Mittwoch, 29. April 2009

Schuldenberater, Supernannies und Co.


Wenn man im Mittelalter jemandem anvertraut hätte, man besuche gerade einen Atemkurs, hätte man wohl mehr als einen erstaunten Blick geerntet. Atemkurs, wie bitte, aber Du atmest doch, was willst Du mehr?

Heute sind es gerade solche Kurse, die unsere Freizeit mit Beschlag belegen und daneben einen wohltuenden Effekt auf Körper, Geist und Seele haben. Ich wüsste nicht, was ich ohne Aikido und Aikiko® tun würde, vor allem letzteres hat das Potential, die Selbstheilungskräfte zu wecken und uns ganz im Bereich der Wahrnehmung und Intuition zu verankern.

Brauche ich nicht, meint der nicht mehr ganz so erfolgsgewohnte Banker, und irrt sich dabei gewaltig. Ein Freund von mir begleitet seit geraumer Zeit viele Führungskräfte gerade dieser Berufsgattung und stärkt sie im Bereich ihrer emotionalen Kompetenz. EQ in Verbindung mit selbstverantwortlichem Handeln und nicht IQ allein. "Ich sage was ich denke und tue was ich sage" wäre ein guter Anfang. Wer sich näher interessiert, besuche Marcus Schildknechts Homepage. Das Angebot in seiner Praxis in Zürich und vor allem auch "Illuminada" für Retraiten in Mallorca ist einzigartig; ich kann ihn wirklich wärmstens empfehlen.

Warum setzen wir jedoch heutzutage so stark auf Information von aussen, wenn wir doch genauso gut oder noch viel besser auf die Führung von innen vertrauen könnten?

GMV - kurz =D gesunder Menschenverstand - deckt da nur einen kleinen Bereich ab. Wer gelegentlich im Restaurant isst, hat bereits Erfahrung darin, mit seiner inneren Stimme Kontakt aufzunehmen. Die Speisekarten beschäftigen den Gast je nach Umfang (der Karte :-) manchmal bis zu 20 Minuten, wobei ich einem geraffteren Angebot eher vertraue, handelt es sich dabei meist um frische, saisonale Küche. Dennoch weiss man jeweils haargenau, was man essen möchte und schwankt zum Schluss allenfalls zwischen zwei Gerichten. Das Bauchgefühl meldet uns meist zuverlässig, was wir dem Magen heute zutrauen können, ohne das Geschmacksempfinden zu vernachlässigen.

So bin ich mir ziemlich sicher, dass Menschen, welche ihren Fernseher, das Auto und vieles andere auf Pump oder mittels Ratenverträgen erstehen, eigentlich!!! genau spüren, dass sie das besser nicht tun sollten. Wenn ich mein Kind verbal zusammenstauche und es so ganz klein mache, fühle ich unmittelbar, dass das nicht richtig ist. Zwar bin ich vermutlich ein wenig hilflos mit meiner Erkenntnis, hat sich das Geschrei doch irgendwie verselbständigt... ist zu einem Muster geworden, das jedes Mal noch Nahrung erhält. Dennoch weiss ich mit untrüglicher Sicherheit, dass JETZT ein Umdenken not tut.

So konnte die Supernanny über die letzten Jahre die Freude in viele Familien zurückbringen, was ich einfach fantastisch finde. Auch der Schuldenberater konnte Tränen der Erleichterung in manche Augen zaubern. Hilfe zur Selbsthilfe ist Klasse, das ist unbestritten.

Und was RTL gut steht, kann auch auf Pro7 zu guten Einschaltquoten führen. So dürfen sich denn im Mittagsmagazin SAM Leute "Hilfe vom Profi" holen, unter anderem vom erfolgreichen Koch Matthias Stieger, der mit seinen 28 Jahren sehr klar, kompetent und ungefiltert ausdrücken kann, wieso es beim Berufskollegen mit dem Erfolg noch nicht ganz klappt. Nicht jeder hört gerne so direkt, dass seine Fehlschläge aufs eigene Konto gehen, fühlt sich manch einer doch lieber als Opfer der Umstände. Oft droht eine solche Hilfsaktion daran zu scheitern, dass der Wirt seinen Job lieber auch weiterhin am Tisch des (einzigen) Stammgastes bei einem Gläschen Weisswein verdiskutiert.

Nebst einem Unternehmensberater kommt zusätzlich Starfriseur Andreas Wendt bei seinen Kollegen als Helfer in der Not zum Zug. Auch er hält mit Kritik nicht zurück, stösst aber oft auf taube Ohren und Lethargie. Sein Credo, dass Sauberkeit einfach zum Frisörgeschäft gehört, kann ich sofort unterschreiben. So kann ich mir denn kaum vorstellen, dass man jemandem tatsächlich sagen muss, dass sooooo eine Bürste (s. Bild) gereinigt oder noch besser ersetzt werden müsste, und dieses Exemplar war in dem dazugehörigen Salon noch nicht einmal ein Einzelstück. So etwas ist ganz einfach ekelhaft und würde genügen, dass ich mich so--fort oder noch schneller aus dem Coiffeurstuhl erhebe und enteile. Bei Mani Matter genügten bereits ein paar Spiegel



um ihn zu vertreiben =D

Wendt wäre nicht Wendt, hätte er nicht IMMER jede Menge guter Ideen, welche er der jeweiligen Situation und dem Standort anpasst. So arbeitet er am Erscheinungsbild, findet gemeinsam mit dem Team (Team heisst übrigens nicht Toll Ein Anderer Machts!!!) einen treffenderen Namen und überlässt die Neumotivierten nach 5 Tagen ihrem Schicksal, und zwar meist mit einem guten Gefühl, das man als Zuschauer auch teilt.

Hilfe zur Selbsthilfe heisst aber auch, dass man nach einer solchen Aktion das Zepter wieder selber in die Hand nimmt, seine Entscheidungen wieder vertrauensvoll und eigenverantwortlich trifft und sich künftig etwas mehr der inneren Stimme zuwendet. Wer fragt, der erhält auch prompt eine Antwort vom Leben, das klappt IMMER, auch wenn einem die Antwort nicht immer wirklich gefällt. TRAUEN Sie sich respektive trauen Sie SICH und fragen Sie's gut!!

Sonntag, 26. April 2009

Do it yourself.... Operieren leichtgemacht


Mein Ex-Chef, seines Zeichens Internist und Kardiologe, war zwar immer der Ansicht, dass den Leuten am Fernsehen besser gezeigt würde, wie sie ihre Zähne richtig putzen und über viele Lebensrunden bringen, anstatt Liveübertragungen aus dem OP, aber das ist halt immer auch Ansichtssache.

Nichts fasziniert manche Menschen mehr, als einem Chirurgen über die Schulter zu blicken, und mit der Zeit mutieren sie gar zu echten Medizinexperten. Herztransplatz... Herzplatztran.... Transpfalz also Organverpflanzungen sind halt echt was Fasziniererndes.

Jetzt, wo die Gesundheitskosten - wenn das Wort Gesundheit mal keine Fehlbesetzung ist - immer weiter in die Höhe schiessen, da muss Mann und Frau sich etwas einfallen lassen. Die nächste Prämienrunde mit einer weiteren 10 Prozent-Anpassung wurde ja bereits angekündigt, aber da u.a. die Pharmamultis ihren Hals nie voll genug kriegen können, wird's wohl auch diesmal nicht reichen.

Dass gerade die Banken den richtigen Riecher zu haben scheinen und anlässlich des 175-Jahr-Jubiläums der Universität Bern ihre Kunden zu der Präsentation "Moderne Chirurgie live erleben" einladen, finde ich echt anständig. So hat man u.a. Einblick in einen mobilen Operationssaal, sieht simulierte Operationen und kann sogar selber Hand anlegen. Das ist genau das richtige, denn wer möchte die Kontrolle über seinen Körper und sein Wohlbefinden einfach andern überlassen, weiss doch mittlerweile jedes Kind, dass man am besten alles selber macht.

Do it yourself ist IN. Also, Tisch freimachen, Instrumente auskochen und los.



Übrigens: einen Blinddarm erkennt man nicht an seiner Sehschwäche.

Popstar - Superstar - ESC 2009: das Rezept


Was braucht es, um im Showgeschäft erfolgreich durchzustarten? Annemarie von DSDS hat da ihre eigenen Ansichten, und die zeigt sie auch regelmässig beinahe hüllenlos. Ihr Konzept scheint aufzugehen, obwohl nicht jedermann damit einverstanden zu sein scheint, dass sie im Halbfinal mit von der Partie resp. Party sein wird.

Da DSDS dieses Jahr eine beinahe völlig talentfreie Zone ist, informiere ich mich jeweils am Sonntag kurz, wer wieder rausgefault ist wie ein überreifer Apfel. Dominik war offenbar diesmal der Glückliche.

Eigentlich stimmen fast alle Leute damit überein, dass die Qualität von Gesang und Stimme eine nicht ganz unwichtige Rolle spielt, obwohl "je t'aime, moi non plus" eigentlich zeigt, dass gar keine Stimme oder ein heiseres Flüstern ganz viel Erfolg mit sich bringen kann:



Ja, das waren noch Zeiten! Nebst (k)einer Stimme zählt aber auch der Einsteigersong; man muss ja seine Fangemeinde im übertragenen Sinn anfixen. Und jetzt kommt etwas ganz wichtiges mit ins Spiel, und darauf machen "The Axis of Awesome" in ihrem Video "4 Chords" aufmerksam: alles was ein Song braucht, um ein Welthit zu werden, sind gerade mal vier Akkorde.... aber sehen Sie selbst:



Na, haben Sie's begriffen. Nochmals kurz zum Memorieren. Alles was ein Popstar braucht:

- "tits and as" (zit. "A Chorus Line")
- nicht zu wenig Extravertiertheit
- auch mal ein paar Minute Schande überstehen können
- etwas Stimme
- 4 Akkorde

Vielleicht wäre nicht schlecht, wenn diese Erfolgsgarantien zum Teil ein-oder noch besser umgesetzt würden, um einen Song beim ESC zu präsentieren, damit es nicht wieder heissen wird: Switzerland zero points. Unser Land will bekanntlich allen Unkenrufen zum Trotz einen weiteren Versuch starten. Also Leute, mit 4 Akkorden auf Reisen gehen! Moskau wir kommen.... Yeah-Yeah-Yeah....

Dies ist er übrigens, der Schweizer Beitrag der Lovebugs, zählen wir also mit.... 1, 2, 3



Wenn Sie mich fragen, dann geht das auch diesmal wieder voll in die Hose... ein glatter Durchfall und wenn es gut kommt maximal 3 Pünktchen, denn beim ESC spielt nebst den 4 Akkorden noch die Herkunft eine Hauptrolle, und die stimmt bei uns Eidgenossen definitiv nicht mit den aktuellen Erfordernissen überein.

Samstag, 25. April 2009

Sprachhäppchen (145 kcal pro 100 g)


MEINE FRAU IST EINE GANZ SÜSSE...

Ein Satz kann je nach Bild dahinter mehr als eine Bedeutung haben. Darum sagen Bilder oft mehr als tausend Worte.

So war ich einmal eine ganz Süsse und bin es noch immer, allerdings mit anderen Vorzeichen. Ich liebe Schokolade, Kuchen, Guetzli... kurz: (fast) alles, was süss ist. Einzig mit schlabbrigen Crèmetorten und ähnlichen Katastrophen kann man mich jagen.

Der süssen Orgie folgt dann oft das Kontrastprogramm mit etwas Käse und Salzigem.

Aber geht das nicht jeder Frau so? In jungen Jahren brauchen sie sich kaum anzustrengen und später mag sie es nicht mehr. Die Last zusätzlicher Jahre und Kilos ist nur schwer in Leichtigkeit und Geschwindigkeit zu übertragen.

Früher flog ich beinahe, so schnell nahm ich die letzten Meter bis zur Tramstation. Heute grenzt das an ein Hechel-Würg in mehreren Akten. Wehret denn Anfängen, sag ich mir und so ist mir denn bewusst, dass JETZT unbedingt etwas geschehen sollte. Dass das Wälzen von Diätschunken nur dann etwas bringt, wenn ich sie als Trainingsobjekte zum Muskelaufbau verwende, ist mir klar und Kalorienzählen mag ich schon lange nicht mehr. Ich suche meine Möbel ja auch nicht nach ihrem Brennwert aus. Mir schwebt vor, dass ich von allem essen kann und darf... einfach in Massen im Sinne von massvoll und nicht in Massen nach dem Motto "das Mass ist voll".

Es gelingt mir leider in letzter Zeit nicht ganz und so versuche ich denn, meine Schreibfinger etwas schneller zu bewegen, um Herz und Kreislauf anzuregen. Augenturnen soll auch ganz gut sein und ab und zu die Pobacken zusammenkneifen.

Dass Schokolade eigentlich gesund ist, müsste jedem einleuchten. Diese Köstlichkeit wird aus der Bohne der Kakaopflanze hergestellt und Bohnen gehören nun mal zu den Gemüsen. Auch Zucker an sich wird aus der Zuckerrübe gewonnen, also ebenfalls ein Gemüse. So gehört Schokolade zu den Gemüsesorten und davon sollte man bekanntlich täglich ordentlich futtern. Mindestens 40 Prozent unserer Nahrung sollte aus Gemüsen und Früchten bestehen.

Milchschnitten und Schokoriegel enthalten Milch und sind demnach gleich doppelt gesund. Auch Rosinen, Orangen oder Nüsse sind bekömmlich, und so kann man sie samt der sie umgebenden Schoggi ruhigen Gewissens geniessen.

Schokolade ist gut gegen Stress. "Stressed" rückwärts gelesen ist eine Aufforderung: "Desserts", und so verlangen Sie am besten jedes Mal im Restaurant genau diese Karte. Und wer weiss, vielleicht wird Schokolade ja demnächst als Mittel gegen Depressionen und Burnout in die Liste der von den Kassen übernommenen Medikamente aufgenommen, denn eines ist klar, diese auf der Zunge schmelzende Verführung ist besser als all die Chemie der Pharmaindustrie zusammen.

Und da wir Schweizer die Schokolade zwar nicht erfunden, aber doch massiv veredelt haben, ist unsere Schoggi weltweit die beste. Lassen Sie sich also kein Billigprodukt aus Belgien andrehen.

12,4 Kilo pro Kopf sollen wir Schweizer letztes Jahr vertilgt haben und die Schokoladenherstellung soll ein krisensicheres Geschäft sein. 2008 war laut Angaben von Chocosuisse ein absolutes Rekordjahr. Statt Ihr Geld in Aktien den Bach runterlaufen zu lassen, legen Sie sich besser einen Vorrat an, dann haben Sie wenigstens was davon. Wie wäre es mit einem Schokoladenbrunnen im Garten?

Schmelz !!!!

Mittwoch, 22. April 2009

Hirnhälften im erlebten Vergleich


Ein Freund von Facebook hat ein so interessantes Video gepostet, dass ich es Ihnen nicht vorenthalten möchte. Es ist absolut fantastisch und alles was es braucht, sind etwas Englischkenntnisse.

Lassen Sie sich von einer Wissenschafterin in eine Faszinierende Welt entführen. Sie erzählt von den Stunden, Tagen und Wochen nach ihrer Hirnblutung und über die Funktionsweise der rechten resp. linken Hirnhälfte aus einem tiefen, intensiven Erleben heraus. Enjoy:



Hier noch der Link auf Jill Bolte Taylor's eigene Homepage.

Biometrische Datenjagd und die "Chipendales"


Datenträger - Datenjäger.... eine symbiotische Paarung. Was hat das aber mit unserem biometrischen Pass zu tun? Möglicherweise weniger als nichts.

Chips gibt es schon längst nicht mehr nur als fettige Versuchungen aus der Tüte. Die immer kleiner werdenden Datenträger sind aus der Computertechnologie nicht mehr wegzudenken.

Kürzlich habe ich gelesen, dass ein Mann sich weigerte, seinem Hund den mittlerweile für Hunde vorgeschriebenen Datenchip einsetzen zu lassen, da für ihn klar ist, dass hier an Tieren getestet wird, was in nicht allzuferner Zukunft auch für uns Menschen Alltag sein wird. So wäre es durchaus denkbar, dass wir alle einmal einen solchen Chip vorschriftsmässig eingepflanzt erhalten, d.h. wenn wir dies zulassen.

Selbstverständlich würde man zu gegebener Zeit auch logische Argumente für ein PRO aus dem Ärmel schütteln: "Sie brauchen keine Kreditkarten mehr, ja nicht einmal ein Portemonnaie. Für eine Bezahlung reicht das Einscannen Ihrer Daten. Kein Anstehen an der Kasse mehr und auch im ÖV genügen Sensoren an der Tür, um Ihre Fahrt zu registrieren und vom Konto abzubuchen. Das gibt uns nie gekannte Möglichkeiten und Freiheiten....".



Ich meine, wenn es einmal brennt, muss man jetzt doch erst noch mühsam die wichtigsten Papiere zusammensuchen. Das würde mit solchen Massnahmen wegfallen.

In einigen Bereichen ist so etwas schon längst Wirklichkeit, ein RFID-Chip (Radio Frequency Identification) mit persönlichen Daten, welcher einmal eingespritzt für den Rest des Lebens im Körper verbleibt, es sei denn, das Ding wird operativ entfernt. Auch gäbe es die Möglichkeit, den Chip noch mit der GPS-Technologie zu koppeln, was im Falle einer Entführung wirklich Sinn machen könnte.

Überwachung rund um die Uhr in Kauf nehmen? Wie man in diesem Video über den Baja Beach Club in Rotterdam sieht, gibt es ganz viele Freiwillige, welche nur allzu gerne zum Club-VIP werden, um die entsprechenden Annehmlichkeiten zu geniessen.



Und wie der Clubbesitzer meint, ist es durchaus denkbar, dass in 20 Jahren jedes Neugeborene zu einem Everywhere-VIP werden könnte.

Der Chip kann auch in der Hand "untergebracht" werden, eine Prozedur, die nicht gerade zur Nachahmung empfohlen zu sein scheint. Aber sehen Sie selber:



Viele vor allem auch junge Menschen sind arglos und gehen viel zu Leichtfertig mit solchen Themen um, dabei sollten sie vielleicht besser noch mehr als ein paar Nächte darüber schlafen, bevor sie sich zu so einem verhängnisvollen Schritt entschliessen.

Die Firma Mondex produziert ja seit längerer Zeit SmartCards und soll gemäss diversen Berichen einen VeriChip herstellen, der im Bereich des Kopfes oder der rechten Hand implantiert werden kann. Die Vorteile sind tatsächlich bestechend, können doch persönliche Daten so nicht mehr verlorengehen; keine lästige Sucherei des Passes mehr, alles immer mit dabei. Jeder Mensch kann anhand seiner individuellen Identifikationsnummer problemlos identifiziert oder gar jederzeit geortet werden.

Geben Sie die Suchbegriffe Digital Angel, Applied Digital Solutions, Mondex oder VeriChip ein, können Sie sich selber ein Bild darüber verschaffen, ob es sich bei der Panikmache um Hoax handelt oder nicht. Bilden Sie sich IHRE EIGENE MEINUNG.

Ist es möglich, dass der biometrische Pass ein erster Schritt in diese Richtung ist, ein vorsichtiger halt, weil wir Schweizer allen Neuerungen gegenüber eher skeptisch sind? Die alteingesessene Salamitaktik also? Wir können ja bereits am 17. Mai darüber abstimmen und ich kann nur raten: lassen Sie sich nicht für dumm verkaufen; informieren Sie sich selber und entgehen Sie unbedingt medialer Manipulation, wenn das heutzutage überhaupt noch möglich ist.

Wo und wieviele Menschen im Namen der Bequemlichkeit schon als "Chipendales" herumlaufen oder bald herumlaufen werden , weiss ich nicht....


... ebensowenig wie ich dieses "Persönlichkeitsergänzungsmittel" definitiv in Zusammenhang mit den Offenbarungen des Johannes bringen kann. ("Und es macht, dass sie allesamt, die Kleinen und Grossen, die Reichen und Armen, die Freien und Knechte, sich ein Malzeichen geben an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn, dass niemand kaufen oder verkaufen kann, er habe denn das Malzeichen, nämlich den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens....")

Eines ist sicher; ich werde liebend gerne weiterhin zu meinem Schatz sagen: wo ist mein Pass, wo ist meine ID, wo ist mein Schlüssel, und ihn so ein wenig auf Trab halten, denn wie heisst es schon in der Bibel: "wer sucht der findet".

Montag, 20. April 2009

Marionettenalarm im Bundesrat


Unser Bundesrat lässt sich momentan von ausländischen Regierungsmitgliedern hin und herschieben. Wie bei Marionetten werden die Fäden gezogen und meistens wird gespurt. Es genügt, wenn Steinbrück dreimal hustet, einmal ausspuckt und etwas böse blickt, dann wird mal eben kurz das legendäre Bankgeheimnis gelüftet und ich fürchte beinahe, dass der böse Nordländer auch mit seinen kürzlich geäusserten finanziellen Forderungen noch durchkommt.

Nun merken allmählich auch andere Staaten, dass da was zu holen ist und die politische Führung unseres Landes durch Androhung irgendwelcher Sanktionen gefügig gemacht werden kann. Israel hatte die Staatengemeinschaft aufgefordert, den iranischen Staatspräsidenten Mahmud Ahmadinedschad bei der UNO-Konferenz gegen Rassismus in Genf zu boykottieren. Auch drängte es unseren Bundespräsidenten Merz, das geplante Treffen mit Ahmadinedschad abzusagen und diesem vor allem nicht die Hand zu schütteln. In einem weiteren Schritt zieht das Land nun auch seinen Botschafter ab, was hier keinen wirklich traurig stimmt, gehört die Botschaft doch zu den ewig gesicherten und teilweise von Armee und Polizei bewachten Häusern Berns. Unsere liebe Michelline sagt jetzt vorsichtshalber ihre Teilnahme an der Konferenz ab; man weiss ja nie! Und gegebenenfalls kann sie ja immer noch auf ihre Gesangskarriere setzen.


Hei, hat noch sonst jemand einen Vor-Schlag für unser neutrales Land? Die Zeit wäre gerade günstig dafür. Wer also als heimlicher Puppenspieler etwas mit den Fäden der (Ohn)Macht spielen möchte, trifft momentan auf eine Herde unschlüssiger Schafe, welche auf speziell "charmante" Aufforderung hin auch bereit sind, notfalls etwas oder jemanden über die Klinge springen zu lassen und dazu allenfalls selber durch einen brennenden Reifen zu hechten. Hauptsache alle sind zufrieden.... ausser vielleicht das Schweizer Volk selber.

Samstag, 18. April 2009

Mit Schirm, Charme und Melone


Mrs. Peel, wir werden gebraucht, sagt John Steed mit absoluter Zuverlässigkeit, wohlwissend, dass ihm ab dato nichts, wirklich absolut nichts passieren kann. An seiner Seite die wohl coolste Frau des letzten Jahrhunderts, ihrer Zeit weit voraus: charmant, schön, witzig, überlegt und überlegen, intelligent und vor allem schlagkräftig. Weh dem, der ihr ans Leder wollte, der hatte nicht mehr viel zu lachen. Im Gegenteil; Flugstunden waren angesagt. Es war das Ende einer langen Aera hilfloser, schreiender und in Ohmacht fallender Frauen.

In jungen Jahren war ich ein absoluter Fan nicht nur dieser Krimiserie, sondern vor allem eben von einem solchen Vorbild für viele Aspekte des Lebens. Was hätte ich darum gegeben, in Leder gepellt ebensogut auszusehen, wie Emma. Leider standen schon damals ein paar Pölsterchen zwischen mir und meinem Idealbild. Wie oft wünschte ich mir, so angstfrei zu sein und die Ruhe weg zu haben wie Mrs. Peel. Lag sie gefesselt bereit, gevierteilt oder zumindest halbiert zu werden, schrie und bettelte sie nicht um ihr Leben! Nein, sie äusserte einzig den Satz, dass sie nun wohl bald eine gespaltene Persönlichkeit haben würde.


Darauf muss man einmal kommen. So eine Reaktion wäre für mich undenkbar gewesen.

Auch Schäferhunde waren ganz scharf darauf, Emma zu Füssen zu liegen oder sie zumindest an den Knöcheln zu packen und ein wenig mit ihren wohlgeformten Knochen zu spielen... und dennoch wirkt die Frau noch immer überlegen.


Und bevor mit dem Revolver scharf geschossen wird, werden noch kurz die Haare zurückgestrichen mit jener unvergleichlichen Eleganz. Keine Hektik, keine Panik, allenfalls ein Glas Schampus... einfach cool, wie man der berühmten Intro entnehmen kann.


Dass ich heute auf 30 Jahre Aikido zurückschauen kann (ups) hat wohl auch mit der schlagkräftigen Amateur-Agentin zu tun. Mich hat es seinerzeit mehr als beeindruckt, dass man mit zwei scharfen Handkanten und ebenso vielen hochfliegenden Beinen immer alles Notwendige dabei hat, um dem Leben mit beiden Füssen ins Gesicht zu springen. Wenn ich mir allerdings die Kampfszenen unter den Aspekten Wirksamkeit der Techniken, optimaler Abwehr und überhaupt der Effizienz ansehe, dann ist mehr als klar, dass Emma Peel wohl nicht einmal gegen einen Schlafwandler im Nanoformat angekommen wäre. So ist es zum Beispiel eher ungünstig, seinen blossen Hals so völlig offen seinem Kontrahenten zum Würgegriff preiszugeben...


....und auch dieser Festhalter mit den Füssen wäre ganz leicht zu knacken.

Spielt aber alles keine Rolle. Ich liebe "Mit Schirm, Charme und Melone" - im Original the Avengers - noch immer und geniesse es, dass momentan die Kultserie auf Arte gezeigt wird. Allerdings sind die Folgen mit Diana Rigg leider schon ersetzt worden durch diejenigen mit Linda Thorson als Tara King, und das ist leider gar nicht mehr dasselbe.

The Avengers (die Rächer) hiess die Sendung ursprünglich, weil John Steed damals einen männlichen Partner mit Filmnamen Dr. David Keel hatte, welcher den Tod an seiner Verlobten rächen wollte. Er blieb danach der Serie erhalten und löste gemeinsam mit Steed noch einige Fälle. Nach einem Flop mit einem weiteren männlichen Partner wurde John dann ab der 2. Staffel jeweils eine Frau zur Seite gestellt. Die erste in der Reihe war Honor Blackman - vielen bekannt durch ihre Rolle der Pussy Galore in Goldfinger - welche nach 2 Staffeln das Zepter an Diana Rigg übergab. Mit resp. nach diesem Wechsel wurde die Serie erst international so richtig bekannt und eben Kult.

Seit April diesen Jahres gibt es übrigens eine DVD der 4. Staffel in deutscher Sprache; Juhuuuu. Eine Edition 2 ist für August 2009 angekündigt. Kleiner Tipp am Rande: über amazon.de wird man in Windeseile und zur vollsten Zufriedenheit bedient.... Taaaa-Tatatata!

Freitag, 17. April 2009

GNTM 4: die Siegerin?


Fernsehen = Fake sehen? Steht die Siegerin von Germany's next Topmodel schon fest? Werden wir von Pro7 auf den Arm genommen, an der Nase herumgeführt?

Anders als in Castingshows, in welchen die Zuschauer anrufen und für klingelnde Kasse sorgen, entscheidet bis zum (bitteren?) Ende die Jury, wer weiterkommt und wer ausscheidet. Nun häufen sich die Anzeichen, dass nicht nur die 5 letzten bereits feststehen, sondern sogar die Siegerin. Der Gerüchteküche zufolge soll Marie Nasemann die Nase ganz vorne haben.

Gestern bewies die junge Dame, dass sie unter anderem auch schauspielern und wirklich gut singen kann. Sie ist also so etwas wie ein Gesamtpaket, und das muss man sein, um in dem Geschäft mithalten zu können.

Annelie Wilden hat offenbar bereits Monate vor Sendestart die Domain "www.marienasemann.de registriert haben, wie sie es auch für die letzten Siegerinnen getan hat. Nach Publikwerden soll Frau Wilden für alle anderen Kandidatinnen ebenfalls tätig geworden sein. Was mich allerdings bereits vor längerer Zeit auf den Gedanken gebracht hat, Marie habe den Sieg wohl bereits in der Tasche, ist die Tatsache, dass beim Einspieler "Maybelline Jade" nebst den Gesichtern der bisherigen Gewinnerinnen ganz klar Maries Augen zu erkennen sind, und dies obwohl Heidi immer klar zu verstehen gibt, dass nur eine Germaniens nächste Bohnenstange werden kann, nur eine auf dem Titel der deutschen Cosmopolitan landet und... nur eine einen Werbevertrag von Maybelline Jade erhält.

Marie ist übrigens bereits längere Zeit im Business und steht auch bei der "Marry Poppins Agency" unter Vertrag. Die Agentur vertritt auch einen Philipp Nasemann, der vom Aussehen her Maries Bruder sein könnte. Er ist unter "Talente" aufgeführt. Auch bei "Most Wanted Models" ist Marie bereits seit längerem unter Vertrag.



Marie, Marie, Marie.... eine talentierte, gutaussehende junge Dame. Um das Ganze spannend zu halten, kursieren seit neuestem Gerüchte. So soll Marie freiwillig aus der Show ausgeschieden sein, da sie keine Freundin von Knüppelverträgen sei. Der Vertrag mit Heidi soll nämlich die Models für 7 volle Jahre fest binden.

Also Marie hat schon was...



... leider meines Erachtens auch Hamsterbäckchen, die ihr in ein paar Jahren zum Verhängnis werden könnten!

Nasemann oder Naseweis? Wären Castingshows wirklich spannend, dann wäre es jetzt wieder spannend, oder?

Donnerstag, 16. April 2009

Demoscope.... unerwünschter Telefonterror


Die Firma Demoscope ist zuständig für irgendwelche Umfragen zu irgendwelchen Themen die niemanden wirklich interessieren. Die Ergebnisse werden dann ausgewertet und irgendwo präsentiert und wiederum interessiert sich kaum jemand für die Resultate. In Auftrag gegeben werden die Befragungen von diversen Firmen oder Printmedien aus dem In- und Ausland.

Angeblich ist Psychografie die Spezialität von DemoSCOPE. Meines Erachtens käme das Wort Psychoterror dem Ganzen um einiges näher. Meist laufen die geplanten "Lauschattacken" unter Vorwahl 041 oder 052er-Nummern. E-Mails mit der Bitte, die Anruferei umgehend einzustellen, bleiben unbeantwortet und leider auch folgenlos.

Und Demoscope steht mit solchen Daueranrufen nicht allein da. Die Firma gfs-Befragungsdienst ist ebenfalls fleissig und Tag und Nacht im Dienst. Hier sind es meist 044-Nummern. Marcel Amrein, der Projekt-Manager, beantwortet zumindest meine Mail, allerdings könne er leider nichts für mich tun, weil unsere Nummer vielleicht gerade in einer laufenden Studie drin sei. Wir sollten einfach der jeweiligen Interviewerin sagen, wir möchten nicht an der Umfrage teilnehmen.

Und wie manchmal am Tag sollen wir das tun? Unsere Festnetznummer ist sowohl Privat- als auch Geschäftsnummer, also auch für Schule und Praxis. Da ich auch Klienten aus anderen Kantonen habe, kann ich es mir nicht leisten, Anrufe unter anderer Vorwahl zu ignorieren.

Ist es möglich, dass man sich hierzulande gegen solchen Telefonterror nicht wehren kann? Heute abend habe ich beim zweiten Anruf mal einfach abgenommen und den Höhrer irgendwo hingelegt. Wir müssen uns jedoch etwas Effizienteres einfallen lassen, am besten etwas Akustisches! Wie wäre es zum Beispiel mit einem Sirenenton, einer schrillen Pfeife oder was auch immer.

Ich glaube, ich gebe einmal eine Umfrage in Auftrag. Sollen sich doch die Schweizerinnen und Schweizer dazu etwas Kreatives einfallen lassen. Dafür wende ich mich wohl am besten mal an DemoSCOPE oder den gfs-Befragungsdienst und schaue, was dabei rauskommt.

Übrigens: dieses Video beweist, dass Umfragen manchmal zu abstrusen Resultaten führen. So waren viele Leute sofort bereit, eine Petition gegen "dihydrogen monoxide" zu unterzeichnen. Besonders unangenehm ist ja die Tatsache, dass "dm" überall drinsteckt, auch in Babynahrung... und da hört der Spass nun wirklich auf!



Ein anderes Wort für "dihydrogen monoxide" ist jedoch ganz einfach Wasser resp. H2O. Es kommt also nur darauf an, wie Informationen an den Mann oder die Frau gebracht werden, dann wirkt selbst Wasser lebensbedrohlich.

Moderner Bewegungsmangel


Eigentlich!! sollte jemand wie ich - mit eigener Aikidoschule noch dazu - vor Fitness nur so strotzen, aber eigentlich zeigt "eigentlich", dass das nur eigentlich so ist. In Tat und Wahrheit bin ich zwar beweglich und elastisch, kann Kräfte nutzen, die es mir erlauben, mit wenig Kraftaufwand Ziele zu erreichen, aber in Bezug auf Herz-Kreislauf ist mein Zustand katastrophal.

Klar, dass ich versuche, zu Fuss zu gehen, wann immer es meine Zeit zulässt, schon meiner Stromlinienform zuliebe. Dennoch macht das den Braten auch nicht fett... eh... tja!

Früher ging ich joggen, was das Zeug hält. Es gab eine Zeit, da hatte ich pro Woche fest 14 Trainingseinheiten eingebaut, zusammengesetzt aus Kraft- und Lauftrainingseinheiten sowie Jazztanz. Ich litt damals zwar auch unter Dauermüdigkeit, aber halt anders als heute. Mit sonst nur Sprintern eigener Leichtigkeit kam ich von Null auf Hundert oder zumindest auf 12 kmH. So hatte denn die Strassenbahn praktisch keine Chance, mit zu entkommen.

Heute müsste ich mich wohl schon im Tessin zu der doch sehr harten Spaghettiernte melden, um wieder etwas in Fahrt zu kommen.


Ist ja auch kein Wunder, sitzt der moderne Mensch doch innerhalb von 24 Stunden allein 5 vor der Glotze und mindestens weitere 3 vor dem PC. Das ist ein voller Arbeitstag Hintern breitsitzen... und ich meine Breitsitzen.

Martin hat nun darauf reagiert und sich eine neue Computermaus zugelegt. Er trainiert seitdem täglich mit dem Scrollrad - scrollollollollon - und wird immer besser.


Dass bereits die Nachfolgegeneration Schwab ebenso fanatisch mit Mäuschen spielt, zeigen Onkel und Neffe im Vergleich (s. Bild). Den Kleinen kann man schon jetzt kaum mehr vom Gerät weglocken. Nicht auszudenken, sollte er mal "Animation vs. Animator" entdecken....


... da kann man so richtig Eintauchen in die virtuelle Welt, fühlt sich bewegt und kommt voll in Fahrt. Die Animation ist zwar Windows basiert, kann aber auch MAC-User erfreuen.


Wer will, kann sich noch weitere Teile auf YouTube einverleiben. Viel Spass!

Mittwoch, 15. April 2009

Nadja Benaissa: "jetzt sitzt sie....


....damit die Männer sicher sind!"

Halloooo, das ist mal wieder typisch "Blick". Kein Stil, aber das konsequent. Als ob die Sängerin in der Gegend rumlaufen und sich sexhungrig auf den Erstbesten stürzen würde.

Nun sitzt die Frau in U-Haft und Deutschland kann aufatmen, oder wie? Hat man in der Redaktion auch schon mal was von Kondomen gehört? Was hier veranstaltet wird, erinnert an eine moderne Hexenjagd und ich frage mich, ob man bei einem Mann ebenso krass vorgehen würde.

Das erinnert mich an einen Patienten, einen Chilenen, der schon am Telefon nur mit dem Doktor sprechen wollte. In solchen Fällen war eigentlich immer klar, dass das Leiden wohl eher etwas für dem Dermatologen gewesen wäre. Er hatte tatsächlich eine Syphillis. Wir erklärten ihm, dass er UNBEDINGT sofort die Frau informieren müsse, denn eine Behandlung sei unabdingbar und fragten, wie sie denn heisse. In seinem groben Spanisch presste er zwischen den Zähnen hervor: "Ich weiss nicht, wie sie heisst, aber wenn ich diese Schlampe erwische!". Das klang mehr als bedrohlich und wir hätten die Frau gerne gewarnt, aber wir wussten leider noch weniger, wer sie war und wie sie hiess.

In diesem Zusammenhang witzig war dann folgendes: ich erklärte dem Mann, dass er die Antibiotikadosis in Form einer Brausetablette in ein Glas Wasser geben und warten solle, damit sie sich auflöse - "erst dann trinken!!!". Als er das nächste Mal kam, hatte er wieder diesen aggressiven "ich ermorde Dich gleich"-Blick. Ich erkundigte mich, ob das gut gegangen sei mit der Therapie, da meinte er: "Das ist eine Frechheit sowas, so eine Riesentablette zu geben, die hat ganz schön weh getan im Hals und noch angefangen zu brausen", er habe sie kaum runtergebracht. Aufgrund der Art, wie er sich über seine "Geliebte" geäussert hatte, konnte ich mir eine gewisse Schadenfreude nicht verkneifen.

Klar, dass jemand, der HIV-infiziert ist und davon weiss, dies einem potentiellen Partner mitteilen MUSS. Ich ging jedoch bisher sowieso davon aus, dass der Gebrauch eines Kondoms unerlässlich ist, bis sich beide haben testen lassen. Aber wie das Leben so spielt, manchmal reicht die Zeit eben nicht, ein Testresultat abzuwarten. Lässt man sich dann auf ungeschützten Verkehr ein, riskiert man im schlechtesten Fall sein Leben oder zumindest eine angemessene Lebensqualität. Das gehört für mich in den Bereich Eigenverantwortung. Ich gehe davon aus, dass der Mann NICHT von Nadja vergewaltigt worden ist.

Somit halte ich nichts von einer Kriminalisierung der Übertragung sexuell übertragbarer Krankheiten. Und im Falle von Nadja gibt es jetzt wohl sowieso kaum mehr jemanden, der nicht von ihrer Krankheit weiss. Sie kann also getrost wieder in die Freiheit entlassen werden.

Aber manch einer denkt wohl mit dem falschen Körperteil. So werden zum Beispiel ganz viele Prostituierte zu ungeschütztem Verkehr gezwungen. Den Freiern scheint jedoch kaum klar zu sein, worauf sie sich da allenfalls einlassen resp. wie riskant die Sache ist.

Wie mein Ex-Chef, Internist und Kardiologe, immer ganz praktisch meinte: das beste Verhütungsmittel ist ein klares Nein oder ein grosser Stein vor der Schlafzimmertür. Das gilt auch im Falle von Ansteckung.

Sonntag, 12. April 2009

Mach es wie das Känguruh...


....leg Dir einen Beutel zu!

Gemeinsam mit Martin habe ich einen kleinen Osterspaziergang unternommen. Dabei kommen wir immer stark ins Philosophieren. Wir sind uns darin einig, dass es eine Unglaublichkeit ist, die Entstehung des Universums auf reinen Zufall zurückzuführen. Ein gutes Beispiel hierfür stammt von einem ehemaligen Chef, der immer das Bild von der Blockhütte genommen hat. Würde der Zufall tatsächlich intelligente oder gar grossartige Dinge zum Entstehen bringen, könnte man rein theoretisch die richtige Anzahl Holzbalken aufwerfen, und irgendwann stünde da eine prächtige Holzhütte, wenn möglich mit Holzbank davor.

Alles ist somit Resultat einer sorgfältigen Planung. Aha!! Drei Schritte weiter fragte ich mich, warum denn der Mensch als beinahe einziges Lebewesen so unselbständig zur Welt kommt und zum Beispiel angewiesen ist auf Kleidung. So müssen selbst Veganer ab und zu auf tierische Produkte ausweichen. Tiere verfügen selber über ein Fell, das warm genug ist für die jeweilige Klimazone und sich sogar kleineren Temperaturschwankungen noch anpassen kann. Der Mensch kann sich zwar nackt und frierend in eine Höhle zurückziehen, aber als wirklich überlebensfähig kann man ihn unangezogen nicht bezeichnen, zumindest im Winter.

Martin bringt darauf ein weiteres praktisches Beispiel aus der Tierwelt und mich auf eine Idee. Das Känguruh durchlebt ja am Anfang seines Lebens eigentlich zwei Geburten. Noch als winziger Winzling und völlig blind kriecht das Baby nach 20 bis 40 Tagen unterentwickelt aus dem Geburtskanal hervor und krabbelt selbständig in einen praktischen Beutel. Dort hängt es sich sofort an eine Zitze und hat für die nächsten Tage und Wochen praktisch alles, was es für seine Weiterentwicklung braucht. Erst nach zirka 6 Monaten verlässt das Jungtier erstmals sein kuscheliges Versteck um ihm dann ab dem Alter von 8 Monaten endgültig entwachsen zu sein.

Das ist ja superpraktisch. Da ich keine eigenen Kinder habe, kann ich vielleicht nicht wirklich mitreden. Dennoch scheint es eine sehr praktische Lösung zu sein, das Kind als Eingrämmer im Nanoformat erst einmal in eine Zwischenstation zu gebären, einer Frühchenstation aus Fleisch und Blut sozusagen. Das würde die Anzahl Kaiserschnitte auf Null runterfahren, denn eine natürliche Geburt wäre überhaupt nicht mehr kompliziert oder gar schmerzhaft. In einem zweiten Schritt könnte das Baby dann mit etwa 8 Monaten den Beutel verlassen und in Wiege oder Kinderbettchen überwechseln. Und Mutter hätte ab dato und bis zur nächsten Schwangerschaft eine angewachsene Handtasche, welche sich von selber trägt und auch ein körperfreundliches, rückenschonendes Bei-sich-führen von Kleinigkeiten wie Portemonnaie, Schlüssel und Handy erlauben würde.

Hier noch einige bildliche Eindrücke.... ist der Kleine nicht süss?

Steinbrück.... einmal einnehmend!


Wie bringt man einen Steinbrück zum Lachen oder zumindest zum Lächeln. Ich meine der Mann hat nun mal meist keinen sehr einnehmenden Gesichtsausdruck. Einnehmend möchte er sich zwar sehr gerne zeigen: er will Geld sehen, und zwar von der Schweiz. Nachdem er bemerkt hat, wie unsere Politiker auf Druck reagieren resp. ihm nachgeben, verlangt er nun gleich ein paar Milliarden. Seinem bissigen Gesichtsausdruck entnehmen wir nichts Gutes; der Mann versteht keinen Spass und es bräuchte einiges an Einsatz, um aus dem Griesgram einen einigermassen freundlichen Menschen zu kreieren.

Nun hoffe ich einfach, dass sich die Schweiz nicht, wie schon so oft, einfach unterbuttern lässt. Deutschland versucht, das Geld einfach da zu holen, wo es eine anzapfbare Einkommensquelle vermutet. Wenn man jedoch bedenkt, was dieser Staat allein als "Wiedergutmachung für den Holocaust" jährlich an Israel zu zahlen hat, dann sind dies unvorstellbare Unsummen - laut Wiki beliefen sich die Entschädigungsleistungen Ende 2007 auf 65,144 Milliarden Euro - Geld, mit welchem Israel nun seinerseits ganz viel Leid und Unrecht gegenüber den in dem Gebiet ursprünglich ansässigen Palästinensern finanziert. Ob Steinbrück da nicht einmal ansetzen könnte? Ich meine, das Kriegsende war vor 64 Jahren und die Wiedergutmachung geht in Pension!

Zurück zu Steinbrücks Ausdruck: dreht man die herabgezogenen Mundwinkel um 180 Grad und versetzt dem guten Peer zusätzlich ein paar sanftere Augen, dann sieht er gar nicht einmal so schlecht aus, oder was meinen Sie? Sicher gäbe das mehr Sympathiepunkte als das verbissene Aussehen einer umfunktionierten Bulldogge. Und möglicherweise könnte er mit Nespresso-Reklame gleich noch etwas dazuverdienen.
Nein, die Augen sind nicht von Clooney sondern von Pitt, das passt besser zu Pitbull!

Samstag, 11. April 2009

Mach es wie die Eieruhr....



....zähl die heitern Stunden nur!

Früher brauchte die Hausfrau Information von höchster Stelle, um ihre Eier richtig und vor allem energiesparend zu kochen. Adolf Ogi hatte sich dafür extra Zeit genommen, man stelle sich das mal vor. Da haben unsere Bundesräte schon viel dümmere Sachen gemacht. Unter "frag-mutti.de" kann man die Methode noch heute abrufen. Das ist überhaupt eine witzige Seite für allerlei Tipps rund um den Haushalt.

Das "gekochte Eier" nicht bloss zu Verstopfung führen, sondern auch allerlei Anlass zu Diskussionen oder gar Ärger geben können, hat uns Loriot sehr schön gezeigt.

"Morgen bring ich sie um", meint dieser Ehemann.

Damit das nicht passiert und das Ei nicht nur zufällig weich bleibt oder hart wird, haben sich Wissenschafter etwas ganz Spezielles ausgedacht. Man kann die Grösse des Eis einstellen, den gewünschten Härtegrad und sogar die Höhe über Meer und die Kochzeit wird automatisch berechnet. Dann drückt man den Startknopf und setzt eine virtuelle Eieruhr in Gang. Jetzt kann tatsächlich nichts mehr schief gehen: "Kunsten å koke et egg"
Bild anklicken
Ja, ich weiss, ich bin etwas spät dran mit diesem Link. Morgen ist schon Ostern und die Eier sind schon alle in den Nestern versteckt. Übrigens hat sich der Osterhase dieses Jahr von allen Seiten tatkräftige Hilfe geholt, und mir bleibt wohl nur noch, allen ein wunderschönes Osterfest, gute Erholung und leckere Eier zu wünschen. Kochen Sie's gut!

Freitag, 10. April 2009

Albige Träume....


Im Traum bin ich wieder einmal geflogen. Nicht allein, sondern in Begleitung meines Vaters. Unsere Destination: SPIEZ.

Warum wir dafür nicht ganz einfach ins Auto gestiegen sind, kann ich jetzt nicht so genau sagen, ebensowenig wie ich den Grund für unseren Ausflug nennen kann. Im Traumland ist alles etwas anders, und alles macht Sinn.

Jedenfalls begaben wir uns in die Schalterhalle, die jenen Hauch von Modernität, gefasst in Glas und Metall, vermissen liess. Der Schalter war mit altem Holz eingekleidet und liess kaum Sicht auf den Beamten frei. Misstrauisch äugte ich durch die kleine Lücke und sah einen jungen Mann, der schon recht müde wirkte und verschwitzt. Wir dürften uns das Flugzeug aussuchen, meinte er.

So so, die ganze Verantwortung also wieder bei uns. Nun ging es darum, die richtige Kiste zu finden..... und Schnitt! Wie in einem schlechten Film sass ich plötzlich auf dem Boden einer grossräumigen Maschine, kein Licht drang durch die nicht vorhandenen Fenster. Wieviele Menschen noch mit uns da drin sassen, war nicht zu erkennen. Umso mehr spürte man das Unwetter, das nun über und unter unserer Maschine zu toben schien. Gerade eben noch eitel Sonnenschein und jetzt solche Turbulenzen. Ich verwünschte mich dafür, dass ich mich mal wieder so unbedacht einer Technik und eventuell sogar menschlichem Versagen ausgeliefert hatte. Selbst der Hinweis auf die moderne Bordtechnik inklusive riesigen Fernsehschirmen mit gutem Programmangebot mochte mich nicht zu beruhigen. Nach einem kurzen Filmriss waren wir dann offenbar tatsächlich in Spiez gelandet. Jedenfalls streiften wir durch ein hübsches Städtchen mit lauter Rieghäusern, die ein wenig an Stein am Rhein erinnerten.

Es gäbe viele wunderbare und verlockende Reiseziele. Ich liebe es, Reisekataloge zu durchzublättern und Traumstrände zu bewundern, das unbeschreibliche Blau des Meeres in allen Nuancen auf mich wirken zu lassen, die üppige Vegetation, die exotische Tierwelt... kurz: die Schönheit einer Natur, wie sie für einen von der Zivilisation leicht verweichlichten Menschen gut zu geniessen ist.

Einziger Nachteil: die Distanz. Ich gehe am liebsten zu Fuss! Wenn wir jeweils längere Strecken fliegen mussten, durfte ich keinesfalls daran denken, dass wir keinen Boden unter den Rädern sondern bestenfalls Luftstrassen unter Bauch und Flügeln hatten. Das war ein Bild, das Martin mir vermittelt hatte, vorher war in meiner Vorstellung unter dem modernen Flugdrachen Leere.... nicht tragfähiges Nichts.

Mein Vertrauen in die Technik ist nicht zuletzt dank Microsoft leicht angeschlagen und so habe ich lieber selber das Steuer in der Hand, oder halt das Luftruder; virtuell gesehen, aber auch im richtigen Leben.

Keiner von uns schätzt Ausgeliefertsein und dennoch sitzen wir alle sozusagen im selben Boot oder unbekannten Flugobjekt. Die Piloten, das wären dann zum Beispiel unsere Politiker. Kaum einer wäre wohl auf eine Bruchlandung so gut vorbereitet wie Sully, also Captain Chesley Sullenberger, welcher auf dem Hudson River so gekonnt notwasserte. Und die klare Sicht nach draussen ist uns auch versperrt, wird uns doch in vielem genügend Sand in die Augen oder gar ins Getriebe gestreut, als dass wir wahrhaftig sehen könnten, was wirklich vor sich geht. Ab und zu kann man sich die Dummheit gewisser Staatsmänner ausrechnen, wenn man zum Beispiel hört, wie Berlusconi die Situation nach dem schlimmen Erdbeeben in Italien einschätzt. So vergleicht er denn die Zustände in den Notlagern mit Wochenend-Camping.

Ja, der gute zeigt uns wieder einmal, was man mit Geld - sein Vermögen beträgt laut Forbes gegen die 10 Milliarden US-Dollar - alles kaufen kann. Der heute 73jährige wurde am 2008 erneut - und dank diverser "Schönheitsanwendungen" auch erneuert - in das Amt des Ministerpräsidenten Italiens gewählt.... vom Volk. Es ist dies seine 4. Amtszeit.

Berlusconi ist kein Einzelfall. Politiker sind auch nur Menschen, kochen auch nur mit Wasser und reinstem Trüffelöl. Sicher wäre von Vorteil, wenn wir uns einen klaren Überblick verschaffen könnten, bevor wir das nächste Mal an die Urne gehen und als sogenannter Souverän unserer Bürgerpflicht nachkommen. Dabei dürfen wir jedoch nicht vergessen, dass die Medien modernste Manipulationsinstrumente sind, denen man sich kaum entziehen kann.

Wohin die Reise noch führen wird, weiss wirklich niemand, und dies ist durchaus global gemeint. Wichtig wäre, dass wir einmal unser Ziel genau definieren. Wenn ich eine Fahrkarte nach Spiez löse, kann ich nicht erwarten, beim Aussteigen den Eiffelturm zu sehen. Nehmen wir das Ruder notfalls selber in die Hand und lassen wir uns nicht länger mittels medialer Meldungsflut von den wirklich wichtigen Dingen ablenken...

...und was uns Schweizer anbelangt: seien wir als Volk doch einfach stolz darauf, mit den Indianern verglichen zu werden, auch wenn letztere das ein wenig anders sehen. So äusserte sich der Häuptling der Havasupai-Indianer, was Steinbrück sage sei eine Beleidigung mitten ins Gesicht der Ureinwohner Amerikas und fordert indirekt dessen Rück(t)ritt, dabei hatte der sich doch bezüglich des Stammes nicht festgelegt.

Hier übrigens noch eine hörenswerte Aufnahme zu selbigem Thema mit kleinem Ausschnitt als Glüschterli...

Ich habe gesprochen.... How!

Donnerstag, 9. April 2009

Gegentrendigkeit...

Was sagt man einem verantwortungsbewussten Bürger in Krisenzeiten: "Du musst konsumieren, Dein Geld in Umlauf bringen - nicht sparen und horten". Man überlässt also das Ankurbeln der Wirtschaft wie immer dem kleinen Mann, oder noch besser dessen Gattin.

Sind es nicht wir Frauen, welche eine gut entwickelte Gehirnregion für gesunde Einkaufswut bis hin zum notorischen Kaufzwang haben?


Hat er ein paar Schuhe, dann hat er eines, und zwar für jede nur erdenkliche Gelegenheit. Eine Krawatte reicht durchaus, um zu besonderen Anlässen die Luftzufuhr zu drosseln. Den Ehering für IHN könnten wir uns sparen, liegt der ab der zweiten Ehewoche ungenutzt... eh... wo ist er denn bloss?

Hat sie ein paar passende Schuhe gefunden, dann kauft sie die gleich in 5 Farben, denn wenn sich Gehen so bequem anfühlt, dann will man darauf künftig nicht mehr verzichten. Daneben füllt sich bei vielen Frauen der Schuhschrank mit allerlei modischen High Heels, High Heals und High Hells... man gönnt sich ja sonst nichts. Ihr Kleiderschrank quillt über, und trotzdem findet sie nichts anzuziehen. Das Zentrum für Schuhkauf ist riesig.

Überhaupt ist das Hirn der Frau eine bekannte Grösse, währenddem die Forschung betreffend Männerhirn noch in den Anfängen steckt, wie wissenschaftliche Aufnahmen belegen.


So oder so wäre es jedoch meines Erachtens richtig und wichtig, die Aufforderung zum Kaufrausch der richtigen Bevölkerungsschicht schmackhaft zu machen. Die Frau hat zwar in gewissen Ländern wenig zu melden; dennoch kümmert sich weltweit genau sie ums Haushaltsbudget, denn trotz ihres grosszügigen Kaufverhaltens kommt sie, anders als unsere Politiker und Manager, doch irgendwie klar damit.

Interessant ist zu beobachten, dass sich in Zeiten der Krise die Gegentrendigkeit auch im Körper auszudrücken scheint. Frauen mit üppigen Kurven feiern allmählich ein Comeback. So äusserte sich kürzlich sogar Karlchen der Grosse (Lagerfeld) bewundernd über Amerikas First Lady und deren Statement, sie sei halt einfach stolz auf ihren afrikanischen Arsch. Ob das wirklich ihre Worte waren oder ob Karl sich in der Wortwahl vergriffen hat, sei dahingestellt. Jedenfalls wurden gestern diverse Stars und Sternchen mit etwas üppigeren Massen gezeigt: Beyoncé, Jennifer Lopez, Mariah Carey oder Fernsehmoderatorin Barbara Schönenberger. Für alle fanden sich lobende Worte, am meisten natürlich über Michelle Obama.

Herrscht Überfluss zeigt man magersüchtigerweise: "ich kann es mir leisten, mein Essen wieder rauszu...geben". Vor allem brauche ich nicht Reserven anzufuttern; es hat ja von allem mehr als genug. In Zeiten des Mangels jedoch zeigt man mittels Übergewicht: "ich bin wohlhabender als der Rest der Welt". Dass dies nicht bei allen klappt, beweisen uns die vielen Übergewichtigen in den Industrieländern.

Ob sich der Trend zur Üppigkeit fortsetzt wird sich weisen. Jedenfalls habe ich selber keine Lust mehr auf Diäten und so könnte es durchaus sein, dass ich, wenn ich nur lange genug warte, tatsächlich noch zur Trendsetterin werde.

Mittwoch, 8. April 2009

Er-Tragen


....oder soll ich eher sagen: Sie-Tragen. Was schleppen wir Frauen da so jahraus-jahrein durch die Gegend, um kulinarisch einigermassen über die Runden - bei mir Rundungen !!! - zu kommen. Es ist unglaublich.

Aus diesem Grund habe ich auch vor einiger Zeit einen Kleinwagen angschafft, der mir dabei zur Hand geht... oder bei Fuss. Leider kommt er nicht immer von selber mit und so kann es durchaus vorkommen, dass aus den ursprünglich geplanten 2 Kilogramm Äpfeln eine Monatsration für eine ganze Kompanie Soldaten zusammenkommt. Es könnte ja sein, dass noch Besuch eintrudelt oder eine Hungerattacke an die Tür klopft, und was dann?

So schleppe ich denn... lade mir auf... bis ich unter der Last fast zusammenbreche. Drei Taschen angehängt, dazu noch die Handtasche, welche die schlechte Angewohnheit hat, immer von der Schulter zu rutschen. An Glückstagen fängt es jeweils genau in dem Moment an zu regnen, wenn ich aus dem Laden auf die Strasse trete.... und der Schirm ist immer zuunterst. Kurz vor Klitschnass suche ich ihn dann jeweils doch fluchend und mit den Wettergöttern schimpfend unter all dem Zeugs hervor.

Ein wichtiges Thema beim Tragen ist nicht nur das WAS und WIEVIEL, sondern vor allem das WIE. Ich besitze an die 20 Handtaschen in jeder Form und Grösse. Wie sich die Tragbarkeit auf meine körperliche Gesundheit auswirkt, merke ich meist erst durch schmerzhafte Alltagstests, und so wandert denn schon die nächste auf den Estrich. Meine jetzige Handtasche schmiegt sich eigentlich!!! ideal an meinen Körper an und trägt sich quasi von selbst, wenn sie nicht gerade von der Schulter rutscht.

Seit mein Göttergatte seine diversen Brillen - für jeden Augenaufschlag eine - und dazu noch das iPhone samt Diversa rumschleppen muss, hat er eine meiner ehemaligen Taschen geerbt, eine Bluemax. Obwohl ich ihm einmal einen mit praktischen Beispielen untermalten, langatmigen Vortrag gehalten habe über die negativen Auswirkungen des Schrägtragens einer Tasche, hat er sich nicht daran gehalten. Nun meint er heute selber, dass dies sicher ein Grund dafür sein könnte, dass er seit kurzem in regelmässigen Abständen unter Rückenproblemen leidet.... sicher nicht der einzige, aber ein wichtiger.

So lohnt es sich denn, die Tasche gleichseitig und nicht über Kreuz zu tragen... eh.... Kompliziert? Ich doch nicht, Sie vielleicht? Für alle Fälle habe ich eine kleine Skizze vorbereitet (s. oben).

Aber eines wurde schon irgendwie deutlich:
Ich = immer Tasche = musste über Jahre lernen, Rückenprobleme zu umgehen.
Martin = früher keine Tasche = kein Rückenweh. Martin = heute betascht (nicht betatscht!!!) = Rückenprobleme. Also ohne Anhängsel lebt es sich einfach gesünder. Nein, ich meine wirklich die Tasche!!!

Sicher ist, dass die Art des Tragens einer Tasche eine wichtige Rolle dabei spielt, wie gut es dem Rücken geht. Wer es sich leisten kann, findet am besten einen Sherpa (evtl. hätte Christoph Meili ja Zeit) oder vergisst nicht, den Einkaufswagen auf Shoppingtouren mitzunehmen. Die Stelle des ersten Trägers wäre noch zu vergeben... Na, wie wär's? Und ich sing dann VOLARE:


Heeerrrlich =D

Dienstag, 7. April 2009

Stehpinkler und die Kunst


Jeder Mensch liebt Komplimente; ich mache da keine Ausnahme. Frauen hören besonders gerne, dass sie gut aussehen und ich muss zugeben, das hat bei mir gestern und heute auffallend gut geklappt.

Viele lobende Worte fallen bei mir jedoch im Zusammenhang mit Selbstgebasteltem; zum Beispiel meiner diskreten Aufforderung an meine Patienten respektive Schüler, ihr Geschäft im Sitzen zu erledigen. Gerade in der Praxis werde ich oft gefragt, wo ich denn dieses tolle Schild gekauft hätte.

"Bei uns sitzen nicht nur die Griffe" oder "AIKIDO AI; da sitzen nicht nur die Atemis".... ob diejenigen, welche das angeht die Bitte auch wirklich lesen oder noch besser: verstehen und auch umsetzen, weiss ich nicht. So übertrieben ist mein Kontrollzwang auch wieder nicht, dass ich auf Videoüberwachung setze oder direkt mitgehe. Muss ja nicht sein!!!!

Als ich noch als Arzthelferin mein Unwesen trieb, hatten wir oft Patienten, welche mit ihrer minimierten Trefferquote regelmässig das ganze Klo unter Wasser setzten. Ihre Ehefrauen versuchten dann mit einem gequälten Lächeln und einer Portion Pralinen das Steuer noch herumzureissen.. eh... Tja, im Aufputzen bin ich ein Profi... jahrelange Übung sozusagen.

Was Männer sich alles so einfallen lassen, um der Aufforderung zwar gerecht zu werden und doch in gewisser Weise stehen zu bleiben, im Liegen halt, hat sich der Cartoonist vom Berner Bär überlegt (s. oben). Ich finde das einfach Klasse.

Aus den Katakomben von Paris stammt übrigens der eher schemenhafte Schatten des letzten Stehpinklers aus der romantischen Stadt an der Seine. Da es an diesem lauschigen Plätzchen sonst noch einiges an Kunst zu bewundern gibt..... folgen Sie am besten dem Link!

Eigentlich kann ich nicht verstehen, warum sich die Herren der Schöpfung so standhaft weigern, am stillen Örtchen gemütlich zu sitzen. Ich meine, im ÖV versuchen sie ja auch immer, möglichst einen Sitzplatz zu ergattern. Okay, wenn ER dann mal wirklich sitzt, dann lässt er alles um sich herum stehen und liegen und liest gemütlich die BZ, den Bund, 20Minuten und Goethes gesammelte Werke, sehr zum Leidwesen seiner Umgebung.

Tja, Jungs, so ist es nun mal im Leben: wie Mann's macht ist's falsch. Richtig? Dass es übrigens Wesen gibt, welche Stehpinklen als Kunstform betreiben, zeigt uns dieser Vierbeiner. Also ich finde das Muster Klasse, und Sie?

Dog Pee

Sonntag, 5. April 2009

Alphabeth im Wandel der Zeit


In Kindertagen
A-chterbahn
B-arbiepuppe
C-lown
D-omino
E-selsbrücke
F-ruchtbonbon
G-rossmutter
H-osenträger
I-ch will (nicht)
J-ojo
K-artenspiel
L-ieblingsessen
M-inigolf
N-oten
O-rnament
P-uzzle
Q-uarktorte
R-assel
S-ackmesser
Sch-okolade
St-empel
T-rampolin
U-Boot
V-elofahren
W-erkzeugkasten
X-ylophon
Y-ahoo
Z-elten
Während der Sturm- und Drangzeit
A-kne
B-otox (erste Erfahrungen)
C-omputerspiele
D-igitalkamera
E-sstörung
F-ettabsaugen
G-Punkt
H-yaluronsäure
I-Pod
J-acuzzi
K-amasutra
L-ebensabschnittpartner
M-AC mini
N-otebook
O-nline
P-laystation
Q-uerelen
R-andalieren
S-ex
Sch-uldenberater
St-ereosound
T-rendy
U-rlaub
V-erlieben
W-ellnesskur
X-anthippe
Y-ouTube
Z-ickenalarm
Nach Überschreiten des Zenits
A-lzheimer
B-ypass
C-holesterinspiegel
D-iabetes mellitus
E-rste Hilfe
F-remdkörpergefühl
G-rüner Star
H-erzrhythmusstörung
I-nfarkt
J-uckreiz (der letzte verbliebene Reiz)
K-oronarverkalkung
L-eberzirrhose
M-agengeschwür
N-ierenversagen
O-steoporose
P-arkinson
Q-uarkwickel
R-heuma
S-pitex
Sch-rittmacher
St-enose
T-ropfnase
U-lkus cruris
V-iagra
W-adenkrampf
X-erodermie
Y-ogakissen
Z-ahnfleischschwund
Und wie so ein Baby "Wohnungsputzen" interpretiert, sieht man in diesem spassigen Zeitraffer:


Nun wünsche ich allen süsse Träume, so ganz ohne Waden- oder andere Krämpfe....

Höhere Gewalt

Schaut mal, warum ich heute nicht wie üblich schon um die Mittagszeit bloggen kann!!!

Schönes Wetter? Ja, das wäre nach diesen unendlich vielen, langen, trüben und vor allem kalten Tagen sicher ein Grund. In Tat und Wahrheit hat sich jedoch eine absurde Siutation ergeben....

höhere Gewalt, sozusagen....
...und so ist momentan einfach meine Maus unauffindbar.... und ohne Mäuschen läuft doch höchstens noch die Nase. Ich wünsche allen einen wunderschönen Sonntagsspaziergang =D

PS: wäre das nicht DIE Ausrede für einen gemütlicheren Arbeitstag?

Freitag, 3. April 2009

Baldachin oder die neue Arbeitsweise


Meister die Arbeit ist fertig, kann ich sie gleich flicken? Was früher eher in den Bereich "schlechte Witze" gehörte, ist mal wieder grausame Realität geworden in unserer Hauptstadt.

Ein Jahr nach der glanzvollen Eröffnung des neuen Bahnhofsplatzes müssen die Glashalterungen des Baldachins wegen Korrosionsrückständen ausgewechselt werden. Im weiteren müssen auch die vor einem Jahr neu verlegten Tramgleise saniert werden. Dass die Kosten dabei von den beteiligten Firmen übernommen werden (Garantie!!), ist für mich Nebensache. Jedenfalls werden Berns Fussgänger mal wieder für mindestens 6 Wochen "umgeleitet", aber das sind wir ja von letztem Jahr noch gewohnt. Ich frage mich jedoch, woran es liegen könnte, dass die Qualität der Arbeitsweise immer fragwürdiger wird.

Es lässt das Vertrauen in "feste Bauten" und ihre Schöpfer nicht unbedingt steigen, wenn man wie im Februar 2009 liest, dass das Dach einer Turnhalle in St. Gallen einstürzte und nur deshalb niemand zu Schaden kam, weil der Unterricht noch nicht angefangen hatte. Oder wie Januar 2007 als sich kurz nach Eröffnung am Berliner Bahnhof ein Stahlelement gelöst hatte und 40 Meter in die Tiefe auf eine Freitreppe gestürzt war, obwohl bereits in der Planungsphase davon gesprochen worden war, dass die Querträger der Glasfassade bei starkem Sturm abstürzen könnten. Da sich auf besagter Treppe niemand aufgehalten hat, ist auch damals nichts passiert.

Können wir uns wirklich immer auf Freund Zufall oder die Schutzengel verlassen und Materialeigenschaften sowie die Gesetze der Statik ausser acht lassen. Wie werden Planer heute ausgebildet und wie sorgfältig sind die Leute in der Ausführung.

Ich selber bin, was den Haushalt anbelangt, ein totaler Schussel. In beruflichen Angelegenheiten bin ich geradezu pingelig genau und versuche, für alle Eventualitäten gerüstet zu sein. Von Hausarbeiten verstehe ich wenig und halte ich nichts. Nur weil ich physisch eine Frau bin, heisst das noch lange nicht, dass ich wie geschaffen bin für diese geisttötenden Arbeiten.

Wie für jeden gibt es Dinge, die ich gerne tue und die auch vollkommen meinen Fähigkeiten entsprechen. Diese Tätigkeiten bilden den für mich ansprechendsten Teil meines Berufes.... sie sind sozusagen meine Berufung. Dass Buchhaltung nicht dazu gehört, brauche ich wohl nicht zu betonen. Und so ist für mich denn mehr als logisch, dass ich meine Arbeitskraft nicht da zur Verfügung stelle, wo ich nur versagen kann. Ob das andere nicht genauso halten? Nein?

Ich werde mich jedenfalls aufgrund meiner Höhenangst nicht als Felsenputzerin zur Verfügung stellen ...

... es sei denn, ich habe vorher den Caminito erfolgreich und mindestens dreimal hintereinander absolviert und überlebt.


Dann könnten wir eventuell darüber noch einmal sprechen. Ein gutes Übungsfeld wäre auch der Mount Huashan:




oder ein paar Flugstunden mittels Wingsuit:



Der Unterschied zu den oben erwähnten Risiken: Lässt meine Bauweise zu wünschen übrig, gefährde ich andere, ansonsten allenfalls mich selber. Huuiiiiii .... no risk, no fun!!! ??

Germany's Zicken tun sich verstricken ...


Fernsehen verzerrt die Wahrheit, die Wahrnehmung und hat das Potential, zu manipulieren. Meinungen werden gebildet, wieder demontiert und es wird auf unserer emotionalen Tonleiter gespielt, dass es gruselig anmutet.

Dennoch an dieser Stelle eine Frage: Schönheit, was ist das? Ein faltenfreies Gesicht, ein straffer Po, Orangenhaut ein Fremdwort, ein BMI unter 18 oder gar 100-Prozent Charakterlump? Was macht die Ausstrahlung eines Menschen aus?

Ich finde Germany's next Topmodel interessant, weil man sozusagen zur Spezialistin in Model- und Stylingfragen wird, ohne sich auf Reisen zu begeben. Ja, man muss nicht einmal seinen Allerwertesten aus dem Sessel hieven. Eine meiner Lieblingssendungen ist jeweils das Umstylen und die vorher-nachher-Bilder. In einigen Fällen muss man jeweils sagen: WOW, hätte ich nicht gedacht!!!

Was einem als Zuschauer jedoch echt total nervt, sind diese ewigen Oberzicken, welche zwar vielleicht noch nicht über allzuviel Lebenserfahrung verfügen, aber was Mobbing anbelangt bereits in der allerersten Liga spielen.

Ganz ehrlich, was bringt es einem zukünftigen Kunden, wenn er ein Model bucht, das so wenig sachbezogen und somit völlig unprofessionell ist? Gewisse Dinge kann sich vielleicht eine Campbell leisten, aber doch nicht eine No-Name.

Und wer jetzt denkt, die Jury würde da mal ein- oder gar hart durchgreifen, der hat sich getäuscht. Vermutlich setzt man genau an diesem Punkt auf eine Steigerung der Quote. Eine sympathische junge Frau wie Lena Gerke ist heute wohl nicht mehr gefragt und man reagiert irritiert, wenn eine Kandidatin ihrem Mitgefühl für ihre gemobbte Konkurrentin mit Tränen Ausdruck gibt.

Ja, ich hätte auch Mühe, wenn ich von einer Gruppe so vollkommen ausgeschlossen würde. Nirgendwo kann man einsamer sein, als inmitten von Menschen, denen man sich nicht zugehörig fühlt. Es ist ein wenig wie in der Schule: da sind es die Rädelsführer, welche sagen, mit wem man sich einlassen darf und wer ausgeschlossen wird, und diesem Gruppenzwang wagen sich die wenigsten zu widersetzen.

Lästig sowas, bei mir würden solche Zimtzicken als Konsequenz rausfliegen, allen voran Ira und Jessica. Letzere soll jedoch zusammen mit Sara (Nuru), Maria (Beckmann), Mandy (Bork) und Marie (Nasemann) noch zu den letzten 5 gehören, welche noch die Chance haben, ins Finale zu kommen. Journalisten haben kürzlich dieses Geheimnis gelüftet, nachdem sie die Mädels gemeinsam mit Heidi auf dem Flughafen in L.A. gesichtet haben, kurz vor ihrem Abflug nach Singapur.

Was auch immer noch passiert, eigentlich ist gar nicht so wichtig, wer gewinnt, denn von Heidis Ehemaligen sind die meisten noch im Business drin, und das nicht schlecht. GNTM als Sprungbrett in was für ein Business auch immer. Und eines ist sicher, die Kategorie D- oder E-Promi ist einem sicher, und das ist doch auch schonmal was.

ÜBRIGENS: Jessicas Name ist Motzkus.... von Motzen und nicht von Küssen.

Mittwoch, 1. April 2009

Pfarrer Sieber neuer Chef der UBS...


Nun wird doch tatsächlich der alte Haudegen, Pfarrer Sieber, Chef der UBS. Er soll sein Amt am 15. Mai antreten, bis dahin hat er vermutlich die nötigen Formalitäten mit der AHV geregelt. Allein durch sein soziales Engagement wird jedem klar: der Mann steht er für ganz andere Werte, als die bisherige UBS-Führungsspitze. So denkt er denn auch, die Boni in Milliardenhöhe den Obdachlosen zu übergeben und eine Notschlafstelle für ehemals "erfolgreiche" Manager zu errichten.

Eine weitere Nachricht erreicht die Schweiz zu nachtschlafener Stunde: König Couchepin gibt dem Druck der Facebook-Gemeinde nach und tritt zurück. Ich meine, der Mann hat das Rentenalter mit seinen 67 Jahren - sein Geburtstag jährt sich am 5. April - bereits überschritten. Ob dies wohl der Grund war, warum er in kleinen Schritten das AHV-Alter immer weiter hinaufschrauben wollte? Wir werden es nie erfahren, freuen uns über den Rücktritt, hoffen auf eine fähige(re) Nachfolge und wünschen "le petit roi de la Suisse" einen gesegneten Ruhestand.
Um diesem Anlass genügend Gewicht zu verleihen, kreiert COOP ein neues Brot... es heisst natürlich Couchepain oder in Deutschschweizer Kantonen Kusch-Pain.

Nachdem Forscher des University College's in Dublin nun ein Mittel gefunden zu haben scheinen, welches das Rülpsen und Furzen der Kühe tatsächlich positiv beeinflusst und so nun doch auf ein Indoor-Haltungs-Gesetz für Kühe verzichtet werden könne, gibt es nun erste Versuchsreihen mit besagtem Fisch-Öl an Politikern, welche sich nota bene freiwillig zur Verfügung gestellt haben. Man will testen, ob eventuell durch die positive Wirkung auf den Magen wieder etwas mehr Verlass auf deren Bauchentscheide ist, d.h. ob auch geistige Fürze minimiert werden könnten.

Der neugekürte Music-Star, d'Käthle us Brienz, wurde auserkoren, für die Schweiz eine neue Hymne zu kreieren und sie stimmgewaltig am 1. August auch zu präsentieren. Der Song soll Ohrwurmqualitäten haben und vor allem textlich alle überzeugen. Da mittlerweile in der Schweiz die verschiedensten Sprachen gesprochen werden, sind 25 Versionen angestrebt, u.a. eine in Rätoromanisch.

Super, das klingt alles sehr gut. Jetzt muss ich aber ganz schnell noch in die Migros. Wer nämlich in unserer Filiale bis spätestens 15.30 alle Preise von den Packungen geklaubt hat, gewinnt eine Reise für 25 Personen mit Hotelplan nach Lanzarote. Kommen Sie auch mit? Cool!!