuen Komponisten sowie mehr oder weniger Musikgehör einstellen muss. Manches müsste tatsächlich unter Strafe gestellt werden.
Jedenfalls war ich heute wieder echt froh, als das Fischermättelitram mich von meinem Leiden - einem Notenmix aus Saxophon, Geigengekratze und Harfengeklimper - erlöst hat. Um nicht doch irgendwann einmal plötzlich einen Hörsturz zu erleiden oder ins Koma zu fallen erwäge ich das konsequente Mitführen einer Notfallpackung Oropax superstark, frei nach dem Motto: "dona nobis oro pacem", denn nicht jeder ist ein David Garrett:
..... war für mich eine sehr interessante Sendung, erinnerten mich gewisse Szenen - Heulkrämpfe, Widerstände und Selbstüberwindung - doch irgendwie stark an meine Zeit in der Musicalschule. Nicht zuletzt aufgrund der dort durchlaufenen Ausbildung bilde ich mir ein, etwas von der Sache an sich zu verstehen.
So entgeht mir denn keinesfalls der Unterschied zwischen Schauspieler und Schaut-mal-ich-spiele. Spielen an sich ist etwas Tolles, aber nur so tun als ob reicht eben nicht. Nur wenn der Ansatz stimmt, komme ich voll authentisch rüber und kann es schaffen, dass sich beim Zuschauer im Extremfall die Haare aufstellen.
Einige Szenen hätten mich anno domini echt überfordert. Bei manchem hätt' ich mich schlichtweg geweigert, wie das z.B. Friedericke gemacht hat!! Praktisch nackt und mit einem Partner, den ich grad eben mal vor 5 Minuten kennengelernt habe, heissen Sex kameragerecht in Szene zu setzen... das hätte ich nicht geschafft. Allenfalls umgekehrt!!! Früher reichte es eben noch, wenn man ganz vieles auch einfach noch der Fantasie des Zuschauers überliess. Heute gehen die Regisseure wohl davon aus, dass da gar keine ist.
Leider habe ich Tills Sendung nicht von Anfang an gesehen. So kann ich über die Kandidatinnen, die als erste ausschieden, nichts sagen. Für mich gehörte Sabrina jedenfalls sofort zu den Favoritinnen. Sie erinnerte mich irgendwie an die junge Grace Kelly (s. Bild). Nebst guter Erziehung, angenehmem Wesen und ansprechendem Äusseren, hat sie eine konstante Leistung gezeigt. Nun hat sie auch im Finale überzeugt und wird ab September bei den Dreharbeiten zu Twilight mit dabei sein. Ich wünsche Sabrina an dieser Stelle viel Erfolg für ihre Karriere, und zwar nicht nur in Werbefilmen!
Bei Sendungen, welche mit berufsbezogenen, professionellen Jurys arbeiten, gibt es keine Fehlentscheidungen zu beklagen, wie sie einem zum Beispiel bei DSDS immer wieder ärgern. Ich erinnere da nur mal an "Francisca Urio" oder "Linda Theodosiu".
Angeblich waren die Quoten von Tills Sendung jedoch so schlecht, dass sie von ursprünglich Montag Abend Hauptsendezeit auf Samstag Nachmittag verschoben wurde, was ich persönlich schade finde. Wer weiss, vielleicht lassen sich die Macher davon nicht beeindrucken und so wird es vielleicht auch nächstes Jahr wieder heissen "Mission Hollywood". Hoffen wir's.
Die heutige Jugend will bereits in frühen Jahren unabhängig sein. So kann ein Kirchenbesuch selbst unsere Kleinsten zu einer echten Übersprungsreaktion verleiten... oder doch eher zu einer Verzweiflungstat?
Statt schön brav einer ewigen Litanei zuzuhören oder auf der harten Bank ein Nickerchen zu nehmen, zog es ein 7jähriger aus Utah vor, der Predigt zu entkommen und mit dem Auto der Eltern nach Hause zu kurven. Dabei stellt er sich nicht einmal so ungeschickt an. Hätte er nicht ein Stopschild übersehen, wären wir wohl nicht in den Genuss dieses Videos gekommen....
Also wenn Autofahren so kinderleicht ist, warum verplempern wir dann unsere kostbare Zeit mit einem Fahrlehrer? Wie kann es sein, dass es noch Leute gibt, die ein- oder mehrmals ihre Prüfung versemmeln? Wie man sieht bräuchten wir nur etwas andere Platzverhältnisse, dann würde sich das ganze L-Rumgekurve erübrigen. Wer tritt uns armen Schweizern etwas Land ab? Als Gegenleistung wären wir eventuell bereit, auf die Löcher im Emmentaler zu verzichten!!
Seit einiger Zeit sehe ich, vor allem abends, gewisse Dinge gleich doppelt bis dreifach. Nein, ich bin dabei stocknüchtern, aber leicht irritiert. Seit dem Zahnarztpfusch von anno 2003 mit rezidivierenden Dauerentzündungen vor Ort hat u.a. auch mein ehemals stärkeres Auge massiv gelitten. Alles, was leuchtet - also Displays von Radioweckern, Fernsehern oder beim Autofahren die Ampeln etc. - erscheint nach Sonnenuntergang nur noch als Flecken, wilde Striche oder Schlierensalat. Der Grund war mir wirklich schlieren.... eh... schleierhaft.
Zunächst versuchte ich es mit allen Regeln der Therapiekunst, vor allem mit Palmieren. Das half einigermassen und nahm zumindest das lästige Brennen. Nach einem lauten Knacken meiner Halswirbelsäule ging es dann gleich schlagartig etwas besser. Dennoch konnte von normalen Verhältnissen nicht gesprochen werden, deshalb meldete ich mich bei der Augenärztin an.
Meine Schwester hatte ja von Anfang an die Idee gehabt, es könne sich ganz einfach um einen Anfall von Kurzsichtigkeit handeln, und das in einem Alter, in welchem wir doch immer weitsichtiger werden. Sie sollte wohl rechtbehalten.
Am Abend vor dem Arztbesuch erlebte ich nämlich DIE Überraschung. Nach einem anstrengenden Tag in der Praxis genoss ich am Feierabend vor dem Fernseher ein Glas Weisswein. Zufällig blickte ich durchs Glas und... sah alles weder verschwommen noch doppelt, sondern scharf.
Nun übe ich mich in der Kunst, einhändig Auto zu fahren, da ich jetzt aus Sicherheitsgründen mit der andern immer ein Glas Weisswein halten muss. Soviel ich weiss steht nirgendwo in den Gesetztestexten explizit, dass es verboten ist, sich beim Fahren ein Weinglas vors Auge zu halten. Das ist ja nun nicht wirklich dasselbe wie ein Handy am Ohr, oder? Schleisslich bin ich doch ganz Auge!! Eventuell käme eine fixe Installation auf dem Armaturenbrett ja immer noch billiger zu stehen als eine Brille; da kostet allein das Gestell ein Vermögen, und dann hat man immer noch keine Gläser.
Keine Doppelblindversuche mehr am Steuer, ich komme zur Einsicht, dass ich sporadisch eine Brille tragen werde. Wie die Ärztin meint, kann sich das auch wieder etwas geben mit dem Dopplereffekt und so werde ich meine therapeutischen Bemühungen und Augenübungen (s. Beispiel) auf jeden Fall fortsetzen.